Gebührenfrei Kreditkarte [MasterPass-geeignet]

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eingestellt am 11. Mai
Hallo zusammen

ich bin auf der Suche nach einer geeigneten (ersten) Kreditkarte für mich. Diese möchte ich hauptsächlich für Hotel- und Flug-Reservierungen sowie MasterPass nutzen.

Die Kreditkarte sollte nicht mit meinem derzeitigen Girokonto verbunden sein sondern eigenständig (Prepaid?) funktionieren. Gerne würde ich mit der Karte weltweit kostenfrei zahlen, eine Bargeld-Abhebung ist jedoch außerhalb von DE nicht erforderlich.

Nach Möglichkeit sollte kein Schufa-Abfrage oder -Eintrag erfolgen.

Welche Kreditkarte ist für meinen Verwendungszweck zu empfehlen?


Viele Grüße
Zusätzliche Info
DiversesMasterpass
24 Kommentare
die Santander (man muss manuell überweisen)

oder dir Barclay new Visa + advanzia.

Haben alle Schufaeintrag, masterpass geht sowohl mit Visa als auch mit MasterCard.
Hab seit Jahren die Neteller Mastercard Prepaid,kann ich empfehlen.Ist wohl ohne Schufa Abfrage und kostenlos wenn man sie mindestens 1x pro Jahr verwendet,ansonsten kostet sie Gebühr.Aber auch nur dann wenn noch Guthaben drauf ist.
Nachteil ist das sie zur erstmaligen Verwendung mit deinem Girokonto verknüpft wird,das hat aber den Vorteil das du sie über diesen Weg auch kostenlos aufladen kannst.

neteller.com/de/
Bearbeitet von: "0_v_0" 11. Mai
Was haltet ihr von Fidor SmartCard? Hierfür wird ja ein Fidor Smart Girokonto benötigt, welches kostenfrei ist. In den FAQ wird geschrieben, dass dieses als Hauptkonto genutzt werden sollte. Gab es hier bereits Kündigungen, wenn es keine regelmäßigen Eingänge gab ?
Also die Revolut läuft als Prepaid und erfüllt jede deiner Anforderungen. Nutze ich selbst und bin sehr zufrieden!
Revolut. Könnte da auch nen invite zu rausschicken, kannst dich aber auch so anmelden.
Revolut ist super. Allerdings ist ne vernünftige Kreditkarte die man einige Jahre behält auch nicht gerade schlecht für den Schufa Score.
Fidor nimmt Auslandseinsatz, verzinst 400 Euro Geldeingang aber mit 2 Euro. Zudem spinnen da die Prozesse ab und zu von Überweisung weg bis Totalausfall. Also lieber nicht als Hauptkonto oder ohne Fallback nutzen. Revolut hat keine Einlagensicherung, also sollte man nur das drauf packen was man verzichten kann. Beide haben keine Schufaeinträge. Advanzia hat Sau hohe Zinsen. Wenn man in der Lage ist pünktlich zu überweisen ist das aber egal. Zudem hat man keinen Überblick weil die Buchungen absichtlich zurückgehalten werden. Man sieht alles mit Verzug. DKB ist super wenn man es als Hauptkonto nutzt. N26 ginge auch noch. Nach den ganzen Debakeln am Anfang bin ich da her weg. Keine Ahnung wie es jetzt ist, ich höre aber immer wieder von Lachnummern.
Für Hotel- und Flugreservierungen, wahrscheinlich auch Mietwagenanmietungen - alles im Aus- und Inland - solltest du nicht alles „auf eine Karte“ setzen.
Die blaue PayBack American Express auf jeden Fall mitnehmen.
Natürlich bekommst du Amex - und alle anderen „seriösen“ Kreditkarten - nicht ohne Schufa-Nachfrage.
„Kreditkarten“, die damit werben, die Bonität ihrer Kunden nicht zu prüfen, werden von Akzeptanzstellen entsprechend skeptisch betrachtet.
Schau dir bei Kreditkartenvergleichen an, wer dir für deine Haupteinsatzzwecke das beste Preis-/Leistungsverhältnis bietet.
Beachte dabei inkludierte Upgrades bei Mietwagen- und Hotelbuchungen und/oder Loungezugänge an Flughäfen, FastPass beim CheckIn und andere Nettigkeiten, die „Manchmal-Flieger“ natürlich nicht unbedingt benötigen.
Diese Karten sind nicht kostenlos, deswegen solltest du ungefähr gegenrechnen, ob sich das für dich lohnen kann.
Wie hansdampf334 bereits ausgeführt hat, ist „eine vernünftige Kreditkarte“ eine Art Anschaffung für die Bonitätsbeurteilung durch Dritte, also etwas „für‘s Leben“.
Master-Pass funktioniert inzwischen mit jeder „richtigen“ Kreditkarte. Kann alles registriert werden.
Vermutlich wird es mit bekannten Karten ohne Schufaprüfung bei Master-Pass Probleme oder zumindest Einschränkungen geben.
Möglicherweise wird im Rahmen der Master-Pass Registrierung solcher Karten deine Kreditwürdigkeit geprüft, so daß du gleich eine „echte“ Kreditkarte nehmen kannst.
Also, wenn Hotelbuchungen, Mietwagen etc. geplant sind, würde ich nicht auf eine Prepaid Karte setzen. Da wirst du, gerade international, durchaus Probleme bekommen können. Es gibt viele Anbieter in diesem Bereich die keine Prepaid Karten akzeptieren.
Aufjedenfall keine Prepaid Kreditkarte wie Recolut. Würde dir die PayBack Amex ans Herz legen und zusätzlich noch eine Barclay Card new Visa
UI - ganz viele neue Antworten - vielen Dank dafür

