Frage: Weiterverkauf & Rücknahmeangebot

Hallo,

Amazon bietet seinen Kunden ein 30-tägiges Rücknahmeangebot.

Ich habe bei der Rabattaktion teilgenommen und beim Kauf von 2 Produkte 80 EUR Rabatt bekommen.(https://www.mydealz.de/deals/amazon-de-jabra-revo-bluetooth-headset-z-b-lg-optimus-l3-e430-133-89-allerdings-230574)

Will ich nun einen Artikel innerhalb des Rücknahmezeitfenster verkaufen,
1.) kann der Käufer den Artikel selbst zurückgeben und die Gutschrift kassieren?
2.) Wegen der Rabattaktion: Bekommt der Käufer den vollen Betrag des Artikels erstattet, oder wird ihm auch einen Anteil der Rabattaktion abgezogen? (z.B. 40 EUR)
3.) Verfällt dadurch mein Rabatt? => Muss ich die 80 EUR nachzahlen?
Falls 3.) bejaht wird:
4.) Was muss ich beachten, dass der Käufer dies nicht unternehmen kann?

Ich sehe 2 Optionen:
a) Dem Käufer die Rechnung zu verweigern oder erst nach 30 Tagen überreichen.
b) Den Artikel erst nach 30 Tagen verkaufen.

Ich bin gespannt auf Eure Beiträge.

18 Kommentare

Würde den Artikel einfach erst nach 30 Tagen verkaufen

der Käufer kann nur über den 1. Käufer, also du, etwas zurück schicken, und nicht eigenständig, soweit meine Erfahrung.

Whiteeve

Würde den Artikel einfach erst nach 30 Tagen verkaufen



Falls es allerdings niemand kauft, kann man es nicht mehr zurückgeben ;).

Zurückgeben will er es ja eh nicht weil er sonst seine 80€ verliert

Verfasser

Ich habe es nun noch ein zweites mal beim Support probiert und bekam ein deutliche Antwort:

Sie sind nun verbunden mit Birgit Krüger von Amazon.de.Ich:Weiterverkauf & RücknahmeangebotHallo,ich habe bei der Rabattaktion teilgenommen und beim Kauf von 2 Produkte 80 EUR Rabatt bekommen ( http://www.amazon.de/gp/feature.html/re...(kompletten Link anzeigen) ).Will ich nun einen Artikel innerhalb des Rücknahmezeitfenster weiterverkaufen,1.) kann der Käufer den Artikel selbst zurückgeben und die Gutschrift kassieren?2.) Wegen der Rabattaktion: Bekommt der Käufer den vollen Betrag des Artikels erstattet, oder wird ihm auch einen Anteil der Rabattaktion abgezogen? (z.B. 40 EUR)3.) Verfällt dadurch mein Rabatt? => Muss ich die 80 EUR nachzahlen?Danke für Ihre Hilfe.Birgit Krüger:Willkommen im Live-Chat von Amazon. Mein Name ist Birgit Krüger. Gerne sehe ich mir die Bestellung für Sie an. Einen kleinen Moment bitte.Der Käufer kann den Artikel als Nicht-Kunde zurück geben, seine Daten angeben und bekommt dann die Rückerstattung des Kaufpreises.Bei der Rückerstattung wird der Rabattbetrag abgezogen, der dann verfallen ist, da er nur für diese eine Aktion gültig war.Nach zahlen müssen Sie nichts.

Verfasser

Das ist ziemlich gut als Verkäufer

Amazon erstattet einfach das Geld im Rahmen der 30 Tage - auch, wenn man nicht Erstkäufer ist?

das wäre ja wirklich mal super Service oO

Es ist so wie ein Geschenk zurückgeben amazon.de/gp/…260

Hier gab es aber vor 1 oder 2 Wchen genau den umgedrehten Fall, wo Amazon trotzdem dem ersten Käufer ergo Verkäufer dann die Erstattung zukommen ließ und sich weigerte dem Einschicker sein Geld zu geben, da dieses ja bereits der eigentliche Käufer erhalten habe.
War aber wohl im Rahmen der Gewährleistung...

Also wäre ich da vorsichtigt. Im Zweifelsfall gibts halt keine Rechnung/Gewährleistung für den Käufer...

