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eingestellt am 17. AugBearbeitet von:"chrhiller187"
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Wieso hast du denn die Mahnungen ignoriert und dich nicht gleich bei dem Händler gemeldet?
Viele glauben, wenn man Probleme einfach nicht beachtet, verschwinden diese.

Du hast einen Fehler oder sogar mehrere gemacht, steh dazu und trage die Konsequenzen.
Dieses ganze mimimi „die anderen hätten doch besser aufpassen müssen und meinen Fehler korrigieren müssen“ ist so kindergarten
Bearbeitet von: "noname951" 18. Aug
Tut mir leid leider habe ich dieses Produkt nicht
Dommix17.08.2019 23:44

Trotzdem, sogar Amazon macht das. Hatte vor 2-3 Monaten eine …Trotzdem, sogar Amazon macht das. Hatte vor 2-3 Monaten eine Monatsabrechnung und habe vergessen, den Verwendungszweck anzugeben. Amazon bzw. Arvato (der Abwickler der Monatsrechnungen) haben die Zahlung offenbar anhand des Namens und der Summe zugeordnet, denn es wurde trotzdem als bezahlt markiert...


Weil es Amazon macht, muss es jeder machen?
Eine kurze eMail nach der ersten Mahnung und alles wäre gut gewesen.

Jetzt kommt das große rumgeheule und wie böse der Händler doch ist.

Einigen sollte man die Geschäftsfähigkeit entziehen.
Bearbeitet von: "noname951" 17. Aug
Wie heißt denn das Unternehmen?
Nur damit ich weiß wo man auf keinen Fall bestellen sollte. Bei uns passieren solch Zahlungseingänge ohne oder mit falschem Verwendungszweck tausendfach im Jahr. Dennoch kann die Buchhaltung in 99,9% der Fälle alle Zahlung zuordnen. Scheint ein sehr fähiges Unternehmen zu sein bei dem du bestellt hast
72 Kommentare
Tut mir leid leider habe ich dieses Produkt nicht
Forderung wurde ausgeglichen. Wo ist das Problem
um wieviel euros reden wir hier?
Kam die Ware schnell und gut verpackt an? Dann ja.
C&P:
Die rechtliche Frage, die sich hier stellt, ist, wann Erfüllung eingetreten ist (§ 362 BGB). Um eine Schuld tilgen zu können, bedarf es aber einer sog. Tilgungsbestimmung. Wenn ein Überweisungsträger falsch ausgefüllt wird und der Gläubiger (hier das Versandunternehmen) deshalb nicht erkennen kann, welche Schuld damit getilgt werden soll, tritt vorerst keine Erfüllung ein. Die Erfüllung liegt erst dann vor, wenn die benötigte Information zur Vervollständigung der Tilgungsbestimmung nachgeliefert wird.
Deshalb ist hier erst Erfüllung eingetreten, als A das Unternehmen darauf aufmerksam machte, dass die Überweisung als Tilgung der Schuld von vor 6 Monaten gelten solle.

Die Erfüllungswirkung tritt dann aber nicht rückwirkend auf den Zeitpunkt der Überweisung, sondern "ex nunc" ab der Klärung der Tilgungsbestimmung ein. Hier also 6 Monate später.

Das heißt, dass die Kaufpreisforderung zwar beglichen wurde. Diesbezüglich darf das Versandunternehmen keine Ansprüche stellen. Denkbar ist aber eine Verzinsung des Kaufpreises, von welcher übliche Tagesgeldzinsen abgezogen werden müssen, weil das Geld bei dem Unternehmen ja trotzdem auf einem Konto war.
Die Bearbeitungsgebühren des Inkassobüros sind aber durch Verschulden der Person A entstanden, weswegen er dies zu zahlen hat.
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Wieso hast du denn die Mahnungen ignoriert und dich nicht gleich bei dem Händler gemeldet?
Viele glauben, wenn man Probleme einfach nicht beachtet, verschwinden diese.

