Geldanlagen - Sparpläne; Erfahrungen?! Tipps?!

48
eingestellt am 7. MärBearbeitet von:"CocoBaba"
Hallo liebe Community,

bevor ich zu einem Finanzberater gehe und mich berieseln lasse ohne großartige Vorkenntnisse wollte ich mal hier eine kleine Diskussion starten.

  • Wie legt ihr euer Geld an?
  • Was ist die geeignetste Methode Geld anzulegen ( z.B. mntl. <200€ lohnt sich Methode X, mntl >200€ lohtn sich Methode Y)
  • Staatliche Förderung?
  • Sonstiges?!

Ich möchte langsam anfangen Geld sinnvoll anzulegen/sparen für ca. 10 Jahre um eine gute Summe zu erlangen. Bin offen in mehrere Töpfe zu investieren, oder doch lieber alles in einen Topf?

Bitte nicht vergessen, es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten .
Zusätzliche Info
Spartipps

Gruppen

Beste Kommentare
Ich würde das Geld, wobei ich voraussetze, dass du das Geld tatsächlich entbehren kannst, in einen ETF auf den MSCI World anlegen.
Der Anlagehorizont von 10 Jahren ist dafür vielleicht nicht ganz perfekt, aber noch in Ordnung. Warum nur 10 Jahre? Was hast du mit dem Geld dann vor?

Man muss sich halt bewusst sein, dass es auch mal für eine gewisse Zeit bergab gehen kann (siehe aktuell - Stichwort Corona).
Langfristig kann man aber davon ausgehen, dass man eine entsprechende Rendite erzielt (Stichwort Renditedreieck).

Je nach steuerlicher Situation sollte es dann ein ausschüttender oder thesaurierender ETF sein.
Wenn du deinen Steuerfreibetrag noch nicht ausgeschöpft hast, dann muss es auf jeden Fall ein ausschüttender ETF sein.

Für weitere Infos kann ich dir die comdirect-Community sehr empfehlen:
community.comdirect.de/t5/…732
Staatliche Förderung?
Wenn der Staat derzeit was macht, dann eher das Anlegen von Geld unattraktiv zu machen.
Danke Scholz
Ohh, die suche ist wieder kaputt.....
48 Kommentare
Ich würde das Geld, wobei ich voraussetze, dass du das Geld tatsächlich entbehren kannst, in einen ETF auf den MSCI World anlegen.
Der Anlagehorizont von 10 Jahren ist dafür vielleicht nicht ganz perfekt, aber noch in Ordnung. Warum nur 10 Jahre? Was hast du mit dem Geld dann vor?

Man muss sich halt bewusst sein, dass es auch mal für eine gewisse Zeit bergab gehen kann (siehe aktuell - Stichwort Corona).
Langfristig kann man aber davon ausgehen, dass man eine entsprechende Rendite erzielt (Stichwort Renditedreieck).

Je nach steuerlicher Situation sollte es dann ein ausschüttender oder thesaurierender ETF sein.
Wenn du deinen Steuerfreibetrag noch nicht ausgeschöpft hast, dann muss es auf jeden Fall ein ausschüttender ETF sein.

Für weitere Infos kann ich dir die comdirect-Community sehr empfehlen:
community.comdirect.de/t5/…732
Koks und Nu... äh... Bordsteinschwalben
Staatliche Förderung?
Wenn der Staat derzeit was macht, dann eher das Anlegen von Geld unattraktiv zu machen.
Danke Scholz
also ich hab bei growney.de durch den robo advisor in den letzten wochen rund 1000 euro verbrannt
Betongold und Kfz
Ohh, die suche ist wieder kaputt.....
dominik.he07.03.2020 00:53

Ich würde das Geld, wobei ich voraussetze, dass du das Geld tatsächlich e …Ich würde das Geld, wobei ich voraussetze, dass du das Geld tatsächlich entbehren kannst, in einen ETF auf den MSCI World anlegen. Der Anlagehorizont von 10 Jahren ist dafür vielleicht nicht ganz perfekt, aber noch in Ordnung. Warum nur 10 Jahre? Was hast du mit dem Geld dann vor? Man muss sich halt bewusst sein, dass es auch mal für eine gewisse Zeit bergab gehen kann (siehe aktuell - Stichwort Corona).Langfristig kann man aber davon ausgehen, dass man eine entsprechende Rendite erzielt (Stichwort Renditedreieck).Je nach steuerlicher Situation sollte es dann ein ausschüttender oder thesaurierender ETF sein.Wenn du deinen Steuerfreibetrag noch nicht ausgeschöpft hast, dann muss es auf jeden Fall ein ausschüttender ETF sein.Für weitere Infos kann ich dir die comdirect-Community sehr empfehlen:https://community.comdirect.de/t5/Wertpapiere-Anlage/FAQ-zu-ETFs/td-p/70732


