Festplatte für NAS-Server

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eingestellt am 5. Jan
Suche eine externe Festplatte fürn NAS über Raspberry. Soll 24/7 laufen. Gibt es da irgendwelche Empfehlungen. Speicher bräuchte ich min 2TB
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10 Kommentare
Wd20efrx (oder 30 oder mehr) plus ext Gehäuse
Da der raspi eh die Leistung nicht bringt ( oder hat sich das mit dem 4er geändert - usb/lan)?! Kann so ziemlich jede Platte genommen werden die für Dauerbetrieb ausgelegt ist. Vor einiger Zeit waren dvr Platten deutlich billiger da auch langsamer.. zb ( wd purple/seagate urinalysis,surveillance etc)

E:
Wie es scheint kann mit dem 4er gbe Bub ausgenutzt werden.
Bearbeitet von: "QukI" 5. Jan
QukI05.01.2020 20:19

Da der raspi eh die Leistung nicht bringt ( oder hat sich das mit dem 4er …Da der raspi eh die Leistung nicht bringt ( oder hat sich das mit dem 4er geändert - usb/lan)?! Kann so ziemlich jede Platte genommen werden die für Dauerbetrieb ausgelegt ist. Vor einiger Zeit waren dvr Platten deutlich billiger da auch langsamer.. zb ( wd purple/seagate urinalysis,surveillance etc)E:Wie es scheint kann mit dem 4er gbe Bub ausgenutzt werden.


Und genau die sind NICHT für ein NAS geeignet!
Zwar sind sie in der Tat für Dauerbetrieb ausgelegt, aber haben keine Fehlerkorrektur, was bei Videoaufzeichnungen kein Problem ist, da hier kleine Fehler kein Problem sind. Bei "richtigen" Daten, erst recht vielleicht noch in einem RAID kann das aber fatal werden.

Ich würde daher immer zu Red oder sogar Yellow greifen (bzw. den Aquivalenten anderer Hersteller) und sogar die anderen Platten ( Green, Blue, Black) zur Not und im Wissen, was man da tut ... aber niemals die Purple in einem NAS.
quecksilber06.01.2020 04:26

Und genau die sind NICHT für ein NAS geeignet!Zwar sind sie in der Tat für …Und genau die sind NICHT für ein NAS geeignet!Zwar sind sie in der Tat für Dauerbetrieb ausgelegt, aber haben keine Fehlerkorrektur, was bei Videoaufzeichnungen kein Problem ist, da hier kleine Fehler kein Problem sind. Bei "richtigen" Daten, erst recht vielleicht noch in einem RAID kann das aber fatal werden.Ich würde daher immer zu Red oder sogar Yellow greifen (bzw. den Aquivalenten anderer Hersteller) und sogar die anderen Platten ( Green, Blue, Black) zur Not und im Wissen, was man da tut ... aber niemals die Purple in einem NAS.



Ich finde für diese Behauptungen keine Bestätigungen im Netz.

Lediglich folgende Informationen:
Max bay Empfehlung :
- red 5
-purple 8

Purples haben einen Fehlerkorrektur Mechanismus. Er mag zwar für Bilder perfektioniert sein. Ist aber vorhanden.
Cache ist zwischen beiden unterschiedlich.

Im privaten Bereich Enterprise Platten zu empfehlen ist auch so eine Sache.
quecksilber06.01.2020 04:26

Und genau die sind NICHT für ein NAS geeignet!Zwar sind sie in der Tat für …Und genau die sind NICHT für ein NAS geeignet!Zwar sind sie in der Tat für Dauerbetrieb ausgelegt, aber haben keine Fehlerkorrektur, was bei Videoaufzeichnungen kein Problem ist, da hier kleine Fehler kein Problem sind. Bei "richtigen" Daten, erst recht vielleicht noch in einem RAID kann das aber fatal werden.Ich würde daher immer zu Red oder sogar Yellow greifen (bzw. den Aquivalenten anderer Hersteller) und sogar die anderen Platten ( Green, Blue, Black) zur Not und im Wissen, was man da tut ... aber niemals die Purple in einem NAS.


