Google Stadia, wie ist euer Eindruck.

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eingestellt am 20. Mär
Wer nicht weiß, worum es geht:



Die technischen Schwierigkeiten wie Bandbreite, Latenzen usw. werden ja nicht angeschnitten. Auch als Freund der alten Konsolenhersteller und zumindest an PC-Spielen Interessierter werde ich das auf jeden Fall testen, wenn die finanzielle Einstiegshürde niedrig ist. VDSL 100 vorhanden
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13 Kommentare
Auf golem.de gibts einen Artikel dazu in dem auch viel zu den Latenzen und wie man mit diesen umgeht, steht.

Klingt vielversprechend und wird definitiv ausprobiert.
Bearbeitet von: "FrankenZipfel" 20. Mär
Ich habe vor 3 Monaten nen fetten Rechner zusammen gebaut.
Wäre mein Rechner "sarnierungsbedürftig", würde ich Stadia auch ausprobieren - aber so spiele ich nur bestimmte Spiele und da würde sich Stadia nicht lohnen.

Generell ne gute Sache - geht auf jeden Fall in die richtige Richtung. In Zukunft wird nur ein Bildschirm und der Controller dafür gebraucht
Finde es schon kacke, weil es einen spiegelverkehrten SNES Controller hat.

Mein erster Gedanke war, dass das Prinzip ganz gut ist, ich aber nicht das Gefühl habe dass es sich großartig durchsetzen wird als eigenständige Konsole.
bastiian20.03.2019 09:20

Finde es schon kacke, weil es einen spiegelverkehrten SNES Controller hat. …Finde es schon kacke, weil es einen spiegelverkehrten SNES Controller hat. Mein erster Gedanke war, dass das Prinzip ganz gut ist, ich aber nicht das Gefühl habe dass es sich großartig durchsetzen wird als eigenständige Konsole.


Ich glaube genau dass wird es. Ich habe nach meinen CS-Zeiten nie wieder das Verlangen gehabt mir PC-Hardware zum zocken zu kaufen. Konsolen besitze ich einige aber nicht neuester Generation. Wenn jetzt jederzeit von „überall“ modernes Multiplayer-Gaming möglich wird, dann Zahl ich da gerne 10-20€ für um ab und zu mal bisschen zu zocken
Einzige Hürde ist die Latenz aber GeforeNOW fand ich schon überraschend gut. Da hab ich letztes Jahr Fortnite auf meinem 10 Jahre alten MacBook Pro flüssig spielen können
Dass die Latenz in nächster Zeit nicht für professionelles Shooter-Gaming geeignet sein wird sollte klar sein. Für Gelegenheitsgamer wie mich perfekte Alternative
drnero20.03.2019 09:38

Ich glaube genau dass wird es. Ich habe nach meinen CS-Zeiten nie wieder …Ich glaube genau dass wird es. Ich habe nach meinen CS-Zeiten nie wieder das Verlangen gehabt mir PC-Hardware zum zocken zu kaufen. Konsolen besitze ich einige aber nicht neuester Generation. Wenn jetzt jederzeit von „überall“ modernes Multiplayer-Gaming möglich wird, dann Zahl ich da gerne 10-20€ für um ab und zu mal bisschen zu zocken Einzige Hürde ist die Latenz aber GeforeNOW fand ich schon überraschend gut. Da hab ich letztes Jahr Fortnite auf meinem 10 Jahre alten MacBook Pro flüssig spielen können Dass die Latenz in nächster Zeit nicht für professionelles Shooter-Gaming geeignet sein wird sollte klar sein. Für Gelegenheitsgamer wie mich perfekte Alternative


Danke für deinen Erfahrungsbericht! Ich hab mich nämlich auch gefragt, ob mein absolut nicht gaming-taugliches Notebook dafür ausreichen würde ^^
Benutzt du GeforceNow noch und wenn nein, was waren die Gründe dafür?
Ich finde, es ist genau die falsche Richtung.
Wenn sich das ganze durchsetzt, wird der Fortschritt der Technik zusätzlich gebremst.
Als ob Google da jährlich Millionen reinsteckt bei der Preispolitik.