Du hast einen Fehler oder sogar mehrere gemacht, steh dazu und trage die Konsequenzen.
Dieses ganze mimimi „die anderen hätten doch besser aufpassen müssen und meinen Fehler korrigieren müssen“ ist so kindergarten
Bearbeitet von: "noname951" 18. Aug
Und der Händler bemerkt einen Zahlungseingang den er nicht zuordnen kann und tut nichts?

Den Namen des Überweisers hätte er sicher abgleichen können.
therealpink17.08.2019 23:17

C&P:Die rechtliche Frage, die sich hier stellt, ist, wann Erfüllung …C&P:Die rechtliche Frage, die sich hier stellt, ist, wann Erfüllung eingetreten ist (§ 362 BGB). Um eine Schuld tilgen zu können, bedarf es aber einer sog. Tilgungsbestimmung. Wenn ein Überweisungsträger falsch ausgefüllt wird und der Gläubiger (hier das Versandunternehmen) deshalb nicht erkennen kann, welche Schuld damit getilgt werden soll, tritt vorerst keine Erfüllung ein. Die Erfüllung liegt erst dann vor, wenn die benötigte Information zur Vervollständigung der Tilgungsbestimmung nachgeliefert wird. Deshalb ist hier erst Erfüllung eingetreten, als A das Unternehmen darauf aufmerksam machte, dass die Überweisung als Tilgung der Schuld von vor 6 Monaten gelten solle. Die Erfüllungswirkung tritt dann aber nicht rückwirkend auf den Zeitpunkt der Überweisung, sondern "ex nunc" ab der Klärung der Tilgungsbestimmung ein. Hier also 6 Monate später. Das heißt, dass die Kaufpreisforderung zwar beglichen wurde. Diesbezüglich darf das Versandunternehmen keine Ansprüche stellen. Denkbar ist aber eine Verzinsung des Kaufpreises, von welcher übliche Tagesgeldzinsen abgezogen werden müssen, weil das Geld bei dem Unternehmen ja trotzdem auf einem Konto war. Die Bearbeitungsgebühren des Inkassobüros sind aber durch Verschulden der Person A entstanden, weswegen er dies zu zahlen hat.



Genau so ist es.

So rächt es sich, wenn man es nicht einmal für nötig ansieht, eine kurze E-Mail an den Verkäufer zu senden um die Sache zu klären. Nimm es (hoffentlich) als Lehrgeld.
Und was lernt man daraus? Mahnungen einfach zu ignorieren kann teuer werden...

Ich versteh immer nicht warum Leute nicht schon bei einer Mahnung den Kontakt zum Unternehmen suchen sondern einfach die Schreiben ignorieren und sich am Ende wundern, wenn durch dieses Verhalten dann auch noch Kosten anfallen.

Mal eine Gegenfrage... Wärst du nicht verpflichtet gewesen schon bei der ersten Mahnung zu reagieren und das Problem mit dem Gläubiger zu klären?
Bearbeitet von: "inkognito" 17. Aug
Ich halte es für extrem unwahrscheinlich dass die Anwaltskanzlei das Geld tatsächlich einklagen würde. Aber das ist natürlich keine Rechtsberatung.
Produkttester17.08.2019 23:39

Und der Händler bemerkt einen Zahlungseingang den er nicht zuordnen kann …Und der Händler bemerkt einen Zahlungseingang den er nicht zuordnen kann und tut nichts?Den Namen des Überweisers hätte er sicher abgleichen können.


Hätte auch eine andere Person bezahlen können
noname95117.08.2019 23:35

Wieso hast du denn die Mahnung ignoriert und dich nicht gleich bei dem …Wieso hast du denn die Mahnung ignoriert und dich nicht gleich bei dem Händler gemeldet?Viele glauben, wenn man Probleme einfach nicht beachtet, verschwinden diese.Du hast einen Fehler oder sogar mehrere gemacht, steh dazu und trage die Konsequenzen.Dieses ganze mimimi „die anderen hätten doch besser aufpassen müssen und meinen Fehler korrigieren müssen“ ist so kindergarten


Schlimmer: die Mahnung wurde dazu genutzt, die Überweisung erneut zu prüfen. Und dann fällt sogar der Fehler auf, aber: an dieser Stelle beginnt dann das Aussitzen. Das kann doch nicht wahr sein.

