eingestellt am 14. Mär
Sooo liebe myDealzer, ich hätte dann mal ne ernstgemeinte Frage an die Runde, die nichts mit Schnäppchen zu tun hat: City-Maut ja oder nein?

Ich stelle diese Frage in mehreren Onlineforen mit verschiedenen Zwecken und schaue mir anschließend die Reaktionen vor dem Hintergrund des Forums an. Ich werd hier jetzt nicht mitdiskutieren, lese aber alles, was ihr schreibt - das hat zwar nichts mit Deals zu tun, aber ihr helft mir bei meiner Forschungsarbeit

Wie ihr sicherlich wisst, laufen derzeit mehrere Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland und deutsche Städte wegen massiver Luftverschmutzung. Das betrifft vor allem Feinstaub und Stickoxide. Im Zuge dessen gibt es jetzt immer konkretere Forderungen nach Fahrverboten, die City-Maut stellt aber eine gangbare Alternative dar, die derzeit noch nicht diskutiert wird. 2012 war das mal Thema, da ging es aber ums Geld-verdienen, was eigentlich nicht der Sinn der Sache ist. Ich halte sie aber eventuell für eine geeignete Maßnahme, um Fahrverbote verhindern zu können, das analysieren wir.



Kurz zur City-Maut an sich (Aus meiner Facharbeit kopiert und gestaucht):


Sie dient nicht dem Verdienen von Geld sondern der Steuerung von Verkehrsflüssen. Ihr Grundgedanke besteht eigentlich darin, innerstädtische Staus durch das Ausnutzen von fundamentalen Marktmechanismen zu verhindern und gleichzeitig die Städte etwas grüner zu machen.

Der Ansatz ist einfach: Werden Gebühren für das Befahren der Innenstadt fällig, so spaltet es die Gesellschaft in zwei Gruppen: Für die einen wird das Verkehrsmittel Auto auf Grund der Maut zu unattraktiv (Verlagerung zum ÖPNV und zu Fahrgemeinschaften), die andere Nutzergruppe profitiert vom nun schnelleren Vorankommen. Sie akzeptiert die Maut, da die Abgabe für sie günstiger ist als das vorherige Im-Stau-Stehen. Der Verkehr wird beschleunigt, Stauzeiten reduziert und der Verkehrsfluss gefördert. Das Konzept wurde im Ausland bereits mehrfach erfolgreich angewandt, so zum Beispiel in London und Stockholm.

In Deutschland wurde seitens der Verkehrsministerkonferenzen immer nur über eine City-Maut als Geldquelle für den Straßenbau diskutiert, jedoch sind Einkünfte aus einer City-Maut zu Zwecken einer (Co-)Finanzierung der Infrastruktur eher als positive Begleiterscheinung zu werten. Die stärkere Nutzung des Nahverkehrs durch wegfallende private Autofahrten erfordert Taktverdichtungen und die Einrichtung neuer Linien. Um die Nachteile für die aus dem Straßenverkehr Verdrängten zumindest teilweise zu kompensieren, ist es wichtig, die Mauteinnahmen konsequent zur Verbesserung des ÖPNV-Angebots einzusetzen und nicht für die Straßeninstandhaltung!

Gerade hier liegen die Stärke und das Potential der City-Maut: Da allein ein Drittel der Einnahmen darauf verwandt werden müssen, diese überhaupt erheben zu können, ist die City-Maut eine nicht gewinnorientierte Abgabe, die jedoch trotzdem Einnahmen generiert. Gleichzeitig stellt sich der gewünschte Haupteffekt, die Verringerung des Verkehrsaufkommens und von Stauzuständen, sehr schnell ein. Die häufig befürchtete einfache Umfahrung der Mautzone mit entsprechend längeren Wegen, erhöhten Emissionen und einfacher Verlagerung der Staus aus den Innenstädten heraus, hat sich bisher wohlgemerkt immer als falsch herausgestellt. Die Umfahrung einer Zone dieser Größenordnung wird nur in einzelnen Ausnahmefällen in Kauf genommen.

