[Frage] Mobilfunkanbieter bucht zu wenig ab - muss ich nachzahlen?

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eingestellt am 18. Aug 2017
Hallo ihr Lieben,

ich muss einfach mal fragen, da mir mein schlechtes Gewissen langsam über den Kopf wächst.
Ich war letztes Jahr von September bis diesen März im Ausland, weshalb ich meinen Handyvertrag schriftlich stillgelegt habe. Während dieser Zeit musste ich nur 1 € pro Monat zahlen, da ich die Simkarte ja auch garnicht nutzen konnte.
Die 6 Monate, die ich praktisch so günstig "davongekommen" bin, müssen hinten drangehängt werden (klar, kein Anbieter schenkt dir was).

Nun bin ich schon längere Zeit wieder da, und zahle dennoch jeden Monat nur einen Euro. Wäre an sich kein Problem wenn ich wüsste, dass ich die ganzen Monate nicht doch irgendwann nachzahlen müsste, denn langsam addiert sich das Geld ganz schön (39,90 bei bisher 5 Monaten).
Da ich Studentin bin ohne Nebenjob wäre es mir nicht möglich, jetzt 200 Euro nachzuzahlen.

Da die Summe stetig steigt, weiß jemand von euch ggf. ob der Anbieter mir die Monate noch in Rechnung stellen darf bzw. wie lange sofern er das von sich aus irgendwann merkt?


Tausend Dank für eure Hilfe, Antworten und Ideen


Cahja
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Spar doch monatlich einfach 40€ und wenn dein Anbieter die Kohle doch noch haben will, zahlst du einfach nach.

Ich hatte so einen Fall mal bei meiner Krankenversicherung. Habe auch erst nach ein paar Monaten gemerkt, dass nichts abgebucht wurde. Einen Monat darauf wurde alles rückwirkend abgebucht.
Bearbeitet von: "macs27" 18. Aug 2017
18 Kommentare
Spar doch monatlich einfach 40€ und wenn dein Anbieter die Kohle doch noch haben will, zahlst du einfach nach.

Ich hatte so einen Fall mal bei meiner Krankenversicherung. Habe auch erst nach ein paar Monaten gemerkt, dass nichts abgebucht wurde. Einen Monat darauf wurde alles rückwirkend abgebucht.
Bearbeitet von: "macs27" 18. Aug 2017
Genau lege das Geld zur Seite. Und ja um deine Frage zu beantworten. Die Forderungen verjähren erst nach 30 Jahren.
Die Forderungen verjähren nach 3 Jahren.
Gehe aber schwer davon aus, dass du das in naher Zukunft nachzahlen musst. Du wirst den Vertrag ja ab Zeitpunkt x wieder nutzen, dementsprechend ist es eindeutig und einfach das im Nachhinein abzurechnen.
Kommt drauf an was denn ausgehandelt wurde. Wenn seit April wieder die üblichen Leistungen erbracht und genutzt werden, dann ja, könnten sie es nach fordern. Steht ja so im Vertrag. Ob sie es tun, keine Ahnung.
Ruf bitte bloß nicht beim Anbieter an, um das zu klären. Danke.
Verfasser
Ich hatte nicht vor, anzurufen ;-)

ja, werde wohl oder übel das Geld beiseitelegen müssen, auch wenn ich es schon ausgegeben habe.. Hoffe die merken es erst zum Zeitpunkt der Vertragskündigung ( Werde im Dezember kündigen für März ). Bis dahin muss ich dann das Geld zusammen kratzen...

