Hatte schonmal jemand das Problem, dass Vodafone die Kündigung ignoriert?

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eingestellt am 25. Jun 2017Bearbeitet von:"k28"
Hatte vor ein Paar Jahren ein gewerblichen Datenvertrag bei Vodafone abgeschlossen. Nach Vertragsbestätigung, sofort per Einschreiben gekündigt. Paar Monate nach Vertragsende sah ich, dass Vodafone weiterhin Geld abbucht und dass sogar mehr als vorher. Ich habe daraufhin bei VOdafone angerufen und die haben die wildestens Ausreden heraus gehauen:

-VF: "Sie sind auf unser Rückgewinnungsangebot eingegangen!" Ich: "und wo ist das Angebot, außer das ich jetzt mehr zahle?" Vodafone: Einfach aufgelegt

-VF: "Sie haben die Datenkarte nach Vertragsende weiter genutzt!" Ich: "Ich bin davon ausgegangen, das der Vertrag an dem Monat noch läuft. Gekündigt habe ich aber anscheinend zum vorherigen Monat. Hätte Sie die Karte rechtzeitig deaktiviert, hätte ich garnicht rst surfen können. VF: einfach aufgelegt.

usw. usf.

Ich habe dann daraufhin das Lastschriftmandat storniert und habe die Lastschriften die ich noch widersprechen konnte, widersprochen. 2 Monate a 30 Euro konnte ich nicht mehr widersprechen.

Darauf hin dachte ich, dass sich das ganze gegessen hat. Pustekuchen. Vodafone hat mir tatsächlich 6 Monate lang weiterhin Rechnung inkl Mahnkosten zugeschickt, bis ich dnen ein Brief zugesandt habe, das ich schon längst gekündigt hatte und das ich mich diesbezüglich auch telefonisch gemeldet hatte etc. Als Antwort kam: "Aus Kulanz können wir Ihren Vertrag zum jetztigen Zeitpunkt kündigen, aber die letzten Monate inkl aller Gebühren müssen Sie zahlen.

Ich habe daraufhin alle Inkasso/Anwaltsdrohungen die ich nach dem letzten Brief erhalten habe ignoriert und dem Mahnbescheid vom Gericht widersprochen.

Ich denke ich habe VF auflaufen lassen. Falls noch etwas kommt , werde ich es hier posten.

Meine Frage an euch: habt ihr sowas mit VF schonmal erlebt? Das kann doch nicht wahr sein. Vor allem, dass die mir zich mal in Gesicht aufgelegt haben. Unfassbar! Vllt weil das ein Gewerblicher Vertrag war, wo ich im Prinzip einen Euro/Monat im Plus war?
Zusätzliche Info
Beste Kommentare
Die Kündigung IMMER schriftlich bestätigen lassen und nachfragen, wenn nach ein paar Wochen keine Reaktion erfolgt ist. Am Telefon am besten jemanden mithören lassen und dies unbedingt! am Anfang des Telefonats ankündigen! Ansonsten ist es vor Gericht nicht viel wert, sollte es darauf ankommen.
26 Kommentare
Ich hatte das mit O2 schon Mal. Allerdings hatte ich da den Vorteil, dass ich eine Bestätigung des Kündigungstermins hatte und mir wurde die zuviel gezahlten Gebühren und dann geplatzten Lastschriften nach mehrmaligem hin und her dann doch "erstattet" und es hat sich in Wohlgefallen aufgelöst.
Natürlich ist eine Kündigung eine einseitige Willenserklärung, die keiner Bestätigung bedarf, aber die Verhandllungsposition ist um einiges komfortabler mit. Ich drück dir die Daumen.
Ich hatte das selber mal
Leider nicht als Einschreiben verschickt also keinen Beweis

Musste dann ein Jahr zahlen
Die Kündigung IMMER schriftlich bestätigen lassen und nachfragen, wenn nach ein paar Wochen keine Reaktion erfolgt ist. Am Telefon am besten jemanden mithören lassen und dies unbedingt! am Anfang des Telefonats ankündigen! Ansonsten ist es vor Gericht nicht viel wert, sollte es darauf ankommen.
Auch ein Einschreiben ist nicht viel wert, du kannst ja sonst was hingeschickt haben.