Eventuell habt ihr Recht, dass eine Prepaid-Karte nicht das richtige ist. Allerdings habe ich ein wenig bedenken, dass über eine "normale" Kreditkarte meine Hauptkonto schnell abgeräumt wird. Gibt es hier diverse Absicherungen ?

PS: Ich plane nicht außerhalb der Eurozone zu verreisen.
Bearbeitet von: "Spintus" 11. Mai
Ja, alles, was von dir nicht als Zahlung veranlasst wird, hat auf deiner Abrechnung nichts zu suchen und wird von der Bank wieder entfernt.

Nochmal zu meinen beiden oben genannten Karten:
Man bekommt die Zahlungen in Nicht-Euro (abhebungen und jegliche Zahlungen) nicht so ohne weiteres für lau. Mit der advanzia geht das, dafür muss man aber monatlich die Rechnung überweisen.

mit der barclay gehen alle Euro-Umsätze ganz entspannt per Lastschrift, in der Regel sind das eh 98% aller Umsätze. Für die fremdwähungsumsätze würden 1,99% anfallen. Aber dafür nehme ich dann einfach die advanzia.

Einmal angeschafft tun Kreditkarten auch nicht mehr weh nun man ist im Fall der Fälle immer froh darauf zurückgreifen zu können.

bei der barclay kann man sich zB aus dem Limit Bargeld ziehen und muss das je nach Buchungstag erst 8 Wochen später zurückzahlen.
Für einen absoluten Kreditkarten-Neuling, wie mich: wie stellt die Bank sicher, dass die Zahlung von mir veranlasst wurde?

Ich hatte vor längerer Zeit einmal eine Reise via booking.com bestellt. Im Anschluss musste ich eine Kreditkartennummer inklusive Gültigkeitsdauer angeben. Diese hat mir ein freundlicher Bekannter zur Verfügung gestellt. Theoretisch könnte ich - oder im Zweifel ein Betrüger - nun mit diesen zwei Angeben fröhlich Bestellungen auslösen?

