[Kaufberatung] iMac-Ersatz gesucht - All in One (?) PC ab 27 Zoll

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eingestellt am 15. Dez 2017
Liebe Mydealzer,
es ist nun zu dem Punkt gekommen, an dem ich hier nicht mehr altkluge Empfehlungen zum Recht gebe, sondern selbst eure Hilfe brauche.
Ich habe soeben den Anruf vom Apple Service Provider bekommen. Mein iMac 2011 ist nun, nach nahezu 7 Jahren treuen Diensten, ein wirtschaftlicher Totalschaden. Daher bin ich nun auf der Suche nach einem würdigen Nachfolger, um den iMac zu ersetzen.
Dabei möchte ich ausdrücklich keinen neuen Apple - zwar war ich mit Hard- und Software weitestgehend zufrieden, aber die Tatsache, dass Apple bei einem seriell auftretenden Hardwarefehler ein entsprechendes Austauschprogramm auf nur drei Jahre nach Kauf begrenzt, empfinde ich als Unverschämtheit. Falls sich die apple-kundigen Mydealzer fragen: Ja, es ist die GPU und die Reparatur soll geschlagene 800€ kosten.

Nun aber genug des Vorgeplänkels:
Ich suche nun nach einem Nachfolger für den Rechner und habe, nachdem ich die letzten 7 Jahre gar kein Auge mehr auf etwaige Hardware-Entwicklungen hatte, gerade gar keine Ahnung, was aktuell taugt. Ich steh also wie der Ochs vor'm Berge. Gerade die Recherche durch diverse Testseiten
Wichtig sind mir folgende Eckdaten:

- Kompakt (kleiner Raum, nicht größer als nötig - Tower scheidet aus)
- Bevorzugt All-in-One wegen des schönen Formfaktors
- Gutes, kontrastreiches Display, min. 27", falls AiO - bin offen für Alternativvorschläge
- Nutzung: primär Multimediaanwendungen (Musik, Streaming), Office/PDFs, etwas Bildbearbeitung (privat, nicht professionell) und anspruchsloses Gaming (Richtung Civ5 u.ä.); gerne auch mal vieles gleichzeitig

Wichtig sind mir, dass die Performance absolut reibungslos ist. Daher vermute ich, dass ich mit einer reinen Business-/Officemaschine schlecht fahre mangels entsprechender Leistungsreserven. Gegenüber dem iMac von 2011 möchte ich performancetechnisch keine Abstriche machen, aber ich gehe fast davon aus, dass sich das leistungstechnisch mit den aktuellen AiO-PCs gut meistern lässt.
Wie es sich für einen MyDealzer gehört, soll der Rechner so günstig wie möglich sein, aber so teuer wie nötig. Die Obergrenze des Budgets dürfte bei rund 1.300€ liegen, im Idealfall aber deutlich drunter.
Hoffe, jemand von euch stand auch kürzlich vor einer ähnlichen Entscheidung und kann mal paar Erfahrungen oder Empfehlungen aussprechen.
Zusätzliche Info
DiversesElektronik
15 Kommentare
Ordentliches Notebook und dazu nen guten 27er Schirm (Aizo bspw.).

Übrigens für das was du da schreibst, reicht selbst mein Officerechner aus dem Büro.. sind ja keine harten Anwendungen.
Zupaylakao215. Dez 2017

Ordentliches Notebook und dazu nen guten 27er Schirm (Aizo bspw.).Übrigens …Ordentliches Notebook und dazu nen guten 27er Schirm (Aizo bspw.).Übrigens für das was du da schreibst, reicht selbst mein Officerechner aus dem Büro.. sind ja keine harten Anwendungen.


