FRAGE: wie am besten Vermögenswirksame Leistungen anlegen?

Bei meinem neuen Arbeitgeber bekomme ich endlich wieder VWL. Jetzt überlege ich ob ein Bausparvertrag (Eigenheimzulage;-) ) oder Riester besser ist? Wenn jemand von Euch noch andere Möglichkeiten kennt, würde ich mich sehr über Ratschläge freuen. Danke schonmal

21 Kommentare

Ich habe die paar Kröten, die ich bekomme (6,65€) in einen VL-berechtigten Aktienfond angelegt. Da kommst Du nach Beendigung zwar (glaube ich) 7 Jahre nicht ran, aber bei dem wenigen Geld ist mir das egal.

Betriebliche Altersvorsorge, sofern möglich.

Bei mir sinds 25 Euro und da ein Wohnungskauf in den nächsten 2Jahren geplant ist, erscheint mir ein Bausparvertrag als beste Lösung.

linchen1982

Bei mir sinds 25 Euro und da ein Wohnungskauf in den nächsten 2Jahren geplant ist, erscheint mir ein Bausparvertrag als beste Lösung.


Du gibt's dir ja selber die Antwort

Wenn Du innerhalb der nächsten 2 Jahre eine Immobilie kaufen willst ist ein Bausparvertrag meiner Meinung nach Quatsch und selbst wenn es 5 Jahre dauern sollte. Die paar Cent helfen Dir dabei wirklich nicht. Keine Empfehlung von mir, was Du am besten damit anstellen kannst, aber Bausparvertrag eher nicht. Bei dem aktuellen Zinssatz gibt es nur eins: möglichst lange Laufzeit. Ich halte Bausparverträge in den seltensten Fällen für nützlich.

Bausparer lohnt nicht, da du frühestens nach 7 Jahren an das Geld kommen wirst. Und wenn vorzeitig dann nur mir Abzügen.

Stimmt, ich hatte gehofft, dass hier ein mydealzer evtl. noch eine bessere Idee hat.

Wenn ich richtig gerechnet habe, würdest du bei der Degussa Bank auf 4,35% Rendite kommen. Aber da kommst du auch erst nach 7 Jahren an das Geld ran soweit ich gesehen habe.

Kann man so nicht beurteilen. Einkommen, Familienstand, Vermögenssituation etc. spielen eine Rolle.

Meine persönliche Meinung:

Bausparvertrag lohnt nicht:
Es wir immer wieder argumentiert, dass man sich damit niedrige Zinsen sichert. Das stimmt so auch aber um einen Vorteil zu erhalten, müssten zum einen die Zinsen stark steigen (auf ca. 3-4% in den nächsten 7 Jahren) und zum andern muss das Darlehen auch in Anspruch genommen werden. Bleiben die Zinsen gleich oder steigen nicht stark an, stehst du schlechter als mit einem Banksparplan dar. Es handelt sich also um eine Wette, die maßgeblich von deiner Lebenssituation (Bau nach Ansparphase) abhängt.

Aktienfonds:
Auch hier natürlich eine Wette aber zumindest nicht abhängig von deiner Lebenssituation sondern vom Markt. Dafür potenziel eine höhere Rendite möglich. Wenn du bisher keine Aktien hast und noch jung bist, keine schlechte Idee.

Banksparplan:
Gab bei der DiBa damals feste 2% und hat jeden Bausparplan geschlagen. Quasi keine Risiken und man weiß, was am Ende dabei herausspringt.

Riester:
Für mich ist Riester nach wie vor eine große Lüge der Versicherungswirtschaft. Rechnet man den Spaß mal durch, steht man selbst bei einer durchschnittlichen Verzinsung von 2% pro Jahr bei einer "manuellen" Anlage besser dar. Gebühren, Versteuerung und Lebenserwartung machen das Ding für die meisten Menschen unattraktiv. Dafür ist das Vermögen geschützt und Geringverdiener mit Kindern (z.B. Ehefrau mit Teilzeit) profitieren wirklich davon. Menschen mit einem hohen Einkommen würden von der Steuerersparnis profitieren aber hierfür gibt es bessere Modelle als Riester.

Mein Tip für dich:
Lass dir nicht einfach etwas empfehlen sondern arbeite dich in die Thematik ein und versuche die Grundlagen dahinter zu kapieren. Dieses Wissen bleibt dir ein Leben lang und wirft eine größere Rendite ab als jedes isolierte Finanzprodukt.

Hi,

Also meine Frau und ich haben die 26,- vom AG aufgestockt auf 40,- und zahlen diese in einen Aktienfonds, den wir über AVL abgeschlossen haben. Meinen ersten habe ich 2008 abgeschlossen und dieses Jahr im januar aufgelöst. Die rendite war super, dadurch das in 2008-2010 die Aktien im Keller waren. Wegen mir können sie jetzt auch wieder in den kellergehen und dann später wieder hoch wenn ich den VWL auflösen möchte. Ich denke, die Rendite hier ist auf jeden fall besser als Sparbuch etc. Klar man muss 7 Jahre warten aber das ist ja nur ein nettes Beibrot und man kann sich dann nach 7 Jahren freuen. Wobei es ja nicht ganz sieben Jahre sind. Wenn man heute noch abschliessen würde, kämst Du im januar 2021 dran..(2015-2020 einzahlen und dann ruhen bis Jan 2021 soweit ich mich nicht verrechnet habe)...

