Gibt es ein WiFi-Alexa-kompatibles-Heizungsthermostat OHNE Zwang zu Bridge/Access Point?

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eingestellt am 19. Dez 2017
Leute,
ich stutze darüber, dass es offenbar kein Alexa kompatibles Heizungsthermostat gibt, das sich ohne weiteres ins Wlan einbinden lässt und so mit Alexa kommuniziert. Verbreitete Systeme wie das von Homematic setzen zwingend einen Homematic Access Point für 50€ voraus, selbst, wenn man nur ein einziges Thermostat steuern will.

Das kann doch nicht wahr sein!

Es muss doch ein Wlan fähiges Heizungsthermostat geben, das ohne weitere Hardware funktioniert. Ich werde nämlich ganz sicher nicht 100€+ ausgeben, um die Temperatur eines einzigen Heizkörpers komfortabler zu regeln.

Danke für Eure Tipps!
Zusätzliche Info
DiversesElektronik
14 Kommentare
Fritz, falls du ne Fritzbox hast?
Es bräuchte dann die Basis integriert - das gibt es soweit ich weiß nicht, oder es nützt wie bereits geschrieben die Fritz Smarthome Features der Fritzbox und diese dann als Basis.
Wurde schon mehrfach erwähnt:
Die Kosten übersteigen im Nomalfall den Nutzen um ein Vielfaches.
V.a. Im Neubau lohnt sich sowas nicht. Nachtabsenkung usw lohnt vielleicht nur im Altbau und auch da sollte man es nicht übertreiben (Schimmel lässt grüßen). Man spart auch wirklich nicht so viel, wenn man ganz genau alles zusammen rechnet.

Wir selbst geben lieber mehr Geld für eine Photovoltaikanlage aus und sparen uns den Quatsch um die Heizungssteuerung.
JEH198519. Dez 2017

Wurde schon mehrfach erwähnt: Die Kosten übersteigen im Nomalfall den N …Wurde schon mehrfach erwähnt: Die Kosten übersteigen im Nomalfall den Nutzen um ein Vielfaches. V.a. Im Neubau lohnt sich sowas nicht. Nachtabsenkung usw lohnt vielleicht nur im Altbau und auch da sollte man es nicht übertreiben (Schimmel lässt grüßen). Man spart auch wirklich nicht so viel, wenn man ganz genau alles zusammen rechnet. Wir selbst geben lieber mehr Geld für eine Photovoltaikanlage aus und sparen uns den Quatsch um die Heizungssteuerung.


Weil man ja mit Photovoltaik auch noch so viel verdienen kann

Mal abgesehen davon, dass das nicht die Frage war - lässt du die Heizung wirklich den ganzen Tag auf 21 Grad (oder was immer deine Wohlfühltemperatur ist) stehen, auch wenn die Wohnung 10 Stunden unbewohnt ist
kalle00619. Dez 2017

Weil man ja mit Photovoltaik auch noch so viel verdienen kann Weil man ja mit Photovoltaik auch noch so viel verdienen kann Mal abgesehen davon, dass das nicht die Frage war - lässt du die Heizung wirklich den ganzen Tag auf 21 Grad (oder was immer deine Wohlfühltemperatur ist) stehen, auch wenn die Wohnung 10 Stunden unbewohnt ist


Rechne mal aus was ein 330 Watt Modul kostet und was es in 20 Jahren erwirtschaftet. Dann rechne mal aus was dich die ‚aktoren‘bzw nur Thermostate in den kommenden 20 Jahren kosten.
Es geht nicht um den Gewinn/Verdienst, sondern um Heizkosten!

Ja. Bei uns ist die Temperatur zwischen 5.20 Uhr und 23.45 Uhr auf 21,5 Grad eingestellt.
Im Neubau ist Heizung 24h/ Tag an. Wenn tagsüber die Sonne scheint, wird die Energie direkt in die Erwärmung des Fußbodens gesteckt. Nachts muss nicht noch nachträglich Energie zugeführt werden, damit es am Morgen warm ist.
Naja, jedem das seine....
Verfasser
Hmm. Das mag ja alles so sein mit den Neubauten und der Photovoltaik. Fritz Box habe ich aber auch nicht. Daher lautet die Antwort auf meine Frage nach einem WLAN-Thermostat wohl: "Nein"...
Wird Zeit, das Sonoff etwas passendes rausbringt.
Danke dennoch für Euer Feedback.
Bearbeitet von: "Fabische" 20. Dez 2017
JEH198519. Dez 2017

Die Kosten übersteigen im Nomalfall den Nutzen um ein Vielfaches.


Das kann ich nicht bestätigen. In einer kleinen Wohnung mit Kindern, die man ganztägig beheizen muss macht es kaum Sinn, aber gerade ich Deutschland mit vielen Studenten, Singles, DINKs und nicht topmodernen Heizanlagen amortisiert es sich schon. Bei und bereits nach 3-4 Heizperioden.