Zusätzlich mache ich mir Gedanken bezüglich der wirklichen Umsetzung.
Wer weiß ob es später nicht mehrere Pakete gibt wie bei Netflix z.B.
Wer dann die neuen Spiele in 4k über 2h (ein Bsp.) spielen will zahlt ordentlich drauf.

Bin sehr skeptisch
drnero20.03.2019 09:38

Ich glaube genau dass wird es. Ich habe nach meinen CS-Zeiten nie wieder …Ich glaube genau dass wird es. Ich habe nach meinen CS-Zeiten nie wieder das Verlangen gehabt mir PC-Hardware zum zocken zu kaufen. Konsolen besitze ich einige aber nicht neuester Generation. Wenn jetzt jederzeit von „überall“ modernes Multiplayer-Gaming möglich wird, dann Zahl ich da gerne 10-20€ für um ab und zu mal bisschen zu zocken Einzige Hürde ist die Latenz aber GeforeNOW fand ich schon überraschend gut. Da hab ich letztes Jahr Fortnite auf meinem 10 Jahre alten MacBook Pro flüssig spielen können Dass die Latenz in nächster Zeit nicht für professionelles Shooter-Gaming geeignet sein wird sollte klar sein. Für Gelegenheitsgamer wie mich perfekte Alternative


Ich sehe es etwas anders.
Wenn man sich zum Release eine Konsole kauft - sagen wir mal die PS4 (Release-Preis 299,99€), dann holt man sich noch die PS Plus Mitgliedschaft (im Deal immer wieder für 40€ zu haben): 3 Jahre x 40€ = 120€ und mindestens 3 Spiele pro Jahr: 9 x 50€ = 450€.

Insgesamt liegt man bei 300€ + 120€ + 450€ = 870€ auf 3 Jahre verteilt
Pro Jahr wären es 290€ und pro Monat 24€.

Das Gute daran? Die Hardware kannst du auch nach 3 Jahren wieder verkaufen.
Zum Vergleich:
Playstation 4 ist Anfang 2014 mit 299,99€ released worden und kostet heute immer noch 250€ - ganze 5 Jahre später!

Wenn man die PS4 samt Spiele nach 3 Jahren für sagen wir mal 150€ wieder verkauft, liegt man letztendlich bei 20€ pro Monat.

PS: Für die, die sowieso wenig zocken - man bekommt mindestens 2-3 Spiele monatlich durch die PS Plus Mitgliedschaft geschenkt.
Wenn man dann auch das Spiel, das man haben will, nicht direkt zum Release kauft, sondern wenige Tage später, bekommt man es auch noch viel günstiger. Statt 50€ zwischen 30€ und 40€. Nehmen wir dann 1 Spiel pro Jahr mal 40€ sind dann 120€ in 3 Jahren + 120€ PS Plus Mitgliedschaft + 300€ PS4 = 540€ auf 3 Jahre verteilt und 15€ pro Monat.
Bearbeitet von: "dxdiag" 20. Mär
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GelöschterUser52935
dxdiag20.03.2019 11:11

Ich sehe es etwas anders. Wenn man sich zum Release eine Konsole kauft …Ich sehe es etwas anders. Wenn man sich zum Release eine Konsole kauft - sagen wir mal die PS4 (Release-Preis 299,99€), dann holt man sich noch die PS Plus Mitgliedschaft (im Deal immer wieder für 40€ zu haben): 3 Jahre x 40€ = 120€ und mindestens 3 Spiele pro Jahr: 9 x 50€ = 450€.Insgesamt liegt man bei 300€ + 120€ + 450€ = 870€ auf 3 Jahre verteiltPro Jahr wären es 290€ und pro Monat 24€.Das Gute daran? Die Hardware kannst du auch nach 3 Jahren wieder verkaufen. Zum Vergleich:Playstation 4 ist Anfang 2014 mit 299,99€ released worden und kostet heute immer noch 250€ - ganze 5 Jahre später!Wenn man die PS4 samt Spiele nach 3 Jahren für sagen wir mal 150€ wieder verkauft, liegt man letztendlich bei 20€ pro Monat.PS: Für die, die sowieso wenig zocken - man bekommt mindestens 2-3 Spiele monatlich durch die PS Plus Mitgliedschaft geschenkt.Wenn man dann auch das Spiel, das man haben will, nicht direkt zum Release kauft, sondern wenige Tage später, bekommt man es auch noch viel günstiger. Statt 50€ zwischen 30€ und 40€. Nehmen wir dann 1 Spiel pro Jahr mal 40€ sind dann 120€ in 3 Jahren + 120€ PS Plus Mitgliedschaft + 300€ PS4 = 540€ auf 3 Jahre verteilt und 15€ pro Monat.


