fiktiver Ebay fall (artikel weicht von der beschreibung ab)

Hallo

also mal angenommen ein fiktiver Ebay fall.

Person A verkauft ein Handy mit gebrauchsspuren bei eBay. Dies wird in der Auktion erwähnt das das Handy gebrauchspuren hat und auch täglich benutzt worden ist.

Es wurden Bilder von den "Schönheits" Fehlern mit reingestellt.

So gerät wurde verkauft und der Käufer ist natürlich total überrascht von dem schlecht zustand und will das ich das Gerät zurücknehme und droht mir mit Anwalt und co.

Angeblich wäre der Rahmen gebrochen (was nicht stimmt) und es wäre Staub unter der Linse der Kamera (ok kann schon sein aber bei einem Gerät was täglich gebraucht wird ist es doch klar das sich "Staub" absetzt)

Rücknahme und Gewährleistung habe ich natürlich ausgeschlossen

Meine Fragen sind Was für Chancen hat der Käufer wenn er zum Anwalt geht das er den Kaufvertrag anfechten kann?

Verkaufspreis waren ca 180€

Wer hat ähnliches schon mal durchgemacht danke

Beliebteste Kommentare

"Fiktiver Fall"

Link zum fiktiven Fall fehlt X)
So lange der Verkäufer nicht bewusst getäuscht oder arglistig was verschwiegen hat, sollte es kleine Probleme geben.

34 Kommentare

Mit oder ohne Paypal?

"Fiktiver Fall"

Imadog

Mit oder ohne Paypal?



Kein Paypal

Lass ihn mal drohen.

Natürlich ist der Fall ganz fiktiv...deswegen wird er auch gleich mit Zahlen geschmückt...hahaha^^

Ein Tipp von mir : "Rücknahme und Gewährleistung auszuschließen, da Privatkauf ist rechtlich" null bindet und hat vor Gericht wenig Chance auf Erfolg (alte Rechtssprechung). Es ist wichtig, dass Sachmängelhaftung ausgeschlossen wird, dann hättest du nun null Probleme und der kann mit Anwalt drohen soviel er will.

Ich empfehle immer den Satz: "Die Ware wird unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung verkauft oder ganz neu Ich schließe jede Haftung für Sachmängel aus.

Dann ist man auf der sicheren Seite, wenn man alle Schäden im Angebot aufgezeigt hat.

Dann würde ich einfach abwarten, du äh ich meine Typ A hat jede Gewährleistung ausgeschlossen und alle Mängel in die Beschreibung aufgeführt (waren doch alle Mängel?) und falls Typ B jetzt eine Wertminderung oder vom Kauf zurücktreten will muss er beweisen dass du bewusst Mängel unterschlagen hast. Für 180€ lohnt sich aber kein Rechtsstreit, es sei denn Typ B verfügt über eine dementsprechende Rechtschutzversicherung

Natürlich unter der Voraussetzung, dass die Mängel objektiv beschrieben wurden, wie sie in Natura sind.

Das hängt von deiner Beschreibung ab. Falls der Artikelzustand von der Beschreibung abweicht, sprich es Mängel gibt die dir auffallen müssten, die aber nicht benannt worden sind. In diesem Fall würde der Käufer ggf. über eine zivilrechtliche Klage Recht bekommen, aber er müsste dies auch beweisen können. Dabei wäre es unerheblich, ob du Rücknahme/Gewährleistung ausgeschlossen hast. Ob der Käufer diesen Aufwand betreiben wird ist bei dem Streitwert allerdings fraglich. Du weißt am Besten, ob die Reklamationsgründe angebracht sind oder der Käufer nur den Kaufpreis mindern möchte. Ist ersteres der Fall, akzeptiere die Rücknahme, und stelle den Artikel mit korrekter Beschreibung wieder ein, damit ersparst du dir Ärger. Falls hier grundlos reklamiert wird wirst du nichts zu befürchten haben, da man dir nichts nachweisen kann, falls du nichts verschwiegen hast und auch evtl. Risiken beim Transport auf den Käufer übergehen (wäre z.B. bei Paypal anders)

Link zum fiktiven Fall fehlt X)
So lange der Verkäufer nicht bewusst getäuscht oder arglistig was verschwiegen hat, sollte es kleine Probleme geben.

Musst du wissen, wie ehrlich du bei der Beschreibung und den Bildern warst.

