Gearbest Versand aus EU-Warehouse, trotzdem Zoll

25
eingestellt am 16. Sep 2016
Hallo

Habe mir am 27. August ein Teclast Tablet von Gearbest aus dem EU-Warehouse gekauft,
Gestern hat mir der Österreichische Zoll einen Brief geschickt ich solle ihnen doch bitte die Rechnung/PayPal Rechnung per Mail schicken.

Muss ich nun Zoll zahlen?
Dachte Ware aus dem EU Warehouse wurde schon von Gearbest verzollt?

Wie soll ich nun vorgehen, ihnen die Rechnung ychicken oder zuerst Gearbest anschreiben weil es ihr Fehler ist und die das regeln lassen?

Würde mich auf Hilfe freuen,

Best Regards
Zusätzliche Info
Beste Kommentare
Auch wenn es hier immer wieder falsch geschrieben wird, Gearbest verzollt die Ware nicht. EU-Warehouse bedeutet nicht, dass die Ware verzollt wurde. Man erweckt mit dieser Bezeichnung nur den Anschein. Glaubt irgendwer wirklich, dass Gearbest freiwillig die 25% Einfuhrumsatzsteuer in Ungarn abführt? Für die Abfuhr der Einfuhrabgaben ist der Importeur (also Du) verantwortlich. Deine Bestellung kam über Ungarn in die EU und der österreichische Zoll arbeitet wohl etwas schneller als der deutsche Zoll und hat die Sendung zolltechnisch erfasst. Deshalb sollte man bei einer Bestellung in China immer die 19% deutsche Einfuhrumsatzsteuer mit einkalkulieren. Auch wenn die Sendung nicht vom Zoll nicht erfasst wird, der deutsche Zoll ist nicht dumm. Irgendwann erhält der deutsche Zoll (vielleicht) die Datensätze und arbeitet diese automatisiert ab. In der Regel wird dann ein Steuerstrafverfahren eröffnet, das aber mit Zahlung der nicht abgeführten Steuer sofort wieder eingestellt wird. Ich spreche hier aus Erfahrung! Der Zoll nutzt hierbei die Verjährungsfrist von 10 Jahren voll aus.

Mein Tipp an Dich: Zahl die Steuer und fordere sie von Gearbest zurück. Besser jetzt als irgendwann später.

2. Tipp: Den Nachweis über die gezahlten Einfuhrabgaben 10 Jahre aufbewahren.
cma16. Sep 2016

Könnte man auch als Ordnungswidrigkeit interpretieren: Gearbest sugeriert …Könnte man auch als Ordnungswidrigkeit interpretieren: Gearbest sugeriert hier ja eine Verzollung mit dem EU-Warehouse - ich bin aber kein Jurist. Dann würden 3 Jahre aufheben reichen: http://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Zoelle/Abgabenerhebung/Nachtraegliche-buchmaessige-Erfassung/Absehen-von-der-nachtraeglichen-buchmaessigen-Erfassung/Verjaehrung/verjaehrung_node.html


Wie gesagt, ich spreche aus Erfahrung. Bei mir wurde das Steuerstrafverfahren nach 9 Jahren eröffnet (ging um einen Sony 16MB M2 Stick). Die Steuerbehörden vertreten den Standpunkt, dass Du als Importeur dafür zu sorgen hast, dass die Einfuhrabgaben abgeführt werden. Wenn Du es nicht machst, unterstellen sie Vorsatz womit die verlängerte Verjährungsfrist gilt. Was dabei Gearbest dem Importeur suggeriert, ist unerheblich.

