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    [Guide] Wie erkenne ich Fake-Shops? *UPDATE*

    Moderator
    *UPDATE* Jetzt mit Hinweisen zu Ebay-Angeboten und eigenständigen Betrugsseiten, da sich hier die Fälle häufen und diese immer schwerer zu erkennen sind.

    Da wir täglich mehr Fake-Angebote eingesendet bekommen, habe ich mal einen Guide erstellt, der beim Erkennen von Angeboten mit betrügerischer Absicht helfen soll.
    Leider sind mittlerweile keine Produkte mehr davor sicher. Von der einfachen DVD bis zum Fernseher ist das Internet auf Amazon, Ebay oder gar eigenständigen Betrugsseiten von Fake-Angeboten verseucht.
    Besonders gefährlich sind gehackte Accounts auf den großen Handelsportalen, die durch viele Bewertungen im ersten Moment sicher wirken.



    Zusammenfassend brauchen wir EURE Mithilfe!

    Überprüft jedes Angebot vor dem Kauf und besonders vor der Dealerstellung genau!
    Bestellt nicht bei dubiösen Händlern, auch wenn ihr vermeintlich euer Geld von Amazon/PayPal o.ä. zurückerhalten würdet!
    Meldet uns Deals zu Angeboten von Fake-Händlern und verweist die Ersteller auf diesen Guide!



    Es folgen detaillierte Informationen zu

    → Amazon (Fake-Händler bzw. gehackte Accounts auf dem Marketplace)
    → Ebay (Fake-Händler bzw. gehackte Accounts)
    → Eigenständigen Betrugsseiten




    AMAZON

    Viele von euch handeln in diesen Situationen nach dem Motto: "Ich bekomme mein Geld sowieso von Amazon zurück, wenn es nicht geliefert wird". Das stimmt, allerdings ist es mit unnötiger Arbeit verbunden. Besonders problematisch ist aber, dass die Betrüger bis dahin schon längst mit dem Geld weg sind. Findet ihr das befriedigend? Da viele so denken, sind aus ein paar Fake-Angeboten immer mehr geworden. Bitte bestellt daher nicht! Wir löschen entsprechende Deals auch sobald wir sie sehen.

    1. Ihr findet ein tolles Angebot. Überprüft nun genau, ob der Deal von Amazon versendet wird. In dem Falle könnt ihr bedenkenlos bestellen. Falls es sich um einen Händler handelt, solltet ihr IMMER auf diesen klicken und ihn überprüfen!

    993645.jpg

    2. Dies ist die Übersicht eines gehackten Accounts. Wenn ihr auf das Profil eines Händlers klickt, könnt ihr direkt mehrere Anhaltspunkte erkennen. Stellt euch dabei folgende Fragen:
    - Passt der Händlername zu den angebotenen Produkten? Beispiel: Ein Shop der "Sanitär" im Namen hat, wird euch keine Blu-Rays oder Fernseher verkaufen.
    - Wie viele Bewertungen hat der Händler?
    - Von wann stammen die Bewertungen?
    - Wie viele Produkte bietet der Händler zu welchen Preisen an? Ein Bestpreis mag mal sein, aber dutzende, hunderte oder gar tausende Produkte zu Bestpreisen sind Quatsch.

    993645.jpg
    3. In diesem Beispiel bietet der Händler über 4100 Produkte zum Bestpreis an, es handelt sich also zu 100% um einen Betrugsversuch. Auch bei weniger Produkten sollte man skeptisch sein, wenn die anderen Anhaltspunkte zutreffen.

    993645.jpg
    4. Wer immer noch skeptisch ist, dass er nur den Deal seines Lebens verpasst, der kann mal einen Artikel in den Warenkorb lege
    n und die Menge auf 999 einstellen. Amazon zeigt dann die verfügbare Menge an. Ihr solltet euch nun fragen: Kann ein so kleiner Händler wirklich so viele Produkte zum absoluten Bestpreis anbieten?