Erstmal vielen Dank.
Mein Ziel ist eine solide Summe als Eigenkapital für eine Immobilienfinanzierung hervorzubringen. Ich gehe davon aus, dass du eine Laufzeit von 10 Jahren nicht für richtig hältst, was wäre denn eine Optimale Laufzeit? Zu meiner Situation: ich arbeite derzeit im Vertrieb mit Provisionsregelung, deswegen wäre meine Überlegung mögliche "Überschüsse" aus meinem Gehalt zusätzlich zur monatlichen Einlage einzuzahlen.

Dass ETF ein up and down ist, ist mir bekannt. Ist das aber die idealste Anlagemethode in betracht auf sowas wie ein Bausparvertrag, Immobilienfonds oder ähnliches?


Niklas270107.03.2020 00:55

Anfängerguide Reddit


Vielen Dank!
cs_PinKie07.03.2020 01:59

Staatliche Förderung? Wenn der Staat derzeit was macht, dann eher …Staatliche Förderung? Wenn der Staat derzeit was macht, dann eher das Anlegen von Geld unattraktiv zu machen.Danke Scholz



Gute Geldanlagen machen auch mit Steuern Sinn... auch wenn es etwas den Gewinn schmälert.

@DE: Berater sind nur wirklich gut, wenn sie Geld kosten und wirklich unabhängig sind. Sonst sind es eher Verkäufer... sollte dir einfach klar sein.

Wer wirklich erfolgreich investieren will muss sich schon selbst mit dem Thema beschäftigen und das dauerhaft. ETFs sind allgemein recht Wartungsarm.... dominik.he hat dir da schon ein paar Anhaltspunkte gegeben. Wenn du nur Geld weglegen willst und meinst das dir jemand die Auseinandersetzung damit abnimmt, dann irrst du leider. Das macht nur jemand der von deinem Geld profitieren will... und das schmälert oder frisst deinen Gewinn.
dominik.he07.03.2020 00:53

Ich würde das Geld, wobei ich voraussetze, dass du das Geld tatsächlich e …Ich würde das Geld, wobei ich voraussetze, dass du das Geld tatsächlich entbehren kannst, in einen ETF auf den MSCI World anlegen. Der Anlagehorizont von 10 Jahren ist dafür vielleicht nicht ganz perfekt, aber noch in Ordnung. Warum nur 10 Jahre? Was hast du mit dem Geld dann vor? Man muss sich halt bewusst sein, dass es auch mal für eine gewisse Zeit bergab gehen kann (siehe aktuell - Stichwort Corona).Langfristig kann man aber davon ausgehen, dass man eine entsprechende Rendite erzielt (Stichwort Renditedreieck).Je nach steuerlicher Situation sollte es dann ein ausschüttender oder thesaurierender ETF sein.Wenn du deinen Steuerfreibetrag noch nicht ausgeschöpft hast, dann muss es auf jeden Fall ein ausschüttender ETF sein.Für weitere Infos kann ich dir die comdirect-Community sehr empfehlen:https://community.comdirect.de/t5/Wertpapiere-Anlage/FAQ-zu-ETFs/td-p/70732



Kannst du mir das mit ausschüttend wenn noch Freibetrag offen ist noch mal kurz erklären? Sind Dividenden damit dann abgegolten und es muss nicht in 30 Jahren, wenn ich die Anteile verkaufe, alles auf Schlag versteuert werden oder wie verstehe ich das?

Ich hätte nämlich vor, für die nächsten 30-40 Jahre ETF-Sparpläne zu besorgen und hätte da thesaurierend gewählt, damit Dividenden direkt wieder reinvestiert werden.
CocoBaba07.03.2020 01:11

Erstmal vielen Dank. Mein Ziel ist eine solide Summe als Eigenkapital für …Erstmal vielen Dank. Mein Ziel ist eine solide Summe als Eigenkapital für eine Immobilienfinanzierung hervorzubringen. Ich gehe davon aus, dass du eine Laufzeit von 10 Jahren nicht für richtig hältst, was wäre denn eine Optimale Laufzeit? Zu meiner Situation: ich arbeite derzeit im Vertrieb mit Provisionsregelung, deswegen wäre meine Überlegung mögliche "Überschüsse" aus meinem Gehalt zusätzlich zur monatlichen Einlage einzuzahlen. Dass ETF ein up and down ist, ist mir bekannt. Ist das aber die idealste Anlagemethode in betracht auf sowas wie ein Bausparvertrag, Immobilienfonds oder ähnliches?Vielen Dank!