Ps: ja, alle Kosten sind, soweit angemessen, ok und somit fällig. Dürften einige Euro sein.
Bearbeitet von: "tib" 17. Aug
Nach der ersten Mahnung hättest du denen einen Überweisungsbeleg schicken sollen, dann wärst du 100% im Recht gewesen, selbst mit falschen Verwendungszweck. Wie es jetzt aussieht nach ignorieren aller Mahnungen weiß ich leider nicht.
noname95117.08.2019 23:42

Hätte auch eine andere Person bezahlen können



Trotzdem, sogar Amazon macht das. Hatte vor 2-3 Monaten eine Monatsabrechnung und habe vergessen, den Verwendungszweck anzugeben. Amazon bzw. Arvato (der Abwickler der Monatsrechnungen) haben die Zahlung offenbar anhand des Namens und der Summe zugeordnet, denn es wurde trotzdem als bezahlt markiert...
Dommix17.08.2019 23:44

Trotzdem, sogar Amazon macht das. Hatte vor 2-3 Monaten eine …Trotzdem, sogar Amazon macht das. Hatte vor 2-3 Monaten eine Monatsabrechnung und habe vergessen, den Verwendungszweck anzugeben. Amazon bzw. Arvato (der Abwickler der Monatsrechnungen) haben die Zahlung offenbar anhand des Namens und der Summe zugeordnet, denn es wurde trotzdem als bezahlt markiert...


Weil es Amazon macht, muss es jeder machen?
Eine kurze eMail nach der ersten Mahnung und alles wäre gut gewesen.

Jetzt kommt das große rumgeheule und wie böse der Händler doch ist.

Einigen sollte man die Geschäftsfähigkeit entziehen.
Bearbeitet von: "noname951" 17. Aug
Produkttester17.08.2019 23:39

Und der Händler bemerkt einen Zahlungseingang den er nicht zuordnen kann …Und der Händler bemerkt einen Zahlungseingang den er nicht zuordnen kann und tut nichts?Den Namen des Überweisers hätte er sicher abgleichen können.


Es hat schon seine Gründe warum auf Rechnungen immer darauf hin gewiesen wird welche Daten bei der Überweisung anzugeben sind.

Ich weiß ja nicht was so für Vorstellungen herrschen aber die Zeiten, dass da jemand mit physischen Kontoauszügen manuell alles mit den Bestellungen abgleicht und zuordnet sind lange vorbei, heutzutage geht das alles automatisch.

Wenn du Glück hast kommt das Geld einfach zurück z.b. bei O2, mit Pech bleibt es einfach ohne Zuordnung beim Empfänger.

Was aber auch nicht weiter schlimm ist wenn man die erste Mahnung, die i.d.r. auch kostenlos verschickt wird nicht einfach ignoriert...

Spätestens ab dem Punkt habe ich kein Mitleid mehr.

Wenn ich eine Mahnung erhalte werde ich immer aktiv und kläre das Problem.
Dommix17.08.2019 23:41

Ich halte es für extrem unwahrscheinlich dass die Anwaltskanzlei das Geld …Ich halte es für extrem unwahrscheinlich dass die Anwaltskanzlei das Geld tatsächlich einklagen würde. Aber das ist natürlich keine Rechtsberatung.


Na da hat ja jemand ausreichend Erfahrung...

Natürlich arbeitet der Rechtsanwalt gerne kostenlos weil der Schuldner Mahnungen ignoriert hat und erst zur Klärung beigetragen hat als die Kostennote kam....

