Haushaltsauflösung - was noch verkaufen und was muss weg?

Hi,

ich muss einen Haushalt auflösen und überlege daher, welche Teile sich evtl noch zu Geld machen lassen und welche leider einfach in die Tonne wandern.

Ich habe verschiedene Möbelstücke bei ebay Kleinanzeigen reingesetzt und auch schon anfragen gekriegt.
Gleichzeitig habe ich nächste Woche ein paar Termine mit Wohnungsauflösern und Antiquitätenhändlern. Ich denke also die Möbel wird man entweder los oder nicht und den Rest nehmen dann die Entrümpler mit.

Dazu auch meine erste Frage: Meint ihr es ist sinnvoller, die Möbel separat zu verkaufen und danach den Rest entrümpeln zu lassen oder machen die Entrümpler gute Preise wenn die gegenrechnen?

Dann ist ein großer Punkt alte Kleidung: In der Wohnung sind Schränkeweise Kleidung, nicht ganz für junge Leute aber nicht unbedingt billige Sachen. Kleider, Blazer, Jacken, etc...
Lieber vom Entrümpler mitnehmen lassen oder lohnt sich da gar ein Verkauf?
Ansonsten große Mengen spenden? Ich kann ja schlecht 2 Container vom roten Kreuz vollpacken

Wer hat Erfahrung mit Wohnungsauflösungen und worauf sollte man achten beim aussortieren?

Liebe Grüße
Max

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777

Gibt doch Orgas die sowas abholen und dann an wenig/schlecht Verdienende verkaufen oder verschenken (grad an Flüchtlinge die ja mit nix kommen)



Du wirst es nicht glauben, aber selbst die Orgas sind so was von wählerisch, jedenfalls bei uns! Wir mussten in den letzten Monaten - leider - 3 Wohnung im Verwandtenkreis auflösen wegen Zug ins Pflegeheim bzw. Verstorben. Die haben aus einer Küche NICHTS mitgenommen! 5 Bettgestelle maximal 2 Jahre alt, eines sogar erst vor 4 Wochen gekauft - "das will keiner". Wohnzimmerwand 18 Monate alt - "das werden wir nicht los, zu altmodisch". Großer Esszimmertisch mit 8 Stühlen, 14 Monate alt - "zu altmodisch". Die eine Küche haben sie nur mitgenommen, weil die Elektronik darin im letzten jahr erneuert wurde. Bein runtertragen haben wir dann mitbekommen "die Küche geht in den Müll, die Elektronik geht weiter". Wir wollten damit echt was gutes tun und waren so was von schockiert! Die Sachen, die wir abgeben wollten, waren wirklich alle neu oder im guten Zustand und auch nicht Omas Eiche rustikal, denn die älteste Person in den Wohnungen war erst 53 (das wußten die Abholer aber nicht).

Im Endeffekt haben wir dann die restlichen Möbel über Ebay Kleinanzeigen verkauft. Kostenlose wollte es beim Erstversuch keiner, aber als dann ein Preis dabei stand, kam Anfrage nach Anfrage.

Kleider wollte keine Annahmestelle haben, und wir haben einige versucht. Auch keine noch eingeschweißten Shirts und Hemden wollten sie. "Wir haben genug." Haben wir schließlich also entweder im Freundeskreis verschenkt oder in die Altkleidersammlung.

DVDs, Blurays und CDs haben wir über Ebay verkauft (jedenfalls das, was wir nicht selbst behalten haben), das ging eigentlich recht gut, vor allem da die DVDs jetzt auch kein Schrott waren und die meisten auch von Kultfilmen waren, die noch nicht auf Bluray erschienen sind.

Der Rest ging dann leider alles in den Sperrmüll.

Ansonsten natürlich alles extremst gründlich durchsuchen, es ist ja unglaublich wo ältere Leute Bargeld verstecken....

21 Kommentare

Normale Möbel bringen meistens sehr wenig. Kleidung nur Markensachen.

Aber was du auch mal probieren könntest wäre bei einer Hilfsorganisation anzufragen um die Sachen für Flüchtlinge zu spenden.

Oder online second hand ubup.de oder wie die seite heisst

Kleidung und Kleinzeug wirst du am besten aufn Flohmarkt los.
Online bekommst zwar vlt. bissl mehr, aber das wäre mit der Stress min Versand nicht wert.

Frieden

Normale Möbel bringen meistens sehr wenig. Kleidung nur Markensachen.Aber was du auch mal probieren könntest wäre bei einer Hilfsorganisation anzufragen um die Sachen für Flüchtlinge zu spenden.


Ja, sind auch nur die Antiquitäten, die ich versuche zu verkaufen. Alle gewöhnlichen Schränke oder so werden entrümpelt.

