Gearbest Versand aus EU-Warehouse, trotzdem Zoll

Hallo

Habe mir am 27. August ein Teclast Tablet von Gearbest aus dem EU-Warehouse gekauft,
Gestern hat mir der Österreichische Zoll einen Brief geschickt ich solle ihnen doch bitte die Rechnung/PayPal Rechnung per Mail schicken.

Muss ich nun Zoll zahlen?
Dachte Ware aus dem EU Warehouse wurde schon von Gearbest verzollt?

Wie soll ich nun vorgehen, ihnen die Rechnung ychicken oder zuerst Gearbest anschreiben weil es ihr Fehler ist und die das regeln lassen?

Würde mich auf Hilfe freuen,

Best Regards

Beliebteste Kommentare

Auch wenn es hier immer wieder falsch geschrieben wird, Gearbest verzollt die Ware nicht. EU-Warehouse bedeutet nicht, dass die Ware verzollt wurde. Man erweckt mit dieser Bezeichnung nur den Anschein. Glaubt irgendwer wirklich, dass Gearbest freiwillig die 25% Einfuhrumsatzsteuer in Ungarn abführt? Für die Abfuhr der Einfuhrabgaben ist der Importeur (also Du) verantwortlich. Deine Bestellung kam über Ungarn in die EU und der österreichische Zoll arbeitet wohl etwas schneller als der deutsche Zoll und hat die Sendung zolltechnisch erfasst. Deshalb sollte man bei einer Bestellung in China immer die 19% deutsche Einfuhrumsatzsteuer mit einkalkulieren. Auch wenn die Sendung nicht vom Zoll nicht erfasst wird, der deutsche Zoll ist nicht dumm. Irgendwann erhält der deutsche Zoll (vielleicht) die Datensätze und arbeitet diese automatisiert ab. In der Regel wird dann ein Steuerstrafverfahren eröffnet, das aber mit Zahlung der nicht abgeführten Steuer sofort wieder eingestellt wird. Ich spreche hier aus Erfahrung! Der Zoll nutzt hierbei die Verjährungsfrist von 10 Jahren voll aus.

Mein Tipp an Dich: Zahl die Steuer und fordere sie von Gearbest zurück. Besser jetzt als irgendwann später.

2. Tipp: Den Nachweis über die gezahlten Einfuhrabgaben 10 Jahre aufbewahren.

11 Kommentare

gearbest wird da erstmal gar nix regeln.
wirst wohl zum zoll müssen und im nachgang dann mit gearbest eine lösung finden müssen.
denke aber, dass gearbest nicht die kompletten zollgebühren übernehmen wird. die werden sicher versuchen sich rauszureden und dir einen gutschein/teilrückerstattung anbieten.

Auch wenn es hier immer wieder falsch geschrieben wird, Gearbest verzollt die Ware nicht. EU-Warehouse bedeutet nicht, dass die Ware verzollt wurde. Man erweckt mit dieser Bezeichnung nur den Anschein. Glaubt irgendwer wirklich, dass Gearbest freiwillig die 25% Einfuhrumsatzsteuer in Ungarn abführt? Für die Abfuhr der Einfuhrabgaben ist der Importeur (also Du) verantwortlich. Deine Bestellung kam über Ungarn in die EU und der österreichische Zoll arbeitet wohl etwas schneller als der deutsche Zoll und hat die Sendung zolltechnisch erfasst. Deshalb sollte man bei einer Bestellung in China immer die 19% deutsche Einfuhrumsatzsteuer mit einkalkulieren. Auch wenn die Sendung nicht vom Zoll nicht erfasst wird, der deutsche Zoll ist nicht dumm. Irgendwann erhält der deutsche Zoll (vielleicht) die Datensätze und arbeitet diese automatisiert ab. In der Regel wird dann ein Steuerstrafverfahren eröffnet, das aber mit Zahlung der nicht abgeführten Steuer sofort wieder eingestellt wird. Ich spreche hier aus Erfahrung! Der Zoll nutzt hierbei die Verjährungsfrist von 10 Jahren voll aus.

Mein Tipp an Dich: Zahl die Steuer und fordere sie von Gearbest zurück. Besser jetzt als irgendwann später.

2. Tipp: Den Nachweis über die gezahlten Einfuhrabgaben 10 Jahre aufbewahren.

Vielen Dank für die Antwort.