    993645.jpg


    EBAY

    (Bilder werden nachgereicht, sobald ich ein geeignetes Angebot als Beispiel sehe)

    Prädestiniert für Ebay-Betrug sind Produkte unter ca. 35€ (sehr oft Konsolenspiele) oder teure Produkte wie z.B. Smartphones (oft IPhone und Samsung) und Playstation 4. oder Hier müssen wir unterscheiden zwischen

    a) Verkäufern mit 0 Bewertungen -> sollte klar sein
    b) Gehackten Accounts mit teils tausenden Bewertungen -> Problem!

    Im Prinzip muss bei Ebay-Angeboten die Wahrscheinlichkeit des Angebots (Preis und Menge) mit den angebotenen Zahlungsmöglichkeiten (PayPal?), Kontotyp (privat/gewerblich), Bewertungen (vorhanden? Alter?) abgewogen werden.

    1. Überprüft daher die Zahlungsmöglichkeiten vor dem Kauf. Mit PayPal seid ihr grundsätzlich erstmal abgesichert. Allerdings erstattet PayPal wohl nur eine begrenzte Anzahl, daher solltet ihr euch nicht darauf verlassen und weitere Fakten überprüfen. Dass Privatverkäufer kein PayPal anbieten kann vorkommen (trotzdem lieber Finger weg!), mir ist aber noch kein seriöser Händler untergekommen, der jetzt noch bei Ebay darauf verzichtet.
    Regel Nr. 1: Niemals ein zu gutes Angebot per Überweisung bezahlen!

    2. Der beste Anhaltspunkt stellt die angebotene Menge in Verbindung mit dem Preis und dem Kontotyp dar.
    Achtet rechts auf den Kontotyp und schaut dann, wie viele Produkte verkauft werden.
    Regel Nr. 2: Ein Privatverkäufer wird nicht mehrere gleiche Produkte verkaufen, schon gar nicht zu einem unschlagbaren Preis!

    3. Bewertungen sollten mittlerweile nur noch einen kleinen Teil bei der Bewertung eines seriösen Angebotes ausmachen. Wenn alle vorher genannten Dinge beachtet wurden, kann es aber helfen. Gehackt werden meist Accounts, die längere Zeit inaktiv waren. Dies kann man mit einem Klick auf das Profil überprüfen. Dort wird die Anzahl der Bewertungen im letzten Jahr angezeigt. Ein Händlerprofil, das bis zu einem Zeitpunkt sehr regelmäßig Bewertungen erhalten hat, in den letzten 90 Tagen aber keine einzige und nun mit einem Mega-Angebot aufwartet, sollte absolut gemieden werden!
    Regel Nr. 3: Finger weg von zu guten Angeboten von Accounts, die lange keine Bewertung erhalten haben!



    EIGENSTÄNDIGE BETRUGSSEITEN

    Bei neuen, eigenständigen Shops zu Betrugszwecken stellt der kürzliche Fall der Website Belaara (siehe Diskussion hier) ein Paradebeispiel dar. Hunderte Bewertungen und ein Trusted-Shop-Siegel wurden erschlichen, eine GmbH angemeldet, ein Kundenservice aufgebaut und so wohl tausende Kunden um teils vierstellige Beträge betrogen. Trotz des bisher beispiellosen Aufwandes war der Betrug von Anfang an zu erkennen. Daher folgen hier ein paar allgemeine Tipps in Form von Regeln.

    1. Die Betrugsseiten haben meist eines gemeinsam: Alle Preise sind durchgestrichen und durch "Angebotspreise" o.ä. als besonders günstig (meist rot) markiert und billiger als bei der etablierten Konkurrenz. Ihr solltet euch dabei immer fragen wie es möglich ist, dass ein unbekannter Shop sogar die besten Aktionspreise der großen Unternehmen unterbieten kann, obwohl diese natürlich durch ihre Abnahmemengen viel bessere Konditionen erhalten. Richtig: gar nicht.
    Leider haben die Betrüger dazugelernt und bieten oft Preise an, die zwar immer noch Bestpreise sind, aber nicht zu weit vom nächstbesten Preis entfernt sind. Dadurch wird bei vielen der Eindruck erweckt, dass das Angebot realistisch ist. Daher kann man die erste Regel nicht oft genug sagen.
    !!! Regel Nr. 1: Ein unbekannter Shop wird NIE mehrere höherwertige oder gar alle Produkte unter dem Idealo-Preis anbieten können !!!

