Initiative Netzqualität der Bundesnetzagentur

Bis jetzt noch nicht auf mydealz gesehen.

Vielleicht für den ein oder anderen interessant.
Was haltet ihr davon - sollte man dies unterstützen?!


initiative-netzqualitaet.de/sta…te/


"Die Bundesnetzagentur führt von Juli bis Dezember 2013 erneut eine Studie zur Dienstqualität von Internetzugängen durch. In diesem Rahmen ermittelte die Initiative Netzqualität im Auftrag der Bundesnetzagentur Messwerte, um ein Abbild der angebotenen und der tatsächlich verfügbaren Datenübertragungsraten zu erhalten.
..."

7 Kommentare

Gibt es in einigen Ländern ja schon länger und grundsätzlich ist das vielleicht auch ein ganz vernünftiger Ansatz - zumal sowas eben von der Breite der Datenbasis lebt und das bei dem Veranstalter zumindest ordentlich ablaufen sollte. Das Problem ist und bleibt nur - Studien werden immer nur dann interessant, wenn sie zum eigenen Weltbild passen. Ist kein politischer Wille da, gibt es auch keinen Druck in Richtung Bandbreitenausbau oder Angleichung von Realität und Wirklichkeit (gerade in Stoßzeiten).

Hätte man den Bandbreitenausbau (insbesondere Glasfaser) nicht in die Hände privater Unternehmen gelegt, würde es heute wesentlich besser in diesem Gebiet aussehen ... aber nein, Telekom muss ja Profit ohne Ende machen, nicht zuletzt durch bereits aktive Drosseln in Stream Traffic von Youtube oder Twitch, nur weil die nicht blechen an die Telekom. Später ist die Flatrate dann keine Flatrate mehr sondern nur noch eine Volumenbasierte Rechnung, und Drittanbieter wie youtube für den Traffic an die Telekom blechen müssen oder die Nutzer verlieren eben an Volumen. Da fragt man sich doch echt was beim Ausbaut schief gelaufen ist, sodass man jetzt offensichtlich dem steigenden Traffic Bedarf mit veralteter Technik und Kupferkabeln nicht mehr gerecht werden kann und so langsam aber sicher die Kosten steigen ... würde man nicht andauernd auf BILLIGE ERWEITERUNGSMETHODEN bei der Technik setzen, sondern einfach mal vernünftig bauen, hätten wir das Problem jetzt nicht. Aber nein - die Teleschrott möchte es ja möglichst günstig haben und so wenig Ausgaben wie möglich und irgendwann wird das eben zum Problem.

Ich sitz hier im 100 MBIT Land - ällabätsch X)

Volumenbasierte Rechnung FTW

Habe keine Lust, dass mein Internet lahmt, nur weil Kiddies ihre Pornos ziehen.

Krenu21

Hätte man den Bandbreitenausbau (insbesondere Glasfaser) nicht in die Hände privater Unternehmen gelegt, würde es heute wesentlich besser in diesem Gebiet aussehen ...



Sieht man ja bei jedem Bauvorhaben von BUND / Ländern...

Krenu21

aber nein, Telekom muss ja Profit ohne Ende machen, nicht zuletzt durch bereits aktive Drosseln in Stream Traffic von Youtube oder Twitch, nur weil die nicht blechen an die Telekom. Später ist die Flatrate dann keine Flatrate mehr sondern nur noch eine Volumenbasierte Rechnung, und Drittanbieter wie youtube für den Traffic an die Telekom blechen müssen oder die Nutzer verlieren eben an Volumen.



Man bekommt halt immer das, was man unterschreibt... Wer bei der Telekom einen Volumentarif aka Flatersatz abschließt, ist es selbst schuld. Weswegen gibt es denn einen Wettbewerb in dem man freie Wahl zwischen diversen Anbietern hat?

Krenu21

Da fragt man sich doch echt was beim Ausbaut schief gelaufen ist, sodass man jetzt offensichtlich dem steigenden Traffic Bedarf mit veralteter Technik und Kupferkabeln nicht mehr gerecht werden kann und so langsam aber sicher die Kosten steigen ...



Es ist nichts schiefgelaufen... Es ist halt Marktwirtschaft. Dort wo viele potentielle Kunden leben, werden schneller die "ertragsreicheren" Anschlüsse gelegt als an anderen Stellen, wo es sich ohnehin niemals rentiert. Andere Anbieter sind da doch viel extremer und bedienen nur die Rosinenmärkte... Das wiederum macht / darf die Telekom nicht.

