Hotels in Berlin: Nachweis einer Geschäftsreise?

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eingestellt am 29. Apr 2016
Wenn man in Berlin ein Hotelzimmer bucht muss man als Privatreisender 5% Übernachtungssteuer auf den eigentlichen Preis drauf zahlen. Geschäftsreisende sind von dieser Steuer ausgenommen. Nun würde ich gerne wissen ob es da eine Art Standartprozedere gibt was die Feststellung einer Geschäftsreise anbelangt, interessiert die Hotels das überhaupt großartig, werden die in irgendeiner Weise geprüft ob auch tatsächlich Nachweise von Geschäftsreisenden eingefordert werden? Danke für eure Hilfe.

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  1. Diverses
Beste Kommentare

Die überprüfen das anhand der Rechtschreibung. Wer Standard mit t am Ende schreibt, dem glaubt man nicht, dass er einen Job hat und Geschäftsreisen unternimmt.

21 Kommentare

Zahls doch einfach und gut is.

Der berufliche Aufwand ist durch den Übernachtungsgast dem Beherbergungsbetrieb spätestens bei Beendigung der Beherbergungsleistung glaubhaft zu machen. Die Glaubhaftmachung ist bei abhängig Beschäftigten gegeben, sofern die Rechnung auf den Arbeitgeber ausgestellt wird, die Rechnung unmittelbar durch den Arbeitgeber bezahlt wird oder die Buchung unmittelbar durch den Arbeitgeber erfolgt. In den übrigen Fällen kann die Glaubhaftmachung durch Vorlage einer Bescheinigung des Arbeitgebers, aus der der Name und der Sitz des Arbeitgebers und der Zeitraum des Aufenthalts oder durch eine Eigenbestätigung des Übernachtungsgastes, die diese Angaben enthält, hervorgehen. Bei selbstständig oder gewerblich Tätigen oder Mitinhabern von Unternehmen ist auf einen vergleichbaren Nachweis abzustellen, wobei es in diesen Fällen unschädlich ist, wenn der Übernachtungsgast insbesondere unter Angabe seiner Einkommensteuernummer den Nachweis selbst ausstellt.


berlin.de/sen…php

Admin

Das spielt für den Endpreis keine rolle, der ist der gleiche.

Ähnlich wie z.B. bei McDonals. Die Steuern für außer Haus essen und im Haus essen sind unterschiedlich. Am Endpreis für den Kunden ändert sich nichts

Also mir wäre da zumindest nichts bekannt

Nein, das kommt typischerweise on top. So findest du zB bei Motel One unterschiedliche Preise je nach Reisegrund (beruflich / privat).

admin

Ähnlich wie z.B. bei McDonals. Die Steuern für außer Haus essen und im Haus essen sind unterschiedlich. Am Endpreis für den Kunden ändert sich nichts


Mit dem lustigen Ergebnis, dass für uns das kulinarische Erlebnis im Haus günstiger ist als die unterwegs verspeisten Delikatessburger.

Die überprüfen das anhand der Rechtschreibung. Wer Standard mit t am Ende schreibt, dem glaubt man nicht, dass er einen Job hat und Geschäftsreisen unternimmt.

admin

Ähnlich wie z.B. bei McDonals. Die Steuern für außer Haus essen und im Haus essen sind unterschiedlich. Am Endpreis für den Kunden ändert sich nichts


verlesen

Ich komme aus der Hotelbranche und kann dir folgendes dazu sagen. Das Hotel hat kein Interesse einem Hotelgast, der auch noch höchstwahrscheinlich nur einmalig Gast sein wird, die 5% zu erlassen.

muhkuhmd

Die überprüfen das anhand der Rechtschreibung. Wer Standard mit t am Ende schreibt, dem glaubt man nicht, dass er einen Job hat und Geschäftsreisen unternimmt.

Er meinte doch eigentlich das Standartenprozedere, also wie die Wimpelchen an den Geschäftsfahrzeugen von Bundesangela und Bundesjoachim zu handhaben sind. Nicht damit verwechselt werden darf das Standartenprozedere, also die verschiedenen Arten des Stehens und wie damit läuft.