Ich möchte damit aber keine Angst schüren, nur sollte man bei Bestellungen in China immer das Anfallen der Einfuhrabgaben mit einbeziehen, egal was der Verkäufer oder einige Leute auf Mydealz erzählen. Wie man dann damit umgeht, bleibt jedem selbst überlassen. Und selbst das Steuerstrafverfahren wird ja sofort eingestellt, wenn man die Abgaben zahlt. Man sollte aber den Brief nicht ignorieren, auch wenn er nicht als Einschreiben kommt.
sebasba16. Sep 2016

Auch wenn es hier immer wieder falsch geschrieben wird, Gearbest verzollt …Auch wenn es hier immer wieder falsch geschrieben wird, Gearbest verzollt die Ware nicht. EU-Warehouse bedeutet nicht, dass die Ware verzollt wurde. Man erweckt mit dieser Bezeichnung nur den Anschein. Glaubt irgendwer wirklich, dass Gearbest freiwillig die 25% Einfuhrumsatzsteuer in Ungarn abführt? Für die Abfuhr der Einfuhrabgaben ist der Importeur (also Du) verantwortlich. Deine Bestellung kam über Ungarn in die EU und der österreichische Zoll arbeitet wohl etwas schneller als der deutsche Zoll und hat die Sendung zolltechnisch erfasst. Deshalb sollte man bei einer Bestellung in China immer die 19% deutsche Einfuhrumsatzsteuer mit einkalkulieren. Auch wenn die Sendung nicht vom Zoll nicht erfasst wird, der deutsche Zoll ist nicht dumm. Irgendwann erhält der deutsche Zoll (vielleicht) die Datensätze und arbeitet diese automatisiert ab. In der Regel wird dann ein Steuerstrafverfahren eröffnet, das aber mit Zahlung der nicht abgeführten Steuer sofort wieder eingestellt wird. Ich spreche hier aus Erfahrung! Der Zoll nutzt hierbei die Verjährungsfrist von 10 Jahren voll aus. Mein Tipp an Dich: Zahl die Steuer und fordere sie von Gearbest zurück. Besser jetzt als irgendwann später. 2. Tipp: Den Nachweis über die gezahlten Einfuhrabgaben 10 Jahre aufbewahren.



Erzähl das mal den Deal erstellern die immer damit "werben" das es aus dem EU WH kommt.... Topp Comment! Danke!
Artikel, die in der EU gekauft werden (sprich Gearbest EU Warehouse) sind bereits importiert worden und dadurch kann der Käufer guten Gewissens davon ausgehen, dass der Händler die Importsteuer etc. gezahlt hat. Man ist als Käufer daher nicht verpflichtet, irgendetwas an Einfuhrsteuern zu zahlen, da der Artikel bei Erwerb bereits in der EU liegt. Damit kann man gegen jegliche Rechnungen vom Zoll vorgehen und auf den Händler verweisen.
Zitat von der offiziellen zoll.de Webseite: "Der Warenverkehr innerhalb der EU ist grundsätzlich frei. Für Waren, die Sie liefern, kann von Ihren Kunden gegebenenfalls eine Lieferantenerklärung angefordert werden."
Bearbeitet von: "Schwabl" 26. Dez 2017
25 Kommentare
gearbest wird da erstmal gar nix regeln.
wirst wohl zum zoll müssen und im nachgang dann mit gearbest eine lösung finden müssen.
denke aber, dass gearbest nicht die kompletten zollgebühren übernehmen wird. die werden sicher versuchen sich rauszureden und dir einen gutschein/teilrückerstattung anbieten.
Auch wenn es hier immer wieder falsch geschrieben wird, Gearbest verzollt die Ware nicht. EU-Warehouse bedeutet nicht, dass die Ware verzollt wurde. Man erweckt mit dieser Bezeichnung nur den Anschein. Glaubt irgendwer wirklich, dass Gearbest freiwillig die 25% Einfuhrumsatzsteuer in Ungarn abführt? Für die Abfuhr der Einfuhrabgaben ist der Importeur (also Du) verantwortlich. Deine Bestellung kam über Ungarn in die EU und der österreichische Zoll arbeitet wohl etwas schneller als der deutsche Zoll und hat die Sendung zolltechnisch erfasst. Deshalb sollte man bei einer Bestellung in China immer die 19% deutsche Einfuhrumsatzsteuer mit einkalkulieren. Auch wenn die Sendung nicht vom Zoll nicht erfasst wird, der deutsche Zoll ist nicht dumm. Irgendwann erhält der deutsche Zoll (vielleicht) die Datensätze und arbeitet diese automatisiert ab. In der Regel wird dann ein Steuerstrafverfahren eröffnet, das aber mit Zahlung der nicht abgeführten Steuer sofort wieder eingestellt wird. Ich spreche hier aus Erfahrung! Der Zoll nutzt hierbei die Verjährungsfrist von 10 Jahren voll aus.