Die City-Maut ist nicht neu, sie existiert z.B. auch in London, Stockholm, Mailand, Oslo, Trondheim und vielen weiteren Städten, die City-Maut wird in allen betroffenen Städten nach anfänglicher Ablehnung durchweg ausgesprochen positiv bewertet.

Verantwortlich dafür ist vermutlich vor allem der erzielte Erfolg, der deutlich über den angestrebten Zielen lag: So wurden eine Verkehrsreduktion von rund 20% sowie ein Rückgang der CO2- und Feinstaub-Emissionen von etwa 10% im Großraum Stockholm (14% in der Innenstadt) erreicht. Wichtig zu erwähnen ist hier auch, dass sich die Verringerung nicht nur direkt nach der Einführung der Maut, sondern auch langfristig Wirkung zeigte: Drei Jahre nach der Einführung wurden die Auswirkungen der Maut erneut überprüft. Demnach verringerten sich Stauzustände morgens um etwa 30%, abends um 50% und die allgemeine Verkehrsgeschwindigkeit wurde deutlich erhöht. Das häufigste Mautgegner-Argument, ein Rückgang der Einzelhandelsumsätze, blieb hingegen komplett aus. Wie in Stockholm zeigte sich in London: Der auch in Deutschland so oft als Hauptgegenargument angeführte Einzelhandelskollaps blieb aus – vielmehr wird auch von gegenteiliger Wirkung berichtet.

Die Maut gilt dann für alle mit vier Rädern außer Einsatzfahrzeuge und Schwerbehinderte. Der ÖPNV kann wahlweise ausgenommen werden, das ist dann eine Frage von politischer Ausgestaltung. Man kann außerdem Elektrofahrzeuge befreien, da diese keine Emissionen verursachen (sollen Staus bekäpft werden bietet sich aber eher ein Absenken ohne Befreiung an).



Soviel zu den Hintergründen als nüchterne Darstellung der Fakten. Jetzt würde mich eure Meinung interessieren Ich bitte um sachliche Argumente und wenig Gepöbel, ihr gestaltet in den Kommentaren jetzt aktiv Verkehrspolitik mit.

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  1. Diverses
Beste Kommentare

Fahrradmaut, dafür!

Zuviel text zum lesen.

Ich hatte auf lustige Kommentare gehofft und bin nun total deprimiert. Wird jetzt sicher ein scheiss Tag.

Danke für nichts, heute habt ihr mich enttäuscht!

"Ich werd hier jetzt nicht mitdiskutieren"

Unter den ersten 8 Diskussionsbeiträgen sind schon 3 vom Verfasser....
53 Kommentare

Lachnummer

Warum?

Spam
Bearbeitet von: "Amselchen" 14. Mär

Hab mal Spam gedrückt

Verfasser

Amselchenvor 7 m

Warum?Spam


"das hat zwar nichts mit Deals zu tun, aber ihr helft mir bei meiner Forschungsarbeit" - Dissertation und Verkehrsplanung im Land Berlin. Verhinderung von Fahrverboten mit alternativen Ansätzen.
Bearbeitet von: "Mopshase12" 14. Mär

Komm, gib dir den Aluhut

Verfasser

eTCvor 4 m

Komm, gib dir den Aluhut


Was hat das mit Verschwörungstheorien zu tun? Eigentlich wars ne Frage an die Community. Wenns dich nicht interessiert, kannstes ignorieren, wenn du dagegen bist, kannst du schreiben, wieso. Das würde mir helfen.
Bearbeitet von: "Mopshase12" 14. Mär

Soll die mögliche Maut nur für PKW gelten?

Verfasser

deru2levor 4 m

Soll die mögliche Maut nur für PKW gelten?


