Finanzmanagement, Auskommen mit dem Einkommen, Sparen etc.

152
eingestellt am 13. Dez 2017
Guten Morgen zusammen,
vielleicht kennen sich einige von euch mit diesem Thema aus oder hatten schon mal ein selbiges Problem. Ob diese Diskussion hier sinnvoll ist weiß ich nicht, allerdings handelt es sich hierbei um ein Schnäppchen Forum was sparsamer Umgang mit dem Geld impliziert.

Ich bin vor kurzem 30 geworden und so langsam mache ich mir ein wenig Gedanken oder auch sorgen vor der "Finanziellen Zukunft". Beziehungsweise mache ich mir Gedanken um den Umgang sowie dem Mindset rund um meine Finanzen bzw. meinem Einkommen. Zuvor habe ich mir darüber nie Gedanken gemacht doch so langsam habe ich ein Bedürfnis dies zu ändern.

Angefangen mir darüber Gedanken zu machen habe ich als ich vor kurzem festgestellt habe das ich lediglich 1.500 EUR als Notgroschen, wenn man das überhaupt so nennen darf, auf der Seite habe. Dass das mehr als traurig und verantwortungslos ist bedarf keiner Diskussion. Vor allem wenn irgendwann das Thema "neues Auto" auf den Plan rückt welches ich für den Weg zur Arbeit benötige. Auf Grund dessen möchte ich bei meinen Finanzen und meinem Umgang mit Geld einen "neu Anfang" und umdenken starten, auch wenn es mit 30 ziemlich spät ist.

Meine Ausgangslage ist denke ich nicht so schlecht:
Ich habe ein fixes Einkommen von ~3.000,- EUR netto. Davon gehen insgesamt 1132,11 EUR Fixkosten ab. Der Fixkosten Betrag ist so hoch da darin ~ 400,- EUR Unterhalt für meine Tochter enthalten sind. Nach Abzug der Fixkosten bleibt also effektiv ein Betrag von ~ 1815,- EUR übrig.

Da nun eine Basis vorhanden ist, liegen mir folgende Punkte auf dem Herzen:
» Wie beginne ich am besten mir einen anderen Umgang / Mindset mit dem Geld anzueignen
» Wie Spare ich konsequent einen Betrag / Monat an denn ich nicht rangehe und wie hoch sollte dieser sein?
» Sollte ein separates Konto angelegt werden zur Anhäufung von Geld für bspw. Urlaube, größere Ausgaben etc.?
» Wie diszipliniert man sich nicht wahllos Geld auszugeben?
» Über welche Versicherungen sollte ich mir Gedanken machen? Momentan habe ich, neben der KFZ Versicherung, nur eine private Haftpflicht. Wie sieht es mit Rechtschutz, Arbeitsunfähigkeits, Rentenversicherung etc. aus? Darüber habe ich mir bislang noch nie Gedanken gemacht.
» Sobald sich ein Kapital angespart habe soll dies natürlich sinnvoll investiert werden. Auf dem Tagesgeldkonto zu lassen bringt nichts. Wo informiert man sich am seriösesten über Anlagemöglichkeiten? Verbraucherzentrale? Dies sollte aber meiner Meinung nach erst in Betracht gezogen werden sobald eine stabile Basis und ein stabiler sowie disziplinierter Umgang mit Geld vorhanden ist.

Ich würde mich freuen wenn ihr ein paar Tipps, Empfehlungen, Erfahrungen etc. zum Besten geben würdet. Vielleicht entwickelt sich dadurch dann ja eine Diskussion die für andere auch interessante Informationen beinhaltet.

Mir geht es in erster Linie darum eine gesunde Basis zu schaffen und einen gesunden Umgang mit dem Geld oder dem Einkommen zu erlernen um nicht am Ende des Monats das ganze Geld auf den Kopf gehauen zu haben. Investieren etc. sollte erst mal außen vor gelassen werden. Das würde am Anfang nur zu sehr verwirren. Darüber kann man sich im Nachgang Gedanken machen.

Danke!
Zusätzliche Info
Diverses
Beste Kommentare
3000€ Netto und nix auf der hohen Kante.....da wird es wirklich Zeit!!! Als erstes würde ich mal eine Aufstellung aller Ausgaben machen, um einschätzen zu können, wie viel du monatlich zurücklegen könntest. Also am besten mal ein Haushaltsbuch führen, um einen Überblick über deine Einkäufe zu bekommen. Erst dann ist ein zweiter Schritt möglich.
Nun ja, selbst bei 5000€ Einkommen im Monat fragt man sich wo das Geld am Ende geblieben ist... ich würde keine Tabellen oder sonstwas machen... einfach einen Dauerauftrag einrichten und das Leben genießen und weniger Zukunftsängste haben. Und mehr Zeit mit deiner Tochter einplanen....

Vergiss nicht das es viele Menschen gibt denen es bedeutend schlechter geht...
» Wie diszipliniert man sich nicht wahllos Geld auszugeben?


Mydealz meiden
obi9013. Dez 2017

Krasser Typ echt Da fehlen mir fast die Worte...Mit 30 noch kein …Krasser Typ echt Da fehlen mir fast die Worte...Mit 30 noch kein Finanzpolster für Notfälle und das mit einem Gehalt von 3.000€. Du bist wahrlich kein Schwabe.Ich habe schon während meiner Berufsausbildung mit 750€ Brutto Verdienst, 450€ gespart.Aktuell habe ich gute 2500€ Netto und spare jeden Monat etwa 1200-1400€. Und ich hab dieses Jahr ein neues Auto gekauft für 30.000€(natürlich bar) und war für locker 4.000-5.000€ im Urlaub.Also das hat alles nur mit Disziplin zu tun.Traurig finde ich, das jemand der so viel verdient, so wenig vorausschauend agiert.. Konsum macht nur begrenzt glücklich und für schlechte Zeiten braucht man unbedingt ein Finanzpolster.Du musst alles auf den Prüfstand werfen und dich von deinem extremen Konsum verabschieden, was sicher sehr hart wird für dich, da du daran gewöhnt bist.1. Haushaltsbuch um deine Ausgaben zu lokalisieren2. Sparplan auf ein Tagesgeldkonto bis du zwei bis drei Nettomonatsgehälter als Liquiditätsreserve angespart hast3. Finanztip,Stiftung Warentest Finanztest, Verbraucherzentrale und weitere seriöse Lektüre/Honorarberater lesen und befragen4. Langfristigen Sparplan anlegen (ETFs etc.) 5. Liquiditätsreserve immer wieder auffüllen nach Reparatur vom Auto oder der neuen Waschmaschine und dafür den langfristigen Sparplan aussetzen6. Sämtliche Versicherungen auf den Prüfstand und wechseln, Kontoführungsgebühren loswerden, Stromanbieter wechseln etc.Einfach mal anfangen, wenn du so weiter machst, wirst du böse auf die Nase fallen bei der nächsten Krise bzw. beim nächsten Krieg, wenn du deinen Job verlierst.


