Fragen/Meinung zur Untervermietung

Edit: Verwerfung der Anfangsidee, die Untervermietung ohne Erlaubnis des Vermieters durchzuführen.

Moin,
hätte mal ein paar Fragen in Sachen Untervermietung bzw. würde mich eure Meinung, Erfahrung dazu interessieren.
Meine Freundin und ich haben vor innerhalb einer Stadt umzuziehen (größere Wohnung). Da wir für unsere momentane Wohnung jedoch vergleichsweise wenig Miete zahlen, würden wir diese gerne behalten und mit ein wenig Gewinn aber dafür voll möbiliert untervermieten. Wir würden vorher die Hausverwaltung um Erlaubnis fragen und uns zusätzlich durch einen Untermietvertrag + Kaution absichern. Unseren Internetvertrag würde ich bis dahin auch kündigen, so dass ich in Sachen Internet-Piraterie auf der sicheren Seite bin. Gibt ja heutzutage genügend Firmen die Surfsticks anbieten. Gibt es sonst noch was zu beachten?

Beliebteste Kommentare

Der große Haken ist, dass eine Untervermietung laut Mietvertrag mit unserer Hausverwaltung nicht erlaubt ist.

Da fragst du noch ernsthaft, was man von der Idee hält?

... und gewinnbringend möbiliert untervermieten

Wird der Gewinn auch brav dem Finanzamt gemeldet?

Achja:

Wir würden uns zusätzlich durch einen Untermietvertrag + Kaution absichern.

Wenn du nicht berechtigt bist unterzuvermieten, ist ein Untermietvertrag fürn Arsch...

Übrigens hatten wir vor knapp 2 Jahren einen ählichen Fall in einem unserem Häuser (ich arbeite auf Eigentümerseite in der Immowelt). Der hatte die Wohnung seit fast 3 Jahren untervermietet und dachte auch er kann seinen billigen Mietzins behalten und jeden Monat noch ein bißchen abschöpfen bis eines Tages sein "Mieter" Polizeibesuch hatte und dann alles aufgeflogen ist. Wir haben dann sofort fristlos gekündigt (Untervermietung war nicht erlaubt), den Typen verklagt (war fast 30 Jahre Mieter bei uns) und ohne Einschränkungen vor Gericht Recht bekommen. Der hat für seine Butze 7,50 €/m² bezahlt und die für 11,50 €/m² untervermietet (Marktmiete war 10 €/m². Das waren fast 400 € jeden Monat Mehreinnahmen. Also knapp 15 TEUR über die Zeit. Zahlen musste er mit Zinsen und Strafe nachher knapp 24 TEUR an uns + natürlich die Gerichtskosten. Weiterhin haben wir das Finanzamt darüber informiert, aber keine Ahnung was dabei rausgekommen ist.

47 Kommentare

Der große Haken ist, dass eine Untervermietung laut Mietvertrag mit unserer Hausverwaltung nicht erlaubt ist.

Da fragst du noch ernsthaft, was man von der Idee hält?

... und gewinnbringend möbiliert untervermieten

Wird der Gewinn auch brav dem Finanzamt gemeldet?

Achja:

Wir würden uns zusätzlich durch einen Untermietvertrag + Kaution absichern.

Wenn du nicht berechtigt bist unterzuvermieten, ist ein Untermietvertrag fürn Arsch...

Würde mir das auch gut überlegen.

Was ist, wenn der Untermieter die Wände vollkackt, 'nen Wasserschaden verursacht oder den Boden rausreißt.

Dann seid ihr in der Verantwortung.

Was willst du denn nun hören? Ist illegal. Die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden ist aber relativ gering. Mit dieser Logik kannst du aber auch Hanf auf einem Feld anbauen und hoffen nicht erwischt zu werden.

Das ist keine Idee, sondern eine "gewerbliche" Vermietung, da du damit Gewinn erzielst. Weiterhin hast du für die Untervermietung keinerlei rechtliche Grundlage und somit keine Erlaubnis und Befugnis dieses zu dürfen und handelst somit illegal.

Im Endeffekt kannst du dich freuen, solange es nicht auffliegt. Sobald aber irgendjemand oder die Verwaltung bzw. dein Vermieter davon Wind bekommt, dann bekommst dich richtig Probleme und musst weit mehr zahlen als du eingenommen hast.

Das sollte dir vorher klar sein, dass du vor Gericht dann richtig Probleme hast und an den Vermieter ordentlich Knete abdrücken musst, da die Mehreinnahmen der Miete dem Vermieter zustehen.

....somit beantwortet sich die fragte ja schon von selbst......
Ich würde das lassen.....

Seneca

Würde mir das auch gut überlegen. Was ist, wenn der Untermieter die Wände vollkackt, 'nen Wasserschaden verursacht oder den Boden rausreißt. Dann seid ihr in der Verantwortung.



Stimmt. Oder noch schlimmer: Er holt sich einen Mietnomaden rein... X)

Frag den Vermieter einfach, ob das ok ist, weil du ein praktikum machst o.ä..
Wenn der dazu nein sagt würde ich es lassen, siehe Kommentare hier drüber

Ist schon wirklich spaßig, was hier manche Leute für Fragen stellen!

