Inkassoschreiben von KODIAK, unberechtigt

31
eingestellt am 9. Aug
Hallo,
meine Frau hat heute ein Inkassoschreiben von Kodiak Anwälte aus Hamburg bekommen, angeblich im Auftrag von CTS Eventim für eine von uns nicht vorgenommene angebliche Bestellung aus April von 5 Karten Rock am Ring. Insgesamt mit Anwaltskosten rund 1.500 €.

Wissen wir nix von, ist auch nicht so unser Ding.

Die Google-Suche lässt die Anwälte nicht so sehr seriös erscheinen.

Reicht erstmal ein gefaxter Widerspruch aus? Ist das wohl ein Betrugsversuch oder könnte wirklich jemand auf unseren Namen Karten gekauft haben?
Danke!
Zusätzliche Info
Fragen & Gesuche

Gruppen

Beste Kommentare
Das wichtigste ist, dass ihr beim einem gerichtlichen Mahnschreiben widersprecht (einfach Kreuz an der richtigen Stelle machen und zurück). Das gilt für den Fall, dass ihr sicher seid, dass nichts durch euch bestellt wurde. Netterweise könnt ihr dem Inkassobüro auch schreiben, dass ihr keine Bestellung durchgeführt habt. Ist aber nicht zwingend.

Und ja klar, kann jemand auf Euren Namen Karten gekauft haben. Ist ja nicht so schwer andere Namen zu verwenden.
Bearbeitet von: "cilius" 9. Aug
Buktu09.08.2019 16:54

Ja werde ich machen. Abgetreten ist die Forderung nicht, die Anwälte …Ja werde ich machen. Abgetreten ist die Forderung nicht, die Anwälte schreiben für die Eventim. Mahnung und Inkassobriefe sollen angeblich versendet sein, jedenfalls sind Mahnkosten und "Vergütung des zuvor tätigen Inkassounternehmens" in der Kostenaufstellung enthalten.Widerspruch geht gleich raus. Ich melde mich in den nächsten Wochen/Monaten, sobald es neues gibt (falls das jemanden interessiert).



Dann darfst du generell gleich noch Rügen verteilen!

Es dürfen nach den Paragraphen der Schadensminderungspflicht nicht Inkasso und Anwaltsgebühren erhoben werden!
Entsprechend könnte man den netten Herrn Anwalt auch an seine Pflichten erinnern und gegebenenfalls bei der entsprechenden Anwaltskammer melden.

Lasst euch doch zusätzlich zu den Belegen von Bestellung, Auslieferungsbeleg etc. auch direkt die angeblich tatsächlich angefallenen Kosten belegen.

Aufwand bescheren und Leute ärgern funktioniert meist in beide Richtungen und diese netten Leute, die versuchen mit unlauteren Methoden Geld einzutreiben verdienen jedes bisschen Ärger
-Anzeige gegen unbekannt (scheinbar hat jemand mit euren Daten bestellt), Bestätigung der Anzeige ans IKB senden
-Forderung und Weitergabe der Daten an Auskunfteien widersprechen und untersagen
- falls gerichtlicher Mahnbescheid eintrudelt diesem fristgerecht (innerhalb 14 Tagen) widersprechen
- falls das IKB trotz dessen weiter nervt eine Anzeige wegen Nötigung + eine Beschwerde beim Aufsichtsgericht einreichen
Bearbeitet von: "Moamoa" 9. Aug
Wäre es nicht besser einen Anwalt bei so einer Sache zu fragen?
MyDealz ist keine Rechtsberatung.

Zudem bestehen sehr viele offene Fragen um das beantworten zu können
31 Kommentare
Das wichtigste ist, dass ihr beim einem gerichtlichen Mahnschreiben widersprecht (einfach Kreuz an der richtigen Stelle machen und zurück). Das gilt für den Fall, dass ihr sicher seid, dass nichts durch euch bestellt wurde. Netterweise könnt ihr dem Inkassobüro auch schreiben, dass ihr keine Bestellung durchgeführt habt. Ist aber nicht zwingend.