Ich finde es eher traurig dass du seine weiteren Kommentare nicht gelesen hast. 3.000€ Netto hat er erst seit 3 Monaten, davor waren es 1.800€
Da kann ich das noch verstehen das man keine Rücklagen bildet/bilden kann.
152 Kommentare
Plane deine Wochen realistisch und setze dir ein Limit. Halte dich daran und wenn du dich nicht dran hältst , notiere es dir um die Ursache zu finden. Ziel ist das du schon am Anfang des Monats weißt wieviel Geld du übrig haben wirst und wenn man das ganz genau berechnet kriegt man einen Schreck wieviel Geld man für Kleinigkeiten ausgibt.
3000€ Netto und nix auf der hohen Kante.....da wird es wirklich Zeit!!! Als erstes würde ich mal eine Aufstellung aller Ausgaben machen, um einschätzen zu können, wie viel du monatlich zurücklegen könntest. Also am besten mal ein Haushaltsbuch führen, um einen Überblick über deine Einkäufe zu bekommen. Erst dann ist ein zweiter Schritt möglich.
Als ersten Schritt würde ich mal klassisch ein Haushaltsbuch anlegen um mal über 2-3 Monate aufzuschreiben für was du überhaupt dein ganzes Geld ausgibst. So machst du dir deine Ausgaben erstmal bewusst.
Dann am besten direkt nen Tagesgeldkonto holen und dort mal fix am Tag des Gehaltseingangs 10% (300€ dort drauf schieben). Wenn das Geld erstmal weg ist wirds auch nicht so schnell ausgegeben.

Wegen der Versicherungen würde ich dir tatsächlich auch mal einen oder zwei Termine bei einem Finanzberater empfehlen. Da hat jeder unterschiedliche Vorgehensweisen und auch Empfehlungen.

Zu Festgeldkonten, Anlagen kann ich dir leider nichts empfehlen. Habe mich für ein Eigenheim entschieden und daher momentan eh kein Geld an sowas noch zu denken.
Bei ~1815 € zur freien Verfügung solltest du mal locker monatlich 500 € sparen können. Am besten einen Dauerauftrag einrichten und auf ein extra Konto überweisen. Solltest du am Monatsende von den restlichen ca. 1300 € noch was übrig haben, auch ab damit aufs Extra Konto. Nach einem Jahr hast du damit locker mindestens 6000 € als Notgroschen.
Bearbeitet von: "popeje" 13. Dez 2017
Bei 3000 Euro Netto solltest du dringend herausfinden, wo deine Kohle bleibt. Eine kleine Excel-Tabelle mit ALLEN Ausgaben, die turnusmäßig anfallen (10 Euro Netflix im Monat, x Euro Autoversicherung im Jahr, etc.) anlegen. Dann siehst du relativ schnell, wo du ggf sofort Abstriche machen kannst oder wenigstens ein Einsparpotenzial vorhanden ist.

Im Laufe der Zeit solltest du diese Tabelle dann auch neben den sowieso anfallen (Fix-)Kosten wie ein Haushaltsbuch weiterführen und alle weiteren Kosten aufführen (Essen gehen, Lebensmittel, Kino, etc.).

Für private Vorsorge gibt es bessere Experten die dir helfen können.
Egal wie du sparst, auf dauer solltest du überlegen ein Eigenheim zu erwerben.
Vieleicht kann dir jemand aus deiner Verwandschaft Geld leihen und mit dem Eigenkapital kannst du dir bei deinem Einkommen locker 800 -1000 Euro Hauskredit leisten.
Nun ja, selbst bei 5000€ Einkommen im Monat fragt man sich wo das Geld am Ende geblieben ist... ich würde keine Tabellen oder sonstwas machen... einfach einen Dauerauftrag einrichten und das Leben genießen und weniger Zukunftsängste haben. Und mehr Zeit mit deiner Tochter einplanen....

Vergiss nicht das es viele Menschen gibt denen es bedeutend schlechter geht...
» Wie diszipliniert man sich nicht wahllos Geld auszugeben?


Mydealz meiden
Jeder tickt ja anders und hat ein anderes "Sicherheitsbedürfnis", deswegen kann man dir Tipps geben, aber was dir weiter hilft, musst du natürlich selbst entscheiden. Ich zB. habe angefangen zu gucken wohin und für was mein Geld draufgeht. Dafür habe ich mir ein Haushaltsbuch als App geholt und das führe ich seit mittlerweile fast 5 Jahren. Dann habe ich meine Kostenbasis optimiert.

30 ist natürlich verhältnismäßig spät mit der Geldanlage und es wird einige Zeit dauern bis man eine entsprechende Basis aufgebaut hat, aber besser spät als nie anfangen und die Möglichkeiten hast du!

Bin ähnliches Alter und habe mittlerweile schon einen fertigen Bausparvertrag, für den ich seit meinem 14 Lebensjahr gespart hatte und 2 Rentenversicherungen. Durch den Bausparvertrag habe ich mir gerade eine Wohnung in Hamburg gekauft, die ich nun vermietet habe. So habe ich schonmal im Alter keine Miete mehr zu tragen und habe Kapital im Hintergrund für schlechtere Zeiten geschaffen. In Verbindung mit der privaten Rentenvorsorge sollte das finanzielle eine gute Basis für später sein ohne das ich an Altersarmut denken sollte (so hoffe ich das).

Von Versicherungen (Rechtsschtz, Arbeitsunfähigskeit. etc.) halte ich grundsätzlich nicht viel, die monatlichen Beträge würde ich besser anderweitig zur Seite legen. Private Rentensorsorge ist aber unabdingbar, daheute schon bekannt ist, dass die staatliche Renten nicht reichen wird.

Ich hatte im Monat für Bausparen und Rente immer knapp 400 zurückgelegt und bin mit dem Geld trotzdem gut ausgekommen. Parallel dazu habe ich immer ein Sparkonto für meine Jahresurlaube, für welche ich monatlich automatisch was einzahlen lasse.