Danke!
An und für sich bin ich auch davon ausgegangen, dass dem so sei. Ich hab allerdings ein älteres Samsung Ultrabook, das bei eben diesen Anwendungen in dem Maße, wie ich das am iMac betrieben habe, mitunter deutlich ruckelt. Das ist dann zwar eher Luxusproblem, aber mir eben doch wichtig. An die Konstruktion zwischen Laptop und Bildschirm hab ich auch schon gedacht, ist mir aber ehrlich gesagt zu umständlich, was Verkabeln etc. angeht. Zudem hab ich bisher die Erfahrung gemacht, dass unter den Rechnern dann Laptops doch noch die Kurzlebigsten waren...
Edit: Plus, was ich mich frage: wenn ich das Maß an Extramobilität nicht brauche, bekomme ich dann nicht theoretisch bessere Hardware für's Geld, wenn die Konstruktion nicht auf kompakte und vor allem leichte Notebookspecs getrimmt sind?
Bearbeitet von: "tehq" 15. Dez 2017
tehq15. Dez 2017

Danke! An und für sich bin ich auch davon ausgegangen, dass dem so sei. …Danke! An und für sich bin ich auch davon ausgegangen, dass dem so sei. Ich hab allerdings ein älteres Samsung Ultrabook, das bei eben diesen Anwendungen in dem Maße, wie ich das am iMac betrieben habe, mitunter deutlich ruckelt. Das ist dann zwar eher Luxusproblem, aber mir eben doch wichtig. An die Konstruktion zwischen Laptop und Bildschirm hab ich auch schon gedacht, ist mir aber ehrlich gesagt zu umständlich, was Verkabeln etc. angeht. Zudem hab ich bisher die Erfahrung gemacht, dass unter den Rechnern dann Laptops doch noch die Kurzlebigsten waren...Edit: Plus, was ich mich frage: wenn ich das Maß an Extramobilität nicht brauche, bekomme ich dann nicht theoretisch bessere Hardware für's Geld, wenn die Konstruktion nicht auf kompakte und vor allem leichte Notebookspecs getrimmt sind?


Mit der Langlebigkeit magst du Recht haben, das Verkabeln allerdings kann man mittels eines Ständers (oder wie das jetzt neudeutsch heißt) geschickt lösen.

Nicht vergessen: Windows und MacOS sind zwei verschiedene paar Schuhe und lassen sich bzgl. des Ruckelns nur schlecht vergleichen.
Warum soll es denn kein Mac mehr werden wenn du damit zufrieden warst? Hab selbst auch noch einen Mid 11er iMac 27“ in Maximalkonfiguration im Einsatz:
Photoshop, Lightroom, umgebaut auf WLAN AC und alles über NAS, Video Rendering bis 4K (wird dann etwas zäh), Office und Internet brauch ich da nicht extra aufführen, das schüttelt jeder Raspberry aus der Hand (Achtung Ironie).

Es gibt auch kleine, handliche Desktop-PCs.. keine Ahnung wie die richtig heißen, hab auf Arbeit so einen. Der steht/liegt einfach auf dem Schreibtisch und darauf steht der Bildschirm. Ergonomisch wesentlich angenehmer als ein Laptop-Bildschirm-Gefüge.
Ich bin nicht in der Materie, aber es gibt doch von Intel diese Nuc oder von Zotac die mini Computer

hier mal das potenteste und größte als Bsp.
ist ja schon etwas auf dem Markt und vielleicht günstiger zu bekommen.



ansonsten gibt es doch auch welche die man hinten auf die VESA Halterung eines guten Monitors klatschen kann.
Vielleicht ist das ja eine Alternative
Zupaylakao215. Dez 2017