Die Maut gilt dann für alle mit vier Rädern außer Einsatzfahrzeuge und Schwerbehinderte. Der ÖPNV kann wahlweise ausgenommen werden, das ist dann eine Frage von politischer Ausgestaltung. Man kann außerdem Elektrofahrzeuge befreien, da diese keine Emissionen verursachen (sollen Staus bekäpft werden bietet sich aber eher ein Absenken ohne Befreiung an).
Bearbeitet von: "Mopshase12" 14. Mär

Fahrradmaut, dafür!

puh, wall of text.. schnell weg hier

Ich finde das aus Prinzip schon einen schwachsinnigen Ansatz, der durch die Finanzierung des ÖPNV aus den Mauteinnahmen vollkommen zu Schwachsinn wird.
Mal angenommen die Nutzer sind zum größten Teil Deutsche, die durch diverse Steuern die Straßen bereits bezahlt haben. Dann sollen sie weiterhin für die Instandhaltung Steuern bezahlen und für die Nutzung eine Gebühr. Andere profitieren dann vom verbesserten öffentlichen Nahverkehr.
Das ist ja wie wenn du ein Haus kaufst und wenn du darin wohnen willst, musst du Miete an den Vorbesitzer bezahlen.
Meiner Meinung nach geht sowas gar nicht.

"Ich werd hier jetzt nicht mitdiskutieren"

Unter den ersten 8 Diskussionsbeiträgen sind schon 3 vom Verfasser....

Verfasser

Tonschi2vor 22 m

"Ich werd hier jetzt nicht mitdiskutieren"Unter den ersten 8 …"Ich werd hier jetzt nicht mitdiskutieren"Unter den ersten 8 Diskussionsbeiträgen sind schon 3 vom Verfasser....


Jetzt sind es vier, aber es sind keine Diskussionsbeiträge :P
Chris2703 ist bisher der einzige, der was echtes beigetragen hat und deru2le hat immerhin ne Frage gestellt (die ich durchaus beantworten kann).

ja.

lieber raus mit den Fahrrad fahrern.
die waren kreuz und quer.
die sind das echte Problem!
sehe ich zumindestens so.
fahrrad maut und helm pflicht für die drahtesel fahrer!

Nein

Zuviel text zum lesen.

Ich hatte auf lustige Kommentare gehofft und bin nun total deprimiert. Wird jetzt sicher ein scheiss Tag.

Danke für nichts, heute habt ihr mich enttäuscht!

Spam

Zuviel Text

In einem Schnäppchenportal so eine Frage zu stellen.....Was soll da sinnvolles rauskommen? Keiner zahlt gern für etwas, es sowieso Quatsch ist. Es zieht Kaufkraft aus der Innenstadt und stärkt den Onlinehandel noch mehr. Die Innenstädte werden unattraktiv. Der ÖPNV ist keine Alternative, da gefühlt viel zu teuer ( ausserdem bezahlen wir den indirekt eh schon mit). Aber unserer Politik ist das eh egal... Hauptsache immer neue Geldquellen erschließen...... Feinstaub entsteht nicht nur durch Fahrzeuge....Also müsste man alle Verursacher zur Kasse bitten.....Aber so eine ( ganz laaaaange geplante ( Autobahn ) Maut umzusetzen dauert ja scheinbar auch schon ein Jahrzehnt...Von daher mache ich mir da keine großen Sorgen....

Blubb.

So eine Maut wirkt im Grunde genauso wie die zu wenig vorhandenen und viel zu teuren Parkplätze in Städten: Sparsame / geizige Autofahrer bleiben weg. Das freut die reichen SUV-Fahrer, weil sie mehr Platz haben und die Luxusgütershops, weil die geizigen eh nichts bei Ihnen kaufen würden.

Pferdemaut? Klares Pro!

Als ehemaliger Stuttgarter kenne ich das Problem mit dem tollen Feinstaubalarm ja sehr gut....

Und gebracht hat dieser imho null. Deswegen gab es nicht weniger Verkehr. Gerade in Stuttgart würde auch diese Maut nichts bringen, einfach weil die Verkehrsplanung da vor x Jahren schon gepennt hat und eine Hauptverkehrsader/Verbindungsstraße eben mitten durch die Stadt fließt.

Ob Feinstaubalarm oder Maut, wenn ich beruflich auf das Auto angewiesen bin, dann fahre ich auch damit.
Also zahle ich dann extra oder fahre ggf einen Umweg von 10km, dies zweimal am Tag, um die Maut zu vermeiden. Und wenn das dann zig andere auch tun, dann belaste ich die Umwelt sogar noch mehr.