Ich zB. bin der Typ, der lieber 15 Konten hat, auf die ich monatlich € 20 einzahle und die alle unterschiedliche Gründe haben (zB. neuen PC, Urlaub, neue Winterjacke etc.) ansatt ich 300 €/monatlich auf ein Konto einzahle und davon alles kaufe.
Kleiner Exkurs wie ich (ebenfalls 30) es seit Jahren mache:
Ich habe ein Nettoeinkommen von 1900€. Abzüglich der Kosten für die Wohnung und anderer Fixkosten bleiben mir 1400€ im Moment für Essen, Kleidung, MyDealz-Krams und Freizeitbeschäftigung.
Durch ein Bank-Angebot (Commerzbank) von MyDealz habe ich, erstens 250€ schnell verdient und ein kostenloses OnlineBanking Konto. Auf dieses schiebe ich durch einen Dauerauftrag pauschal 150€ jeden Freitag.
Dieser Betrag hat sich über 3-4 Monate eingependelt, da ich zuerst zu wenig überwiesen hatte und den nächsten Monat zu viel. So komme ich nun auf 650€ (bei 5 Freitagen) bis 800€ (bei 4 Freitagen), die ich noch ausgeben könnte im Monat.
Die Monate verfliegen relativ schnell und so schaufel ich 8100 Euro im Jahr auf das "Spar"Konto.
Wenn goile Dealz zu finden sind entnehme ich natürlich auch wieder Geld vom Konto, aber durch Weihnachtsgeld z.B., erhöht sich dieser Sparbeitrag wieder.
Am Essen spare ich nie, esse aber durch meine Freundin auch weniger Fleisch/Fisch, was doch schon ein bedeutender Kostenfaktor ist.
Für mich hat dieser "Spar"Dauerauftrag auf ein anderes Konto sehr geholfen, da ich früher auch das Geld schnell ausgegeben habe.

Grüß Lars
Haushaltsbuch führen ist sinnvoll das du einen Überblick hast wohin das ganze Geld verschwindet

Ich mache es so das ich mir für frei verfügbare Geld Grenzen setze zb. 200€ Onlineshopping, 100€ Klamotten und so weiter wenn du dich daran hälst und die Grenzen nicht überschreitest dann kannst du dir relativ schnell etwas Geld ansparen
3000 Euro Netto im Monat ?
Wann kann man Dich heiraten ?....
Endlich mal ein sinnvolles und vorallem interessantes Thema in diverses! Danke an den TE,ich beschäftige mich seit einigen Monaten mit dem gleichen Thema und hoffe, hier ein paar Tipps zu bekommen.
Ich würde bei dem Gehalt mit einer monatlichen Sparrate von 250€-300€ anfangen und dieses erst einmal auf ein Tagesgeldkonto schieben und schauen, ob es funktioniert und die Sparrate dann Stück für Stück hoch schrauben. Was weg ist weg und kann nicht ausgegeben werden. Das Tagesgeld sollte nur eine temporäre Lösung sein. Während du dich an deine Sparrate gewöhnst, solltest du dir überlegen, wie du das Geld anlegen möchtest. Ein relativ einfacher Weg ist und den hier auch einige gehen, sind ETFs und das beste Buch dazu ist amazon.de/Sou…545 und versuche es mal mit justetf.com/de/
Depots und Tagesgeldkonten würde ich bei Consors oder Comdirect eröffnen und auch cashback mitnehmen.
Ich würde am Monatsanfang 30% deiner Netto Einnahmen sparen. Also 1000€. Wenn du erstmal Cash brauchst für ein Auto, würde ich das in den Fokus nehmen. Denke aber auch weiter in die Zukunft. Ich würde mich mit Fonds—Sparplänen (MSCI World, Aktienfonds & ETF‘s) und Aktien beschäftigen (Blue Chips, wie z.B. Apple Facebook Amazon Allianz etc...)

Gewichtungsvorschlag:
500€ auf ein Tagesgeldkonto bis du genug Puffer hast für Auto etc. Dann würde ich umschwenken und nur noch 250€ aufs Tagesgeldkonto tun. Die 250€ die dann frei werden in Aktien und Fonds.

Parallel dazu von Beginn an 500€ in Fonds und Aktien. Informiere dich vorher. Depot über ebase kostet 0-36€ pro Jahr, je nach Vermittler. Da sparst du dir den Ausgabeaufschlag
Ich mache es ähnlich, wie es dir jetzt schon mehrfach geraten wurde. Meine Frau und ich, haben sämtliche Einnahmen und Ausgaben in einer Exceltabelle erfasst. ALLE!!! Auch, die 4,30€ die monatlich oder halbjährlich oder sonst was, für die noch so kleine Zahnzusatzversicherung oder das 19 Jahre alte Jamba-Konto abgebucht werden! Eben alles! Das untereinander. >> Gesamtsumme bilden. Davon dann realistische Summen als wöchentliche Verbrauchssumme bilden. Wir haben es aufgeteilt: Einkaufen x€ / Tanken x€ / "Taschengeld" x€. Dann siehst du, was eigentlich zu viel ist. Dann haben wir zwei hauptsächliche Sparbücher angelegt. Eines für außerordentliche Ausgaben bis 100€, und eines für alles größere...Urlaub, Auto, etc. Wir haben noch zwei weitere für bestimmte Gründe. Darüber hinaus besitze ich eine sehr sehr große Spardose, wo ich alles reinschmeiße, was ich im Alltag spare, oder finde oder bekomme (kassierer verrechnet sich, Opa gibt 20€, oder einen € unterm Autositz gefunden). Sollte ich einen Pampers Gutschein über drei € haben, und ich wollte die Pampers sowieso kaufen, kaufe ich natürlich mit Gutschein und spare meine 3€ in meine Spardose! Hört sich vielleicht bescheuert an, aber ich kann dir sagen, damit ist jedes Jahr ein ordentlicher Urlaub drin! Auf jden Fall, hast du unterm Strich deine Summe, die du sparen kannst. Dann 33% auf das kleine Sparbuch und 66% auf das Große. Nur plane genug "Taschengeld" ein! Sonst gehst du umso öfters an dein kleines Sparbuch ran! Das ist nicht Sinn der Sache!
Ich kann dir hier das Buch "Spar dich reich" empfehlen. Es gibt genug Leute die eine derartige Vorgehensweise als lächerlich empfinden. Aber ich kann dir sagen, dass es das absolut ringt! Ich gehe so vor, seit ich 16 war. Da habe ich das Buch das erste Mal in der Hand gehabt. Daher gibt es das nurnoch gebraucht. Musst mal googeln!