Mein Tipp an Dich: Zahl die Steuer und fordere sie von Gearbest zurück. Besser jetzt als irgendwann später.

2. Tipp: Den Nachweis über die gezahlten Einfuhrabgaben 10 Jahre aufbewahren.
Verfasser
Vielen Dank für die Antwort.

So etwas habe ich schon befürchtet, naja kann man nun auch nichts mehr machen, dann werde ich dem Zoll mal die Rechnung schicken und zahlen, hätte ich doch wohl aus China bestellen sollen, wäre sogar 15$ billiger

Danke nochmal.

Best Regards
sebasba16. Sep 2016

Auch wenn es hier immer wieder falsch geschrieben wird, Gearbest verzollt …Auch wenn es hier immer wieder falsch geschrieben wird, Gearbest verzollt die Ware nicht. EU-Warehouse bedeutet nicht, dass die Ware verzollt wurde. Man erweckt mit dieser Bezeichnung nur den Anschein. Glaubt irgendwer wirklich, dass Gearbest freiwillig die 25% Einfuhrumsatzsteuer in Ungarn abführt? Für die Abfuhr der Einfuhrabgaben ist der Importeur (also Du) verantwortlich. Deine Bestellung kam über Ungarn in die EU und der österreichische Zoll arbeitet wohl etwas schneller als der deutsche Zoll und hat die Sendung zolltechnisch erfasst. Deshalb sollte man bei einer Bestellung in China immer die 19% deutsche Einfuhrumsatzsteuer mit einkalkulieren. Auch wenn die Sendung nicht vom Zoll nicht erfasst wird, der deutsche Zoll ist nicht dumm. Irgendwann erhält der deutsche Zoll (vielleicht) die Datensätze und arbeitet diese automatisiert ab. In der Regel wird dann ein Steuerstrafverfahren eröffnet, das aber mit Zahlung der nicht abgeführten Steuer sofort wieder eingestellt wird. Ich spreche hier aus Erfahrung! Der Zoll nutzt hierbei die Verjährungsfrist von 10 Jahren voll aus. Mein Tipp an Dich: Zahl die Steuer und fordere sie von Gearbest zurück. Besser jetzt als irgendwann später. 2. Tipp: Den Nachweis über die gezahlten Einfuhrabgaben 10 Jahre aufbewahren.



Könnte man auch als Ordnungswidrigkeit interpretieren: Gearbest sugeriert hier ja eine Verzollung mit dem EU-Warehouse - ich bin aber kein Jurist.
Dann würden 3 Jahre aufheben reichen:
zoll.de/DE/…tml


sebasba16. Sep 2016

Auch wenn es hier immer wieder falsch geschrieben wird, Gearbest verzollt …Auch wenn es hier immer wieder falsch geschrieben wird, Gearbest verzollt die Ware nicht. EU-Warehouse bedeutet nicht, dass die Ware verzollt wurde. Man erweckt mit dieser Bezeichnung nur den Anschein. Glaubt irgendwer wirklich, dass Gearbest freiwillig die 25% Einfuhrumsatzsteuer in Ungarn abführt? Für die Abfuhr der Einfuhrabgaben ist der Importeur (also Du) verantwortlich. Deine Bestellung kam über Ungarn in die EU und der österreichische Zoll arbeitet wohl etwas schneller als der deutsche Zoll und hat die Sendung zolltechnisch erfasst. Deshalb sollte man bei einer Bestellung in China immer die 19% deutsche Einfuhrumsatzsteuer mit einkalkulieren. Auch wenn die Sendung nicht vom Zoll nicht erfasst wird, der deutsche Zoll ist nicht dumm. Irgendwann erhält der deutsche Zoll (vielleicht) die Datensätze und arbeitet diese automatisiert ab. In der Regel wird dann ein Steuerstrafverfahren eröffnet, das aber mit Zahlung der nicht abgeführten Steuer sofort wieder eingestellt wird. Ich spreche hier aus Erfahrung! Der Zoll nutzt hierbei die Verjährungsfrist von 10 Jahren voll aus. Mein Tipp an Dich: Zahl die Steuer und fordere sie von Gearbest zurück. Besser jetzt als irgendwann später. 2. Tipp: Den Nachweis über die gezahlten Einfuhrabgaben 10 Jahre aufbewahren.