Die wirtschaftliche Betrachtung spielt aber bei solchen Modellen keine Rolle sondern es zählt allein Bequemlichkeit und Angebotsumfang.

Wirtschaftlich lohnt sich Netflix für mich überhaupt nicht. Ich habe in der Vergangenheit nie 12x 8,99 € im Jahr (Standard-Preis, da Standard Nutzer relevant) für Filme/DVDs/Kino ausgegeben. Außerdem bekommt man alles im Netz für einen Bruchteil des Preises bzw gratis, in höherer Qualität und ggfs. schneller. Trotzdem habe ich ein solches Abo und nur wenige Serien/Filme werden noch aus anderen Quellen geladen. Gäbe es Netflix nicht, würde ich einfach keine bzw. weniger Filme/Serien konsumieren.

Spotify das gleiche Bild. Als Standard-User zahlt man im Jahr 12x 9,99 €. Für den Jahrespreis habe ich noch nie Musik gekauft und würde es auch nicht. Auch hier bekommt man im Netz alles gratis.

Der große Vorteil an solchen Abo-Modellen ist der Komfort und nicht die wirtschaftliche Betrachtung. Ich muss mich um nichts wirklich kümmern, habe weniger Aufwand damit und für die Preise bekommt man theoretisch ein riesiges Angebot (theoretisch weil ich es eh nicht nutze, Einzelkauf wäre für mich sogar wirtschaftlicher). Die unfassbare Skalierung drückt die Preise aus meiner Sicht in den "Egalitätsbereich".

Im Gaming-Bereich für Casuals wird sich die gleiche Entwicklung einstellen, weil hier die gleichen Vorteile überwiegen werden:
- weniger Aufwand
- weniger Platzbedarf für Hardware, Spiele-Sammlungen
- kein Risiko für Hardware oder Spiele (außer Plattformrisiko; vgl. Steam-Debatte vor Jahren)
- immer aktuelle Systeme/Spiele
- potenziell größeres Angebot

Selbst wenn ich die Rechnung wirklich aufmachen würde, stehe ich mit einem PC/Konsole nicht wirklich besser da, wenn ich die Opportunitätskosten einberechne und die Cash-Flows verzinse. Der Unterschied ist so gering, dass es mir wieder egal ist und ich den Betrag einfach zahle oder eben nicht, wenn 6 Monate eh kein gutes Spiel kommt.

Ich vermute mal, dass man ohnehin sehr nahe an deinen berechneten Preis kommen wird. Statt 15€ in deiner Rechnung zahle ich gerne 25-30€ für PC-Grafik im Abomodell mit aktuellster Hardware.
Mokkakopf20.03.2019 11:05

Danke für deinen Erfahrungsbericht! Ich hab mich nämlich auch gefragt, ob m …Danke für deinen Erfahrungsbericht! Ich hab mich nämlich auch gefragt, ob mein absolut nicht gaming-taugliches Notebook dafür ausreichen würde ^^ Benutzt du GeforceNow noch und wenn nein, was waren die Gründe dafür?


