Fragen zum Raspi

Für mich wohl die wichtigste Frage, wie lange ist die Bootzeit. Gibts da Unterschiede zwischen den 1er und dem 2er?

Der Plan ist das Teil als Webradio einzusetzen, bis jetzt geh ich mit einem Webradio in einen Kleinverstärker. Das Webradio hat eine Appsteuerung. Das soll durch das Raspi ersetzt werden. Wollte dazu Kodi einsetzen, weil dafür gibts ja auch eine Fernsteuerung. Oder kennt jemand dafür noch eine bessere Software?

16 Kommentare

Ich würde Volumio benutzen. Das bootet innerhalb von 10 Sekunden auf beiden.

Openelec (kodi) bootet bei mir auf dem rasp 2 innerhalb von 10 Sekunden, auf dem rasp b dauert es vielleicht 20sek. Steuern per Android app yatse übers WLAN völlig problemlos möglich

Bedenke, dass der analoge Ausgang am RPi grausam ist.

marioluca123

Bedenke, dass der analoge Ausgang am RPi grausam ist.


Während dem Abspielen geht das noch halbwegs, nervig ist aber vor allem das Grundrauschen und das Geknacke beim Titelwechsel. Eine USB Soundkarte ist aber dennoch Welten besser.

@TE: Die Software kommt auf deine Ansprüche an. Kodi auf OpenELEC ist sicher nicht schlecht, aber falls du hauptsächlich vom Handy aus ohne einen Monitor am Pi steuern willst, könntest du einen Blick auf MPD (Music Player Daemon) werfen. Der Server spielt sowohl Musikstücke in vielen Formaten als auch Webradios ab (die URL wird über m3u-Playlists importiert, welche sich bei den meisten Sendern downloaden lassen). Per MPDroid (sehr schöne App im Material Design für Android) kann dann bequem zwischen den Playlists gewechselt werden. Vorteil ist eben, dass du keinen Bildschirm brauchst und dass die Software recht schlank ist. Etwas komplizierter ist das Einrichten (läuft alles über eine Datei), aber da gibt es online viele Hilfen und notfalls kann ich dir auch helfen. Wenn man dann soweit fertig ist, läuft das Ganze aber recht flott und sehr stabil. Am Besten unter einem minimalen Raspbian Image wie Hexxeh installieren, damit lässt sich die Bootzeit verringern. Die hängt übrigens auch von der SD-Geschwindigkeit ab.

Alternativ kannst du auch gleich ein System wie Volumio aufspielen, die lassen sich meist einfacher einrichten und sind für spezielle Anwendungen ganz gut konzipiert. Das Problem hier war für mich dann, dass das Installieren weiterer Software oft komplizierter als unter Raspbian ist.

Einen Bildschirm will ich nicht nutzen, din Installation soll im Zählerschrank verschwinden. So nutze ich das ganze derzeit auch, ich schalte den Strom ein und Radio und sowie Verstärker gehen an. Es geht dabei um die Beschallung meiner Terrasse. Die Steuerung soll ausschließlich über eine app erfolgen. Dabei wird ausschließlich Webradio genutzt, keine mp3s oder sonstige eigene Musik. Wichtig ist mir, dass das ganze recht schnell vonstatten geht. Mit 10sek kann ich leben.
Von fer Leistung her sollte der B wohl reichen, wenn die Brotzeit allerdings auf dem 2er besser ist qürde ich den nehmen.

Der Pi2 sollte sicherlich schneller booten als der alte. Ich weiß allerdings nicht, wie lange er für ein minimales System braucht, weil ich das selbst noch nicht getestet habe. Dennoch dürfte das schnellste System wohl ArchLinux sein.

Ich habs mit mpd gemacht. Ich kann mal stoppen, aber lang braucht das nicht zum booten bei raspi B ohne Plus. Ich glaube das was verzögert ist, dass er sich im wlan anmeldet. Ich kann mich auch nicht über rauschen am analog Ausgang beschweren.
Steuerung über mpdroid. Statt Files einfach Links zu den streams eingetragen.
Webseite mit step by step Anleitung kann ich dir geben. Das komplizierteste war den wlan USB Stick zum Laufen zu kriegen.

lakro

...wenn die Brotzeit ...


:-)

Ich benutze mein Raspi B+ mit OpenElec (OpenElec ist sehr schlank, schön und wirklich kinderleicht zu bedienen, und volle Installation ist nur so ca. 100-150MB groß), welches ich leicht übertaktet habe und würde die Bootzeit so auf ca. 15-20s schätzen. Das 2er bootet nochmals deutlich schneller, verbraucht aber auch ein bisschen mehr Strom (5,5W anstatt 3W oder sowas um den dreh)
Ich benutze das B+ mit einer USB-Soundkarte als Airplay-Reciever für Musik via WLAN
Ich habe dann Internet-Radio, Spotify, SoundCloud, Youtube etc. auf meinem Android-Tablet, PC oder Handy am Laufen, aber die Musik wird mit Airplay über das WLAN lossless von überall in meiner Wohnung am RPi empfangen und an meiner 8k€-HiFi-Anlage abgedudelt

Android-Geräte und PCs brauchen dafür extra Apps/Software, Apple-Geräte können AirPlay sogar von Haus aus.