Für mich ist die Maut eine reine Masche um den Staat Euros einzuspielen, um die Umwelt geht es da nicht.

Der Mopshase kann ja doch mehr als ein paar Wörter in der Bescheibung schreiben.
Schade dass du es nicht in deinen Deals so handhabst.

Zum Thema, City-Maut totaler Blödsinn

"Für die einen wird das Verkehrsmittel Auto auf Grund der Maut zu unattraktiv (Verlagerung zum ÖPNV und zu Fahrgemeinschaften)"
Das denke ich nicht. Es gibt nichts schlimmeres als öffentliche Verkehrsmittel.
Zusammengedrückt wie Sardinen und Gerüche, die man noch nie gerochen hat. Lecker.
Bearbeitet von: "noname951" 14. Mär

Boah, das ganze Gedöns, um die Feinstaubbelastung um gigantische 10% zu reduzieren? Was für einen Ressourcenverbrauch und CO2-Ausstoß hat denn die notwendige Infrastruktur dazu?

Und wer zahlt? Ja klar, der Autofahrer. Ist ja ne ganz neue Idee. Der erste Satz der Ausführung zum Thema ist übrigens schonmal glatt gelogen.

Warum alles immer so kompliziert. Einfach den Spritpreis auf 5€ pro Liter und das Verkehrsproblem löst sich von ganz alleine. Denn dann sind die ganzen Bonzen endlich allein auf der Straße unterwegs und der ganze proletarische Pöbel ist weg.

Also sorry Junge, aber diese Citymaut hört sich werder klug noch intelligent an. Am ursprünglichen Problem ändert sich dabei nämlich überhaupt nichts und letztendlich profitieren nur wieder die Besserverdienenden, die sich das leisten können und die immer ärmer werdende Mittel- und Unterschicht wird über Verhältnis geschröpft. Wenn man hier was lösen will dann muss ein neues Gesamtkonzept Verkehr her. Große Investitionen in die Elektro- Infrastruktur oder was auch immer. Aber keine zusätzliche Steuer.

Übrigens, nur mal so mal so am Rande, 1. Vorlesungsstunde BWL, was lernt man da? (Also ich habe das da gelernt.) Umverteilung von oben nach unten sei das oberste Gebot in der sozialen Marktwirtschaft. Aha, und warum hält sich dann keiner dran und jedes neue Gesetz das irgendwo mit Finanzen zu tun hat führt nur weiter dazu, dass die Mittelschicht wegbricht? Und sich die Schere weiter öffnet? Reduzierung Feinstaub, ja sicher, das wirkt am Ende nur noch als scheinheiliger Grund wieder irgendeinen teuren bürokratischen Quatsch einzuführen den der Pöbel bezahlen muss, damit die Elite entspannter reisen kann

@mopshase: Wie du schnell bemerkt haben wirst, ist dieses Forum nicht repräsentativ, da sich hier doch in der Mehrzahl im Kindergarten Niveau handelt. Hier sind Geschichten rund um Nutella interessanter...

zur Frage: langfristig ist die Maut doch eher als kritisch anzusehen. In London hat sich doch mittlerweile die anfangs entspannte Situation umgedreht und das Stau aufkommen hat neue Rekord Werte erreicht. Ich halte Konzepte, bei denen der Kernbereich der Innenstadt komplett Auto frei gehalten wird, für zielführender (zum Beispiel der Einsatz von Robo-Cabs, die auch in einigen Städten getestet werden). Der City Maut Effekt verpufft zu schnell...

Mal ganz davon abgesehen gibt es doch die City Maut schon überall! Extrem gut ausgebaut und die Gebühreneintreibung läuft nahezu lückenlos. Hier kostet es 2€ die Stunde wenn man in die Stadt fährt und parkt. Das machen doch sowieso schon nur diejenigen die sich das leisten können. Was soll sich denn jetzt großartig ändern wenn da eine zusätzliche Gebührenerhebunsstruktur aufbaut. Genau, gigantische 10% Änderung. Klingt effektiv... nicht.

