Gebühren bei verschieden Zahlungsarten

25
eingestellt am 10. Mai
Hallo,
weiß jemand wie hoch die Gebühren bei unterschiedlichen Zahlungsarten on/offline sind? Ich würde gern den Händler wenigstens etwas gutes tun, wenn ich schon immer so günstig einkaufe . Oder ist der unterschied nicht so groß? Als Beispiele fallen mir ein: Rechnung, Vorkasse , Visa/Mastercard, Paypal, Paydirect, Klarna, Sofortüberweisung . Und ist das genauso auf das offline Geschöft zu übertragen?
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Offline ist Barzahlung keineswegs gratis: Aufbewahrung, Sicherung, Transport + Transportsicherung, Einzahlung , Verlust/Diebstahl...
In einem Uni-Skript war mal eine Tabelle, ca. 8 Jahre her, da wurde Bargeld minimal teurer geführt als Lastschrift per EC ^^ finde die Quelle leider gerade nicht. BWL für Ingenieure an einer technischen Uni
Online
Vorkasse: I.d.R. das billigste für den Händler. Ggf. Transaktionen der Bank/PSP, aber ziemlich nahe 0.
Rechnung: Bei Eigenabwicklung durch den Händler ebenfalls relativ günstig, dafür hat der Händler das Risiko eines Zahlungsausfalls. Häufig wird das aber zuKlarna oder Billsafe/PayPal ausgelagert, dann ist es demensprechend teurer
Kreditkarte: Transaktionsgebühr + Interchange-Gebühren, bei Adyen beispielsweise ~1% + 0,10€. Bei Abwicklung via PayPal oder Klarna zahlt der Händler deutlich mehr.
PayPal: 2,49% + 0,35€, bei zunehmendem Volumen aber auch deutlich weniger
Klarna: Bei Nutzung des Checkouts 1,99% + 0,35€; ansonsten Rechnung 2,99% + 0,35€ (Sofort s. Unten)
Sofort: 1,35% + 0,20€

Die Werte können je nach Payment Service Provider auch variieren.

Offline
Noch mehr Varianz. Generell sind Barzahlungen bei kleinen Beträgen tendenziell günstiger, da bei Kartenzahlungen meist eine transaktionsfixe Gebühr anfällt.
Beispiele für Kartenakzeptanz:
- Sumup: keine Grundgebühr, keine Tx-gebühr, Maestro/VPay 0,9%, Kreditkarten 1,9%
- Elavon: 19,90€ mtl. inklusive Terminal und 100 Transaktionen, 5ct je weiterer Transaktion, girocard 0,214%, maestro/vpay 0,55%, Mastercard/Visa 1,15% [Corporate Karten und nicht EEA ist nochmal teurer]
25 Kommentare
Ich hab mal was gehört zu Kreditkarten:
Mit PIN kostet es den Händler mindestens 8 Cent, mit Unterschrift ist es für den Händler ohne Gebühr.
An mehr Details kann ich mich leider nicht sicher erinnern.
Kommt drauf an was dein Händler mit deinem Zahlungsanbieter vereinbart hat. Denke mal Vorkasse dürfte am besten sein. Selbst bei Bargeld entstehen im Kosten wenn der Händler es auf die Bank bringt.
Ist total unterschiedlich. Die kleinen Händler zählen auf alles außer normale Vorkasse Gebühren, die aber nicht einheitlich sind. PayPal und Klarna ist wohl Recht teuer, Kreditkarte geht eigentlich. Aber genaue Gebühren (auch monatlich) werden wir nicht erfahren.
sker.hx10.05.2020 22:34

Ich hab mal was gehört zu Kreditkarten:Mit PIN kostet es den Händler m …Ich hab mal was gehört zu Kreditkarten:Mit PIN kostet es den Händler mindestens 8 Cent, mit Unterschrift ist es für den Händler ohne Gebühr.An mehr Details kann ich mich leider nicht sicher erinnern.


Das ist nicht korrekt.
quak110.05.2020 22:39

Das ist nicht korrekt.


Dann nehme ich es zurück. Wenn ich schon keine Quelle anführen kann, welche das bestätigt, hast du wenigstens eine, die das Gegenteil beweist?
sker.hx10.05.2020 22:40

Dann nehme ich es zurück. Wenn ich schon keine Quelle anführen kann, w …Dann nehme ich es zurück. Wenn ich schon keine Quelle anführen kann, welche das bestätigt, hast du wenigstens eine, die das Gegenteil beweist?