Schon jetzt: vielen Dank für die Beantwortung meiner "doofen" Fragen
Spintusvor 1 h, 33 m

UI - ganz viele neue Antworten - vielen Dank dafür Eventuell habt ihr …UI - ganz viele neue Antworten - vielen Dank dafür Eventuell habt ihr Recht, dass eine Prepaid-Karte nicht das richtige ist. Allerdings habe ich ein wenig bedenken, dass über eine "normale" Kreditkarte meine Hauptkonto schnell abgeräumt wird. Gibt es hier diverse Absicherungen ?PS: Ich plane nicht außerhalb der Eurozone zu verreisen.


Ich hatte bei einer der Kreditkarten vor Jahren durch den Herausgeber plötzlich eine neue Karte mit anderer Nummer und PIN per Express zugestellt bekommen, bevor ich überhaupt bemerkt hatte, daß meine Kartendaten kompromittiert worden waren. Auf meine Nachfrage wurde mir erläutert, daß ich nicht gleichzeitig in USA und Asien zur ungefähr selben Zeit Umsätze vor Ort tätigen kann, das aber alles bereits geregelt worden ist. Ich brauchte mich um gar nichts selbst zu kümmern. Bis auf die entstandene Perplexität, durch Boten ohne irgendeine Vorwarnung eine neue Karte zugestellt bekommen zu haben, verbunden mit der Aufforderung, die alte sofort zu vernichten.

Bei den sog. Major-Playern im Kreditkartengeschäft ist es beispielsweise ebenso möglich, ein Kartenkonto im Portfolio in Fremdwährung zu führen.
Bei häufiger Tätigkeit z.B. in den USA entfallen dadurch die leidigen Prozente für Fremdwährungsumsätze.

Wenn du so etwas veranstaltest, wie dein freundlicher Bekannter, haftest du für stattfindenden Mißbrauch durch die andere Person, weil nicht nur die Kartennummer und Gültigkeitsdauer, sondern auch die sog. CVV Nummer - ein relevantes Sicherheitsmerkmal - angegeben werden muß. Inwieweit das vom Kreditkartenherausgeber nachgewiesen werden kann, soll dahingestellt bleiben.

Gerade bei AMEX hast du über eine App die Möglichkeit, dir z.B. jeden Umsatz ab 1€ nahezu in Echtzeit nachweisen zu lassen (eMail und Anzeige in der App).
So kannst du beiläufig zur Kenntnis nehmen, welche Umsätze getätigt wurden und ob du selbst oder jemand mit einer Zusatzkarte dafür verantwortlich bist.
Verkürzt Reaktionszeiten ungemein, wenn doch einmal etwas sein sollte. Das ist sonach idR geklärt, bevor es zur monatlichen Abbuchung kommt.
Normalerweise haftest du bei Mißbrauch bis maximal 50€ oder so ähnlich. Verhält sich ähnlich einer Selbstbeteiligung in einem Versicherungsfall.
Mißbrauch ist nie gänzlich auszuschließen, vor allem, wenn in Restaurants erstmal die Karte mitgenommen wird.
Im Rotlichtmilieu, in Händlerspelunken mit garantiert neueste Händies zum Preis „Suppagutt“ zahlst du besser nicht mit Karte.
Manche Onlinehändler im In- und Ausland erscheinen u.U. nicht gerade seriös. Dann hinterlegst du die Karte als Zahlungsmittel bei PayPal und zahlst darüber.

Was du planst und dann ggfls. wegen der Urlaubspiraten - dank deiner „echten“ Kreditkarte(n) - über den Haufen wirfst, können ganz schnell zweierlei Paar Schuhe sein.

Fragen sind nie doof. Meines Erachtens solltest du dir ein Kartentrio zulegen, Amex, Visa und MasterCard.
Bei letzteren gibt es brauchbare Doppel von verschiedenen Co-Brandern.
Such‘ dir aus, womit du - mittel- und langfristig geplant - die meisten Vorteile beim regelmäßigen Karteneinsatz hast.