Verfasser

pcriese

Hier gab es aber vor 1 oder 2 Wchen genau den umgedrehten Fall, wo Amazon trotzdem dem ersten Käufer ergo Verkäufer dann die Erstattung zukommen ließ und sich weigerte dem Einschicker sein Geld zu geben, da dieses ja bereits der eigentliche Käufer erhalten habe. War aber wohl im Rahmen der Gewährleistung...Also wäre ich da vorsichtigt. Im Zweifelsfall gibts halt keine Rechnung/Gewährleistung für den Käufer...


Warum, das ist doch für mich als Erstkäufer (Verkäufer) dann kein Problem, oder habe ich was falsch verstanden?
So wie ich Deinen Fall verstehe bekomme ich als Käufer bei Amazon dann das Geld, obwohl ein Dritter die Gewährleistung in Anspruch nahm.

pcriese

Hier gab es aber vor 1 oder 2 Wchen genau den umgedrehten Fall, wo Amazon trotzdem dem ersten Käufer ergo Verkäufer dann die Erstattung zukommen ließ und sich weigerte dem Einschicker sein Geld zu geben, da dieses ja bereits der eigentliche Käufer erhalten habe. War aber wohl im Rahmen der Gewährleistung...Also wäre ich da vorsichtigt. Im Zweifelsfall gibts halt keine Rechnung/Gewährleistung für den Käufer...



"Problem" ist das für dich nicht, aber es zeigt erstens, dass Amazon das mal so und mal so zu machen scheint und zweitens riskierst du massiven Ärger mit deinem Käufer.

Du kannst es ja nicht einfach behalten...^^

Streng genommen handelst du ja in diesem Fall - so zumindest sehen es gerne die Finanzbehörden - "gewerblich". Bei einem Einzelfall und wenn man Uli. H. heißt eher nicht verfolgungswürdig, aber nur so als Hinweis.

Wir leben halt in Kuriosistan... oO

PS: Als Käufer wäre ich eh "sauer" wenn ich auf der Rechnung sehen würde das ich übervorteilt wurde. Besonders bei Ebay/PP wäre ich da vorsichtig...
Also wenn dann einfach privat ohne Rechnung und Gewährleistung weitergeben und gut ist.

Verfasser

pcriese

PS: Als Käufer wäre ich eh "sauer" wenn ich auf der Rechnung sehen würde das ich übervorteilt wurde. Besonders bei Ebay/PP wäre ich da vorsichtig...Also wenn dann einfach privat ohne Rechnung und Gewährleistung weitergeben und gut ist.


Ich wollte beim Verkauf erstmal mich selbst schützen.
Die Rechnung für die Gewährleistung werde ich dem Käufer (Barzahlung bei Abholung) mitgeben und den Sachverhalt darstellen. Eine Gewährleistung bei Amazon ist vermutlich für den Käufer nicht geeignet, aber die Gewährleistung beim Hersteller möchte ich ihm nicht verweigern und dafür ist die Rechnung auch erforderlich.

Garantie wär das dann. Schick ihm die Rechnung einfach nach dem Zeitraum, das wird ja nicht sofort kaputtgehen, sodass er die Garantie in Anspruch nehmen muss.

Verfasser

Mayam

Garantie wär das dann. Schick ihm die Rechnung einfach nach dem Zeitraum, das wird ja nicht sofort kaputtgehen, sodass er die Garantie in Anspruch nehmen muss.


Warum nicht gleich? Mir kann doch nichts passieren.
Und falls er doch entgegen meiner Empfehlung den Artikel bei Amazon einschickt, bekommt er entweder weniger Geld oder gar kein Geld (wenn die Gutschrift zu mir fließt) zurück.

Über ein Kaufvertrag nachgedacht.
Hier ein Muster markt.de/con…htm

Jeder noch so kleine Einkauf, den man mit der Intetion des Weiterverkaufs tätigt, ist ein Einkauf von gewerblich und muss dementsprechen a) bei Verkauf dem Finanzamt gemeldet werden und b) nach deiner entsprechenden Besteuerungsart besteuert werden.

Hab ich mich halt danach dafür entschieden, solange das im Rahmen bleibt, was solls.

@RodR, gilt das auch für ^1€^ Handys, in der Vergangenheit habe einige überteuerte Verträgen abgeschlossen und mit dem Verkauf von 1€ Handys versuche ich die Verträge teilweise zu refinanzieren. Unter dem Strich mache ich aber immer noch Minus! Damals gab so was wie zB Yourfone noch nicht.

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