[How-TO] Eigenen Pro Nas bauen

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eingestellt am 14. Jun 2016
Meine Anforderungen an der Nas:
Auslastung von 2Gbit LAN mit AES Verschlüsselung der Platte
geringer Stromverbrauch
leise
Mediastation hinter dem TV (kodi)
Webserver, Mailserver, ...
Alles frei einstellbar

Grundsystem:
[url=https://geizhals.de/1275780]ASRock QC5000M (90-MXGYU0-A0UAYZ)[/url]
[url=https://geizhals.de/673181]Crucial DIMM 4GB, DDR3L-1600, CL11 (CT51264BD160B)[/url]
[url=https://geizhals.de/871337]be quiet! System Power 7 300W ATX 2.31 (BN140)[/url]
[url=https://geizhals.de/971376]Nanoxia Deep Silence 4 anthrazit, schallgedämmt (NXDS4A)[/url]

Die CPU hat Hardware AES, was deutlich schneller ist, als die Software Berechnung
Das Gehäuse ist zwar relativ teuer, aber jeden Cent wert. Es ist gut gedämmt, die Lüfter gehören zu den leisesten auf dem Markt und es ist sehr hochwertig verarbeitet.
Netzteil und Ram sind Standart, hier wenn nötig auf 8GB gehen, für mich reichen 4 dicke.

Das Board hat leider nur 2 Sata Anschlüsse, wer also mehr als 2 Platten haben will baut eine Karte ein:
geizhals.de/syb…=uk

Da ich die Platten nicht 24/7 laufen lassen will, gönne ich dem System eine kleine SSD, auf der Boot und co liegt. Alternativ geht auch ein USB 3.0 Stick (sind aber nicht so haltbar, immer backuppen!):
[url=https://geizhals.de/1420369]Intenso High Performance SSD 120GB, SATA (3813430)[/url]

Wer seinen PC mit 2Gbit anbinden kann (also entsprechende Nics und Switche hat) kann so wie ich eine 2 Port karte zusätzlich einbauen. Theoretisch kann man so 3Gbit laufen lassen, aber ich mache 2Gbit und am onboard lan werden sämtliche vlans getaggt(z.b. für web, internes routing, ...) so dass über die 2Gbit nur Nas-Daten gehen:
[url=https://geizhals.de/267448]HP NC380T, 2x 1000Base-T, PCIe x4 (394795R-B21)[/url]

Platten sind jedem selbst überlassen, ich habe mit HGST gute Erfahrungen gemacht:
4x [url=https://geizhals.de/1385894]HGST MegaScale DC 4000.B 4TB, SATA 6Gb/s (HMS5C4040BLE640/0F22146)[/url]

Als OS kommt FreeNAS oder OpenMedia in Frage wenn man es einfach haben will, ich benutze ubuntu server.
Bei mir läuft das Teil als 12TB Raid 5 NAS und die Platten drehen ca 3-5h am Tag.
Das Teil steht hinter dem TV und leistet dort gut seinen Dienst mit ca 15W im Idle (mit HDD an ca 29W).
Kosten so gesamt 710€ (vergleicht selbst, 16TB fertig nas ab 900€)

Viel Spaß beim bauen, schreibt bei Fragen!

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33 Kommentare

VLANs und 2 GBit/s im Heimnetz, Respekt! oO

Edit: Wie sieht eigentlich deine Backup-Strategie bei einer solchen Datenmenge aus?

Bearbeitet von: "Draylin" 14. Jun 2016

Nette Idee, aber das System ist für FreeNAS nicht geeignet (da zu wenig Arbeitsspeicher und auch kein ECC Support). Hier bietet sich ein AM1 System mit Asus MicroATX Board an. Unterstützt zwar offiziell auch kein ECC, funktioniert aber problemlos.

Hab so ein System jetzt seit ca einem halben Jahr laufen. Dazu noch eine LSI 9211 und ich bekomme 8 HDD und 3 SSDs unter.

Bearbeitet von: "Ramoth" 14. Jun 2016

Verfasser

Ramoth

Nette Idee, aber das System ist für FreeNAS nicht geeignet (da zu wenig Arbeitsspeicher und auch kein ECC Support). Hier bietet sich ein AM1 System mit Asus MicroATX Board an. Unterstützt zwar offiziell auch kein ECC, funktioniert aber problemlos.



