Eure Erfahrungen mit Paypal Betrug

Ich weiß nicht ob ich unglaublich viel Pech habe oder ob es anderen auch so geht. Ich habe durch Paypal einmal 50€ und kürzlich sogar 1200€ verloren. Ich will euch mal kurz die beiden Maschen vorstellen auf die ich reingefallen bin und eine, auf die ich bei der Recherche zu dem Thema gestoßen bin. Mich würde interessieren was ihr so für Erfahrungen mit Paypal gemacht habt und wie verbreitet Betrug über Paypal ist. Vorweg, ich finde es echt erschreckend wie leicht man Paypal zum Betrug nutzen kann, vor allem bei Privatverkäufen.

(Ich versuche mich so kurz wie möglich zu fassen:)

Die 50€ habe ich über ebay Kleinanzeigen verloren. Ich habe bezahlt, nie die Ware bekommen und wollte den Käuferschutz in anspruch nehmen. Dann kam die böse Überaschung. Dieser gilt gar nicht bei ebay Kleinanzeigen, wie auch in vielen anderen Fällen bei Privatverkäufen. Außerdem sind bestimmte Produkte generell außgenommen. Die bei Paypal hinterlegten Adressen sind leider gar nichts wert, da Paypal diese wohl nicht generell verifiziert.

Bei den 1200€ war ich Verkäufer auf ebay. Das Geld kam an, ich habe die Ware verschickt. So weit alles gut. Kaum hatte ich bei ebay auf verschickt geklickt, kam eine Mail von Paypal. Der Account des Käufers wurde gesperrt wegen verstöße gegen die ABGs und das Geld wird zurück gebucht. Mein Account wurde ebenfalls eingeschränkt. Dass die Ware bereits verschickt war hat Paypal nicht sonderlich interessiert. Ich solle das Geld eben anderweitig, zur not über den Rechtsweg, eintreiben. Das war allerdings nicht möglich, da sich alle bei ebay und Paypal hinterlegten Daten des Käufers als falsch herausgestellt hatten. Paypal rückt auch keine weiteren Daten raus.

Außerdem bin ich auf ein Forum gestoßen, in dem darüber diskutiert wurde, wie man den Käuferschutz am besten auf seine Seite bringen kann. Zum Beispiel durch die Behauptung man hätte ein leeres Paket bekommen oder mit einer Wasserflasche statt der Ware, obwohl man die richtige Ware bekommen hat, um so sein Geld wieder zurück zu bekommen.

Das ganze ist jetzt zwei Monate her und ich habe mittlerweile damit abgeschlossen, sonst könnte ich vermutlich nicht so neutral davon berichten. Ich hoffe euch bleibt sowas erspart.

Beliebteste Kommentare

Zu deinem 1. Fall: natürlich greift Paypal auch bei anderen Käufen, nicht nur bei eBay. Wer hat dir das erzählt?

Zum 2. Fall: Du hast doch die Ware verschickt, also hast du doch eine Adresse. Warum sollte die falsch sein? Sonst wäre doch das Paket zurück gekommen.ä

Irgendwie klingt das alles ziemlich unbeholfen.

mariokart64

Ich bin bei der Summe direkt zum Anwalt. Mit dem Kaufvertrag hat ebay nichts zu tun, die sind auch nicht haftbar. Mein Anwalt hat nur an ebay und paypal geschrieben mit der bitte auf herausgabe weiterer Adressdaten des Käufers, da ja zumindest ebay eine verifizierte Adresse haben müsste. Die Antworten von beiden war ziemlich änhlich. Wir bedauern..., aber leider können wir keine Kundendaten herausgeben. Interessanter wäre eher die Frage, ob das verhalten von Paypal rechtsmäßig ist. Aber es handelt sich um ein Internationl tätiges Unternehmen und die ganze rechtslage ist sehr unklar. Der Anwalt meinte gleich, dass das wahrscheinlich aussichtlos ist und das ich wahrscheinlich noch wesentlich mehr Geld verbraten würde.


Mit dem Anwalt mag ja sein, dass hier weitere Kosten entstehen...aber eine einfache Anzeige bei der Polizei ist kostenlos und glaub mir...hier werden die Daten zu 100 Prozent bei Ermittlungen freigegeben.
Also ab zur Polizei und Anzeige erstatten...Viel Glück

1200€ sind ein dicker Batzen.

48 Kommentare

Was meinst du warum viele nur paypal friends oder überweisung anbieten?

1200€ sind ein dicker Batzen.

Als privater Verkäufer ist PayPal leider echt mies.... Daher biete ich das schon gar nicht mehr an. Nur hier in den Kleinanzeigen als PPF.