Was genau wolltest du hören? Dass dir hier die Leute raten, das zu machen, obwohls nicht erlaubt ist? Suchst du hier Absolution im Voraus??

Würde ich nicht machen.
Freut euch auf die neue Wohnung und habt Spaß (_;)
Und jetzt nicht im ganzen Internet in jedem Forum diese Frage stellen...

Übrigens hatten wir vor knapp 2 Jahren einen ählichen Fall in einem unserem Häuser (ich arbeite auf Eigentümerseite in der Immowelt). Der hatte die Wohnung seit fast 3 Jahren untervermietet und dachte auch er kann seinen billigen Mietzins behalten und jeden Monat noch ein bißchen abschöpfen bis eines Tages sein "Mieter" Polizeibesuch hatte und dann alles aufgeflogen ist. Wir haben dann sofort fristlos gekündigt (Untervermietung war nicht erlaubt), den Typen verklagt (war fast 30 Jahre Mieter bei uns) und ohne Einschränkungen vor Gericht Recht bekommen. Der hat für seine Butze 7,50 €/m² bezahlt und die für 11,50 €/m² untervermietet (Marktmiete war 10 €/m². Das waren fast 400 € jeden Monat Mehreinnahmen. Also knapp 15 TEUR über die Zeit. Zahlen musste er mit Zinsen und Strafe nachher knapp 24 TEUR an uns + natürlich die Gerichtskosten. Weiterhin haben wir das Finanzamt darüber informiert, aber keine Ahnung was dabei rausgekommen ist.

ibex

Übrigens hatten wir vor knapp 2 Jahren einen ählichen Fall in einem unserem Häuser (ich arbeite auf Eigentümerseite in der Immowelt). Der hatte die Wohnung seit fast 3 Jahren untervermietet und dachte auch er kann seinen billigen Mietzins behalten und jeden Monat noch ein bißchen abschöpfen bis eines Tages sein "Mieter" Polizeibesuch hatte und dann alles aufgeflogen ist. Wir haben dann sofort fristlos gekündigt (Untervermietung war nicht erlaubt), den Typen verklagt (war fast 30 Jahre Mieter bei uns) und ohne Einschränkungen vor Gericht Recht bekommen. Der hat für seine Butze 7,50 €/m² bezahlt und die für 11,50 €/m² untervermietet (Marktmiete war 10 €/m². Das waren fast 400 € jeden Monat Mehreinnahmen. Also knapp 15 TEUR über die Zeit. Zahlen musste er mit Zinsen und Strafe nachher knapp 24 TEUR an uns + natürlich die Gerichtskosten. Weiterhin haben wir das Finanzamt darüber informiert, aber keine Ahnung was dabei rausgekommen ist.


für den vermieter also ne gute sache, höhere miete ohne dazustehen wie ein abzocker

Kommt mir bekannt vor - Du wohnst nicht zufällig in der Mainzer Str.?

ibex

Übrigens hatten wir vor knapp 2 Jahren einen ählichen Fall in einem unserem Häuser (ich arbeite auf Eigentümerseite in der Immowelt). Der hatte die Wohnung seit fast 3 Jahren untervermietet und dachte auch er kann seinen billigen Mietzins behalten und jeden Monat noch ein bißchen abschöpfen bis eines Tages sein "Mieter" Polizeibesuch hatte und dann alles aufgeflogen ist. Wir haben dann sofort fristlos gekündigt (Untervermietung war nicht erlaubt), den Typen verklagt (war fast 30 Jahre Mieter bei uns) und ohne Einschränkungen vor Gericht Recht bekommen. Der hat für seine Butze 7,50 €/m² bezahlt und die für 11,50 €/m² untervermietet (Marktmiete war 10 €/m². Das waren fast 400 € jeden Monat Mehreinnahmen. Also knapp 15 TEUR über die Zeit. Zahlen musste er mit Zinsen und Strafe nachher knapp 24 TEUR an uns + natürlich die Gerichtskosten. Weiterhin haben wir das Finanzamt darüber informiert, aber keine Ahnung was dabei rausgekommen ist.



Befürchtet hatte ich sowas auch schon. Von Bekannten hatte ich jedoch gehört, dass falls es auffliegen sollte, zuerst eine Mahnung rausgeschickt wird und man quasi verwarnt wird. Erst bei Missachtung und erneuter Untervermietung würden gerichtliche Schritte die Konsequenz sein. In meinem Bekanntenumfeld wird Untervermietung als "Gang und Gebe" abgestempelt (auch wie bei uns ohne Erlaubnis des Vermieters), daher war ich vielleicht etwas zu blauäugig.

Biete mich als Untermieter an, gibt dann eine mydealz abrissparty und du renovierst dann X)

Hallo, hat auch einer mal in's Gesetz geschaut? Pauschal darf Untermiete nicht ausgeschlossen werden. Wenn der Mieter aus einem berechtigen Interesse untervermieten möchte, darf die Zustimmung dazu nicht verweigert werden
Aber ob dieses hier vorliegt...?