Wenn die Platte kaputt oder korrupt ist, kommt halt ne neue rein und die Daten neu drauf. Versteh nicht warum die "Experten" in den Kommentaren immer so tun als würde man was verlieren, wenn was kaputt geht.
QukI06.01.2020 09:39

Ich finde für diese Behauptungen keine Bestätigungen im Netz.Lediglich f …Ich finde für diese Behauptungen keine Bestätigungen im Netz.Lediglich folgende Informationen:Max bay Empfehlung :- red 5-purple 8Purples haben einen Fehlerkorrektur Mechanismus. Er mag zwar für Bilder perfektioniert sein. Ist aber vorhanden.Cache ist zwischen beiden unterschiedlich.Im privaten Bereich Enterprise Platten zu empfehlen ist auch so eine Sache.



Ich habe das ganze etwas verkürzt dargestellt. Ja, auch die Purple haben eine Fehlerkorrektur, die jedoch anders arbeitet als dies beispielsweise bei einer Red der Fall ist. Dies liegt eben an der unterschiedlichen Optimierung für unterschiedliche Einsätze. Die Purple sind für die Aufzeichnung von Videostreams aus Überwachungsanlagen gedacht. Hauptaugenmerk liegt daher auf dem schnellen und reibungslosen SPEICHERN von Daten. D.h. entdeckt die Fehlerkorrektur beim speichern von Daten ein Problem, dann wird dieser Sektor relativ zügig "aufgegeben", weil lieber ein korruptes Frame (das im Zweifel für den Videostream eh irrelevant ist) in Kauf genommen, als dass kommende Frames nicht mehr gespeichert werden können, weil die Platte immer noch an dem einen Sektor "rumrödelt". Und dieses Verhalten KANN einfach in einem RAID Verbund dazu führen, dass die Platte häufiger aus dem RAID fliegt. Bei einem RAID soll die Fehlerkorrektur dagegen genau das Gegenteil machen: Lieber bleibt die Datenübertragung vorrübergehend stehen, als dass irgendwo ein korruptes Bit gesetzt wird. Und genau dafür ist die Fehlerkorrektur der Red (und der RE) optimiert.

Ich bestreite nicht, dass eine Purple in einem NAS oder auch einem RAID jahrelang fehlerfrei laufen kann ... die Frage die ich mir nur stelle, warum ich den "Aufwand" eines RAID betreibe, um dann wissentlich für eine vergleichsweise überschaubare Ersparnis auf Festplatten zu setzen, die dafür genau nicht optimiert sind.

Zu den "Enterprise Platten": Ich habe die aktuellen Preise nicht im Kopf, vor ein paar Jahren waren die RE2/Yellow Platten eine Weile kaum teurer als die Red und ich habe mit diesen sehr gute Erfahrungen. Je nach Anspruch KÖNNEN diese also durchaus auch in einem NAS Sinn machen ... erst recht wenn es eben kein reines "Privat-NAS" ist.



thermometer06.01.2020 12:46

Wenn die Platte kaputt oder korrupt ist, kommt halt ne neue … Wenn die Platte kaputt oder korrupt ist, kommt halt ne neue rein und die Daten neu drauf. Versteh nicht warum die "Experten" in den Kommentaren immer so tun als würde man was verlieren, wenn was kaputt geht.


Das kommt ganz auf das Szenario an.