    2. Bewertungen und auch Trusted-Shop-Siegel (sämtliche Siegel auf der eigentlichen Website ignorieren, sondern beim Siegelanbieter direkt nachprüfen!) sind ein guter erster Anhaltspunkt, doch auch diese bekommt ein gut geplanter Betrugsversuch leider schnell. Eine gute Unterstützung stellt das Alter der Bewertungen dar. Hat das Unternehmen auf bekannten Bewertungsseiten seit Jahren realistische Bewertungen erhalten, kann man davon ausgehen, dass es sich um einen echten Shop handelt. Bei Belaara wurden beispielsweise über ca. 2 Monate Bewertungen von vermutlich teils echten Kunden erschlichen, bevor dann die Betrugsmasche gestartet wurde.
    Ein Abwägen fällt den meisten ohne einschlägige Erfahrung schwer, verfolgt daher bei Unsicherheiten besser die folgende Regel.
    ► Regel Nr. 2: Bestellt keine unschlagbaren Angebote bei neuen Shops mit Zahlungsmöglichkeiten, bei denen das Geld definitiv weg ist, also Überweisung, Kreditkarte, Sofortüberweisung o.ä., sondern nur per Rechnung/PayPal/Amazon Pay o.ä., egal was vermeintliche Bewertungen euch sagen!

    Regel Nr. 2a: Sollte euch die Zahlung per PayPal beim Bestellprozess verweigert werden (z.B. vermeintlich wegen eines neuen Kontos), obwohl der Shop ein PayPal-Logo zeigt, handelt es sich IMMER um einen Betrugsversuch!

    3. Das Impressum sollte noch immer überprüft werden, denn ein unvollständiges lässt euch einen Fake-Shop klar erkennen. Es kann auch helfen die Adresse mal auf Google Maps und am besten mit Streetview zu überprüfen. Ein Shop mit lauter Bestpreisen (den es wie oben beschrieben sowieso nicht geben wird) wird wohl kaum in einem Wohnhaus angesiedelt sein. Trotzdem solltet ihr euch nach positiver Überprüfung nicht blenden lassen, denn die Betrüger haben dies mittlerweile verstanden.
    ► Regel Nr. 3: Ein vollständiges Impressum mit Steuernummer usw. ist KEIN Garant für einen seriösen Shop!

    4. Lange Lieferzeiten ermöglichen Betrugs-Shops einen zeitlichen Spielraum, bis die Käufer skeptisch werden und der Shop endgültig auffliegt. In der heutigen Zeit wird kein seriöser Shop sämtliche Produkte erst bei einem Lieferanten bestellen und euch erst in 2 Wochen oder gar mehr beliefern können.
    ► Regel Nr. 4: Finger weg von Shops, die bei (fast) allen Produkten lange Lieferzeiten angeben!

    5. Die angebotene Produktpalette ist ein guter letzter Anhaltspunkt. Es passt einfach nicht zusammen, wenn ein Händler Playstation 4, IPhone, Staubsaugerroboter und Kühlschrank im Angebot hat, dafür aber kein einziges HDMI-Kabel, kein passendes Videospiel oder ähnliche Dinge, die man im Sortiment eines entsprechenden Händlers erwarten würde.
    ► Regel Nr. 5: Kauft nicht bei Shops, die nur die Crème de la Crème an Produkten aus nicht zusammenpassenden Produktkategorien anbieten!



