Guide "Wie installiere ich Debian und OpenMediaVault auf meiner WD My Cloud Home?"

Redakteur/in45
eingestellt am 26. Apr
Weil es als Kommentar in diesem Deal eher untergeht und sich erstaunlicherweise im kompletten Internet kein entsprechender Guide finden lässt, habe ich mir gedacht, ich stelle das noch mal als Diskussion ein und bereite es etwas ausführlicher auf.

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Worum geht es hier überhaupt?

Dieser Guide führt euch durch die Installation eines alternativen "Betriebssystems" für eure Western Digital My Cloud Home (ja, explizit die Home-Variante). Konkret wird die Linux-Distribution Debian eingesetzt und die Verwaltung aller gängigen Funktionen eines vollwertigen NAS erfolgt per OpenMediaVault.

Warum sollte ich denn die Software von Western Digital überhaupt ersetzen wollen?

Das Problem an der offiziellen Lösung und auch der Grund, wieso es in entsprechenden Deals (und Reviews) immer wieder Kritik hagelt, ist schnell erklärt: Ein Zugriff auf die Platte ist nur bei aktiver Internetverbindung und nur über die offiziellen Apps möglich. Es gibt keine Möglichkeit, eine lokale Verbindung über gängige Netzwerkprotokolle wie SMB oder FTP herzustellen. Auch SSH lässt sich, im Gegensatz zum Vorgänger ohne "Home", nicht mehr freischalten. Der Name entspricht also ehrlicherweise genau dem, was auch drinsteckt: Eine reine Cloud-Lösung, die bei euch im Wohnzimmer steht, mit all ihren Nachteilen. Vorteile gibt es natürlich auch, denn das System ist durch die stark eingeschränkten Möglichkeiten selbst für Laien problemlos aufzusetzen und man kann sogar den Plex Media Server installieren. Dabei handelt es sich allerdings um eine angepasste Version mit verringertem Funktionsumfang und veraltetem Stand. Niemand kann sagen, wie lange diese Lösung überhaupt funktioniert. Im schlimmsten Fall dreht WD irgendwann den Servern den Saft ab und ihr steht blöd da.

Verliere ich dadurch meine Garantie und kann ich was kaputtmachen?

Ein klares Ja! Es handelt sich um eine komplett inoffizielle Lösung, die von findigen Mitgliedern eines russischen Forums entdeckt bzw. zusammengestellt wurde. Ihr greift damit tief in euer System ein, verliert den Zugriff auf die Cloud von Western Digital, verwirkt zudem die Herstellergarantie und könnt im schlimmsten Fall, wenn ihr etwas falsch macht, auch den Zugriff auf das System und somit eure Daten verlieren. Es soll zwar die Möglichkeit bestehen, ein Backup einzuspielen bzw. die originale Firmware wiederherzustellen, aber der Vorgang hierzu ist nicht vernünftig dokumentiert und mir fehlen die Kenntnisse, um mich damit näher auseinanderzusetzen. Die Festplatte lässt sich natürlich ausbauen, allerdings sind die Daten darauf nach meinem Wissensstand seitens WD verschlüsselt und somit unleserlich. Diese Einschränkung sollte (!) für die unter Debian/OMV erstellten Dateien nicht zutreffen, wodurch ein Auslesen per Linux-Distribution möglich sein sollte (!), aber eine Garantie dafür gebe ich nicht. Alles, was hier im Folgenden beschrieben ist, erfolgt auf Basis meines aktuellen Kenntnisstands und wurde von mir selbst exakt so umgesetzt. Ihr handelt allerdings komplett auf eigenes Risiko!

Ich habe das Risiko verstanden und möchte trotzdem loslegen. Was muss ich tun?

  • Der wichtigste Punkt zuerst: Legt euch ein komplettes Backup eurer Daten an! Diese werden zwar nicht gelöscht, sind aber nach meinem Kenntnisstand nachher nicht mehr leserlich. Sobald ihr das getan habt, könnt ihr sie optional auch schon einmal löschen, damit ihr das später nicht tun müsst, denn sonst nehmen sie weiter sinnlos Platz weg.

Daten gesichert? Prima, dann kann es losgehen mit der Installation von Debian und OpenMediaVault.