​ram reicht doch, wenn nicht gehen 8gb auch.
den Sinn von ECC daheim stell ich in Frage. das lohnt sich privat einfach nicht
Den Stromverbrauch von am1 und das fehlende AES mal ausen vor
Bearbeitet von: "Artemiis" 14. Jun 2016

Verfasser

warum kann man immer noch keine links im dealtext machen?

Draylin

VLANs und 2 GBit/s im Heimnetz, Respekt!

Meiner Meinung nach eher WTF. Was macht man mit sowas zuhause? SO vielleicht gerade noch, aber für ein Homeoffice ist das doch schon weit überdimensioniert. Die Datenmenge von mir aus... Aber die Datenrate??? Was schubst du denn bitte über die Leitung was beruflich ist, dass effektiv von den 2GBit profitiert? Privat kann ich mir das fast nichts vorstellen.
Und ein LAN zuhause, das mit Tagging arbeitet... sorry man kann es auch übertreiben. Die Infrastruktur kann doch kaum so komplex sein, dass es sich lohnt derart ins Routing einzugreifen.
Ich habe auch irgendwie das dumpfe Gefühl, dass das Teil viel mehr ein MiniServer ist als ein NAS. Schon alleine ein vollwertiges Linux verbietet den Begriff NAS meiner Meinung nach.
Bearbeitet von: "ExtraFlauschig" 14. Jun 2016

Ramoth

Nette Idee, aber das System ist für FreeNAS nicht geeignet (da zu wenig Arbeitsspeicher und auch kein ECC Support). Hier bietet sich ein AM1 System mit Asus MicroATX Board an. Unterstützt zwar offiziell auch kein ECC, funktioniert aber problemlos.


FreeNAS verlangt pro TB Speicher mind ein GB Arbeitsspeicher. Bei weniger fliegt dir sonst schnell der Cache um die Ohren und die Performance geht in die Kniehe. Bei einem NAS sind einem seine Daten doch wichtig. Gerade wenn man sich mit Raid auseinander setzt. Da würde ich nicht Bitfehler im Arbeitsspeicher riskieren.

Verfasser

Draylin

Edit: Wie sieht eigentlich deine Backup-Strategie bei einer solchen Datenmenge aus?


Hab im fest pc nochmal 4*4TB (kein Raid), auf die mit Versionierung backup gemacht wird. (da 4TB mehr klappt das ganz gut)
Aber viel (so 6TB) sind filme, müsste ich eigentlich nicht backuppen

Fujitsu D3417-B + G4400 ist aktuell meine Empfehlung für ein sparsames NAS mit hoher Leistungsfähigkeit. Ist dann auch für ZFS geeignet.

Verfasser

Draylin

VLANs und 2 GBit/s im Heimnetz, Respekt!


Die 2Gbit sind nettes Feature, brauchen tu ich es aber nicht wirklich. Ich hab die karte gratis bekommmen, da sagt man nicht nein.
Mein Heimnetzwerk ist etwas größer und ich habe gern Ordnung darin. Aber mit 7 Vlans fühle ich mich noch normal
es kommt eben schnell was zusammen: gäste, mgnt, nur intern, normales netz, outgoing, wlan netz, platinennetz

Klar, die meisten wollen nur nas, aber wer mehr will kann das eben auch machen.
Ist auch nur meine Meinung
Bearbeitet von: "Artemiis" 14. Jun 2016

ExtraFlauschig

Meiner Meinung nach eher WTF. Was macht man mit sowas zuhause? SO vielleicht gerade noch, aber für ein Homeoffice ist das doch schon weit überdimensioniert. Die Datenmenge von mir aus... Aber die Datenrate??? Was schubst du denn bitte über die Leitung was beruflich ist, dass effektiv von den 2GB profitiert? Privat kann ich mir das fast nichts vorstellen.Und ein LAN zuhause, das mit Tagging arbeitet... sorry man kann es auch übertreiben. Die Infrastruktur kann doch kaum so komplex sein, dass es sich lohnt derart ins Routing einzugreifen.Ich habe auch irgendwie das dumpfe Gefühl, dass das Teil viel mehr ein MiniServer ist als ein NAS. Schon alleine ein vollwertiges Linux verbietet den Begriff NAS meiner Meinung nach.

Es sind ja auch nicht nur die "Karten". Du brauchst ja die ganze Infrastruktur dafür. Da sind allein Switches die mit tagged VLANs umgehen können schon ein netter Aufpreis gegenüber einem 0815 Switch.

Ich spreche dir dein Hobby ja auch nicht wirklich ab. Mein Gefühl sagt mir einfach nur totaler Overkill und ich störe mich halt an der Verwendung des Ausdrucks NAS. Weil der hier meiner Meinung nach falsch gebraucht wird. Aber von mir aus ist auch das Geschmacksfrage.