Die Gebühren hängen von der Vereinbarung des Händlers mit seinem Anbieter für die Zahlungsabwicklung ab. Aldi hat sicher bessere Konditionen als mancher Frisör.

Akzeptanz von Zahlungen mit Ubterschrift ist sehr selten geworden. Dabei ist das Risiko zu hoch, daher garantiert das Unternehmen dem Händler die Zahlungen entweder nicht oder die Gebühren sind sehr hoch. Die Gebühren hängen auch von der Art der vereinbarten Zahlungsgarantien ab und diversen anderen Parametern.

Vorkasse sollte sicherlich für den Händler am günstigsten sein.
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Vorkasse: I.d.R. das billigste für den Händler. Ggf. Transaktionen der Bank/PSP, aber ziemlich nahe 0.
Rechnung: Bei Eigenabwicklung durch den Händler ebenfalls relativ günstig, dafür hat der Händler das Risiko eines Zahlungsausfalls. Häufig wird das aber zuKlarna oder Billsafe/PayPal ausgelagert, dann ist es demensprechend teurer
Kreditkarte: Transaktionsgebühr + Interchange-Gebühren, bei Adyen beispielsweise ~1% + 0,10€. Bei Abwicklung via PayPal oder Klarna zahlt der Händler deutlich mehr.
PayPal: 2,49% + 0,35€, bei zunehmendem Volumen aber auch deutlich weniger
Klarna: Bei Nutzung des Checkouts 1,99% + 0,35€; ansonsten Rechnung 2,99% + 0,35€ (Sofort s. Unten)
Sofort: 1,35% + 0,20€

Die Werte können je nach Payment Service Provider auch variieren.

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Noch mehr Varianz. Generell sind Barzahlungen bei kleinen Beträgen tendenziell günstiger, da bei Kartenzahlungen meist eine transaktionsfixe Gebühr anfällt.
Beispiele für Kartenakzeptanz:
- Sumup: keine Grundgebühr, keine Tx-gebühr, Maestro/VPay 0,9%, Kreditkarten 1,9%
- Elavon: 19,90€ mtl. inklusive Terminal und 100 Transaktionen, 5ct je weiterer Transaktion, girocard 0,214%, maestro/vpay 0,55%, Mastercard/Visa 1,15% [Corporate Karten und nicht EEA ist nochmal teurer]
Offline ist Barzahlung keineswegs gratis: Aufbewahrung, Sicherung, Transport + Transportsicherung, Einzahlung , Verlust/Diebstahl...
In einem Uni-Skript war mal eine Tabelle, ca. 8 Jahre her, da wurde Bargeld minimal teurer geführt als Lastschrift per EC ^^ finde die Quelle leider gerade nicht. BWL für Ingenieure an einer technischen Uni
Moko10.05.2020 22:54

OnlineVorkasse: I.d.R. das billigste für den Händler. Ggf. Transaktionen d …OnlineVorkasse: I.d.R. das billigste für den Händler. Ggf. Transaktionen der Bank/PSP, aber ziemlich nahe 0.Rechnung: Bei Eigenabwicklung durch den Händler ebenfalls relativ günstig, dafür hat der Händler das Risiko eines Zahlungsausfalls. Häufig wird das aber zuKlarna oder Billsafe/PayPal ausgelagert, dann ist es demensprechend teurerKreditkarte: Transaktionsgebühr + Interchange-Gebühren, bei Adyen beispielsweise ~1% + 0,10€. Bei Abwicklung via PayPal oder Klarna zahlt der Händler deutlich mehr.PayPal: 2,49% + 0,35€, bei zunehmendem Volumen aber auch deutlich wenigerKlarna: Bei Nutzung des Checkouts 1,99% + 0,35€; ansonsten Rechnung 2,99% + 0,35€ (Sofort s. Unten)Sofort: 1,35% + 0,20€Die Werte können je nach Payment Service Provider auch variieren.OfflineNoch mehr Varianz. Generell sind Barzahlungen bei kleinen Beträgen tendenziell günstiger, da bei Kartenzahlungen meist eine transaktionsfixe Gebühr anfällt.Beispiele für Kartenakzeptanz:- Sumup: keine Grundgebühr, keine Tx-gebühr, Maestro/VPay 0,9%, Kreditkarten 1,9%- Elavon: 19,90€ mtl. inklusive Terminal und 100 Transaktionen, 5ct je weiterer Transaktion, girocard 0,214%, maestro/vpay 0,55%, Mastercard/Visa 1,15% [Corporate Karten und nicht EEA ist nochmal teurer]


