Leider ist diese Diskussion mittlerweile abgelaufen
Abgelaufen

Frage zum Thema: Kündigung

20
eingestellt am 29. Feb
Moin.

Sagt mal, hat der Arbeitgeber irgendwelche negativen Konsequenzen, wenn er einen Arbeitnehmer fristgerecht kündigt?
Ggf grundlos.

(Wenn der Arbeitnehmer fristgerecht kündigt, bekommt man ja i.d.R. eine Sperrzeit beim Arbeitsamt)

Gibts sowas, in einer anderen Art und Weise auch für den Arbeitgeber?
Zusätzliche Info
Fragen & Gesuche
Beste Kommentare
Eine grundlose Kündigung wäre unwirksam. Er müsste den MA also weiter bezahlen (und theoretisch weiter arbeiten lassen)
20 Kommentare
Er muss ggf. eine Abfindung zahlen und die Kosten für eine neue Bewerberrunde tragen. Sonst ist mir nichts bekannt.
Eine grundlose Kündigung wäre unwirksam. Er müsste den MA also weiter bezahlen (und theoretisch weiter arbeiten lassen)
Grundlose Kündigungen sind bei unbefristeten Arbeitsverträgen außerhalb der Probezeit i.d.R. nicht möglich. Dafür gibt es das Kündigungsschutzgesetz.
blubdidup29.02.2020 13:04

Grundlose Kündigungen sind bei unbefristeten Arbeitsverträgen außerhalb de …Grundlose Kündigungen sind bei unbefristeten Arbeitsverträgen außerhalb der Probezeit i.d.R. nicht möglich. Dafür gibt es das Kündigungsschutzgesetz.


Wenn denn in dem Betrieb das auch gilt.
Bearbeitet von: "Thanos" 29. Feb
fryNRW29.02.2020 12:55

Er muss ggf. eine Abfindung zahlen und die Kosten für eine neue …Er muss ggf. eine Abfindung zahlen und die Kosten für eine neue Bewerberrunde tragen. Sonst ist mir nichts bekannt.


Arbeitnehmer möchte ja den Betrieb verlassen und möchte keine Abfindung.


puree8929.02.2020 12:59

Eine grundlose Kündigung wäre unwirksam. Er müsste den MA also weiter be …Eine grundlose Kündigung wäre unwirksam. Er müsste den MA also weiter bezahlen (und theoretisch weiter arbeiten lassen)



Was wäre denn ein Grund? Ohne negative Konsequenzen für beide Seiten..


blubdidup29.02.2020 13:04

Grundlose Kündigungen sind bei unbefristeten Arbeitsverträgen außerhalb de …Grundlose Kündigungen sind bei unbefristeten Arbeitsverträgen außerhalb der Probezeit i.d.R. nicht möglich. Dafür gibt es das Kündigungsschutzgesetz.


Laut Arbeitsvertrag 4 Wochen Kündigungsfrist, auch nach der Probezeit.
Ja, Arbeitsvertrag ist unbefristet.
Einfach neuen Job suchen und zu dann kündigen.
Trotzdem macht sich der Arbeitgeber hier rechtlich angreifbar nach der Probezeit.

auflösungsvertrag ?
Mit der Sperrfrist vom AN wird verhindert dass jemand Kündigt und noch nichts neues hat. Das würd ja sonst zu einfach. Auf AG Seite gibt es da nichts.
Guddi198429.02.2020 13:15

Trotzdem macht sich der Arbeitgeber hier rechtlich angreifbar nach der …Trotzdem macht sich der Arbeitgeber hier rechtlich angreifbar nach der Probezeit. auflösungsvertrag ?


Auflösungsvertrag, dann ohne negativen Konsequenzen für beide Seiten?

*Aufhebungsvertrag auch genannt
Bearbeitet von: "mladuh" 29. Feb
mladuh29.02.2020 13:16

Auflösungsvertrag, dann ohne negativen Konsequenzen für beide Seiten?


Wenn man der AGA darlegen kann das man dadurch länger in einem Beschäftigungsverhältnis ist weil sonst durch den AG eine Betriebsbedingte Kündigung wegen z.B. Abteilungsauflösung gibt. Ging zumindest bei mir mal so.
mladuh29.02.2020 13:16

Auflösungsvertrag, dann ohne negativen Konsequenzen für beide S …Auflösungsvertrag, dann ohne negativen Konsequenzen für beide Seiten?*Aufhebungsvertrag auch genannt



Nein, beim Auflösungsvertrag bekommst Du eine Sperre. Frage, warum willst Du denn arbeitssuchend/arbeitslos werden ?
Der Arbeitgeber kann dich ordentlich Kündigen, wenn nicht anders im Arbeitsvertrag festgehalten, gilt hier eine Kündigungsfrist von 4 Wochen.
Je nachdem wie lange du im Betrieb bist, kann sich diese Kündigungsfrist verlängern.
Solltest du die Kündigung erhalten, muss du dich innerhalb von 3 Tagen arbeitslos melden.
Vergisst du dies, kann dir eine Sperrzeit von 3 Monaten auferlegt werden.

