Gibt es jemanden unter euch, der von diesen "Clearing" Stellen ist, die bei Coupons die Erstattung leisten?

Ich weiss, ziemlich langer Titel, aber ich war letzte Woche in einem Rossmann, und hab mich wieder mal mit Diadermine Cremes eingedeckt
aber es ist mir vorher auch schon ab und an aufgefallen, und das Thema Coupons und Gutscheine, und vor allem seit freeload es relativ populär gemacht hat auf mydealz (Leute, bleibt auf dem Teppich, bei aller Popularität , mydealz representiert nur einen winzigen Bruchteil aller 30 -40 Millionen bundesweiten Haushalte) ein grosses Reizthema ist, es geht natürlich so weit, dass ein Teil der Nutzer den anderen Nutzern, die dem Bsp von freeload folgen, Betrug vorwerfen, wenn wir die Lücken im System ausnutzen, oder wenn die Coupons unklare (oder noch besser, von den Firmen selbst widersprüchlich formuliert werden) und relativ leicht interpretierbare Bedingungen enthalten.

eins der immer wieder genannten Gründe für den Betrug sind, dass diese Coupons von real, rewe , rossmann etc dazu genutzt werden müssen, um sie bei den clearing Stellen der Handelsmarken Firmen wie Procter&Gamble, Henkel, Schwarzkopf etcetc einzureichen, damit sie das Geld wiederkriegen.
wenn also Coupons also wie Bargeld von den Supermärkten etc behandelt werden müssten, weil sie eben genutzt werden müssen, um das Geld erstattet zu bekommen, warum seh ich dann alle paar Wochen immer mal wieder, dass abends (ich komme selten vor 18 / 19 Uhr aus dem office , fang aber auch fast nie vor 9 Uhr an) sehr spät , wenn ich immer erst kurz vor Ladenschluss einkaufen kann, dass die coupons von den Verkäuferinnen entweder
a) zerissen und weggeschmissen werden, sobald sie ihn eingescannt haben
b) die Behälter, in denen die kartons gesammelt werden, mit in den Altpapiermüll geschmissen werden?

Sind hier tatsächlich Mitarbeiter/leitende Angestellte/evlt sogar kennt jemand Marktleiter, die sich zu dieser Vorgehensweise äussern können?
man müsste doch meinen, jeder Marktleiter müssten seinen Mitarbeitern schärfstens einbleuen, behaltet bloss die coupons, die müssen an die Clearingstellen versendet werden, sonst kriegen wir die Rabatte nie und nimmer zurück??!?!?

ob es Betrug ist oder nicht, die Vorgehensweise von extreme couponing Machern (ich machs, aber ich mach es nie extreme, ich bleib immer bei haushaltsüblichen Mengen, und da ich kein Auto hab, und alles immer per Hand/Bus/Strassenbahn nach Hause trage, kommt eine andere Vorgehensweise auch nicht in Frage) , das können mydealzer/user wie crazyduck etc mit einem eigenen Thread selbst als Frage in den Raum stellen, oder aber eben mydealz Forum Inhaber anschreiben, und verlangen, dass diese Postings von freeload und anderen eingestellt werden, das steht ihnen selbstverständlich frei.

meine Frage habe ich hoffentlich klar formuliert, kennt jemand, und hat insiderwissen, wie genau es mit diesen Clearingstellen der Coupons funktioniert?

danke vorab von einem neugierigen User!

Beliebteste Kommentare

paslo

Bei "Leute, bleibt auf dem Teppich" aufgehört zu lesen.


trotzdem danke, dass du dir dann doch die zeit , die du dir durch das einsparen des lesens genommen hast, um zu kommentieren, dass du nicht weitergelesen hast
gott, bist du niedlich!

Ich tippe drauf, dass alles digital läuft. Kann mir kaum vorstellen, dass eine Clearingstelle bei P&G täglich 1000 Coupons bekommt, die von Hand zuordnet und am Abend mit ihrer Strichliste eine Überweisung an jede Rossmann Filiale rausschickt X)
Alleine die Vorstellung