Verfasser

ExtraFlauschig

Es sind ja auch nicht nur die "Karten". Du brauchst ja die ganze Infrastruktur dafür. Da sind allein Switches die mit tagged VLANs umgehen können schon ein netter Aufpreis gegenüber einem 0815 Switch. Ich spreche dir dein Hobby ja auch nicht wirklich ab. Mein Gefühl sagt mir einfach nur totaler Overkill und ich störe mich halt an der Verwendung des Ausdrucks NAS. Weil der hier meiner Meinung nach falsch gebraucht wird. Aber von mir aus ist auch das Geschmacksfrage.



klar, aber der Switch den ich habe ist nichts so besonderes (8 Port tp link für 30€, http://geizhals.de/tp-link-tl-sg108e-a1124237.html)
Gut, ich finde mit FreeNas ist es schon NAS-Nameswürdig.
Klar ist hier kein Plug and Play, keine Frage.
Bearbeitet von: "Artemiis" 14. Jun 2016

Draylin

VLANs und 2 GBit/s im Heimnetz, Respekt!



mal angenommen, er kopiert mit seinem Desktop mit einer SSD die eine Lese und Schreibgeschwindigkeit von max. ca. 500 MB/s (4 Gbit/s) Daten auf das NAS.
Das Raid 5 könnte mit den mechanischen Platten 3 Stück a max. Schreibgeschwindigkeit ca. 110 MB/s pro Platte, theoretisch bei parallel Zugriff im Raid 5 Betrieb so ca. 300 MB/s (2,4 Gbit/s) erreichen (sicher nicht immer, hängt ja von der Anzahl und Art der Zugriffe ab).

Also sind die 2 Gbit/s im Netzwerk nicht so weit hergeholt...
USB 3 hat ja auch eine Übertragungsgeschwindikeit von 5 Gbit/s (625 MB/s)

PS: die Berechnung grob geschätzt...

Ich hätte an deiner Stelle eher ein Raid 6 aufgebaut. Ebenfalls nen Hardware RAID Controller und nicht so ein Softwaregedöhns. Lass da mal ne Hardware abrauchen, dann kannste dien RAID in die Tonne werfen. Mit nem HardwareController baust du den einfach in ein anderes System ein, schließt die Platten wieder an dieselben Anschlüsse und fertig.
Wenn die Daten nicht sooo wichtig sind, dann bleib ruhig beim SW-Raid.

ExtraFlauschig

Die Datenmenge von mir aus... Aber die Datenrate??? Was schubst du denn bitte über die Leitung was beruflich ist, dass effektiv von den 2GB profitiert?

Schon klar, dass man die Leitung auslasten kann. Die Frage ist doch wozu man das im Heimnetz braucht. Also ich schiebe im Heimnetz seltenst Daten im Bereich von 0,1 TB rum, erst ab der Dimension macht sich mMn der Geschwindigkeitsvorteil so richtig bemerkbar theoretisch 6 Minuten statt 12.
Aber ist ja jetzt auch egal.
Bearbeitet von: "ExtraFlauschig" 14. Jun 2016

Verfasser

eher umgedreht. mein Software RAID kann ich auch in einen anderen pc stecken, da Linux Paket.
wenn der Hardware controller abtaucht musst du genau den (oder wenigstens einen der selben Firma ) besorgen.
einziger Nachteil ist minimaler speedverlust

chilloutandi

Ich hätte an deiner Stelle eher ein Raid 6 aufgebaut. Ebenfalls nen Hardware RAID Controller und nicht so ein Softwaregedöhns. Lass da mal ne Hardware abrauchen, dann kannste dien RAID in die Tonne werfen. Mit nem HardwareController baust du den einfach in ein anderes System ein, schließt die Platten wieder an dieselben Anschlüsse und fertig. Wenn die Daten nicht sooo wichtig sind, dann bleib ruhig beim SW-Raid.