Bei so einem Verhalten kann es nur noch teurer werden...
Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, warum man die Mahnungen ignoriert. Spätestens bei der Zweiten sollte man sich doch mal in Bewegung setzen und die Sache aufklären. Du hast den Fehler gemacht, durch den das Einschalten des Anwalts nötig wurde. Entsprechend musst du die Konsequenzen leider tragen. Kamen die Mahnungen per Einschreiben? Evtl kannst du dich damit rausreden die nie bekommen zu haben, wenn du dich nicht schon verplappert hast.
Wie heißt denn das Unternehmen?
Nur damit ich weiß wo man auf keinen Fall bestellen sollte. Bei uns passieren solch Zahlungseingänge ohne oder mit falschem Verwendungszweck tausendfach im Jahr. Dennoch kann die Buchhaltung in 99,9% der Fälle alle Zahlung zuordnen. Scheint ein sehr fähiges Unternehmen zu sein bei dem du bestellt hast
CrowleyX117.08.2019 23:50

Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, warum man die Mahnungen ignoriert. …Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, warum man die Mahnungen ignoriert. Spätestens bei der Zweiten sollte man sich doch mal in Bewegung setzen und die Sache aufklären. Du hast den Fehler gemacht, durch den das Einschalten des Anwalts nötig wurde. Entsprechend musst du die Konsequenzen leider tragen. Kamen die Mahnungen per Einschreiben? Evtl kannst du dich damit rausreden die nie bekommen zu haben, wenn du dich nicht schon verplappert hast.


So wie er das geschrieben hatte gab's mehr als nur eine Mahnung... Und dieses "Mahnung ist nicht angekommen" ist so ein billiger Versuch, als ob ein Anwalt da weich wird. Nebenbei ist eine Mahnung auch gar nicht nötig, da man nach einer gewissen Zeit automatisch in Zahlungsverzug ist.

Doch der Gläubiger lies nicht locker, Mahnte weiter
inkognito17.08.2019 23:49

Na da hat ja jemand ausreichend Erfahrung...Natürlich arbeitet der …Na da hat ja jemand ausreichend Erfahrung...Natürlich arbeitet der Rechtsanwalt gerne kostenlos weil der Schuldner Mahnungen ignoriert hat und erst zur Klärung beigetragen hat als die Kostennote kam.... Bei so einem Verhalten kann es nur noch teurer werden...



Wenn man jemanden verklagt, hat man immer das Risiko doch nicht Recht zu bekommen (Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene Dinge) UND man hat das Risiko, zwar Recht zu bekommen, aber dann einen Schuldner zu haben bei dem nichts zu holen ist. Schließlich hat man dann vielleicht einen Titel, aber bleibt auf den gesamten Verfahrenskosten sitzen.

Darum wird sich auch diese Anwaltskanzlei vermutlich überlegen, ob eine Klage das Risiko wert ist.

Aber wie gesagt, das ist nur meine Meinung und keine Rechtsberatung...
HelauHelauHelau17.08.2019 23:57

Wie heißt denn das Unternehmen?Nur damit ich weiß wo man auf keinen Fall b …Wie heißt denn das Unternehmen?Nur damit ich weiß wo man auf keinen Fall bestellen sollte. Bei uns passieren solch Zahlungseingänge ohne oder mit falschem Verwendungszweck tausendfach im Jahr. Dennoch kann die Buchhaltung in 99,9% der Fälle alle Zahlung zuordnen. Scheint ein sehr fähiges Unternehmen zu sein bei dem du bestellt hast


Und der TE ist in deinen Augen vermutlich total fähig....

Kontonummer statt Rechnungsnummer
Mahnung ignorieren

Also jetzt Mal unter uns, wer Mahnungen ignoriert darf sich am Ende auch nicht wegen den Konsequenzen beschweren.

Und eine Zuordnung kann schon daran scheitern, wenn Besteller und Kontoinhaber nicht identisch sind oder Daten fehlerhaft übermittelt werden z.b. bei Gemeinschaftskonten.

Der Händler hat dem TE hier genügend Möglichkeiten gegeben seinen Fehler zu erkennen und mit ihm in Kontakt zu treten... Nur er hat sich ja auf blind und taub gestellt...

Fazit: selbst schuld.