Muss dazu sagen dass mein MacBook Pro nicht schlecht ausgestattet ist, aber die Specs reichen für aktuelle Spiele natürlich trotzdem nicht. Ausschlaggebend ist natürlich vor allem die Internet-Leitung. Hab zuhause 50k über Kabel bei Unitymedia. Lief echt gut. Ich nutze es aber dennoch nicht mehr, weil ich eigentlich nur zocke, wenn ich das mit Freunden in einem Raum machen kann. Dann besteht aber generell schon das Interesse auch neuere Titel im Multiplayer zu spielen Ob man mit mehreren Rechnern flüssig über eine Leitung spielen kann wird sich zeigen. Ich sehe dem jedenfalls positiv entgegen

ChilligerToast20.03.2019 11:06

Ich finde, es ist genau die falsche Richtung.Wenn sich das ganze …Ich finde, es ist genau die falsche Richtung.Wenn sich das ganze durchsetzt, wird der Fortschritt der Technik zusätzlich gebremst. Als ob Google da jährlich Millionen reinsteckt bei der Preispolitik.Zusätzlich mache ich mir Gedanken bezüglich der wirklichen Umsetzung.Wer weiß ob es später nicht mehrere Pakete gibt wie bei Netflix z.B.Wer dann die neuen Spiele in 4k über 2h (ein Bsp.) spielen will zahlt ordentlich drauf.Bin sehr skeptisch



Wenn ich höre wieviel Geld in der eSports-Industrie steckt, dann sehe ich da definitiv keine Fortschrittsbremse drin. Die gezeigten Features in Kombination mit Youtube wird die Streaming/"Twitch"-Community nochmal enorm befeuern. Das Google seine einnahmen dann auch an die Spiele-Entwickler weitergibt kann man nur hoffen.

dxdiag20.03.2019 11:11

Ich sehe es etwas anders. Wenn man sich zum Release eine Konsole kauft …Ich sehe es etwas anders. Wenn man sich zum Release eine Konsole kauft - sagen wir mal die PS4 (Release-Preis 299,99€), dann holt man sich noch die PS Plus Mitgliedschaft (im Deal immer wieder für 40€ zu haben): 3 Jahre x 40€ = 120€ und mindestens 3 Spiele pro Jahr: 9 x 50€ = 450€.Insgesamt liegt man bei 300€ + 120€ + 450€ = 870€ auf 3 Jahre verteiltPro Jahr wären es 290€ und pro Monat 24€.Das Gute daran? Die Hardware kannst du auch nach 3 Jahren wieder verkaufen. Zum Vergleich:Playstation 4 ist Anfang 2014 mit 299,99€ released worden und kostet heute immer noch 250€ - ganze 5 Jahre später!Wenn man die PS4 samt Spiele nach 3 Jahren für sagen wir mal 150€ wieder verkauft, liegt man letztendlich bei 20€ pro Monat.PS: Für die, die sowieso wenig zocken - man bekommt mindestens 2-3 Spiele monatlich durch die PS Plus Mitgliedschaft geschenkt.Wenn man dann auch das Spiel, das man haben will, nicht direkt zum Release kauft, sondern wenige Tage später, bekommt man es auch noch viel günstiger. Statt 50€ zwischen 30€ und 40€. Nehmen wir dann 1 Spiel pro Jahr mal 40€ sind dann 120€ in 3 Jahren + 120€ PS Plus Mitgliedschaft + 300€ PS4 = 540€ auf 3 Jahre verteilt und 15€ pro Monat.



Ich finde deine Rechnung nicht schlecht, aber du kommst auf einen ähnlichen monatlichen Preis, wie ich ihn von Stadia erwarte. Da es ja keinen Vergleichspreis gibt ist natürlich schwer abzuschätzen, ob Stadia sich auch zwischen 10-30€/Monat bewegen wird. Ich sehe jedoch viele Vorteile die dazu bewegen würden Stadia zu bevorzugen:

- Ich kann sehr viele Games ausprobieren, von denen ich die meisten wohl nach 2-3h eh liegen lassen würde
- Keine Stromkosten, wenn ich eine Stunde am Tag spiele sind das immerhin 1,50€/Monat
- Keine defekte Hardware/Spiele
- Keine Konsolen inkl. Kabelsalat/Festplatten/etc mehr, die Platz im Wohnzimmer einnehmen
- Keine Wartezeiten
.... siehe das Video
drnerovor 2 m

