Gastarif: Boni hängen vom postulierten Verbrauch ab. Bester Umgang damit?

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eingestellt am 16. Okt 2019
Moin.

Bei der Auswahl eines Gastarifes (bei Strom dürfte es ähnlich sein) trägt man seinen postulierten Verbrauch ein.

Bei Vattenfall Easy12 erhält man verschiedene Boni bei ansonsten gleichem Grund- und Verbrauchspreis.

Beispiele:

20700 kWh 195€ + 85€
21700 kWh 199€ + 80€
22700 kWh 210€ + 60€
23700 kWh 215€ + 50€

Frage:
Kann man ohne mühsames Ausprobieren die Sprunggrößen ermitteln?

Dann wäre eine vernünftige Entscheidung möglich, ob man bei der postulierten Verbrauchsangabe eher auf- oder abrundet.

Ich hätte übrigens erwartet, dass bei einem höheren Verbrauch auch ein höherer Bonus angeboten wird. Das ist erstaunlicherweise nicht so, wie man sehen kann.

Über euren Rat freue ich mich.
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19 Kommentare
Wieso zum Teufel habe ich prostutuierte gelesen
xeverlast16.10.2019 13:50

Wieso zum Teufel habe ich prostutuierte gelesen


und Gast-tarif.
Ich postuliere ein wenig mehr Gossensprache, damit ich auch verstehe was gefragt ist.
Ggf. steht die Abstufung in den AGB. Sonst keine Idee.
Bearbeitet von: "Ryker" 16. Okt 2019
Ryker16.10.2019 14:14

Ggf. steht die Abstufung in den AGB. Sonst keine Idee.


In den AGB wird wohl kein Unternehmen sowas niedergeschrieben haben. Sowas steht in den Vertragsbedingungen/Angebotsbedingungen. Wenns in den AGB stehen würde, müssten bei jeder Boni-Änderung ALLE Lieferanten und Endkunden informiert werden, da sich dadurch ja die AGB ändern würden.
Angelpimper16.10.2019 14:50

In den AGB wird wohl kein Unternehmen sowas niedergeschrieben haben. Sowas …In den AGB wird wohl kein Unternehmen sowas niedergeschrieben haben. Sowas steht in den Vertragsbedingungen/Angebotsbedingungen. Wenns in den AGB stehen würde, müssten bei jeder Boni-Änderung ALLE Lieferanten und Endkunden informiert werden, da sich dadurch ja die AGB ändern würden.


Es kann ja durchaus AGB mit verschieden Ständen geben. Maßgeblich sind ja die jeweils in Bezug genommenen bzw. zum Vertragsschluss gültigen.
Falls die Anbieter die Sprunggrößen nicht transparent machen, könnten sie von den Vermittlungsportalen oder jedem mit Zugriff auf die Schnittstelle zum Datenpool, per "Spider" ermittelt werden.

Dann wäre ein Hinweis vom Vermittler denkbar, wenn jemand seinen postulierten Jahresverbrauch dicht an einer Sprungmarke eingibt:

"Wenn Sie um 300 kWh erhöhen, erhalten Sie folgende Konditionen."

Interessant wäre auch, wo in den AGBs geregelt ist, ob und wenn ja wie die Boni angepasst werden dürfen, wenn ein Kunde den postulierten Verbrauch unterschreitet.

Ist euch dazu was bekannt?
fermion16.10.2019 16:04

Falls die Anbieter die Sprunggrößen nicht transparent machen, könnten sie v …Falls die Anbieter die Sprunggrößen nicht transparent machen, könnten sie von den Vermittlungsportalen oder jedem mit Zugriff auf die Schnittstelle zum Datenpool, per "Spider" ermittelt werden.Dann wäre ein Hinweis vom Vermittler denkbar, wenn jemand seinen postulierten Jahresverbrauch dicht an einer Sprungmarke eingibt:"Wenn Sie um 300 kWh erhöhen, erhalten Sie folgende Konditionen."Interessant wäre auch, wo in den AGBs geregelt ist, ob und wenn ja wie die Boni angepasst werden dürfen, wenn ein Kunde den postulierten Verbrauch unterschreitet.Ist euch dazu was bekannt?


Postuliert is scho aweng dei Lieblingswort oder?
fermion16.10.2019 16:04

Falls die Anbieter die Sprunggrößen nicht transparent machen, könnten sie v …Falls die Anbieter die Sprunggrößen nicht transparent machen, könnten sie von den Vermittlungsportalen oder jedem mit Zugriff auf die Schnittstelle zum Datenpool, per "Spider" ermittelt werden.Dann wäre ein Hinweis vom Vermittler denkbar, wenn jemand seinen postulierten Jahresverbrauch dicht an einer Sprungmarke eingibt:"Wenn Sie um 300 kWh erhöhen, erhalten Sie folgende Konditionen."Interessant wäre auch, wo in den AGBs geregelt ist, ob und wenn ja wie die Boni angepasst werden dürfen, wenn ein Kunde den postulierten Verbrauch unterschreitet.Ist euch dazu was bekannt?