Immer noch.
Haha, hoffentlich musst du jetzt ordentlich zahlen.
Dommix18.08.2019 00:01

Wenn man jemanden verklagt, hat man immer das Risiko doch nicht Recht zu …Wenn man jemanden verklagt, hat man immer das Risiko doch nicht Recht zu bekommen (Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene Dinge) UND man hat das Risiko, zwar Recht zu bekommen, aber dann einen Schuldner zu haben bei dem nichts zu holen ist. Schließlich hat man dann vielleicht einen Titel, aber bleibt auf den gesamten Verfahrenskosten sitzen.Darum wird sich auch diese Anwaltskanzlei vermutlich überlegen, ob eine Klage das Risiko wert ist.Aber wie gesagt, das ist nur meine Meinung und keine Rechtsberatung...


Man merkt, dass du keine Ahnung hast oder sehr unerfahren bist.

Dem Rechtsanwalt ist das doch egal, das zahlt am Ende sein Auftraggeber und da er eh schon einen Anwalt beauftragt hat ist die Wahrscheinlichkeit auch groß, dass er das weiter verfolgen wird. Das Ausfall- und Kostenrisiko hatte er ja bisher auch...

Fakt ist so einen Rat zu geben ist genau so dämlich und am Ende teuer wie auch Mahnungen zu ignorieren.

Die Rechtslage ist hier Recht eindeutig, von daher ja der Händler wird mit hoher Wahrscheinlichkeit sein Recht bekommen, der Fall ist nicht sonderlich komplex und wenn der Händler auch schön auf der Rechnung vermerkt hat, dass man automatisch im Verzug gerät braucht's auch keine Mahnung mehr.

So Sprüche wie Recht haben und Recht bekommen kannst du dann bringen wenn du vom Gericht zur Zahlung verdonnert wurdest... Das beeindruckt in solchen Fällen niemanden.

Wie gesagt wir reden ja von keinem komplexen Sachverhalt und solche Dinge werden für den Anwalt und auch dem Auftraggeber leider zum täglichen Brot gehören, will sagen die wissen schon was sie tun.
inkognito17.08.2019 23:59

So wie er das geschrieben hatte gab's mehr als nur eine Mahnung... Und …So wie er das geschrieben hatte gab's mehr als nur eine Mahnung... Und dieses "Mahnung ist nicht angekommen" ist so ein billiger Versuch, als ob ein Anwalt da weich wird. Nebenbei ist eine Mahnung auch gar nicht nötig, da man nach einer gewissen Zeit automatisch in Zahlungsverzug ist.Doch der Gläubiger lies nicht locker, Mahnte weiter


Was war an "Mahnungen" unverständlich?
HelauHelauHelau17.08.2019 23:57

Wie heißt denn das Unternehmen?Nur damit ich weiß wo man auf keinen Fall b …Wie heißt denn das Unternehmen?Nur damit ich weiß wo man auf keinen Fall bestellen sollte. Bei uns passieren solch Zahlungseingänge ohne oder mit falschem Verwendungszweck tausendfach im Jahr. Dennoch kann die Buchhaltung in 99,9% der Fälle alle Zahlung zuordnen. Scheint ein sehr fähiges Unternehmen zu sein bei dem du bestellt hast


Ziemlich sicher ist es Dein Arbeitgeber. Da gehört er dann zu den 0,1%.