§ 553 Gestattung der Gebrauchsüberlassung an Dritte (1) Entsteht für den Mieter nach Abschluss des Mietvertrags ein berechtigtes Interesse, einen Teil des Wohnraums einem Dritten zum Gebrauch zu überlassen, so kann er von dem Vermieter die Erlaubnis hierzu verlangen. Dies gilt nicht, wenn in der Person des Dritten ein wichtiger Grund vorliegt, der Wohnraum übermäßig belegt würde oder dem Vermieter die Überlassung aus sonstigen Gründen nicht zugemutet werden kann. ... (3) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam.



Aber das gilt halt eh nicht, wenn der Mieter gar nicht dort wohnen bleiben möchte Und um Zustimmung muss eh gefragt werden. Also lass es besser sein


Mal angenommen wir würden die Hausverwaltung um Erlaubnis fragen und sie würden zustimmen. Ergäben sich dadurch irgendwelche Nachteile? Darf weiterhin mehr eingenommen werden als wir momentan bezahlen? Schließlich haben wir ja auch einiges in die Einrichtung gesteckt (Bett, Waschmaschine, Kühlschrank, Möbel). Hättte der Vermieter dann Anspruch auf eine "Gewinnbeteiligung"?

ibex

Übrigens hatten wir vor knapp 2 Jahren einen ählichen Fall in einem unserem Häuser (ich arbeite auf Eigentümerseite in der Immowelt). Der hatte die Wohnung seit fast 3 Jahren untervermietet und dachte auch er kann seinen billigen Mietzins behalten und jeden Monat noch ein bißchen abschöpfen bis eines Tages sein "Mieter" Polizeibesuch hatte und dann alles aufgeflogen ist. Wir haben dann sofort fristlos gekündigt (Untervermietung war nicht erlaubt), den Typen verklagt (war fast 30 Jahre Mieter bei uns) und ohne Einschränkungen vor Gericht Recht bekommen. Der hat für seine Butze 7,50 €/m² bezahlt und die für 11,50 €/m² untervermietet (Marktmiete war 10 €/m². Das waren fast 400 € jeden Monat Mehreinnahmen. Also knapp 15 TEUR über die Zeit. Zahlen musste er mit Zinsen und Strafe nachher knapp 24 TEUR an uns + natürlich die Gerichtskosten. Weiterhin haben wir das Finanzamt darüber informiert, aber keine Ahnung was dabei rausgekommen ist.



Es gibt darauf keine pauschale Antwort. Untervermietung ist nicht gleich Untervermietung. Dein Fall oder Vorhaben ist eine Vermietung um Gewinn zu erzielen und wenn man dir das nachweisen kann, was ja nicht schwer ist, dann existiert das Wort Untervermietung garnicht mehr! Weiterhin kommt es auch ganz auf das Gericht und auf den Anwalt drauf an. Wir haben einen richtigen guten Rechtsverdreher, wenn ich sage Pit-Bull fass und der hat sich an der fest gebissen, dann wird der dich nicht mehr loslassen Für euch ist so ein Typ ein "****", für uns der beste Rechtsanwalt...kostet dafür auch 300 €/Stunde...dann kann man sowas mal erwarten

Und alle beschweren sich über steigende Mieten



Mach mal, ich freu mich über den nächsten Thread

Kann deine Gedanken bezüglich der Untervermietung schon gut nachvollziehen und es wäre für euch sicher lukrativ.
Leider ist auf Mieter heutzutage kein Verlass mehr. Die Gefahr, dass du dir einen Mietnomaden ist immer da.
Am Ende ist deine Wohnung noch rungergeranzt und Mietschulden sind offen.
Deswegen rate ich dir, unabhängig von den rechtlichen/steuerlichen Folgen davon ab.

Ein kleiner Hinweis zum Ummelden:
Wenn du dich bei der Stadt ummeldest, erhalten automatisch alle Sozialversicherungsträger deine neue Anschrift. Du brauchst noch nicht einmal deine Krankenkasse zu informieren, die senden dir unaufgefordert eine neue Versichertenkarte an deine neue Anschrift.
Sagst du z.B. deiner Krankenkasse, dass du jetzt eine neue Anschrift hast, weiß ich nicht, ob die auch andersrum die Stadt informieren, also in irgendeinem Topf deine neue Anschrift auftaucht und diese dann bei der Stadt abgeglichen wird.
Solltest du mal im Hinterkopf behalten.

Und wenn der Vermieter das erlaubt, dann meldest du dich sowieso korrekt an deiner neuen Anschrift an, kannst du auch mehr von der Person verlangen, da du einen Untermietvertrag mit ihr/ihm eingehst, hoffentlich schriftlich.
Möchte er/sie einen schriftlichen Untermietvertrag und hat irgendwann mal was mit dem Finanzamt zutun, Stichwort absetzen der Betriebskosten, dann kannst du ganz schönen Ärger mit dem Finanzamt bekommen, wenn die sehen, dass du der Untervermieter bist und in deiner Steuererklärung keine Mieteinnahmen, also mindestens die Differenz, angibst.

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