Fernseher für reinen Internet-/Appempfang

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eingestellt am 13. MaiBearbeitet von:"akipt"
Liebe Community,

ich bin zwar Informatiker, aber von Fernsehern habe ich null Ahnung.

Meine Mutter (60, technisch wenig versiert) sucht einen neuen Fernsehen, round about 35-40 Zoll, und fragte mich wie sie diesen perspektivisch anschließen soll.

Mit DVB-T haben wir aufgrund der Lage schlechte Erfahrung gemacht und für Kabel-Empfang müsste ich einen Vertrag abschließen.

Meine Frage an euch: Können wir nicht einen Fernseher kaufen, den wir ausschließlich mit einer App wie Zattoo/Waipu betreiben? Und wenn ja, könnt ihr mir einen empfehlen?

Vielen Dank,

Julius
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12 Kommentare
War es DVBT oder schon DVBT-2 womit Ihr schlechte Erfahrungen gemacht habt? Das macht erhebliche Unterschiede. Und dann gäbe es immer noch die Möglichkeit, eine DVBT-2 Antenne mit Signalverstärker zu nehmen. Dazu braucht es aber meistens einen USB-Anschluss seitens des Empfängers zur Stromspeisung, müsste man sehen. Auch die Antennenpositionierung kann einmalig sehr aufwändig sein.
Fernseher ohne Tuner gibt‘s nur für den Broadcast-Bereich als Studio-/Regiemonitore oder in etwas anderer Ausführung als Werbedisplays. Beides ist zum „Glotzen“ nicht wirklich geeignet.
Zattoo und Waipu sind imho deutsche Anbieter, die nur über Apps laufen. Die TV-Geräte werden leider meistens nicht lange mit Updates ihrer Smart-TV-Funktionen versorgt und meistens sind kurz danach die ersten Apps nicht mehr funktionsfähig und man muss wieder auf externe Zuspieler wie heutzutage FireTV-Stick, AppleTV, Raspberry Pi mit Kodi o. Ä. ausweichen.

35“ sind schon sehr selten geworden, meistens sind die Formate 32“ oder 40“, bzw. 42“. Der Hauptteil der TV-Verkäufe dürfte heute bei 55“-65“ liegen. Ich bin mir nicht sicher, ob 32“ TV-Geräte überhaupt noch technisch aktuell sind, was die Bildqualität angeht, weil diese Panelgröße fast gar nicht mehr angeboten wird. Selbst der Markt für 40“ ist klein geworden.
Bearbeitet von: "Aushilfsmafiosi" 13. Mai
Aushilfsmafiosi13.05.2020 02:31

War es DVBT oder schon DVBT-2 womit Ihr schlechte Erfahrungen gemacht …War es DVBT oder schon DVBT-2 womit Ihr schlechte Erfahrungen gemacht habt? Das macht erhebliche Unterschiede. Und dann gäbe es immer noch die Möglichkeit, eine DVBT-2 Antenne mit Signalverstärker zu nehmen. Dazu braucht es aber meistens einen USB-Anschluss seitens des Empfängers zur Stromspeisung, müsste man sehen. Auch die Antennenpositionierung kann einmalig sehr aufwändig sein.Fernseher ohne Tuner gibt‘s nur für den Broadcast-Bereich als Studio-/Regiemonitore oder in etwas anderer Ausführung als Werbedisplays. Beides ist zum „Glotzen“ nicht wirklich geeignet. Zattoo und Waipu sind imho deutsche Anbieter, die nur über Apps laufen. Die TV-Geräte werden leider meistens nicht lange mit Updates ihrer Smart-TV-Funktionen versorgt und meistens sind kurz danach die ersten Apps nicht mehr funktionsfähig und man muss wieder auf externe Zuspieler wie heutzutage FireTV-Stick, AppleTV, Raspberry Pi mit Kodi o. Ä. ausweichen.



@Aushilfsmafiosi : Es war DVB-T2 und der Empfang ohne Signalverstärker, also DVB-T2 Box mit externer passiver Antenne, war leider sehr mau.

Der Hinweis mit dem Stick(s) ist ja schon mal top, aber eigentlich will ich nicht eine weitere Amazon-/Applebindung eingehen.

Es würde uns auch nur vorrangig um die öffentlichen Sender gehen. Der Vorschlag mit den Raspberry/Kodi passt schon, allerdings *hüstel* bedarf dieser ja einer gewissen Wartung.