Außerdem ist eine zusätzliche flächendeckende Steuer mal eben das kreativlosteste Armutszeugnis von Politik das man sich selbst ausstellen kann und an Kurzsichtigkeit kaum zu unterbieten. Bringt doch mal endlich echte Lösungen. Ein bisschen so denken wie Elon Musk, dann hätten wahrscheinlich alle eine bessere Zukunft. Nicht nur die immer kleiner werdende Oberschicht.

Wenn ich nach München will, fahre ich meist nur bis Erding. Tageskarte ist jetzt schon billiger als mit dem Auto in die Stadt zu fahren, wenn man Kilometerkosten realistisch betrachtet. Ich hätte nichts gegen eine Maut.

Nutellamaut?

Chris2703vor 8 h, 11 m

Ich finde das aus Prinzip schon einen schwachsinnigen Ansatz, der durch …Ich finde das aus Prinzip schon einen schwachsinnigen Ansatz, der durch die Finanzierung des ÖPNV aus den Mauteinnahmen vollkommen zu Schwachsinn wird. Mal angenommen die Nutzer sind zum größten Teil Deutsche, die durch diverse Steuern die Straßen bereits bezahlt haben. Dann sollen sie weiterhin für die Instandhaltung Steuern bezahlen und für die Nutzung eine Gebühr. Andere profitieren dann vom verbesserten öffentlichen Nahverkehr. Das ist ja wie wenn du ein Haus kaufst und wenn du darin wohnen willst, musst du Miete an den Vorbesitzer bezahlen. Meiner Meinung nach geht sowas gar nicht.



Klassisches Gegenargument mit völliger Ignoranz gegenüber den genannten Vorteilen von denen JEDER profitiert, nicht nur andere.

Wozu hierbei noch die Nationalität (die sowas von absolut logisch ist) in's Spiel gebracht wird, erfährt man an jedem Stammtisch.



Off-topic: Schön das sich überhaupt jemand hier positiv beteiligt, statt wieder nur Anti- und mimimi-Kommentare abzulassen.

dinoovor 1 h, 8 m

Boah, das ganze Gedöns, um die Feinstaubbelastung um gigantische 10% zu …Boah, das ganze Gedöns, um die Feinstaubbelastung um gigantische 10% zu reduzieren? Was für einen Ressourcenverbrauch und CO2-Ausstoß hat denn die notwendige Infrastruktur dazu?Und wer zahlt? Ja klar, der Autofahrer. Ist ja ne ganz neue Idee. Der erste Satz der Ausführung zum Thema ist übrigens schonmal glatt gelogen.Warum alles immer so kompliziert. Einfach den Spritpreis auf 5€ pro Liter und das Verkehrsproblem löst sich von ganz alleine. Denn dann sind die ganzen Bonzen endlich allein auf der Straße unterwegs und der ganze proletarische Pöbel ist weg.Also sorry Junge, aber diese Citymaut hört sich werder klug noch intelligent an. Am ursprünglichen Problem ändert sich dabei nämlich überhaupt nichts und letztendlich profitieren nur wieder die Besserverdienenden, die sich das leisten können und die immer ärmer werdende Mittel- und Unterschicht wird über Verhältnis geschröpft. Wenn man hier was lösen will dann muss ein neues Gesamtkonzept Verkehr her. Große Investitionen in die Elektro- Infrastruktur oder was auch immer. Aber keine zusätzliche Steuer.Übrigens, nur mal so mal so am Rande, 1. Vorlesungsstunde BWL, was lernt man da? (Also ich habe das da gelernt.) Umverteilung von oben nach unten sei das oberste Gebot in der sozialen Marktwirtschaft. Aha, und warum hält sich dann keiner dran und jedes neue Gesetz das irgendwo mit Finanzen zu tun hat führt nur weiter dazu, dass die Mittelschicht wegbricht? Und sich die Schere weiter öffnet? Reduzierung Feinstaub, ja sicher, das wirkt am Ende nur noch als scheinheiliger Grund wieder irgendeinen teuren bürokratischen Quatsch einzuführen den der Pöbel bezahlen muss, damit die Elite entspannter reisen kann