Einverstanden? Okay, dann kann es losgehen!

  • Einen USB-Stick auf FAT32 formatieren.
  • Auf dieser Seite die Datei wd-mycloud-home-debian.7z herunterladen.
  • Den Inhalt des Archivs auf den USB-Stick ziehen.
  • Die WD My Cloud Home vom Strom trennen.
  • Den USB-Stick in den Slot auf der Rückseite stecken.
  • Mit einer Büroklammer/Nadel den Reset-Knopf im kleinen Loch auf der Rückseite drücken und gedrückt halten (direkt oberhalb des USB-Ports).
  • Den Strom wieder anschalten, dabei den Reset-Knopf weiterhin gedrückt halten.
  • Die WD fährt nun hoch und blinkt erst ~20s lang, dann leuchtet das Licht dauerhaft.
  • Erst jetzt, also wenn das Licht dauerhaft leuchtet, lasst ihr den Reset-Knopf los.
  • Man sollte bereits hören, dass einige Daten auf die Platte geschrieben werden. Das dauerte bei mir etwa 1-2 Minuten.
  • Schaut in eurem Router nach, dort sollte dem System nun automatisch eine IP zugewiesen worden sein. Auch der Netzwerkname hat sich geändert zu wdnas.

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Unter dieser IP (bei euch natürlich eine andere) kommt ihr nun direkt per Browser auf die oben abgebildete Konfigurationsoberfläche von OpenMediaVault. Die Zugangsdaten lauten standardmäßig admin/admin.

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Wer hingegen auf die Shell zugreifen und dort herumspielen will (bitte mit Verstand!), kann das ganz einfach über SSH tun. Hierzu eignet sich unter Windows beispielsweise PuTTY. Der Standardzugang lautet root/root.

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Okay, jetzt habe ich also OpenMediaVault auf meiner My Cloud Home, aber wie kann ich per PC auf die Daten zugreifen?

Ich nehme einfach mal an, dass ihr Windows verwendet. Der Zugriff auf die Dateien in erfolgt dann per SMB (Samba). Dieses Netzwerkprotokoll ist seitens OMV bereits standardmäßig freigeschaltet.

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Wichtig ist hierbei, dass die Arbeitsgruppe der eures Windows-PCs entspricht. WORKGROUP ist allerdings der Standard seitens Microsoft, auch auf deutschen Systemen.

Im zweiten Register könnt ihr noch sehen, welche Ordner überhaupt beim Zugriff per SMB freigegeben sind. Standardmäßig wird der data-Ordner aus dem Hauptverzeichnis gewählt. Ich habe hier noch (nach einiger Suche) den Ordner hinzugefügt, in dem die alten (verschlüsselten) Daten liegen.

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Das soll hier jetzt aber nicht zum Guide zur Benutzung von OMV ausarten, zumal ich mich da selbst noch einfuchse. Um nun die freigegebenen Ordner auch unter Windows zu sehen, geben wir einfach die IP folgendermaßen im Explorer ein.

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Nun dürfte sich bereits das Fenster öffnen, in dem ihr die Ordner (bzw. standardmäßig nur data) seht.

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Natürlich wollen wir nicht jedes Mal wieder kryptische Zahlen eintippen müssen, daher heften wir uns das Verzeichnis einfach an den Schnellzugriff.

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Dort taucht der Ordner nun dauerhaft auf, wie ihr es von einem normalen Laufwerk erwarten würdet.

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Kann ich auch einen Plex Media Server installieren?

Ja, das funktioniert natürlich, denn sonst hätten wir ja einen deutlichen Nachteil gegenüber der Original-Software. Entgegen mancher Verlautbarungen im Internet funktioniert das auch ohne den Umweg über Docker ganz nativ in OMV.

Dazu müssen wir allerdings zunächst unter OMV-Extras den Link zu den notwendigen Dateien aktivieren.

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Ist das geschehen, wechseln wir zu Plugins, suchen dort nach Plex und installieren die Dateien.

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Ist das geschehen, taucht ein zusätzlicher Eintrag unter Services auf, in dem ihr den Dienst konfigurieren könnt.