Und zum Rest...also...bei dem Verdienst und Alter, ist doch eine Berufsunfähigkeitsversicherung und eine entsprechende Rentenversicherung, wirklich das absolut mindeste, was man besitzen sollte! Denk an deine Famiie, wenn du nicht mehr bist!
Verfasser
Hallo zusammen,
vorab erst mal danke für das zahlreiche Feedback.

Ich stimme zu das es mit 30 relativ spät ist sich finanziell etwas aufzubauen. Das habe ich in der Vergangenheit leider verpennt. Damit hätte ich definitiv eher anfangen können oder sollen. Sei es drum. Ändern kann ich das Vergangene aktuell sowieso nicht deswegen habe ich nur die Möglichkeit die Zukunft anders zu steuern. Dazu muss ich allerdings auch sagen das ich bis Ende August "lediglich" mit 1.800 EUR Netto nach Hause gegangen bin. Meine Ausgangslage hat sich also erst seit drei Monaten erheblich verbessert / verdoppelt. Auf der anderen Seite sehe ich dann meine Freundin die jetzt erst mit 28 ihre Vollzeitstelle als verbeamtete Lehrerin angeht und auch quasi erst jetzt anfängt mit dem Sparen. Ganz hoffnungslos kann es also mit 30 auch nicht sein - auch wenn dies meine versäumnisse nicht entschuldigen soll.

schmidti11113. Dez 2017

3000€ Netto und nix auf der hohen Kante.....da wird es wirklich Zeit!!! A …3000€ Netto und nix auf der hohen Kante.....da wird es wirklich Zeit!!! Als erstes würde ich mal eine Aufstellung aller Ausgaben machen, um einschätzen zu können, wie viel du monatlich zurücklegen könntest. Also am besten mal ein Haushaltsbuch führen, um einen Überblick über deine Einkäufe zu bekommen. Erst dann ist ein zweiter Schritt möglich.



Eine Aufstellung meiner Fixkosten, also in welche einzelne Stellen sich die Gesamtfixkosten unterteilen, besitze ich in einer Excel Liste. Ebenfalls führe ich seit ~ zwei Monaten ein Haushaltsbuch in Form einer Software (Eigenentwicklung ) und trage dort kleinlichst alles Ausgaben ein (ja, sogar die Tragetasche für 10 €-Cent!). Allerdings mache ich mit den Daten nichts. Diese sind unausgewertet vorhanden. Vom Gefühl her würde ich sagen dass das meiste Geld für sogenannte Spontankäufe draufgeht. Neben denn Ausgaben für Zigaretten und sonstigem Kleinkram der als einzelnes wenig ausmacht, in Summe aber sicherlich einen großen Batzen beträgt. Was auch noch dazu kommt sind Freizeitausgaben: Essen gehen, Kino, Konzerte etc.

axoliz13. Dez 2017

Als ersten Schritt würde ich mal klassisch ein Haushaltsbuch anlegen um …Als ersten Schritt würde ich mal klassisch ein Haushaltsbuch anlegen um mal über 2-3 Monate aufzuschreiben für was du überhaupt dein ganzes Geld ausgibst. So machst du dir deine Ausgaben erstmal bewusst.Dann am besten direkt nen Tagesgeldkonto holen und dort mal fix am Tag des Gehaltseingangs 10% (300€ dort drauf schieben). Wenn das Geld erstmal weg ist wirds auch nicht so schnell ausgegeben. Wegen der Versicherungen würde ich dir tatsächlich auch mal einen oder zwei Termine bei einem Finanzberater empfehlen. Da hat jeder unterschiedliche Vorgehensweisen und auch Empfehlungen.Zu Festgeldkonten, Anlagen kann ich dir leider nichts empfehlen. Habe mich für ein Eigenheim entschieden und daher momentan eh kein Geld an sowas noch zu denken.



Prinzipiell besitze ich, neben dem Girokonto, drei weitere Konten: Ein Tagesgeldkonto und zwei "SparCards". Theoretisch und praktisch habe ich also die Möglichkeit mein Geld oder mein Sparbetrag umzuverteilen. Bei Finanzberatern habe ich immer ein mulmiges Gefühl. Da habe ich nämlich immer den Verdacht das diese mehr im Sinne ihrer Provision als ihrem Kunden arbeiten. Deshalb die Idee mit der Verbraucherzentrale da ich davon ausgehe das die unabhängig(er) arbeiten.

Mcgusto13. Dez 2017

Nun ja, selbst bei 5000€ Einkommen im Monat fragt man sich wo das Geld am E …Nun ja, selbst bei 5000€ Einkommen im Monat fragt man sich wo das Geld am Ende geblieben ist... ich würde keine Tabellen oder sonstwas machen... einfach einen Dauerauftrag einrichten und das Leben genießen und weniger Zukunftsängste haben. Und mehr Zeit mit deiner Tochter einplanen....Vergiss nicht das es viele Menschen gibt denen es bedeutend schlechter geht...


Definitiv. Das soll kein Klagen sein "mir geht es so schlecht" - das was ich verdiene würde ich schon als sehr gut bezeichnen. Die Tendenz zeigt aktuell auch nach oben. Allerdings sehe ich auf der anderen Seite auch das ich mich nicht bezahle mit dem Geld sondern lediglich andere in dem ich deren angebotene Waren kaufe. Ein wenig Zukunftsangst, auch wenn das übertrieben klingt, ist mMn. doch angebracht. Beispielsweise wenn mein Auto kaputt gehen würde, wüsste ich aktuell nicht wie ich mir ein neues anschaffen sollte.

peterplautze13. Dez 2017

» Wie diszipliniert man sich nicht wahllos Geld auszugeben?Mydealz meiden …» Wie diszipliniert man sich nicht wahllos Geld auszugeben?Mydealz meiden


Lustigerweise habe ich glaube ich erst 2 - 3 Dealz von mydealz in Anspruch genommen. Darunter ein PS4 Spiel für ~ 20 EUR. Schande über mein Haupt