Ich bin bis jetzt am besten mit der klassischen Mail gefahren, da hast du immerhin Inhalt und das Sendedatum noch vorliegen.
Ich hatte das auchmal bei einem Mobielfunktvertrag bei Vodafone. Habe aufeinmal eine Nachricht von der Telekom bekommen (neuer Anbieter) dass die Nummer nicht mitgenommen wurde. Ich hatte bereits ein Jahr vorher gekündigt und hatte auch eine schriftliche Bestätigung , also habe ich da Angerufen und musste mit einer Reihe von Mitarbeitern gesprochen. Einer hat sogar mit einer solchen Frechheit gesagt, dass ich das gleiche was ich hatte dank ihm für nur 5€ anstatt 10€ mehr /Monat ohne Handy!! bekommen würde, und ich sollte ihm dafür extrem dankbar sein und das ich kein Recht hätte mich zu beschweren, da ich das bereits beste Netz/Angebot hätte.
Fazit des Ganzen: Die Gekündigt hatte ich, eine Bestätigung wurde gesendet, dennoch konnte mir keiner Helfen und das Problem wurde an die technische Abteilung weitergeleitet, die mir ständig neue lächerliche Angebotet sendete (hatte ja bereits einen Vertrag), aber für die Problemlösung ca. 2 Wochen brauchten. Wäre deshalb fast zum Anwalt gegangen. Und das Unverschämteste: Etwas später habe ich ne Mail erhalten, dass ich noch einen Vertrag bei denen hätte,aber aus Kulanz würden sie eine Ausnahme machen.
Im Nachhinein kann ich drüber lachen, aber die Situation war einfach nur nervig
Bearbeitet von: "lychsmo" 25. Jun 2017
Ich habe daraufhin alle Inkasso/Anwaltsdrohungen die ich nach dem letzten Brief erhalten habe ignoriert und dem Mahnbescheid vom Gericht widersprochen.

Wie lange ist der letzte Widerspruch her?
Als nächstes würde ja dann eine Verhandlung kommen, korrekt?
Verfasser
Ca. 1,3 Monat. Diese Woche Ein Brief vom AG:..Widerspruch erhoben...Die Vorraussetzungen für die Abgabe des Verfahrens liegen nunmehr vor.

Ich denke, falls VF weitere Geld in die Sache stecken will, ja. Ansonsten nicht. KA.


diebspiel25. Jun 2017

Ich habe daraufhin alle Inkasso/Anwaltsdrohungen die ich nach dem letzten …Ich habe daraufhin alle Inkasso/Anwaltsdrohungen die ich nach dem letzten Brief erhalten habe ignoriert und dem Mahnbescheid vom Gericht widersprochen.Wie lange ist der letzte Widerspruch her?Als nächstes würde ja dann eine Verhandlung kommen, korrekt?

​nicht unbedingt , wenn Vodafone die Sache fallen lässt ist alles OK und man spart sich das Gerichtsverfahren
Kein Spaß, aber probiere es mal über Facebook.
Ich hatte ein ähnliches Geschiss mit diesen Volldeppen trotz bestätigter Kündigung. Habe dann per Rechtsanwalt widersprochen und das Verfahren wurde eingestellt. Kein Wort der Entschuldigung, nur Briefe mit verdrehten Inhalt, meine Story war for deine...
"Gewerblicher Datenvertrag", Lastschrift storniert, keine Kündigungsbestätigung?
Bearbeitet von: "quellcode" 25. Jun 2017
OpaKarlHeinz25. Jun 2017

Ich hatte ein ähnliches Geschiss mit diesen Volldeppen trotz bestätigter K …Ich hatte ein ähnliches Geschiss mit diesen Volldeppen trotz bestätigter Kündigung. Habe dann per Rechtsanwalt widersprochen und das Verfahren wurde eingestellt. Kein Wort der Entschuldigung, nur Briefe mit verdrehten Inhalt, meine Story war for deine...


Die Deutsche Bank ist da genauso kompetent. Irgendwie hat der Postbote wohl Mal einen Brief zurückgehen lassen. Ohne uns zu kontaktieren wurden dann 20€ für eine Adressermittlung abgebucht. Die Adresse hatte sich nur leider innerhalb der letzten 6 Jahre nicht geändert und Name etc. ist einwandfrei an Klingel+Briefkasten zulesen.

Es gab eine Rückerstattung aus Kulanz und nicht einmal eine Entschuldigung oder Ähnliches.

Da geh ich demnächst weg und kehre bestimmt nicht zurück.
Gebannt
Produkttester25. Jun 2017

Da geh ich demnächst weg und kehre bestimmt nicht zurück.


Für die nichtmal peanuts...
Hast du nur mit denen Telefoniert? Da ist VF nämlich nicht besonders kompetent.
Moderatoren im VF-Forum > Facebook / Kontaktformular > Telefon wäre so meine Einordnung. (Falls du die nochmals kontaktieren musst)
Bearbeitet von: "Moko" 25. Jun 2017
Verfasser
@Moko Forum Mods waren leider ebenfalls nicht hilfreich.
Hallo, die Kündigungen werden sehr oft ignoriert. Ich empfehle dann nochmals per FAX etc. zu kündigen. Hier füge ich dann den Hinweis ein, dass ich mich bei einer schriftlichen Nichtbestätigung an die Aufsichtsbehörde wenden werde.
Wie üblich bestätigen sie nur den Eingang der Kündigung, du sollst aber nochmals anrufen , was Quatsch ist.....
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GelöschterUser47906
moritz10025. Jun 2017

Kein Spaß, aber probiere es mal über Facebook.


