Hier ist am 21.07.2019 in Berlin verkaufsoffener Sonntag

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eingestellt am 20. JulBearbeitet von:"prolltv"
Der verkaufsoffene Sonntag am 21.07 wurde durch das Verwaltungsgericht zunächst verboten, dann am Donnerstag durch das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg erlaubt. Nun ist das Chaos perfekt, viele Geschäfte öffnen aufgrund der kurzfristigen Entscheidung nicht und weder die Stadt Berlin noch der Handelsverband oder eine Tageszeitung halten es für nötig, mal eine aktuelle Liste geöffneter Geschäfte zusammenzustellen.

Aus diesem Grund hier die aktuelle Liste, sie wird ggf. noch ergänzt:

13 - 18 Uhr Alexa-Einkaufszentrum (nicht alle Geschäfte, siehe alexacentre.com/)
13 - 18 Uhr Galeria Kaufhof Alexanderplatz (galeria-kaufhof.de/fil…tz/)
13 - 18 Uhr Galeries Lafayette (galerieslafayette.de/)
13 . 18 Uhr Ikea Spandau (ikea.com/de/…au/)
13 - 19.30 Uhr Ikea Lichtenberg (ikea.com/de/…rg/) und Tempelhof (ikea.com/de/…of/)
13 - 19 Uhr Mall of Berlin (mallofberlin.de/) und Potsdamer Platz Arcaden (potsdamerplatz.de/)
13 - 18 Uhr Media Markt Hauptbahnhof (mediamarkt.de/mar…hof)
13 - 18 Uhr Saturn Alexanderplatz (saturn.de/mar…atz)
13 - 18 Uhr Schultheißquartier (schultheissquartier.de/)

1. Update:

13 - 18 Uhr Möbel Höffner Landsberger Allee neben Ikea (hoeffner.de/ber…lee) und Schöneberg (hoeffner.de/ber…erg)

2, Update:

13 - 18 Uhr Porta Möbel Mahlsdorf (porta.de/por…orf)
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19 Kommentare
Danke 🏼
Ich küsse deine Augen habibi !
Was ist mit den Geschäften im BER?
1337-to-go20.07.2019 06:00

Was ist mit den Geschäften im BER?



die Öffnen erst in 3-10 Jahren
Typisch Berlin
Ich habe sonntags glücklicherweise besseres zu tun als in Einkaufscentren oder Innenstädten abzuhängen.
perfekt. Danke @prolltv
Wo denn jetzt? Hier oder in Berlin?
Dann aber lieber auf's Schwul/ Lesbische Straßenfest als in ne Mall
Bearbeitet von: "MotherTrucker" 20. Jul
Um Mal die Diskussion anzufangen, ich finde es absolut Scheisse Leuten noch nicht Mal ihr Wochenende zu gönnen. Weil genau diejenigen die zu verkaufsoffenen Sonntagen gehen haben unter der Woche genauso Zeit einkaufen zu gehen. Und bei schönem Wetter kommt dann noch nicht Mal jemand weil alle in nen Schwimmbad/See sind und froh sind NICHT arbeiten zu müssen.
Luzakid20.07.2019 08:30

Um Mal die Diskussion anzufangen, ich finde es absolut Scheisse Leuten …Um Mal die Diskussion anzufangen, ich finde es absolut Scheisse Leuten noch nicht Mal ihr Wochenende zu gönnen. Weil genau diejenigen die zu verkaufsoffenen Sonntagen gehen haben unter der Woche genauso Zeit einkaufen zu gehen. Und bei schönem Wetter kommt dann noch nicht Mal jemand weil alle in nen Schwimmbad/See sind und froh sind NICHT arbeiten zu müssen.


Andere Länder/Städte bekommen verkaufsoffene Sonntage auch hin und zwar einfach mit mehr Personal und einem entsprechend angestimmten Personalkonzept.
Stellt sich generell nur die Frage warum so etwas sein muss. Ich glaube nicht dass der Chef eines Einkaufscenters sich am Sonntag da rein stellt
Luzakid20.07.2019 09:00

Stellt sich generell nur die Frage warum so etwas sein muss. Ich glaube …Stellt sich generell nur die Frage warum so etwas sein muss. Ich glaube nicht dass der Chef eines Einkaufscenters sich am Sonntag da rein stellt


Kommt drauf an ob mittelständisches Geschäft bzw. Betrieb oder eben eine anonyme Kette. Bei vielen Mittelständischen Unternehmen ist es z.B. klar das das Telefon über Weihnachten auf den Chef gestellt wird und dieser auch die letzten Schichten übernimmt.