Also meiner Meinung nach solltest du das gesamte Geld auf ein Tagesgeldkonto anlegen. Was spricht dagegen z. B. Auch schon in 5 Jahren einen Immobilienkredit aufzunehmen?
Die Zinsen sind so niedrig wie noch nie, im Gegenzug verteuern sich die Immobilien um fast 10% im Jahr.
Also lieber 5 Jahre eher das tilgen anfangen für die eigenen Immobilie, da vermutlich die komplette Rendite durch die steigenden Preise der Immobilie sowieso komplett aufgefressen werden je länger du wartest.

Einen Etf kannst du unabhängig natürlich trotzdem besparen für Altersvorsorge oder für Käufe wo du nicht auf den Markt angewiesen bist.
Lauchlappen300007.03.2020 07:33

Kannst du mir das mit ausschüttend wenn noch Freibetrag offen ist noch mal …Kannst du mir das mit ausschüttend wenn noch Freibetrag offen ist noch mal kurz erklären? Sind Dividenden damit dann abgegolten und es muss nicht in 30 Jahren, wenn ich die Anteile verkaufe, alles auf Schlag versteuert werden oder wie verstehe ich das?Ich hätte nämlich vor, für die nächsten 30-40 Jahre ETF-Sparpläne zu besorgen und hätte da thesaurierend gewählt, damit Dividenden direkt wieder reinvestiert werden.


Genau das ist der Vorteil. Du hast ja einen Steuerfreibetrag von 801€. Schüttet dein etf also weniger als die Summe im Jahr aus bekommst du es so gesehen ohne Abzug und kannst es direkt wieder reinvestieren als Eigenkapital. Also sprich in 30 Jahren hast du weniger Steuern zu zahlen wenn du dir das gesamte Geld aus dem etf holen würdest. Soli ist denke ich in 30 Jahren sowieso Geschichte.
Nur dran denken den Steuerfreibetrag auch im depot zu aktivieren und prüfen wo es sonst noch Zinsen geben könnte und evtl aufteilen.
Vor dem Hintergrund einer geplanten Immobilienfinanzierung wäre auch ein Bausparvertrag zu überlegen, der sichert dir niedrige Kreditzinsen auch in 10 Jahren.
cs_PinKie07.03.2020 01:59

Staatliche Förderung? Wenn der Staat derzeit was macht, dann eher …Staatliche Förderung? Wenn der Staat derzeit was macht, dann eher das Anlegen von Geld unattraktiv zu machen.Danke Scholz


Genau. Der Staat ist mal wieder schuld...
Als wäre es in allen Ländern Europas anders.
flofree07.03.2020 09:01

Genau. Der Staat ist mal wieder schuld...Als wäre es in allen Ländern E …Genau. Der Staat ist mal wieder schuld...Als wäre es in allen Ländern Europas anders.


Und das macht es hier dann besser? Alle scheiße also bei uns weniger scheiße? Komische Logik.
Wenn mal Bauen oder Kaufen und willst ist ein Bausparvertrag Pflicht. Sicher dir die niedrigen Zinsen heute für später. Pack noch die Riester-Zulagen mit rein und schau dass die 2100€ komplett ausschöpfst. Nehme mal an dass auch mal Kinder willst. Baukindergeld wird dann relevant. Zuerst aber alle Pflichtversicherugen machen. Ansonsten Fondssparpläne machen. VL mitnehmen. Halte persönlich nichts von den Indexfonds. Da muss man auch öfters wechseln. Momentan sind Nachhaltigkeitsaspekte bei Fonds en vogue. Regelmäßig Performance checken, Anlageklassen, Regionen wechseln.
nomoney07.03.2020 09:36

Wenn mal Bauen oder Kaufen und willst ist ein Bausparvertrag Pflicht. …Wenn mal Bauen oder Kaufen und willst ist ein Bausparvertrag Pflicht. Sicher dir die niedrigen Zinsen heute für später. Pack noch die Riester-Zulagen mit rein und schau dass die 2100€ komplett ausschöpfst. Nehme mal an dass auch mal Kinder willst. Baukindergeld wird dann relevant. Zuerst aber alle Pflichtversicherugen machen. Ansonsten Fondssparpläne machen. VL mitnehmen. Halte persönlich nichts von den Indexfonds. Da muss man auch öfters wechseln. Momentan sind Nachhaltigkeitsaspekte bei Fonds en vogue. Regelmäßig Performance checken, Anlageklassen, Regionen wechseln.