Puh das ist ja schon ziemlich kompliziert . Und wie sieht es mit paydirekt aus ?
erebos35910.05.2020 23:27

Puh das ist ja schon ziemlich kompliziert . Und wie sieht es mit …Puh das ist ja schon ziemlich kompliziert . Und wie sieht es mit paydirekt aus ?



Dazu habe ich keine Infos. Ich würde es mal so zwischen giropay/Sofort und PayPal einordnen.
sker.hx10.05.2020 22:34

Ich hab mal was gehört zu Kreditkarten:Mit PIN kostet es den Händler m …Ich hab mal was gehört zu Kreditkarten:Mit PIN kostet es den Händler mindestens 8 Cent, mit Unterschrift ist es für den Händler ohne Gebühr.An mehr Details kann ich mich leider nicht sicher erinnern.


Was du schreibst, kann für Girokarten hinkommen.
Wie ein anderer User schon geschrieben hat, kann man bei den Terminalkonditionen mit dem Provider verhandeln.
Für wenig Transaktionen kann sich Sumup/izettle lohnen, da hier keine Grundgebühr anfällt.
Wir haben unseren stationären Laden seit etwa 10 Jahren und einmal den Terminalanbieter gewechselt. Wir haben nun eine Grundgebühr und und eine Verbindungsgebühr pro Zahlung. Bei Girokarten fällt keine prozentuale Gebühr an, bei Kreditkarten schon (zwischen 0,5 und 2,5%). Insgesamt liegen die Kosten für Miete/Gebühren bei etwa 1,5% also etwa 1500,- € Kosten bei 100.000,- € Umsatz der Kartenzahlungen.
Bargeldzahlungen sind eventuell günstiger, aber auch hier fallen Kosten an:
Mitarbeiter muss Kasse auszählen, Chef muss nachzählen. Verlustgefahr, Einzahlgebühren (und Zeitaufwand) bei der Bank. Im Laufe des Jahres summiert sich vor allen Dingen der Zeitaufwand fürs Bargeldhandling.
Bei uns darf der Kunde wählen. Falls er fragt, welche Karte, dann lieber Girocard. American Express war mal unverschämt teuer, aber hat die Gebühren in etwa auf das Niveau von Master-/Visacard gesenkt.
Hoffe, etwas geholfen zu haben.
Michalala10.05.2020 23:20

Offline ist Barzahlung keineswegs gratis: Aufbewahrung, Sicherung, …Offline ist Barzahlung keineswegs gratis: Aufbewahrung, Sicherung, Transport + Transportsicherung, Einzahlung , Verlust/Diebstahl...In einem Uni-Skript war mal eine Tabelle, ca. 8 Jahre her, da wurde Bargeld minimal teurer geführt als Lastschrift per EC ^^ finde die Quelle leider gerade nicht. BWL für Ingenieure an einer technischen Uni


Und mittlerweile kostet Kreditkarte auch deutlich weniger als früher. Bargeld ist halt für die Händler auch nett weil sie das bekannte Spiel spielen können...große Läden wollen ja eh lieber Karte.
Die fixgebühr für kartenzahlung wurde wohl gekippt. Zudem sind die Kosten für kk durch eu reglementiert. Eigentlich ist es mittlerweile egal wie man zahlt. Am günstigsten ist wohl Giro, gefolgt von Bargeld und kk. Am teuersten wenn ein zusätzlicher Dienst dazwischen ist. Paypal oder so.
Würde Bargeld nehmen. Für kleine Händler ist es unkompliziert. Es fallen keine immensen Summen an. Das nimmt der Händler mit nach Hause. Bargeld ist günstiger und unkomplizierter als man denkt. Nur die Banken und Kreditkarten Konzerne stellen es als Unding da.
Emre2411.05.2020 07:33

Würde Bargeld nehmen. Für kleine Händler ist es unkompliziert. Es fallen ke …Würde Bargeld nehmen. Für kleine Händler ist es unkompliziert. Es fallen keine immensen Summen an. Das nimmt der Händler mit nach Hause. Bargeld ist günstiger und unkomplizierter als man denkt. Nur die Banken und Kreditkarten Konzerne stellen es als Unding da.