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Achtung! Bei mir klappte es von Haus aus nicht, den Dienst zu aktivieren. Ich bekam immer eine Fehlermeldung. Eine Google-Suche brachte mich dann zu diesem Beitrag, der das Problem gelöst hat. Hierzu müsst ihr euch per SSH einloggen und auf der Shell dann folgende Befehle eintippen:

  • touch /etc/default/plexmediaserver
  • chown root:root /etc/default/plexmediaserver
  • chmod 644 /etc/default/plexmediaserver

Habt ihr dies getan, könnt ihr den Dienst erfolgreich starten. Ab sofort läuft Plex im Hintergrund und lässt sich direkt im Browser über folgende Adresse aufrufen (natürlich angepasst an eure IP): 192.168.31.57:32400/web

Die Konfiguration würde jetzt den Rahmen dieses Guides sprengen, aber so könnte das dann am Ende aussehen.

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Hier ist übrigens ganz oben noch der alte Server zu sehen, der nun logischerweise nicht mehr erreicht werden kann. Muss ich mal rauslöschen. Und ja, die Filme besitze ich alle auf Blu-ray und habe sie eigenhändig gerippt.

So, das war nun wirklich sehr viel Text, aber dafür haben wir hier auch eine ganze Menge erledigt und unsere vormals sehr eingeschränkte Cloud-Platte in ein vollwertiges NAS verwandelt. Natürlich kann man noch deutlich mehr damit anstellen und ich selbst bin gerade erst dabei, die Möglichkeiten zu durchschauen. Wenn ihr also noch weitere sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten oder Erweiterungen vorschlagen wollt, ab damit in die Kommentarspalte!
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45 Kommentare
Danke, find es interessant. Auch wenn ich ein normales NAS nutze.
Echt guter Guide! Danke dafür.
Super Guide! Ich hab damals meine MyCloud auseinandergenommen und die WD Red in die Synology getan, aber keine Verwendunh mehr für das Gehäuse. Weisst du zufällig ob ich das Ding mit einer anderen Festplatte wieder zusammensetzen kann und der Guide dann trotzdem funktioniert?
phips_126.04.2020 13:46

Super Guide! Ich hab damals meine MyCloud auseinandergenommen und die WD …Super Guide! Ich hab damals meine MyCloud auseinandergenommen und die WD Red in die Synology getan, aber keine Verwendunh mehr für das Gehäuse. Weisst du zufällig ob ich das Ding mit einer anderen Festplatte wieder zusammensetzen kann und der Guide dann trotzdem funktioniert?


Ja, das sollte funktionieren. Vermutlich musst du erst einmal die originale Firmware wieder installieren. Eine Anleitung dazu findet sich ebenfalls in dem russischen Forum, der Google-Übersetzer ist dabei sehr hilfreich.
Cooler Guide Wollte vielleicht in Zukunft auch mal unsere Bluy Ray Sammlung digitalisieren. Der Weg hier sieht ziemlich kompliziert aus, irgendwelche Tipps wie man vielleicht klein anfangen kann und erstmal eine Handvoll Filme digitalisiert? Wie kriegt man die Blu Rays am einfachsten kopiert?
Lonser26.04.2020 15:40

Cooler Guide Wollte vielleicht in Zukunft auch mal unsere Bluy Ray …Cooler Guide Wollte vielleicht in Zukunft auch mal unsere Bluy Ray Sammlung digitalisieren. Der Weg hier sieht ziemlich kompliziert aus, irgendwelche Tipps wie man vielleicht klein anfangen kann und erstmal eine Handvoll Filme digitalisiert? Wie kriegt man die Blu Rays am einfachsten kopiert?


Das geht nur mit Tools, die den Kopierschutz umgehen. Entsprechend kann ich das natürlich hier nicht verlinken.
Jetzt nur noch eine Anleitung für die wd my cloud ex 4100 finden und ich bin glücklich
Ich grabe den Thread nochmal auf.
Ich habe nun auch Openmediavault auf dem WD MyCloud Home 6TB installiert.