    Ich hoffe der Guide wird einigen von euch helfen, nicht auf solche Angebote hereinzufallen. Ihr könnt euch hier in den Kommentaren über entsprechende Händler austauschen, beispielsweise wenn ihr auf ein Angebot reingefallen seid. Habt bitte Verständnis, dass wir weiterhin alle Deals und sonstigen Nachfragen zu einzelnen Fake-Händlern löschen werden, um den Betrügern nicht in die Hände zu spielen.

    Beste Kommentare

    Oder anders gesagt, einfach Brain.exe nutzen. Das Programm ist richtig gut. Erkennt fast alles

    Findet ihr über Google. Guter Ratgeber!
    Bearbeitet von: "Nureindeal" 29. Apr

    13937227-GjJuE.jpg

    Reicht auch langsam mit dem Anpinnen.

    Vor längerer Zeit habe ich Fake-Shops denen ich begegnete immer mal wieder im Chat von Amazon gemeldet.
    Tatsächlich wurden meine Informationen dann - zur weiteren Überprüfung - an den ASS (Amazon Security Service)
    weitergeleitet. Die Fake-Shops verschwanden dann auch tatsächlich innerhalb von einigen Stunden.

    Bei einer dieser Gelegenheiten hatte ich mit meine Chatpartner ein wenig gesnackt ob es nicht eine einfachere Möglichkeit gäbe solche Shops zu melden. Das wurde verneint, aber Amazon würde angeblich an einer Lösungen arbeiten.

    Das war vor vielen Monden. Die Welt veränderte sich und wo an einer Stelle das Land erodierte, so wuchs an einer Anderen langsam ein kleiner Berg in den von Sternen bewohnten Himmel. Das Meer ebbte und es flutete. Eine kleiner Asteroid reiste in dieser Zeit fast eine astronomische Einheit weit um - nur kurze Zeit später - in einer Staubwolke und als Krater endend auf einem Planeten mit unbekanntem Namen seinem jungen hunderte Millionen Jahre altem Leben ein Ende zu setzen. In der Zwischenzeit ....

    Kurz gesagt: "Da scheint nix passiert zu sein, oder sie haben womöglich T-Systems beauftragt ".

    Lösungsansätze gibt es ja genug.
    Bearbeitet von: "ErnieVanDeAprilbimmels" 2. Jun
    147 Kommentare

    Verfasser Moderator

    Zusammenfassend brauchen wir EURE Mithilfe!

    - Überprüft jedes Angebot vor dem Kauf und besonders vor der Dealerstellung genau!
    - Bestellt nicht bei dubiösen Händlern, auch wenn ihr euer Geld von Amazon zurückbekommen würdet!
    - Meldet uns Deals zu Angeboten von Fake-Händlern und verweist die Ersteller auf diesen Guide!

    Bearbeitet von: "XadaX" 29. Apr

    Oder anders gesagt, einfach Brain.exe nutzen. Das Programm ist richtig gut. Erkennt fast alles

    Findet ihr über Google. Guter Ratgeber!
    Bearbeitet von: "Nureindeal" 29. Apr

    Nureindealvor 6 m

    einfach Brain.exe nutzen



    aber darauf achten, dass es die 2.0-er Version des Programmes ist - in der ersten waren zu viele Bugs enthalten

    PS: früher hat man noch einfach gesunden Menschenverstand walten lassen
    Bearbeitet von: "jannie911" 29. Apr

    Das Problem ist doch die Gier nach immer mehr und immer billiger. Ich persönlich kaufe meist bei Amazon direkt, auch wenn ich mal einen Euro zu viel bezahle. Hinterher habe ich dann auch keinen Ärger, das ist mir den Euro wert, den ich vorher mehr bezahle
    Bearbeitet von: "schmidti111" 29. Apr

    Brain.exe ist immer noch am hilfreichsten

    Verfasser Moderator

    Ihr sagt das so einfach, weil ihr nur einen Bruchteil der entsprechenden Deals zu Gesicht bekommt. Tatsächlich sind es pro Stunde mehrere Deals zu Fake-Angeboten, die von den unterschiedlichsten Usern eingesendet werden. Für viele Menschen ist Amazon halt noch als sicherer Händler bekannt, die Unterscheidung zum Marketplace kennen nicht alle. Meist überwiegt zudem die Freude auch mal einen tollen Deal gefunden zu haben, was ja nun auch nicht leichter wird.

