Fährüberfahrt storniert - Welche Rechte?

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eingestellt am 3. Jun
Moin

also ich habe für Ende Juni mit DFDS eine Fährüberfahrt nach Schottland gebucht.
Nun hat DFDS diese Überfahrt wegen Corona storniert. (GB lässt jedoch Leute ins Land, zwar mit 14 Tage Quarantäne)

Ich habe nun die Auswahl zwischen Umbuchung oder Reiseguthaben.
Da ich die geplante Reise dann nächstes Jahr antreten will würde ich das Reiseguthaben wählen.
Jedoch ist dies nur für eine Reise bis zum 30.06.2021 Gültig.

Ist das so rechtens?
Ich meine, die haben ja die Fahrt von sich aus storniert.
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9 Kommentare
Müssen dich ausbezahlen
Du hast auch einen Anspruch auf Rückzahlung in Geld.
Welches Recht gilt? Dänisches, wegen der Fährgesellschaft? Hast du evtl. bei einer deutschen Tochter gebucht? Davon hängt es ab, welche Rechte man hat.
Wenn du mit Kreditkarte bezahlt hast kannst du dir das Geld von deiner Kreditkartengesellschaft einfach zurückbuchen lassen via Chargeback
Okay, danke für die Antworten.

Ich werde jetzt mal ne Mail aufsetzen mit der Bitte mir mein Geld auszuzahlen.

Ganz unten in den FAQ steht versteckt:
Sie erhalten einen Gutschein, den Sie zu einem späteren Zeitpunkt (Reisen, die bis zum 30. Juni 2021 durchgeführt werden) in Höhe des ursprünglichen Ticketpreises einlösen können. Wenn Sie eine Alternative bevorzugen, kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail und schreiben Sie Ihr aktuelles Reisedatum in die Betreffzeile + Buchungsnummer. Die E-Mail-Adressen finden Sie in der untenstehenden Liste.
tib03.06.2020 18:17

Welches Recht gilt? Dänisches, wegen der Fährgesellschaft? Hast du evtl. b …Welches Recht gilt? Dänisches, wegen der Fährgesellschaft? Hast du evtl. bei einer deutschen Tochter gebucht? Davon hängt es ab, welche Rechte man hat.


Dürfte keinen großen Unterschied machen, ob deutsches oder dänisches Recht gilt. Insbesondere im Reiserecht stammen die verbraucherschützenden Normen in der Regel aus dem EU-Recht, sodass sich das nationale Recht maximal in Feinheiten unterscheidet.
Bearbeitet von: "iXoDeZz" 3. Jun
iXoDeZz03.06.2020 18:35

Dürfte keinen großen Unterschied machen, ob deutsches oder dänisches Recht …Dürfte keinen großen Unterschied machen, ob deutsches oder dänisches Recht gilt. Insbesondere im Reiserecht stammen die verbraucherschützenden Normen in der Regel aus dem EU-Recht, sodass sich das nationale Recht maximal in Feinheiten unterscheidet.


Naja, gerade bei Dänemark wäre ich da vorsichtig, da die in der EU eine sonderrolle haben und aus allem aus opten können.

Ausserdem: recht haben und recht bekommen. Viel Spaß beim verklagen in Dänemark...
iXoDeZz03.06.2020 18:35

Dürfte keinen großen Unterschied machen, ob deutsches oder dänisches Recht …Dürfte keinen großen Unterschied machen, ob deutsches oder dänisches Recht gilt. Insbesondere im Reiserecht stammen die verbraucherschützenden Normen in der Regel aus dem EU-Recht, sodass sich das nationale Recht maximal in Feinheiten unterscheidet.


Adaman03.06.2020 18:55

Naja, gerade bei Dänemark wäre ich da vorsichtig, da die in der EU eine s …Naja, gerade bei Dänemark wäre ich da vorsichtig, da die in der EU eine sonderrolle haben und aus allem aus opten können. Ausserdem: recht haben und recht bekommen. Viel Spaß beim verklagen in Dänemark...



Also laut Buchungsbestätigung ist über ne Deutsche Firma gebucht worden.

Internet Booking D
vertr. d. DFDS Germany ApS & Co.KG
Högerdamm 41
20097 Hamburg
Es gilt immer das Recht von dem Land in der die Rederei gemeldet ist.
Gleiche hatte ich auch -> Fahrt nach Sardinien —> Rederei war in Frankreich gemeldet —> Gutschein, da die Franzosen nicht auszahlen.
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