Bei Riester-Zulagen waren wir raus, als wir erfahren haben dass es bei der Rente deswegen Abzüge gibt, der Berater hätte für den zusätzlichen Baustein in der Finanzierung natürlich zusätzliche Provision erhalten, weswegen er so scharf drauf war. Das sollte vielleicht auch erwähnt werden.
Ansonsten ist die Bausparvariante gut wenn man die Finanzierung auf >20 Jahre setzt, um die Zinsbindung zu garantieren.
Dodgerone07.03.2020 03:09

Gute Geldanlagen machen auch mit Steuern Sinn... auch wenn es etwas den …Gute Geldanlagen machen auch mit Steuern Sinn... auch wenn es etwas den Gewinn schmälert.@DE: Berater sind nur wirklich gut, wenn sie Geld kosten und wirklich unabhängig sind. Sonst sind es eher Verkäufer... sollte dir einfach klar sein.Wer wirklich erfolgreich investieren will muss sich schon selbst mit dem Thema beschäftigen und das dauerhaft. ETFs sind allgemein recht Wartungsarm.... dominik.he hat dir da schon ein paar Anhaltspunkte gegeben. Wenn du nur Geld weglegen willst und meinst das dir jemand die Auseinandersetzung damit abnimmt, dann irrst du leider. Das macht nur jemand der von deinem Geld profitieren will... und das schmälert oder frisst deinen Gewinn.


Hab ich nicht ausgeschlossen. Ich will nur sagen, dass ich als Student!! ueber den jährlichen Freibetrag komme, obwohl ich seit zwei Jahren kein Einkommen außerhalb von Divi hab
Ganz ehrlich, wende dich dafür an speziellere Foren wie das Wertpapierforum. Was hier schon in den paar Postings wieder für falsche Sachen stehen ist echt unheimlich. Da gibt es auch Stickys für Anfänger, die viel verständlich erklären.
Shak07.03.2020 12:31

Ganz ehrlich, wende dich dafür an speziellere Foren wie das …Ganz ehrlich, wende dich dafür an speziellere Foren wie das Wertpapierforum. Was hier schon in den paar Postings wieder für falsche Sachen stehen ist echt unheimlich. Da gibt es auch Stickys für Anfänger, die viel verständlich erklären.


Naja, ob richtig oder falsch, hier wird dennoch Erfahrung weitergegeben die mich jetzt dazu anregt weiter zu forschen und mich etwas mehr damit auseinanderzusetzen. Natürlich könnte ich auch direkt in ein wie du es sagst Wertpapierforum, Geldanlagenforum oder was auch immer. Aber ich bin nicht auf der Suche nach der Raketenwissenschaft. Jede Aussage die hier getätigt wurde hat mich einen Schritt nach vorne gebracht.

Dafür Danke an jeden der einen Konstruktiven Beitrag geleistet hat!
MSCI World? Niemals. Die meisten ETFs sind USA dominiert. Einfach einen ETF kaufen und hoffen es passt schon ist nicht. Diversifizierte Anlagen sind bevorzugt. Gold, ETF, Eigentum, Aktien, Anleihen, Tagesgeld, Sparplan, Devisen vielleicht Luxusgüter und Staatsanleihen wenn die Verzinsung mal nicht negativ ist.
Du musst dich selbstständig gründlich informieren und schauen was für dich sinnvoll ist. Auch der Abschluss einer Versicherung kann eine Anlage sein z. B. wenn man die Versicherung die Implantate zahlt statt du usw.
Auch solltest du nicht nur 10 Jahre Geld anlegen. Einen Notgroschen kann man immer brauchen.
Auch sollest du Prioritäten setzen. Dinge die du jetzt für sinnvoll hälst sind später tatsächlich nur Schrott. Grüße
Lauchlappen300007.03.2020 07:33

Kannst du mir das mit ausschüttend wenn noch Freibetrag offen ist noch mal …Kannst du mir das mit ausschüttend wenn noch Freibetrag offen ist noch mal kurz erklären? Sind Dividenden damit dann abgegolten und es muss nicht in 30 Jahren, wenn ich die Anteile verkaufe, alles auf Schlag versteuert werden oder wie verstehe ich das?Ich hätte nämlich vor, für die nächsten 30-40 Jahre ETF-Sparpläne zu besorgen und hätte da thesaurierend gewählt, damit Dividenden direkt wieder reinvestiert werden.


