eingestellt am 10. Okt 2022 (eingestellt vor 23 h, 12 m)
Ich habe erst vor kurzem meinen Gasabschlag niedriger angesetzt, aufgrund meiner eigenen Berechnungen... Nun, da der Dezember Abschlag ja anscheinend vom Olaf übernommen wird, werde ich den wohl wieder hochschrauben.
Ich bin aber wohl kaum der einzige, der auf diese Idee kommt - weiß da schon jemand Bescheid was dagegen spräche?
bei der GASAG kann man so oft den Abschlag wechseln wie man lustig ist...
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40 Kommentare

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    Dann heize ich doch im Dezember meine Bude soweit auf, dass ich ohne weitere Heizkosten über den restlichen Winter komme.
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    Bin gespannt, da ich im September gar keinen Abschlag gezahlt habe, da ich da eine Rückerstattung von meinem alten Anbieter bekommen habe. Seit Oktober bin ich in der Grundversorgung bei den Stadtwerke, die buchen die erste Zahlung im November ab. Mal sehen, was die sich in diesem Fall zurecht basteln, da mein aktueller Anbieter ja gar nicht den Abschlag aus dem September kennt und mein alter Anbieter sicher nicht die Abrechnung für meinen neuen Anbieter macht.

    Spekulation: es wird so sein, dass alle, die im September bereits Kunde waren, den Abschlag ersetzt bekommen. Alle anderen bekommen ersten bekannten Abschlag ersetzt, bei mir also der aus November.

    Ich befürchte aber irgendwie, dass an dieses Szenario keiner bei der Planung gedacht hat, denn in deren kleinen Welt sind vermutlich alle Menschen seit Jahrzehnten beim selben Versorger.
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    Gleiches hier
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    Gibts eigentlich auch was für die Leute, die mit Heizöl heizen?
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    Für die mit Pellets gibt's auch nichts, obwohl sich der Preis nahezu vervierfacht hat...
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    Es zählt doch soweit ich verstanden habe nicht der individuelle Abschlag (aus der Vergangenheit). Oder doch? So blöd können die doch nicht sein.
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    Die haben schon an vielen anderen Stellen bewiesen, dass sie blöd sind.
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    Abschlag September zählt.
    Gut, dass ich ab August meinen Abschlag verdoppelt habe, um nicht so viel nachzuzahlen
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    Das wird dir nichts bringen. Es heißt "Abschlag aufgrund des für September zugrunde gelegten Verbrauchs". Es kommt also nicht auf den tatsächlichen Abschlag an, sondern auf den Verbrauch. Vorsorgliches Hochsetzen des Abschlages und Herabsetzungen werden damit nicht einbezogen. In der Summe ist das eine Lachnummer. Die Leute mit alten Tarifen bezahlen einen Monat nichts und die Gaspreisbremse kommt ab März, wenn der Winter faktisch vorbei ist. Wenn es nicht so traurig wäre, was diese Regierung produziert, dann könnte man darüber lachen.
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    So fördert man genau die ohne Liquiditätsprobleme, bravo!
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    Genau, einfach den Abschlag auf 10.000.000 Euro setzen und einfach so die Kohle überwiesen bekommen! Klappt bestimmt.

    Die werden doch garantiert deinen Verbrauch anhand der letzten Jahre schätzen und dann einfach nur einen durchschnittlichen Abschlag erstatten oder ähnlich.
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    „Die Versorger sollen auf die Erhebung der Abschlagszahlung verzichten und bekommen diese Summe vom Bund spätestens zum 1. Dezember erstattet. Auf diese Weise wolle man auch die hohen, zu erwartenden Abschlagszahlungen im Januar und Februar 2023 »teilkompensieren«. Der Staat würde auf diese Weise praktisch für einen Monat die vertraglichen Pflichten aus den Gasverträgen der Kunden übernehmen.“
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    Stand September.
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    Autor*in
    Abschlag September meinst du?
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    War ja klar...
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    Nun, da der Dezember Abschlag ja anscheinend vom Olaf übernommen wird, werde ich den wohl wieder hochschrauben.

    Im Moment steht noch nicht fest, dass "Graf" Olaf da was übernimmt. Es ist erstmal nur eine Empfehlung der Expertenkommission.

    An sich spricht nichts dagegen, den Abschlag zu erhöhen.
    Macht sogar Sinn, um einen Nachzahlschock bei der Jahresabrechnung zu vermeiden oder zumindest deutlich zu verringern.
    Insolvent wird die GASAG wohl eher nicht.