Der Grund, warum es keine WIFI Heizkörperthermostate gibt liegt am Eigenverbrauch von 0,5 bis 1W, dann müsste man einfach die Batterien zu häufig wechseln.
Konsensbrecher20. Dez 2017

Das kann ich nicht bestätigen. In einer kleinen Wohnung mit Kindern, die …Das kann ich nicht bestätigen. In einer kleinen Wohnung mit Kindern, die man ganztägig beheizen muss macht es kaum Sinn, aber gerade ich Deutschland mit vielen Studenten, Singles, DINKs und nicht topmodernen Heizanlagen amortisiert es sich schon. Bei und bereits nach 3-4 Heizperioden.Der Grund, warum es keine WIFI Heizkörperthermostate gibt liegt am Eigenverbrauch von 0,5 bis 1W, dann müsste man einfach die Batterien zu häufig wechseln.


Das kann nicht der Grund sein, sonst gäbe es überhaupt keine smarten Heizkörperventile - die müssen ja alle im Standby sein.
JEH198519. Dez 2017

Rechne mal aus was ein 330 Watt Modul kostet und was es in 20 Jahren …Rechne mal aus was ein 330 Watt Modul kostet und was es in 20 Jahren erwirtschaftet. Dann rechne mal aus was dich die ‚aktoren‘bzw nur Thermostate in den kommenden 20 Jahren kosten. Es geht nicht um den Gewinn/Verdienst, sondern um Heizkosten!Ja. Bei uns ist die Temperatur zwischen 5.20 Uhr und 23.45 Uhr auf 21,5 Grad eingestellt. Im Neubau ist Heizung 24h/ Tag an. Wenn tagsüber die Sonne scheint, wird die Energie direkt in die Erwärmung des Fußbodens gesteckt. Nachts muss nicht noch nachträglich Energie zugeführt werden, damit es am Morgen warm ist. Naja, jedem das seine....


Du redest von Strom, ich rede von Heizkosten. Solange du nicht mit Strom heizt, haben die beiden Sachen relativ wenig miteinander zu tun.

Anders ausgedrückt verheizt du das, was du an Strom einsparst. Und mal ganz ehrlich - wer braucht bis Mitternacht 21,5 Grad in der Wohnung??
Fabische19. Dez 2017

Hmm. Das mag ja alles so sein mit den Neubauten und der Photovoltaik. …Hmm. Das mag ja alles so sein mit den Neubauten und der Photovoltaik. Fritz Box habe ich aber auch nicht. Daher lautet die Antwort auf meine Frage nach einem WLAN-Thermostat wohl: "Nein"... Wird Zeit, das Sonoff etwas passendes rausbringt.Danke dennoch für Euer Feedback.


Ich weiß nicht, ob es Zigbee Thermostate gibt, die könnte man mit dem Echo+ ansteuern. Völlig ohne Bridge/Hub o.ä. geht es nicht, wie soll das funktionieren?
kalle00620. Dez 2017

Das kann nicht der Grund sein, sonst gäbe es überhaupt keine smarten H …Das kann nicht der Grund sein, sonst gäbe es überhaupt keine smarten Heizkörperventile - die müssen ja alle im Standby sein.


Oh Kalle, die anderen Funkprotokolle benötigen einfach alle deutlich weniger Leistung.
Sonst gäbe es schon längst WiFi Kopfhörer und man müsste sich nicht mit Bluetooth herumärgern.
Konsensbrecher20. Dez 2017

Oh Kalle, die anderen Funkprotokolle benötigen einfach alle deutlich …Oh Kalle, die anderen Funkprotokolle benötigen einfach alle deutlich weniger Leistung.Sonst gäbe es schon längst WiFi Kopfhörer und man müsste sich nicht mit Bluetooth herumärgern.


Muss man auch nicht, kabellose Kopfhörer gibt es schon länger als es WLAN und Bluetooth gibt - und die sollen weniger Leistung haben??
Bearbeitet von: "kalle006" 20. Dez 2017
Verfasser
kalle00620. Dez 2017

Ich weiß nicht, ob es Zigbee Thermostate gibt, die könnte man mit dem E …Ich weiß nicht, ob es Zigbee Thermostate gibt, die könnte man mit dem Echo+ ansteuern. Völlig ohne Bridge/Hub o.ä. geht es nicht, wie soll das funktionieren?


Natürlich geht es völlig ohne Bridge und Hub, wie zB die Sonoff Steckdosenschalter zeigen. Die binden sich einfach ins bestehende WLAN ein und lassen sich mit Alexa direkt über die entsprechende Sonoff Skill steuern. Das ist so simpel und naheliegend, dass ich fest davon überzeugt war, dass es das gleich Prinzip auch für Heizungsthermostate geben muss. War aber leider ein Irrtum...
Fabische20. Dez 2017

Natürlich geht es völlig ohne Bridge und Hub, wie zB die Sonoff S …Natürlich geht es völlig ohne Bridge und Hub, wie zB die Sonoff Steckdosenschalter zeigen. Die binden sich einfach ins bestehende WLAN ein und lassen sich mit Alexa direkt über die entsprechende Sonoff Skill steuern. Das ist so simpel und naheliegend, dass ich fest davon überzeugt war, dass es das gleich Prinzip auch für Heizungsthermostate geben muss. War aber leider ein Irrtum...


Na ja, es ist eben ein Unterschied, ob der Empfänger direkt am Stromnetz hängt wie bei den Steckdosen oder eben batteriebetrieben ist. Da kommt dann wieder das weiter oben genannte Problem mit dem Standbyverbrauch hinzu.
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