Das Spielchen kann man aber auch umdrehen. Raucht der HW-Controller ab braucht man meist einen baugleichen als Ersatz. Bei einem SW-Raid steck ich die Platten in das neue System und drücke auf Import (ohne das ich darauf achten muss, dass alle Platten wieder am richtigne Port hängen). HW-Raid ist so 2005
Bearbeitet von: "Ramoth" 14. Jun 2016

ExtraFlauschig

Die Datenmenge von mir aus... Aber die Datenrate??? Was schubst du denn bitte über die Leitung was beruflich ist, dass effektiv von den 2GB profitiert?



ja klar, wenn Du ganz alleine auf das NAS zugreifst und dann auch nur selten macht das alles keinen Sinn.
Aber wenn sagen wir mal mehrer Personen verschiedene Filme gleichzeitig vom NAS ansehen wollen, dann macht sich das schon bemerkbar, wenn Du da nur eine Bambus Leitung im Netzwerk hast... nämlich in Form von Lags beim Filme schauen. Und wer will schon ruckelige Filme schauen... oO

ExtraFlauschig

Schon klar, dass man die Leitung auslasten kann. Die Frage ist doch wozu man das im Heimnetz braucht. Also ich schiebe im Heimnetz seltenst Daten im Bereich von 0,1 TB rum, erst ab der Dimension macht sich mMn der Geschwindigkeitsvorteil so richtig bemerkbar theoretisch 6 Minuten statt 12. Aber ist ja jetzt auch egal.

Bis du mit UHD Streams mal ein GBit LAN an den Rand bringst dauerts etwas. Außerdem bricht bei gleichzeitigem Zugriff auf versch. Files (also nonseq) sowieso vorher die Datenübertragungsrate der Platten ein.
Aber lassen wir das, es geht hier ja vor allem um die Auslegung von nötig und unnötig und diese sind offensichtlich einfach sehr verschieden.
Bearbeitet von: "ExtraFlauschig" 14. Jun 2016

chilloutandi

Ich hätte an deiner Stelle eher ein Raid 6 aufgebaut. Ebenfalls nen Hardware RAID Controller und nicht so ein Softwaregedöhns. Lass da mal ne Hardware abrauchen, dann kannste dien RAID in die Tonne werfen. Mit nem HardwareController baust du den einfach in ein anderes System ein, schließt die Platten wieder an dieselben Anschlüsse und fertig. Wenn die Daten nicht sooo wichtig sind, dann bleib ruhig beim SW-Raid.


Lass es dir SW mäßig irgendwas zerhauen, dann musste basteln, dass du wieder Zugriff auf die Dateien kriegst. Die Frage ist, was ist wahrscheinlicher ? dass es dir mal ein System SW seitig zerschießt oder HW seitig ? Im prof. Bereich (und das sehe ich hier schon, 2Gbit etc.) wird, Zwecks Ausfallsicherheit, auf HW Raid´s gesetzt. Komisch oder ?

Mal was anderes:
Du sagst du verschlüsselst deine Platten aber lässt das Teil nicht 24/7 laufen. Gibst du dann bei jedem Start den Key ein?

[deleted]
Bearbeitet von: "lolnickname" 1. Aug

Verfasser

Pataya

Mal was anderes:Du sagst du verschlüsselst deine Platten aber lässt das Teil nicht 24/7 laufen. Gibst du dann bei jedem Start den Key ein?



​das teil läuft 24/7, nur die hdds nicht.
wenn ich aber mal Neustarte muss ich manuell entsperren, ja.

Ah, okay. Hatte mich schon verwundert. Aber lesen hilft (:|

Verfasser

Ramoth

Nette Idee, aber das System ist für FreeNAS nicht geeignet (da zu wenig Arbeitsspeicher und auch kein ECC Support). Hier bietet sich ein AM1 System mit Asus MicroATX Board an. Unterstützt zwar offiziell auch kein ECC, funktioniert aber problemlos.



​verlangt?
benutzt du es oder sagst du das nur so?
mein nas tut auch nichts anderes und wurde mit einem Gb genauso performant sein.
ram als cache beim nas ist nicht so wichtig.


habe viel mit echten Servern zu tun und hatte dort erst ein!!! mal einen bitfehler, der durch ecc ausgeglichen wurde.
wenn das daheim passiert startet man eben neu? wo ist das Problem??
genauso sinnvoll daheim wie redundantes Netzteil plus usv.

Ramoth

Nette Idee, aber das System ist für FreeNAS nicht geeignet (da zu wenig Arbeitsspeicher und auch kein ECC Support). Hier bietet sich ein AM1 System mit Asus MicroATX Board an. Unterstützt zwar offiziell auch kein ECC, funktioniert aber problemlos.


Ich möchte dir jetzt nicht zu nah treten, aber hast du dich schon ernsthaft mit ZFS (Dateisystem welches von FreeNAS verwendet wird) beschäftigt. Nur dann bringt es was wenn wir hier weiter diskutieren. Das System ist nicht mal im Ansatz mit NTFS oder ext4 vergleichbar. Für OMV (nutzt ext4) sind vier GB Arbeitsspeicher dicke ausreichend, da geb ich dir recht.

