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Homeoffice - Fluch oder Segen?

Hallo zusammen!

Ich stehe kurz davor für meine Mitarbeiter ein Homeoffice einzuführen.

Nun würde mich mal die Ansicht von Euch interessieren. Am besten von Leuten mit Erfahrung im Homeoffice.
Fluch oder Segen?
Wo sind die Pro's und Contras?
Wie sieht es mit der Ablenkung aus?

Freu mich über Eure Kommentare.

Beliebteste Kommentare

lol hi Chef

29 Kommentare

kommt auf den Job an. z.b. Telefon Marketing kann man eigentlich von zu Hause machen, Buchhaltung auch

Es wäre schon gut zu wissen, bevor man antwortet, welchen Job die von zuhause erledigen müssten.
Damit du auch Erfahrungswerte von Usern aus diesem Bereich erhalten kannst.

Effizienter werden die Leute dadurch jedenfalls nicht
Dazu die Kosten für Internet, Arbeitsplatz etc...

Gleitzeit als Alternative?

DeltaAC

kommt auf den Job an. z.b. Telefon Marketing kann man eigentlich von zu Hause machen, Buchhaltung auch



^^ach ne das ist grund vorrausetzung für home office das man berreiche nimmt wo es auch geht -.-

naja zum thema es ist eben nicht so einfach die qualität und moral oben zu halten.
partner/kinder lenken ab.
arbeit wird auch mal schnell und dafür flüchtig erledigt um zeit für was anderes zu haben...

bei mir ist es als ausnahme i.o (z.B.wen die allein erziehende aushilfe ein krankes kind daheim hat)

lol hi Chef

Es geht um bearbeiten von Verträgen.
Sachbearbeitung die allerdings innerhalb weniger Stunden nach eintreffen erledigt sein muss.
Man kann viel Theorie lesen und einige Exposes und white papers zum Thema habe ich schon durch. Und dann gibt es da einfach noch die Praxis.

Ablenkung und Co kannst Du ja nicht überprüfen. Klar ist da immer die Gefahr und auch evtl Disziplinlosigkeit seitens Arbeitnehmers.

Für Dich als Chef ist es hier doch spannend, ob die aufgetragene Arbeit auch erledigt wurde. Keine Ahnung was die Branche oder Aufgaben sind, aber das können abgeschlossene Vorgänge sein oder auch protokolliert über Netzwerkzugriffe.


Also einige Pro/ Contras wirst Du Dir sicherlich auch überlegt haben. Mir fällt dabei ein:

Pro:
- Einsparung Arbeitsplatz
- "glücklicher Arbeitnehmer" (hoffentlich in deren Sinne! Und nicht gezwungen!)

Contra:
- sinkt die Produktivität durch Ablenkung zuhause?
- klappt Teamarbeit noch?
- werden keine anderen Dokumente aus dem Büro physikalisch benötigt
- sinkt Teamgeist und "wir" Gefühl, wenn man sich physikalisch zusammen arbeitet?
- muss mehr in EDV investierte werden? (Server zu offen nach aussen, Mitarbeiter greifen mit virenverseuchten PC zu, besser Leitung wegen höherer Zugriffe/Lags)

Antics

Effizienter werden die Leute dadurch jedenfalls nicht Dazu die Kosten für Internet, Arbeitsplatz etc... Gleitzeit als Alternative?



Kommt immer drauf an wie die Leute das sehen...
Mich bspw. würde das Vertrauen sehr motivieren und ich hätte mehr Zeit für Familie etc einfach da ich Fahrzeit spare.
Vielleicht kann man anfangs ja irgendeine Regelung treffen, dass die MA aufschreiben müssen was sie gemacht haben oder am Anfang die Arbeit grob überprüfen kann?

fluch für Mitarbeiter weil sie die Arbeit Zuhause haben. kein echter Feierabend.


Segen aber weil man sich z.b. die Anfahrt zur Arbeit spart. und Kleinigkeiten erledigen kann. (Handwerkertermin, Lieferung, Waschmaschine anmachen. )

Vorteil für beide, das Gegenseite Vertrauen.

Nat. ist es möglich abgelenkt zu werden aber das ist es im Büro auch. Die Konzentration kann je nach Umständen Zuhause höher sein.

Vorteil Chef. Spart Strom, Heizung etc. im Büro. Nachteil, weniger Kontrolle. Bei Ergebnisorientiertem arbeiten und weniger Stunden absitzen sollte das aber nicht problematisch sein.

Einzelvereinbarung machen die vom Mitarbeiter gewünscht sind. Das jann jederzeit widerrufen werden und der Mitarbeiter muss die Technik (PC und Telefon) auf seine Kosten stellen.

Wann kann ich bei dir anfangen?

achso nat. nur an 1 oder 2 Tagen die Woche. Sonst verlieren Mitarbeiter die soziale Bindung zu Kollegen

Sonst verlieren Mitarbeiter die soziale Bindung zu Kollegen


Das ist doch das Schöne an Heimarbeit

Es ist wie so oft: es kommt ganz darauf an

Ich persönlich denke, dass ein Faktor wie "Ablenkung" vom Typ Mitarbeiter abhängt. Im Vertriebswesen z.B. ist es ja eh allgemein bekannt, dass die Mitarbeiter gewisse Qualitäten für solch einen Job mitbringen können. Letztendlich zählt bei so einer Entscheidung aber das Resultat, vllt. kann man ja erstmal ein Pilotprojekt mit freiwillig interessierten starten? (weiß ja nicht, um wieviele MA es hierbei geht)

Nachteile sind immer kann, kein muss. Für den Arbeitgeber sind bspw. mangelnde Kontrollmöglichkeiten (wenn nötig! - aber da sind wir wieder beim o.g. Punkt, welcher Typus MA beschäftigt wird) zu beachten, da sind wir auch wieder bei Vertrauen. Wenn die Ergebnisse aber stimmen, ist es prinzipiell egal, wie sich der MA zu Hause seine AZ einteilt.