Ich hatte gehofft einer von euch arbeitet bei einem Mobilfunkanbieter und sagt mir, ich müsste nichts nachzahlen, wenn es ein Fehler des Unternehmens war ;-)

und noch zu dir therealpink, ich nutze den Vertrag wieder mit allen Leistungen seit ich zurück bin im März 2017.
Naja darauf zu hoffen, dass du das nicht zahlen musst ist doch blauäugig und leichtsinnig. Wenn du es jetzt schon ausgegeben hast solltest du in Zukunft vielleicht auf einen Vertrag in dieser Höhe verzichten. ggf. lässt sich später dann bei der Summe von 200€ oder mehr eine Ratenzahlung vereinbaren aber vermutlich nur wenn du deinen Vertrag verlängerst und nicht kündigst.
cahja18. Aug 2017

Ich hatte nicht vor, anzurufen ;-)ja, werde wohl oder übel das Geld …Ich hatte nicht vor, anzurufen ;-)ja, werde wohl oder übel das Geld beiseitelegen müssen, auch wenn ich es schon ausgegeben habe.. Hoffe die merken es erst zum Zeitpunkt der Vertragskündigung ( Werde im Dezember kündigen für März ). Bis dahin muss ich dann das Geld zusammen kratzen...Ich hatte gehofft einer von euch arbeitet bei einem Mobilfunkanbieter und sagt mir, ich müsste nichts nachzahlen, wenn es ein Fehler des Unternehmens war ;-)und noch zu dir therealpink, ich nutze den Vertrag wieder mit allen Leistungen seit ich zurück bin im März 2017.

Du hast nicht vor anzurufen? Möchtest aber jeden Monat 40€ weglegen? Jetzt mal ehrlich was soll das werden, Troll!
Netsrac18. Aug 2017

Troll!


Sonst alles gut bei dir?
Netsrac18. Aug 2017

Du hast nicht vor anzurufen? Möchtest aber jeden Monat 40€ weglegen? Jetzt …Du hast nicht vor anzurufen? Möchtest aber jeden Monat 40€ weglegen? Jetzt mal ehrlich was soll das werden, Troll!

Was ist dir denn für eine Maus über die Leber gelaufen?
Was ist an deinen ersten beiden Fragen falsch
therealpink18. Aug 2017

Die Forderungen verjähren nach 3 Jahren.Gehe aber schwer davon aus, dass …Die Forderungen verjähren nach 3 Jahren.Gehe aber schwer davon aus, dass du das in naher Zukunft nachzahlen musst. Du wirst den Vertrag ja ab Zeitpunkt x wieder nutzen, dementsprechend ist es eindeutig und einfach das im Nachhinein abzurechnen.


Fast, denn es sind ja immer drei volle Kalenderjahre nach dem Fälligkeitsjahr. Für dieses Jahr ist das also der 31.12.2020, bis wann sie ihren Fehler noch bemerken und korrigieren können. Und für die Restlaufzeit bis März 2018 wird es der 31.12.2021 sein. Wenn es um Beträge geht, die man nicht aus Rücklagen oder laufenden Einnahmen bezahlen kann, sollte man die eigentlich fälligen Beträge also schön auf ein Sparkonto oder ähnliches einzahlen.
Bearbeitet von: "Turaluraluralu" 18. Aug 2017
Ich habe immer Probleme, so etwas übereinander zu bekommen: Gebe 40 EUR für Mobiltelefonieren pro Monat aus, aber habe ein Problem, ein paar Hundert Euro zu bezahlen.

Irgendwas passt da so gar nicht zusammen. Ich durfte aber auch schon während meines Studiums damals so Experten kennen lernen. Fatalerweise hat sich das im Leben weiter durchgezogen. Wie auch nicht, auf der Uni wird einem Umgang mit Geld nicht mehr beigebracht.
cahja18. Aug 2017

...da mir mein schlechtes Gewissen langsam über den Kopf wächst.


cahja18. Aug 2017

Ich hatte nicht vor, anzurufen ;-) Ich hatte gehofft einer von euch …Ich hatte nicht vor, anzurufen ;-) Ich hatte gehofft einer von euch arbeitet bei einem Mobilfunkanbieter und sagt mir, ich müsste nichts nachzahlen, wenn es ein Fehler des Unternehmens war ;-)


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cahja18. Aug 2017

...denn langsam addiert sich das Geld ganz schön (39,90 bei bisher 5 …...denn langsam addiert sich das Geld ganz schön (39,90 bei bisher 5 Monaten). Da ich Studentin bin ohne Nebenjob wäre es mir nicht möglich, jetzt 200 Euro nachzuzahlen.