Vertebralis20.07.2019 08:50

Andere Länder/Städte bekommen verkaufsoffene Sonntage auch hin und zwar e …Andere Länder/Städte bekommen verkaufsoffene Sonntage auch hin und zwar einfach mit mehr Personal und einem entsprechend angestimmten Personalkonzept.


Genau das ist bei uns das Problem, bei uns müssen am Sonntag die normalen Angestellten ran und bekommen die gleiche Kohle und wahrscheinlich noch nicht mal Geld sondern dürfen dann irgendwann mal die paar Stunden abfeiern. In anderen Ländern gibt es aber eben Personal das genau an den Sonntagen arbeitet und dafür dann anders frei hat, bei uns ist nur dieses Hickhack-Problem PLUS die schlechte Bezahlung das Problem, nicht der Sonntag. Ich habe 7 Jahre lang über Weihnachten gearbeitet, warum? Weil ich dafür Gehalt bekommen habe das ich sonst nicht bekommen hätte. So sollte eben Kapitalismus sich auch für die Arbeiter lohnen ohne das würde ich meinem Chef auch was husten. Problem leider heutzutage nur, die Leute können Ihrem Chef nichts mehr husten, von daher kann ich schon verstehen das viele die Verkaufsoffenen Sonntage schlecht finden, da es sich für den Verkäufer der da stehen muss ganz und gar nicht lohnt.
Bearbeitet von: "mitahan" 20. Jul
mitahan20.07.2019 09:11

Kommt drauf an ob mittelständisches Geschäft bzw. Betrieb oder eben eine a …Kommt drauf an ob mittelständisches Geschäft bzw. Betrieb oder eben eine anonyme Kette. Bei vielen Mittelständischen Unternehmen ist es z.B. klar das das Telefon über Weihnachten auf den Chef gestellt wird und dieser auch die letzten Schichten übernimmt.Genau das ist bei uns das Problem, bei uns müssen am Sonntag die normalen Angestellten ran und bekommen die gleiche Kohle und wahrscheinlich noch nicht mal Geld sondern dürfen dann irgendwann mal die paar Stunden abfeiern. In anderen Ländern gibt es aber eben Personal das genau an den Sonntagen arbeitet und dafür dann anders frei hat, bei uns ist nur dieses Hickhack-Problem PLUS die schlechte Bezahlung das Problem, nicht der Sonntag. Ich habe 7 Jahre lang über Weihnachten gearbeitet, warum? Weil ich dafür Gehalt bekommen habe das ich sonst nicht bekommen hätte. So sollte eben Kapitalismus sich auch für die Arbeiter lohnen ohne das würde ich meinem Chef auch was husten. Problem leider heutzutage nur, die Leute können Ihrem Chef nichts mehr husten, von daher kann ich schon verstehen das viele die Verkaufsoffenen Sonntage schlecht finden, da es sich für den Verkäufer der da stehen muss ganz und gar nicht lohnt.


Stimmt. Es gibt auch Leute (bspw. ohne Familie o.ä.) denen dann gegebenenfalls Tage/Zeiten eher egal wären, wenn entsprechende Zuschläge gezahlt und die Arbeit ordentlich entlohnt wird.

Grundsätzlich verstehe ich nicht warum trotz diverser Studien, dass ordentliche Arbeitsbedingungen und Bezahlung zu besserer Effektivität etc. führen an viel zu vielen Stellen Leute ausgebeutet werden...
ein Hoch auf die Konsumgesellschaft - die sogar Menschen konsumiert... „sie wollen ordentlich bezahlt werden? Dort ist die Tür. Die nächsten drei Zeitarbeiter/Minijobber (die darauf angewiesen sind) bitte!“

grundsätzlich bin ich gespalten, man braucht es nicht zwingend aber kann schon angenehmer Luxus sein und ist wahrscheinlich auf lange Sicht nötig um mit Onlinehandel zu konkurrieren. Es sollte nur eben nicht immer auf den Schultern der „Kleinen“ ausgetragen werden.