Erzähl das mal den Deal erstellern die immer damit "werben" das es aus dem EU WH kommt.... Topp Comment! Danke!
cma16. Sep 2016

Könnte man auch als Ordnungswidrigkeit interpretieren: Gearbest sugeriert …Könnte man auch als Ordnungswidrigkeit interpretieren: Gearbest sugeriert hier ja eine Verzollung mit dem EU-Warehouse - ich bin aber kein Jurist. Dann würden 3 Jahre aufheben reichen: http://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Zoelle/Abgabenerhebung/Nachtraegliche-buchmaessige-Erfassung/Absehen-von-der-nachtraeglichen-buchmaessigen-Erfassung/Verjaehrung/verjaehrung_node.html


Wie gesagt, ich spreche aus Erfahrung. Bei mir wurde das Steuerstrafverfahren nach 9 Jahren eröffnet (ging um einen Sony 16MB M2 Stick). Die Steuerbehörden vertreten den Standpunkt, dass Du als Importeur dafür zu sorgen hast, dass die Einfuhrabgaben abgeführt werden. Wenn Du es nicht machst, unterstellen sie Vorsatz womit die verlängerte Verjährungsfrist gilt. Was dabei Gearbest dem Importeur suggeriert, ist unerheblich.

Ich möchte damit aber keine Angst schüren, nur sollte man bei Bestellungen in China immer das Anfallen der Einfuhrabgaben mit einbeziehen, egal was der Verkäufer oder einige Leute auf Mydealz erzählen. Wie man dann damit umgeht, bleibt jedem selbst überlassen. Und selbst das Steuerstrafverfahren wird ja sofort eingestellt, wenn man die Abgaben zahlt. Man sollte aber den Brief nicht ignorieren, auch wenn er nicht als Einschreiben kommt.
Verfasser
natürlich werde ich den Zoll zahlen, vielleicht schreibe ich auch noch Gearbest an, mal schauen ob ich die Zeit finde.

Ps:
Kam sogar als Eingeschriebener Brief
sebasba16. Sep 2016

Wie gesagt, ich spreche aus Erfahrung. Bei mir wurde …Wie gesagt, ich spreche aus Erfahrung. Bei mir wurde das Steuerstrafverfahren nach 9 Jahren eröffnet (ging um einen Sony 16MB M2 Stick). Die Steuerbehörden vertreten den Standpunkt, dass Du als Importeur dafür zu sorgen hast, dass die Einfuhrabgaben abgeführt werden. Wenn Du es nicht machst, unterstellen sie Vorsatz womit die verlängerte Verjährungsfrist gilt. Was dabei Gearbest dem Importeur suggeriert, ist unerheblich. Ich möchte damit aber keine Angst schüren, nur sollte man bei Bestellungen in China immer das Anfallen der Einfuhrabgaben mit einbeziehen, egal was der Verkäufer oder einige Leute auf Mydealz erzählen. Wie man dann damit umgeht, bleibt jedem selbst überlassen. Und selbst das Steuerstrafverfahren wird ja sofort eingestellt, wenn man die Abgaben zahlt. Man sollte aber den Brief nicht ignorieren, auch wenn er nicht als Einschreiben kommt.


Krass. Wo hattest du den denn gekauft?
bear216. Sep 2016

Krass. Wo hattest du den denn gekauft?