Beachte dabei: Kreditkarten sind KEINE Kreditbeschaffungsmittel.
Nur damit zahlen, was du ansonsten per Anweisung oder mit Bargeld sowieso zahlen müßtest bzw. kaufen wolltest und vom Einkommen her dir auch leisten kannst.
Spintusvor 1 h, 37 m

Für einen absoluten Kreditkarten-Neuling, wie mich: wie stellt die Bank …Für einen absoluten Kreditkarten-Neuling, wie mich: wie stellt die Bank sicher, dass die Zahlung von mir veranlasst wurde?Ich hatte vor längerer Zeit einmal eine Reise via booking.com bestellt. Im Anschluss musste ich eine Kreditkartennummer inklusive Gültigkeitsdauer angeben. Diese hat mir ein freundlicher Bekannter zur Verfügung gestellt. Theoretisch könnte ich - oder im Zweifel ein Betrüger - nun mit diesen zwei Angeben fröhlich Bestellungen auslösen?Schon jetzt: vielen Dank für die Beantwortung meiner "doofen" Fragen



Die Bank stellt das natürlich erst fest wenn du deine Abrechnung kontrollierst und dich bei denen wegen einer ungerechtfertigten Buchung meldest...

Advanzia verlangt zwar keine Gebühr für das Abheben, dafür werden dort bei Abhebungen sofort Zinsen fällig die ziemlich heftig sind. Ansonsten hat die Karte eben super Leistungen wenn man es auf die Reihe bringt pünktlich die Rechnung zu überweisen.

Außerdem habe ich noch DKB als Hauptkonto mit der Visa. Kostenlos abheben und kein Fremdwährungseinsatz. Abgerefhnet wird mit dem Konot automatisch und ist mit Guthaben führbar (verzinst). Leider kein Punktesystem mehr aber trotzdem noch gute Leistungen.

Hab noch N26 aber die benutze ich eigentlich nie...
Santander
Nachteil: Rechnung 1x Monat selbst überweisen und 2000€ Limit
Ansonsten alles kostenlos
Hi, bin in einer Ähnlichen Situation wie OP(Spintus). Dachte, ich klinke mich dann mal hier ein, bevor ich eine neue Diskussion erstelle.

Habe als Vergleich jeweils die Reviews von reisetopia.de/ angeschaut. Daraus geht hervor, dass eigentlich die Santander 1plus Visacard, oder die Barclaycard New Visa infrage kommt(ggf. DKB, allerdings möchte ich kein neues Giro-Konto eröffnen). Bin quasi nie im Ausland & wenn, würden mich die 2% Geldabhebgebühren der Barclaycard in nicht-EU Länder nicht stören. Zwar hat die 1plus Visacard noch ein paar mehr Vorteile (weltweit kostenlos Geld abheben,..), allerdings gibt es dort ja die nicht änderbare Teilzahlung. Wie ich mich kenne, werde ich vergessen "in time" zu überweisen & dann ggf. die hohen Gebühren zahlen müssen. Deshalb habe ich mich für die Barclaycard New Visa entschieden.

Dazu grundlegend noch eine Frage:
- Sehe ich das richtig, dass ich bei der Barclaycard New Visa ein SEPA-Lastschriftmandat o.Ä mache (also mein Girokonto hinterlege), und davon dann immer "in time" abgebucht wird, so dass, wenn ich die Teilzahlung auf 100% stelle(geht ja telefonisch/online), nie die hohen Zinsen bezahlen muss bzw. keine extra-Gebühren habe und immer nur den Preis bezahle, "der mir auch bewusst ist" bzw. den ich beim Einkaufen/Abheben etc. sehe(Solange mein Girokonto ausreichend gedeckt ist)?


