Gewerbe anmelden - Bei Vollzeitjob

30
eingestellt am 7. Mär
Hallo Leute,

wenn ich ein Gewerbe anmelde, gibt es eine Möglichkeit wie der Hauptarbeitgeber davon erfahren könnte? Also werden irgendwelche Meldungen gemacht.

Oder ist es eigentlich nicht möglich solange man selber nichts sagt.
Zusätzliche Info
Fragen & Gesuche
Beste Kommentare
Du hast laut Arbeitsvertrag idR. die Pflicht das eigenständig zu melden.
um mal die frage zu beantworten: nein,es wird nichts gemeldet
Toasties07.03.2020 12:37

Das ist falsch. Du musst den Arbeitgeber informieren und er kann es …Das ist falsch. Du musst den Arbeitgeber informieren und er kann es ablehnen, wenn man zum Beispiel ein Konkurrenzunternehmen betreiben möchte. In 98% der Fälle kann er also nichts dagegen sagen.


Da liegst DU falsch.
Es gibt noch mehr Gründe, beispielsweise wenn du mit Job und Gewerbe deine erlaubten Arbeitszeiten überschreitest.
Außerdem wäre ein weiterer Grund, dass du auf der Arbeit nicht mehr so Leistungsfähig wärst, beispielsweise aufgrund Müdigkeit.
Genug schwammige Gründe ...
30 Kommentare
Du hast laut Arbeitsvertrag idR. die Pflicht das eigenständig zu melden.
Du Scherzkeks, du brauchst die Erlaubnis deines Arbeitgebers dazu. Ansonsten hattest du die längste Zeit einen Job.
um mal die frage zu beantworten: nein,es wird nichts gemeldet
Cahuella07.03.2020 12:32

Du Scherzkeks, du brauchst die Erlaubnis deines Arbeitgebers dazu. …Du Scherzkeks, du brauchst die Erlaubnis deines Arbeitgebers dazu. Ansonsten hattest du die längste Zeit einen Job.


Das ist falsch. Du musst den Arbeitgeber informieren und er kann es ablehnen, wenn man zum Beispiel ein Konkurrenzunternehmen betreiben möchte. In 98% der Fälle kann er also nichts dagegen sagen.
Toasties07.03.2020 12:37

Das ist falsch. Du musst den Arbeitgeber informieren und er kann es …Das ist falsch. Du musst den Arbeitgeber informieren und er kann es ablehnen, wenn man zum Beispiel ein Konkurrenzunternehmen betreiben möchte. In 98% der Fälle kann er also nichts dagegen sagen.


Da liegst DU falsch.
Es gibt noch mehr Gründe, beispielsweise wenn du mit Job und Gewerbe deine erlaubten Arbeitszeiten überschreitest.
Außerdem wäre ein weiterer Grund, dass du auf der Arbeit nicht mehr so Leistungsfähig wärst, beispielsweise aufgrund Müdigkeit.
Genug schwammige Gründe ...
Toasties07.03.2020 12:37

Das ist falsch. Du musst den Arbeitgeber informieren und er kann es …Das ist falsch. Du musst den Arbeitgeber informieren und er kann es ablehnen, wenn man zum Beispiel ein Konkurrenzunternehmen betreiben möchte. In 98% der Fälle kann er also nichts dagegen sagen.


Völliger Quatsch. Gibt ewig viele Gründe, warum das der AG ablehnen kann.
In der Regel werden aber Nebengewerbe nicht vom Arbeitgeber abgelehnt. Ich kenne viele Beispiele, die halt nebenher bisschen was machen, z.b. Fotografie oder Internetshops.
Cahuella07.03.2020 12:41

Da liegst DU falsch.Es gibt noch mehr Gründe, beispielsweise wenn du mit …Da liegst DU falsch.Es gibt noch mehr Gründe, beispielsweise wenn du mit Job und Gewerbe deine erlaubten Arbeitszeiten überschreitest.Außerdem wäre ein weiterer Grund, dass du auf der Arbeit nicht mehr so Leistungsfähig wärst, beispielsweise aufgrund Müdigkeit.Genug schwammige Gründe ...


Das ist Quatsch, maximale Arbeitszeit gilt nur in einem Arbeitsverhältnis. Selbständigkeit zählt hier nicht rein. Müdigkeit o.ä. muss erstmal dauerhaft vorkommen und ist vielleicht ein Grund für eine Abmahnung, aber nicht gegen die Selbständigkeit.
flofree07.03.2020 13:58

Völliger Quatsch. Gibt ewig viele Gründe, warum das der AG ablehnen kann.