Und ja klar, kann jemand auf Euren Namen Karten gekauft haben. Ist ja nicht so schwer andere Namen zu verwenden.
Bearbeitet von: "cilius" 9. Aug
cilius09.08.2019 16:01

Das wichtigste ist, dass ihr beim einem gerichtlichen Mahnschreiben …Das wichtigste ist, dass ihr beim einem gerichtlichen Mahnschreiben widersprecht (einfach Kreuz an der richtigen Stelle machen und zurück). Das gilt für den Fall, dass ihr sicher seid, dass nichts durch euch bestellt wurde. Netterweise könnt ihr dem Inkassobüro auch schreiben, dass ihr keine Bestellung durchgeführt habt. Ist aber nicht zwingend.Und ja klar, kann jemand auf Euren Namen Karten gekauft haben. Ist ja nicht so schwer andere Namen zu verwenden.


Ja absolut sicher, würden wir nicht mal geschenkt hingehen...
Wäre es nicht besser einen Anwalt bei so einer Sache zu fragen?
MyDealz ist keine Rechtsberatung.

Zudem bestehen sehr viele offene Fragen um das beantworten zu können
Danke für die Karten, war ein geiles Konzert!

Im Ernst, einfach dem Inkasso ein Einschreiben Einwurf mit einem Widerspruch schicken. Sollten die dann noch weiter machen, dann das machen, was @cilius schrieb
Bearbeitet von: "schni_schna_schnappi" 9. Aug
noname95109.08.2019 16:07

Wäre es nicht besser einen Anwalt bei so einer Sache zu fragen?MyDealz ist …Wäre es nicht besser einen Anwalt bei so einer Sache zu fragen?MyDealz ist keine Rechtsberatung.Zudem bestehen sehr viele offene Fragen um das beantworten zu können


Grundsätzlich nicht. Das einzige was am Ende zählt ist ein gerichtliches Mahnschreiben. Alles davor kann man ignorieren, wenn man sich absolut sicher ist nichts bestellt zu haben. Es ist natürlich sinnvoll die Inkassoleute wissen zu lassen warum man sie ignoriert, aber dazu reicht ein kurzes Schreiben. Es ist nicht dein Verschulden wenn die Leute von Eventim keine sinnvollen Identitätsüberprüfungen durchführen und Karten gern auch mal einfach per Post versenden.

Nachdem was mir letztens ein Polizist bei der Bearbeitung meines Falles zum Thema "Verschwundene Sendung" über die Zustände in der Postverteilung erzählt hat ist es super einfach diese Sachen unterwegs "mitzunehmen". Die Post hat zumindest hier in meinem Zustellgebiet wohl kaum Kontrollen aktiv und es kommen pro Tag eine enorme Menge an Sendungen weg.
Bearbeitet von: "cilius" 9. Aug
Ja scheint so eine Art Masche dieser Kanzlei zu sein. Google spuckt da ja einiges an ähnlichen Erfahrungen aus. Die bauen vermutlich darauf, dass viele (wahrscheinlich vor allem ältere Menschen) diese Forderungen "aus Angst" ohne weiteres zahlen.

Generell solltet ihr euch bei der in Rede stehenden Summen auf jeden Fall überlegen, auch einen Anwalt in Anspruch zu nehmen.
schni_schna_schnappi09.08.2019 16:07

Danke für die Karten, war ein geiles Konzert! Im Ernst, einfach dem …Danke für die Karten, war ein geiles Konzert! Im Ernst, einfach dem Inkasso ein Einschreiben Einwurf mit einem Widerspruch schicken. Sollten die dann noch weiter machen, dann das machen, was @cilius schrieb


Fax reicht am Ende. Du brauchst dafür ja keinen gerichtsfesten Nachweis.
iXoDeZz09.08.2019 16:09

Ja scheint so eine Art Masche dieser Kanzlei zu sein. Google spuckt da ja …Ja scheint so eine Art Masche dieser Kanzlei zu sein. Google spuckt da ja einiges an ähnlichen Erfahrungen aus. Die bauen vermutlich darauf, dass viele (wahrscheinlich vor allem ältere Menschen) diese Forderungen "aus Angst" ohne weiteres zahlen.Generell solltet ihr euch bei der in Rede stehenden Summen auf jeden Fall überlegen, auch einen Anwalt in Anspruch zu nehmen.


