Flugumbuchung TUI - Unzumtubare Änderung Abflugorte

Hello,
ich habe ein Problem mit einer TUI Buchung und würde gerne wissen, ob ihr mit sowas ähnlichem auch schon Erfahrungen gemacht habt.

Zur Geschichte:
Ich habe im Januar einen Flug für eine Woche (über Ostern) nach Tel Aviv gebucht - von MUC aus.
Jetzt kamen vor 2 Wochen 2 Mails mit Informationen zur Umbuchung. Naja, ich dachte da geht es nur um die Uhrzeit - leider ging es um die Abflugorte. Hin sollte es auf einmal ab Berlin gehen und der Rückflug nach DUS. Also ging da nichts mehr ab oder nach München.

Ich halte es für unzumutbar 2mal durchs Land zu fahren und dafür dann auch noch Geld und Urlaubstage zu opfern. Ich habe dann den Flug storniert und um Erstattung einer Anzahlung für AirBnb gebeten - wurde abgelehnt.

Hattet ihr mal einen ähnlichen Fall? Meine Recherche auf die Schnelle ergab eher viele Urteile zu Pauschalreisen bei denen es Probleme gab. Nicht direkt zu reinen Flugbuchungen.

Danke
VG

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Da würde mir ja mal gepflegt der Arsch platzen.

10 Kommentare

Deine sepp. gebuchten Hotel/Hostel aufenthalte werden dir bestimmt nicht ovn der Fluggesellschaft bezahlt ( die haben damit ja nix am hut, was deinen dortigen Aufenthalt angeht).
Was die Verlegung des Abflugortes angeht, so solltest Du mmn keine Probleme haben das Geld zurueck zu bekommen und alle mit der flugbuchung entstandenen Kosten. Du hast ja sicherlich eine verbindliche Bestätigung mit abflugort sowie flugnummern etc?

vg

flugrechte.eu/ind…=21

Also ich habe im Januar eine Pauschalreise nach Rhodos gebucht gehabt. Reiseveranstalter war bei mir Neckermann. Irgendwie Anfang März kam die Nachricht, dass der Abflughafen für die Hinreise sich geändert hat. Statt Stuttgart ist es nun Frankfurt. Habb dann bei Holidaycheck und Neckermann angerufen und mich beschwert, dass ich nicht ganz einverstanden bin. Ende vom Lied war, dass Neckermann für jeden Reisenden 50€ Rabatt gewährt hat. Zugticket waren sowie bei der Pauschalreise dabei, daher entstehen auch keine weitere Kosten.

Da würde mir ja mal gepflegt der Arsch platzen.

Ich bin da zwar nicht sehr wissend, aber so weit ich solche Sachen bisher verfolgt habe, denke ich nicht, dass du mit der bnb Erstattung Glück haben wirst. So lange du beides getrennt gebucht hast und nicht pauschal wird TUI sich da rauswinden.

Aufgrund solcher Problematiken wie unten würde ich dir raten entweder zum Anwalt oder sich erst einmal kostenfrei an die Schlichtungsstelle wenden. Ist die SÖP in Berlin. Ggf. zuvor bei dem LBA informieren und nochmals in Kontakt treten mit der Fluggesellschaft und dein Anliegen darlegen. Glaube beim LBA findest du auch Muster dafür.


freewilly

Deine sepp. gebuchten Hotel/Hostel aufenthalte werden dir bestimmt nicht ovn der Fluggesellschaft bezahlt ( die haben damit ja nix am hut, was deinen dortigen Aufenthalt angeht).



Stimmt so allgemein sicherlich nicht. Wenn Schadensersatz geltend gemacht werden kann, dann auch möglicherweise könnte die Anzahlung als Schaden geltend gemacht werden (Vertrauensschaden).

dalu

Also ich habe im Januar eine Pauschalreise nach Rhodos gebucht gehabt.



schon zu Anfang das Problem: Pauschalreise ist ein Reisevertrag. Reine Flugreise ein Beförderungsvertrag.