Der Händler gibt seine Abrechnung und Belege an die Clearingstelle, die diese zu prüfen hat.
Die Gutscheibne / coupons sind ja eletronisch erfaßt und brauchen daher nicht aufbewahrt werden, hingegen die einzelnen Tages-Kassenrollen schon! Die Clearingstelle erhält eine Gesamtaufstellung. (Tages-Kassenrollen werden Ihr nicht zugeschickt, sie hat aber Einsichtsrecht.)
Die Clearingstelle teilt dann dem Hersteller mit, dass dieser die Abrechnung i.H.v. XYZ überweisen kann/soll.
Auf den meisten Coupons stehen heutzutage sowohl die Bedingungen für den Kunden, sowie die Bedingungen für den Händler zur Einlösung bei der Clearingstelle.
Solange die Clearingstelle dem Händler keine Probleme macht, fördert der Händler und einzelne Marktleiter die Herausgabe und Einsetzung der coupons/Gutscheine. In dem Momemt, wo der Händler bzw. Marktleiter Probleme mit der Clearingstelle wegen falscher Einlösungen, die nicht den Bedingungen entsprechen, bekommt, dann wird der Händler / Marktleiter natürlich alles daran setzen, dass die Coupons ordnungsgemäß bei der Einlösung kontrolliert wird.
Kennt der Kunde die Nutzungsbedingugen des Coupons/Gutschein und versucht diese entgegen den Bedingungen angerechnet zu bekommen, dann ist das i.d.R. (versuchter) Betrug. Der verursachte Schaden liegt entweder beim Hersteller oder beim Händler.

Es stellt natürlich einen nicht unerheblichen Aufwand für die Clearingstelle dar, wenn Sie jeden einzelnen Einlösevorgang kontrollieren soll. Z.B. bei Nivea: Sind auch drei Artikel gekauft worden? Ergibt der zusammengerechnete Kaufwert der Nivea-Produkte € 9,-? Und ist auch nur ein und sind nicht mehrere Coupons eingelöst worden. Und wenn mehrere eingelöst waren, ist zu prüfen, ob das ggf. zulässig war. (Bei Nivea nicht!)
Von der Clearngstelle wird also nur stichprobenartig geprüft. Wie intensiv, hängt natürlich mit der Höhe des Erstattungsbetrages , aber auch von den vorab Marketingmäßig veranschlagten Zahlen, ab.
Paar cent werden natürlich nicht so intensiv geprüft wie höherere Euro-Beträge. "Alarm" wird es aber regelmäßig geben, wenn die Anzahl der Einlösungen, die Zahl der veranschlagten übersteigt bzw. sehr schnell erreicht worden ist. Oder wenn ein Coupon, der nur einmalig pro Kauf eingelöst werden darf, eine höhere Einlösungszahl hat als die damit zusammenhängenden Anzahl von Gesamt-Einzel-Einkäufe, etc.
Ein "Prüfungsmittel" sind natürlich auch Testkäufe durch die Clearingstelle selbst. Und in Extrem-Fällen durch den Hersteller selbst, wenn er sich von Händlern über den Tisch gezogen fühlt.



Bei "Leute, bleibt auf dem Teppich" aufgehört zu lesen.

29 Kommentare

Ich tippe drauf, dass alles digital läuft. Kann mir kaum vorstellen, dass eine Clearingstelle bei P&G täglich 1000 Coupons bekommt, die von Hand zuordnet und am Abend mit ihrer Strichliste eine Überweisung an jede Rossmann Filiale rausschickt X)
Alleine die Vorstellung

Bei "Leute, bleibt auf dem Teppich" aufgehört zu lesen.

Alles digital. Dafür werden die Coupons eingepflegt ins System. Rossmann rechnet dann mit der Firma, zum Beispiel schwarzkopf digital ab..

gut, das macht natürlich vom rein organisatiorischen Sinn von der schieren Menge her..
aber dann muss die Forderung, dass die coupons original sein müssen, nur Makulatur ist?!??
die meisten machen sich vor Angst in die Hose, wenn sie die Kopien von Freeload einsetzen, bzw desssen Scans, und dann sieht man, hey shit, die werden direkt vor deinen Augen nach dem eintippen oder scannen zusammengeknüllt und weggeworfen...
auf jeden Fall danke!

Jonny90

Ich tippe drauf, dass alles digital läuft. Kann mir kaum vorstellen, dass eine Clearingstelle bei P&G täglich 1000 Coupons bekommt, die von Hand zuordnet und am Abend mit ihrer Strichliste eine Überweisung an jede Rossmann Filiale rausschickt X) Alleine die Vorstellung


enderw

aber dann muss die Forderung, dass die coupons original sein müssen, nur Makulatur ist?!??


Naja, die Kassenfrau muss diese halt akzeptieren. Somit macht es schon Sinn wenn man den Kunden darauf hinweist, dass nur originale Coupons angenommen werden und keine selbstgezeichneten (natürlich übertrieben ;)). Vielleicht auch ein rechtlicher Aspekt, um im Betrugsfall abgesichert zu sein.

paslo

Bei "Leute, bleibt auf dem Teppich" aufgehört zu lesen.


trotzdem danke, dass du dir dann doch die zeit , die du dir durch das einsparen des lesens genommen hast, um zu kommentieren, dass du nicht weitergelesen hast
gott, bist du niedlich!