    Mal gespannt ob es was nützt, ich bin da etwas skeptisch.
    Ansonsten ist es im Moment wirklich eine Seuche, Wieviele Fake Händler im Moment bei Amazon unterwegs sind.

    Vielleicht kann man ja noch einfügen, dass man den Händler auch gleich noch Amazon meldet, falls das geht?

    Verfasser Moderator

    flowsen172vor 5 m

    Vielleicht kann man ja noch einfügen, dass man den Händler auch gleich n …Vielleicht kann man ja noch einfügen, dass man den Händler auch gleich noch Amazon meldet, falls das geht?


    Die Mühe kann man sich ehrlich gesagt wohl sparen. Abgesehen davon, dass sowieso irgendjemand melden wird, da die Händler wie beschrieben meist bei rund 4000 Artikeln in Erscheinung treten, bringt das wenig. Viele Mitarbeiter im Kundenservice kennen das Problem immer noch nicht richtig und ermutigen daher teilweise sogar zum Kauf (wegen der A-Z-Garantie). Immerhin sperrt Amazon mittlerweile relativ schnell die entsprechenden Händler, früher dauerte dies schon mal eine Woche. Trotzdem ist es noch viel zu langsam und mir ist schleierhaft, weshalb da nicht einfache Sicherheitsmechanismen eingebaut werden. Es kann ja wohl nicht sein, dass noch immer die plötzliche Erstellung von 4.000 Angeboten so ohne Weiteres möglich ist. Man könnte eine solche Aktivität auch einfach an einen Mitarbeiter senden, der dies dann erst freigeben muss. Es bleibt zu hoffen, dass Amazon da endlich stärker gegen vorgeht.

    Habe letzte Woche selber einen Artikel beim gehackten Privatverkauefer gekauft. Neu war im Warenkorb, und 5 Euro billiger Als Amazon. Also bestellt. Soweit erst einmal ok. Als ich dann geschaut habe, dass der Mensch seit 2 jahren nichts mehr verkauft hat und dann nun alles zum Billigstpreis anbietet, hab ich storniert. Die neuen Verkauefer zu Bestpreisen kannte ich, aber nur billig und dann gehackt war fuer mich neu.

    Also ganz so falsch finde ich dann solche Artikel wie diesen hier auf keinen Fall. Meine Schwaegerin hat auch einen Kuehschrank vom neuen Verkaufer gekauft. Versendet, Geld abgebucht und dann Support beanspruchen muessen. Zum Glueck wurde nichts abgebucht. Auch wenn A-Z Hilft. Das Geld ist erst einmal weg.

    Verfasser Moderator

    Übrigens wurden im Verlaufe der letzten 10 Minuten ganze 4 Fake-Deals eingesendet. Und zwar sowohl von neuen Usern, als auch von solchen mit über 500 Deals. Viele schauen eben leider doch nicht genau hin.

    XadaXvor 11 m

    Die Mühe kann man sich ehrlich gesagt wohl sparen. Abgesehen davon, dass …Die Mühe kann man sich ehrlich gesagt wohl sparen. Abgesehen davon, dass sowieso irgendjemand melden wird, da die Händler wie beschrieben meist bei rund 4000 Artikeln in Erscheinung treten, bringt das wenig. Viele Mitarbeiter im Kundenservice kennen das Problem immer noch nicht richtig und ermutigen daher teilweise sogar zum Kauf (wegen der A-Z-Garantie). Immerhin sperrt Amazon mittlerweile relativ schnell die entsprechenden Händler, früher dauerte dies schon mal eine Woche. Trotzdem ist es noch viel zu langsam und mir ist schleierhaft, weshalb da nicht einfache Sicherheitsmechanismen eingebaut werden. Es kann ja wohl nicht sein, dass noch immer die plötzliche Erstellung von 4.000 Angeboten so ohne Weiteres möglich ist. Man könnte eine solche Aktivität auch einfach an einen Mitarbeiter senden, der dies dann erst freigeben muss. Es bleibt zu hoffen, dass Amazon da endlich stärker gegen vorgeht.