Die Wandlung muss auch in den Köpfen geschehen, nichts nur auf Papier. Allein schon wieder solche dumm-dämlichen Kommentare bezüglich Radfahrer zeigt ja schon wie geistig eingeschränkt doch manche sind und nicht weiter als bis zur Stoßstange denken können/wollen.
Und so nebenbei: Wenn man dir mal die 10% in deinen Garten packt, dann wirst du sehen das diese 10% wirklich gigantisch sind ....und zwar ohne Sarkasmus.
Bisher war es doch (weltweit!) immer so: Politiker die Autofreie (-arme) Städte durchgesetzt haben, haben damit gleichzeitig ihre politische Karriere beendet. Erst Jahre später hingegen, profitiert die politische Karriere wenn man nicht gegen das Konzept wettert, sondern ausbaut.






Ich bin bin übrigens auch kein Fan dieses Lösungansatzes.
Bearbeitet von: "Murmel1" 14. Mär

Mopshase12vor 8 h, 47 m

Die Maut gilt dann für alle mit vier Rädern außer Einsatzfahrzeuge und Sc …Die Maut gilt dann für alle mit vier Rädern außer Einsatzfahrzeuge und Schwerbehinderte. Der ÖPNV kann wahlweise ausgenommen werden, das ist dann eine Frage von politischer Ausgestaltung. Man kann außerdem Elektrofahrzeuge befreien, da diese keine Emissionen verursachen (sollen Staus bekäpft werden bietet sich aber eher ein Absenken ohne Befreiung an).



Das ist FALSCH. Auch elektorautos verursachen Feinpartikel oder auch Emissionen. Beispielsweise durch den Reifenabrieb...

Dissertation powered by mydealz und anderen Onlineforen


WTF - wo kommt unsere zukünftige Elite nur hin - empirisches Arbeiten sieht nach meiner Ansicht anders aus

jannie911vor 56 m

Dissertation powered by mydealz und anderen Onlineforen Dissertation powered by mydealz und anderen Onlineforen WTF - wo kommt unsere zukünftige Elite nur hin - empirisches Arbeiten sieht nach meiner Ansicht anders aus




Hahaha, das war vor 10 oder 20 Jahren auch nicht anders. Nur kommt man jetzt noch einfacher/schneller an die noetigen "Interviews" und Zitate. Ob man bei mydealz oder einer anderen Plattform, bei der die Leute ein paar Cent dafuer bekommen, nachfragt macht auch keinen ernstzunehmenden Unterschied in der Qualitaet der Antworten.
Bearbeitet von: "sideshow" 14. Mär

Ich persönlich Arbeite in einem Stadtstaat und wohne auch in diesem, aber an der Grenze. Wisst Ihr wie viel Verkehr hier jeden morgen und Abend aus den umliegenden Bundesland ist?
Persönlich wäre mir eine Citymaut egal, da mir dies die Firma zahlen würde. Aber sollte man nicht zuerst über ein besseres Fahrangebot nachdenken?
Beispiel: Mit Bus und Bahn benötige ich für die einfach Sttrecke von zuhause zur Arbeitstselle eine Stunden und 30Min. Mit dem PKW benötige ich 30-35min. Selbst wenn es Stau gibt brauche ich meist nicht länger als 60min.
Für mich ist das Alles reine Kosten-/Nutzenrechnung. Wenn ich am Tag 1-2 Stunden Arbeitsweg Sparre durch die BEnutzjng des PKW, nehme ich auch Zusatzkosten in Kauf.

Naja, was ist mit Anwohnern, entweder die sind angepisst da die nun Mehrausgaben haben, wenn man die ausschließt hat man wieder relativ viel Verkehr.

Den monetären Aspekt kannst du nicht bringen, falls eine Maut egal in welcher Region und / oder welcher Größe kommt, kannst du dir sicher sein, dass die staatlichen Unterstützungen von Seiten Bund/Länder für die entsprechende Stadt zurückgefahren werden...

Es geht auch aktuell weniger um den Verkehrsfluss als um den Feinstaub.