Die gibt es eben nicht...
Toasties07.03.2020 14:36

Das ist Quatsch, maximale Arbeitszeit gilt nur in einem Arbeitsverhältnis. …Das ist Quatsch, maximale Arbeitszeit gilt nur in einem Arbeitsverhältnis. Selbständigkeit zählt hier nicht rein. Müdigkeit o.ä. muss erstmal dauerhaft vorkommen und ist vielleicht ein Grund für eine Abmahnung, aber nicht gegen die Selbständigkeit. Die gibt es eben nicht...


In folgenden Beispielen ist das der Fall:

1. Konkurrenzverbot
Wenn ein Mitarbeiter nebenher bei der Konkurrenz arbeitet oder mit seinem Nebenjob selbst dem Arbeitgeber Konkurrenz macht, dann müssen sich Arbeitgeber das nicht gefallen lassen. Einen derartigen Nebenjob können sie untersagen. Dies ergibt sich aus §60 des Handelsgesetzbuch (HGB).

Was gilt als Konkurrenz? Wenn ein Unternehmen sich an Großkunden richtet und ein Arbeitnehmer nebenher in der gleichen Branche für private Kunden arbeitet, etwa Nachbarn oder den Bäcker um die Ecke, dann wäre das wohl nocht zulässig. Würde er allerdings auch für Großkunden der gleichen Branche arbeiten, dann würde seine Nebentätigkeit eine unzulässige Konkurrenz darstellen.

2. Arbeitszeitgesetz
Laut Arbeitszeitgesetz (das übrigens zu den aushangpflichtigen Gesetzen gehört) dürfen Angestellte täglich im Schnitt nicht mehr als acht Stunden und in der Woche maximal 48 Stunden arbeiten. Wer siebeneinhalb Stunden pro Tag für einen Arbeitgeber tätig ist, der kann also nicht noch täglich zwei Stunden woanders einen Nebenjob haben. Außerdem muss der Mitarbeiter zwischen den täglichen Arbeitszeiten eine elfstündige Ruhepause haben. Die wird beispielsweise unterschritten, wenn der Mitarbeiter abends lange in Kneipen oder Diskotheken arbeitet. Hier hat der Arbeitgeber einen Anspruch darauf, dass der Angestellte die Nebentätigkeit beschränkt.

Aber Achtung: Leitende Angestellte fallen nicht unter das Arbeitszeitgesetz und für selbstständige nebenberufliche Tätigkeiten gilt es ebenfalls nicht. Ein Mitarbeiter kann also theoretisch die ganze Nacht für sein eigenes Gewerbe tätig sein. Allerdings können dann andere Gründe vorliegen, warum Arbeitgeber die Nebenbeschäftigung dennoch untersagen können.

3. Arbeitskraft wird durch den Zweitjob beeinträchtigt
Eine Nebentätigkeit kann unzulässig sein, wenn der Arbeitnehmer dadurch so sehr beansprucht wird, dass er seinen Hauptarbeitsvertrag nicht oder nicht ausreichend erfüllen kann. Das ist beispielsweise der Fall, wenn er oft nicht erreichbar ist oder wenn er ständig übermüdet ist und dadurch eventuell schon Schäden verursacht hat.

4. Sozialversicherungsrechtliche Überschneidungen
Wenn ein geringfügig Beschäftigter (Minijobber)weitere Tätigkeiten aufnimmt, dann haben Arbeitgeber ein Recht darauf, das zu erfahren. Wenn durch die Nebentätigkeit die Einkommensgrenze von 450 Euro überschritten wird, werden nämlich alle Jobs sozialversicherungspflichtig (ausführliche Informationen hierzu gibt die Minijob-Zentrale). Arbeitgeber, die von der Nebenbeschäftigung keine Kenntnis haben, würden daher falsch abrechnen.

Der Mitarbeiter wird in diesem Fall für den Arbeitgeber teurer, weil plötzlich für den Minijobber höhere Sozialversicherungsbeiträge anfallen. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Arbeitgeber dem Mitarbeiter nun wirksam kündigen kann. Wenn der Minijobber die Nebentätigkeit verschwiegen hat, kann dies aber unter Umständen eine Vertragspflichtverletzung darstellen. Der Arbeitgeber kann in diesem Fall zur Kündigung berechtigt sein, sagt Roland Klein.