Die Onboard Soundkarte des RPi ist akzeptabel in der Klangqualität (wenn man nicht gerade ein Ultra-HiFi-**** mit Goldohren ist), hat aber ein hohes Grundrauschen durch Induktion, weswegen es zumindest immer auf voller Lautstärke eingestellt bleiben sollte. Mit einer vernünftigen USB-Soundkarte (habe eine für 32€ von HiFiMeDIY die auch Goldohren glücklich macht) ist das natürlich kein Problem - normale Stereo-USB-Soundkarten funktionieren bei OpenElec für Audio Plug&Play

Dafür muss man in OpenElec nichtmal was einstellen oder installieren.
Einen Bildschirm braucht man nur einmal kurz bei der Ersteinrichtung (will einmal Land/Sprache wissen, was es im Netzwerkfreigabe-Dienste aktivieren soll, ggf. WLAN-Passwort etc., dass wars, dauert alles so 2-3min) .

PS: Man sollte auch nicht die allerlahmste SD-Karte nehmen, wenn einem die Bootzeit wichtig ist, sondern eine Marken-SDHC Class 10 in der 30-40MB/s Region (Sandisk etc.). Absolutes Highend ist aber auch wieder Schwachsinn, weil der (micro-)SD-Karten-Slot einen Flaschenhals bei RPi darstellt.

Nachgereichter Link
Basiert auf "Wheezy"

Ich hatte auch mal das hier versucht, aber da funktionert auch spotify, aber Streaming Links konnteman nicht speichern, etc.

hätte einen raspberry b+ mit wlan stick, gehäuse und kühlkörpern anzubieten bei interesse einfach pn an mich...

Raspi B ohne Plus... Innerhalb von 7-8 Sekunden hochgefahren, durch Minimal System...

Ich biedank mich mal für die Infos, wirklich schlüssig bin ich ich mir noch nicht.

Ich würde einen Raspi B plus nehmen, dort hast du kein so starkes Grundrauschen wie bei dem Vorgänger.
Ansonsten könnte man hier Raspbian als Grundbetriebssystem nehmen und dort Snakeberry einrichten. Hier der Link zu dem Projekt. Hatte es mal einen Monat lang im Einsatz und hat wunderbar funktioniert. Es wird auch eine App für Android bereitgestellt.
Raspbian würde auf dem Raspi B plus in etwa 10 Sekunden hochgefahren sein.

Ich hab mir gestern ein raspi 2b bestellt, und wehe das klappt nicht. Auch wenns an meiner eigenen Blödheit liegt, mach ich euch dafür verantwortlich

sorenfexx

Ich benutze mein Raspi B+ mit OpenElec (OpenElec ist sehr schlank, schön und wirklich kinderleicht zu bedienen, und volle Installation ist nur so ca. 100-150MB groß), welches ich leicht übertaktet habe und würde die Bootzeit so auf ca. 15-20s schätzen. Das 2er bootet nochmals deutlich schneller, verbraucht aber auch ein bisschen mehr Strom (5,5W anstatt 3W oder sowas um den dreh) Ich benutze das B+ mit einer USB-Soundkarte als Airplay-Reciever für Musik via WLAN Ich habe dann Internet-Radio, Spotify, SoundCloud, Youtube etc. auf meinem Android-Tablet, PC oder Handy am Laufen, aber die Musik wird mit Airplay über das WLAN lossless von überall in meiner Wohnung am RPi empfangen und an meiner 8k€-HiFi-Anlage abgedudelt Android-Geräte und PCs brauchen dafür extra Apps/Software, Apple-Geräte können AirPlay sogar von Haus aus. Die Onboard Soundkarte des RPi ist akzeptabel in der Klangqualität (wenn man nicht gerade ein Ultra-HiFi-**** mit Goldohren ist), hat aber ein hohes Grundrauschen durch Induktion, weswegen es zumindest immer auf voller Lautstärke eingestellt bleiben sollte. Mit einer vernünftigen USB-Soundkarte (habe eine für 32€ von HiFiMeDIY die auch Goldohren glücklich macht) ist das natürlich kein Problem - normale Stereo-USB-Soundkarten funktionieren bei OpenElec für Audio Plug&Play Dafür muss man in OpenElec nichtmal was einstellen oder installieren. Einen Bildschirm braucht man nur einmal kurz bei der Ersteinrichtung (will einmal Land/Sprache wissen, was es im Netzwerkfreigabe-Dienste aktivieren soll, ggf. WLAN-Passwort etc., dass wars, dauert alles so 2-3min) . PS: Man sollte auch nicht die allerlahmste SD-Karte nehmen, wenn einem die Bootzeit wichtig ist, sondern eine Marken-SDHC Class 10 in der 30-40MB/s Region (Sandisk etc.). Absolutes Highend ist aber auch wieder Schwachsinn, weil der (micro-)SD-Karten-Slot einen Flaschenhals bei RPi darstellt.


openelec scheint für mein vorhaben nicht zu gebrauchen zu sein.
Ich kann zwar in yaste die erweiterung radio anwählen, aber die sender suche klappt nicht, da ich ohne bildschirm steuern will, scheint das keine brauchbare lösung zu sein.

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