Flug stornieren, bester Weg am wenigsten Verlust

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eingestellt am 11. Jul 2017
Hi liebe Community,
ich muss leider da mein Praktikum früher beginnt meine Amerika Reise absagen und somit meinen Flug nach New York stornieren. Ich habe keine Rücktrittsversicherung, aber das wäre ja eh nur im Krankheitsfall gewesen... Wisst ihr wie ich da am wenigsten Verlust mache? Habe auch schon Seiten gesehen, wo man den Flug zum Verkauf anbieten kann oder welche die Stornierung für einen übernehmen. Wäre für jede Hilfe dankbar
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Wegen eines Praktikums eine Reise absagen?

Setzt mal eure Prioritaeten vernuenftig...
25 Kommentare
Kannst Du lesen? Die Stornobedingungen stehen bei dem Anbieter wo Du gebucht hast. Flug weiterverkaufen geht natürlich, kann aber Aufgrund Umschreibungsgebühren für den Name vergleichbar teuer kommen wie eine Stornierung. Ausserdem wäre ich gerade bei USA Flügen mit sowas vorsichtig, das triggert doch sofort einen Alarm im Heimatkunde Ministerium und schwups bist Du ein Terrorist.
Du bekommst in jedem Fall die Steuern+Gebühren zurück. Beim reinen Ticketpreis hängt's davon ab, ob die Airline das Ticket nicht ggf. weiterverkauft hat oder der Flug ohnehin überbucht war. Man könnte in anderen Worten sagen, die Airline darf die Stornierungsgebühr (die eigentlich ein Ausfallschaden ist) nur erheben, wenn dein gebuchter Sitz wirklich leergeblieben ist.
Andere Frage ist die Geltendmachung, die kann sich bei Eigenregie krass ziehen.
tehq11. Jul 2017

Du bekommst in jedem Fall die Steuern+Gebühren zurück. Beim reinen T …Du bekommst in jedem Fall die Steuern+Gebühren zurück. Beim reinen Ticketpreis hängt's davon ab, ob die Airline das Ticket nicht ggf. weiterverkauft hat oder der Flug ohnehin überbucht war. Man könnte in anderen Worten sagen, die Airline darf die Stornierungsgebühr (die eigentlich ein Ausfallschaden ist) nur erheben, wenn dein gebuchter Sitz wirklich leergeblieben ist.Andere Frage ist die Geltendmachung, die kann sich bei Eigenregie krass ziehen.



Wenn die Airline noch genug Zeit hat den Sitzplatz neu zu verkaufen, könntest du ggf. mit einem blauen Auge davonkommen - nachfragen hilft
Icecreamman11. Jul 2017

Wenn die Airline noch genug Zeit hat den Sitzplatz neu zu verkaufen, …Wenn die Airline noch genug Zeit hat den Sitzplatz neu zu verkaufen, könntest du ggf. mit einem blauen Auge davonkommen - nachfragen hilft


Nein, das Nachfragen im Voraus bringt es da eigentlich nicht. Die werden einen da nicht rauslassen, ehe der Flug verkauft ist.
Der richtige Weg in solchen Fällen ist schnellstmöglich die Stornierung vorzunehmen und dann einfach zu hoffen. Ohne eine vorher erfolgte Stornierung kann die Airline ja das Ticket auch nicht einfach weiterverkaufen, denn dann würden die sich dem Risiko aussetzen, dass man eventuell eine Überbuchungsquote sogar überschreitet. Das Problem ist halt wirklich die Geltendmachung - von sich aus verweisen die Airlines idR auf ihre Stornierungsbedingungen, die eine bestimmte Gebühr erheben. Man müsste sie im Zweifel schon verklagen, denn im Prozess müsste die Airline darlegen, dass sie zum einen versucht hat, das Ticket weiterzuverkaufen, der Flug nicht überbucht war und der Sitz am Ende tatsächlich frei geblieben ist (es also durch die Stornierung tatsächlich zu einem Leerflug bzgl des gebuchten Sitzes gekommen ist). Das ist mega aufwändig, wenn man es selbst durchziehen will. Mit ticketrefund.de hab ich selbst schon gute Erfahrungen gemacht.