Och hatte in meiner IT Laufbahn schon diverse auf nicht vorhandenen ECC Speicher zurückzuführende Fehler. Kommt natürlich auch immer auf das Einsatzszenario an.
Bearbeitet von: "Ramoth" 15. Jun 2016

Diese Diskussionen führen zu nichts. Entweder ist man bereit, für ZFS ordentlich Geld in die Hand zu nehmen, oder eben nicht. Ich selbst würde im heimischen NAS (oder nennen wir es Server) niemals mehr etwas anderes einsetzen, da es vielen anderen Dateisystemen so vollkommen überlegen ist und Funktionen bietet, bei denen man jedes mal denkt: Boah wie geil, wie konntest du früher nur ohne? Wenn man das alles nicht braucht und regelmäßig Backups macht, die Dateien auf Fehler überprüft, der RAM ordentlich läuft (Stichwort memtest) etc., ist es aber genau so in Ordnung, auf ZFS zu verzichten. Ich persönlich würde das aber niemals mehr machen, da mir dann Fotos, Videos etc. doch zu wichtig sind als dass ich in 10 Jahren plötzlich manche Dateien nicht mehr öffnen kann.

Verfasser

Nein, ich nutze kein ZFS weil ich für einen HeimNas nicht den Sinn sehe und mein System gut so wie es ist funktioniert. Do not change a running system.
Das plus an performance verursacht auch mehr Rechenarbeit, so dass die kleine CPU überfordert wird.
Ihr könnt aber selbst gern ZFS laufen lassen, 4GB ram stellen kein Problem dar. ZFS nimmt sich Ram, wenn er da ist, aber kommt auch gut mit 4Gb ram und weniger aus.

Verfasser

Xboy

Diese Diskussionen führen zu nichts. Entweder ist man bereit, für ZFS ordentlich Geld in die Hand zu nehmen, oder eben nicht. Ich selbst würde im heimischen NAS (oder nennen wir es Server) niemals mehr etwas anderes einsetzen, da es vielen anderen Dateisystemen so vollkommen überlegen ist und Funktionen bietet, bei denen man jedes mal denkt: Boah wie geil, wie konntest du früher nur ohne? Wenn man das alles nicht braucht und regelmäßig Backups macht, die Dateien auf Fehler überprüft, der RAM ordentlich läuft (Stichwort memtest) etc., ist es aber genau so in Ordnung, auf ZFS zu verzichten. Ich persönlich würde das aber niemals mehr machen, da mir dann Fotos, Videos etc. doch zu wichtig sind als dass ich in 10 Jahren plötzlich manche Dateien nicht mehr öffnen kann.



ALso mach man mit ZFS keine Backups?
Vielleicht sollte ich doch umsteigen, hätte ja dann viel mehr Speicher

Artemiis

ALso mach man mit ZFS keine Backups?Vielleicht sollte ich doch umsteigen, hätte ja dann viel mehr Speicher

Doch klar^^. Das war eher so gemeint: Backups machen und dann abgleichen (damit man Dateifehler erkennen kann). Das sehe ich bei ZFS entspannter, weil die Dateifehler (Stichwort bit rot) da erkannt werden. Das Backup brauche ich da primär nur für den Totalausfall.

Verfasser

Artemiis

ALso mach man mit ZFS keine Backups?Vielleicht sollte ich doch umsteigen, hätte ja dann viel mehr Speicher


Schon klar
Ich sehe für den Heimanwender nicht so den Vorteil von ZSF.
Aber wer das machen will, der kann das ja gerne tun
Ich persönlich bin so zufrieden wie ist ist.

Die 2 Gbit bekommt man nicht bei einem einzelnen Vorgang. Sprich: Kopiert man etwas, gehen nur 1 Gbit über die Leitung. Mit Glück gehen dann nochmal 1 Gbit über die Leitung wenn man parallel noch was anderes kopiert... mit Glück.

Verfasser

yoyoyoo

Die 2 Gbit bekommt man nicht bei einem einzelnen Vorgang. Sprich: Kopiert man etwas, gehen nur 1 Gbit über die Leitung. Mit Glück gehen dann nochmal 1 Gbit über die Leitung wenn man parallel noch was anderes kopiert... mit Glück.


Warum sollte das so sein?
Ich kann problemlos mit 225mb/s vom nas lesen
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