Ging's nicht noch etwas schwachsinniger?
inkognito18.08.2019 00:14

Man merkt, dass du keine Ahnung hast oder sehr unerfahren bist.Dem …Man merkt, dass du keine Ahnung hast oder sehr unerfahren bist.Dem Rechtsanwalt ist das doch egal, das zahlt am Ende sein Auftraggeber und da er eh schon einen Anwalt beauftragt hat ist die Wahrscheinlichkeit auch groß, dass er das weiter verfolgen wird. Das Ausfall- und Kostenrisiko hatte er ja bisher auch... Fakt ist so einen Rat zu geben ist genau so dämlich und am Ende teuer wie auch Mahnungen zu ignorieren.Die Rechtslage ist hier Recht eindeutig, von daher ja der Händler wird mit hoher Wahrscheinlichkeit sein Recht bekommen, der Fall ist nicht sonderlich komplex und wenn der Händler auch schön auf der Rechnung vermerkt hat, dass man automatisch im Verzug gerät braucht's auch keine Mahnung mehr.So Sprüche wie Recht haben und Recht bekommen kannst du dann bringen wenn du vom Gericht zur Zahlung verdonnert wurdest... Das beeindruckt in solchen Fällen niemanden.Wie gesagt wir reden ja von keinem komplexen Sachverhalt und solche Dinge werden für den Anwalt und auch dem Auftraggeber leider zum täglichen Brot gehören, will sagen die wissen schon was sie tun.



Ich habe selbst mal ein Inkassobüro beauftragt, inkl. Anwaltsbrief. Zahlen musste ich dafür überhaupt nichts, ich hatte also auch kein Ausfall- und Kostenrisiko.
Nachdem Inkasso und Anwalt erfolglos waren, wurde ich vor die Wahl gestellt, ob ich dem Anwalt eine Klagsvollmacht geben will oder die Forderung nicht weiter betreibe. Erst, wenn ich einer Klage zugestimmt hätte, hätte ich das Kostenrisiko gehabt...
inkognito18.08.2019 00:03

Und der TE ist in deinen Augen vermutlich total fähig....Kontonummer statt …Und der TE ist in deinen Augen vermutlich total fähig....Kontonummer statt RechnungsnummerMahnung ignorierenAlso jetzt Mal unter uns, wer Mahnungen ignoriert darf sich am Ende auch nicht wegen den Konsequenzen beschweren.Und eine Zuordnung kann schon daran scheitern, wenn Besteller und Kontoinhaber nicht identisch sind oder Daten fehlerhaft übermittelt werden z.b. bei Gemeinschaftskonten. Der Händler hat dem TE hier genügend Möglichkeiten gegeben seinen Fehler zu erkennen und mit ihm in Kontakt zu treten... Nur er hat sich ja auf blind und taub gestellt...Fazit: selbst schuld.Immer noch.


Immer wieder geil wie du dich hier aufspielst. Scheinst ein recht ausgeprägtes Geltungsbedürfnis zu haben.
CrowleyX118.08.2019 00:16

Was war an "Mahnungen" unverständlich?


Vieles... Eine Mahnung kann Mal nicht ankommen ... Wenn man mehrere Mahnungen angeblich nicht bekommen hat... Da bekommt man schon ein Glaubwürdigkeitsproblem. Ich würde Mal behaupten das glaubt einem dann auch kein Richter mehr.

Das erinnert dann eher an diese überschuldeten Leute, die die Briefe erst gar nicht mehr öffnen...
HelauHelauHelau18.08.2019 00:19

Immer wieder geil wie du dich hier aufspielst. Scheinst ein recht …Immer wieder geil wie du dich hier aufspielst. Scheinst ein recht ausgeprägtes Geltungsbedürfnis zu haben.


Und immer wieder schön deinen Blödsinn lesen zu dürfen, besseres hast du eh nie beizutragen... Ich lasse Mal dahingestellt was du für ein Bedürfnis hast.
inkognito17.08.2019 23:46

Es hat schon seine Gründe warum auf Rechnungen immer darauf hin gewiesen …Es hat schon seine Gründe warum auf Rechnungen immer darauf hin gewiesen wird welche Daten bei der Überweisung anzugeben sind.Ich weiß ja nicht was so für Vorstellungen herrschen aber die Zeiten, dass da jemand mit physischen Kontoauszügen manuell alles mit den Bestellungen abgleicht und zuordnet sind lange vorbei, heutzutage geht das alles automatisch.Wenn du Glück hast kommt das Geld einfach zurück z.b. bei O2, mit Pech bleibt es einfach ohne Zuordnung beim Empfänger.Was aber auch nicht weiter schlimm ist wenn man die erste Mahnung, die i.d.r. auch kostenlos verschickt wird nicht einfach ignoriert...Spätestens ab dem Punkt habe ich kein Mitleid mehr.Wenn ich eine Mahnung erhalte werde ich immer aktiv und kläre das Problem.