Negative folgen gibt es für keine Seite, solange du nicht gegen diese Kündigung vorgehst
Solltest dir aber vorher noch ein gutes Arbeitszeugnis geben lassen, für den nächsten Arbeitsgeber.
Bearbeitet von: "Doppi" 29. Feb
Doppi29.02.2020 13:59

Vergisst du dies, kann dir eine Sperrzeit von 3 Monaten auferlegt werden.


3 Monate nur bei Eigen, Fristloser mit Eigenverschuldung oder Auflösungsvertrag. Bei verspäteter Meldung 1 Woche Sperrzeit.
Thanos29.02.2020 14:08

3 Monate nur bei Eigen, Fristloser mit Eigenverschuldung oder …3 Monate nur bei Eigen, Fristloser mit Eigenverschuldung oder Auflösungsvertrag. Bei verspäteter Meldung 1 Woche Sperrzeit.



Jop kann, wollte es nicht so genau schreiben, wegen lesbarkeit usw aber danke xD
Geizi29.02.2020 13:46

Nein, beim Auflösungsvertrag bekommst Du eine Sperre. Frage, warum willst …Nein, beim Auflösungsvertrag bekommst Du eine Sperre. Frage, warum willst Du denn arbeitssuchend/arbeitslos werden ?


Keine Ahnung ob ich es richtig verstehe:
Der TE möchte das sein AG ihn „rauswirft“ um eben keine Sperre usw. zu erhalten.

Um deine Frage zu beantworten: nein der AG hat keine Konsequenzen
Er macht sich aber angreifbar wenn du wieder erwartend die Kündigung nicht willst ( Klage bsp.)

Daher wird er dir wenn du von deiner Seite aus gehen möchtest nur einen Aufhebungsvertrag oder die Kündigung deinerseits anbieten.

@Guddi1984 hat einen Sonderfall genannt es gibt sicher noch ein paar mehr.
Wenn du möchtest, dass dein Arbeitgeber dich kündigt, damit du eine eventuelle Sperrzeit vermeidest, dann sprich deinen Arbeitgeber direkt an. Sagt er Nein, er will dich nicht kündigen, weil er so schnell keinen Ersatz findet, dann hast du Pech. Aufhebungsvertrag immer nur dann für Arbeitnehmer ratsam, wenn du schon sicher etwas anderes hast. Sonst nicht oder eher selten. Sonderregelung, die vom Amt nicht zu einer Sperre für dich führt ist, wenn dein Arbeitgeber dich zwingt Dinge zu tun, die nicht Rechtens sind, dann kannst du auch fristlos kündigen, weil du nicht bereit bist das zu verantworten.

arbeits-abc.de/spe…ng/
Bearbeitet von: "headhunter74" 29. Feb
Wenn deine Firma unter 10 Mitarbeiter*innen hat, würde es auch recht problemlos gehen.
Doppi29.02.2020 13:59

Der Arbeitgeber kann dich ordentlich Kündigen, wenn nicht anders im …Der Arbeitgeber kann dich ordentlich Kündigen, wenn nicht anders im Arbeitsvertrag festgehalten, gilt hier eine Kündigungsfrist von 4 Wochen.Je nachdem wie lange du im Betrieb bist, kann sich diese Kündigungsfrist verlängern.Solltest du die Kündigung erhalten, muss du dich innerhalb von 3 Tagen arbeitslos melden. Vergisst du dies, kann dir eine Sperrzeit von 3 Monaten auferlegt werden. Negative folgen gibt es für keine Seite, solange du nicht gegen diese Kündigung vorgehst Solltest dir aber vorher noch ein gutes Arbeitszeugnis geben lassen, für den nächsten Arbeitsgeber.


Innerhalb von 3 Tagen melden ist falsch!! Immer SOFORT arbeitslos melden!
Bearbeitet von: "headhunter74" 29. Feb
donkrako29.02.2020 15:18

Keine Ahnung ob ich es richtig verstehe:Der TE möchte das sein AG ihn …Keine Ahnung ob ich es richtig verstehe:Der TE möchte das sein AG ihn „rauswirft“ um eben keine Sperre usw. zu erhalten.


So habe ich es auch verstanden und daher meine Frage.
Danke für die Infos!!
Dein Kommentar
Avatar
@
    Text

    Diskussionen