Ne, wir haben ganz sicher nichts bestellt. Und 1.500 € ist ein bisschen hoch, dass das andere mal "aus Angst" so zahlen, denke ich, oder? Ich möchte in diesem Stadium weder meine Rechtsschutz bemühen noch Kosten für mich produzieren. Ich schreibe da erstmal hin mit einem Widerspruch.
Buktu09.08.2019 16:14

Ne, wir haben ganz sicher nichts bestellt. Und 1.500 € ist ein bisschen h …Ne, wir haben ganz sicher nichts bestellt. Und 1.500 € ist ein bisschen hoch, dass das andere mal "aus Angst" so zahlen, denke ich, oder? Ich möchte in diesem Stadium weder meine Rechtsschutz bemühen noch Kosten für mich produzieren. Ich schreibe da erstmal hin mit einem Widerspruch.


Völlig unnötig einen RA zu involvieren. Widerspruch schreiben der reicht kurz, ab damit per Fax zu denen und dann warten bis eventuell ein gerichtlicher Mahnbescheid kommt, dort einfach nein ankreuzen zurück damit zu Gericht (Der Part ist wichtig, keine Fristen verpassen alles genau durchlesen und Kreuz an der richtigen Stelle machen). Danach müssten die Euch verklagen und da kannst du dann immer noch die Rechtsschutz mit nerven. Aber ohne Beweise riskieren die eh kein Gerichtsverfahren auch wenn sie damit 1000 mal in vielen Schreiben drohen werden. Ich denke nicht mal, dass sie einen Mahnbescheid schicken
Buktu09.08.2019 16:03

Ja absolut sicher, würden wir nicht mal geschenkt hingehen...



und per einschreiben mit rückschein mit zeugen bei der post eintüten und abgeben
Turkishflavor09.08.2019 16:21

und per einschreiben mit rückschein mit zeugen bei der post eintüten und a …und per einschreiben mit rückschein mit zeugen bei der post eintüten und abgeben


Wie schon geschrieben, Fax reicht. Es musst nichts gerichtsfest bewiesen werden. Das Buktu sich überhaupt meldet ist eine Nettigkeit (die sicher Sinn macht weil es sonst nur stressiger wird).
-Anzeige gegen unbekannt (scheinbar hat jemand mit euren Daten bestellt), Bestätigung der Anzeige ans IKB senden
-Forderung und Weitergabe der Daten an Auskunfteien widersprechen und untersagen
- falls gerichtlicher Mahnbescheid eintrudelt diesem fristgerecht (innerhalb 14 Tagen) widersprechen
- falls das IKB trotz dessen weiter nervt eine Anzeige wegen Nötigung + eine Beschwerde beim Aufsichtsgericht einreichen
Bearbeitet von: "Moamoa" 9. Aug
Buktu09.08.2019 16:14

Ne, wir haben ganz sicher nichts bestellt. Und 1.500 € ist ein bisschen h …Ne, wir haben ganz sicher nichts bestellt. Und 1.500 € ist ein bisschen hoch, dass das andere mal "aus Angst" so zahlen, denke ich, oder? Ich möchte in diesem Stadium weder meine Rechtsschutz bemühen noch Kosten für mich produzieren. Ich schreibe da erstmal hin mit einem Widerspruch.



Ich empfehle E-Mail + Fax, doppelt hält besser und kostet auch nicht mehr bzw. nichts. Mit Copy und Paste auch kaum merklich mehr Aufwand.
(kurz und bündig jeglichen Forderungen und weiteren Kosten vollumfänglich widersprechen mit dem Verweis darauf, dass ein solcher Kauf nie getätigt wurde)

zusätzlich würde ich das Inkasso auffordern, euch die Grundlage für ihre falsche Forderung offenzulegen.
Wann genau unter welchem Namen was gekauft worden sein soll, wohin geliefert etc.
Hier sollte dann eigentlich schon ersichtlich sein ob schlichtweg die Forderung falsch/ungerechtfertigt ist oder ein Betrug (den man in diesem Fall dann unbedingt zur Anzeige bringen sollte) vorlag. Bei ersterem könnte man auch wenn man zu viel Zeit und langweile hat, dem Inkasso androhen, den Betrugsversuch zur Anzeige zu bringen