Ich hatte auch mal einen ähnlichen Fall, als ich gebrauchte Felgen verkaufte. Kaum beim Käufer angekommen, kam ein "sahen auf den Bildern aber schöner aus". Da ich alles ehrlich beschrieben habe, auf Kratzer hingewiesen habe und diese sogar fotografiert habe, war mir das egal...

Kein PayPal = als Verkäufer = Win. Somit alles gesagt

maxii

Kein PayPal = als Verkäufer = Win. Somit alles gesagt



Ist das Schulhofgesetz? oO X)

Naja wenn der Zustand wirklich extrem abweicht hat er eine Chance vor Gericht, wenn alles so ist wie auf den Bildern dann nicht.
Sagen wir mal fiktiv Typ A hat absichtlich falsche Bilder genutzt (z.B. von dem gleichen Handy seiner Frau etc.) und dann sein eigenes schlechteres versendet ab dann könnte es schwer werden wenn Typ B vor Gericht geht. Solange aber wirklich alles ordentlich beschrieben und ohne Tricks fotografiert wurde hat er es so gekauft wie es ist.

crash0r

"Fiktiver Fall"


Deswegen gibt es auch keine Hilfe... liest sich alles andere als Fiktiv .

Was soll die Verarsche

Wenn er schreibt der Rahmen ist gebrochen und das stimmt nicht, dann ist er nicht ganz sauber. Staub vor der Linse wäre mir als Käufer aber zu doof wenn ich damit nicht fotographieren kann. Lass Dir doch mal ein Photo schicken vom Rahmenbruch und vom Staub von der Linse und wenn er Recht hat, dann nimm es zurück, da es sich um verschwiegene Mängel handelt, und wenn er nicht recht hat, dann kann er nicht plötzlich das Handy zurückgehen lassen, als ob er die Photos nicht gesehen hat. Was wäre denn ein realistischer Preis, falls er überhaupt zuviel bezahlt hat? Vielleicht kannst Du ihm mit etwas Nachlasse entgegen kommen?

Ach ja, ganz wichtig, immer sauber schreiben, ohne Drohungen, ohne Beleidungen, ohne Versprechen.


P.S.: Falls Rahmen nachweislich gebrochen, und beim Verpacken war es noch nicht so, hast Du evtl. Zeugen beim Einpacken? Ist der Rahmen beim Versand gebrochen, kann man es evtl. DHL anzeigen.

Also mal angenommen der Käufer reicht die Klageschrift ein, der Richter lässt begutachten und stellt die besagten Mängel fest, dann muss Person A nachweisen, dass diese Mängel beim Versand (Gefahrenübergang) noch nicht vorhanden waren, was wohl nicht möglich ist. Person A obliegt also in diesem Verfahren.
Natürlich alles nur rein fiktiv versteht sich

crash0r

"Fiktiver Fall"


Ist in richtigen rechtsforen pflicht.
Wenn er wirklich echte fotos gemacht und hat und alles beschrieben hat würde ich sagen pech gehabt, der versucht dich nur abzuziehen.
Und da kein paypal auch kein problem

insaner

Also mal angenommen der Käufer reicht die Klageschrift ein, der Richter lässt begutachten und stellt die besagten Mängel fest, dann muss Person A nachweisen, dass diese Mängel beim Versand (Gefahrenübergang) noch nicht vorhanden waren, was wohl nicht möglich ist. Person A obliegt also in diesem Verfahren. Natürlich alles nur rein fiktiv versteht sich



Nein, B muss nachweisen, dass die Mängel schon da waren.

schinkengott

[ Ist in richtigen rechtsforen pflicht.


Und was soll das bringen ? Erkennt man doch sofort

schinkengott

[ Ist in richtigen rechtsforen pflicht.


Woher soll ich das wissen?
In den Rechtsforen wird nur von WENN fällen gesprochen, und nicht von IST.
Wahrscheinlich damit keine Person/Firma zu schaden kommt wenn man wirklich explizites schreibt

Dein Kommentar
Avatar
@
    Text
    Top Diskussionen
    1. Ein etwas anderer Deal...911
    2. Bausparvertrag - Jetzt der richtige Zeitpunkt?1214
    3. Wo Sparkonto und Depot für ein Kind eröffnen?89
    4. Autofill ADVENTSKALENDER + BATCH612

    Weitere Diskussionen