Das Problem daran ist, dass die meisten Experten wissen, dass die "Experten" einem NAS oft zu sehr vertrauen. ICH weiß, dass ein RAID niemals ein Backup ersetzt (aber hervorragend ergänzt), ICH verwende an der Stelle auch ein RAID 1 (oder entsprechend RAID 5 oder RAID 6) und kein RAID 0. ABER ... viele Nutzer denken eben, dass die Daten ja "eh auf zwei Platten" sind, wenn eine kaputt geht, passiert ja nichts. Bei einem RAID 1 (oder höher) grundsätzlich auch richtig, ABER ... die meisten NAS kommen erstmal als RAID 0 ... oder viele Benutzer entscheiden sich für RAID 0 ... 6 TB sind besser und werbewirksamer als 3 TB usw. Und damit sind im Fall der Fälle die Daten beider Platten dahin. Und selbst bei einem RAID 1 gibt es zwei Probleme: Wie lang dauert es denn beim Otto-Normalbenutzer, bis er mitbekommt, dass eine der Platten aus dem RAID geflogen ist? Eine (Hot-)Spare wird wohl keiner mitlaufen lassen denke ich mal ... Und Nummer 2: Grade bei alten Platten kann auch die nicht unerhebliche Belastung über eine längere Zeit bei einem Rebuild des RAIDs die zweite Platte himmeln. Verlässt man sich also fälschlicherweise auf das RAID alleine, kann das also leicht nach hinten losgehen.

Aber ja, ich gebe dir schon recht, wer ein konsequentes 3-2-1-Backup fährt (und dazu sein RAID 1 und höher Verbund regelmäßig im Blick hat (SMART-Daten und Selbsttests)), der hat wenig zu befürchten. Die Realität sieht halt meistens anders aus ...

(siehe z.B. auch professionelle Dienste wie Blackblaze, die konsequent auf "billige Consumer-Platten" setzen ... funktioniert hervorragend, WENN man o.g. Dinge im Blick behält (=Redundanz und lückenlose Überwachung))

Und ja, wer auf dem NAS "nur" die neuesten Filme zum Streamen liegen hat, die allesamt wiederbeschaffbar sind, der braucht hier natürlich auch wenig Aufwand zu treiben.

ICH würde aber für ein produktives NAS lieber ein paar Euro mehr in eine dafür optimierte Platte stecken als nachher Probleme zu bekommen ... erst recht, wenn die Mehrkosten überschaubar sind, in den allermeisten Fällen reden wir ja nur von zwei Platten.
quecksilber08.01.2020 10:15