hat jemand Docker auf dem WD installieren können? Ich möchte gerne NextCloud haben. Momentan benutze ich für den Zugriff aus Internet WebDav - das hat aber keine Rechteverwaltung und nur einen Share.
Hab zwar Erfahrung mit solchen Spielereien, aber wenig mit NAS an sich. Werde ich mit dieser Lösung glücklich wenn der Plex-Empfänger ein recht langsamer TV oder FireTV 4K Stick ist, oder brauche ich da einen schnelleren Empfänger wie bspw Apple TV 4K?
Habe noch ein 16TB wd my cloud ex2 ultra hier stehen, da mir die Software absolut nicht gefällt, welche dabei ist wäre OMV eine klasse Alternative.
Weis jemand ob es auch mit den Geräten dieses Types klappt?
phil930927.05.2020 15:28

Hab zwar Erfahrung mit solchen Spielereien, aber wenig mit NAS an sich. …Hab zwar Erfahrung mit solchen Spielereien, aber wenig mit NAS an sich. Werde ich mit dieser Lösung glücklich wenn der Plex-Empfänger ein recht langsamer TV oder FireTV 4K Stick ist, oder brauche ich da einen schnelleren Empfänger wie bspw Apple TV 4K?


Der Fire TV Stick 4K ist doch recht flott unterwegs, der reicht locker aus.
Um damit dann auf dem TV zu schauen, braucht man dann zB die Plex App auf FireTV?
Oder wie würde das gehen?
tomsan27.05.2020 16:04

Um damit dann auf dem TV zu schauen, braucht man dann zB die Plex App auf …Um damit dann auf dem TV zu schauen, braucht man dann zB die Plex App auf FireTV?Oder wie würde das gehen?


Korrekt. Die zapft dann nur noch die vom NAS bereitgestellten Daten an.
Barney27.05.2020 16:06

Korrekt. Die zapft dann nur noch die vom NAS bereitgestellten Daten an.


Ah, ok.
Man könnte aber auch ein Verzeichnis freischalten und aus dem würde sich dann Plex die Filme holen, oder?

Aber diese Möglichkeit hier, wäre ne Entlastung für den FireTV?
Weil die Rechenarbeit auf dem NAS gemacht wird?
(Irgendwann muss ich mal meinen alten Raspberry loswerden. Der langweilt sich auch nur. Ich überlege gerade.... )
tomsan27.05.2020 16:13

Ah, ok.Man könnte aber auch ein Verzeichnis freischalten und aus dem würde …Ah, ok.Man könnte aber auch ein Verzeichnis freischalten und aus dem würde sich dann Plex die Filme holen, oder?Aber diese Möglichkeit hier, wäre ne Entlastung für den FireTV?Weil die Rechenarbeit auf dem NAS gemacht wird?(Irgendwann muss ich mal meinen alten Raspberry loswerden. Der langweilt sich auch nur. Ich überlege gerade.... )


Ich glaube, du liest dich besser anderswo erst einmal in den grundlegenden Aufbau von Plex ein, denn das ist jetzt hier doch eher themenfremd. Nur so viel: Es braucht immer einen Server (in dem Fall der NAS) und einen Client (in dem Fall der Fire TV Stick).
tomsan27.05.2020 16:13

Ah, ok.Man könnte aber auch ein Verzeichnis freischalten und aus dem würde …Ah, ok.Man könnte aber auch ein Verzeichnis freischalten und aus dem würde sich dann Plex die Filme holen, oder?Aber diese Möglichkeit hier, wäre ne Entlastung für den FireTV?Weil die Rechenarbeit auf dem NAS gemacht wird?(Irgendwann muss ich mal meinen alten Raspberry loswerden. Der langweilt sich auch nur. Ich überlege gerade.... )


Plex braucht immer einen Server der die Daten bereitstellt, also nicht einfach "Verzeichnis freischalten"
Bzw. das Verzeichnis muss beim Plex Server hinzugefügt werden, dann wird ein entsprechender Index aufgebaut und dann stehen die Sachen beim Client (z. B. FireTV) zur Verfügung.