Muss dazu sagen dass mein MacBook Pro nicht schlecht ausgestattet ist, …Muss dazu sagen dass mein MacBook Pro nicht schlecht ausgestattet ist, aber die Specs reichen für aktuelle Spiele natürlich trotzdem nicht. Ausschlaggebend ist natürlich vor allem die Internet-Leitung. Hab zuhause 50k über Kabel bei Unitymedia. Lief echt gut. Ich nutze es aber dennoch nicht mehr, weil ich eigentlich nur zocke, wenn ich das mit Freunden in einem Raum machen kann. Dann besteht aber generell schon das Interesse auch neuere Titel im Multiplayer zu spielen Ob man mit mehreren Rechnern flüssig über eine Leitung spielen kann wird sich zeigen. Ich sehe dem jedenfalls positiv entgegen Wenn ich höre wieviel Geld in der eSports-Industrie steckt, dann sehe ich da definitiv keine Fortschrittsbremse drin. Die gezeigten Features in Kombination mit Youtube wird die Streaming/"Twitch"-Community nochmal enorm befeuern. Das Google seine einnahmen dann auch an die Spiele-Entwickler weitergibt kann man nur hoffen.Ich finde deine Rechnung nicht schlecht, aber du kommst auf einen ähnlichen monatlichen Preis, wie ich ihn von Stadia erwarte. Da es ja keinen Vergleichspreis gibt ist natürlich schwer abzuschätzen, ob Stadia sich auch zwischen 10-30€/Monat bewegen wird. Ich sehe jedoch viele Vorteile die dazu bewegen würden Stadia zu bevorzugen:- Ich kann sehr viele Games ausprobieren, von denen ich die meisten wohl nach 2-3h eh liegen lassen würde- Keine Stromkosten, wenn ich eine Stunde am Tag spiele sind das immerhin 1,50€/Monat - Keine defekte Hardware/Spiele- Keine Konsolen inkl. Kabelsalat/Festplatten/etc mehr, die Platz im Wohnzimmer einnehmen- Keine Wartezeiten.... siehe das Video


Da hast du wiederum auch recht. Also testen kann man es auf jeden Fall!
Ich gehöre nämlich auch zu den Kandidaten, die die Lust an einem Spiel sehr schnell verlieren. Mal schauen, zu welchem Abopreis Google den Dienst anbietet!
GelöschterUser5293520.03.2019 11:44

Die wirtschaftliche Betrachtung spielt aber bei solchen Modellen keine …Die wirtschaftliche Betrachtung spielt aber bei solchen Modellen keine Rolle sondern es zählt allein Bequemlichkeit und Angebotsumfang.Wirtschaftlich lohnt sich Netflix für mich überhaupt nicht. Ich habe in der Vergangenheit nie 12x 8,99 € im Jahr (Standard-Preis, da Standard Nutzer relevant) für Filme/DVDs/Kino ausgegeben. Außerdem bekommt man alles im Netz für einen Bruchteil des Preises bzw gratis, in höherer Qualität und ggfs. schneller. Trotzdem habe ich ein solches Abo und nur wenige Serien/Filme werden noch aus anderen Quellen geladen. Gäbe es Netflix nicht, würde ich einfach keine bzw. weniger Filme/Serien konsumieren.Spotify das gleiche Bild. Als Standard-User zahlt man im Jahr 12x 9,99 €. Für den Jahrespreis habe ich noch nie Musik gekauft und würde es auch nicht. Auch hier bekommt man im Netz alles gratis.Der große Vorteil an solchen Abo-Modellen ist der Komfort und nicht die wirtschaftliche Betrachtung. Ich muss mich um nichts wirklich kümmern, habe weniger Aufwand damit und für die Preise bekommt man theoretisch ein riesiges Angebot (theoretisch weil ich es eh nicht nutze, Einzelkauf wäre für mich sogar wirtschaftlicher). Die unfassbare Skalierung drückt die Preise aus meiner Sicht in den "Egalitätsbereich".Im Gaming-Bereich für Casuals wird sich die gleiche Entwicklung einstellen, weil hier die gleichen Vorteile überwiegen werden:- weniger Aufwand- weniger Platzbedarf für Hardware, Spiele-Sammlungen- kein Risiko für Hardware oder Spiele (außer Plattformrisiko; vgl. Steam-Debatte vor Jahren)- immer aktuelle Systeme/Spiele- potenziell größeres AngebotSelbst wenn ich die Rechnung wirklich aufmachen würde, stehe ich mit einem PC/Konsole nicht wirklich besser da, wenn ich die Opportunitätskosten einberechne und die Cash-Flows verzinse. Der Unterschied ist so gering, dass es mir wieder egal ist und ich den Betrag einfach zahle oder eben nicht, wenn 6 Monate eh kein gutes Spiel kommt. Ich vermute mal, dass man ohnehin sehr nahe an deinen berechneten Preis kommen wird. Statt 15€ in deiner Rechnung zahle ich gerne 25-30€ für PC-Grafik im Abomodell mit aktuellster Hardware.