Wie hattest du denn vor den Vertrag regulär zu bedienen, wenn dir doch anscheinend das Geld fehlt ?
Solche Sachen holen einen irgendwann wieder ein. Wenn es Dich belastet dann regel es.
LeLuc19. Aug 2017

Wie hattest du denn vor den Vertrag regulär zu bedienen, wenn dir doch …Wie hattest du denn vor den Vertrag regulär zu bedienen, wenn dir doch anscheinend das Geld fehlt ?


Scheint bei jungen Menschen heute üblich zu sein, vorhandenes Geld komplett auszugeben. Was ja nicht bedeutet, den Mobilfunk-Vertrag nicht bezahlen zu können. Das Gesparte wurde nur konsequent auf eine andere Weise der Wirtschaft zugeführt. Ich schätze der Themenerstellerin geht es auch so wie im Link beschrieben.

Auch wenn es der Themenerstellerin schwer fällt: Das Geld unbedingt für den von Turaluraluralu genannten Zeitraum zurücklegen. Ich würde mir zusätzlich die Vertragsunterlagen (Preisliste, Vertrag, schriftliche Dokumente und Kontoauszüge) aufbewahren. Nach der Kündigung die Unterlagen in ein Kuvert stecken, zukleben und aufheben. Mit Ablauf der 3-jährigen Frist geht das Kuvert verschlossen in den Aktenvernichter.
Bearbeitet von: "chris99" 19. Aug 2017
chris9919. Aug 2017

Scheint bei jungen Menschen heute üblich zu sein, vorhandenes Geld …Scheint bei jungen Menschen heute üblich zu sein, vorhandenes Geld komplett auszugeben. Was ja nicht bedeutet, den Mobilfunk-Vertrag nicht bezahlen zu können. Das Gesparte wurde nur konsequent auf eine andere Weise der Wirtschaft zugeführt. Ich schätze der Themenerstellerin geht es auch so wie im Link beschrieben.Die Telekom hat mir (meinen Eltern) keine Gebühren für den Internetzugang berechnet. Auch nach der Kündigung wurde nichts berechnet. Das ist jetzt 20 Jahre her. Im Telefon-Treff-Forum hat jemand aktuell dasselbe Problem mit 1&1. Auch wenn es der Themenerstellerin schwer fällt: Das Geld unbedingt für den von Turaluraluralu genannten Zeitraum zurücklegen. Ich würde mir zusätzlich die Vertragsunterlagen (Preisliste, Vertrag, schriftliche Dokumente und Kontoauszüge) aufbewahren. Nach der Kündigung die Unterlagen in ein Kuvert stecken, zukleben und aufheben. Mit Ablauf der 3-jährigen Frist geht das Kuvert verschlossen in den Aktenvernichter.


Aber bitte nicht das Geld dort mit aufbewahren
Warum nicht einfach anrufen und sagen man wäre wieder im Lande, der Vertrag soll bitte ab sofort normal weiterlaufen.
Sollten dann irgendwelche rückwirkende Zahlungen auftauchen, einfach mit dem Anbieter reden und eine Lösung für den Ausgleich des Kundenkonto ausmachen. Die "1 Euro" Monate werden nun sicherlich noch zusätzlich hintendran gehangen.

Man ist hier in einer gewissen Bringschuld und nich der Anbieter in der Holschuld.
Ich hatte sowas mal bei DSL. Der Anbieter hatte nur 1x ein paar Euro zuwenig abgebucht. Als ihnen das auffiel, haben sie eine Mahnung mit Androhung einer Sperre und allem Pipapo geschickt. Wohlbemerkt: Die hatten eine Abbuchungserlaubnis, und den gebuchten Betrag hatten sie selber festgelegt. Als Konter für die dreiste Anmache danach habe ich bei nächster Gelegenheit gekündigt.

Ich vermute auch eine Dreijahresfrist für mögliche Nachforderungen.
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