Aber spätestens in der Buchhaltung sollte es doch auffallen weil es nicht zuzuordnen ist? Schon gar nicht automatisch.
Bearbeitet von: "777" 18. Aug
inkognito17.08.2019 23:46

Es hat schon seine Gründe warum auf Rechnungen immer darauf hin gewiesen …Es hat schon seine Gründe warum auf Rechnungen immer darauf hin gewiesen wird welche Daten bei der Überweisung anzugeben sind.Ich weiß ja nicht was so für Vorstellungen herrschen aber die Zeiten, dass da jemand mit physischen Kontoauszügen manuell alles mit den Bestellungen abgleicht und zuordnet sind lange vorbei, heutzutage geht das alles automatisch.Wenn du Glück hast kommt das Geld einfach zurück z.b. bei O2, mit Pech bleibt es einfach ohne Zuordnung beim Empfänger.Was aber auch nicht weiter schlimm ist wenn man die erste Mahnung, die i.d.r. auch kostenlos verschickt wird nicht einfach ignoriert...Spätestens ab dem Punkt habe ich kein Mitleid mehr.Wenn ich eine Mahnung erhalte werde ich immer aktiv und kläre das Problem.


Da der TE nach der ersten Mahnung nicht aktiv wurde sehe ich es auch so das die Forderung des RA nicht ganz unberechtigt ist. Aber auch das Unternehmen hätte mit ein wenig Mühe die Zahlung problemlos zuordnen können (Name+Rechnungssumme).
Du hast Recht, vieles wird heutzutage automatisch abgeglichen und in den Warenwirtschaftssystemen als gezahlt gesetzt bzw. in die Mahnstufen geschickt. Dennoch ist die Zahlung als nicht zugeordnet auf dem Konto eingegangen und als Unternehmer würde ich spätestens vor einer der regelmäßigen Umsatzsteuererklärung versuchen die Zahlungen welche nicht automatisch zugeordnet wurden abzugleichen. Sonst ist es doch nur sinnloser Aufwand in der Buchhaltung/Steuerbüro da diese Gelder innerhalb des Kontenrahmens umgebucht werden müssen um später nach Entdeckung der Rechnung/Zahlung wieder zurückgebucht zu werden. Klar sichert dies auch Arbeitsplätze in der Buchhaltung/Steuerbüro, aber ist sicher nicht im (finanziellen) Interesse des Unternehmens, wenn man davon ausgeht das solche Sachen hin und wieder passieren
Viel wichtiger ist doch die Frage..... warum begeistern immer wieder die selben mit Abendfüllenden Programmen für diverses/sonstiges?
noname95117.08.2019 23:35

Wieso hast du denn die Mahnung ignoriert und dich nicht gleich bei dem …Wieso hast du denn die Mahnung ignoriert und dich nicht gleich bei dem Händler gemeldet?


Damit wir bei Diverses was zu lesen haben. Was glaubst du denn?
inkognito18.08.2019 00:22

Vieles... Eine Mahnung kann Mal nicht ankommen ... Wenn man mehrere …Vieles... Eine Mahnung kann Mal nicht ankommen ... Wenn man mehrere Mahnungen angeblich nicht bekommen hat... Da bekommt man schon ein Glaubwürdigkeitsproblem. Ich würde Mal behaupten das glaubt einem dann auch kein Richter mehr.Das erinnert dann eher an diese überschuldeten Leute, die die Briefe erst gar nicht mehr öffnen...


Bei Mahnungen geht es nicht um Glauben.
Der Mahnende muss beweisen, das er gemahnt hat.
Tam_TamTam18.08.2019 00:44

Bei Mahnungen geht es nicht um Glauben.Der Mahnende muss beweisen, das er …Bei Mahnungen geht es nicht um Glauben.Der Mahnende muss beweisen, das er gemahnt hat.