Ich habe das ganze etwas verkürzt dargestellt. Ja, auch die Purple haben …Ich habe das ganze etwas verkürzt dargestellt. Ja, auch die Purple haben eine Fehlerkorrektur, die jedoch anders arbeitet als dies beispielsweise bei einer Red der Fall ist. Dies liegt eben an der unterschiedlichen Optimierung für unterschiedliche Einsätze. Die Purple sind für die Aufzeichnung von Videostreams aus Überwachungsanlagen gedacht. Hauptaugenmerk liegt daher auf dem schnellen und reibungslosen SPEICHERN von Daten. D.h. entdeckt die Fehlerkorrektur beim speichern von Daten ein Problem, dann wird dieser Sektor relativ zügig "aufgegeben", weil lieber ein korruptes Frame (das im Zweifel für den Videostream eh irrelevant ist) in Kauf genommen, als dass kommende Frames nicht mehr gespeichert werden können, weil die Platte immer noch an dem einen Sektor "rumrödelt". Und dieses Verhalten KANN einfach in einem RAID Verbund dazu führen, dass die Platte häufiger aus dem RAID fliegt. Bei einem RAID soll die Fehlerkorrektur dagegen genau das Gegenteil machen: Lieber bleibt die Datenübertragung vorrübergehend stehen, als dass irgendwo ein korruptes Bit gesetzt wird. Und genau dafür ist die Fehlerkorrektur der Red (und der RE) optimiert.Ich bestreite nicht, dass eine Purple in einem NAS oder auch einem RAID jahrelang fehlerfrei laufen kann ... die Frage die ich mir nur stelle, warum ich den "Aufwand" eines RAID betreibe, um dann wissentlich für eine vergleichsweise überschaubare Ersparnis auf Festplatten zu setzen, die dafür genau nicht optimiert sind.Zu den "Enterprise Platten": Ich habe die aktuellen Preise nicht im Kopf, vor ein paar Jahren waren die RE2/Yellow Platten eine Weile kaum teurer als die Red und ich habe mit diesen sehr gute Erfahrungen. Je nach Anspruch KÖNNEN diese also durchaus auch in einem NAS Sinn machen ... erst recht wenn es eben kein reines "Privat-NAS" ist.Das kommt ganz auf das Szenario an.Das Problem daran ist, dass die meisten Experten wissen, dass die "Experten" einem NAS oft zu sehr vertrauen. ICH weiß, dass ein RAID niemals ein Backup ersetzt (aber hervorragend ergänzt), ICH verwende an der Stelle auch ein RAID 1 (oder entsprechend RAID 5 oder RAID 6) und kein RAID 0. ABER ... viele Nutzer denken eben, dass die Daten ja "eh auf zwei Platten" sind, wenn eine kaputt geht, passiert ja nichts. Bei einem RAID 1 (oder höher) grundsätzlich auch richtig, ABER ... die meisten NAS kommen erstmal als RAID 0 ... oder viele Benutzer entscheiden sich für RAID 0 ... 6 TB sind besser und werbewirksamer als 3 TB usw. Und damit sind im Fall der Fälle die Daten beider Platten dahin. Und selbst bei einem RAID 1 gibt es zwei Probleme: Wie lang dauert es denn beim Otto-Normalbenutzer, bis er mitbekommt, dass eine der Platten aus dem RAID geflogen ist? Eine (Hot-)Spare wird wohl keiner mitlaufen lassen denke ich mal ... Und Nummer 2: Grade bei alten Platten kann auch die nicht unerhebliche Belastung über eine längere Zeit bei einem Rebuild des RAIDs die zweite Platte himmeln. Verlässt man sich also fälschlicherweise auf das RAID alleine, kann das also leicht nach hinten losgehen.Aber ja, ich gebe dir schon recht, wer ein konsequentes 3-2-1-Backup fährt (und dazu sein RAID 1 und höher Verbund regelmäßig im Blick hat (SMART-Daten und Selbsttests)), der hat wenig zu befürchten. Die Realität sieht halt meistens anders aus ...(siehe z.B. auch professionelle Dienste wie Blackblaze, die konsequent auf "billige Consumer-Platten" setzen ... funktioniert hervorragend, WENN man o.g. Dinge im Blick behält (=Redundanz und lückenlose Überwachung))Und ja, wer auf dem NAS "nur" die neuesten Filme zum Streamen liegen hat, die allesamt wiederbeschaffbar sind, der braucht hier natürlich auch wenig Aufwand zu treiben.ICH würde aber für ein produktives NAS lieber ein paar Euro mehr in eine dafür optimierte Platte stecken als nachher Probleme zu bekommen ... erst recht, wenn die Mehrkosten überschaubar sind, in den allermeisten Fällen reden wir ja nur von zwei Platten.



Das mag (und wird) stimmen.
Und ich gebe dir auch recht.
Nur hier in dem Fall gibt es..
Naja eine platte an raspberry.
Kein raid. Genauer Zweck unbekannt
Danke euch für die ausführlichen Antworten und Diskussionen. Bin leider noch ein Laie was Netzwerke etc. angeht. Dennoch habe ich überlegt für meinen NAS zuhause ein RAID 1 zu verbauen (das heißt das 2 Festplatten parallel laufen um die Daten abzusichern oder?)
Deshalb haben mir die Antworten auch sehr weitergeholfen(y)
Verwendungszweck ist übrigens einfach ein Heimnetzwerk zum zentralen Speichern aller Dokumente, Medien, Fotos etc. Da die Frage ja aufkam.. also nichts sehr anspruchsvolles für so ein Netzwerk:)
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