LG
Bearbeitet von: "TC423" 12. Mai
TC423vor 5 h, 10 m

Hi, bin in einer Ähnlichen Situation wie OP(Spintus). Dachte, ich klinke …Hi, bin in einer Ähnlichen Situation wie OP(Spintus). Dachte, ich klinke mich dann mal hier ein, bevor ich eine neue Diskussion erstelle.Habe als Vergleich jeweils die Reviews von https://reisetopia.de/ angeschaut. Daraus geht hervor, dass eigentlich die Santander 1plus Visacard, oder die Barclaycard New Visa infrage kommt(ggf. DKB, allerdings möchte ich kein neues Giro-Konto eröffnen). Bin quasi nie im Ausland & wenn, würden mich die 2% Geldabhebgebühren der Barclaycard in nicht-EU Länder nicht stören. Zwar hat die 1plus Visacard noch ein paar mehr Vorteile (weltweit kostenlos Geld abheben,..), allerdings gibt es dort ja die nicht änderbare Teilzahlung. Wie ich mich kenne, werde ich vergessen "in time" zu überweisen & dann ggf. die hohen Gebühren zahlen müssen. Deshalb habe ich mich für die Barclaycard New Visa entschieden.Dazu grundlegend noch eine Frage: - Sehe ich das richtig, dass ich bei der Barclaycard New Visa ein SEPA-Lastschriftmandat o.Ä mache (also mein Girokonto hinterlege), und davon dann immer "in time" abgebucht wird, so dass, wenn ich die Teilzahlung auf 100% stelle(geht ja telefonisch/online), nie die hohen Zinsen bezahlen muss bzw. keine extra-Gebühren habe und immer nur den Preis bezahle, "der mir auch bewusst ist" bzw. den ich beim Einkaufen/Abheben etc. sehe(Solange mein Girokonto ausreichend gedeckt ist)?LG