Da es meistens ja eh nur "Kleckerbeträge" sind würde ich empfehlen, dass du dir mal eine betriebliche Altersvorsorge anschaust. Da ist das Geld zwar Ewigkeiten gebunden, aber die paar Euro im Monat machen ja quasi nichts aus. Auch kann man dort noch vom Brutto zusätzlich (freiwillig) einzahlen und so evtl. noch ein bisschen Steuern sparen bzw. das Geld sinnvoller nutzen als wenn man es vom Netto zahlt (wie bei Riester z.B.).

Eigenheimzulage gibt es doch seit 10 Jahren nicht meh.

Du meinst wahrscheinlich die Wohnungsbauprämie, dafür musst du aber unter 25.600 € zuversteuerndes Einkommen haben.
Die musst du hat zurück zahlen wenn du nicht baust, außer du bist unter 25 beim Abschluss.

Warum sich Bausparen nicht lohnt verstehe ich jetzt nicht so ganz. Es ist nen Freebie. Es wird nix gezahlt und nach 7 Jahren lässt man sich das kostenfrei auszahlen.

Bei 25€ im Monat ist das natürlich nix und bei einem Immobilienkauf nicht der rede wert. Aber 2000€ geschenkt sind eben 2000€ geschenkt.

Bin froh meins seit einigen Jahren in nen Bausparvertrag fließen zu lassen. Ist mit 3,5% aber auch noch - für heutige Verhältnisse - grandios verzinst.. Mehr als den Regelsparbetrag lassen die mich natürlich seit Jahren nicht mehr einzahlen hehehe.. Aber der wird auf den letzten Cent ausgekostet...

Bei der aktuellen Lage lohnt sich nen Bausparer aber imho kaum noch

Hat der Bausparvertrag nicht auch noch Gebühren??

JohnnyBonjourno

Warum sich Bausparen nicht lohnt verstehe ich jetzt nicht so ganz. Es ist nen Freebie.



stimmt nicht ganz, die Abschlußgebühren (1% der Bausparsumme) musst du schon übernehmen.

Bei Kleinbeträgen würde ich immer den guten alten Banksparplan mit Bonus wählen. Der ist wirklich ein Freebie und durch den Bonus gibt es schlußendlich doch eine kleine Rendite.

Hallo zusammen,

kann mir jemand das mal etwas genauer erklären? Ich arbeite seit kurzem im öffentlichen Dienst und mir wurde beiläufig mitgeteilt, dass Vermögenswirksame Leistungen (knapp 6,50 glaub ich) vom Arbeitgeber bezahlt werden.
Ich soll am besten zur Bank gehen und mich beraten.

Wie läuft so ein Vorgang genau ab? Regelt die Bank das dann mit meinem Arbeitgeber?

suedi

Hallo zusammen, kann mir jemand das mal etwas genauer erklären? Ich arbeite seit kurzem im öffentlichen Dienst und mir wurde beiläufig mitgeteilt, dass Vermögenswirksame Leistungen (knapp 6,50 glaub ich) vom Arbeitgeber bezahlt werden. Ich soll am besten zur Bank gehen und mich beraten. Wie läuft so ein Vorgang genau ab? Regelt die Bank das dann mit meinem Arbeitgeber?

Du fragst besser mal in eurer Personalabteilung (oder wie das eben beim Amt heißt) nach. Das kann unterschiedlich laufen und die müssen so etwas eigentlich wissen.

JohnnyBonjourno

Warum sich Bausparen nicht lohnt verstehe ich jetzt nicht so ganz. Es ist nen Freebie.



Die 100€ Abschlussgebühren werden durch die VL-Zahlungen gedeckt. Somit übernimmt auch die der Arbeitgeber.

JohnnyBonjourno

Die 100€ Abschlussgebühren werden durch die VL-Zahlungen gedeckt. Somit übernimmt auch die der Arbeitgeber.



Es kommen aber noch Kontoführungsgebühren dazu und die Gebühren bekommst du nicht zusätzlich vom Arbeitgeber. Mach einfach mal eine Vergleichsrechnung zwischen Bauspar und Banksparplan. Natürlich wird das alles verrechnet aber am Ende bekommst du im Vergleich unter Umständen weniger raus als bei anderen Produkten.

Klar, Bauspar ist besser als gar kein VWL-Vertrag aber wenn man schon VWL in Anspruch nimmt, sollte man die für sich beste Option wählen.

JohnnyBonjourno

Die 100€ Abschlussgebühren werden durch die VL-Zahlungen gedeckt. Somit übernimmt auch die der Arbeitgeber.



Was ist das für eine Milchmädchenrechnung? Wenn Du mit 6,50€ VL 100€ Abschlußgebühren abstotterst hast du die ersten 18 Monate nur für die Bausparkasse und nicht für Dich gespart.

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