Es war ein Angebot auf ebay.com. Krass ist die Tatsache, dass ebay die Transaktionsdaten des Verkäufers an den Zoll weitergegeben hat. Diese (von mir vermutete) Zusammenarbeit war mir bis dato unbekannt.
sebasba16. Sep 2016

Wie gesagt, ich spreche aus Erfahrung. Bei mir wurde …Wie gesagt, ich spreche aus Erfahrung. Bei mir wurde das Steuerstrafverfahren nach 9 Jahren eröffnet (ging um einen Sony 16MB M2 Stick). Die Steuerbehörden vertreten den Standpunkt, dass Du als Importeur dafür zu sorgen hast, dass die Einfuhrabgaben abgeführt werden. Wenn Du es nicht machst, unterstellen sie Vorsatz womit die verlängerte Verjährungsfrist gilt. Was dabei Gearbest dem Importeur suggeriert, ist unerheblich. Ich möchte damit aber keine Angst schüren, nur sollte man bei Bestellungen in China immer das Anfallen der Einfuhrabgaben mit einbeziehen, egal was der Verkäufer oder einige Leute auf Mydealz erzählen. Wie man dann damit umgeht, bleibt jedem selbst überlassen. Und selbst das Steuerstrafverfahren wird ja sofort eingestellt, wenn man die Abgaben zahlt. Man sollte aber den Brief nicht ignorieren, auch wenn er nicht als Einschreiben kommt.



Nicht schlecht. Das nenne ich "mit Kanonen auf Spatzen geschossen".
Waren das deutsche Zollbehörden?

Ja, Beamte des Zollkriminalamtes Köln haben es festgestellt. Ich hätte es vernünftigerweise wissen müssen und damit haben sie leider Recht.11281040-OodHR.jpg11281040-h5wA1.jpg

Avatar
GelöschterUser553149
bitte mehr solcher posts, damit die bude hier nicht bald komlett zur gearbest veranstaltung wird ! es wird echt zeit für eine neue kategorie @admin bzw. zwei : china zeugs (bereits in deutschland / amazon) und china zeugs (aus china)
sebasba16. Sep 2016

Ja, Beamte des Zollkriminalamtes Köln haben es festgestellt. Ich hätte es v …Ja, Beamte des Zollkriminalamtes Köln haben es festgestellt. Ich hätte es vernünftigerweise wissen müssen und damit haben sie leider Recht.[Bild] [Bild]

Das gleiche schreiben hatte ich auch. 9 Jahre nachdem ich nen Sony Memory Stick Duo bei eBay aus HK gekauft hab
Man soll ja jeden Tag etwas neues hinzu lernen. Bis gerade war ich der Ansicht daß bei Versand innerhalb der EU der Versender Einfuhr samt Versteuerung und Verzollung (je nach Warengruppe) schon geregelt habe. Tomtop betreibt ja zum Beispiel in Hamburg ein Versandlager. Die dort vorrätige Ware müsste doch die üblichen Abfertigung samt den zugehörigen Abgaben durchlaufen haben?
Turaluraluralu7. Aug 2017

Man soll ja jeden Tag etwas neues hinzu lernen. Bis gerade war ich der …Man soll ja jeden Tag etwas neues hinzu lernen. Bis gerade war ich der Ansicht daß bei Versand innerhalb der EU der Versender Einfuhr samt Versteuerung und Verzollung (je nach Warengruppe) schon geregelt habe. Tomtop betreibt ja zum Beispiel in Hamburg ein Versandlager. Die dort vorrätige Ware müsste doch die üblichen Abfertigung samt den zugehörigen Abgaben durchlaufen haben?



Auch wenn der Kommentar schon älter ist, antworte ich mal. Nein, die Ware ist nicht korrekt versteuert. Gearbest, Geek buy ing, Honorbuy, Efox, Tomtop und die ganzen anderen China Händler mit EU Lager zahlen eben nicht bei der Einfuhr die Steuern. Die Ware wird mit falschen Papieren bzw. zu niedrigem Warenwert in EU Ländern eingeführt, in denen nicht so genau hingeschaut wird, z.B. England. Man macht seine Geschäfte dann aber weiterhin mit einem Händler, der laut Impressum in China oder Hong Kong sitzt, falls es überhaupt ein Impressum auf der Seite gibt. Bei den europäischen Versandlagern geht es auch nicht mit rechten Dingen zu und man bekommt auch keine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer, weil diese gar nicht anfällt.

