Fluglotsenstreik in Italien

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eingestellt am 23. Okt 2019
Hey mydealz-Gemeinde,

durch den Fluglotsenstreik am Freitag, 25.10. wurde mein Rückflug von NAP nach NUE durch Ryanair annulliert.

Im Ryanair Konto selbst konnte man zwischen Erstattung des Ticketpreises und Umbuchung an einem Folgetag (Abflughafen und Zielflughafen waren ausgegraut, nur der Tag des Rückfluges ließ sich andern)

Da es für mich unklar war, ob bei einem späteren Rückflug Differenzkosten entstehen, bin ich mal den Alternativflug 3 Tage später im Ryanairportal durchgegangen. Leider wurde dieser bereits im Schritt 2 von 4 durch klick auf "fortfahren" bestätigt, was ich so nicht wollte.

Da ich keine 3 Tage warten kann, haben wir von einen anderen Flughafen am Samstag einen Rückflug nach NUE per Ryanair gebucht.

Sprich 67 € Hotel, 90 € Mietwagen, 89 € Flug p.P.


Soll ich versuchen morgen bei Ryanair die Rückflugkosten des eigentlichen Rückflugs erstattet zu bekommen, habe ich irgendwelche Ersatzbeförderungsrechte oder habe ich die durch die irrtümliche Annahme des Rückflugs am Montag, 3 Tage nach dem eigentlichen Rückflug, verwirkt?

Hatte schon Google bemüht, jedoch bekommt man dort erst 3 Tage nach dem annullierten Rückflug eine Info.

vielleicht wart ihr auch schon mal durch Fluglotsenstreik und Flugannulierung betroffen und könnt berichten :-)

Danke im Vorraus
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19 Kommentare
Bestätigung in Schritt 2 von 4 bestätigen sollte rechtlich eventuell nicht in Ordnung sein.
Bearbeitet von: "Kundennummer" 23. Okt 2019
Streik zählt so weit ich weiß doch als „außergewöhnlicher Umstand“? Sollte zwarwohl geändert werden, da diskutiert wurde, inwieweit solche „Umstände“ vorhersehbar und vermeidbar wären, aber vermutlich noch nicht durch.

generell schwierig irgendwelche Forderungen bei Ryanair durchzusetzen. Ryanair ist das geltende Recht allgemein ziemlich wumpe und es wird gerne ausgesessen und ignoriert.

nichts desto trotz würde ich Ryanair eine Forderung mit Frist senden und eventuell Mahnbescheid im Anschluss. Wird darauf nicht reagiert könntest du die Forderung theoretisch vollstrecken lassen
Ja, wurde direkt von Schritt 2 auf Schritt 3 durch fortfahren bestätigt, wollte mir nur die möglichen Mehrkosten anzeigen lassen, das ist leider sehr irreführend gestaltet, bin arbeitstechnisch selbst eCommerce unterwegs, falls mal jemand bei Ryanair selbst eine Annullierung hat, extrem aufpassen und "fortfahren" ist dann "bestätigen" von Schritt 2 zu Schritt 3 von 4.

Die Alternativen wollte ich heute noch buchen, da Mietwagen, Hotel und Flug am Samstag nach dem am kompletten Freitag gestreikt wurde preislich in die Höhe schießen dürften, sofern es überhaupt noch Kapazitäten gibt
Bearbeitet von: "gsfwolfi" 23. Okt 2019
Eine Erstattung wirst Du beim Fluglotsenstreik leider nicht bekommen (weil es keine Ryanair Angstellte sind und damit außer Kontrolle Ryanairs liegt). Eigentlich müssen sie lediglich Deine nächstmögliche Beförderung zahlen.

Übernachtung kriegt Du wohl auch bezahlt (da Flug ja erst am nächsten Tag geht), Mietwagen wird denke ich sehr schwer oder nur teilweise. Wegen deinem eigentlichen Problem mit dem Flug müsstest Du Dich auf jeden Fall mit Ryanair in Verbindung setzen.