Inkasso oder Anwalt?
Entsprechend evtl. auch interessant
infodienst-schuldnerberatung.de/neu…en/

wie oben bereits erwähnt wichtig ist am Ende eigentlich nur ein gerichtlicher Mahnbescheid. Diesem unbedingt schnellstmöglich widersprechen.
Allerdings kommt es zu diesen seltenst.
Also ich habe mal nach Identitätsdiebstahl gegoogelt. Falls das so ist, hätten dann nicht auch mal Mahnungen von Eventim an meine Frau kommen müssen? Ich weiß, rechtlich verpflichtend ist das wohl nicht, aber das lässt mich hin- und herschwanken zwischen Betrugsversuch Inkassobüro und der Bestellung eines Dritten mit den Daten meiner Frau.
Moamoa09.08.2019 16:34

Weitergabe der Daten an Auskunfteien widersprechen und untersagen


Stimmt! Hab ich vergessen
(ist zwar generell ja eigentlich nicht erlaubt, aber das interessiert jemanden der ungeprüfte, unberechtigte Forderungen eintreiben will gegebenenfalls auch nicht)

würde dies zusätzlich bei den gängigen Auskunfteien zum Jahresende hin überprüfen und im Zweifelsfall zur Berichtigung auffordern!
Buktu09.08.2019 16:42

Also ich habe mal nach Identitätsdiebstahl gegoogelt. Falls das so ist, …Also ich habe mal nach Identitätsdiebstahl gegoogelt. Falls das so ist, hätten dann nicht auch mal Mahnungen von Eventim an meine Frau kommen müssen? Ich weiß, rechtlich verpflichtend ist das wohl nicht, aber das lässt mich hin- und herschwanken zwischen Betrugsversuch Inkassobüro und der Bestellung eines Dritten mit den Daten meiner Frau.


Hat deine Frau einen weit verbreiteten Namen?

Wenn sie zufällig so einen Namen wie Stefanie Müller hat den es tausend mal gibt kann es auch sein das eine Frau mit dem selben Namen bestellt hat und das IKB es auf glück bei euch probiert.
Buktu09.08.2019 16:42

Also ich habe mal nach Identitätsdiebstahl gegoogelt. Falls das so ist, …Also ich habe mal nach Identitätsdiebstahl gegoogelt. Falls das so ist, hätten dann nicht auch mal Mahnungen von Eventim an meine Frau kommen müssen? Ich weiß, rechtlich verpflichtend ist das wohl nicht, aber das lässt mich hin- und herschwanken zwischen Betrugsversuch Inkassobüro und der Bestellung eines Dritten mit den Daten meiner Frau.


Wie bereits erwähnt, fordere das Inkasso dazu auf, alles offenzulegen, dann seid ihr schlauer und könnt entsprechend agieren.

Alternativ könntet ihr auch noch bei Eventim selbst nachfragen. Die haben ja angeblich die Forderung ursprünglich gestellt und abgetreten. Hier weiß ich allerdings ehrlich gesagt nicht, ob nach Abtretung noch Unterlagen vorhanden sind/sein müssen.
Muhdimaeh09.08.2019 16:49

Wie bereits erwähnt, fordere das Inkasso dazu auf, alles offenzulegen, …Wie bereits erwähnt, fordere das Inkasso dazu auf, alles offenzulegen, dann seid ihr schlauer und könnt entsprechend agieren. Alternativ könntet ihr auch noch bei Eventim selbst nachfragen. Die haben ja angeblich die Forderung ursprünglich gestellt und abgetreten. Hier weiß ich allerdings ehrlich gesagt nicht, ob nach Abtretung noch Unterlagen vorhanden sind/sein müssen.


Ja werde ich machen. Abgetreten ist die Forderung nicht, die Anwälte schreiben für die Eventim. Mahnung und Inkassobriefe sollen angeblich versendet sein, jedenfalls sind Mahnkosten und "Vergütung des zuvor tätigen Inkassounternehmens" in der Kostenaufstellung enthalten.

