[Innogy] Laufzeit Stromvertrag beginnt nicht mit Lieferbeginn. Erfahrungen?

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eingestellt am 9. Sep
Hallo zusammen,

ich beziehe meinen Strom seit Jahresbeginn von Innogy. Eine Kündigung zum Ende der MVLZ von einem Jahr war nicht möglich, da sich die Laufzeit nicht am Erstbelieferungstag orientiert sondern am Antragsdatum, was bei mir unterjährig im Sommer war. Steht zwar auch so im Vertrag, auf diese Falle war ich aber nicht vorbereitet.

Somit kann ich den Vertrag entweder nur ein halbes Jahr nutzen (sinnlos, da dann die Prämien mit 1 Jahr MVLZ verfallen) oder eben ca. 1,5 Jahre in meinem Fall. Eine tatsächliche Nutzung über exakt 1 Jahr MVLZ ist damit quasi ausgeschlossen.

Meine eigentliche Frage ist nun, ob dies überhaupt rechtens ist? Ein Handyvertrag orientiert sich ja auch an der Freischaltung und nicht an der möglicherweise 2 Monate vorher stattgefundenen Antragsstellung.

Begründung für diese Handhabung ist laut Hotline-Mitarbeiter, dass man Verträge auch über 1 Jahr im voraus abschließen kann und deshalb dann die 24-monatige gesetzliche MVLZ überschritten werden würde. Oder das Argument, dass Innogy selbst erst durch den bisherigen Versorger das erstmalige Belieferungsdatum genannt bekommt. Finde die Argumente nicht haltbar, da es bei anderen Anbieter dann ja genauso sein müsste. Dies ist aber nie der Fall gewesen.

Ich freue mich auf eure Meinungen und vielleicht sogar Erfahrungen.
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2 Kommentare
Punkt 1.3 in den AGBs sollte ggf. helfen.

Was steht in den Unterlagen, die du erhalten hast? Zu wann ist der Lieferbeginn? War zu dem Zeitpunkt der bisherige Energieliefervertrag beendet?

1.3 Der Energieliefervertrag kommt zustande, indem innogy dem Kunden in einem weiteren Schreiben (bzw. bei Auftragserteilung gemäß Ziffer 1.2 ggf. auch per E-Mail) sowohl den Vertragsschluss bestätigt als auch das Lieferbeginn-Datum mitteilt. Die Lieferung beginnt ent-sprechend den gesetzlichen Regelungen zum Lieferantenwechsel regelmäßig spätestens drei Wochen nach Zugang der Anmeldung der Netznutzung bei dem für den Kunden zuständigen Netzbetreiber. Voraussetzung ist allerdings, dass der bisherige Energieliefervertrag des Kunden vor Lieferbeginn beendet werden konnte.
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