Sehr ärgerlich was dir da verfahren ist.

bei Ebay Kleinanzeigen ploppt doch ständig so ein Fenster auf "Holen sie die Ware stets persönlich wickeln sie nix ab ohne die Ware direkt begutachtet zu haben" oder so ähnlich. Man weiß doch auch, dass wenn man Geld per Family und Friends Option verschickt man keinen anspruch auf zurückfordern hat. Ich würd ja generell mich immer schlau machen bevor ich finanzielle Dinge mit "Fremden" abwickel. Tut mir dennoch sehr leid was dir passiert ist.

Das mit den 1200 € ist allerdings schon krass, müsste da nicht Ebay für haften? Die haben doch Sorge darüber zu tragen das dort nur legitime Menschen Handeln und in so einem Fall müsste es doch auch dort ein gewisses Ersatz Recht dem Kunden bzw. Vertragspartner (Du) vorhanden sein? Was meint Ebay denn im genauen Wortlaut zu dem Vorfall?

Also bei 1200€ sollte doch eine Anzeige gemacht worden sein..da müsste Paypal dann doch mit der Polizei usw zusammenarbeiten...also an benötigte Daten sollte man also indirekt kommen

Zu deinem 1. Fall: natürlich greift Paypal auch bei anderen Käufen, nicht nur bei eBay. Wer hat dir das erzählt?

Zum 2. Fall: Du hast doch die Ware verschickt, also hast du doch eine Adresse. Warum sollte die falsch sein? Sonst wäre doch das Paket zurück gekommen.ä

Irgendwie klingt das alles ziemlich unbeholfen.

Namensschilder an Wohnungen sagen gar nichts...die Masche mit wechselnden Namensschildern wird taeglich praktiziert...neulich wurden so Waren im Wert von 40.000 bei diversen Versandunternehmen gezockt...bis die Handschellen klickten und die Versender den Braten rochen.

Das Internet ist halt ein Paradies für Kriminelle! Nichtwissen schützt leider nicht! Kopf hoch und lass Dich das nächste Mal nicht betrügen!

Ich bin bei der Summe direkt zum Anwalt. Mit dem Kaufvertrag hat ebay nichts zu tun, die sind auch nicht haftbar. Mein Anwalt hat nur an ebay und paypal geschrieben mit der bitte auf herausgabe weiterer Adressdaten des Käufers, da ja zumindest ebay eine verifizierte Adresse haben müsste. Die Antworten von beiden war ziemlich änhlich. Wir bedauern..., aber leider können wir keine Kundendaten herausgeben.

Interessanter wäre eher die Frage, ob das verhalten von Paypal rechtsmäßig ist. Aber es handelt sich um ein Internationl tätiges Unternehmen und die ganze rechtslage ist sehr unklar. Der Anwalt meinte gleich, dass das wahrscheinlich aussichtlos ist und das ich wahrscheinlich noch wesentlich mehr Geld verbraten würde.

Deswegen nie nie nie nie nie nie niemals Paypal als Verkäufer anbieten - man ist da immer Ar***, ums mal so zu sagen. Lieber habe ich 50€ weniger für meinen Artikel bei dieser hohen Summe bekommen, als am Ende mit nichts dazustehen.

Die Sache ist trotzdem echt ärgerlich, vor allem weil die Betrüger mit ihrer Masche auch noch durchkommen und man quasi nichts tun kann, traurig.

mariokart64

Ich bin bei der Summe direkt zum Anwalt. Mit dem Kaufvertrag hat ebay nichts zu tun, die sind auch nicht haftbar. Mein Anwalt hat nur an ebay und paypal geschrieben mit der bitte auf herausgabe weiterer Adressdaten des Käufers, da ja zumindest ebay eine verifizierte Adresse haben müsste. Die Antworten von beiden war ziemlich änhlich. Wir bedauern..., aber leider können wir keine Kundendaten herausgeben. Interessanter wäre eher die Frage, ob das verhalten von Paypal rechtsmäßig ist. Aber es handelt sich um ein Internationl tätiges Unternehmen und die ganze rechtslage ist sehr unklar. Der Anwalt meinte gleich, dass das wahrscheinlich aussichtlos ist und das ich wahrscheinlich noch wesentlich mehr Geld verbraten würde.