und beim nächsten Sonntagsbrötchen, das beim Bäcker gekauft wird, weil es frisch eben besser schmeckt oder hinter dem LKW (i know - schwer!) bitte gleich dreimal so gelassen und freundlich, denn es gibt zu viele Leute, die zu schlecht dafür bezahlt werden uns dennoch an nahezu jeden Sonn- und Feiertag unseren Luxus zu ermöglichen
Muhdimaeh20.07.2019 09:37

Grundsätzlich verstehe ich nicht warum trotz diverser Studien, dass …Grundsätzlich verstehe ich nicht warum trotz diverser Studien, dass ordentliche Arbeitsbedingungen und Bezahlung zu besserer Effektivität etc. führen an viel zu vielen Stellen Leute ausgebeutet werden...


Relativ einfach Angst ist noch ein besseres Mittel damit Menschen arbeiten. Blutet diese zwar aus, was wir an den Krankenkassenzahlen zu Menschen die zum Psychiater müssen sehen, aber Menschen die Angst haben sind gehorsamer und stellen keine Fragen. Fragen, die unsere heutige "Elite" oft schnell unangenehm werden, da der Bildungsstand bei den Erben und denen die in unserem aktuellen System noch hoch kommen nicht wirklich hoch ist und der Anspruch auf einen Platz in der Elite heutzutage schon wieder eher ein adeliges Geburtsrecht anstatt ein verdienter Platz ist.

Nun leben wir eigentlich im Überfluss und müssten keine Angst haben und könnten eigentlich unser Gehalt gut verhandeln, denn um so zu leben wie noch vor 50 Jahren und denen ging es ja auch nicht schlecht bräuchten wir heutzutage nicht viel Geld. Aber wir haben uns ja etwas aufgebaut. Nehmen wir einen etwas besseren Angestellten als Beispiel, studiert oder zumindest gute Fachausbildung, selbst dieser kann sich nicht wehren. 40 Jahre, 8 Jahre altes Kind, Eigentumswohnung, wenn man die Zinsen noch mitberechnet zu 50% abbezahlt und verliert dank unseren H4 Gesetzen wenn er nicht so funktioniert wie er soll ALLES. Dieser Druck lässt ihn natürlich die 10 unbezahlten Überstunden pro Monat machen, denn wie soll es weiter gehen wenn er entlassen wird? Es gibt nichts was ihn wirklich auffängt, Rücklagen werden sofort vernichtet und Wiedereingliederung ist verdammt schwer. Also wird der Angestellte eben auch Samstags und Sonntags arbeiten, denn mal ehrlich, wer kann es sich leisten dagegen wirklich anzugehen?
Noch eine kleine schöne Geschichte zum aufregen. Ich bin lange Essen auf Rädern als freiwilliger gefahren, bei dieser "sozialen" Einrichtung wurden schon immer Menschen zur Eingliederung eingestellt, so auch eine Mutter mit wirklich schwierigem Kind deren Mann gestorben war. Die Frau hat sich wirklich den Arsch aufgerissen wollte unbedingt dort weiter machen, was war am Ende, nachdem ihre Stelle nicht mehr vom Staat bezuschusst wurde wurde sie entlassen. Nachdem ich an der Weihnachtsfeier dazu öffentlich entgegen der Führung etwas gesagt habe war es nicht mehr erwünscht das ich kostenlos als freiwilliger Essen ausfahre... Und ganz einfach, ich hätte ja die Angst brechen können, also musste ich weg. Ähnliches läuft übrigens aktuell in den ganzen hippen sozialen umweltfreundlichen Einkaufsketten, hier wird die Angst damit erzeugt das man ein Verräter ist und das Betriebsräte ja gar nicht cool sondern voll faschistisch sind. Falls ihr es nicht glaubt googelt alnatura etc.