In Singapur haben alle Autofahrer ein Gerät an der Heckscheibe, und dann wird automatisch abgerechnet, geht in DE nicht solange nicht jeder so ein Gerät hat. (evtl. mit Einführung der "Europa-Maut" möglich)

So etwas sollte man gerade NICHT in einem Wahljahr bringen, damit vergrault man sich definitiv seine Wählerschaft.

Oft würde schon eine intelligente Ampelschaltung sowie ein kostenloses P&R Angebot helfen.

Die Misswirtschaft bei der DB und die nicht Inanspruchnahme des Nahverkehrs sollte man auch betrachten. Die Leute nehmen die Alternative in Anspruch, welche am schnellsten und günstigsten ist. Wenn man eine Maut erhebt, wird das nur ein Polit-Thema, wird dann nach der nächsten Wahl dann wieder aufgehoben, dann wird massig Geld fehlen, da wie gesagt die Zuschüsse bei Mauteinführung zurückgefahren werden, etc.

Das lässt sich im Autoland Deutschland definitiv nicht durchsetzen. Schau mal die 20 größten Unternehmen in DE an und welche alle direkt und indirekt mit der Automobilindustrie zusammenhängen. Der Lobbyisten-Verband lacht sich doch da kaputt

Man benötigt intelligente Systeme und vernetzte Fahrzeuge / Städte, dann wird der Verkehr so geleitet dass alles flüssig läuft...

Zumal die Porsche / BMW / Audi / MB Fahrer über die Maut lachen werden, die "ärmeren" können es sich nicht leisten, die ohnehin schon am Existenzminimum leben, und denen willst du jetzt noch die Freiheit wegnehmen sich frei in Städten zu bewegen...?

Zudem muss man Behörden (Polizei, Gerichte, Ämter, etc.) und andere Einrichtungen (Schulen, Krankenhäuser, Ärzte) m.M.n. kostenlos erreichen können.

Aber klar, der "Unterschicht" und der "Mittelschicht" kann man immer noch etwas wegnehmen, sei es Freiheit oder deren Geld zur Finanzierung von Straßen

##

Und es ist nicht so, dass der Verkehrsfluss an den vielen Autos liegt, sondern eher an den nicht modernisierten Städten, ausgebauten Straßen, etc.
Dann geht es halt nicht wenn man große Büros in Innenstadt-Lagen schafft etc.
Das sind massive Städtebau-Fehler. Man hat nichts getan, nichts investiert, und jetzt hat man den Salat.
Es gibt zig große, internationale Firmen die sich mit Städtebau beschäftigen.
Evtl. wäre statt Restriktionen, Investitionen die bessere Antwort auf das Problem.

Und wie gesagt, guck dir an was z.B. in München in Innenstadtlage an Großbüros vorhanden ist.
Man sollte keine neuen mehr ausweisen, und nur noch Wohnungen genehmigen.
Dann wird sich in den nächsten Jahren das Problem selbst mal regeln.
Oft ist es so dass zu Stoßzeiten alle in die Stadt früh morgens möchten, Abends raus aus der Stadt...

Guck dir die Verkehrsflüsse an....

snickevor 48 m

Ich persönlich Arbeite in einem Stadtstaat und wohne auch in diesem, aber …Ich persönlich Arbeite in einem Stadtstaat und wohne auch in diesem, aber an der Grenze. Wisst Ihr wie viel Verkehr hier jeden morgen und Abend aus den umliegenden Bundesland ist?Persönlich wäre mir eine Citymaut egal, da mir dies die Firma zahlen würde. Aber sollte man nicht zuerst über ein besseres Fahrangebot nachdenken? Beispiel: Mit Bus und Bahn benötige ich für die einfach Sttrecke von zuhause zur Arbeitstselle eine Stunden und 30Min. Mit dem PKW benötige ich 30-35min. Selbst wenn es Stau gibt brauche ich meist nicht länger als 60min.Für mich ist das Alles reine Kosten-/Nutzenrechnung. Wenn ich am Tag 1-2 Stunden Arbeitsweg Sparre durch die BEnutzjng des PKW, nehme ich auch Zusatzkosten in Kauf.