Dein Plan ist sehr sinnvoll und der Anlagehorizont sehr lange. Von daher ein guter Plan einen ETF zu besparen.
Da man sich über eine solche (langfristige) Geldanlage aber dennoch ausreichend informieren sollte, kann ich dir nur das Forum der comdirect wärmstens empfehlen.

Dort sind in dem Gebiet wirklich Experten unterwegs und der FAQ-Thread beantwortet nahezu alle Fragen.
Einfach mal etwas Zeit mitbringen und sich dort in Ruhe einlesen.

Wenn dann kein extremes Unglück passiert, wirst du in einigen Jahren/ Jahrzehnten eine ordentliche Rendite erwirtschaftet haben.

@CocoBaba: Leider hattest du nicht erwähnt, dass du mit dem Geld in 10 Jahren höchstwahrscheinlich eine Immobilie finanzieren möchtest.
Dann sind die Vorraussetzungen natürlich schon noch einmal andere
nomoney07.03.2020 09:36

Wenn mal Bauen oder Kaufen und willst ist ein Bausparvertrag Pflicht.


Sehe ich anders. Bausparverträge haben immer Abschlußgebühren. IdR 1% der Bausparsumme.
Wenn man wirklich einen Bausparvertrag mit dem Ziel Immobilienfinanzierung bespart, sollte der auch eine vernünftige Höhe haben. Da man idR 50% anspart und dann die selbe Summe als Darlehen bekommt sollte man da sehr genau rechnen, sonst ist der BSV im Zweifel nicht zuteilungsreif.
Bsp. Sparbetrag 100€ p.M. entspricht 12.000€ in 10 Jahren, also BSV 25.000€. Was willst Du denn damit finanzieren? Die Garage?
Wird ein BSV mit 100.000€ bespart, müssen 50.000€ drin sein. Also bei 10 Jahren Laufzeit ca. 400€ p.M. Ist das machbar? Bei einer solchen Bausparsumme sind zu Anfang bereits mind. Ca. 1.000€ Gebühren weg. Zudem reicht das idR dann höchstens für ein Appartement. D.h. der Bausparvertrag deckt nur einen (kleinen) Teil der Finanzierung ab.
Muß man sich überlegen. Meine ganz persönliche Meinung ist so jung wie möglich zu kaufen. Jetzt die günstigen Zinsen sichern und die Miete quasi in die eigene Tasche sparen. Da profitierst Du und nicht irgend ein Fonds oder eine Bausparkasse.
Bearbeitet von: "41812" 7. Mär
dominik.he07.03.2020 13:16

Dein Plan ist sehr sinnvoll und der Anlagehorizont sehr lange. Von daher …Dein Plan ist sehr sinnvoll und der Anlagehorizont sehr lange. Von daher ein guter Plan einen ETF zu besparen.Da man sich über eine solche (langfristige) Geldanlage aber dennoch ausreichend informieren sollte, kann ich dir nur das Forum der comdirect wärmstens empfehlen.Dort sind in dem Gebiet wirklich Experten unterwegs und der FAQ-Thread beantwortet nahezu alle Fragen.Einfach mal etwas Zeit mitbringen und sich dort in Ruhe einlesen.Wenn dann kein extremes Unglück passiert, wirst du in einigen Jahren/ Jahrzehnten eine ordentliche Rendite erwirtschaftet haben.@CocoBaba: Leider hattest du nicht erwähnt, dass du mit dem Geld in 10 Jahren höchstwahrscheinlich eine Immobilie finanzieren möchtest.Dann sind die Vorraussetzungen natürlich schon noch einmal andere


Also so wie ich das verstanden habe sind ETF für langfristige >10 Jahre zu empfehlen und für mein Vorhaben nicht so ideal?
4181207.03.2020 13:29

