ETF Fonddomizil nach 2018 noch mit steuerlichem Unterschied? (Quellensteuer)

eingestellt am 8. Okt 2020
Hallo liebe Community,

ich möchte demnächst mein ETF Portfolio neu aufsetzen & möchte mit einer Frage etwas weiter ins Detail gehen, auch aus Interesse:

Wenn ich als Deutscher in meinem deutschen Broker einen MSCI World (wovon ca. 70% US-Aktien sind) mit Fondsdomizil in Irland kaufe, habe ich dann einen Quellensteuer-Vorteil im Vergleich zu einem ETF mit Fondsdomizil in Luxemburg?

Ich habe Verstanden, dass man durch das Doppelsteuerabkommen zwischen USA und Irland die Quellensteuer der USA von 30% auf die Dividenden auf 15% reduzieren kann und so z.B. bei einem thesaurierenden ETF von 100€ Dividende 85€ statt nur 70€ reinvestiert bekommt.

Ist das nun weiterhin der Fall oder hat sich durch die Regeländerungen von 2018 etwas an den Auswirkungen für Deutsche geändert? Ich blicke leider genau an dieser Stelle nicht mehr durch & eindeutige, aktuelle Informationen konnte ich nicht ergooglen.

Wenn ich mir die Verläufe von den genannten zwei ETFs als Beispiel in einem Graphen anschaue, sehe ich überhaupt keinen Unterschied. Dabei klingen 15% Steuerersparnis auf Dividenden ziemlich hoch.

Ich freue mich auf einen Austausch.
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