Noch ganz interessant dazu ist der Artikel zu der Razzia in Spanien: heise.de/new…tml

Wer bei einem China Shop bestellt, sollte sich also immer bewusst sein, dass es eben kein normaler Einkauf wie bei Amazon oder Media Markt ist. Selbst der Versand aus einem EU Lager führt deshalb nicht automatisch zu den gleichen Vebrraucherrechten wie bei einem europäischen Händler, selbst wenn sie dem Kunden eigentlich sogar zustehen müssten.
Wenn die Ware sich schon in einem EU-Lager befindet, muss man ja keine Einfuhrumsatzsteuer zahlen. In diesem Fall sähe ich mich dann auch nicht in der Pflicht etwas anzumelden, da ich nichts in die EU importiere. Der Importeur ist der Händler, den sollte der Zoll belangen. Fände das in diesem Fall auch eine Frechheit und auch unzumutbar für den 0815-Käufer, dies herauszufinden. Problem dürfte zwar die falsche Rechnung ohne ausgewiesene Steuer sein, aber trotzdem sehe ich da den Händler als Verursacher in der Schuld. Das mal so als persönliches Wertungsgefühl.
Horst_Lichter-sensei6. Sep 2017

Wenn die Ware sich schon in einem EU-Lager befindet, muss man ja keine …Wenn die Ware sich schon in einem EU-Lager befindet, muss man ja keine Einfuhrumsatzsteuer zahlen. In diesem Fall sähe ich mich dann auch nicht in der Pflicht etwas anzumelden, da ich nichts in die EU importiere. Der Importeur ist der Händler, den sollte der Zoll belangen. Fände das in diesem Fall auch eine Frechheit und auch unzumutbar für den 0815-Käufer, dies herauszufinden. Problem dürfte zwar die falsche Rechnung ohne ausgewiesene Steuer sein, aber trotzdem sehe ich da den Händler als Verursacher in der Schuld. Das mal so als persönliches Wertungsgefühl.



leider total falsches gefühl. Du musst es im zweifel nachweisen das die ware korrekt versteuert wurde. kannst du das nicht musst DU zahlen
Wenn in einem EU Lager bestellt wurde/wird, wie bitte will der Zoll einem Vorsatz vorwerfen bzw. diesen Vorwurf aufrecht erhalten? Zumal ich als Käufer dann eben nicht derjenige war, der das Produkt in die EU verbrachte/einführte.
Wenn man aus einem nicht-EU Land etwas bestellt, verstehe ich die nachträglichen Forderungen vollkommen. Bei einem Kauf aus einem EU Land, bezweifle ich, dass das rechtlich so klar und einfach ist, wie hier suggeriert.


@freewilly:
Gibt es Quellen für deine Ansicht? Würde mich wirklich interessieren. Bei Lieferung aus EU oder gar DE kann ich niemals eine korrekte Versteuerung nachweisen, da diese Unterlagen beim Importeur, sprich dem Händler, liegen.

EDIT:
heise.de/ct/…tml

"Händler aus Nicht-EU-Staaten liefern über EU-Zwischenlager und hinterziehen die dabei fällige Umsatzsteuer."
"
Deutsche Steuerfahnder knöpfen sich chinesische Händler vor. Die EU-Kommission will das Steuersystem umkrempeln. Und die britische Regierung lässt Plattformbetreiber wie Amazon und eBay seit Kurzem für steuerhinterziehende Verkäufer haften."

Klingt nicht so, als wäre in diesen Fällen der Käufer der Schuldige ...
Bearbeitet von: "Ali_nix_schuld" 12. Sep 2017
Hat einer schon mal erfolgreich die gezahlte Steuer von gearbest zurück bekommen?
freewilly16. Sep 2016

Erzähl das mal den Deal erstellern die immer damit "werben" das es aus dem …Erzähl das mal den Deal erstellern die immer damit "werben" das es aus dem EU WH kommt.... Topp Comment! Danke!