Wenn wir uns für eine Sticklösung entscheiden, könnten wir auch einen reinen Monitor nehmen, oder?

Danke dir!

PS: Danke für dein Update bzgl. der Monitorgrößen. Dann wird es wohl größer werden...
Bearbeitet von: "akipt" 13. Mai
akipt13.05.2020 02:45

@Aushilfsmafiosi : Es war DVB-T2 und der Empfang ohne Signalverstärker, …@Aushilfsmafiosi : Es war DVB-T2 und der Empfang ohne Signalverstärker, also DVB-T2 Box mit externer passiver Antenne, war leider sehr mau. Der Hinweis mit dem Stick(s) ist ja schon mal top, aber eigentlich will ich nicht eine weitere Amazon-/Applebindung eingehen. Es würde uns auch nur vorrangig um die öffentlichen Sender gehen. Der Vorschlag mit den Raspberry/Kodi passt schon, allerdings *hüstel* bedarf dieser ja einer gewissen Wartung.Wenn wir uns für eine Sticklösung entscheiden, könnten wir auch einen reinen Monitor nehmen, oder?Danke dir!PS: Danke für dein Update bzgl. der Monitorgrößen. Dann wird es wohl größer werden...


Tu‘s nicht, im Namen Deiner nicht techaffinen-Mutter und Deiner Nerven. Ich würde es zunächst mit einer vernünftigen aktiven Antenne mit langem Kabel für DVBT-2 probieren. Kostet keine 20 Euro, wenn ich mich richtig erinnere. Ich hatte das Problem auch, obwohl hier drei Sendemasten im Umkreis von 10 Kilometern stehen.
Die externen DVB-T2 Empfänger haben auch sehr unterschiedliche Empfangsleistungen, ich habe 5 Stück ausprobiert, weil sie allesamt irgendwelche Macken hatten.
Ich habe leider keine Erfahrung mit aktuellen eingebauten Empfängern, die sollten aber wesentlich besser sein als die Boxen bis 80,-, die ich getestet habe.

Abgesehen davon haben Monitore keinen Klang oder absolut miserable Lautsprecher, keine Fernbedienung, sind meistens blickwinkelabhängiger , usw.
Bearbeitet von: "Aushilfsmafiosi" 13. Mai
Warum nicht einen Fernseher mit eingebauten Sat Tuner ( haben heute ja meist alle) und dann eine Sat Schüssel ? Dürfte von der Bedienung her noch das Einfachste für deine Mutter sein.
Genau , wie mein vorposter schon schrieb, satschüssel installieren wenn möglich , ist am günstigsten auf Dauer.
Ich würde einfach einen günstigen "aktuellen" Einsteiger-Smart-TV holen (mydealz.de/dea…630) und dann die entsprechenden Apps (Waipu/ Zattoo) nutzen. Falls das Smart TV OS zickt, kommt halt ein 20€ Fire-Stick ran und fertig. Wenn du Zeit/ Lust zum basteln hast, kannst du natürlich auf Kodi nutzen.
Und wie gesagt lieber nen aktuellen Einsteiger TV mit 55°, als einen uralten 32°TV - kosten sind ja fast identischen, bei einem guten Angebot...
Bearbeitet von: "MotherTrucker" 13. Mai
jailben13.05.2020 07:36

Genau , wie mein vorposter schon schrieb, satschüssel installieren wenn …Genau , wie mein vorposter schon schrieb, satschüssel installieren wenn möglich , ist am günstigsten auf Dauer.


Eine korrekt installierte Sat-Schüssel - wenn vom Vermieter zugelassen - kann ziemlich teuer werden im Vergleich zu DVB-T2. Dafür bekommt man auf jeden Fall so lange Freenet.TV bis auch auf den Sat-Transpondern nur noch die öffentlich-rechtlichen Sender frei zu empfangen sind. Und SD-Auflösung auf möglicherweise neuem 4K-TV will man ja auch nicht haben.
Aushilfsmafiosi13.05.2020 09:59

Eine korrekt installierte Sat-Schüssel - wenn vom Vermieter zugelassen - …Eine korrekt installierte Sat-Schüssel - wenn vom Vermieter zugelassen - kann ziemlich teuer werden im Vergleich zu DVB-T2. Dafür bekommt man auf jeden Fall so lange Freenet.TV bis auch auf den Sat-Transpondern nur noch die öffentlich-rechtlichen Sender frei zu empfangen sind. Und SD-Auflösung auf möglicherweise neuem 4K-TV will man ja auch nicht haben.