Widerspruch geht gleich raus. Ich melde mich in den nächsten Wochen/Monaten, sobald es neues gibt (falls das jemanden interessiert).
Bearbeitet von: "Buktu" 9. Aug
Buktu09.08.2019 16:54

Ja werde ich machen. Abgetreten ist die Forderung nicht, die Anwälte …Ja werde ich machen. Abgetreten ist die Forderung nicht, die Anwälte schreiben für die Eventim. Mahnung und Inkassobriefe sollen angeblich versendet sein, jedenfalls sind Mahnkosten und "Vergütung des zuvor tätigen Inkassounternehmens" in der Kostenaufstellung enthalten.Widerspruch geht gleich raus. Ich melde mich in den nächsten Wochen/Monaten, sobald es neues gibt (falls das jemanden interessiert).



Dann darfst du generell gleich noch Rügen verteilen!

Es dürfen nach den Paragraphen der Schadensminderungspflicht nicht Inkasso und Anwaltsgebühren erhoben werden!
Entsprechend könnte man den netten Herrn Anwalt auch an seine Pflichten erinnern und gegebenenfalls bei der entsprechenden Anwaltskammer melden.

Lasst euch doch zusätzlich zu den Belegen von Bestellung, Auslieferungsbeleg etc. auch direkt die angeblich tatsächlich angefallenen Kosten belegen.

Aufwand bescheren und Leute ärgern funktioniert meist in beide Richtungen und diese netten Leute, die versuchen mit unlauteren Methoden Geld einzutreiben verdienen jedes bisschen Ärger
Muhdimaeh09.08.2019 17:17

Dann darfst du generell gleich noch Rügen verteilen! Es dürfen nach den P …Dann darfst du generell gleich noch Rügen verteilen! Es dürfen nach den Paragraphen der Schadensminderungspflicht nicht Inkasso und Anwaltsgebühren erhoben werden!Entsprechend könnte man den netten Herrn Anwalt auch an seine Pflichten erinnern und gegebenenfalls bei der entsprechenden Anwaltskammer melden. Lasst euch doch zusätzlich zu den Belegen von Bestellung, Auslieferungsbeleg etc. auch direkt die angeblich tatsächlich angefallenen Kosten belegen. Aufwand bescheren und Leute ärgern funktioniert meist in beide Richtungen und diese netten Leute, die versuchen mit unlauteren Methoden Geld einzutreiben verdienen jedes bisschen Ärger


Ich wäre, obwohl es Eventim ist, nicht so vorschnell mit Schlussfolgerungen. Tatsächlich sind Online Ticket-Händler extrem attraktiv für Identitätsdiebstahl/Betrug, aus mehrerlei Gründen. Deswegen halte ich es für wahrscheinlich, dass es tatsächlich eine Bestellung gibt, die wohl in betrügerischer Absicht getätigt wurde. Wenn aber tatsächlich ein Betrug im Raum steht, ist die Inanspruchnahme eines Rechtsanwaltes durchaus üblich und gerechtfertigt. Btw, was für Paragraphen zur Schadensminderungspflicht? Meinste aus 254 BGB? Wenn überhaupt ist das 'ne Obliegenheit, und da ist alles Wertungssache.
tehq09.08.2019 17:31

Ich wäre, obwohl es Eventim ist, nicht so vorschnell mit …Ich wäre, obwohl es Eventim ist, nicht so vorschnell mit Schlussfolgerungen. Tatsächlich sind Online Ticket-Händler extrem attraktiv für Identitätsdiebstahl/Betrug, aus mehrerlei Gründen. Deswegen halte ich es für wahrscheinlich, dass es tatsächlich eine Bestellung gibt, die wohl in betrügerischer Absicht getätigt wurde. Wenn aber tatsächlich ein Betrug im Raum steht, ist die Inanspruchnahme eines Rechtsanwaltes durchaus üblich und gerechtfertigt. Btw, was für Paragraphen zur Schadensminderungspflicht? Meinste aus 254 BGB? Wenn überhaupt ist das 'ne Obliegenheit, und da ist alles Wertungssache.