man könnte den mist auch gleich verbieten auf mydealz.. nur EU Dealz listen
Bearbeitet von: "Oliver75" 9. Dez 2017
Artikel, die in der EU gekauft werden (sprich Gearbest EU Warehouse) sind bereits importiert worden und dadurch kann der Käufer guten Gewissens davon ausgehen, dass der Händler die Importsteuer etc. gezahlt hat. Man ist als Käufer daher nicht verpflichtet, irgendetwas an Einfuhrsteuern zu zahlen, da der Artikel bei Erwerb bereits in der EU liegt. Damit kann man gegen jegliche Rechnungen vom Zoll vorgehen und auf den Händler verweisen.
Zitat von der offiziellen zoll.de Webseite: "Der Warenverkehr innerhalb der EU ist grundsätzlich frei. Für Waren, die Sie liefern, kann von Ihren Kunden gegebenenfalls eine Lieferantenerklärung angefordert werden."
Bearbeitet von: "Schwabl" 26. Dez 2017
sebasba16. Sep 2016

Es war ein Angebot auf ebay.com. Krass ist die Tatsache, dass ebay die … Es war ein Angebot auf ebay.com. Krass ist die Tatsache, dass ebay die Transaktionsdaten des Verkäufers an den Zoll weitergegeben hat. Diese (von mir vermutete) Zusammenarbeit war mir bis dato unbekannt.


Danke gut zu wissen. Werde jetzt bestellungen da sein lassen.
Hallo, nun, da von Gearbest aber keine ordentlichen Rechnungen kommen, wie weise ich den Kauf aus EU-Warehouse nach? Habe da bisher nicht bestellt, da nur kleinere Sachen.
Turaluraluralu7. Aug 2017

Man soll ja jeden Tag etwas neues hinzu lernen. Bis gerade war ich der …Man soll ja jeden Tag etwas neues hinzu lernen. Bis gerade war ich der Ansicht daß bei Versand innerhalb der EU der Versender Einfuhr samt Versteuerung und Verzollung (je nach Warengruppe) schon geregelt habe. Tomtop betreibt ja zum Beispiel in Hamburg ein Versandlager. Die dort vorrätige Ware müsste doch die üblichen Abfertigung samt den zugehörigen Abgaben durchlaufen haben?


Es könnte - ich sage könnte - sich auch um den "ZOLLFREIEN" (Hafen)Teil Hamburgs handeln? Ich vermute so macht es gearbest auch .... zoolfrei gelagert, aber in Europa ...schlaue Chinesen lol
Konsumterrorvor 1 h, 52 m

Es könnte - ich sage könnte - sich auch um den "ZOLLFREIEN" (Hafen)Teil H …Es könnte - ich sage könnte - sich auch um den "ZOLLFREIEN" (Hafen)Teil Hamburgs handeln? Ich vermute so macht es gearbest auch .... zoolfrei gelagert, aber in Europa ...schlaue Chinesen lol


Könnte man denken, kann aber meines Erachtens nicht tatsächlich so sein.

Zum einen endet die Zollfreiheit eines solchen Freihafens (oder Freilagers, falls es nicht Wasser liegt) an seiner Grenze und beim Grenzübertritt muss verzollt und umsatzversteuert werden. Ein Freihafen ergibt somit nur als längerfristiges Zwischenlager einen Sinn, also eine größere Menge gut haltbarer Dinge ein- und erst nach und nach weiterzuverkaufen (Gewürze, Genussmittel...) oder sehr teure Gegenstände bis zum Weiterverkauf abgabenfrei vorzuhalten (Kunst, Teppiche,...). Wohl auch aufgrund der fortschreitenden Reduzierung von Lagerbeständen gibt's aber tatsächlich kaum noch Freihäfen. In Hamburg (Speicherstadt), Bremen und Kiel seit 2007 bis 2013 nicht mehr und auch die Londoner Docklands sind ja inzwischen anderweitig bekannt.

Gibt's kaum noch, müsste dann doch versteuert werden und erscheint für's chinesische Versandgut auch nicht zweckdienlich. (-;=

Tomtops Hamburger Lagerhaus hatte ich mal nachgeschaut: Tomorrowtop, GmbH Moorfleeter Str. 40, 22113 Hamburg-Billbrook. Das ist ein ganz normales Lagerhaus in 'nem Gewerbegebiet nahe des Hafens.
Bearbeitet von: "Turaluraluralu" 21. Mär
Dein Kommentar
Avatar
@
    Text

    Top Diskussionen

    Top-Händler