Zitat aus flightright.de/ihr…ung

Wann sind die Fluggesellschaften zu einer Entschädigungszahlung verpflichtet? Bucht eine Fluggesellschaft Reisende auf einen anderen Flieger um, als diese mit Ticketerwerb geplant hatten, spricht man von Nichtbeförderung. Diese Nichtbeförderung erfolgt, obwohl sich der Passagier rechtzeitig am Check-in einfand, seine Reiseunterlagen vollständig sind und keine Sicherheits- oder Gesundheitsrisiken durch seinen Transport vorliegen. Mit einer Umbuchung wollen Airlines häufig nicht ausgelastete Maschinen durch kleinere ersetzen und Kosten sparen. Reisende werden unfreiwillig mit einer anderen Maschine befördert als geplant. Ob die Umbuchung die Fluggesellschaft selbst oder aber durch den Reiseveranstalter erfolgt, spielt für die Definition der Nichtbeförderung keine Rolle. Von einem solchen Vorgehen betroffene Passagiere haben laut Fluggastrechteverordnung ein Recht auf Entschädigung. Fluggäste, die nicht an Bord gehen konnten, können eine Entschädigungsleistung durch die Airlines in Höhe von 250 Euro bis 600 Euro für sich beanspruchen. Die Summe hängt von der Gesamtlänge der Flugstrecke ab. Ihre Ansprüche bei Umbuchung können Fluggäste auf dem Entschädigungsrechner von flightright prüfen. Eine Umbuchung liegt im Gegensatz zu Wetterturbulenzen (siehe unten) zweifellos im Verantwortungsbereich der Fluggesellschaften. Reisende haben entsprechend Anspruch auf Ersatzflüge oder Entschädigungen in Form von Gutscheinen oder Bargeld, wenn sie von der Reise zurücktreten. Zusätzliche Gebühren dürfen bei Umbuchungen für den Passagier nicht anfallen.

Also erst mal würde ich bei der Fluggesellschaft anrufen und sagen, dass man mit der Umbuchung nicht einverstanden ist. Oft werden einem andere Alternativen angeboten. Ich wurde auch schon einige Male auf unsinnige Flüge umgebucht (komme bei einem zwei-teiligen Flug auf einmal am Umsteigeort nach Abflug des Anschlusses an, oder mein Weiterflug wurde 4 Tage verschoben, so dass ich 4 Tage im Transit hängen würde). Mit etwas nachbohren gab es dann immer zufriedenstellende (aber keine idealen) Lösungen.

freewilly

Zitat aus http://www.flightright.de/ihre-rechte/flugumbuchung


Da fehlt der wichtigste Teil: Die 250 bis 600 Euro gibt es nicht, wenn die Airline mehr als zwei Wochen im Voraus umgebucht hat!

Trifft nur nicht auf den geposteten Fall zu, weil es ja nicht um die Änderung des Flugzeug am Flughafen sondern um Änderung des Ortes geht. Vom Bauchgefühl her würde ich das sagen, was freewilly schon als erstes gepostet hat. Ich hätte versucht, um erneute Umbuchung zu bitten, aber da du ja storniert hast, hat sich das ja erledigt.

Die Fluggesellschaft interessiert es wenig, welche sonstigen Kosten dir noch entstehen. Ich saß letztes Jahr in Nordnorwegen fest, weil die Piloten der Fluglinien gestreikt hatten und hatte natürlich auch noch andere Sachen im Anschluss geplant (Konzert und Übernachtung in Hamburg, dann Bahnfahrt nach FFM), das ist dann alles verfallen.

Meiner bescheidenen Meinung nach, hätten sie dir dann Flüge nach Berlin und dann wieder nach München zurück geben müssen.

Hello,

danke für Eure Meinungen / Erfahrungen. Ich habe den Flug ja storniert und das Geld zurückbekommen. Ich finde es leider zu mühselig dafür noch einen Anwalt einzuschalten jetzt um das voll zu klären.

Grüße!

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