Das blöde ist nur, wenn z.B. Firma x 10.000 Originalgutscheine ausgibt und die dann 1.000000 mal im Rossmann beispielsweise eingelöst werden. Da müsste sich Rossmann in diesem Fall wohl schon sehr erklären, wie das sein kann.

paslo

Bei "Leute, bleibt auf dem Teppich" aufgehört zu lesen.


Sheldon-Cooper-smiling-500x374.png

manum

Das blöde ist nur, wenn z.B. Firma x 10.000 Originalgutscheine ausgibt und die dann 1.000000 mal im Rossmann beispielsweise eingelöst werden. Da müsste sich Rossmann in diesem Fall wohl schon sehr erklären, wie das sein kann.


das ist ein guter Einwand und ein valides Argument! danke dir!

Logimaster

Alles digital. Dafür werden die Coupons eingepflegt ins System. Rossmann rechnet dann mit der Firma, zum Beispiel schwarzkopf digital ab..



net ganz.......es ist net alles digital.
-> Real,globus.....rossman....Müller.... usw. digital (die coupons werden an der kasse zerissen und in papierkorb befördert)
->kaufland schickt die abgegeben coupons an eine Firma "???" ein. die coupons werden also an kasse gesammelt und die Kassenfee muss den cuonbetrag manuell ausrechnen und bertrag in kasse eingeben.....die firma checkt die coupons: vermutlich waren in letzter zeit viele fälschungen dabei und deshalb jetzte das rundschreiben an alle kauflands keine kopien zu nehmen (verständlich)...allerdings schiesen jetzt die KK (Kaufland-kassenfeen) übers Ziel hinaus und unsterstellen jeden der mit P&G Coupons (von haus aus schlechte Qualität) ankommt Betrug

enderw

!




sehr intteressant vor allem ab seite 19...............besten Dank "verrückte Ente"

hast pn!

the68comeback

hast pn!


Darf ich auch?
Bin auch interessiert!

@enderw: Respekt, jemand, der die richtigen Fragen stellt!

the68comeback

hast pn!



nur ob man auch die richtigen antworten bekommt, wage ich zu bezweifeln. wenn jemannd sich vom clearinghouse sich hier hinstellt und sagt , klar wir brauchen die coupons nicht melden das so und so, dann wären ja quasi tür und tor offen für alles!

Ich kann nur aus Kassierersicht sprechen, da ich eine Zeit an der Kasse gearbeitet habe und mir wurde ebenfalls vorgeschrieben, Coupons zu sammeln und am Abend zur Abrechnung zusammen mit den Leergutbons ins Kassenbüro zu bringen. Es war daher beispielsweise auch nicht möglich, den selben Coupon für 10 Waren einzusetzen, sondern es mussten dann auch 10 Coupons sein, auch wenn die EAN gleich ist.

the68comeback

hast pn!




klar wird sich hier keiner vom claeringhouse melden: logisch oder? 1. jeder Maurer hat schon heute ne verschwiegenheitsverplichtung in seinem Arbeitsvertrag 2. Welcher C-house mitarbeiter würde seinen Arbeitsplatz gefährden um infos an solche verückten Nicks wie z.b. "kackefetzer"...elbknoebel....."freier Hochlader" ..."verrückte ente" rauszurücken...............auserdem warum sollte man betrügen ? die Coupon-rabatte sind doch schon ordentlich??...ist auch win-win für coupon-Ausgeber: ich bin früher nur zur aldi und habe um P&G/Nivea/Wilkinson usw. nen bogen gemacht da zu teuer...mit Coupon fahre ich net mehr zu aldi und kaufe nur noch P&G/Nivea/Wilkinson

manum

Das blöde ist nur, wenn z.B. Firma x 10.000 Originalgutscheine ausgibt und die dann 1.000000 mal im Rossmann beispielsweise eingelöst werden. Da müsste sich Rossmann in diesem Fall wohl schon sehr erklären, wie das sein kann.




gut aber nicht immer ist die Menge der abgegebene Coupons bekannt oder fix. Z.B. For-me... da kommt es ja drauf an wie viele Personen sich registriert haben... oder sagen wir mal, die Coupons die ausgehängt werden, wie bei Nivea, Axe, oder Loreal... das sind Tausende... und manche werden eingelöst und andere vernichtet oder weggeschmissen ... ich denke es ist immer eine win-win-win-Situation, sonst hätten viele Unternehmen schon was dagegen gemacht... die IT ist heute ziemlich fortgeschritten... und wenn etwas total tabu ist oder nicht akzeptabel ist, dann ist es in null-komma-nix gefixt...

Mir alles sowas von egal...

Ryker

Mir alles sowas von egal...


mir auch solange der Rabatt abgezogen wird (_;)

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