    Ist ja schade, dass die Mitarbeiter da nicht besser geschult sind. Die Fake Händler kosten ja Amazon auch Zeit und Geld, hätte da eigentlich was anderes von Amazon erwartet.

    Wenn das Angebot so gut ist habe ich gar keine Zeit das zu überprüfen, denn sonst hat es doch schon jemand anderes gepostet.

    Es handelt sich nicht immer um Fake-Händler. Teilweise habe ich schon seriöse Händler gesehen, deren Accounts gehackt und anschließend deren Shops missbraucht wurden.

    Eine weitere Masche von Fakehändlern ist es, dass sie in ihrer Beschreibung darum bitten, den Kauf nicht über Amazon durchzuführen, sondern eine E-Mail haben wollen. Das sieht man relativ häufig.
    Sollte meiner Meinung nach im Post noch ergänzt werden.

    Melden bringt etwas, nur nicht immer. Es kommt auf den jeweiligen Mitarbeiter an, den man erwischt. Ich hatte schon Kontakt mit Support-Mitarbeitern, die es an die Security-Abteilung weitergegeben haben und der Shop kurz darauf gesperrt wurde.

    Verfasser Moderator

    Archetypvor 2 m

    Es handelt sich nicht immer um Fake-Händler. Teilweise habe ich schon …Es handelt sich nicht immer um Fake-Händler. Teilweise habe ich schon seriöse Händler gesehen, deren Accounts gehackt und anschließend deren Shops missbraucht wurden.Eine weitere Masche von Fakehändlern ist es, dass sie in ihrer Beschreibung darum bitten, den Kauf nicht über Amazon durchzuführen, sondern eine E-Mail haben wollen. Das sieht man relativ häufig. Sollte meiner Meinung nach im Post noch ergänzt werden.Melden bringt etwas, nur nicht immer. Es kommt auf den jeweiligen Mitarbeiter an, den man erwischt. Ich hatte schon Kontakt mit Support-Mitarbeitern, die es an die Security-Abteilung weitergegeben haben und der Shop kurz darauf gesperrt wurde.


    Das mit den gehackten Accounts steht direkt im ersten Absatz. Das mit dem Schreiben einer E-Mail sehe ich eigentlich so gut wie gar nicht mehr. Das kennen die meisten auch mittlerweile.

    hdmastervor 45 m

    Brain.exe ist immer noch am hilfreichsten


    13934421-6tTco.jpg

    XadaXvor 2 m

    Das mit den gehackten Accounts steht direkt im ersten Absatz. Das mit …Das mit den gehackten Accounts steht direkt im ersten Absatz. Das mit dem Schreiben einer E-Mail sehe ich eigentlich so gut wie gar nicht mehr. Das kennen die meisten auch mittlerweile.


    Stimmt. Den Satz habe ich anscheinend, warum auch immer, überlesen.

    Ihr müsst das auf die startseite pinnen. Hier bringt das nix.

    Wo ist hier der Guide?

    Nureindealvor 1 h, 39 m

    Oder anders gesagt, einfach Brain.exe nutzen. Das Programm ist richtig …Oder anders gesagt, einfach Brain.exe nutzen. Das Programm ist richtig gut. Erkennt fast alles Findet ihr über Google. Guter Ratgeber!


    Windows-only. Das ist immer Mist.

    Man könnte solche Probleme sehr einfach mit neu-verifizierung von Inaktiven Accounts vermeiden.

    Das ist echt eine Seuche geworden in den letzten Wochen. Spiele und neue Filme sind nur noch voll mit den Fake-Angeboten.
    Dass aber jetzt auch aktive Shop-Accounts davon betroffen sind, war mir etwas neu.