Sehe ich anders. Bausparverträge haben immer Abschlußgebühren. IdR 1% der B …Sehe ich anders. Bausparverträge haben immer Abschlußgebühren. IdR 1% der Bausparsumme.Wenn man wirklich einen Bausparvertrag mit dem Ziel Immobilienfinanzierung bespart, sollte der auch eine vernünftige Höhe haben. Da man idR 50% anspart und dann die selbe Summe als Darlehen bekommt sollte man da sehr genau rechnen, sonst ist der BSV im Zweifel nicht zuteilungsreif.Bsp. Sparbetrag 100€ p.M. entspricht 12.000€ in 10 Jahren, also BSV 25.000€. Was willst Du denn damit finanzieren? Die Garage?Wird ein BSV mit 100.000€ bespart, müssen 50.000€ drin sein. Also bei 10 Jahren Laufzeit ca. 400€ p.M. Ist das machbar? Bei einer solchen Bausparsumme sind zu Anfang bereits mind. Ca. 1.000€ Gebühren weg. Zudem reicht das idR dann höchstens für ein Appartement. D.h. der Bausparvertrag deckt nur einen (kleinen) Teil der Finanzierung ab.Muß man sich überlegen. Meine ganz persönliche Meinung ist so jung wie möglich zu kaufen. Jetzt die günstigen Zinsen sichern und die Miete quasi in die eigene Tasche sparen. Da profitierst Du und nicht irgend ein Fonds oder eine Bausparkasse.


Die Frage ist, wie willst du so jung wie möglich etwas kaufen, wenn du kein EK hast. Oder was verstehst du unter „Jung“.
CocoBaba07.03.2020 13:30

Also so wie ich das verstanden habe sind ETF für langfristige >10 Jahre zu …Also so wie ich das verstanden habe sind ETF für langfristige >10 Jahre zu empfehlen und für mein Vorhaben nicht so ideal?


langfristig heißt mindestens 10 Jahre, besser 25 Jahre oder länger. Wenn man das Geld braucht und es ist gerade Flaute an der Börse, hat man eben Pech. Totalverlust ist möglich. Wenn Du also für eine Immobilie ansparst, solltest Du zumindest einkalkulieren, dass Du nicht mit einem fixen Betrag zum Zeitpunkt x rechnen kannst.
CocoBaba07.03.2020 13:32

Die Frage ist, wie willst du so jung wie möglich etwas kaufen, wenn du …Die Frage ist, wie willst du so jung wie möglich etwas kaufen, wenn du kein EK hast. Oder was verstehst du unter „Jung“.


Mit jung meine ich Mitte 20 bis Anfang 30.

Man sollte zumindest die Nebenkosten angespart haben. Man weiß idR was man kaufen will, Bsp ETW 250.000€. Rechnen was Finanzierung kostet, Tilgung so hoch wie möglich ansetzten. Dann mit der errechneten Rate weiter rechnen, also Differenz zur heutigen Miete auf die hohe Kante legen. Hat 2 Vorteile. Erstens merkt man, ob man diese Belastung wirklich will und durchhält, zweitens kommt damit relativ schnell das EK zusammen.

Wer es nicht schafft, über 2 oder 3 Jahre diesen Betrag aufzubringen, sollte sich den Immobilienerwerb gut überlegen.
4181207.03.2020 13:29

Sehe ich anders. Bausparverträge haben immer Abschlußgebühren. IdR 1% der B …Sehe ich anders. Bausparverträge haben immer Abschlußgebühren. IdR 1% der Bausparsumme.Wenn man wirklich einen Bausparvertrag mit dem Ziel Immobilienfinanzierung bespart, sollte der auch eine vernünftige Höhe haben. Da man idR 50% anspart und dann die selbe Summe als Darlehen bekommt sollte man da sehr genau rechnen, sonst ist der BSV im Zweifel nicht zuteilungsreif.Bsp. Sparbetrag 100€ p.M. entspricht 12.000€ in 10 Jahren, also BSV 25.000€. Was willst Du denn damit finanzieren? Die Garage?Wird ein BSV mit 100.000€ bespart, müssen 50.000€ drin sein. Also bei 10 Jahren Laufzeit ca. 400€ p.M. Ist das machbar? Bei einer solchen Bausparsumme sind zu Anfang bereits mind. Ca. 1.000€ Gebühren weg. Zudem reicht das idR dann höchstens für ein Appartement. D.h. der Bausparvertrag deckt nur einen (kleinen) Teil der Finanzierung ab.Muß man sich überlegen. Meine ganz persönliche Meinung ist so jung wie möglich zu kaufen. Jetzt die günstigen Zinsen sichern und die Miete quasi in die eigene Tasche sparen. Da profitierst Du und nicht irgend ein Fonds oder eine Bausparkasse.