Verfasser

Phallus69

Ich komme aus der Hotelbranche und kann dir folgendes dazu sagen. Das Hotel hat kein Interesse einem Hotelgast, der auch noch höchstwahrscheinlich nur einmalig Gast sein wird, die 5% zu erlassen.


Besten Dank!

Bisher hat bei mir die Visitenkarte gereicht als "Nachweis", sind bei mir aber auch Geschäftliche ÜN. Rechnung wird sowieso auf Firma ausgestellt, allerdings zahle ich Vorort. Sofern machbar, meide ich allerdings Städte mit dieser Abzocksteuer. Nur manchmal geht das mittlerweile nicht immer....

Verfasser

JHB

Bisher hat bei mir die Visitenkarte gereicht als "Nachweis", sind bei mir aber auch Geschäftliche ÜN. Rechnung wird sowieso auf Firma ausgestellt, allerdings zahle ich Vorort. Sofern machbar, meide ich allerdings Städte mit dieser Abzocksteuer. Nur manchmal geht das mittlerweile nicht immer....


Könnte man sich also theoretisch eine Visitenkarte irgendeines Großkonzerns basteln und damit die Steuer umgehen?

Den anonymen Großkonzern dürfte es ja nicht sonderlich interessieren wenn da eine bezahlte! Rechnung eintrudelt die nicht zuzuordnen ist, oder? Könnte er diese nicht sogar steuermindernd geltend machen?

JHB

Bisher hat bei mir die Visitenkarte gereicht als "Nachweis", sind bei mir aber auch Geschäftliche ÜN. Rechnung wird sowieso auf Firma ausgestellt, allerdings zahle ich Vorort. Sofern machbar, meide ich allerdings Städte mit dieser Abzocksteuer. Nur manchmal geht das mittlerweile nicht immer....


Ist für dich Ehrlichkeit nur ein Zeichen von Schwäche oder hast du noch weitergehende Abneigungen dagegen? Schon mal ohne Betrug Geld verdient durch ehrliche Arbeit?

Verfasser

JHB

Bisher hat bei mir die Visitenkarte gereicht als "Nachweis", sind bei mir aber auch Geschäftliche ÜN. Rechnung wird sowieso auf Firma ausgestellt, allerdings zahle ich Vorort. Sofern machbar, meide ich allerdings Städte mit dieser Abzocksteuer. Nur manchmal geht das mittlerweile nicht immer....


Du hast doch keine Ahnung aus welchem Grund ich diese Frage stelle. Immerhin wohne ich ja selbst in Berlin. Deine peinlichen Rechtsbelehrungen braucht niemand.

GlennCloud

Könnte man sich also theoretisch eine Visitenkarte irgendeines Großkonzerns basteln und damit die Steuer umgehen? Den anonymen Großkonzern dürfte es ja nicht sonderlich interessieren wenn da eine bezahlte! Rechnung eintrudelt die nicht zuzuordnen ist, oder? Könnte er diese nicht sogar steuermindernd geltend machen?



Ich arbeite ja für einen Großkonzern. Hotelbuchungen erfolgen grundsätzlich über den Einkauf, die handeln nämlich auch so "spezialtarife" aus. Wenn du also selbst oder über expedia oder ähnliches buchst fällt das schon raus. Die Kosten werden entweder von der Firmenkreditkarte bezahlt oder durch eigene Mittel. Heisst, die Rechnungen die bei einem Konzern eingehen sind immer bezahlt. Trudelt die Rechnung also ein fragen sich alle an welchen Mitarbeiter das Geld gehen soll. Arbeitet der Mitarbeiter nicht im Unternehmen ist da sofort die Compliance Abteilung und ggf die Rechtsabteilung am Arsch. Könnte ja mit Schwarzgeld oder Bestechung zu tun haben, da sind die Firmen recht schnell bei der Sache.