    Folgender Shop hat sogar gestern noch positive Bewertungen erhalten und heute ist der Shop schon voll mit den Fake-Angeboten.
    amazon.de/sp?…ID=
    Amazon muss da endlich mal was machen. So macht das keinen Spaß mehr.

    idkvor 58 m

    Das ist echt eine Seuche geworden in den letzten Wochen. Spiele und neue …Das ist echt eine Seuche geworden in den letzten Wochen. Spiele und neue Filme sind nur noch voll mit den Fake-Angeboten.Dass aber jetzt auch aktive Shop-Accounts davon betroffen sind, war mir etwas neu.Folgender Shop hat sogar gestern noch positive Bewertungen erhalten und heute ist der Shop schon voll mit den Fake-Angeboten.https://www.amazon.de/sp?_encoding=UTF8&asin=B014V2MO8S&isAmazonFulfilled=0&isCBA=&marketplaceID=A1PA6795UKMFR9&orderID=&seller=AKEVKN2GQ89YB&tab=&vasStoreID=Amazon muss da endlich mal was machen. So macht das keinen Spaß mehr.



    Bei dem Shop ist es wirklich schwierig zu erkennen, je nachdem was man sucht... vieles ist dort absolut normalpreisig, einiges deutlich darunter.

    chriiosvor 2 h, 36 m

    Ihr müsst das auf die startseite pinnen. Hier bringt das nix.


    Und direkt eine Zeit lang oben gepinnt lassen.
    Ich dachte auch immer, auf sowas kann man doch nicht reinfallen. Aber dann kommt dieser Deal rein, irgendwann nachts um halb 1, von einem bekannten Dealersteller - und schwups ist man dabei.

    @XadaX
    Der Hinweis zum "Schaufenster" im Namen ist übrigens Blödsinn. Das steht in jedem Händlershop, den man besucht und zeigt einfach nur die Artikel, die der Händler anbietet - also das virtuelle Schaufenster des Shops.
    Bearbeitet von: "BurgerBrater" 29. Apr

    Was ist denn das Ziel der Betrüger? An Geld können die wohl schlecht kommen durch Amazon, oder? Meine Vermutung ist Adressen sammeln und diese verkaufen. Gab letztens sogar einen Redditthread dazu.

    Hier: reddit.com/r/b…her/

    @XadaX ich frage mich eher, wie ich auf Mydealz Fake-Accounts (z.B. verdeckte Händleraccounts) erkenne

    Super von euch. Warum schafft Amazon sowas nicht?!

    Die ersten 3.

    joemammavor 4 h, 2 m

    Man könnte solche Probleme sehr einfach mit neu-verifizierung von …Man könnte solche Probleme sehr einfach mit neu-verifizierung von Inaktiven Accounts vermeiden.



    Wenn du über Mail meinst, macht Amazon ja schon.
    Wenn du über ein Gerät gehst das du selten oder noch gar nicht genutzt hast, dann musst n Code eingeben der zur Mailaddy geschickt wird.
    Wenn nun aber gar nciht der Amazon Mailaccount "gehackt" wurde sondern der Mailaccount ist es natürlich sinnlos.

    Ach verdammt dann hat es mich heute auch erwischt.
    War auf der Suche nach Puyo Puyo Tetris für die Switch und fand ein Angebot für 19€ beim Amazon Marketplace.
    Jetzt im Nachhinein habe ich es auch erst bemerkt dass es ein Fake ist.
    Neuer Verkäufer ohne Bewertungen und genau die gleichen Artikel im Sortiment wie oben bei dem Beispiel.
    Verkäufer hieß: hg-systeme

    13935865.jpg



    Wie muss ich jetzt weiter verfahren? Erstmal Amazon kontaktieren und dann?

    Danke im Voraus.
    Bearbeitet von: "mason1983" 29. Apr

    No Risk no fun, ich habe trotzdem hier schon ein sehr gutes
    Schnäppchen gemacht von einem sogenannten Fakehändler
    der keiner war..........