Nein, Bargeld ist im Vergleich mit zB einem ELV bedeutend teurer.
Emre2411.05.2020 07:33

Würde Bargeld nehmen. Für kleine Händler ist es unkompliziert. Es fallen ke …Würde Bargeld nehmen. Für kleine Händler ist es unkompliziert. Es fallen keine immensen Summen an. Das nimmt der Händler mit nach Hause. Bargeld ist günstiger und unkomplizierter als man denkt. Nur die Banken und Kreditkarten Konzerne stellen es als Unding da.


Bargeld ist nach wie vor am günstigsten. Bei der CoBank z. B. erfolgen die Einzahlungen (auch von ungerollten Münzen) kostenlos am Automaten. Wenn die Kartenzahlungsgeräte nicht in das Kassensystem integriert sind, ist bei Kartenzahlung eine manuelle Buchung je Zahlung erforderlich (z. B. Abrechnungsgesellschaft an Kasse, nachdem die Zahlungsbestätigung gedruckt ist). Zusätzlich sind neben dem Kassenbon noch zwei zusätzliche Bons (eine Zahlungsbestätigung für den Kunden, eine für den Händler) zu drucken (und beim Handler auch zu archivieren). Weiterhin fällt täglich eine Bankbuchung für die Abrechnung an, zusätzlich monatluch die Abrechnung der Gebühren mit fünf Positionen (Miete, Grundgebühr, Provision, ...), teils USt-frei, teils nicht.

Bei Bargeld zahle ich 1/Woche ein, habe also max. 10 manuelle Buchungen/Monat (5* Geldtransit an Kasse, Girokonto an Geldtransit bei Gutschrift) im Vergleich zu 1 Buchung je Zahlungsvorgang + 32 Buchungen ...
Jede Buchung kostet etwa 2Minuten incl. Ablage. Bei 50 Kartenzahlungen je Woche sind das also etwa 8h (480 Minuten) Buchungsaufwand gegen 20 Minuten.

Die effektiven Lohnkosten bei Mindestlohn liegen bei etwa 15Eur/Stunde. Damit gerechnet 120 Euro gegen 5 Euro. (Die Bank liegt auf meinem Heimweg, deshalb rechne ich für die Einzahlung keine Zeit. Wenn das aber nicht der Fall ist, ändert sich die Rechnung entsprechend. Allerdings haben wir auch mehr Zahlungsvorgänge ...)
Michalala10.05.2020 23:20

Offline ist Barzahlung keineswegs gratis: Aufbewahrung, Sicherung, …Offline ist Barzahlung keineswegs gratis: Aufbewahrung, Sicherung, Transport + Transportsicherung, Einzahlung , Verlust/Diebstahl...In einem Uni-Skript war mal eine Tabelle, ca. 8 Jahre her, da wurde Bargeld minimal teurer geführt als Lastschrift per EC ^^ finde die Quelle leider gerade nicht. BWL für Ingenieure an einer technischen Uni


Weiterer Posten sind auch die Gebühren für Kleingeld (=Wechselgeldrollen). Die gibt kaum eine Bank noch gebührenfrei aus, und auch in die andere Richtung: wenn man größere Kleingeldmengen hat, muss man diese entweder selbst sortiert abgeben oder zahlt ebenfalls bei vielen Banken mittlerweile eine Gebühr.
Michalala10.05.2020 23:20

Offline ist Barzahlung keineswegs gratis: Aufbewahrung, Sicherung, …Offline ist Barzahlung keineswegs gratis: Aufbewahrung, Sicherung, Transport + Transportsicherung, Einzahlung , Verlust/Diebstahl...In einem Uni-Skript war mal eine Tabelle, ca. 8 Jahre her, da wurde Bargeld minimal teurer geführt als Lastschrift per EC ^^ finde die Quelle leider gerade nicht. BWL für Ingenieure an einer technischen Uni