Für den Arbeitnehmer hingegen könnte es problematisch werden, Arbeits- und Freizeit noch konkret zu trennen. Wenn nach offiziellem Feierabend das telefon noch klingelt, geht man dann zumeist doch noch ran und ehe man sich versieht, sitzt man noch 2h länger. Steht das dann im Verhältnis bzw. wer vergütet das dann?

Intrinsische Motivation und Hygienefaktoren (Vgl. Porter, Maslow etc.) können dem ganzen freilich als positive Aspekte gegenüberstehen: nähe zur Familie, "freiere" Arbeitseinteilung, abnehmendes Gefühl von Kontrolle bzw. von "mir wird auf die Finger geschaut", Wegfallen von evtl. Hemmnissen, Probleme auf die eigene als optimal erscheinende Verfahrensweise zu lösen. Nur um auf die Schnelle mal einige zu nennen, kommt wie gesagt auch auf die konkret vorliegende Situation bei dir/euch an.

Schon einmal eine MA-Befragung zu dem Thema vorgenommen?

Als AN wäre ich dafür, wenn ich Chef wäre würd ich drauf verzichten. Hatte selber ein halbes Jahr homeoffice, eine Freundin immer einen Tag die Woche und ich sage mal, man kann produktiver sein.
Das kommt natürlich ganz auf die Arbeitsmoral an und wenn man die Mitarbeiter so einschätzt, dass denen nichts mehr am herzen liegt als das wohl der Firma, kann das auch sehr gut gehen.

Ich persönlich will nicht zu Hause arbeiten. Neben der dauernden Ablenkung durch zusätzliche Sachen erledigt man auch alles andere im Haushalt regelmäßig während der Arbeitszeit, wie oben erwähnt. Wäsche waschen, frühstücken, den Kindern was kochen wenn die aus der Schule kommen, schon ist der Tag rum.
Zusätzlich hockt man dann noch 24h am Tag auf seinem/r Partner/in, vorbei die gute Zeit auf der Arbeit wo man mal seine Ruhe hat.

Ah, gerade klingelt der Postbote, nochmal 10 Minuten pause...

Hab keine eindeutige Meinung dazu. Einerseits ganz nett, von zuhause zu arbeiten, man spart sich lange Wege zur Arbeit, ist in gemütlicherem Umfeld, kann kleinere private Dinge zwischendurch erledigen im Haushalt. Andererseits wird man leicht abgelenkt, kommt nicht mehr soviel unter Leute und es gibt keine klare Trennung zwischen Arbeit und Freizeit, räumlich wie zeitlich. Unklar, ob man sich mal so richtig im Feierabend fühlt.

Such dir woanders Hilfe für deine Seminararbeit!

mmmax

...Zusätzlich hockt man dann noch 24h am Tag auf seinem/r Partner/in, vorbei die gute Zeit auf der Arbeit wo man mal seine Ruhe hat....



X) X) X)

Sailor1981

Es geht um bearbeiten von Verträgen. Sachbearbeitung die allerdings innerhalb weniger Stunden nach eintreffen erledigt sein muss. Man kann viel Theorie lesen und einige Exposes und white papers zum Thema habe ich schon durch. Und dann gibt es da einfach noch die Praxis.



Falls du noch Mitarbeiter brauchst, ich mache es gerne

Habe es selber ne gewisse Zeit lang gemacht und kann dazu folgendes sagen:

Pro:
- Man spart sich sehr viel an Werbungskosten (Fahrkosten, Spesen, Klamotten usw.)
- Kein Zeitaufwand um auf die Arbeit zu kommen, sprich man kann minimal länger schlafen
- Kann Hausarbeiten besser bewältigen (sei es mal kurz eine Pizza in den Ofen schieben und pünktlich seine Pause beginnen, die man sich einteilen kann bzw. in Absprache)

Contra:
- Man ist von anderen Menschen isoliert und es kann länger dauern bis man mal eine Antwort von einem Kollegen erhält

Wie bei jeder anderen Arbeitsstelle kann man sich ebenso im Homeoffice ablenken lassen. Das lässt sich aber durch Vorgaben regeln. Wenns keine Arbeit gibt, dann gibts eben keine

Man muss nur vor folgendem aufpassen, dass man nicht so wird:
King-Size_Homer.png

Sailor1981

Es geht um bearbeiten von Verträgen. Sachbearbeitung die allerdings innerhalb weniger Stunden nach eintreffen erledigt sein muss. Man kann viel Theorie lesen und einige Exposes und white papers zum Thema habe ich schon durch. Und dann gibt es da einfach noch die Praxis.



Nun, da für dich dementsprechend nur zu zählen scheint, dass diese Verträge fristgerecht bearbeitet werden, hast du doch bereits den besten Indikator, um frühzeitig feststellen zu können, ob das Home Office funktioniert. Was brauchst du da noch mehr? Wenn du weiterhin mit den Ergebnissen zufrieden bist ist das einzige "Restrisiko", dass deine Mitarbeiter dir was von 9h am Tag erzählen, für die Bearbeitung aber nur 7 gebraucht haben.

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