Mit dem Anwalt mag ja sein, dass hier weitere Kosten entstehen...aber eine einfache Anzeige bei der Polizei ist kostenlos und glaub mir...hier werden die Daten zu 100 Prozent bei Ermittlungen freigegeben.
Also ab zur Polizei und Anzeige erstatten...Viel Glück

jamann

Zu deinem 1. Fall: natürlich greift Paypal auch bei anderen Käufen, nicht nur bei eBay. Wer hat dir das erzählt? Zum 2. Fall: Du hast doch die Ware verschickt, also hast du doch eine Adresse. Warum sollte die falsch sein? Sonst wäre doch das Paket zurück gekommen.ä Irgendwie klingt das alles ziemlich unbeholfen.



Aus eigener Erfahrung kann ich dir nur zustimmen.
Habe vor Jahren mal ein Macbook über Kleinanzeigen gekauft.
So wie es halt kommen musste, wurde das Teil natürlich nicht verschickt.

Nach 3 Wochen hatte ich mein Geld wieder auf dem Konto dank Käuferschutz.
Genau für solche Sachen ist Paypal ja da.

jamann

Zu deinem 1. Fall: natürlich greift Paypal auch bei anderen Käufen, nicht nur bei eBay. Wer hat dir das erzählt? Zum 2. Fall: Du hast doch die Ware verschickt, also hast du doch eine Adresse. Warum sollte die falsch sein? Sonst wäre doch das Paket zurück gekommen.ä Irgendwie klingt das alles ziemlich unbeholfen.




Ich war genau wie du einfach davon überzeugt, dass ich bei Paypal ja abgesichert bin. Wenn man die AGBs liest oder google bemüht findet man aber schnell heraus, dass dem nicht so ist. (Anmerkung noch dazu: Ich hab natürlich nicht über Family und Friends bezahlt. Das lief schon als Verkauf).

Ich habe natürlich alles gemacht was geht. Mahnungen geschrieben per Einschreiben, Anzeige erstattet, Abfrage beim Einwohnermeldeamt, das Wohnungsunternehmen, dem das Mietshaus der Adresse gehört, kontaktiert, ebay und Paypal über den Anwalt kontaktiert. Aber das war alles ohne Erfolg. Wie der Käufer das Paket empfangen hat, kann ich dir nicht genau sagen, aber gemeldet war er auf jeden Fall dort nicht und die Polizei konnte ihn auch nicht ermitteln. Zugestellt wurde das Paket aber laut Sendungsverfolgung persönlich.

Das schlimme ist, Paypal ermöglicht Betrug in vielen Fällen erst. Gerade bei größeren Summen wären deutsche Bankdaten laut Polizei wohl in der Regel zurückverfolgbar. Ich gebe zu, ich war etwas naiv und mir war das so alles nicht so bewusst. Ich dachte Paypal wäre sicherer als Überweisung und schützt vor Betrug, aber ich glaube da war und bin ich bei weitem nicht der Einzige.

Daher habe ich auch diesen Thread eröffnent, um ein wenig mehr Bewusstsein zu dem Thema zu schaffen.

Es gibt doch ein Bankkonto (Täterkonto) - das von PP durch eine Mini-Überweisung verifiziert wird (mit einem Code/Pin) - natürlich kann man auch ein Konto mit gefälschten Ausweis eröffnen oder halt online. Fakt ist das PP das ankommende Geld dann per Überweisung auf das Täterkonto überweist und auch solch eine Überweisung sollte rückbuchbar sein.
Na ja - PayPal tut einfach zu wenig für die Sicherheit - für beide Seiten.
Es gibt so viele Möglichkeiten, daran was zu ändern.
Eine Anzeige bei der Polizei kostet dich nur Zeit - also mach es bitte.

jamann

Zu deinem 1. Fall: natürlich greift Paypal auch bei anderen Käufen, nicht nur bei eBay. Wer hat dir das erzählt? Zum 2. Fall: Du hast doch die Ware verschickt, also hast du doch eine Adresse. Warum sollte die falsch sein? Sonst wäre doch das Paket zurück gekommen.ä Irgendwie klingt das alles ziemlich unbeholfen.


Das stimmt einfach nicht. Ich habe über Paypal schon mehrmals mein Geld zurück bekommen, auch wenn der Kauf nicht über eBay zustande gekommen ist. Das war ganz früher mal so. Zitier doch mal die entsprechende Stelle aus den AGBs.

schinkengott

Was meinst du warum viele nur paypal friends oder überweisung anbieten?