P.S. Wenn es mit der Rückerstattung Probleme gibt, würde ich erstmal die SÖP einschalten und erst wenn das nicht klappt die 20-30% and FLightright und Co. abdrücken:
soep-online.de/bes…tml

finanztip.de/pil…ik/
Bearbeitet von: "admin" 23. Okt 2019
Muhdimaeh23.10.2019 22:38

Streik zählt so weit ich weiß doch als „außergewöhnlicher Umstand“? Sollte …Streik zählt so weit ich weiß doch als „außergewöhnlicher Umstand“? Sollte zwarwohl geändert werden, da diskutiert wurde, inwieweit solche „Umstände“ vorhersehbar und vermeidbar wären, aber vermutlich noch nicht durch.generell schwierig irgendwelche Forderungen bei Ryanair durchzusetzen. Ryanair ist das geltende Recht allgemein ziemlich wumpe und es wird gerne ausgesessen und ignoriert.nichts desto trotz würde ich Ryanair eine Forderung mit Frist senden und eventuell Mahnbescheid im Anschluss. Wird darauf nicht reagiert könntest du die Forderung theoretisch vollstrecken lassen


Also den Terminus den du verwendest kenne ich nicht. Mein Anwalt sagt bei meinen Verträgen immer höhere Gewalt ist etwas nicht dagewesenes. Also gau in Deutschland oder Hochwasser auf einen Berg. Erdbeben gabs schonmal, Hurrikan auch. In wie fern das hilft weiß ich nicht, da ich kein Anwalt bin.
El_Pato23.10.2019 23:54

Also den Terminus den du verwendest kenne ich nicht. Mein Anwalt sagt bei …Also den Terminus den du verwendest kenne ich nicht. Mein Anwalt sagt bei meinen Verträgen immer höhere Gewalt ist etwas nicht dagewesenes. Also gau in Deutschland oder Hochwasser auf einen Berg. Erdbeben gabs schonmal, Hurrikan auch. In wie fern das hilft weiß ich nicht, da ich kein Anwalt bin.


Das ist falsch. Höhere Gewalt ist - in deutschem Recht - eine von außen kommende, nicht vorherzusehende und nicht abzuwendende Ursache, die auch nicht so häufig auftritt, dass sie hinzunehmen wäre. Die Kriterien Nichtvorhersehbarkeit und Unabwendbarkeit sind die Aspekte, die einen Streik mE nicht in jedem Fall zu höherer Gewalt machen. Bei Fluglotsen imho aber durchaus gegeben.
admin23.10.2019 23:25

Eine Erstattung wirst Du beim Fluglotsenstreik leider nicht bekommen (weil …Eine Erstattung wirst Du beim Fluglotsenstreik leider nicht bekommen (weil es keine Ryanair Angstellte sind und damit außer Kontrolle Ryanairs liegt). Eigentlich müssen sie lediglich Deine nächstmögliche Beförderung zahlen. Übernachtung kriegt Du wohl auch bezahlt (da Flug ja erst am nächsten Tag geht), Mietwagen wird denke ich sehr schwer oder nur teilweise. Wegen deinem eigentlichen Problem mit dem Flug müsstest Du Dich auf jeden Fall mit Ryanair in Verbindung setzen.P.S. Wenn es mit der Rückerstattung Probleme gibt, würde ich erstmal die SÖP einschalten und erst wenn das nicht klappt die 20-30% and FLightright und Co. abdrücken:https://soep-online.de/beschwerdeformular-flug.htmlhttps://www.finanztip.de/pilotenstreik/


Erstattung hängt doch nicht davon ab wer die Verspätung zu vertreten hat. Streik ist keine höhere Gewalt. Den Vertrag hat er mir Ryanair. Die können sich das Geld ja wiederholen. Ich denke durch Umbuchung ist man nur wieder einen Vertrag eingegangen und Systemfehler ist schwer nachzuweisen. Wenn man den Flug nicht antritt, sowieso. Hätte man erstattet, wären Mehrkosten sicherlich erstattungsfähig gewesen.
El_Pato23.10.2019 23:54

Also den Terminus den du verwendest kenne ich nicht. Mein Anwalt sagt bei …Also den Terminus den du verwendest kenne ich nicht. Mein Anwalt sagt bei meinen Verträgen immer höhere Gewalt ist etwas nicht dagewesenes. Also gau in Deutschland oder Hochwasser auf einen Berg. Erdbeben gabs schonmal, Hurrikan auch. In wie fern das hilft weiß ich nicht, da ich kein Anwalt bin.