So etwas habe ich schon befürchtet, naja kann man nun auch nichts mehr machen, dann werde ich dem Zoll mal die Rechnung schicken und zahlen, hätte ich doch wohl aus China bestellen sollen, wäre sogar 15$ billiger

Danke nochmal.

Best Regards

sebasbavor 44 m

Auch wenn es hier immer wieder falsch geschrieben wird, Gearbest verzollt die Ware nicht. EU-Warehouse bedeutet nicht, dass die Ware verzollt wurde. Man erweckt mit dieser Bezeichnung nur den Anschein. Glaubt irgendwer wirklich, dass Gearbest freiwillig die 25% Einfuhrumsatzsteuer in Ungarn abführt? Für die Abfuhr der Einfuhrabgaben ist der Importeur (also Du) verantwortlich. Deine Bestellung kam über Ungarn in die EU und der österreichische Zoll arbeitet wohl etwas schneller als der deutsche Zoll und hat die Sendung zolltechnisch erfasst. Deshalb sollte man bei einer Bestellung in China immer die 19% deutsche Einfuhrumsatzsteuer mit einkalkulieren. Auch wenn die Sendung nicht vom Zoll nicht erfasst wird, der deutsche Zoll ist nicht dumm. Irgendwann erhält der deutsche Zoll (vielleicht) die Datensätze und arbeitet diese automatisiert ab. In der Regel wird dann ein Steuerstrafverfahren eröffnet, das aber mit Zahlung der nicht abgeführten Steuer sofort wieder eingestellt wird. Ich spreche hier aus Erfahrung! Der Zoll nutzt hierbei die Verjährungsfrist von 10 Jahren voll aus. Mein Tipp an Dich: Zahl die Steuer und fordere sie von Gearbest zurück. Besser jetzt als irgendwann später. 2. Tipp: Den Nachweis über die gezahlten Einfuhrabgaben 10 Jahre aufbewahren.



Könnte man auch als Ordnungswidrigkeit interpretieren: Gearbest sugeriert hier ja eine Verzollung mit dem EU-Warehouse - ich bin aber kein Jurist.
Dann würden 3 Jahre aufheben reichen:
zoll.de/DE/…tml


sebasbavor 1 h, 18 m

Auch wenn es hier immer wieder falsch geschrieben wird, Gearbest verzollt die Ware nicht. EU-Warehouse bedeutet nicht, dass die Ware verzollt wurde. Man erweckt mit dieser Bezeichnung nur den Anschein. Glaubt irgendwer wirklich, dass Gearbest freiwillig die 25% Einfuhrumsatzsteuer in Ungarn abführt? Für die Abfuhr der Einfuhrabgaben ist der Importeur (also Du) verantwortlich. Deine Bestellung kam über Ungarn in die EU und der österreichische Zoll arbeitet wohl etwas schneller als der deutsche Zoll und hat die Sendung zolltechnisch erfasst. Deshalb sollte man bei einer Bestellung in China immer die 19% deutsche Einfuhrumsatzsteuer mit einkalkulieren. Auch wenn die Sendung nicht vom Zoll nicht erfasst wird, der deutsche Zoll ist nicht dumm. Irgendwann erhält der deutsche Zoll (vielleicht) die Datensätze und arbeitet diese automatisiert ab. In der Regel wird dann ein Steuerstrafverfahren eröffnet, das aber mit Zahlung der nicht abgeführten Steuer sofort wieder eingestellt wird. Ich spreche hier aus Erfahrung! Der Zoll nutzt hierbei die Verjährungsfrist von 10 Jahren voll aus. Mein Tipp an Dich: Zahl die Steuer und fordere sie von Gearbest zurück. Besser jetzt als irgendwann später. 2. Tipp: Den Nachweis über die gezahlten Einfuhrabgaben 10 Jahre aufbewahren.