So wird wahrscheinlich eh bald als OT gelöscht, aber ja die Ketten die dort in den Einkaufszentren sind sollte man Sonntags echt bestreiken.
mitahan20.07.2019 15:12

Relativ einfach Angst ist noch ein besseres Mittel damit Menschen …Relativ einfach Angst ist noch ein besseres Mittel damit Menschen arbeiten. Blutet diese zwar aus, was wir an den Krankenkassenzahlen zu Menschen die zum Psychiater müssen sehen, aber Menschen die Angst haben sind gehorsamer und stellen keine Fragen. Fragen, die unsere heutige "Elite" oft schnell unangenehm werden, da der Bildungsstand bei den Erben und denen die in unserem aktuellen System noch hoch kommen nicht wirklich hoch ist und der Anspruch auf einen Platz in der Elite heutzutage schon wieder eher ein adeliges Geburtsrecht anstatt ein verdienter Platz ist.Nun leben wir eigentlich im Überfluss und müssten keine Angst haben und könnten eigentlich unser Gehalt gut verhandeln, denn um so zu leben wie noch vor 50 Jahren und denen ging es ja auch nicht schlecht bräuchten wir heutzutage nicht viel Geld. Aber wir haben uns ja etwas aufgebaut. Nehmen wir einen etwas besseren Angestellten als Beispiel, studiert oder zumindest gute Fachausbildung, selbst dieser kann sich nicht wehren. 40 Jahre, 8 Jahre altes Kind, Eigentumswohnung, wenn man die Zinsen noch mitberechnet zu 50% abbezahlt und verliert dank unseren H4 Gesetzen wenn er nicht so funktioniert wie er soll ALLES. Dieser Druck lässt ihn natürlich die 10 unbezahlten Überstunden pro Monat machen, denn wie soll es weiter gehen wenn er entlassen wird? Es gibt nichts was ihn wirklich auffängt, Rücklagen werden sofort vernichtet und Wiedereingliederung ist verdammt schwer. Also wird der Angestellte eben auch Samstags und Sonntags arbeiten, denn mal ehrlich, wer kann es sich leisten dagegen wirklich anzugehen?Noch eine kleine schöne Geschichte zum aufregen. Ich bin lange Essen auf Rädern als freiwilliger gefahren, bei dieser "sozialen" Einrichtung wurden schon immer Menschen zur Eingliederung eingestellt, so auch eine Mutter mit wirklich schwierigem Kind deren Mann gestorben war. Die Frau hat sich wirklich den Arsch aufgerissen wollte unbedingt dort weiter machen, was war am Ende, nachdem ihre Stelle nicht mehr vom Staat bezuschusst wurde wurde sie entlassen. Nachdem ich an der Weihnachtsfeier dazu öffentlich entgegen der Führung etwas gesagt habe war es nicht mehr erwünscht das ich kostenlos als freiwilliger Essen ausfahre... Und ganz einfach, ich hätte ja die Angst brechen können, also musste ich weg. Ähnliches läuft übrigens aktuell in den ganzen hippen sozialen umweltfreundlichen Einkaufsketten, hier wird die Angst damit erzeugt das man ein Verräter ist und das Betriebsräte ja gar nicht cool sondern voll faschistisch sind. Falls ihr es nicht glaubt googelt alnatura etc.So wird wahrscheinlich eh bald als OT gelöscht, aber ja die Ketten die dort in den Einkaufszentren sind sollte man Sonntags echt bestreiken.


Ich glaube du hast eine etwas verschrobene Vorstellung der aktuellen Situation. Wir haben die tiefste Arbeitslosigkeit überhaupt. Was aktuell noch arbeitslos ist, isr der ganz harte Kern, zumindest zum Großteil, der entweder nicht kann oder definitiv auch nicht will. Die Situation für Angestellte ist momentan das komplette Gegenteil. Überall wird dringend nach Leuten gesucht. Es gibt einen regelrechten Mangel. Der Rewe Supermarkt um die Ecke stellt sich etwa Selbstscannkassen auf, wie viele denken, um Personal zu sparen, sondern weil er einfach für die ganz normalen Kasse keine geeigneten finden um den Besuch der Kunden adäquat zu bedienen. Auch wenn landläufig das Gegenteil vermutet wird, für Fachkräfte ist momentan am Arbeitsmarkt, goldene Zeiten. Wer sich nicht völlig dusselig anstellt, der kann ziemlich viel fordern. Der Mitarbeiter der Angst um seinen Job haben muss,haben wir wirklich zehn Jahre hinter uns gelassen
hopstore20.07.2019 19:16

