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    ABGELAUFEN

    Gewährleistung Paket unfrei schicken.

    Hey Leute,
    hätte da mal ne Frage und zwar: Einer meiner Kumpels verkauft auf Messen ferngesteurte Helikopter ist auch als Gewerbe angemeldet und gibt natürlich auch seine Visitenkarte mit wegen der Gewährleistung.

    Jetzt hat sich bei Ihm ein Kunde gemeldet der 2 Helis gekauft hat das beide Defekt wären und es kein Eigenverschulden wäre.

    Mein Kumpel hat dem Käufer dann mitgeteilt das er die beiden Helis bitte als ein Paket an Ihn schickt, und er im Falle einer berichtigten Reklamation natürlich auch die Portokosten erstattet.

    Dem Käufer war das aber offensichtlich egal und er schickte auch eine Mail wo drin stand das es ja keine Unterschied mache ob meine Kumpel jetzt oder später für den Versand zahle.

    Also kammen die Beiden Helis unfrei als Paket bei meinem Kumpel an. Dieser verweigerte dann die Annahme da er gesagt hatte die Portokosten zu erstatten. Zudem hatte der Käufer unnötigerweise 2 Unfreie Paket geschickt statt nur einem.

    Jetzt fragen wir uns beide ob das denn auch alles so richtig war.
    Villeicht kann hier ja einer weiterhelfen.

    Sorry für den langen Text.
    Über Hilfe wären wir dankbar.

    26 Kommentare

    War richtig. Händler müssen keine unfreie Sendung akzeptieren. Aber dein Kumpel hätte ihm ein DHL-Label zusenden können.

    Avatar

    GelöschterUser16449

    Wer?

    die Muddi, Alda

    Tycoon

    Wer?

    Avatar

    GelöschterUser16449



    Tycoon

    Wer?

    Verfasser

    beneschuetz

    War richtig. Händler müssen keine unfreie Sendung akzeptieren. Aber dein Kumpel hätte ihm ein DHL-Label zusenden können.



    Ja hatte ich dem auch gesagt. Aber bis jetzt war das auch nie das Problem bei Ihm das er die Portokosten dann im nachhinein erstattet hat

    Dein Kumpel hat vollkommen richtig gehandelt - jetzt darf der Absender 30 € Versand blechen

    Bin da nicht wirklich firm drinnen, aber ich olle Miesmuschel sehe das anders... der Kunde kann vorab die Erstattung der Versandkosten respektive eine Retourenmarke, so nenne ich es, verlangen. Kommt der Händler dem Wunsch nicht nach darf unfrei zurück gesandt werden. Nun dein Kumpel hat mit ihm geschrieben und ihm lediglich angeboten im Nachhinein zu Erstatten. Darauf muss der Kunde, imo(!), sich nicht einlassen. Und mal ehrlich, kenne es aus eigener Erfahrung, wie oft rennt man dann diesen Kosten hinterher? Wer geht für 6 Euro Porto zum Anwalt? Ergo der Händler kommt damit durch. Bin der Meinung das mal so gelesen zu haben. Abermals ist spät daher suche ich gerne Morgen noch mal, oder jemsnd anderes ist schneller.

    Ich finde es affig. Er muss dem Käufer ja auf jeden Fall die Portokosten erstatten wenn dieser berechtigt Nacherfüllung verlangt. Hätte er doch auch grade annehmen können. Natürlich war es nicht fair, dass der Käufer unfrei ZWEI Pakete geschickt hat, aber jetzt muss sich dein Kumpel noch weiter mit dem Käufer rumärgern

    Tja der Kunde ist ein Idiot.

    wie teuer waren die helis denn?

    Verfasser

    Bucki21

    wie teuer waren die helis denn?



    glaub ingesamt so um die 100€

    Das gehört auch zum Unternehmertum!

    Durch entsprechende AGB´s kann man das eindeutig regeln.
    Außerdem ist klug sich in die Rolle seiner Kunden zu versetzen und zwar vor solchen Problemen, denn dann treten sie auch seltener auf.

    Verfasser

    Ich seh da jetzt auch als Kunde nicht das Problem mit 7€ in Vorlesitung zu gehen da man sowieso im Nachhinein erstatte kriegt.

    skyhase06

    Ich seh da jetzt auch als Kunde nicht das Problem mit 7€ in Vorlesitung zu gehen da man sowieso im Nachhinein erstatte kriegt.



    Naja, Kunde hat defekte Ware und hat nen riesen Hals, dass er jetzt zur Post rennen muss und auch noch Geld vorlegen muss (das er btw auch noch verzinsen kann). <<< so aus des Sicht des Kunden.

    Verfasser

    skyhase06

    Ich seh da jetzt auch als Kunde nicht das Problem mit 7€ in Vorlesitung zu gehen da man sowieso im Nachhinein erstatte kriegt.




    Zur Post muss er so oder so. Hab die Mails ja selber gelesen. Der Kunde hatte in der ersten Mail direkt seine Bankverbindung mit Zahlungsziel angegebn damit mein Kumpel ihm den Betrag für die Helis direkt erstattet. Bevor er überhaupt die Ware hatte.

    skyhase06

    Ich seh da jetzt auch als Kunde nicht das Problem mit 7€ in Vorlesitung zu gehen da man sowieso im Nachhinein erstatte kriegt.



    Naja, ich denke eher, der Kunde hat die Helis selber geschrottet (das beide defekt sind, halte ich für sehr unwahrscheinlich) und hat die Befürchtung, dass er auf den Versandkosten sitzen bleibt.

    skyhase06

    Der Kunde hatte in der ersten Mail direkt seine Bankverbindung mit Zahlungsziel angegebn damit mein Kumpel ihm den Betrag für die Helis direkt erstattet. Bevor er überhaupt die Ware hatte.