Alternative ist halt wirklich der Weiterverkauf, wobei die Gebühren da wie @kmf67 schreibt, schon echt hoch sind. Außerdem würde ich den Flug wirklich nicht einfach an Unbekannte weitergeben.
Bearbeitet von: "tehq" 11. Jul 2017
tehq11. Jul 2017

Nein, das Nachfragen im Voraus bringt es da eigentlich nicht. Die werden …Nein, das Nachfragen im Voraus bringt es da eigentlich nicht. Die werden einen da nicht rauslassen, ehe der Flug verkauft ist.Der richtige Weg in solchen Fällen ist schnellstmöglich die Stornierung vorzunehmen und dann einfach zu hoffen. Ohne eine vorher erfolgte Stornierung kann die Airline ja das Ticket auch nicht einfach weiterverkaufen, denn dann würden die sich dem Risiko aussetzen, dass man eventuell eine Überbuchungsquote sogar überschreitet. Das Problem ist halt wirklich die Geltendmachung - von sich aus verweisen die Airlines idR auf ihre Stornierungsbedingungen, die eine bestimmte Gebühr erheben. Man müsste sie im Zweifel schon verklagen, denn im Prozess müsste die Airline darlegen, dass sie zum einen versucht hat, das Ticket weiterzuverkaufen, der Flug nicht überbucht war und der Sitz am Ende tatsächlich frei geblieben ist (es also durch die Stornierung tatsächlich zu einem Leerflug bzgl des gebuchten Sitzes gekommen ist). Das ist mega aufwändig, wenn man es selbst durchziehen will. Mit ticketrefund.de hab ich selbst schon gute Erfahrungen gemacht.Alternative ist halt wirklich der Weiterverkauf, wobei die Gebühren da wie @kmf67 schreibt, schon echt hoch sind. Außerdem würde ich den Flug wirklich nicht einfach an Unbekannte weitergeben.



ich meinte auch nach der Stornierung
Wegen eines Praktikums eine Reise absagen?

Setzt mal eure Prioritaeten vernuenftig...
KeVe198311. Jul 2017

Wegen eines Praktikums eine Reise absagen? Setzt mal eure …Wegen eines Praktikums eine Reise absagen? Setzt mal eure Prioritaeten vernuenftig...


Du hast doch nicht die geringste Ahnung um welches Praktikum es geht. Es gibt durchaus Praktika die mit sehr langen Wartezeiten verknüpft sind und zB im Zuge eines Studiums abzuleisten sind.
Wer für eine alberne Urlaubsreise seinen Lebenslauf versaut hat hingegen wirklich Probleme Prioritäten zu setzen
Lmgtfy11. Jul 2017

Du hast doch nicht die geringste Ahnung um welches Praktikum es geht. Es …Du hast doch nicht die geringste Ahnung um welches Praktikum es geht. Es gibt durchaus Praktika die mit sehr langen Wartezeiten verknüpft sind und zB im Zuge eines Studiums abzuleisten sind.Wer für eine alberne Urlaubsreise seinen Lebenslauf versaut hat hingegen wirklich Probleme Prioritäten zu setzen


Bin zwar ein großer Gegner der Lebenslaufbesessenheit, aber du hast vollkommen recht. Ein Praktikum, das "mal eben früher beginnt" ist idR kein einfaches Schülerpraktikum, wo du 2 Wochen lang irgendwem über die Schulter schaust.

Wenn du früher anfangen musst, lass die Firma den Schaden übernehmen.
za66611. Jul 2017

Wenn du früher anfangen musst, lass die Firma den Schaden übernehmen.