Was ist gau und welchen Terminus

bittesehr

„Liegen jedoch sogenannte „außergewöhnliche Umstände" vor, muss die Airline Ihnen keine Entschädigung zahlen. Diese können zum Beispiel sein:

  • extremes Unwetter
  • Naturkatastrophen
  • Streik
  • Terrorwarnung
  • Vogelschlag...“

(flugrecht.de/flu…php)
tehq23.10.2019 23:58

Das ist falsch. Höhere Gewalt ist - in deutschem Recht - eine von außen k …Das ist falsch. Höhere Gewalt ist - in deutschem Recht - eine von außen kommende, nicht vorherzusehende und nicht abzuwendende Ursache, die auch nicht so häufig auftritt, dass sie hinzunehmen wäre. Die Kriterien Nichtvorhersehbarkeit und Unabwendbarkeit sind die Aspekte, die einen Streik mE nicht in jedem Fall zu höherer Gewalt machen. Bei Fluglotsen imho aber durchaus gegeben.


Von diesem Erachten sprach ich ist wohl durchaus auch in rechtlichen Gefilden vorgedrungen, aber noch nichts beschlossen meines Wissens nach
Muhdimaeh23.10.2019 23:59

Was ist gau und welchen Terminus bittesehr „Liegen jedoch s …Was ist gau und welchen Terminus bittesehr „Liegen jedoch sogenannte „außergewöhnliche Umstände" vor, muss die Airline Ihnen keine Entschädigung zahlen. Diese können zum Beispiel sein:extremes UnwetterNaturkatastrophenStreikTerrorwarnungVogelschlag...“(https://www.flugrecht.de/fluggastrechte/aussergewoehnliche-umstaende.php)


Ich wollte damit sagen, dass außergewöhnliche Umstände meiner Meinung nach kein juristisch definierter Begriff ist. Alles was da aufgezählt ist ist nicht definiert, Auslegungssache und Unfug. Letztlich zählt nur das gesetzt bzw. die Verordnung. Und dann habe ich noch gesagt wie meine Firma das handhabt, weil ich das Beispiel eingängig finde.
El_Pato24.10.2019 00:02

Ich wollte damit sagen, dass außergewöhnliche Umstände meiner Meinung nach …Ich wollte damit sagen, dass außergewöhnliche Umstände meiner Meinung nach kein juristisch definierter Begriff ist. Alles was da aufgezählt ist ist nicht definiert, Auslegungssache und Unfug. Letztlich zählt nur das gesetzt bzw. die Verordnung. Und dann habe ich noch gesagt wie meine Firma das handhabt, weil ich das Beispiel eingängig finde.


Ah ein mistverständnis da sind wir uns ja dann einig, dass theoretisch Streik vermeidbar wäre (und somit vorhersehbar - weil keine „höhere Gewalt“)

aber ohne juristischen Beistand (selbst mit) wird es schwierig überhaupt Ansprüche geltend zu machen.
Aus Erfahrung stellt sich Ryanair selbst bei unstrittigen Ansprüchen tot. Dass der Hauptsitz nicht in DE ist macht es nicht einfacher
Muhdimaeh24.10.2019 00:01

Von diesem Erachten sprach ich ist wohl durchaus auch in …Von diesem Erachten sprach ich ist wohl durchaus auch in rechtlichen Gefilden vorgedrungen, aber noch nichts beschlossen meines Wissens nach


Nein, weil es mE bei Fluggastrechten völlig klar ist. Die Verordnung verzichtet ja gerade darauf, den Begriff der höheren Gewalt / force majeure zu verwenden und stellt stattdessen auf "außergewöhnliche Umstände" ab. Der Begriff ist deutlich weiter. Dass ein Streik darunter fallen kann, aber nicht muss, ist insoweit auch rechtlich geklärt, zu den Kriterien vgl. Erläuterung auf der Seite der Kommission zu außergewöhnlichen Umständen.
Dass die ganzen LegalTech-Dienstleister die Flüge nicht für die Erstattungsbearbeitung annehmen, hat einfach den folgenden Hintergrund: es wäre mit einem möglicherweise nicht ganz geringen, tatsächlichen Aufwand verbunden, der definitiv nicht durch die Provision zu decken ist. Heißt aber nicht, dass da generell kein Anspruch besteht.
Bearbeitet von: "tehq" 24. Okt 2019
In deinem Link steht aber doch nichts anderes als das bereits gesagte
Es gibt eben noch kein allgemein gültiges Recht/Urteil whatever, dass Streik grundsätzlich vom Unternehmen zu verantworten wäre (wird es wohl auch aus nachvollziehbaren Gründen nie geben)