5. Tendenzbetriebe
Wenn die Nebentätigkeit ihrem Inhalt nach unvereinbar mit der Haupttätigkeit ist, dann können Arbeitgeber eine Nebentätigkeit ebenfalls untersagen, wenn es sich bei ihrem Betrieb um einen Tendenzbetrieb handelt. Das könne etwa der Fall sein, wenn eine Angestellte der katholischen Kirche, etwa ein Erzieher im Kindergarten, als Nebentätigkeit Sexspielzeug und Verhütungsmittel vertreibe, so Klein.
Toasties07.03.2020 14:36

Das ist Quatsch, maximale Arbeitszeit gilt nur in einem Arbeitsverhältnis. …Das ist Quatsch, maximale Arbeitszeit gilt nur in einem Arbeitsverhältnis. Selbständigkeit zählt hier nicht rein. Müdigkeit o.ä. muss erstmal dauerhaft vorkommen und ist vielleicht ein Grund für eine Abmahnung, aber nicht gegen die Selbständigkeit. Die gibt es eben nicht...


Danke, schon wieder falsch. Lies den Beitrag von @flofree .
Die Arbeitszeit vom Nebengewerbe geht eben doch mit ein.
Die Ausnahme hat er genannt. Ich denke aber nicht, dass der TE ein leitender Angestellter ist ...
Cahuella07.03.2020 14:44

Danke, schon wieder falsch. Lies den Beitrag von @flofree .Die Arbeitszeit …Danke, schon wieder falsch. Lies den Beitrag von @flofree .Die Arbeitszeit vom Nebengewerbe geht eben doch mit ein.Die Ausnahme hat er genannt. Ich denke aber nicht, dass der TE ein leitender Angestellter ist ...


Lies nochmal.
karlheinz081507.03.2020 14:49

Lies nochmal.


Wenn er tatsächlich selbständig ist, ja. Ich weiß worauf du hinaus willst. Die Ruhezeiten sollten trotzdem gelten.
Und der Punkt zwecks Müdigkeit bleibt ebenfalls. Und da reicht es sicher schon, wenn der Arbeitnehmer weniger Leistung bringt, auch wenn er nicht während der Arbeit einschläft.

Ich denke aber wir sind und einig, dass ein kleines Nebengewerbe unproblematisch ist, solange man es nicht übertreibt.
Bearbeitet von: "Cahuella" 7. Mär
Allein von der Anmeldung eines Gewerbes wird dein AG nichts bekommen. Sollte ein berechtigtes Interesse vorliegen, kann man jedoch einen Auszug aus dem Gewerberegister erhalten.
Bearbeitet von: "totmacher" 7. Mär
totmacher07.03.2020 15:01

Allein von der Anmeldung eines Gewerbes wird dein AG nichts bekommen. …Allein von der Anmeldung eines Gewerbes wird dein AG nichts bekommen. Sollte ein berechtigtes Interesse vorliegen, kann man jedoch einen Auszug aus dem Gewerberegister erhalten.


Wenn er seinen Hauptjob beim Finanzamt hat, u.U. schon
besho_07.03.2020 15:07

Wenn er seinen Hauptjob beim Finanzamt hat, u.U. schon


Du unterschätzt Datenschutzgesetze
totmacher07.03.2020 15:10

Du unterschätzt Datenschutzgesetze


Du überschätzt Datenschutzgesetze und das Steuergeheimnis und unterschätzt die faktischen (weitestgehend) unregulierten Zugriffsmöglichkeiten des einzelnen Angestellten im Finanzamt.
Piid07.03.2020 15:16

Du überschätzt Datenschutzgesetze und das Steuergeheimnis und unterschätzt …Du überschätzt Datenschutzgesetze und das Steuergeheimnis und unterschätzt die faktischen (weitestgehend) unregulierten Zugriffsmöglichkeiten des einzelnen Angestellten im Finanzamt.


Hart gebasht
Bearbeitet von: "totmacher" 7. Mär
Cahuella07.03.2020 14:56

Wenn er tatsächlich selbständig ist, ja. Ich weiß worauf du hinaus wi … Wenn er tatsächlich selbständig ist, ja. Ich weiß worauf du hinaus willst. Die Ruhezeiten sollten trotzdem gelten.Und der Punkt zwecks Müdigkeit bleibt ebenfalls. Und da reicht es sicher schon, wenn der Arbeitnehmer weniger Leistung bringt, auch wenn er nicht während der Arbeit einschläft.Ich denke aber wir sind und einig, dass ein kleines Nebengewerbe unproblematisch ist, solange man es nicht übertreibt.