Die Kleidung ist halt schwierig, nicht interessant für online second hand. Eher was für ältere Damen auf Kreuzfahrten oder so. Aber wie erreicht man diese Zielgruppe?

Gibt doch Orgas die sowas abholen und dann an wenig/schlecht Verdienende verkaufen oder verschenken (grad an Flüchtlinge die ja mit nix kommen)
Kenn ne arme Rentnerin die hat paar Möbel von sowas. Sehen auch gar nicht schlecht aus, also keine Sperrmüllmöbel. (Aber ich würd mir sowas nicht in die Wohnung stellen ^^)

Wenn's also nicht grad was wertvolles für den Händler ist dann wäre das doch am bequemsten.
Da es von Ort zu Ort unterschiedlich ist, googeln... möbel spenden +dein ort/kreis

Frieden

Normale Möbel bringen meistens sehr wenig. Kleidung nur Markensachen.Aber was du auch mal probieren könntest wäre bei einer Hilfsorganisation anzufragen um die Sachen für Flüchtlinge zu spenden.


Wollte ich gerade schreiben

Kleidung in Plastiktüte packen und jeden tag 2 Tüten nach H+M bringen, da gibt es dann jeden Tag 2 15% Gutscheine
auf einen Artikel für den nächste Einkauf. Wenn Du da öfter kaufst , gibt es darüber das meiste Geld für die Kleidung,
ausser es sind wirklich Premium Marken dabei. Ansonsten Spenden, aber ist halt schwierig die richtige Zielgruppe zu finden.
Ich würde die Sachen eher im Altersheim persönlich abgeben, als das irgendeiner Organisation zu geben.

Ansonsten natürlich alles extremst gründlich durchsuchen, es ist ja unglaublich wo ältere Leute Bargeld verstecken....

Schorsch45

Kleidung in Plastiktüte packen und jeden tag 2 Tüten nach H+M bringen, da gibt es dann jeden Tag 2 15% Gutscheineauf einen Artikel für den nächste Einkauf. Wenn Du da öfter kaufst , gibt es darüber das meiste Geld für die Kleidung,ausser es sind wirklich Premium Marken dabei. Ansonsten Spenden, aber ist halt schwierig die richtige Zielgruppe zu finden.Ich würde die Sachen eher im Altersheim persönlich abgeben, als das irgendeiner Organisation zu geben.


Da nehm ich als mydealzer lieber online 20% Gutscheine auf alles

Ich wohn halt 400km von der Wohnung weg, dementsprechend kann ich auch so Aktionen wie Flohmarkt und jeden Tag zwei Tüten wegbringen eher schlecht machen.
Müsste schon was sein, wo man alles direkt los wird (spenden oder gesammelt verkaufen), ansonsten nehmen es die Entrümpler mit.

Flohmarkt ist zwar mit ein bisschen Aufwand verbunden, aber dort wird man die Sachen ganz gut los.

Rufe beim nächsten Second Hand Laden an. Bei uns ist damals jdm. vorbeigekommen und hat fast alles mitgenommen. Preis war auch okay.

Falls es dir zu aufwendig ist die Kleidung durch die mini Luke in container zu quetschen:
Alles in große Kartons packen, bei der Otto Kleiderspende nen kostenlosen Hermes Paketschein ausdrucken, draufkleben und kostenlos bei Hermes abgeben
Zu geld machen würde ich nur Markenklamotten... Schätze mal du hast Kubikmeter Klamotten auszumisten?

777

Gibt doch Orgas die sowas abholen und dann an wenig/schlecht Verdienende verkaufen oder verschenken (grad an Flüchtlinge die ja mit nix kommen)



Du wirst es nicht glauben, aber selbst die Orgas sind so was von wählerisch, jedenfalls bei uns! Wir mussten in den letzten Monaten - leider - 3 Wohnung im Verwandtenkreis auflösen wegen Zug ins Pflegeheim bzw. Verstorben. Die haben aus einer Küche NICHTS mitgenommen! 5 Bettgestelle maximal 2 Jahre alt, eines sogar erst vor 4 Wochen gekauft - "das will keiner". Wohnzimmerwand 18 Monate alt - "das werden wir nicht los, zu altmodisch". Großer Esszimmertisch mit 8 Stühlen, 14 Monate alt - "zu altmodisch". Die eine Küche haben sie nur mitgenommen, weil die Elektronik darin im letzten jahr erneuert wurde. Bein runtertragen haben wir dann mitbekommen "die Küche geht in den Müll, die Elektronik geht weiter". Wir wollten damit echt was gutes tun und waren so was von schockiert! Die Sachen, die wir abgeben wollten, waren wirklich alle neu oder im guten Zustand und auch nicht Omas Eiche rustikal, denn die älteste Person in den Wohnungen war erst 53 (das wußten die Abholer aber nicht).