JHB

Bisher hat bei mir die Visitenkarte gereicht als "Nachweis", sind bei mir aber auch Geschäftliche ÜN. Rechnung wird sowieso auf Firma ausgestellt, allerdings zahle ich Vorort. Sofern machbar, meide ich allerdings Städte mit dieser Abzocksteuer. Nur manchmal geht das mittlerweile nicht immer....




Wegen 5% willst du Betrug begehen? das sind 5-10€..

JHB

Bisher hat bei mir die Visitenkarte gereicht als "Nachweis", sind bei mir aber auch Geschäftliche ÜN. Rechnung wird sowieso auf Firma ausgestellt, allerdings zahle ich Vorort. Sofern machbar, meide ich allerdings Städte mit dieser Abzocksteuer. Nur manchmal geht das mittlerweile nicht immer....


Vergiss es, das versteht der Bub nicht. Da ist etwas bei der Erziehung massiv schiefgegangen.

Verfasser

JHB

Bisher hat bei mir die Visitenkarte gereicht als "Nachweis", sind bei mir aber auch Geschäftliche ÜN. Rechnung wird sowieso auf Firma ausgestellt, allerdings zahle ich Vorort. Sofern machbar, meide ich allerdings Städte mit dieser Abzocksteuer. Nur manchmal geht das mittlerweile nicht immer....


Ich will lediglich wissen ob es einen Weg gibt diesen Aufschlag als Privatperson zu umgehen.

..und natürlich kommt man auf so eine Frage nur als mangelhaft erzogener "Bub" aus schlechtem Hause.

JHB

Bisher hat bei mir die Visitenkarte gereicht als "Nachweis", sind bei mir aber auch Geschäftliche ÜN. Rechnung wird sowieso auf Firma ausgestellt, allerdings zahle ich Vorort. Sofern machbar, meide ich allerdings Städte mit dieser Abzocksteuer. Nur manchmal geht das mittlerweile nicht immer....



Auch wenn du es "Weg zum Umgehen" nennst, willst du, wie oben schon geschrieben nur wissen wie du Betrug begehen kannst um ~5-10€ zu sparen.

Und ja, normal erzogenen Personen, würden auf solche Ideen nicht kommen bei so winzigen Summen

Phallus69

Ich komme aus der Hotelbranche und kann dir folgendes dazu sagen. Das Hotel hat kein Interesse einem Hotelgast, der auch noch höchstwahrscheinlich nur einmalig Gast sein wird, die 5% zu erlassen.



...aha. Geht es doch bei dieser Abgabe um eine Steuer, die das Hotel abführen muss. Wenn denen nicht daran gelegen ist, hört sich es sich ja so an, on die das in eigener Tasche stecken.

Den Hotels ist diese Abgabe schon sehr unliebsam. Aber noch profitieren die vom Steuergeschenk mit reduzierte MwSt auf ÜN.

Im übrigen wird kein Hotel eine bezahlte Rechnung nochmal an irgendein Konzern schicken, meine Firma hat in 15 Jahren keine von mir im voraus bezahlte Rechnung als Kopie bekommen - warum auch.

Ein Problem könnte maximal aufkommen, wenn das Finanzamt die Rechtmäßigkeit in Frage stellt...Aber ob es bei dem Aufkommen überhaupt abgeglichen wird ist eh fraglich.

JHB

Ein Problem könnte maximal aufkommen, wenn das Finanzamt die Rechtmäßigkeit in Frage stellt...Aber ob es bei dem Aufkommen überhaupt abgeglichen wird ist eh fraglich.


Ich kenne das Finanzamt Berlin nicht, aber sollten die ihre Aufgabe richtig machen und das Hotel bescheißt und es fliegt auf, dann bist du fällig.
Bei mir gibt es eine pauschale Abgabe und es gibt einige Gäste, die wollen ein WE als Geschäftsreise deklarieren lassen. Wir haben kein Interesse die Abgabe zu erlassen, wird haben dadurch kein Vor- oder Nachteil (klein wenig mehr in die Tasten). Ganz im Gegenteil, wir haben sogar Interesse, dass die Abgabe auch geleistet wird.
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