Leider sind Praktikanten eigentlich nie in der Position, derartige Forderungen zu stellen, durchzusetzen und dann trotzdem noch das Praktikum vernünftig absolvieren zu können.
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GelöschterUser643258
kmf6711. Jul 2017

Kannst Du lesen? Die Stornobedingungen stehen bei dem Anbieter wo Du …Kannst Du lesen? Die Stornobedingungen stehen bei dem Anbieter wo Du gebucht hast. Flug weiterverkaufen geht natürlich, kann aber Aufgrund Umschreibungsgebühren für den Name vergleichbar teuer kommen wie eine Stornierung. Ausserdem wäre ich gerade bei USA Flügen mit sowas vorsichtig, das triggert doch sofort einen Alarm im Heimatkunde Ministerium und schwups bist Du ein Terrorist.

Heimatkunde ministerium?
Ok danke! Dann werd ich wohl den Service von ticketrefund nutzen.
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GelöschterUser643258
kmf6711. Jul 2017

Homeland...

Du meinst "Heimatschutzministerium" - Homeland Security
GelöschterUser64325811. Jul 2017

Du meinst "Heimatschutzministerium" - Homeland Security



Der Witz ist wohl an dir vorbeigegangen
noahhhh11. Jul 2017

Der Witz ist wohl an dir vorbeigegangen

​Kannst du ihn mir erklären? Kenne den auch nicht.
BlackNero12. Jul 2017

​Kannst du ihn mir erklären? Kenne den auch nicht.



Ich habe das als Wortspiel verstanden, um diese bedrohlich anmutende Institution etwas ins Lächerliche zu ziehen
noahhhh12. Jul 2017

Ich habe das als Wortspiel verstanden, um diese bedrohlich anmutende …Ich habe das als Wortspiel verstanden, um diese bedrohlich anmutende Institution etwas ins Lächerliche zu ziehen


Da mutest du kmf zu viel zu..
Man kann am Beitrag mal wieder gut erkennen, dass zuerst getippt und dann nachgedacht wurde.
Ich würde würde im ersten Schritt selber das Geld von der Airline zurück fordern, insbesondere nach dem jüngsten EuGH-Urteil. Und zwar nicht nur die Steuern und Gebühren, welche für eine Airline ja nur bei tatsächlicher Beförderung des Fluggastes anfallen, sondern auch den gezahlten Ticketpreis (Urteil des Landgerichts Frankfurt, Az.: 2-24 S 152/13). Demnach muss die Airline nachweisen, dass sie das stornierte Ticket nicht weiterverkaufen konnte. Ohne Belege darüber können Kunden den vollen Ticketpreis abzüglich einer Bearbeitungspauschale von 5% Prozent beanspruchen (ausgenommen von dieser Regelung sind aber wohl sehr günstige Tickets von Billigfliegern).

Hier und da findest Du die wichtigsten Infos - inklusive Musterbrief.

Erst wenn ich damit nicht weiter käme, würde ich mich an die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (kostenlos) und dann in letzter Konsequenz an eine der Legal Tech-Firmen (kostenpflichtig) wenden.
Bearbeitet von: "miakaivo" 12. Jul 2017
ah super danke
powerpownd12. Jul 2017

ah super danke



Gerne. Kannst anschließend ja mal berichten, wie es lief. Muss nämlich demnächst bei Ryanair auch noch ein wenig Geld eintreiben...
miakaivo13. Jul 2017

Gerne. Kannst anschließend ja mal berichten, wie es lief. Muss nämlich d …Gerne. Kannst anschließend ja mal berichten, wie es lief. Muss nämlich demnächst bei Ryanair auch noch ein wenig Geld eintreiben...


0,95€?
Mit diesen Legal-Techs wäre ich etwas vorsuchtig, die verhelfen einem zwar zum Recht, aber u. Umständen riskierst du, dass dich die Fluggesellschaft in Zukunft nicht mehr mitnimmt, weil sie sauer sind.
knappedo29. Jul 2017

0,95€?Mit diesen Legal-Techs wäre ich etwas vorsuchtig, die verhelfen ei …0,95€?Mit diesen Legal-Techs wäre ich etwas vorsuchtig, die verhelfen einem zwar zum Recht, aber u. Umständen riskierst du, dass dich die Fluggesellschaft in Zukunft nicht mehr mitnimmt, weil sie sauer sind.