Finde es immer wieder schön wenn, zwischen all dem Müll der sich hier anhäuft, durch qualitativ hochwertige Beiträge eine konstruktive Diskussion entsteht

Auch wenn ich denn Müll nicht missen will. - Die Mischung macht's.
GelöschterUser5293520.03.2019 11:44

Die wirtschaftliche Betrachtung spielt aber bei solchen Modellen keine …Die wirtschaftliche Betrachtung spielt aber bei solchen Modellen keine Rolle sondern es zählt allein Bequemlichkeit und Angebotsumfang.Wirtschaftlich lohnt sich Netflix für mich überhaupt nicht. Ich habe in der Vergangenheit nie 12x 8,99 € im Jahr (Standard-Preis, da Standard Nutzer relevant) für Filme/DVDs/Kino ausgegeben. Außerdem bekommt man alles im Netz für einen Bruchteil des Preises bzw gratis, in höherer Qualität und ggfs. schneller. Trotzdem habe ich ein solches Abo und nur wenige Serien/Filme werden noch aus anderen Quellen geladen. Gäbe es Netflix nicht, würde ich einfach keine bzw. weniger Filme/Serien konsumieren.Spotify das gleiche Bild. Als Standard-User zahlt man im Jahr 12x 9,99 €. Für den Jahrespreis habe ich noch nie Musik gekauft und würde es auch nicht. Auch hier bekommt man im Netz alles gratis.Der große Vorteil an solchen Abo-Modellen ist der Komfort und nicht die wirtschaftliche Betrachtung. Ich muss mich um nichts wirklich kümmern, habe weniger Aufwand damit und für die Preise bekommt man theoretisch ein riesiges Angebot (theoretisch weil ich es eh nicht nutze, Einzelkauf wäre für mich sogar wirtschaftlicher). Die unfassbare Skalierung drückt die Preise aus meiner Sicht in den "Egalitätsbereich".Im Gaming-Bereich für Casuals wird sich die gleiche Entwicklung einstellen, weil hier die gleichen Vorteile überwiegen werden:- weniger Aufwand- weniger Platzbedarf für Hardware, Spiele-Sammlungen- kein Risiko für Hardware oder Spiele (außer Plattformrisiko; vgl. Steam-Debatte vor Jahren)- immer aktuelle Systeme/Spiele- potenziell größeres AngebotSelbst wenn ich die Rechnung wirklich aufmachen würde, stehe ich mit einem PC/Konsole nicht wirklich besser da, wenn ich die Opportunitätskosten einberechne und die Cash-Flows verzinse. Der Unterschied ist so gering, dass es mir wieder egal ist und ich den Betrag einfach zahle oder eben nicht, wenn 6 Monate eh kein gutes Spiel kommt. Ich vermute mal, dass man ohnehin sehr nahe an deinen berechneten Preis kommen wird. Statt 15€ in deiner Rechnung zahle ich gerne 25-30€ für PC-Grafik im Abomodell mit aktuellster Hardware.


+1
@drnero Esport wird dadurch auf jeden Fall gepuscht. Ist nur die Frage in wie weit man das Fortschritt nennen kann.
Ich persönlich finde, dass vorallem Esport technisch hinterher hängt. Ist ja auch logisch, soll ja fast jeder PC schaffen können. Da liegt halt nicht der Fokus auf Fotorealistische Grafik/ VR/ Storytelling/ ...
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