Ich glaube du hast eine etwas verschrobene Vorstellung der aktuellen …Ich glaube du hast eine etwas verschrobene Vorstellung der aktuellen Situation. Wir haben die tiefste Arbeitslosigkeit überhaupt. Was aktuell noch arbeitslos ist, isr der ganz harte Kern, zumindest zum Großteil, der entweder nicht kann oder definitiv auch nicht will. Die Situation für Angestellte ist momentan das komplette Gegenteil. Überall wird dringend nach Leuten gesucht. Es gibt einen regelrechten Mangel. Der Rewe Supermarkt um die Ecke stellt sich etwa Selbstscannkassen auf, wie viele denken, um Personal zu sparen, sondern weil er einfach für die ganz normalen Kasse keine geeigneten finden um den Besuch der Kunden adäquat zu bedienen. Auch wenn landläufig das Gegenteil vermutet wird, für Fachkräfte ist momentan am Arbeitsmarkt, goldene Zeiten. Wer sich nicht völlig dusselig anstellt, der kann ziemlich viel fordern. Der Mitarbeiter der Angst um seinen Job haben muss,haben wir wirklich zehn Jahre hinter uns gelassen


Informatiker? In dem Bereich gebe ich dir recht. Generell aber schon mal im sozialen Sektor unterwegs gewesen? Kennst du überhaupt Menschen denen es nicht gut geht? Und mit nicht gut gehen meine ich nicht jemanden der verzweifelt weil er das neuste iPhone nicht hat, sondern Menschen mit Existenzängsten und da gibt es wahrlich mehr als genügend. Glaub mir ich bin lange genug im sozialen Bereich freiwillig (weil ich Glück hatte und etwas zurückgeben will) tätig und so rosig wie du das siehst ist das ganze definitiv nicht.
Übrigens die Empfänger von ALG 2 sind zum durchschnitt den letzten Jahre 2018 auch nur 5% weniger gewesen, dafür steigt die Anzahl der Personen die Grundsicherung im Alter erhalten, sieht für mich nicht nach Blüte aus. Und die ca. 1 Milliarde unbezahlte Überstunden die in Deutschland pro Jahr anfallen machen die Angestellten aus reiner Liebe zum Unternehmen oder wie kommen die zustande?
Hat was an der Schloßstraße auf?
hopstore20.07.2019 19:16

Ich glaube du hast eine etwas verschrobene Vorstellung der aktuellen …Ich glaube du hast eine etwas verschrobene Vorstellung der aktuellen Situation. Wir haben die tiefste Arbeitslosigkeit überhaupt. Was aktuell noch arbeitslos ist, isr der ganz harte Kern, zumindest zum Großteil, der entweder nicht kann oder definitiv auch nicht will. Die Situation für Angestellte ist momentan das komplette Gegenteil. Überall wird dringend nach Leuten gesucht. Es gibt einen regelrechten Mangel. Der Rewe Supermarkt um die Ecke stellt sich etwa Selbstscannkassen auf, wie viele denken, um Personal zu sparen, sondern weil er einfach für die ganz normalen Kasse keine geeigneten finden um den Besuch der Kunden adäquat zu bedienen. Auch wenn landläufig das Gegenteil vermutet wird, für Fachkräfte ist momentan am Arbeitsmarkt, goldene Zeiten. Wer sich nicht völlig dusselig anstellt, der kann ziemlich viel fordern. Der Mitarbeiter der Angst um seinen Job haben muss,haben wir wirklich zehn Jahre hinter uns gelassen


So verschroben ist das leider gar nicht. Rewe kann ich nicht beurteilen, aber ich weiß bspw. von einem gelben „Marken Discounter“, dass er sich die Welt gerne zurecht dreht wie es ihm passt. Statt Vollzeit werden Mitarbeiter Teilzeit eingestellt und am Ende unterirdisch bezahlt, weil eben einfach ständig Überstunden anfallen, welche nicht bezahlt werden, da sie „abgefeiert“ werden sollen - dazu kommt man nur ewig nicht. Die Aushilfe zum Regale einräumen wird auf Schulung für die Kasse geschickt und nach dem kleinsten Fehler bei Testkäufen direkt abgemahnt (soviel zum Thema „Angst“ als Beispiel)
ich kann nicht beurteilen wieviele Unternehmen solches oder ähnliches Verhalten an den Tag legen, kann mir jedoch gut vorstellen dass es genügend gibt.
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