“Jeder Streik, der den Betrieb eines Luftfahrtunternehmens beeinträchtigt, kann als „außergewöhnliche Umstände" betrachtet werden. Um von der Verpflichtung zur Zahlung einer Entschädigung befreit zu sein, muss das Luftfahrtunternehmen jedoch nachweisen, dass a) ein Zusammenhang zwischen den außergewöhnlichen Umständen und der Verspätung bzw. Annullierung besteht, und dass b) die Verspätung oder Annullierung auch dann nicht hätte vermieden werden können, wenn alle zumutbaren Maßnahmen ergriffen worden wären...“

ryanair wird sicher nicht freiwillig zugeben, dass der Streik vermeidbar gewesen wäre. Es ist fraglich was dafür als zumutbar gültig wäre und ohne Klage kommt vermutlich nicht einmal eine Rückmeldung.

was Ryanair muss und tatsächlich tut sind eben zwei Paar Stiefel. Das Unternehmen in die Pflicht zu nehmen wird wie gesagt vermutlich nur mit juristischen Mitteln funktionieren und selbst dann eben mit ungewissen bis schlechten Aussichten.

außer Frage steht, dass man versuchen sollte von seinem Recht der Entschädigung Gebrauch zu machen und diese einzufordern.
admin23.10.2019 23:25

Eine Erstattung wirst Du beim Fluglotsenstreik leider nicht bekommen (weil …Eine Erstattung wirst Du beim Fluglotsenstreik leider nicht bekommen (weil es keine Ryanair Angstellte sind und damit außer Kontrolle Ryanairs liegt). Eigentlich müssen sie lediglich Deine nächstmögliche Beförderung zahlen. Übernachtung kriegt Du wohl auch bezahlt (da Flug ja erst am nächsten Tag geht), Mietwagen wird denke ich sehr schwer oder nur teilweise. Wegen deinem eigentlichen Problem mit dem Flug müsstest Du Dich auf jeden Fall mit Ryanair in Verbindung setzen.P.S. Wenn es mit der Rückerstattung Probleme gibt, würde ich erstmal die SÖP einschalten und erst wenn das nicht klappt die 20-30% and FLightright und Co. abdrücken:https://soep-online.de/beschwerdeformular-flug.htmlhttps://www.finanztip.de/pilotenstreik/


Der jetzt gebuchte Flig wird doch stattfinden. Warum sollte ein Recht auf Erstattung bestehen?

Warum sollte Ryanair bei Streik die Übernachtung zahlen? Machen sie das in der Regel oder leitest Du einen Rechtsanspruch irgendwoher ab? Wenn Ryanair nicht zu Schadenersatz verpflichtet ist, müssen sie auch keine Übernschtung zahlen. Die Umbuchung ist ein freiwilliges Angebot. Die Erstattung eines -aus welchem Grund auch immer- nicht durchgeführten Fluges muss hingegen immer erfolgen. Dies wurde durch Ryanair angeboten, aber vom Kunden nicht angenommen, sondern ein anderer Flug stattdessen gebucht.
Ich hätte nach der "Fehlbuchung" direkt Ryanair kontaktiert und um Umbuchung auf den gewünschten Flug gebeten. Auch jetzt sollte erstmal zeitnah der Kontakt gesucht werden.
Das Flightright einen Fall übernimmt, der durch SÖP abgelehnt wurde, halte ich ebenfalls für unwahrscheinlich.
Muhdimaeh24.10.2019 00:06