Dantegraupner13. Dez 2017

Kleiner Exkurs wie ich (ebenfalls 30) es seit Jahren mache:Ich habe ein …Kleiner Exkurs wie ich (ebenfalls 30) es seit Jahren mache:Ich habe ein Nettoeinkommen von 1900€. Abzüglich der Kosten für die Wohnung und anderer Fixkosten bleiben mir 1400€ im Moment für Essen, Kleidung, MyDealz-Krams und Freizeitbeschäftigung.Durch ein Bank-Angebot (Commerzbank) von MyDealz habe ich, erstens 250€ schnell verdient und ein kostenloses OnlineBanking Konto. Auf dieses schiebe ich durch einen Dauerauftrag pauschal 150€ jeden Freitag. Dieser Betrag hat sich über 3-4 Monate eingependelt, da ich zuerst zu wenig überwiesen hatte und den nächsten Monat zu viel. So komme ich nun auf 650€ (bei 5 Freitagen) bis 800€ (bei 4 Freitagen), die ich noch ausgeben könnte im Monat. Die Monate verfliegen relativ schnell und so schaufel ich 8100 Euro im Jahr auf das "Spar"Konto. Wenn goile Dealz zu finden sind entnehme ich natürlich auch wieder Geld vom Konto, aber durch Weihnachtsgeld z.B., erhöht sich dieser Sparbeitrag wieder.Am Essen spare ich nie, esse aber durch meine Freundin auch weniger Fleisch/Fisch, was doch schon ein bedeutender Kostenfaktor ist. Für mich hat dieser "Spar"Dauerauftrag auf ein anderes Konto sehr geholfen, da ich früher auch das Geld schnell ausgegeben habe.Grüß Lars



Deine Fixkosten belaufen sich auf lediglich 500,- EUR / Monat? Nicht schlecht. Meine Wohnung inkl. Nebenkosten
verschlingt bereits 450,- EUR.

Kurze Frage dazu:
Bei 1400,- EUR Rest würde das bei vier Wochen bedeuten du planst mit einem Budget von 350,- EUR / Woche. Abzüglich den 150,- EUR / Freitag also 200,- EUR / Woche Budget? Warum überweist du nicht direkt die 150,- EUR * 4 auf das andere Konto?
Zum sparen bzw. Geld zurücklegen gehört vor allem eins: Disziplin
Verfasser
schmidti11113. Dez 2017

Zum sparen bzw. Geld zurücklegen gehört vor allem eins: Disziplin



Klar. Das es mir daran mangelt brauchen wir nicht zu diskutieren. Ein Punkt der ebenfalls mit reinspielt.
Allerdings wollte ich nicht dass das in die Richtung abdriftet "TE du bist undiszipliniert" - klar. Brauchen wir nicht diskutieren. Sondern dahin gehen das ich über die Zeit einiges an sinnvollen Input herausfilter und dieses dann notiere und zusammenstelle.
Bearbeitet von: "nied_sgnilbeil_leinad" 13. Dez 2017
schmidti11113. Dez 2017

Zum sparen bzw. Geld zurücklegen gehört vor allem eins: Disziplin


Kann leider keinen Deal oder Freebie für DISZIPLIN entdecken....
Mit 30 ist es ganz sicher nicht zu spät. Gerade wenn man Akademiker mit Master ist (spreche da aus Erfahrung), hat man mit 30 gerade mal ein paar Jahre Arbeit auf dem Buckel. Ist nicht jeder mit 16 oder 18 in die Lehre gegangen. Aber mit 1800€ nach Abzug aller Kosten hast auf jeden Fall eine ordentliche Basis.

-Ich setze mir Limits, z.B. 85€ für den Supermarkt-Einkauf die Woche und gehe mit unserem Einkaufsportmonee einkaufen, in dem ich halt nur das Geld für den Einkauf einlege (keine eigenen Kinder, Kinderbesuch nur am WE, wird auch gerne mal draußen gegessen, bin auch keiner der alle 30 Minuten was snackt ).
-50€ Euro und mehr für Handy (zahlen viele) ist IMO zu viel. Ich zahle für meinen Allnet Tarif inkl. iPhone umgerechnet 20€
-DSL kannst du schon mit <15€ haben (ich zahle umgerechnet 13€)
-500€ zur Seite könntest du locker schaffen (6000 im Jahr sind das, 60.000€ im besten Fall in 10
-für ein neues Auto würde ich das Geld aber nicht ausgeben, da man solche Rücklagen für wirklich wichtige Sachen nutzen sollte oder ggf. für Immobilien, Studium den Kindes. Fahre selber was hochwertiges, habe aber gebraucht gekauft. Sehr zufrieden bisher. Beim Neuwagen musst du ja nur 1 Fuß reinsetzen und der ist 10k Euro weniger Wert.
-Rechtschutz brauchst du vielleicht nicht. Ich hab keine bisher gebraucht, deswegen ist die bei mir rausgeflogen. Rentenversicherung auf jeden Fall, BU auch
-es sind viele kleine Dinge die sich läppern (zB Netflix lieber Account-Sharing usw.)
Bearbeitet von: "SirBothm" 13. Dez 2017
NeoGeo113. Dez 2017

Kann leider keinen Deal oder Freebie für DISZIPLIN entdecken....


Als erstes, runter von dieser Seite hier, spart gleich 3 Dinge auf einmal: Zeit, Nerven und Geld
Würde auch ein extra (Spar-)Konto einrichten. Dann am Anfang des Monats (nach Gehaltseingang) ~ 500€ (am Besten per Dauerauftrag) auf das Konto überweisen und dieses Konto möglichst nie anfassen.

Was Versicherungen betrifft solltest du auf jeden Fall eine Rentenversicherung, und falls du deinen Lebensstandard ohne deine Arbeit nicht halten könntest, auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Eine Rechtsschutz ist nicht zwingend notwendig, die sollte man aber zumindest niemals beim gleichen Versicherungsanbieter abschließen, bei dem man seine anderen Versicherungen hat.

Investitionen würde ich staffeln, ein wenig Geld in Hochrisiko (z.B. Bitcoin o.ä.), und höhere Beträge in Anlagen mit geringerem Risiko (z.B. einen Indexfonds).
nied_sgnilbeil_leinad13. Dez 2017

Bei Finanzberatern habe ich immer ein mulmiges Gefühl. Da habe ich nämlich …Bei Finanzberatern habe ich immer ein mulmiges Gefühl. Da habe ich nämlich immer den Verdacht das diese mehr im Sinne ihrer Provision als ihrem Kunden arbeiten. Deshalb die Idee mit der Verbraucherzentrale da ich davon ausgehe das die unabhängig(er) arbeiten.



wenn du Angst hast, dass die wegen der Provision schlecht beraten wirst, kannst du auch einen Honorar-Berater konsultieren. Da zahlst du pro Stunde, egal ob du etwas abschließt oder nicht. Der Vorteil ist halt, dass du keine Provision im Nachhinein zahlen musst. Wenn du dich vorher gut informiert hast, was es auf dem Markt gibt und was evtl. zu dir passen könnte, ist das denke ich eine gute Alternative und im Endeffekt billiger
Deine Fixkosten belaufen sich auf lediglich 500,- EUR / Monat? Nicht schlecht. Meine Wohnung inkl. Nebenkosten
verschlingt bereits 450,- EUR.