Wenn du dir aber den Ausgangstext durchliest, ist DVB-T aufgrund schlechten Empfangs nicht wirklich möglich . Woher nimmst du denn den Käse, dass bei SAT bald nur noch die Öffis frei zu empfangen sind? Wenn SD abgeschaltet wird, ist HD das neue SD und man zahlt eben für UHD ;-) .
jailben13.05.2020 10:05

Wenn du dir aber den Ausgangstext durchliest, ist DVB-T aufgrund …Wenn du dir aber den Ausgangstext durchliest, ist DVB-T aufgrund schlechten Empfangs nicht wirklich möglich . Woher nimmst du denn den Käse, dass bei SAT bald nur noch die Öffis frei zu empfangen sind? Wenn SD abgeschaltet wird, ist HD das neue SD und man zahlt eben für UHD ;-) .


Ich habe mir die Texte durchgelesen. Und weiter unten schreibt er, dass es primär um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk geht. Die beiden großen Privatsenderketten RTL und ProSiebenSat1 haben sich gegenüber der Bundesnetzagentur bis Ende 2022 zur freien Ausstrahlung der SD-Version über Sat verpflichtet. Das sind also noch knapp 2,5 Jahre. Dann kostet eine gute Schüssel mit Zubehör (ohne Receiver) schon alleine und ohne Installation, wenn sie überhaupt möglich ist soviel wie das freenet.TV - Abo oder ein zusätzlicher FireTV-Stick, mit dem ja auch Joyn / TVnow oder Zatttoo genutzt werden kann, wenn man das möchte. Nur vom Raspberry ind ähnlichen Lösungen ohne „fertige Apps“ möchte ich halt dringend für eine 60 jährige, nicht tech-affine Mutter abraten.
Bearbeitet von: "Aushilfsmafiosi" 13. Mai
Ganz grundsätzlich bin ich nach wie vor der Meinung, dass eine Sat-Anlage die beste Lösung ist, wenn man wirklich vernünftig TV schauen möchte. DVB-T2 ist ok, wenn der Empfang es hergibt und Kabel-TV ist nur eine Überlegung wert, wenn wirklich gar nichts anderes geht, schon wg. der regelmäßigen mtl. Kosten. Alternativ finde ich die Idee, TV über das Internet zu schauen, auch nicht verkehrt und ich nutze das inzwischen schon eine ganze Weile so. Aber das setzt eben auch einen Internetzugang voraus, was viele Senioren nicht haben. Wenn das hier aber gegeben ist, kann man m.E. durchaus auch so etwas wie den Fire TV Stick und auch Kodi einsetzen. Wenn man das mit entsprechendem Skin vernünftig konfiguriert und unnötige Elemente gar nicht erst angezeigt werden, kann man das den meisten Nutzern zugänglich machen, ohne dass man jeden Tag zum Support vor Ort ist.
Vielen herzlichen Dank für eure detaillierten Vorschläge.

Das hätte ich vorher mal ausführen können: Sat-Empfang fällt leider aufgrund der Wohnsituation flach.

Ich denke wir kaufen dann einen "normalen" Fernseher mit DVB-T2 Tuner und versuchen uns doch mit der aktiven Antenne. Falls dies nicht klappen sollte, bleibt erstmal die Nutzung der oben gennanten Apps im herstellereigenen Store und anschließend die Verwendung von AppleTV & Co.

Danke noch mal!
Jo. Normaler TV von Panasonic, Samsung, Philips, LG und gut ist. Möglichst aktuelles Modelljahr, da die Updates ja einigermaßen wichtig für Eure Zwecke sind. Welche Hersteller da in welcher Preisklasse wie lange Support bieten, weiß ich nicht.
Und wie gesagt: Mit der Antenne in alle möglichen horizontalen und vertikalen Lagen und in verschiedenen Ecken ausprobieren, da kann ein gutes Kabel auch mal 5m oder länger sein. Alujalousinen scheinen exzellente Signalkiller zu sein, habe ich vergessen zu erwähnen. Antennen mit Magnetfüßen können praktisch sein.
Bearbeitet von: "Aushilfsmafiosi" 13. Mai
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