Plus Kasse zählen (kostet Arbeitszeit = Geld), plus Kassendifferenzen die bei Barzahlung eher auftreten.
Kluwe11.05.2020 10:23

Bargeld ist nach wie vor am günstigsten. Bei der CoBank z. B. erfolgen die …Bargeld ist nach wie vor am günstigsten. Bei der CoBank z. B. erfolgen die Einzahlungen (auch von ungerollten Münzen) kostenlos am Automaten. Wenn die Kartenzahlungsgeräte nicht in das Kassensystem integriert sind, ist bei Kartenzahlung eine manuelle Buchung je Zahlung erforderlich (z. B. Abrechnungsgesellschaft an Kasse, nachdem die Zahlungsbestätigung gedruckt ist). Zusätzlich sind neben dem Kassenbon noch zwei zusätzliche Bons (eine Zahlungsbestätigung für den Kunden, eine für den Händler) zu drucken (und beim Handler auch zu archivieren). Weiterhin fällt täglich eine Bankbuchung für die Abrechnung an, zusätzlich monatluch die Abrechnung der Gebühren mit fünf Positionen (Miete, Grundgebühr, Provision, ...), teils USt-frei, teils nicht.Bei Bargeld zahle ich 1/Woche ein, habe also max. 10 manuelle Buchungen/Monat (5* Geldtransit an Kasse, Girokonto an Geldtransit bei Gutschrift) im Vergleich zu 1 Buchung je Zahlungsvorgang + 32 Buchungen ...Jede Buchung kostet etwa 2Minuten incl. Ablage. Bei 50 Kartenzahlungen je Woche sind das also etwa 8h (480 Minuten) Buchungsaufwand gegen 20 Minuten.Die effektiven Lohnkosten bei Mindestlohn liegen bei etwa 15Eur/Stunde. Damit gerechnet 120 Euro gegen 5 Euro. (Die Bank liegt auf meinem Heimweg, deshalb rechne ich für die Einzahlung keine Zeit. Wenn das aber nicht der Fall ist, ändert sich die Rechnung entsprechend. Allerdings haben wir auch mehr Zahlungsvorgänge ...)


Ich weiß nicht was für einen Laden du da führst, aber erstens lässt du Dinge außer acht (siehe zB nachfolgende Kommentare) und zweitens gilt das vielleicht für den kleinen Laden nebenan mit geringem Kundendurchlauf/Umsatz, aber sicher nicht für zB Supermärkte oder andere Geschäfte mit großen Kundenzahlen.
Jak0p11.05.2020 12:34

Ich weiß nicht was für einen Laden du da führst, aber erstens lässt du Din …Ich weiß nicht was für einen Laden du da führst, aber erstens lässt du Dinge außer acht (siehe zB nachfolgende Kommentare) und zweitens gilt das vielleicht für den kleinen Laden nebenan mit geringem Kundendurchlauf/Umsatz, aber sicher nicht für zB Supermärkte oder andere Geschäfte mit großen Kundenzahlen.


Der TE hatte aber von einem Kaufmann und nicht einer Gesellschaft gesprochen. Also eher nicht vom Supermarkt, sondern eher vom klassischen Einzelhändler als Familienbetrieb.
Kluwe11.05.2020 15:05

Der TE hatte aber von einem Kaufmann und nicht einer Gesellschaft …Der TE hatte aber von einem Kaufmann und nicht einer Gesellschaft gesprochen. Also eher nicht vom Supermarkt, sondern eher vom klassischen Einzelhändler als Familienbetrieb.


Eine nicht geringe Zahl an Supermärkten von Rewe und Edeka etwa werden von e.K. betrieben.
Kluwe11.05.2020 10:23