Es dürfen keine Kostendopplungen verursacht werden (Schadensminderungspflicht)
durch Beauftragung eines Anwalts und dessen Honorars werden zusätzlich zu den vermutlich bereits überhöhten (ebenfalls unberechtigten und nicht beleg/begründbaren) Gebühren des Inkasso, Kosten verursacht.
Es gibt kein Argument das zusätzliche Kostenverursachung durch hinzuziehen eines Anwaltes begründen würde.

Wäre die Forderung belegbar und rechtens ist der günstigste und schnellste Weg für das Inkasso der des Mahnbescheides (folgend eine Klage).


selbst wenn Betrug vorlag, ist die Forderung an die hier Betroffenen nicht gerechtfertigt!
ohne weitere Belege seitens Eventim oder des Inkassos ist nicht nachvollziehbar ob die Forderung an sich einfach falsch ist oder Betrug vorliegt. Um letzteres zur Anzeige zu bringen sollte man eventuell doch etwas mehr vorbringen können als „scheinbar hat jemand ...bitte Anzeige gegen Unbekannt“
Sollten die Tickets tatsächlich versendet worden sein, gibt es hierfür eine Adresse (vermutlich Packstation) und eine Sendungsverfolgung etc.. Mit unter anderem diesen Belegen sollte man dann natürlich zur Polizei, Anzeige erstatten und nochmals mit Anzeigebestätigung(skopie) der Forderung widersprechen.

Aber alleine dem „Drohschreiben“ eines Inkasso/Anwalts sollte man nun doch nicht zu viel Gewicht beimessen.
Muhdimaeh09.08.2019 17:59

Es dürfen keine Kostendopplungen verursacht werden …Es dürfen keine Kostendopplungen verursacht werden (Schadensminderungspflicht) durch Beauftragung eines Anwalts und dessen Honorars werden zusätzlich zu den vermutlich bereits überhöhten (ebenfalls unberechtigten und nicht beleg/begründbaren) Gebühren des Inkasso, Kosten verursacht. Es gibt kein Argument das zusätzliche Kostenverursachung durch hinzuziehen eines Anwaltes begründen würde. Wäre die Forderung belegbar und rechtens ist der günstigste und schnellste Weg für das Inkasso der des Mahnbescheides (folgend eine Klage).selbst wenn Betrug vorlag, ist die Forderung an die hier Betroffenen nicht gerechtfertigt!ohne weitere Belege seitens Eventim oder des Inkassos ist nicht nachvollziehbar ob die Forderung an sich einfach falsch ist oder Betrug vorliegt. Um letzteres zur Anzeige zu bringen sollte man eventuell doch etwas mehr vorbringen können als „scheinbar hat jemand ...bitte Anzeige gegen Unbekannt“ Sollten die Tickets tatsächlich versendet worden sein, gibt es hierfür eine Adresse (vermutlich Packstation) und eine Sendungsverfolgung etc.. Mit unter anderem diesen Belegen sollte man dann natürlich zur Polizei, Anzeige erstatten und nochmals mit Anzeigebestätigung(skopie) der Forderung widersprechen. Aber alleine dem „Drohschreiben“ eines Inkasso/Anwalts sollte man nun doch nicht zu viel Gewicht beimessen.


Naja, warum so viel zur Berechtigung der Kosten ausführen? Wenn der Vertragsschluss nicht durch den TE erfolgte, fehlt es bereits an einer Forderung gegen den TE, ergo weder Inkasso, noch Anwalt sind als Schadensersatzanspruch begründbar.
tehq09.08.2019 18:06

Naja, warum so viel zur Berechtigung der Kosten ausführen? Wenn der …Naja, warum so viel zur Berechtigung der Kosten ausführen? Wenn der Vertragsschluss nicht durch den TE erfolgte, fehlt es bereits an einer Forderung gegen den TE, ergo weder Inkasso, noch Anwalt sind als Schadensersatzanspruch begründbar.