Bei Paypal Friends kann man auch die Summe wieder zurück buchen, sei es mit Kreditkarte, oder Giro, bei beiden ist Paypal nicht mehr für Zuständig, sondern das Kreditinstitut falls man sein Geld zurück haben will, Paypal Belastet dann das Konto des Zahlungsempfängers(siehe Ziffer 4.3 + 4.4 c in der AGB)

mariokart64

Ich bin bei der Summe direkt zum Anwalt. Mit dem Kaufvertrag hat ebay nichts zu tun, die sind auch nicht haftbar. Mein Anwalt hat nur an ebay und paypal geschrieben mit der bitte auf herausgabe weiterer Adressdaten des Käufers, da ja zumindest ebay eine verifizierte Adresse haben müsste. Die Antworten von beiden war ziemlich änhlich. Wir bedauern..., aber leider können wir keine Kundendaten herausgeben. Interessanter wäre eher die Frage, ob das verhalten von Paypal rechtsmäßig ist. Aber es handelt sich um ein Internationl tätiges Unternehmen und die ganze rechtslage ist sehr unklar. Der Anwalt meinte gleich, dass das wahrscheinlich aussichtlos ist und das ich wahrscheinlich noch wesentlich mehr Geld verbraten würde.


Dann muss es aber ein ziemlich Dämlicher Anwalt gewesen sein, wo Paypal sitzt ist bei einer Straftat übers Internet soweit ich weiß egal, wen es in Deutschland passiert ist gilt dann Deutsches Recht, sobald man also die Behörden einschaltet, zückt Paypal schneller die Daten als du gucken kannst.

Das mit dem Leeren Paket, Wasserflasche,Steine Funktioniert schon etwas länger nicht mehr(jedenfalls in DE), denn Paypal reicht es wenn der Verkäufer seine Sendungsverfolgung weitergibt... dann will das Paypal das der Käufer Beweisen muss das er wirklich nicht die Ware erhalten hat, was schlicht und ergreifend natürlich nicht möglich ist, daher nutzen das gerne Verkäufer zum Betrug aus.

Letztlich ist und war Paypal schon immer sehr Attraktiv für Betrüger, es gibt nichts was dort überhaupt Kontrolliert wird und somit die Betrüger freie Hand haben... Geklaute Kreditkarten bekommt man in Diversen Foren je nach Limit hinterher geschmissen und recht günstig, oft sogar mit Scans der Ausweise und das nutzen viele aus das es so leicht ist an die Mittel zu kommen, da man oft auch an "Paketstationen" Liefern lassen kann, brauch man nicht mal mehr den Trick mit dem Leerstehenden Haus machen.

den ganzen Quatsch findet man mittlerweile haufenweise im Internet, man sollte Paypal Höchstens nur nutzen wenn es nicht anders geht, man der Käufer ist und es sich um waren handelt die nicht die 100€ Überschreiten, ansonsten SEPA benutzen. andernfalls sollte man immer mit Leergeld rechnen, selbst im Casino zocken ist Lukrativer.

Also irgendwas fehlt an den Darstellungen von mariokart64, Käuferschutz außerhalb von eBay gibt es schon lange und bei eBay gibt es auch einen sog. VERkäuferschutz, der dafür sorgt, dass du dein Geld auch behalten darfst.

Bei PP muss man sich als Verkäufer einfach daran halten ausschließlich handfeste Ware (keine digitale Ware) an die bei der PP-Zahlung hinterlegte Adresse (an keine andere und niemals nie abholen lassen, wenn jmd. mit PP vorher gezahlt hat) zu versenden; dann hat man schon mal als Verkäufer 95% der Betrügereien ausgeschlossen.

Ich war so klug (und ahnungslos, dass man da zu >50% abgezogen wird) und habe bei eBay TomTailor-Gutscheine verkauft. Natürlich hat sich wieder jemand seinen PP-Acc hacken lassen und das Geld ging zurück.

schinkengott

Was meinst du warum viele nur paypal friends oder überweisung anbieten?

Bringt übrigens gar nichts. Natürlich kann der Käufer keinen Käuferschutz beantragen. Aber das Risiko von einem gehackten Account Geld zu erhalten, ist genau so groß. Es ist nur hier innerhalb der hukd-Kleinanzeigen hinreichend sicher, da hier wohl nicht so viele Noobs rumlaufen, die sich ihre Accounts hacken lassen. Aber verkauf doch mal bei eBay was und biete im Text PP-Friends an, am besten noch digitale Ware; da garantiere ich dir, dass es nicht lange dauert, bis du abgezogen wirst. Es ist auch nur eine Frage der Zeit, bis hier in den Kleinanzeigen bei dem ganzen Suche-Amazon-biete-PPF was schiefgeht. Nicht, weil der Account-Besitzer Böses im im Sinn hat, sondern weil irgendwann dann doch mal ein Account mit ein paar Bewertungen gekapert wird.

1 ist eher dummheit
2 klingt wirklich nach miesem pech

Auch per PFF kann man easy zurückziehen

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