Wenn es nur um "Auf Filme zugreifen" geht muss es nicht unbedingt Plex sein, da könnte man auch Kodi verwenden und direkt auf Netzwerkfreigaben zugreifen (Kodi benötigt keine extra Server Software, nur Netzwerkfreigaben). Wenn es mehrere Clients gibt, ist Plex aber schon besser
Wie ist denn so die Performance mit Debian?
zoeck27.05.2020 16:17

Plex braucht immer einen Server der die Daten bereitstellt, also nicht …Plex braucht immer einen Server der die Daten bereitstellt, also nicht einfach "Verzeichnis freischalten" Bzw. das Verzeichnis muss beim Plex Server hinzugefügt werden, dann wird ein entsprechender Index aufgebaut und dann stehen die Sachen beim Client (z. B. FireTV) zur Verfügung.Wenn es nur um "Auf Filme zugreifen" geht muss es nicht unbedingt Plex sein, da könnte man auch Kodi verwenden und direkt auf Netzwerkfreigaben zugreifen (Kodi benötigt keine extra Server Software, nur Netzwerkfreigaben). Wenn es mehrere Clients gibt, ist Plex aber schon besser


Jupps. Habe bisher in der Tat nur KODI im Einsatz
Alles klar, danke euch aber erstmal. Nun klar!
Harri27.05.2020 16:21

Wie ist denn so die Performance mit Debian?


Die Performance von was genau?
tomsan27.05.2020 16:21

Jupps. Habe bisher in der Tat nur KODI im Einsatz Alles klar, danke …Jupps. Habe bisher in der Tat nur KODI im Einsatz Alles klar, danke euch aber erstmal. Nun klar!


Hatte ich auch viele Jahre, hab selbst die Kodi Library an nen SQL Server gekoppelt um das auf mehreren Clients laufen zu lassen, irgendwie war mir das auf Dauer immer zu nervig deshalb setze ich mittlerweile Plex ein... da merkt man einfach dass das System für mehrere Clients ausgelegt ist
Dem debian. Gerade auch zusammen mit Plex etc. .
Harri27.05.2020 16:46

Dem debian. Gerade auch zusammen mit Plex etc. .


Das läuft doch nur im Hintergrund, also wüsste ich nicht, inwiefern ich da jetzt die "Performance" bemessen soll. Die Weboberfläche von OMV ist responsiv genug für meine Zwecke und Plex läuft gefühlt etwas flotter als die native App von Western Digital.
Also der Guide ist echt gut zusammen geschrieben! Allerdings bin ich erstaunt darüber, dass anscheinend niemand Bedenken hat, sich irgendwelche Files von ner russischen Seite zu laden ^^ Kann man denn auch iwie verifizieren, dass das Debian nicht verändert wurde?
Das ganze wird dann wohl nicht auf einer normalen, schwarzen WD MyCloud funktionieren? Wieso eigentlich nicht?
HouseMD28.05.2020 05:42

Das ganze wird dann wohl nicht auf einer normalen, schwarzen WD MyCloud …Das ganze wird dann wohl nicht auf einer normalen, schwarzen WD MyCloud funktionieren? Wieso eigentlich nicht?


Auf der älteren MyCloud funktioniert das schon ewig, da sich dort noch die SSH-Schnittstelle verwenden lässt. Hier mal ein beispielhafter Guide.
Habs versucht nach der Anleitung. Klappt aber wohl nicht bei mir. Sicher, dass der Stick nicht ext4 formatiert sein muss?
judschieh29.05.2020 16:19

Habs versucht nach der Anleitung. Klappt aber wohl nicht bei mir. Sicher, …Habs versucht nach der Anleitung. Klappt aber wohl nicht bei mir. Sicher, dass der Stick nicht ext4 formatiert sein muss?


Absolut sicher, aber es funktioniert nicht zwingend jeder Stick. Probier es notfalls mal mit einem anderen.
Geht's evtl. auch mit nem SD-Kartenleser?
judschieh29.05.2020 17:13

Geht's evtl. auch mit nem SD-Kartenleser?


Puh, das müsstest du selbst ausprobieren.
So, hab jetzt einige Sticks und Karten ausprobiert, funzt nicht. Ich habe da drin eine FP aus einer QNAP-NAS verbaut. Sollte ich die vielleicht vor dem Einbau formatieren? Und wenn ja, mit welchem Format?
judschieh29.05.2020 18:02

So, hab jetzt einige Sticks und Karten ausprobiert, funzt nicht. Ich habe …So, hab jetzt einige Sticks und Karten ausprobiert, funzt nicht. Ich habe da drin eine FP aus einer QNAP-NAS verbaut. Sollte ich die vielleicht vor dem Einbau formatieren? Und wenn ja, mit welchem Format?