Jo, Teilzahlung online auf 100% stellen und Barclay bucht 4 Wochen nach Rechnungsstellung alles ab. Somit ergibt sich ein maximales Zahlungsziel von (fast) 8 Wochen und wenn Giro ausreichend gedeckt ist auch keine Zinsen
Ich versuche nochmal zu verdeutlichen, daß bei Kreditkarten und deren Einsatz nicht zu kurz gedacht werden sollte.
Verhält sich in Analogie wie bei Autos und deren Leistungsfähigkeit. Hat man sich an 200PS gewöhnt, äugt man nach 300PS, usw.
Ähnlich verhält es sich bei den Vergünstigungen und Zugaben bei echten Kreditkarten, idR von Mayor-Playern der Branche.
Davon zu unterscheiden sind die Co-Brander, die inzwischen spartenbezogen Vergünstigungen gewähren, wie z.B. Rabatte auf Tankstellenumsätze zwischen 3 und 5% bis zu einem jährlichen Höchstbetrag, die also insgesamt mehr auf die alltäglichen, regelmäßigen Bedürfnisse von Otto und Ottilie Normalverbraucher zugeschnitten bzw. „designed“ sind.
Kostenlos gibt es die Co-Brander nicht. Der Gegenwert muß nachgerechnet werden. Auf +/- Null kommt man damit immer. Normalerweise landet man im Plus.
Hilft ebenso beim Überblick bzgl. der Ausgaben.
Die sog. Gratiskarten taugen in dieser Hinsicht eher wenig. PayBack Amex genießt in dieser Hinsicht ein positives Alleinstellungsmerkmal.
Amex berechnet den gewöhnlichen Verfügungsrahmen anhand des Durchschnitts der normalerweise getätigten Umsätze iVm den zugrundeliegenden Einkommen.
Werden z.B. 1.000,00€/Monat umgesetzt und es steht irgendetwas mit 5.000,00€ an, einfach vorher anrufen und diesen Umsatz avisieren, dann geht das beim Karteneinsatz einfach und ohne „Hampeleien“ vor Ort im Geschäft über die Bühne. Ab Platinum kann eine Sicherheit hinterlegt werden und die Karte wird als „unlimitiert“ geführt - inkl. dem zugehörigen Kartenportfolio. Das bieten die originären Herausgeber von Kreditkarten (Mayor-Player) ab Platinum inzwischen alle.
Meines Erachtens sollten (nicht nur) Kreditkarteninteressenten zuvorderst sich am Maximum orientieren, um dann anhand des eigenen Einkommens und der eigenen Ausgabegewohnheiten abzugleichen, welche Karten mit welchen „Goodies“ für einen selbst die meisten Vorteile bieten. Reviews von anderen spiegeln deren relevante Aspekte wieder. Die sind in den seltensten Fällen deckungsgleich die eigenen Aspekte.
Einmal im Urlaub oder auf Geschäftsreise unverschuldet im interkontinentalen Ausland gestrandet und ein vereinbartes Limit von 15.000,00€ bei Co-Brandern bzw. „unlimitiert“ bei Mayor-Playern bringen einen selbst inkl. Familie zuverlässig wieder nach Hause - selbst wenn Fluglinien meinen, nur noch BC oder FC verfügbar zu haben.
Bei Mietwagen ist die Jahresgebühr oft bereits drin, wenn - in Abhängigkeit von der gemieteten Fahrzeugklasse - das zugehörige, „kostenlose“ Upgrade in die nächsthöhere Klasse erfolgt.
Wenn für Kunden ohne Zugangsstatus der Airline Loungezugänge im In- und Ausland selbstverständlich sind und nichts gezahlt werden muß, wenn beim CheckIn und der SiKo an allen anderen auf der „FastLane“ vorbeigegangen und kontrolliert wird. Höchstmögliches Freigepäck? Ja, bitte! Hotelbuchungen mit Upgrade und diversen Extras, die ansonsten separat kostenpflichtig sind? Plätze im auf Monate ausgebuchten Restaurant? Kein Problem, Eintrittskarten für angesagte Veranstaltungen, die offiziell nicht mehr verfügbar sind? Alles in der Jahresgebühr enthalten. (Die Eintrittskarten selbst müssen natürlich zum originalen Preis bezahlt werden, inkl. ist nur der Service, aus dem gesicherten Kontingent des Kreditkartenherausgebers welche zu bekommen.) Ergibt für gelegentliche Urlaubsflieger keinen Mehrwert und soll lediglich beispielhaft verdeutlichen, daß z.B. die weitere, berufliche Entwicklung bereits bei Beantragung der ersten, richtigen Kreditkarte im Auge behalten werden sollte, denn die Dauer der Mitgliedschaft, die Seniorität, ist ein weiteres Kriterium für Vergünstigungen.
Bloß auf die vergleichsweisen Kinkerlitzchen zu schauen, die viele hier als empfehlenswerte Karten anpreisen, halte ich persönlich für kontraproduktiv
Fazit:
Kreditkarten sind in ihren Leistungen so individuell aussuchbar, wie die individuellen Ansprüche der Person, die sie beabsichtigt, zu beantragen.
Dabei sollte nie vom status quo ausgegangen, sondern die eigene, weitere Entwicklung sowie individuelle Wünsche sollten mit berücksichtigt werden.
Natürlich handhabt das jede/r wie er/sie will.
Bearbeitet von: "JurTech1" 12. Mai
Vielen Dank für deine Schilderung @JurTech1 . Die Kreditkarte benötige ich ausschließlich für Masterpass sowie Hotelzimmer-Buchungen. Ich bin weder Vielfahrer, noch häufiger Konzertgänger, noch wohne ich in einer Gegend wo mit überfüllten oder überbuchten Restaurants zu rechnen ist. Was später einmal kommt ist noch ungewiss. Ggf müsste ich dann in den sauren Apfel beißen und einen Wechsel vornehmen.