ACK
Mh ne habe ich noch nie gehabt. Bei Vodafone kann man aber auch über ein Onlineformular kündigen, dann bekommt man direkt eine Bestätigung.

vodafone.de/con…unk
Bearbeitet von: "Swips81" 26. Jun 2017
Nach Vertragsbestätigung, sofort per Einschreiben gekündigt.

Ich werde wohl nie verstehen, warum manche meinen ihre Verträge vollkommen sinnlos per Einschreiben kündigen zu müssen!

Man kann den Zugang nachweisen, toll... Und was ging dem Unternehmen zu? Wirklich die Kündigung? Oder habe ich dem Unternehmen ein leeres Blatte Papier geschickt?

Ausdrucken, unterschreiben, einscannen und per E-Mail schicken.
iyv34926. Jun 2017

Hier füge ich dann den Hinweis ein, dass ich mich bei einer schriftlichen …Hier füge ich dann den Hinweis ein, dass ich mich bei einer schriftlichen Nichtbestätigung an die Aufsichtsbehörde wenden werde.


Und was genau willst du denen melden? Eine Kündigung ist eine einseitige Willenserklärung und benötigt keine Bestätigung.
Bei mir hat Vodafone so ein Spiel auch schon abgezogen.
Ich hatte Glück das mir aufgefallen ist das die Kündigungsbestätigung nie kam. War dann zwar zu spät dran, aber nach zig Anrufen (die ähnlich wie bei dir liefen) und ein Fax an einfach alle Nummern die ich im Internet von Vodafone gefunden habe (incl. Regional-Vertretung, Pressestelle etc.), haben sie mich "aus Kulanz" (ja diese Frechheit stand wirklich in dem Brief) pünktlich aus dem Vertrag gelassen...
Verfasser
Bernare26. Jun 2017

Nach Vertragsbestätigung, sofort per Einschreiben gekündigt.Ich werde wohl …Nach Vertragsbestätigung, sofort per Einschreiben gekündigt.Ich werde wohl nie verstehen, warum manche meinen ihre Verträge vollkommen sinnlos per Einschreiben kündigen zu müssen!Man kann den Zugang nachweisen, toll... Und was ging dem Unternehmen zu? Wirklich die Kündigung? Oder habe ich dem Unternehmen ein leeres Blatte Papier geschickt?Ausdrucken, unterschreiben, einscannen und per E-Mail schicken.


Werde ich jetzt auch so machen. Naja ein leeres Blatt bzw. ein Liebesbrief wirds wohl nicht sein. Wozu Einschreiben: weils wichtig ist. Was wird wichtig sein: die Kündigung. Ich gehe mal stark davon aus, das vor Gerichtein Richter das genau so sehen wird.
Bearbeitet von: "k28" 26. Jun 2017
k2826. Jun 2017

Werde ich jetzt auch so machen. Naja ein leeres Blatt bzw. ein …Werde ich jetzt auch so machen. Naja ein leeres Blatt bzw. ein Liebesbrief wirds wohl nicht sein. Wozu Einschreiben: weils wichtig ist. Was wird wichtig sein: die Kündigung. Ich gehe mal stark davon aus, das vor Gerichtein Richter das genau so sehen wird.


Einfaches Bsp.: Person A hat nur noch wenige Tage für die Kündigung Zeit, befindet sich aber im Urlaub und kann deswegen nicht mehr fristgerecht kündigen. Nun bittet Person A Person B ein Einschreiben mit Absenderdaten von Person A an Firma XY zu schicken um später behaupten zu können, dass sich darin die fristgerechte Kündigung befand...

Anderes Bsp., was sicherlich auch schon manchen in der Hektik passiert ist: Man verwechselt 2 Briefe und schickt der Firma anstatt der Kündigung das Schreiben für jemand anderen. Normalerweise erhält man so ein Schreiben zurück, ich glaube kaum dass dies eine Firma abspeichert. Später behauptet man auch hier, dass sich in dem Einschreiben die Kündigung befand..
Dann wird ja jeder Brief wirkungslos. Bei jedem Widerspruch (z. B. Gegen Mahnbescheid) behauptet die gegenstelle einfach, dass sie ein leeres Blatt bekommen hat... Das kann sie ja sogar vorzeigen
Verfasser
Ein glorreicher Sieg für dalle Mydealzer

VF bzw. deren Anwalt hat eine Klage beim AG eingereicht. Habe mehr oder weniger den Text von oben in die Erwiderungsbegründung geschrieben. Außerdem habe ich das Einschreibenbeleg inkl Kündigung in digitaler form(Datum war ersichtlich) mit beigelegt.

Auch habe ich erwähnt, dass ich mit weiteren die dieses Problem haben in Verbindung stehe. Und siehe da, die Klage wurde von deren Anwalt zurück gezogen.

Fazit: Lasst die Schw.... auflaufen!

Edit: um die zu viel Bezahlten 2 Monate zurück zu bekommen, müsste ich VF verklagen? Sind meine Chancen nun besser und sollte VF öffentlich im Forum drauf ansprechen?
Bearbeitet von: "k28" 5. Sep 2017
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