Berlin dürfte das nicht sein, oder?

Murmel1vor 1 h, 36 m

Klassisches Gegenargument mit völliger Ignoranz gegenüber den genannten V …Klassisches Gegenargument mit völliger Ignoranz gegenüber den genannten Vorteilen von denen JEDER profitiert, nicht nur andere.Wozu hierbei noch die Nationalität (die sowas von absolut logisch ist) in's Spiel gebracht wird, erfährt man an jedem Stammtisch.Off-topic: Schön das sich überhaupt jemand hier positiv beteiligt, statt wieder nur Anti- und mimimi-Kommentare abzulassen.



Da jetzt mal wieder die Nationalistenkeule geschwungen wird, ersetze doch bitte "Deutsche" durch "Menschen die in Deutschalnd KFZ-Steuer zahlen". Das sollte nur dem Zweck dienen den besitzer des öffentlichen Raums, also die Bevölkerung zu benennen.
Natürlich gibt es Vorteile, von denen jeder profitiert. Diese resultieren aber nur aus einer Mehrbelastung eines Teils. Drehen wir das Ganze mal um: Es wird eine Sondersteuer auf ÖPNV-Tickets eingeführt, weil die Straßen marode sind und diese so saniert werden können. Davon profitieren auch alle, da es dauerhaft weniger Baustellen und somit weniger Lärm und auch wieder weniger Staus gibt. Ist dann dasselbe in grün, wird aber niemals Zustimmung finden, da nicht der "böse" Autofahrer belangt werden kann.

Chris2703vor 22 m

Da jetzt mal wieder die Nationalistenkeule geschwungen wird, ersetze doch …Da jetzt mal wieder die Nationalistenkeule geschwungen wird, ersetze doch bitte "Deutsche" durch "Menschen die in Deutschalnd KFZ-Steuer zahlen". Das sollte nur dem Zweck dienen den besitzer des öffentlichen Raums, also die Bevölkerung zu benennen. Natürlich gibt es Vorteile, von denen jeder profitiert. Diese resultieren aber nur aus einer Mehrbelastung eines Teils. Drehen wir das Ganze mal um: Es wird eine Sondersteuer auf ÖPNV-Tickets eingeführt, weil die Straßen marode sind und diese so saniert werden können. Davon profitieren auch alle, da es dauerhaft weniger Baustellen und somit weniger Lärm und auch wieder weniger Staus gibt. Ist dann dasselbe in grün, wird aber niemals Zustimmung finden, da nicht der "böse" Autofahrer belangt werden kann.



ist immer noch Stammtisch
Da ändert auch der Versuch des lächerlich machen nichts (Nationalistenkeule); die explizite Erwähnung einer Gruppe die ohne Frage oder Zweifel die absolute Mehrheit ausmacht, ist nun mal Stimmungsmache (yeah...das sind wir, nicht die da, für die da wollen wir nicht zahlen <- das ist einfach ein wichtiges Element von Bauernfängerei (betreiben nicht nur rechte Parteien )
Dein Vergleich ist übrigens auch völlig daneben (und falsch), da genau diese (ÖPNV) Gruppe schon für eine starke Entlastung der Straßen sorgt; 80 Leute ein Auspuff gegen 1 Person ein Auspuff; demnach würdest du diejenigen die schon zu einer Verbesserung der Situation beitragen, extra besteuern....macht das Autofahren wieder attraktiver und huiii.....wer hätte es gedacht: Es ist kontraproduktiv) Nebenbei werden die Straßen nicht nur von Autofahrern finanziert und der Umweltgedanke (Intention der Maut) kommt bei dir nicht mal Ansatzweise vor.

Mit deine Formulierung "böse Autofahrer" führst du den Stammtisch nur fort.

Da finde ich den Ansatz aus anderen Ländern deutlich interessanter: Eine extra Spur für Fahrgemeinschaften und Busse

Aber in Berlin klappt es ja nicht einmal mit der Bus Spur...
Bearbeitet von: "Murmel1" 14. Mär
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