Erzähl das mal den Deal erstellern die immer damit "werben" das es aus dem EU WH kommt.... Topp Comment! Danke!

cmavor 44 m

Könnte man auch als Ordnungswidrigkeit interpretieren: Gearbest sugeriert hier ja eine Verzollung mit dem EU-Warehouse - ich bin aber kein Jurist. Dann würden 3 Jahre aufheben reichen: http://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Zoelle/Abgabenerhebung/Nachtraegliche-buchmaessige-Erfassung/Absehen-von-der-nachtraeglichen-buchmaessigen-Erfassung/Verjaehrung/verjaehrung_node.html


Wie gesagt, ich spreche aus Erfahrung. Bei mir wurde das Steuerstrafverfahren nach 9 Jahren eröffnet (ging um einen Sony 16MB M2 Stick). Die Steuerbehörden vertreten den Standpunkt, dass Du als Importeur dafür zu sorgen hast, dass die Einfuhrabgaben abgeführt werden. Wenn Du es nicht machst, unterstellen sie Vorsatz womit die verlängerte Verjährungsfrist gilt. Was dabei Gearbest dem Importeur suggeriert, ist unerheblich.

Ich möchte damit aber keine Angst schüren, nur sollte man bei Bestellungen in China immer das Anfallen der Einfuhrabgaben mit einbeziehen, egal was der Verkäufer oder einige Leute auf Mydealz erzählen. Wie man dann damit umgeht, bleibt jedem selbst überlassen. Und selbst das Steuerstrafverfahren wird ja sofort eingestellt, wenn man die Abgaben zahlt. Man sollte aber den Brief nicht ignorieren, auch wenn er nicht als Einschreiben kommt.

natürlich werde ich den Zoll zahlen, vielleicht schreibe ich auch noch Gearbest an, mal schauen ob ich die Zeit finde.

Ps:
Kam sogar als Eingeschriebener Brief

sebasbavor 53 m

Wie gesagt, ich spreche aus Erfahrung. Bei mir wurde das Steuerstrafverfahren nach 9 Jahren eröffnet (ging um einen Sony 16MB M2 Stick). Die Steuerbehörden vertreten den Standpunkt, dass Du als Importeur dafür zu sorgen hast, dass die Einfuhrabgaben abgeführt werden. Wenn Du es nicht machst, unterstellen sie Vorsatz womit die verlängerte Verjährungsfrist gilt. Was dabei Gearbest dem Importeur suggeriert, ist unerheblich. Ich möchte damit aber keine Angst schüren, nur sollte man bei Bestellungen in China immer das Anfallen der Einfuhrabgaben mit einbeziehen, egal was der Verkäufer oder einige Leute auf Mydealz erzählen. Wie man dann damit umgeht, bleibt jedem selbst überlassen. Und selbst das Steuerstrafverfahren wird ja sofort eingestellt, wenn man die Abgaben zahlt. Man sollte aber den Brief nicht ignorieren, auch wenn er nicht als Einschreiben kommt.


Krass. Wo hattest du den denn gekauft?

bear2vor 40 m

Krass. Wo hattest du den denn gekauft?


Es war ein Angebot auf ebay.com. Krass ist die Tatsache, dass ebay die Transaktionsdaten des Verkäufers an den Zoll weitergegeben hat. Diese (von mir vermutete) Zusammenarbeit war mir bis dato unbekannt.

sebasbavor 2 h, 5 m

Wie gesagt, ich spreche aus Erfahrung. Bei mir wurde das Steuerstrafverfahren nach 9 Jahren eröffnet (ging um einen Sony 16MB M2 Stick). Die Steuerbehörden vertreten den Standpunkt, dass Du als Importeur dafür zu sorgen hast, dass die Einfuhrabgaben abgeführt werden. Wenn Du es nicht machst, unterstellen sie Vorsatz womit die verlängerte Verjährungsfrist gilt. Was dabei Gearbest dem Importeur suggeriert, ist unerheblich. Ich möchte damit aber keine Angst schüren, nur sollte man bei Bestellungen in China immer das Anfallen der Einfuhrabgaben mit einbeziehen, egal was der Verkäufer oder einige Leute auf Mydealz erzählen. Wie man dann damit umgeht, bleibt jedem selbst überlassen. Und selbst das Steuerstrafverfahren wird ja sofort eingestellt, wenn man die Abgaben zahlt. Man sollte aber den Brief nicht ignorieren, auch wenn er nicht als Einschreiben kommt.



Nicht schlecht. Das nenne ich "mit Kanonen auf Spatzen geschossen".
Waren das deutsche Zollbehörden?

Ja, Beamte des Zollkriminalamtes Köln haben es festgestellt. Ich hätte es vernünftigerweise wissen müssen und damit haben sie leider Recht.11281040-OodHR.jpg11281040-h5wA1.jpg

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