Derzeit will er nur ein Gewerbe anmelden. Vom arbeiten steht da nix.

Vielleicht will er auch nur eine Metrokarte, dadurch sinkt die Arbeitsleistung für gewöhnlich nicht.
@JohnnyBonjourno
Dann wäre die Diskussion eh überflüssig.
Da kann er es seinem Chef problemos melden, ohne dass der einen Einspruch erheben könnte.
Aber das gilt für kleinere Gewerbe ja faktisch auch.
Hauptsache er meldet es - verheimlichen ist echt die schlechteste Möglichkeit.
Was auch noch zu beachten ist, was gar nicht angesprochen wurde:wenn du ein nebengewerbe hast, musst du dies auch in der Steuererklärung kenntlich machen.
Auch wenn du 0 Euro Umsatz hast.
Das Finanzamt kann dich sogar dazu verdonnern monatlich deine Umsatzsteuer vorzahlung abzufragen. (auch wenn du keine MwSt anführst wegen z. B. Kleinunternehmer Regelung
Nur als Info
Cahuella07.03.2020 18:10

@JohnnyBonjourno Dann wäre die Diskussion eh überflüssig.Da kann er es se …@JohnnyBonjourno Dann wäre die Diskussion eh überflüssig.Da kann er es seinem Chef problemos melden, ohne dass der einen Einspruch erheben könnte.Aber das gilt für kleinere Gewerbe ja faktisch auch.Hauptsache er meldet es - verheimlichen ist echt die schlechteste Möglichkeit.


Und wenn der Chef einfach trotzdem Einspruch erhebt? Klar, kannst gegen klagen aber will man das? Um dann vor Gericht auszusagen das man das nur für eine Metrokarte gemacht hat?
Uriel1807.03.2020 11:45

Du hast laut Arbeitsvertrag idR. die Pflicht das eigenständig zu melden.


nette Antwort mit vielen Likes, Glückwunsch dafür !! Aber deine Antwort beantwortet nicht mal annähernd die Eingangsfrage !!!!!!!!!!!!
Uriel1807.03.2020 11:45

Du hast laut Arbeitsvertrag idR. die Pflicht das eigenständig zu melden.


steht da sin Deinem Arbeitsvertrag oder wie kommst Du darauf ? In meinem steht es jedenfalls nicht
marcelkt07.03.2020 22:51

steht da sin Deinem Arbeitsvertrag oder wie kommst Du darauf ? In meinem …steht da sin Deinem Arbeitsvertrag oder wie kommst Du darauf ? In meinem steht es jedenfalls nicht


Zeig mal deinen Arbeitsvertrag anonymisiert.
marcelkt07.03.2020 22:51

steht da sin Deinem Arbeitsvertrag oder wie kommst Du darauf ? In meinem …steht da sin Deinem Arbeitsvertrag oder wie kommst Du darauf ? In meinem steht es jedenfalls nicht


In der Tat steht das in meinem Arbeitsvertrag.

hier steht auch das diese Klausel durchaus normal und verbreitet ist.

Als Schiffschaukelbremser offensichtlich nicht relevant.
marcelkt07.03.2020 22:49

nette Antwort mit vielen Likes, Glückwunsch dafür !! Aber deine Antwort b …nette Antwort mit vielen Likes, Glückwunsch dafür !! Aber deine Antwort beantwortet nicht mal annähernd die Eingangsfrage !!!!!!!!!!!!


Na immer noch besser als ein Ausrufezeichentourette.

Junge das sind keine Rudeltiere. Geh sparsam damit um, die fühlen sich sonst nicht wohl...! :/
Piid07.03.2020 23:07

Zeig mal deinen Arbeitsvertrag anonymisiert.


Ich kann deinen Wunsch nicht entsprechen
Uriel1807.03.2020 23:20

Na immer noch besser als ein Ausrufezeichentourette.Junge das sind keine …Na immer noch besser als ein Ausrufezeichentourette.Junge das sind keine Rudeltiere. Geh sparsam damit um, die fühlen sich sonst nicht wohl...! :/


So wie ich es für richtig halte geh andere verbessern , bei mir bist du falsch !!!!
marcelkt07.03.2020 23:21

Ich kann deinen Wunsch nicht entsprechen


Versteh ich. Hab bei deiner Deutsch-Kenntnis auch nicht damit gerechnet, dass du einen Job hast.
Dein Kommentar
Avatar
@
    Text

    Diskussionen

    Top-Händler