    Typischer Assi-Kunde, der deinen Kumpel vermutlich nur abzocken will.

    Wir sind uns ja schon mal einig, dass der Kunde ein Arsch ist Und es ist immer zu befürchten, dass er eigenes Verschulden gerne auf das Sachmängelrecht abschieben und die 6monatige Beweislastumkehr ausnutzen möchte.

    Sei doch so gut und halte uns mal auf dem Laufenden!

    skyhase06

    Ich seh da jetzt auch als Kunde nicht das Problem mit 7€ in Vorlesitung zu gehen da man sowieso im Nachhinein erstatte kriegt.


    Dito

    Verfasser

    Der Kunde wird sich ja bald bei Ihm melden wenn die Helis zurück kommen und er zahlen. Halte euch dann auf dem laufenden.

    Habster

    satosatoHedonistskyhase06 Ich seh da jetzt auch als Kunde nicht das Problem mit 7€ in Vorlesitung zu gehen da man sowieso im Nachhinein erstatte kriegt.Naja, Kunde hat defekte Ware und hat nen riesen Hals, dass er jetzt zur Post rennen muss und auch noch Geld vorlegen muss (das er btw auch noch verzinsen kann). <<< so aus des Sicht des Kunden.Naja, ich denke eher, der Kunde hat die Helis selber geschrottet (das beide defekt sind, halte ich für sehr unwahrscheinlich) und hat die Befürchtung, dass er auf den Versandkosten sitzen bleibt.Dito



    Leder ist die Rechtslage hier, zumindest die ersten sechs Monate, auf Seiten des Kunden. Probleme ist die Beweislastumkehr. Aber was ist wenn der Kunden sogar Recht hat, was hier ja nun keiner wirklich beurteilen kann? Verauslagen und dann hinterher rennen?
    Bsp. Ich kaufte eine Karte für meinen PC für 30 Euro. Lief gut. Eine Woche lang. Händler kontaktiert. Händler antwortet nicht. MeinPaket eingeschaltet. Händler antwortet. Er schickt neue Karte nach Erhalt der Defekten. Versandkosten erstattet er natürlich. Also hingeschickt auf meine Kosten. Nach zwei Wochen keine neue Karte und keine Reaktion vom Händler. Händler angeschrieben. Keine Antwort. Wieder über MP. Kaufpreis bekommen, keine Versandkosten. Ups... was nun? Direkt wieder über MP... es handelte sich nun plötzlich um einen Widerruf und der Warenwert ist unter 40 Euro. Also keine Versandkostenerstattung. So der Händler. Natürlich war es kein Widerruf, sondern klassische Gewährleistung. Aber für 6 Euro, auch wenn es gejuckt hat, zum Anwalt? Gebranntes Kind scheut das Feuer, ich schicke auch nur nicht gegen Vorkasse oder unfrei im Gewahrleistungsfall zurück.

    Grundsätzlich hat der Verkäufer die Kosten der Nacherfüllung zu tragen, aber auch der Käufer unterliegt hier einer Schadenminimierungspflicht! Da der V ja anscheinend einen entsprechenden Vorschlag gemacht hat, denke ich der K hat diese Pflicht durch das unfreie Versenden verletzt. Also ernsten Ärger wird der V whl vermeiden können, aber wenn der K ein streitlustiger Zeitgenosse ist, kann es trotzdem erstmal teuer werden; Anwälte und so..
    Aber egal was aus der Geschichte wird, der beste Rat an den V wäre wohl, einfach in Zukunft Rücksendescheine zu verschicken. Und selbst wenn er dann, bei unberechtigten Forderungen seitens der K, auf ein paar Euro sitzen bleibt, ist der Ärgervermeidungsfaktor mMn Wert genug.

    Bin auch mal gespannt wie das ganze noch ausgeht.

    Grundsätzlich ist der Kunde hier selbst Schuld wenn er auch noch 2 Pakete verschickt. Außerdem gehe ich auch davon aus, das der liebe Kunde die Dinger wohl selbst geschrottet hat - Absturz etc.

    Das dein Kollege hier natürlich erstmal überprüfen muß ist doch klar und der Kunde hat ja die Zusage das bei "berechtigter Reklamation" das Porto erstattet wird.

    Jetzt unfrei zurückzuschicken ist wie oben erwähnt dann quasi schädliches Verhalten. Keine RMA-Nummer etc. Das wäre bei fast allen großen auch wieder zurückgegangen...

    nur eine Frage der Zeit bis ein Kunde in so einem Fall klagt und recht bekommt.

    M.E. handelt sich jeder Händler der das nicht vor dem Kauf schriftlich regelt (am besten mit beigelegten Rückshein) den Ärger grob fahhrlässig ein.

    beneschuetz

    War richtig. Händler müssen keine unfreie Sendung akzeptieren. Aber dein Kumpel hätte ihm ein DHL-Label zusenden können.



    Leider doch. Und eine unfreie Rücknahme über die AGB auszuschließen scheint auch wettbewerbswidrig zu sein. Wenn der Kunde noch ein größerer Idiot ist hat er die Helis ungepolstert in die Kartons gelegt, so dass sie auf dem Transportweg noch größeren Schaden nehmen, der Verkäufer haftet ja eh

    Verfasser

    So Sorry für die späte Rückmeldung. Mein Kumpel hat den letzten der beiden Helis letzte Woche erhalten und sahen soweit auch ganz gut aus, lediglich die Antenne an der Fernbedienung war kaputt. Mein Kumpel hat sich dann entschlossen das Geld komplett zurück zu erstatten einfach um sich weiteren Stress zu ersparen.
    Vielen Dank auch für eure meistens sehr hilfreichen Kommentare :).

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