Sieht man ja bei jedem Bauvorhaben von BUND / Ländern


Ja, Deutschland ist da wahrlich nicht das beste Beispiel.

Wer bei der Telekom einen Volumentarif aka Flatersatz abschließt, ist es selbst schuld.


Ja, das stimmt zwar, aber es geht mir in erster Linie auch um die Netzneutralität und die möchte man eben so gut es geht vermeiden. Außerdem sind wir uns einig, wenn man meint, dass nach 75Gb die Luft raus ist - das dies einfach lächerlich ist. Erst sollten es noch 384 kbit/s sein, dann kann man auf einmal doch auf 2 Mbit/s drosseln ...

... geht es mir mächtig auf die Nerven, wenn ich lese, das man versucht, Drittanbieter wie Youtube auszusperren, INDEM man das Volumen begrenzt und die EIGENEN Dienste aber plötzlich nicht von der Begrenzung/Abrechnung betroffen sind! Jemand, der also Entertain hat, darf soviel Traffic verbrauchen wie er will, was das Fernsehen über Enertain angeht ... aber jemand, der das nicht nutzt, kriegt nach 75GB die Drossel, nur weil er Traffic durch Drittanbieter verursacht hat, was der Telekom nicht passt. Dann wird es haufenweise "DLC's" geben, die der Telekom ermöglicht noch mehr Profit zu schlagen (du willst Maxdome aber dein Volumen reicht nicht mehr aus? 5€ pro Monat und du kriegst die Maxdome Flatrate dazu! Vorraussetzung: Ein Call&Surf Tarif) ...
Ja natürlich gibt es dann auch wieder "echte" Flatrates, zu überhöhten Preisen, versteht sich. Wers nicht zahlen kann, soll eben auf die Drittanbieter verzichten! Die mögen wir ja sowieso nicht ... Der Kunde denkt dann so: Youtube? Ach wieso, verbraucht ja nur mein Inklusivvolumen! Das brauch ich noch für meine 30 GB großen Spiele Downloads über Steam (in Zukunft ar nicht so unwahrscheinlich diese Größe oder sogar mehr) ...
Was ich sagen will, man lässt dem Kunden nicht mehr die >freie< Wahl, zu entscheiden, wie er seine Leitung nutzt, sondern versucht ihn zu bestimmten Diensten zu drängen und andere ganz wegzulassen, nur weil das Volumen am Ende nicht mehr ausreichen könnte, die Telekomeigenen Dienste aber davon ausgenommen sind und Drittanbieter Traffic den Kunden einfach mal zusätzlich etwas kostet, er sich dies jedoch ggf. nicht leisten kann, trotzdem aber den Zugriff auf das Material haben möchte ... das hat nichts mehr mit Netzneutralität zutun, sondern mit Ausschlachtung des Kunden.
Außerdem frage ich mich - wenn man z.b eine Option bucht, die dir die Flatrate für Youtube ermöglicht, das eig. nur soviel heißt wie - wird nicht vom Volumen berechnet - trotzdem noch die Möglichkeit besteht den YT Traffic zu Peak Zeiten zu drosseln, da Google eben einfach nicht zahlen will. es bestehen also 2 Einnahmequellen:
1. Google zahlt für das Drosselfreie Durchleiten der Daten an die Telekom und
2. der Telekom-Kunde kann eine YT Option buchen, die ihm dann zwar ermöglicht, dass der YT Traffic nicht auf das Volumen angerechnet wird, aber solange Google nicht zahlt, wird eben weiter zu peak Zeiten gedrosselt. Ist zwar nur ein Gedanke, aber möglich wärs.

in dem man freie Wahl zwischen diversen Anbietern hat?


Dazu kann ich eigentlich nur sagen, dass auch ich zu den Personen gehören, bei denen es nunmal einfach keine Alternative gibt. Entweder die Anbieter haben - und das ist meistens der Fall kein eigenes Netz vor Ort und müssen die Telekom-Leitung mieten und damit auch die Drossel mitnehmen oder die Telekom hat wirklich nur Monopol vor Ort.es gibt unzählige Leute, die eben keine Alternative haben, und somit nur auf die Telekom-Leitung angewiesen sind, und solange das so ist, kann man nicht von freier Wahl sprechen.

Mal sehen, wie wir am Ende im europaweiten Preisvergleich darstehen ...

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