Ah ein mistverständnis da sind wir uns ja dann einig, dass …Ah ein mistverständnis da sind wir uns ja dann einig, dass theoretisch Streik vermeidbar wäre (und somit vorhersehbar - weil keine „höhere Gewalt“) aber ohne juristischen Beistand (selbst mit) wird es schwierig überhaupt Ansprüche geltend zu machen.Aus Erfahrung stellt sich Ryanair selbst bei unstrittigen Ansprüchen tot. Dass der Hauptsitz nicht in DE ist macht es nicht einfacher


Nein. Ein Fluglotstenstreik wäre nicht durch Ryanair vermeidbar gewesen. Der einzige Punkt an dem es einen Ansatz gibt, auch bei Streik einen Erstattungsanspruch ableiten zu können, ist der Streik des Personals des Unternehmens mit dem der Befürderungsvertrag besteht, da dieses Unternehmen den Streik durch eigenes Handeln verursacht oder hätte abwenden können. Selbst das ist aber nicht grundsätzlich so.
THX an alle Comments

Heute war der Flug am Montag plötzlich verschwunden, und ich konnte erneut wählen.

100,50 € für insgesamt 3 Passagiere, der neue Rückflug kostete zwar insgesamt 222,47 €, aber immerhin gibt es schmal einen Teil zurück.

Das war wohl gestern nur eine Reservierung nehme ich an, wurde aber als Buchung mit Check-In Verlinkung angezeigt.

Somit nun alles gut, aber das komische Umbuchen hinterlässt doch einen faden Beigeschmack.

Hotline und Chat sind nur in der Warteschleife erreichbar. Gestern abend auch, 5 Minuten Chat Wartezeit, nach 20 min war dann Geschäftsschluss, aber ist normal bei größeren Streiks

Was ich dann in DE noch bekomme werde ich dann ergänzen
quak124.10.2019 08:05

Nein. Ein Fluglotstenstreik wäre nicht durch Ryanair vermeidbar gewesen. …Nein. Ein Fluglotstenstreik wäre nicht durch Ryanair vermeidbar gewesen. Der einzige Punkt an dem es einen Ansatz gibt, auch bei Streik einen Erstattungsanspruch ableiten zu können, ist der Streik des Personals des Unternehmens mit dem der Befürderungsvertrag besteht, da dieses Unternehmen den Streik durch eigenes Handeln verursacht oder hätte abwenden können. Selbst das ist aber nicht grundsätzlich so.


Mea culpa. Ich habe allgemeine Aussagen mit dem speziellen Fall vermischt (leider hab ich manchmal zu viele Gedanken im Kopf und bringe diese dann nur halb oder anders zu Wort )
Streik allgemein wäre vermeidbar und keine höhere Gewalt. Schließlich wird gestreikt weil irgendwelche Umstände mies sind. In diesem Fall jedoch ausnahmsweise mal nicht, weil Ryanair sein Personal schlecht behandelt.
Hier hätte Ryanair nichts tun können. Aber wie du bereits sagst bestünde zumindest Anspruch auf Ersatzbeförderung. Da sich Ryanair gerne selbst bei unstrittigen Ansprüchen tot stellt, wird es jedoch vermutlich hier noch schwieriger diese geltend zu machen, da man die beschriebenen „Fehler“ bzw. Probleme mit der Seite in dem Moment sicher nicht vorausschauend gesichert/dokumentiert hat (mit Screenshots u.ä.).
Wie du auch schon erwähnst, wird Ryanair sich hier darauf berufen, dass ein Ersatzflug angeboten und angenommen wurde. Wie zumutbar dieses Angebot war, da drei Tage später offensichtlich nicht die nächste Möglichkeit war, ließe sich noch streiten, aber dem entgegen steht (s.o.) das angenommene Angebot.

Bleibt wohl wirklich nur der Versuch die Kosten des Fluges bei Ryanair einzufordern. Als letzte Option eines der Portale nutzen.
Also ich habe letztes Jahr (Streiktag 12.09.) am Vortag im Chat mit Ryanair eine für MICH geeignete Variante gefunden. Dabei wurde mir Umbuchung auf andere Verbindung, Abflug von anderem Flughafen, anderer Abflugtag oder Erstattung angeboten. Die Wartezeit lag am Vortag des angekündigten Streiks bei 60 Minuten, aber dann hatte der Agent sehr viel Zeit für mich...
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