Im Endeffekt haben wir dann die restlichen Möbel über Ebay Kleinanzeigen verkauft. Kostenlose wollte es beim Erstversuch keiner, aber als dann ein Preis dabei stand, kam Anfrage nach Anfrage.

Kleider wollte keine Annahmestelle haben, und wir haben einige versucht. Auch keine noch eingeschweißten Shirts und Hemden wollten sie. "Wir haben genug." Haben wir schließlich also entweder im Freundeskreis verschenkt oder in die Altkleidersammlung.

DVDs, Blurays und CDs haben wir über Ebay verkauft (jedenfalls das, was wir nicht selbst behalten haben), das ging eigentlich recht gut, vor allem da die DVDs jetzt auch kein Schrott waren und die meisten auch von Kultfilmen waren, die noch nicht auf Bluray erschienen sind.

Der Rest ging dann leider alles in den Sperrmüll.

mmmax

Die Kleidung ist halt schwierig, nicht interessant für online second hand. Eher was für ältere Damen auf Kreuzfahrten oder so. Aber wie erreicht man diese Zielgruppe?


Diese Zielgruppe wird sich selten Gebrauchtwaren kaufen.
Markenwaren sind nur interessant, wenn sie nicht älter als 5 Jahre sind.

Versuchen könntest du es bei einem (gehobenen) Secondhandladen für Kleidung bei dir (vllt mit Fotos) oder vor Ort.
Ansonsten vllt Sozialkaufhaus?

Entrümpeln ist für den Rest sinnvoll, da geht es in erster Linie ums Entsorgen (außer du kennst eine Firma deines Vertrauens)...

Stelle mir gerade die Flüchtlinge im Pelzmantel vor




(Ist nicht böse gemeint!)

Auch gehabt.
Unbenutzte 3 Jahre alte Designer couch für 2500-3000€ wollten wir spenden nur halt mit Abholung.

"3 Jahre ist zu alt, das wollen wir nicht."

Es gibt auch in den Stadtteilen meist kleine Institutionen, die den Leuten vor Ort helfen. Denen gebe ich, wenn überhaupt noch meine Sachen lieber, als Humana und Co.

Kannst ja mal den Ort nennen, vielleicht kennt jemand sich da aus


X)
Trailtrooper

Stelle mir gerade die Flüchtlinge im Pelzmantel vor :)(Ist nicht böse gemeint!)

777

Gibt doch Orgas die sowas abholen und dann an wenig/schlecht Verdienende verkaufen oder verschenken (grad an Flüchtlinge die ja mit nix kommen)


Ja, das vermute ich auch. Ich habe gestern zum Spaß mal 5 Möbelstücke eingestellt und auch shcon etliche Anfragen gekriegt. Leider weiß ich den Preis noch nicht und lasse die Sachen nächste Woche mal von nem Antiquitätenhändler betrachten. Danach hoffe ich dann die gut loszuwerden oder sogar dem Händler ein paar Sachen mitgeben zu können.

Der Tipp mit dem Second Hand Laden ist ganz gut, daran hatte ich auch schon gedacht.

okolyta

Kannst ja mal den Ort nennen, vielleicht kennt jemand sich da aus


Bad Nenndorf in Niedersachsen

Die Frage ist nur, wieviel Zeit du hast bzw. dafür nehmen willst.

1. Verkaufe alles, was sich zu Geld machen lässt (gute Technik, bestimmte Bücher etc.). Glaube nicht, dass die Entrümpler gegenrechnen.

2. Die Klamotten komplett vom roten Kreuz abholen lassen.(Mit Ausnahme vielleicht von sehr hochwertigen Pelzen)

3. Preise für Antiquitäten sind dermaßen nach unten gerauscht. Man bekommt (ohne Witz) mehr für ausrangierte Ikea-Möbel.

Bearbeitet von: "Leonice" 12. September

Bücher und andere Medien kannst du ja zumindest via werzahltmehr.de prüfen, ob sich zumindest der kumulierte Verkauf an diverse Ankaufsportale lohnt. Letztlich zwar weniger Erlös aber dafür mehr auf einen Schlag weg. Überschüssiges in einen Karton auf die Straße stellen, „Zu verschenken“ dranschreiben und fertig.

Der Rest ist halt sehr schwierig, gerade wenn man nicht vor Ort sein kann.

Dadurch, dass wir in einer Überschussgesellschaft leben, sind derlei gebrauchte Dinge nicht mehr gefragt. Und wer danach fragt, ist zeitlich und örtlich eingeschränkt. Kein Mensch fährt für einen Schrank durch die halbe Republik. Eigentlich schade, dabei könnten so viele Menschen viel Geld sparen, aber offensichtlich wollen sie es nicht.

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