    Kann nur jeden warnen einfach so ohne Hintergrund jemanden
    als Fakehändler zu titulieren oder anzuschwärzen, das kann sehr
    teuer werden wenn man da daneben liegt.

    Bei den häufig positiv bewerteten vermeintlich seriösen Marketplace Händlern wär ich mir nicht sicher, ob sich nicht irgendein Dynamic Pricing Mechanismus automatisiert in Gang setzt, welcher sich dummerweise an den Preisen der Fake Händler orientiert. Würde erklären, dass diese Händler zumindest noch größtenteils normal preisig sind.

    Eine extra Kategorie für wichtiges wäre wohl sinnvoller

    DVD_Powervor 6 h, 49 m

    Habe letzte Woche selber einen Artikel beim gehackten Privatverkauefer …Habe letzte Woche selber einen Artikel beim gehackten Privatverkauefer gekauft. Neu war im Warenkorb, und 5 Euro billiger Als Amazon. Also bestellt. Soweit erst einmal ok. Als ich dann geschaut habe, dass der Mensch seit 2 jahren nichts mehr verkauft hat und dann nun alles zum Billigstpreis anbietet, hab ich storniert. Die neuen Verkauefer zu Bestpreisen kannte ich, aber nur billig und dann gehackt war fuer mich neu.Also ganz so falsch finde ich dann solche Artikel wie diesen hier auf keinen Fall. Meine Schwaegerin hat auch einen Kuehschrank vom neuen Verkaufer gekauft. Versendet, Geld abgebucht und dann Support beanspruchen muessen. Zum Glueck wurde nichts abgebucht. Auch wenn A-Z Hilft. Das Geld ist erst einmal weg.


    Man beachte unter anderem auch das man die A-Z Garantie nur 5 mal in Anspruch nehmen darf.

    Basler182vor 8 m

    Man beachte unter anderem auch das man die A-Z Garantie nur 5 mal in …Man beachte unter anderem auch das man die A-Z Garantie nur 5 mal in Anspruch nehmen darf.



    "Viele von euch handeln in diesen Situationen nach dem Motto: "Ich bekomme mein Geld sowieso von Amazon zurück, wenn es nicht geliefert wird". Das stimmt, allerdings ist es mit unnötiger Arbeit verbunden."

    Dass die Garantie nur begrenzt in Anspruch genommen werden kann ist in der Tat ein Umstand, den man gar nicht oft genug betonen kann - ebenso wie bei anderen Deals, dass Paypal eben keine 100-prozentige Absicherung bietet.

    mason1983vor 2 h, 20 m

    Ach verdammt dann hat es mich heute auch erwischt.War auf der Suche nach …Ach verdammt dann hat es mich heute auch erwischt.War auf der Suche nach Puyo Puyo Tetris für die Switch und fand ein Angebot für 19€ beim Amazon Marketplace.Jetzt im Nachhinein habe ich es auch erst bemerkt dass es ein Fake ist.Neuer Verkäufer ohne Bewertungen und genau die gleichen Artikel im Sortiment wie oben bei dem Beispiel.Verkäufer hieß: hg-systeme[Bild] Wie muss ich jetzt weiter verfahren? Erstmal Amazon kontaktieren und dann?Danke im Voraus.



    Stornieren.

    amazon.de/gp/…new

    Hier noch ein schickes Fake-Angebot vom Anbieter schmidtj87

    Meine Freundin ist vorgestern auch auf 2 Fake Angebote reingefallen - Ich hab allerdings noch nicht verstanden,warum sich das für die Verkäufer lohnt - man bezahlt doch an Amazon und die bezahlen an den Verkäufer - zahlt Amazon dem Verkäufer nicht das Geld erst nach ein paar Tagen aus - quasi wie Paypal?

    Ach und nochwas,kann mir wer erklären wieso ein 25Euro Amazon Gutschein bei Ebay öfters für 26-27Euro weggeht,wieso kaufen die Leute sowas anstatt direkt bei Amazon den Gutscheinwert für weniger zu kaufen?!
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