Gibt es eventuell bereits Erfahrungen, wie sich der Besitz einer Kreditkarte oder zB auch der Wechsel auf den eigenen Schufa-Score auswirkt?
Was hast du denn für Probleme mit der Schufa, daß du immer auf deren Score herumreitest?

Bei Kreditkarten (KK) gibt es einmal den internen Schufa-Score, daß und wie viele du davon hast und welches Limit dir (ggfls. jeweils) eingeräumt wurde.
Viele KK (und Bankkonten) könnten theoretisch viel Risiko bedeuten. Dem wirkst du mit Zeitverlauf und problemloser Zahlungsmoral entgegen, schaffst Vertrauen.
Auswirkungen auf den externen Schufa-Score haben nur bestimmte Einträge, die wiederum nur unter bestimmten Voraussetzungen vorgenommen werden.
Das kannst du selbst auf den Seiten der Schufa nachlesen.

Solange du mit keinem deiner Konten, Kredite, KK, wirtschaftlich notleidend wirst, bzw. es nicht zu unwidersprochenen Mahnbescheiden kommen läßt, also „irgendwie“ mit unguter Zahlungsmoral bzgl. deiner Verpflichtungen auffällst, hast du nichts zu befürchten. Wie bereits ausgeführt, mit wachsender Anzahl an Jahrzehnten der problemlosen Mitgliedschaft selbst bei vielen Kreditkartenunternehmen setzt dein Score eher eine Art „Patina des Vertrauens“ in deine Bonität an.

Allerdings bezieht die Schufa dein Wohnumfeld, die Wohngegend, mit in seinen Score ein.
Wer z.B. im Duisburger Clangebiet wohnt, wird - trotz tadelloser Wirtschaftsführung - nicht denselben Score erhalten, wie dieselbe Person, wohnhaft in Blankenese, Oberneuland, Grünwald, usw. Einen Schufa-Score von 100% bekommt sowieso niemand. Zwischen 95 und 98% ist tadellos. Auch 89% sind nicht zu beanstanden.

So wie du dich gegenwärtig darstellst, bist du mit einer - meist kostenlosen - Kreditkarte deines kontoführenden Geldinstitutes bestens bedient.
Alles andere nimmst du später hinzu, wenn du entdeckt hast, daß sich der Anforderungshorizont an KK erweitert hat bzw. erweitern wird.

Auch dann kannst du zuerst bei deinem kontoführenden Geldinstitut nachfragen, ob z.B. eine „höherwertige“ KK (mit mehr“Goodies“) angeboten wird, auf die du - geldinstitutintern - hochstufst. Dein Geldinstitut kennt deine Bonität und wird dir im Verlaufe der Zeit sowieso passende Kartenangebote unterbreiten, bei denen es davon ausgeht, daß sie daran verdienen und - eventuell, daß - dir die „bessere“ Karte nutzen kann.

Zusätzlich schadet die blaue Amex nicht, es sei denn, du mußt die Schufa fürchten, wie der Teufel das Weihwasser.
Dann wird es beim kontoführenden Geldinstitut und einer KK von denen, bzw. irgendeiner anderen Kreditkarte, nicht anders sein.
Schlußendlich weißt du das alles selbst am besten.
Bearbeitet von: "JurTech1" 12. Mai
Guten Morgen
Mein aktueller Schufa-Score ist bestens - ich plane nur früher oder später einen größeren Kredit für eine Immobilie, weshalb ich besonderen Wert auf die Beibehaltung des guten Schufa-Score lege :))..

Mein kontoführendes Geldinstitut ist die Sparkasse. Leider bietet diese - nach meinen aktuellen Informationen - keine kostenfreie KK an, weshalb es nun wahrscheinlich die barclaycard wird
Kann mir jemand sagen, ob die Revolut Visa mit Masterpass funktioniert?
schni_schna_schnappi20. Jun

Kann mir jemand sagen, ob die Revolut Visa mit Masterpass funktioniert?



bei mir hats nicht funktioniert
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