Was meinst Du mit 0,95€? Und was den anderen Punkt betrifft: kann ich mir schwer vorstellen, dass so was passiert. Klar dürften die Airline sauer sein, wenn sie einen Rechtsstreit verliert oder davor klein bei gibt. Aber es ist ja nicht so, dass man etwas Verwerfliches täte, wenn man lediglich auf die Einhaltung der hiesigen Gesetze pocht und sein Geld zurück verlangt. Und falls sie einen doch bannen sollten...so what, gibt ja zum Glück auch noch eine Menge anderer Fluggesellschaften.
miakaivo29. Jul 2017

Was meinst Du mit 0,95€? Und was den anderen Punkt betrifft: kann ich mir s …Was meinst Du mit 0,95€? Und was den anderen Punkt betrifft: kann ich mir schwer vorstellen, dass so was passiert. Klar dürften die Airline sauer sein, wenn sie einen Rechtsstreit verliert oder davor klein bei gibt. Aber es ist ja nicht so, dass man etwas Verwerfliches täte, wenn man lediglich auf die Einhaltung der hiesigen Gesetze pocht und sein Geld zurück verlangt. Und falls sie einen doch bannen sollten...so what, gibt ja zum Glück auch noch eine Menge anderer Fluggesellschaften.


Ryanair kostet doch immer nur 1€ - 5%=0,95€.

NNeulich habecich so einen Bericht im Fernsehen gesehen, da hatte ein Ehepaar über eins von diesen Portalen 400€ Entschädigung bekommen , weil der Flieger Verspätung hatte. Bei der nächsten Buchung haben die dann dumm aus der Wäsche geguckt, als sie bei der Fluggesellschaft auf einmal nicht mehr buchen konnten.
knappedo29. Jul 2017

Ryanair kostet doch immer nur 1€ - 5%=0,95€.


In meinem Fall ging es aber gar nicht primär um Erstattung des Flugpreises, sondern um die Steuern und Gebühren.

Hatte relativ kurzfristig gebucht und für Hin- und Rückflug ca. 80€ hingeblättert. Konnte dann den Hinflug aber aufgrund höherer Gewalt leider nicht antreten. Aufgrund der Kurzfristigkeit meiner Stornierung konnte mein Sitzplatz vermutlich nicht mehr weiter verkauft werden, dennoch steht mir für diese Strecke zweifelsfrei eine Rückerstattung von Steuern und Gebühren zu.

Das eine Problem mit Ryanair ist, dass sie für die Bearbeitung solcher Anträge allein schon einmal 20€ verlangen. Dies ist aber laut dem jüngsten EuGH-Urteil nicht zulässig - zumindest für Deutschland. Ich weiß jetzt leider nicht, ob sich dies jetzt nur auf Fluglinien mit Hauptsitz in Deutschland bezieht oder generell für alle Flüge ab / nach Deutschland. Sofern Ersteres der Fall ist, wäre Ryanair natürlich aus dem Schneider.

Das andere Problem mit Ryanair ist, dass sie (zumindest in der Vergangenheit) auf der Rechnung die jeweiligen Kosten für Hin- und Rückflug nicht separat aufführen und zudem den Anteil der Zusatzkosten am Flugpreis (Steuern, Gebühren, etc.) nicht einzeln aufschlüsseln. Der EuGH hat auch in diesem Punkt nochmal den Verbrauchern den Rücken gestärkt, ich kann allerdings ebenfalls nicht sagen, ob dies nur für Fluglinien mit Hauptsitz in Deutschland bezieht oder generell für alle Flüge ab / nach Deutschland.

Zu zu guter Letzt: ich meine vor kurzem irgendwo gelesen zu haben, dass es (auf europäischer Ebene?) Bestrebungen gibt, gegen die Billigflieger und deren Kleinrechnen der Flugpreise vorzugehen. Auf diese Weise soll sicher gestellt werden, dass die Billig-Fluglinien endlich realistische Flugpreise angeben und nicht, wie offenbar bisher, durch die Hintertür die Kohle ran schaffen, indem sie nicht näher genannten Gebühren verlangen....
Bearbeitet von: "miakaivo" 29. Jul 2017
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