Ich habe bei einem Stromvertrag bewusst 500kWh zu viel angegeben, hat bei der Abrechnung niemanden interessiert. Es gab die Vorauszahlung zurück, da ich ja überraschenderweise 500 kWh weniger als geplant verbraucht habe und den Bonus für den höheren Wert.
@bastmast89
Seit diesem Thread auf jeden Fall
@tib
"Ich habe bei einem Stromvertrag bewusst 500kWh zu viel angegeben, hat bei der Abrechnung niemanden interessiert."


Wie hast Du herausfunden, wo die Sprungmarke zu den Boni (oder auch die Sprungmarke zu Arbeits-/Grundpreis gibt? Durch Stochern?


Was passiert, wenn man eine deutlichere Menge weniger verbraucht als - tata - postuliert wurde?


Wie sind solche Details geregelt?


Muss dann zum Arbeitspreis erwähnt werden, dass es dafür einen Mindestverbrauchsmenge nötig ist?
Direkt schon beim Vermitteln?
Ich gebe im Vorwege fast immer 3.500-4.000 kwh an und verbrauche immer so um die 1.200-1.500 kwh. Hat noch nie jemand gemeckert und den höheren Bonus reduziert.

Und wenn die das machen, dann sagst du...eingezogen mit 3 Personen dementsprechend hoch eingeschätzt, kurz danach getrennt und nun 1 Jahr alleine gelebt. Da kann niemand was gegen sagen.

Hatte aber bisher auch noch nie einen Tarif mit Mindestmenge oder sowas abgeschlossen.
Bearbeitet von: "ibex" 16. Okt 2019
Postuliert. Da hat jemand ein Fremdwort aus den 20er Jahren aufgeschnappt.
A.R.Penck16.10.2019 18:22

Postuliert. Da hat jemand ein Fremdwort aus den 20er Jahren aufgeschnappt. …Postuliert. Da hat jemand ein Fremdwort aus den 20er Jahren aufgeschnappt.


oder jemand ist besoffen durch eine Juravorlesung gestolpert
@ibex
"Ich gebe im Vorwege fast immer 3.500-4.000 kwh an und verbrauche immer so um die 1.200-1.500 kwh. Hat noch nie jemand gemeckert und den höheren Bonus reduziert."


Wenn das wirklich problemlos geht, wäre das eine spektakuläre Methode um drastisch höhere Boni zu erhalten.


Dein Beispiel mit postulierten 4000 versus 1200kWh - bei Vattenfall Easy 12 Strom:
Gesamtbonus 209€ bei 4000kWh
Gesamtbonus 77€ bei 1200kWh

Bei identischem Grund- und Verbrauchspreis.

Können andere bestätigen, dass sowas nicht durch AGB verhindert wird?

Die Axiome würde in ihren Grundfesten erschüttert.
Bearbeitet von: "fermion" 16. Okt 2019
Ich würde es mit dem höher angesetzten Wert nicht übertreiben. Das Beispiel wäre mir zu krass.
Da ich jedes Jahr zwischen zwei Anbietern hin und her springe, möchte ich beim nächsten Mal gerne wieder den Neukundenbonus nutzen. Das funktioniert bisher ohne Probleme.
Daher frage ich ja hier nach Erfahrungen.
Gucken die Anbieter überhaupt nach solchen Dingen oder kräht kein Hahn danach.

Hat jemand schon eine Kürzung eines Bonus erlebt, wenn sein realer deutlich unter dem postulierten lag?

Die erzielbaren Vorteile über diese Methode übertreffen jedenfalls alles, was sonst hier im Forum als "Aktion" etc. mitgeteilt wird.
Verivox teilt mir mit, dass normalerweise die Anbieter vor einem Vertragsangebot beim Netzbetreiber prüfen, ob der postulierte Verbrauch in etwa dem der vergangenen Jahre entspricht.

Wirkliche Aussagen, was denn passiert, wenn am Ende des Jahres der Verbrauch deutlich niedriger liegt als bei Vertragsabschluss postuliert, gab es jedoch nicht.

Kürzt dann der Anbieter nachträglich den Bonus, ändert er den Arbeits- oder Grundpreis noch rückwirkend?

Und wo ist sowas präzise in den AGB geregelt.

Ich bin noch skeptisch, ob man das von ibex praktizierte Vorgehen wirklich problemlos übernehmen kann.
Was natürlich nicht heißt, dass ich Deinen Schilderungen misstraue, ibex.

Daher wäre ich über weitere Meldungen zum Thema sehr dankbar.


Mir ist es ein Rätsel, warum die Anbieter überhaupt einen absoluten und keine relativen Neukundenbonus (aka Jahresendabrechnungsbonus) anbieten.
Und auch die Sprunggrößen für Grundpreis und Arbeitspreis sollten bei Vertragsabschluss klar genannt werden.
Bearbeitet von: "fermion" 17. Okt 2019
Ich würde mich sehr über einige weitere Erfahrungsberichte freuen, wenn jemand einen postulierten Verbrauch angegeben hat, der deutlich über dem realen lag.
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