Kurze Frage dazu:
Bei 1400,- EUR Rest würde das bei vier Wochen bedeuten du planst mit einem Budget von 350,- EUR / Woche. Abzüglich den 150,- EUR / Freitag also 200,- EUR / Woche Budget? Warum überweist du nicht direkt die 150,- EUR * 4 auf das andere Konto?

Ich wohne seit ein paar Monaten mit meiner Freundin zusammen, daher hat sich der Kostenbereich sehr geschmälert. Meine Wohnung damals mit Fixkosten (GEZ, Strom, Gas) ohne Fernsehen/DSL belief sich auf ca. 600 Euro. Damals habe ich 100€ jeden Freitag auf das Konto geschoben.

Richtig. In der Theorie habe ich 200€ in der Woche zum ausgeben. Planen tue ich aber nicht mit 200€. Die Praxis zeigt, dass ich mit deutlich weniger auskomme. Früh auf Arbeit Müsli und bisschen Kaffee und Mittags das örtliche Suppenangebot der Fleischereien lassen den Geldbeutel angenehm leben, da ich hier mit ca. 20 Euro die Arbeitswoche hinkomme. Die 200€ werde ich daher in den seltensten Fällen an normalen Wochen verbrauchen, aber durch die Weihnachtszeit kommt es doch oft vor, dass man hier und da eine Feier hat und durchs Essengehen deutlich mehr ausgibt. Im Endeffekt hält es sich die Waage, und das zählt.
Am Ende des Monats, also kurz bevor das neue Gehalt draufkommt und keine weiteren Abbuchungen zu erwarten sind, haue ich alles Übrige auch auf das Sparkonto. So fange ich den nächsten Monat auch wieder mit den 1900€ an und komme nicht in die Verlegenheit zu sagen: "Hey jetzt habe ich hier 2200€ liegen, da kann ich die 300€ auch in ein Gästeklofernseher investieren"

Das mit den wöchentlichen Zahlungen hat keinen Grund. Ich könnte es auch im Ganzen überweisen. Aber wenn am Monatsanfang schon der Gesamtbetrag auf dem normalen Konto so niedrig ausschaut, macht mich das traurig.
Ich bin in der glücklichen Fügung, dass ich im öffentlichen Dienst arbeite und durch die Erfahrungsstufen relativ schnell Gehaltssteigerungen erhalte. Bekomme ich eine, erhöhe ich meinen SparÜberweisungsbetrag, sodass ich immer mit meinen 200€ in der Woche zurecht kommen muss. So ändert sich mein Lebensstil nicht.
wenn sich deine finanzielle Situation seit August so stark gebessert hat sollte sich das eigentlich von allein regeln. Ich meine man gibt ja nicht auf einmal 1200€ mehr pro Monat aus. Das du bei 1800€ netto und 400€ Unterhalt nicht groß sparen konntest vorher ist auch klar.
wenn ich das hier so lese hätte ich nie heiraten und kinder bekommen dürfen
Krasser Typ echt Da fehlen mir fast die Worte...

Mit 30 noch kein Finanzpolster für Notfälle und das mit einem Gehalt von 3.000€. Du bist wahrlich kein Schwabe.

Ich habe schon während meiner Berufsausbildung mit 750€ Brutto Verdienst, 450€ gespart.
Aktuell habe ich gute 2500€ Netto und spare jeden Monat etwa 1200-1400€. Und ich hab dieses Jahr ein neues Auto gekauft für 30.000€(natürlich bar) und war für locker 4.000-5.000€ im Urlaub.

Also das hat alles nur mit Disziplin zu tun.

Traurig finde ich, das jemand der so viel verdient, so wenig vorausschauend agiert.. Konsum macht nur begrenzt glücklich und für schlechte Zeiten braucht man unbedingt ein Finanzpolster.

Du musst alles auf den Prüfstand werfen und dich von deinem extremen Konsum verabschieden, was sicher sehr hart wird für dich, da du daran gewöhnt bist.

1. Haushaltsbuch um deine Ausgaben zu lokalisieren
2. Sparplan auf ein Tagesgeldkonto bis du zwei bis drei Nettomonatsgehälter als Liquiditätsreserve angespart hast
3. Finanztip,Stiftung Warentest Finanztest, Verbraucherzentrale und weitere seriöse Lektüre/Honorarberater lesen und befragen
4. Langfristigen Sparplan anlegen (ETFs etc.)
5. Liquiditätsreserve immer wieder auffüllen nach Reparatur vom Auto oder der neuen Waschmaschine und dafür den langfristigen Sparplan aussetzen
6. Sämtliche Versicherungen auf den Prüfstand und wechseln, Kontoführungsgebühren loswerden, Stromanbieter wechseln etc.

Einfach mal anfangen, wenn du so weiter machst, wirst du böse auf die Nase fallen bei der nächsten Krise bzw. beim nächsten Krieg, wenn du deinen Job verlierst.
Bearbeitet von: "obi90" 13. Dez 2017
obi9013. Dez 2017

Krasser Typ echt Da fehlen mir fast die Worte...Mit 30 noch kein …Krasser Typ echt Da fehlen mir fast die Worte...Mit 30 noch kein Finanzpolster für Notfälle und das mit einem Gehalt von 3.000€. Du bist wahrlich kein Schwabe.Ich habe schon während meiner Berufsausbildung mit 750€ Brutto Verdienst, 450€ gespart.Aktuell habe ich gute 2500€ Netto und spare jeden Monat etwa 1200-1400€. Und ich hab dieses Jahr ein neues Auto gekauft für 30.000€(natürlich bar) und war für locker 4.000-5.000€ im Urlaub.Also das hat alles nur mit Disziplin zu tun.Traurig finde ich, das jemand der so viel verdient, so wenig vorausschauend agiert.. Konsum macht nur begrenzt glücklich und für schlechte Zeiten braucht man unbedingt ein Finanzpolster.Du musst alles auf den Prüfstand werfen und dich von deinem extremen Konsum verabschieden, was sicher sehr hart wird für dich, da du daran gewöhnt bist.1. Haushaltsbuch um deine Ausgaben zu lokalisieren2. Sparplan auf ein Tagesgeldkonto bis du zwei bis drei Nettomonatsgehälter als Liquiditätsreserve angespart hast3. Finanztip,Stiftung Warentest Finanztest, Verbraucherzentrale und weitere seriöse Lektüre/Honorarberater lesen und befragen4. Langfristigen Sparplan anlegen (ETFs etc.) 5. Liquiditätsreserve immer wieder auffüllen nach Reparatur vom Auto oder der neuen Waschmaschine und dafür den langfristigen Sparplan aussetzen6. Sämtliche Versicherungen auf den Prüfstand und wechseln, Kontoführungsgebühren loswerden, Stromanbieter wechseln etc.Einfach mal anfangen, wenn du so weiter machst, wirst du böse auf die Nase fallen bei der nächsten Krise bzw. beim nächsten Krieg, wenn du deinen Job verlierst.