Das sollte eigentlich nicht notwendig sein, immerhin wird die Platte ja schon vom WD-Betriebssystem automatisch formatiert. Oder hattest du die noch gar nicht aktiv im Einsatz?
Doch, doch. Da waren ja auch noch Daten drauf. Die Platte hatte so aus der QNAP ausgebaut und in die WD My Cloud Home eingebaut.
@Barney : Hast du Erfahrungen mit den anderen NAS-Betriebssystemen wie FreeNAS, Xigma-NAS o.ä.? Ich bin auch am überlegen, was ich für meine Eigenbau-NAS nutzen soll.
judschieh29.05.2020 18:25

Doch, doch. Da waren ja auch noch Daten drauf. Die Platte hatte so aus der …Doch, doch. Da waren ja auch noch Daten drauf. Die Platte hatte so aus der QNAP ausgebaut und in die WD My Cloud Home eingebaut.


Und auch bereits in der My Cloud in Betrieb gehabt? Dann weiß ich leider auch nicht, woran es hakt.
ChrisM24329.05.2020 18:35

@Barney : Hast du Erfahrungen mit den anderen NAS-Betriebssystemen wie …@Barney : Hast du Erfahrungen mit den anderen NAS-Betriebssystemen wie FreeNAS, Xigma-NAS o.ä.? Ich bin auch am überlegen, was ich für meine Eigenbau-NAS nutzen soll.


Ne, noch gar nichts ausprobiert. Mir reichte ja eigentlich sogar das native System von WD, aber ich bastle halt auch gerne mal, also habe ich es mal auf einen Versuch ankommen lassen.
Nein, in er My Cloud noch nicht. Da war eine 160GB Platte drin mit OMV. Das lief auch. Werde jetzt einfach einen anderen Weg gehen und die alte Platte auf die neue klonen.
Bearbeitet von: "judschieh" 29. Mai
judschieh29.05.2020 18:46

Nein, in er My Cloud noch nicht. Da war eine 160GB Platte drin mit OMV. …Nein, in er My Cloud noch nicht. Da war eine 160GB Platte drin mit OMV. Das lief auch. Werde jetzt einfach einen anderen Weg gehen und die alte Platte auf die neue klonen.


Ah, dann ist es kein Wunder. Die Platte muss zunächst formatiert werden per WD-Firmware, wenn du eine andere einsetzt. Wie das geht, wird hier beschrieben (Google Translate hilft).
Okay Versuch ich Mal. Danke für den Link.
@Barney hab auch noch eine schnelle Frage. Hab mir jetzt auch OMV eingerichtet, danke für das Tutorial
Hatte überlegt meine Festplatte zu partitionieren um gleichzeitig eine Cloud mit Nextcloud und einen Plex Server einzurichten.
Jedoch lässt sich die Größe der Festplatte nicht direkt über OVM ändern, wohl möglich weil sie als Systemplatte eingebunden ist, bin mir aber nicht sicher.
Hast du es schon mal bei dir ausprobiert und kennst vielleicht eine schnelle Hilfe? Oder soll ich einfach diesem Tutorial folgen?
KzuDemEvin29.05.2020 20:45

@Barney hab auch noch eine schnelle Frage. Hab mir jetzt auch OMV …@Barney hab auch noch eine schnelle Frage. Hab mir jetzt auch OMV eingerichtet, danke für das Tutorial Hatte überlegt meine Festplatte zu partitionieren um gleichzeitig eine Cloud mit Nextcloud und einen Plex Server einzurichten.Jedoch lässt sich die Größe der Festplatte nicht direkt über OVM ändern, wohl möglich weil sie als Systemplatte eingebunden ist, bin mir aber nicht sicher.Hast du es schon mal bei dir ausprobiert und kennst vielleicht eine schnelle Hilfe? Oder soll ich einfach diesem Tutorial folgen?


Solche komplexeren Vorhaben bin ich noch nicht angegangen, mir reicht das System als Plex-Abspielstation. Das Tutorial sieht aber ja recht brauchbar aus.
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