Maklerkosten, Steuer, Notar wird ja in der Regel nicht mit in die Finanzierung getan. Muss aber jeder für sich ausrechnen. Letztendlich sind immer Leute da die die Hände aufhalten. Gibt wahrscheinlich für alles pro und contra. Was ist heutzutage schon noch ewig gültig. Im Bekanntenkreis habe ich mehrere Trennungen miterlebt. Was da für Dreckwäsche gewaschen wird bis hin zur Privatinsolvenz ist Wahnsinn.
CocoBaba07.03.2020 13:30

Also so wie ich das verstanden habe sind ETF für langfristige >10 Jahre zu …Also so wie ich das verstanden habe sind ETF für langfristige >10 Jahre zu empfehlen und für mein Vorhaben nicht so ideal?


Das Problem mit Börsen ist der Ausstiegszeitpunkt. Da darfst Du nicht zeitlich festgelegt sein. Hättest Du hier 2003 oder 2009 Deine Position veräußern müssen ... wäre halt gewesen.

25282405-rFJCb.jpg
D.h. das ist ne gute Sache zum Kapitalaufbau, aber Du benötigst zeitliche Flexibilität beim Ausstieg und musst da auch mal was aussitzen können.
CocoBaba07.03.2020 13:30

Also so wie ich das verstanden habe sind ETF für langfristige >10 Jahre zu …Also so wie ich das verstanden habe sind ETF für langfristige >10 Jahre zu empfehlen und für mein Vorhaben nicht so ideal?


Es ist halt schon schwieriger, wenn man in 10 Jahren dann wirklich auf das Geld angewiesen ist.

Ich gehe davon aus, wenn die Börse ähnlich wie in den letzten Jahrzehnten läuft, kann da sicherlich ein nettes Plus dabei rauskommen, aber was ist, wenn genau zu diesem Zeitpunkt die Börse in die Knie geht (Stichwort Corona, Finanzkrise, Krieg etc.)

Wenn man diese Ereignisse nicht aussitzen kann, wird es schwierig...

Eine Option wäre ggf. gegen Ende der erwähnten 10 Jahre einen immer engeren Stopkurs zu wählen, damit man ggf. rechtzeitig ausgestoppt wird.
CocoBaba07.03.2020 13:32

Die Frage ist, wie willst du so jung wie möglich etwas kaufen, wenn du …Die Frage ist, wie willst du so jung wie möglich etwas kaufen, wenn du kein EK hast. Oder was verstehst du unter „Jung“.


Sei schlau und auch hier flexibel.

Kauf Dir zunächst ne kleine Wohnung und nicht gleich das Heim in dem Du im Alter leben möchtest. Dann kannst Du auch in jungen Jahren ohne viel EK Immobilienbesitzer werden. Natürlich vorausgesetzt eine Bank ermöglicht Dir die 100% Finanzierung. Allerdings wirst Du in der Regel die Nebenkosten (mind. 10% der Kaufsumme ansetzen) schon als EK aufbringen müssen.
Unmöglich ist das alles nicht, nur i.d.R. entspricht es nicht unserer Kultur der Sicherheit und Größe. Da sind andere Kulturkreise einfach pfiffiger
Bearbeitet von: "Shopping2016" 7. Mär
Bin echt überrascht, dass hier noch niemand auf die super Videos von Finanztip hingewiesen hat. Mach Dich da schlau, bevor Du Dich auf die Reise machst: Link
Shopping201607.03.2020 14:22

Sei schlau und auch hier flexibel.Kauf Dir zunächst ne kleine Wohnung und …Sei schlau und auch hier flexibel.Kauf Dir zunächst ne kleine Wohnung und nicht gleich das Heim in dem Du im Alter leben möchtest. Dann kannst Du auch in jungen Jahren ohne viel EK Immobilienbesitzer werden. Natürlich vorausgesetzt eine Bank ermöglicht Dir die 100% Finanzierung. Allerdings wirst Du in der Regel die Nebenkosten (mind. 10% der Kaufsumme ansetzen) schon als EK aufbringen müssen. Unmöglich ist das alles nicht, nur i.d.R. entspricht es nicht unserer Kultur der Sicherheit und Größe. Da sind andere Kulturkreise einfach pfiffiger


Und wenn man dann 10-15 Jahre später ein Haus z.B wegen Zuwachs kaufen/bauen möchte, der Kredit von der ETW noch läuft?

Halten und vermieten, oder ETW verkaufen und Kredit ablösen und den Rest als EK in das Haus stecken?
vanHagen07.03.2020 18:46

Und wenn man dann 10-15 Jahre später ein Haus z.B wegen Zuwachs …Und wenn man dann 10-15 Jahre später ein Haus z.B wegen Zuwachs kaufen/bauen möchte, der Kredit von der ETW noch läuft? Halten und vermieten, oder ETW verkaufen und Kredit ablösen und den Rest als EK in das Haus stecken?