Ich finde es eher traurig dass du seine weiteren Kommentare nicht gelesen hast. 3.000€ Netto hat er erst seit 3 Monaten, davor waren es 1.800€
Da kann ich das noch verstehen das man keine Rücklagen bildet/bilden kann.
Zunächst einmal Glückwunsch zu diesem ansehnlichen Nettogehalt und den vergleichsweise sehr niedrigen Fixkosten.

Tipp 1: Einrichtung eines Dauerauftrages zum Zeitpunkt des Gehaltseingangs bzw. kurz danach - Umschichtung eines Betrages von bspw. € 500,- auf ein separates Kto. ggf. Tagesgeld/Sparkonto - nach dem Motto aus den Augen aus dem Sinn oder wie der Kölsche sagt: Wat fott is, is fott

Tipp 2: Eine allgemeine Finanzweisheit lautet dreifaches Nettogehalt als Sicherheitspolster auf Seite legen und jederzeit Zugriff darauf haben können, wie z. B. bei o. g. Tagesgeld Kto. auch wenn die Zinsen niedrig sind.

Tipp 3: Einen weiteren variablen Betrag, z. B. € 300,- bis 500,- dazu nutzen um in Aktien/Aktienfonds/ETFs zu investieren.

In meinen Augen hasst Du die relevantesten Versicherungen bereits abgeschlossen.

Alle Angaben natürlich monatlich betrachtet.
Verfasser
obi9013. Dez 2017

Krasser Typ echt Da fehlen mir fast die Worte...Mit 30 noch kein …Krasser Typ echt Da fehlen mir fast die Worte...Mit 30 noch kein Finanzpolster für Notfälle und das mit einem Gehalt von 3.000€.



Danke. Genau das gleiche dachte ich mir nämlich auch, deshalb bin ich überhaupt erst dazu gekommen den IST-Zustand in Frage zu stellen und auf einen SOLL-Zustand hinzuarbeiten bzw. zu schauen wie ich dort hinkomme.

obi9013. Dez 2017

Traurig finde ich, das jemand der so viel verdient, so wenig …Traurig finde ich, das jemand der so viel verdient, so wenig vorausschauend agiert.. Konsum macht nur begrenzt glücklich und für schlechte Zeiten braucht man unbedingt ein Finanzpolster.



Denn Verdienst habe ich leider noch nicht so lange, was allerdings keine entschuldigung sein soll. Ich hätte auch schon eher damit anfangen könne. Und ja: Konsum macht nicht glücklich. Mir geht es um das Finanzpolster. Einfach aus dem Aspekt der Sicherheit und nicht um den Betrag hinterher wieder zu verkonsumieren. Deshalb auch der Gedanke: Ich bezahle alle anderen außer mich.
@obi90

Du sprichst einerseits von extremen Konsum und schreibst aber auch dass du für 4000€ im Urlaub warst und für 30000€ ein Auto gekauft hast?
Jeder legt doch seine Prioritäten im Leben anders fest. Du mit Auto und Reisen, er eventuell mit seiner Familie und seinem Kind.
Vorausschauend agieren ist sehr dehnbar in meinen Augen. Ich persönlich lebe lieber im Hier und Jetzt und genieße gute Küche als mir einen Urlaub für 4000€ zu leisten.
Und von 750€ brutto 450€ netto sparen finde ich sehr unrealistisch, wenn man nicht perfekt günstigen Wohnraum findet oder bei Mutti wohnt.
Ich bin auch in einer ähnlichen Situation was Einkommen und Alter angeht.
Meine gesamten Ersparnisse sind aber deutlich höher und der monatliche Sparbetrag liegt bei ~1.000€ im Monat.
Das ersparte Geld habe ich bisher vorwiegend in Aktien investiert und bin damit auch sehr gut gefahren.

Trotz allem, ich bin ganz gut damit mit Geld umzugehen, habe daher keine hohe monatlichen Ausgaben außer der Wohnung (1061€/Monat warm..). Verträge wie Handy, Versicherungen, etc. optimiere ich durchaus ab und zu und spare damit auch einiges.
Knausern tue ich aber trotzdem nicht, ein guter Lebensstil ist mir wichtig

Mein Tipp, mache dir einen Sparplan bei einem Roboadvisor (z.B. Vaamo, einfach mal robo advisor googlen) und zahle dort 1.000€ im Monat ein. Da du vorher 1.800€ hattest würde ich das Plus an Gehalt nicht ausgeben sondern sparen.
Dantegraupner13. Dez 2017

@obi90 Du sprichst einerseits von extremen Konsum und schreibst aber auch …@obi90 Du sprichst einerseits von extremen Konsum und schreibst aber auch dass du für 4000€ im Urlaub warst und für 30000€ ein Auto gekauft hast?Jeder legt doch seine Prioritäten im Leben anders fest. Du mit Auto und Reisen, er eventuell mit seiner Familie und seinem Kind.Vorausschauend agieren ist sehr dehnbar in meinen Augen. Ich persönlich lebe lieber im Hier und Jetzt und genieße gute Küche als mir einen Urlaub für 4000€ zu leisten. Und von 750€ brutto 450€ netto sparen finde ich sehr unrealistisch, wenn man nicht perfekt günstigen Wohnraum findet oder bei Mutti wohnt.



Ja das ist richtig, das war auch sehr großer Konsum. Dafür lebe ich in einer WG in einem 12 Quadratmeterzimmer für 250€ warm pro Monat.
Ich wollte nur sagen, dass man auch konsumieren kann, jedoch sollte man langfristig denken und vorsorgen. Dann ist Konsum trotzdem möglich, sogar wie bei mir mit Auto und Urlaub.