Warum, wer was aufführen

natürlich könnte der TE das ganze einfach ignorieren. Einfacher für später ist es jedoch direkt zu bemängeln und widersprechen.
Und auf Fehler darf auch bei ungerechtfertigten Forderungen hingewiesen werden
schni_schna_schnappi09.08.2019 16:07

Danke für die Karten, war ein geiles Konzert! Im Ernst, einfach dem …Danke für die Karten, war ein geiles Konzert! Im Ernst, einfach dem Inkasso ein Einschreiben Einwurf mit einem Widerspruch schicken. Sollten die dann noch weiter machen, dann das machen, was @cilius schrieb


Einschreiben an irgendeine windige Abzockbude schicken, die das eh nicht interessiert, da müsste mir was fehlen.

Erst dem gerichtlichen Mahnbescheid widersprechen, vorher nix machen.
deal_la09.08.2019 20:05

@Buktu https://www.verbraucherzentrale.de/inkasso-checkDa findest du …@Buktu https://www.verbraucherzentrale.de/inkasso-checkDa findest du Musterbriefe und ähnliches.



Die Musterbriefe interessieren dort eh keine Sau, es wird fortgesetzt egal ob mit oder ohne den Brief
äölkjhgfdsa09.08.2019 23:06

[Bild]


Wie gut das hier unter „Diskussionen“ auch nur Meinungen, Erfahrungen und Ratschläge ausgetauscht werden und keine Rechtsbelehrungen
Bearbeitet von: "Muhdimaeh" 10. Aug
Würde da keine eigenen Kosten verursachen, wenn du dir sicher bist, dass die Forderung unberechtigt ist. Einfach widersprechen per E-Mail (evtl. Schreiben unterschreiben und als PDF anhängen) oder per Fax.
Nach Widerspruch, einfach abwarten.
Johannness_Johann10.08.2019 09:03

Würde da keine eigenen Kosten verursachen, wenn du dir sicher bist, dass …Würde da keine eigenen Kosten verursachen, wenn du dir sicher bist, dass die Forderung unberechtigt ist. Einfach widersprechen per E-Mail (evtl. Schreiben unterschreiben und als PDF anhängen) oder per Fax. Nach Widerspruch, einfach abwarten.


Würde es genauso machen... widersprechen per Mail ist sinnvoll. Evtl. raffen sie es.
Lederman09.08.2019 18:49

Einschreiben an irgendeine windige Abzockbude schicken, die das eh nicht …Einschreiben an irgendeine windige Abzockbude schicken, die das eh nicht interessiert, da müsste mir was fehlen.Erst dem gerichtlichen Mahnbescheid widersprechen, vorher nix machen.


Bei dem Verdacht von Identitätsdiebstahl kann es sehr wohl Sinn machen von sich aus mal aktiv zu werden. Falls die auf stur schalten einfach Mahnbescheid abwarten...
Also wir haben tatsächlich Unterlagen zu der Bestellung vom Inkassodienst erhalten, Kopie von der Bestellung, Bestätigungsmail, Lieferanschrift.

Die Karten wurden an eine zu meiner Frau namensgleiche Person gesandt mit einer Anschrift auch bei uns in der Stadt. Dort wohnt aber anscheinend keine Person dieses Namens. Die Telefonnummer des Kundenkontos ist nicht vergeben, bei der angegebenen Bankverbindung wurde erst abgebucht und dann widersprochen (vielleicht ist die auch von irgendwem). Die Karten wurden tatsächlich verschickt. Vielleicht hat da jemand irgendeinen Namen genommen, den mal für ein oder zwei Tage an den Briefkasten geklebt (und wohnt dort wirklich oder hat die Post rausgefischt) und ist dann verschwunden. Jetzt haben die meine Frau als Person gleichen Namens in derselben Stadt halt "ermittelt" und angeschrieben.

Ich erkläre denen nochmal, dass wir nichts bestellt haben und nicht die gesuchte Person sind und damit sollte das für uns erledigt sein. Aber die Forderung ist offenbar nicht erfunden (zwar nicht uns gegenüber existent) und damit anscheinend ein echter Betrug gegenüber Eventim.
Dein Kommentar
Avatar
@
    Text

    Diskussionen