"Das Gericht wird zunächst einmal den vorgelegten Schreiben glauben. Den Zugang können und müssen Sie sodann bestreiten, wenn die Schreiben Ihnen nicht zugegangen sind. Im Falle eines Bestreitens müsste der Kläger sodann beweisen, dass diese Schreiben erstellt und versandt wurden und - letztendlich entscheidend - auch ein Zugang bei Ihnen erfolgt ist. Es besteht kein Anscheinsbeweis dahingehend, dass eine zur Post gegebene Sendung den Empfänger auch erreicht (BGH, NJW 1964, 1176). Ein Amtsrichter ist allerdings in seiner Würdigung frei; insbesondere ist bei einem derartigen Streitwert keine Berufung möglich. Es besteht daher die Möglichkeit, dass es in die Würdigung einfließen kann, wenn mehrere Schreiben den Empfänger nicht erreichen, ohne an den Absender zurückgesandt worden zu sein. So legen insbesondere bei der Möglichkeit eines sofortigen Anerkenntnisses nach § 93 ZPO Gerichte dem Beklagten eine erhöhte Darlegungslast auf, wenn er bestreitet, dass ihm Schreiben des Klägers zugegangen seien. Das Ergebnis der Würdigung kann daher in diesem Bereich nicht vorhergesagt werden."

frag-einen-anwalt.de/Bew…tml
Was ist eigentlich daraus geworden?
mydealz.de/dis…233
War da auch der Verwendungszweck falsch angegeben?
ramtam18.08.2019 00:59

Was ist eigentlich daraus …Was ist eigentlich daraus geworden?https://www.mydealz.de/diskussion/falschparken-und-datenschutz-1321233War da auch der Verwendungszweck falsch angegeben?



Und hat die Vermittlung geklappt, @okolyta ?
b1os18.08.2019 00:58

"Das Gericht wird zunächst einmal den vorgelegten Schreiben glauben. Den …"Das Gericht wird zunächst einmal den vorgelegten Schreiben glauben. Den Zugang können und müssen Sie sodann bestreiten, wenn die Schreiben Ihnen nicht zugegangen sind. Im Falle eines Bestreitens müsste der Kläger sodann beweisen, dass diese Schreiben erstellt und versandt wurden und - letztendlich entscheidend - auch ein Zugang bei Ihnen erfolgt ist. Es besteht kein Anscheinsbeweis dahingehend, dass eine zur Post gegebene Sendung den Empfänger auch erreicht (BGH, NJW 1964, 1176). Ein Amtsrichter ist allerdings in seiner Würdigung frei; insbesondere ist bei einem derartigen Streitwert keine Berufung möglich. Es besteht daher die Möglichkeit, dass es in die Würdigung einfließen kann, wenn mehrere Schreiben den Empfänger nicht erreichen, ohne an den Absender zurückgesandt worden zu sein. So legen insbesondere bei der Möglichkeit eines sofortigen Anerkenntnisses nach § 93 ZPO Gerichte dem Beklagten eine erhöhte Darlegungslast auf, wenn er bestreitet, dass ihm Schreiben des Klägers zugegangen seien. Das Ergebnis der Würdigung kann daher in diesem Bereich nicht vorhergesagt werden."https://www.frag-einen-anwalt.de/Beweis-fuer-Zugang-von-Mahnungen--f39107.html


Das ist so Richtig.
Spielt allerdings in diesem Fall überhaupt keine Rolle.
Die Rechnung wurde fristgemäß bezahlt.
Die Angabe irgendeiner Rechnungsnummer oder Dergleichen in der Überweisung ist eine bloße Bitte des Rechnungserstellers.
Niemals Bestandteil des Kaufvertrages.
Wenn er das Geld mit seinen Namen an den richtigen Empfänger gezahlt hat, ist die Zuordnung der Zahlung alleine den Aufgabenbereich des Empfängers zuzuordnen.
Deswegen verwenden viele Firmen Kontonummern die mit der Kundennummer identisch sind.
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