Als Azubi(mit 16) war ich noch die 10€ Taschengeld von meinen Eltern gewohnt und hatte dan plötztlich 750€ Brutto. Ich musste nur mein Busticket bezahlen, das war natürlich ein Spezialfall damals, habe auch noch daheim gewohnt, richtig.
obi9013. Dez 2017

Krasser Typ echt Da fehlen mir fast die Worte...Mit 30 noch kein …Krasser Typ echt Da fehlen mir fast die Worte...Mit 30 noch kein Finanzpolster für Notfälle und das mit einem Gehalt von 3.000€. Du bist wahrlich kein Schwabe.Ich habe schon während meiner Berufsausbildung mit 750€ Brutto Verdienst, 450€ gespart.Aktuell habe ich gute 2500€ Netto und spare jeden Monat etwa 1200-1400€. Und ich hab dieses Jahr ein neues Auto gekauft für 30.000€(natürlich bar) und war für locker 4.000-5.000€ im Urlaub.Also das hat alles nur mit Disziplin zu tun.Traurig finde ich, das jemand der so viel verdient, so wenig vorausschauend agiert.. Konsum macht nur begrenzt glücklich und für schlechte Zeiten braucht man unbedingt ein Finanzpolster.Du musst alles auf den Prüfstand werfen und dich von deinem extremen Konsum verabschieden, was sicher sehr hart wird für dich, da du daran gewöhnt bist.1. Haushaltsbuch um deine Ausgaben zu lokalisieren2. Sparplan auf ein Tagesgeldkonto bis du zwei bis drei Nettomonatsgehälter als Liquiditätsreserve angespart hast3. Finanztip,Stiftung Warentest Finanztest, Verbraucherzentrale und weitere seriöse Lektüre/Honorarberater lesen und befragen4. Langfristigen Sparplan anlegen (ETFs etc.) 5. Liquiditätsreserve immer wieder auffüllen nach Reparatur vom Auto oder der neuen Waschmaschine und dafür den langfristigen Sparplan aussetzen6. Sämtliche Versicherungen auf den Prüfstand und wechseln, Kontoführungsgebühren loswerden, Stromanbieter wechseln etc.Einfach mal anfangen, wenn du so weiter machst, wirst du böse auf die Nase fallen bei der nächsten Krise bzw. beim nächsten Krieg, wenn du deinen Job verlierst.



Akademiker und Studenten fangen fast alle mit Ende 20/Anfang 30 erst an richtig Geld zu verdienen. Dafür verdienen Sie dann aber auch proportional sofort mehr als wir, die seit ihrem 18. Lebensjahr arbeiten und erhalten dann im letzten drittel Ihrer beruflichen Karriere Gehälter, da können die über 3.000 netto nur lachen . Habe viele Freunde die bis 30 studiert haben und keinen einzigen Cent Vorsroge leisten konnten, dann aber sofort bei Jahresgehälter ab 60-80 Tausend aufwärts einsteigen. Für 40 Scheine im Jahr stehen die nicht auf. Die fangen mir 30 erst an Kohle zu verdienen, habe aber mit 40 schon die erste Eigentumswohnung, wofür wir 20-25 Jahre sparen. Also Sorgen mache ich mir nicht, manche fangen nunmal später an.
Ich finds toll, dass ihm hier viele helfen, nur bei manchen Kommentaren hat man echt das Gefühl das hier ist der perfekte Thread für Selbstbeweihräucherung

Ich kann als Student selbst eher wenig beitragen, aber ich würde dir einfach raten neben deinem eigenen Finanzpolster, auch monatlich etwas für deine kleine Tochter auf die Seite zu legen. 50-100 euro im Monat summiert sich auf einen schönen Batzen Geld zusammen bis sie 18 Jahre alt ist.
nied_sgnilbeil_leinad13. Dez 2017

meine Freundin die jetzt erst mit 28 ihre Vollzeitstelle als verbeamtete …meine Freundin die jetzt erst mit 28 ihre Vollzeitstelle als verbeamtete Lehrerin angeht


Jackpot
Aliakhsander13. Dez 2017

Ich finds toll, dass ihm hier viele helfen, nur bei manchen Kommentaren …Ich finds toll, dass ihm hier viele helfen, nur bei manchen Kommentaren hat man echt das Gefühl das hier ist der perfekte Thread für Selbstbeweihräucherung Ich kann als Student selbst eher wenig beitragen, aber ich würde dir einfach raten neben deinem eigenen Finanzpolster, auch monatlich etwas für deine kleine Tochter auf die Seite zu legen. 50-100 euro im Monat summiert sich auf einen schönen Batzen Geld zusammen bis sie 18 Jahre alt ist.


Den Tipp mit dem Konto für deine Tochter kann ich nur unterstützen. Selbst Kleinvieh macht über einen Zeitraum von 18 Jahren einiges her. Thumb Up.
nied_sgnilbeil_leinad13. Dez 2017

Denn Verdienst habe ich leider noch nicht so lange, was allerdings keine …Denn Verdienst habe ich leider noch nicht so lange, was allerdings keine entschuldigung sein soll.


Mal ganz ehrlich: In einem Internetforum vor lauter Fremden musst du dich echt nicht entschuldigen. Du machst ja sinnvolle Pläne für die Zukunft, also schließ doch deinen Frieden mit der Vergangenheit. Bist echt nicht der einzige der mit 30 keine Rücklagen hat.
Aliakhsander13. Dez 2017

Ich finds toll, dass ihm hier viele helfen, nur bei manchen Kommentaren …Ich finds toll, dass ihm hier viele helfen, nur bei manchen Kommentaren hat man echt das Gefühl das hier ist der perfekte Thread für Selbstbeweihräucherung Ich kann als Student selbst eher wenig beitragen, aber ich würde dir einfach raten neben deinem eigenen Finanzpolster, auch monatlich etwas für deine kleine Tochter auf die Seite zu legen. 50-100 euro im Monat summiert sich auf einen schönen Batzen Geld zusammen bis sie 18 Jahre alt ist.


So siehts aus. Gerade der Kommentar mit "als Azubi 750€ verdient und 450 gespart" und heute für 5000 in den Urlaub und 30.000€ Auto auf die Hand bezahlt. Als er im Azubi-Alter war habe ich für 400€ gejobbt und für 350€ im Monat gesoffen.
Dein Kommentar
Avatar
@
    Text

    Top Diskussionen

    Top-Händler