Halten und vermieten wäre wahrscheinlich die bessere Lösung. Man hat einiges abbezahlt, den Rest kann man durch die Miete abzahlen. Am ende hat man was, das man seinem Zuwachs bieten kann.
Es ist wirklich faszinierend, wie betongeil die Menschen in Deutschland sind. Völlig egal, ob es dabei weniger Rendite bei höherem Risiko geben würde als bei breitgestreuten ETF.

Tipp: Nur weil man sich mit dem Wohnen in einer Immobilie auskennt, kennt man sich noch lange nicht den fiananziellen Aspekten aus.

Wenn schon Vermieter in drei von vier Fällen real Verluste machen, wird es bei Selbstbewohnern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch schlechter laufen. Wer nicht gerade zu den wenigen Insidern im Immobilienmarkt gehört, sollte auf auf den eigenen Erwerb verzichten und lieber über bspw. Immobilienfonds oder REITs in Immobilien investieren. Und damit meine ich richtige Insider, nicht Leute, die einfach nur glauben sich auszukennen.
Alles andere ist Spekulation und alles andere als sicheres Betoninvestment.
vanHagen07.03.2020 18:46

Und wenn man dann 10-15 Jahre später ein Haus z.B wegen Zuwachs …Und wenn man dann 10-15 Jahre später ein Haus z.B wegen Zuwachs kaufen/bauen möchte, der Kredit von der ETW noch läuft? Halten und vermieten, oder ETW verkaufen und Kredit ablösen und den Rest als EK in das Haus stecken?


Wie so häufig im Leben ... es kommt darauf an . So pauschal kann man das (vor allem aus heutiger Sicht) nicht beantworten.
CocoBaba07.03.2020 18:50

Halten und vermieten wäre wahrscheinlich die bessere Lösung. Man hat e …Halten und vermieten wäre wahrscheinlich die bessere Lösung. Man hat einiges abbezahlt, den Rest kann man durch die Miete abzahlen. Am ende hat man was, das man seinem Zuwachs bieten kann.


Wobei dabei eventuell die Gefahr bestehen könnte, dass Banken beim neuen Immobilienkredit Probleme machen.
Je nachdem wie hoch dieser sein soll (+Eigenkapitalquote) und wie hoch die Restschuld des bestehenden Kredits der ETW ist, könnte es ggf. sein, dass eine Finanzierung abgelehnt wird.

Banken rechnen bei Mieteinnahmen oft mit hohen Abschlägen, da die Einnahmen nicht zwingend sicher sind, sodass auch mit einem Zahlungsausfall gerechnet werden muss.

Wenn die Finanzierung für das neue Heim schon eng kalkuliert ist, was sowieso nie der Fall sein sollte, könnte es durchaus dazu kommen.

Bei einer vermieteten Wohnung sollte man zudem immer so kalkulieren/ Rücklagen bilden, dass man Zahlungsausfälle für eine gewisse Zeit kompensieren kann.
Shak07.03.2020 19:00

Es ist wirklich faszinierend, wie betongeil die Menschen in Deutschland …Es ist wirklich faszinierend, wie betongeil die Menschen in Deutschland sind. Völlig egal, ob es dabei weniger Rendite bei höherem Risiko geben würde als bei breitgestreuten ETF. Tipp: Nur weil man sich mit dem Wohnen in einer Immobilie auskennt, kennt man sich noch lange nicht den fiananziellen Aspekten aus.Wenn schon Vermieter in drei von vier Fällen real Verluste machen, wird es bei Selbstbewohnern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch schlechter laufen. Wer nicht gerade zu den wenigen Insidern im Immobilienmarkt gehört, sollte auf auf den eigenen Erwerb verzichten und lieber über bspw. Immobilienfonds oder REITs in Immobilien investieren. Und damit meine ich richtige Insider, nicht Leute, die einfach nur glauben sich auszukennen. Alles andere ist Spekulation und alles andere als sicheres Betoninvestment.



Pauschal werden hier viele 25% ihres Gelde für den Bereich Wohnen ausgeben und das ein Leben lang. Rechne selbst mal nach, was Du da mit ETFs machen musst. Und denk bitte daran, es ging hier um eine selbstgenutzte Immobilie zum Vermögensaufbau ... bei der Fremdvermietung teile ich jedoch Deinen Standpunkt.
Dein Kommentar
Avatar
@
    Text

    Diskussionen