    Hab bspw. meinen Stromabschlag auch erhöht, obwohl mein Energieversorger eine Verringerung nach der Jahresabrechnung empfohlen hat. (bearbeitet)
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    Falls das genauso so kommt, wie die planen, dann wäre das echt mies für mich.
    Meine Vermieter haben meinen Abschlag nicht erhöht und ich habe im letzten Jahr immer relativ wenig geheizt.

    Dann würde ich dieses Jahr im Dezember nicht die gesamten Kosten rausbekommen.
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    Jup und da wird’s interessant. Ich hab bei meinen Mietern, die sich nicht selbst ums heizen kümmern, auch nicht oder nur minimal erhöht (weil aber auch teilweise Infos von der Hausverwaltung fehlen - oder die Mieter zahlen tatsächlich immer noch den Preis vom letzten Jahr(:I ).

    Man muss da aber einfach warten, was wirklich kommt. Denn genau so wird es wieder viel Unmut geben, viele klagen und damit viele Kosten.
    Vielleicht wird das ein Abschlag zum Abschlag und nächstes Jahr wird’s nachberechnet, dass man in Summe 1/12 des jahresverbrauchs erstattet kriegt.
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    Gibt es eine Stelle wo man bestimmte Gesichtspunkte adressieren kann?

    Ich habe heute morgen meinen gas Anbieter angeschrieben und auf den Umstand der angepassten Abschlagszahlung hingewiesen. Die Antwort wird sicherlich nicht verbindlich kommen, bevor es der Staat beschlossen hat.
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    Ab März kommt dann der Deckel. Da der ja nur auf den Arbeitspreis zu gelten scheint, wären an dann Verträge mit sehr geringer Grundgebirge und hohem Arbeitspreis am attraktivsten. Das heißt, bis dahin übergangsweise erstmal zum Grundversorger wechseln, wenn der Vertrag ohnehin gerade ausläuft?

    EDIT: Grundgebühr (bearbeitet)
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    Grundgebirge (nach dem englischen Fachausdruck auch Basement genannt) ist die Bezeichnung für die geologisch älteren, von mindestens einer Gebirgsbildung (Orogenese) erfassten und daher stets gefalteten, teilweise hochgradig metamorphen Krustenbereiche eines Kontinentalblocks.
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    Je mehr ich zu der avisierten staatlichen Dezember Zahlung lese (basierend auf dem Abschlag September), desto mehr frage ich mich weshalb man sich so etwas aufwändiges antut, wenn es doch per allgemeiner pauschale „leichter sein könnte“.

    Folgende Rechnung kursiert „Legt man die aktuellen Marktpreise zugrunde, liegt die durchschnittliche Abschlagszahlung für ein Einfamilienhaus derzeit bei rund 342 Euro. Übernimmt der Staat eine Rate, sinken die jährlichen Kosten von 4108 Euro auf 3766 Euro, was einer Entlastung von rund 8 Prozent entspricht.“

    Würde man nun eine vergleichbare Rechnung für Wohnungen haben oder einen anderen wert vergleichbar zu Rate zieht, könnte man die „reichen“ weniger und die „armen“ mehr entlastet zb per einer Pauschale von „342€“ (fair wäre jedoch eine durchschnittliche Abschlagszahlung über alle Wohnungsarten hinweg zu errechnen). (bearbeitet)
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    Ich finde die ganze Geschichte Quatsch. Anstatt gezielt sozial schwachen zu helfen, wird die Giesskanne rausgeholt. Am Problem selbst ändert sich doch eh nix. Und da wir Steuerzahler das alles zahlen, ist unterm Strich eh niemandem geholfen.

    Ohne den Ausbau der Erneuerbaren wird sich am Problem nix ändern... so ehrlich muss man halt sein. Weder AKWs noch billiges Gas sind realistische Optionen... und wer das Weltgeschehen verfolgt weiss das auch.
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    Hat jemand eine pausible Antwort darauf, wieso es im Bereich Gas eine Einmalzahlung in Höhe eines Abschlages geben soll aber nicht im Strombereich? Die Stromkosten sind ja ebenfalls extrem hochgegangen und es mag Leute geben, die vielleicht im Bereich Gas eine längere ,,Preisgarantie'' haben als beim Strom.Also ich verstehe nicht, wieso es nicht für Strom + Gas gilt. (bearbeitet)
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