Bargeld ist nach wie vor am günstigsten. Bei der CoBank z. B. erfolgen die …Bargeld ist nach wie vor am günstigsten. Bei der CoBank z. B. erfolgen die Einzahlungen (auch von ungerollten Münzen) kostenlos am Automaten. Wenn die Kartenzahlungsgeräte nicht in das Kassensystem integriert sind, ist bei Kartenzahlung eine manuelle Buchung je Zahlung erforderlich (z. B. Abrechnungsgesellschaft an Kasse, nachdem die Zahlungsbestätigung gedruckt ist). Zusätzlich sind neben dem Kassenbon noch zwei zusätzliche Bons (eine Zahlungsbestätigung für den Kunden, eine für den Händler) zu drucken (und beim Handler auch zu archivieren). Weiterhin fällt täglich eine Bankbuchung für die Abrechnung an, zusätzlich monatluch die Abrechnung der Gebühren mit fünf Positionen (Miete, Grundgebühr, Provision, ...), teils USt-frei, teils nicht.Bei Bargeld zahle ich 1/Woche ein, habe also max. 10 manuelle Buchungen/Monat (5* Geldtransit an Kasse, Girokonto an Geldtransit bei Gutschrift) im Vergleich zu 1 Buchung je Zahlungsvorgang + 32 Buchungen ...Jede Buchung kostet etwa 2Minuten incl. Ablage. Bei 50 Kartenzahlungen je Woche sind das also etwa 8h (480 Minuten) Buchungsaufwand gegen 20 Minuten.Die effektiven Lohnkosten bei Mindestlohn liegen bei etwa 15Eur/Stunde. Damit gerechnet 120 Euro gegen 5 Euro. (Die Bank liegt auf meinem Heimweg, deshalb rechne ich für die Einzahlung keine Zeit. Wenn das aber nicht der Fall ist, ändert sich die Rechnung entsprechend. Allerdings haben wir auch mehr Zahlungsvorgänge ...)



wir bekommen Girocardzahlungen einmal die Woche als Sammelposten. Also alle EC-Karten-Zahlungen der Woche sind eine Buchung. Ich weiß nicht, was ihr macht, aber meiner Meinung nach geht es einfacher als jede Kartenzahlung einzeln zu buchen. Was das für ein Aufwand wäre... Stell dir mal vor du hast Kartenzahlungen im niedrigen einstelligen Eurobereich, da wäre es günstiger die Ware zu verschenken...
Maschrotzer12.05.2020 08:11

wir bekommen Girocardzahlungen einmal die Woche als Sammelposten. Also …wir bekommen Girocardzahlungen einmal die Woche als Sammelposten. Also alle EC-Karten-Zahlungen der Woche sind eine Buchung. Ich weiß nicht, was ihr macht, aber meiner Meinung nach geht es einfacher als jede Kartenzahlung einzeln zu buchen. Was das für ein Aufwand wäre... Stell dir mal vor du hast Kartenzahlungen im niedrigen einstelligen Eurobereich, da wäre es günstiger die Ware zu verschenken...


Eben.
Kluwe11.05.2020 10:23

Jede Buchung kostet etwa 2Minuten incl. Ablage. Bei 50 Kartenzahlungen je …Jede Buchung kostet etwa 2Minuten incl. Ablage. Bei 50 Kartenzahlungen je Woche sind das also etwa 8h (480 Minuten) Buchungsaufwand gegen 20 Minuten.


Ich meine hier macht ihr was falsch, wenn ihr bei 50 Kartenzahlungen die Woche 8 Stunden Buchungs-/Verwaltungsaufwand habt. 50 Girocardzahlungen werden einmal die Woche als Sammelposten gebucht. Wieso sollte man da 8 Stunden für aufwenden müssen?
Maschrotzer12.05.2020 11:47

Ich meine hier macht ihr was falsch, wenn ihr bei 50 Kartenzahlungen die …Ich meine hier macht ihr was falsch, wenn ihr bei 50 Kartenzahlungen die Woche 8 Stunden Buchungs-/Verwaltungsaufwand habt. 50 Girocardzahlungen werden einmal die Woche als Sammelposten gebucht. Wieso sollte man da 8 Stunden für aufwenden müssen?


Das sind 8h/Monat, wie Du der Überschlagsrechnung entnehmen kannst. Und ich muss jeden Zahlungsquittung buchen, um Differenzen klären zu können. Die Buchungssätze hatte ich ja oben bereits angegeben. Ich kann ja in der Buchhaltung nicht einfach vorhandene Belege nicht buchen, weil es mir zu aufwändig ist... Und ob ich die Gutschrift vom Zahlungsdienstleister täglich erhalte und buche oder wöchentlich, macht den Kohl nicht fett.

Das Problem sind die Buchungen der Forderung an den Zahlungsdienstleister, die leider nicht automatisiert erfolgen kann, solange das Warenwirtschaftssystem die Übermittlung der Forderung nicht mitbekommt.
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