Mit der Langlebigkeit magst du Recht haben, das Verkabeln allerdings kann …Mit der Langlebigkeit magst du Recht haben, das Verkabeln allerdings kann man mittels eines Ständers (oder wie das jetzt neudeutsch heißt) geschickt lösen.Nicht vergessen: Windows und MacOS sind zwei verschiedene paar Schuhe und lassen sich bzgl. des Ruckelns nur schlecht vergleichen.Warum soll es denn kein Mac mehr werden wenn du damit zufrieden warst? Hab selbst auch noch einen Mid 11er iMac 27“ in Maximalkonfiguration im Einsatz: Photoshop, Lightroom, umgebaut auf WLAN AC und alles über NAS, Video Rendering bis 4K (wird dann etwas zäh), Office und Internet brauch ich da nicht extra aufführen, das schüttelt jeder Raspberry aus der Hand (Achtung Ironie).Es gibt auch kleine, handliche Desktop-PCs.. keine Ahnung wie die richtig heißen, hab auf Arbeit so einen. Der steht/liegt einfach auf dem Schreibtisch und darauf steht der Bildschirm. Ergonomisch wesentlich angenehmer als ein Laptop-Bildschirm-Gefüge.


Stimmt, mit einem Ständer/Dock könnte man das Verkabeln umgehen. Ich befürchte aber, dass wir uns da sehr stark der Budgetobergrenze annähern.
Dass Windows und MacOS zwei verschiedene Paar Schuhe sind, ist mir bewusst. Ich arbeite parallel in beiden OS, und die nächste Anschaffung wäre mein Ausstieg aus MacOS. Klar, war ich immer zufrieden. Aber wie oben dargelegt: Ich empfinde das Austauschprogramm als eine Frechheit, auch, weil mein nun kaputter iMac bereits innerhalb der Garantiezeit (dank AppleCare) schon zum Grafikkartenaustausch in der Werkstatt war. Damals hieß es bereits, dass es sich möglicherweise um einen Serienfehler handelt, der durch den Austausch erledigt wäre. Beide Grafikkarten haben gerade mal drei Jahre gehalten - bei einem Rechner für rund 2000€ ist das für mich schlicht und ergreifend inakzeptabel. Auch die veranschlagte Reparaturkostenhöhe finde ich unverschämt, aber ja - man hätte das natürlich absehen können. Ich bin jedenfalls, was die Übernahme von Verantwortung für die eigenen Produkte angeht, von Apple derzeit enttäuscht. Deswegen wird es kein Apple, plus, die rund 2000€ für einen neuen iMac kann ich aktuell einfach nicht stemmen.

Meinst du Barebones? Das wäre eine Überlegung wert. Ich glaube, das ist auch das, was @okolyta meint. Was meint ihr, ist i5 Dual Core + Intel GPU hinreichend oder sollte ich schon auf einen richtigen Grafikchip aufsatteln?
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GelöschterUser822569
+100 für NUC. Ich liebe meinen. Eine m2 rein, habe am HDMI einen Bildschirm, am USB C einen, man hört ihn nicht. Treiber alle bei Intel erhältlich und werden auch tatsächlich gepflegt. Es gibt regelmäßig auch Bios Updates, die wirklich was bringen.

Ich hab den hier: amazon.de/Int…UXY


Würde aber, wenn noch mal, den mit H statt K am Ende nehmen, da kann man auch noch eine zusätzliche 2,5 Zoll Platte einbauen.
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GelöschterUser822569
15787598-tRrX3.jpg

Weniger Platz geht nicht, habe die VESA Halterung als Tischhalterung missbraucht.
15789625-j9XwX.jpg
Der neue Mac ist ja jetzt ‚kaufbar‘. Schnäppchen(rainbow)
JEH198515. Dez 2017

[Bild] Der neue Mac ist ja jetzt ‚kaufbar‘. Schnäppchen(rainbow)


Nach oben sind eben keine Grenzen gesetzt. Hast aber in deiner Aufführung die Programme vergessen, die jeder Mac-User braucht
Julios16. Dez 2017

Nach oben sind eben keine Grenzen gesetzt. Hast aber in deiner Aufführung …Nach oben sind eben keine Grenzen gesetzt. Hast aber in deiner Aufführung die Programme vergessen, die jeder Mac-User braucht


Nunja, die benötigte Software habe ich ja komplett.
Der iMac Pro kostet halt nur so viel wie ein Kleinwagen.
tehq16. Dez 2017

Nunja, die benötigte Software habe ich ja komplett. Der iMac Pro …Nunja, die benötigte Software habe ich ja komplett. Der iMac Pro kostet halt nur so viel wie ein Kleinwagen.



Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass man, wenn man schon die Maximalausstattung als Referenz nimmt, die Programme auch noch inkludieren sollte.

Der iMac Pro ist ab 5.499€ zu haben, was natürlich auch eine Menge Geld ist.
Davon ab, ist er natürlich für deine Anforderungen eh vollkommen übertrieben.
Danke für den bisherigen Input, ich hoffe, ihr hattet alle schöne Feiertage! So langsam kristallisieren sich Optionen heraus - bedingt durch die Feiertage war ein PC auch nicht zwingend schon notwendig.
Derzeit ist es eigentlich eine knappe Kiste zwischen dem Asus VM65N und dem HP Pavilion Wave 600-a002ng.
Beide würden durch verschiedene Aktionen bei rund 600€ liegen.
Asus VM65N Hardware: i5 7200U 2x2,5 GHz (max 3,1), 8GB DDR4 RAM, Geforce 930M 2GB, 128 GB SSD
HP Pavilion Wave: i5 6400T 4x 2,2 GHz (max 2,8), 8GB DDR4 RAM, AMD R9 M470 2GB, 128 GB SSD + 1 TB HDD

Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, ist beim Asus das große Verkaufsargument der extrem kleine Formfaktor. Auch ist die CPU offenbar aus einer neueren Generation und in der Spitze auch leistungsfähiger (3,1 GHz vs. 2,8 GHz). Für den HP spricht, dass die Hardware insgesamt wohl leistungsstärker ist (4 physische Kerne, Grafikkarte scheint den Specs nach besser zu sein) und die allgemein bessere Ausstattung (Win10, 1 TB HDD wären bereits inklusive, beim Asus würde ich allerdings eine zuhause noch vorhandene 500GB HDD zusätzlich einbauen). Dafür hat der HP PC ein vielfaches an Größe, wäre aber aufgrund von Design, Funktionalität und Abmessungen für mich noch im Rahmen. Die Upgradefähigkeit schätze ich auch beim Asus als besser ein, wäre allerdings ebenfalls kein KO-Kriterium für mich, da ich nicht wirklich damit rechne, innerhalb der Lebensdauer des Gesamtsystems Hardware upzugraden. Der HP scheint mir da ein einigermaßen geschlossenes System zu sein, ich schätze aber, trotzdem wird man im Reparaturfall drankommen.
Nach alledem spricht bei ähnlichem Preis doch eher mehr den HP Rechner als für den Asus? Schafft es einer von euch, kurz nochmal draufzuschauen, @Julios@nadoHkluH@okolyta@Zupaylakao2 ?
Ich bin gerade unterwegs
Vergleich mal die beiden CPU
einfach beide bei Google eingeben. I5 u hört sich potenter an. Als sie ist und T sagt mir gerade nix.

Würde vom Bauch eher den HP nehmen, mein Asus war immer laut
Danke, hat sich jetzt aufgrund der ausverkauften NBB-Aktion für HP-Rechner leider ohnehin erledigt. Könnte mir in den Arsch beißen, so ärgerlich.
okolyta:
Ich bin gerade unterwegs
Vergleich mal die beiden CPU
einfach beide bei Google eingeben. I5 u hört sich potenter an. Als sie ist und T sagt mir gerade nix.

Würde vom Bauch eher den HP nehmen, mein Asus war immer laut

NBB hat doch nochmal nachgelegt, konnte den HP mit 20% Rabatt bestellen nun fehlt nur noch ein Monitor, bisher hatte ich WQHD auf 27 Zoll. Nun hab ich mich natürlich etwas an das wirklich schöne Display gewöhnt (Farben+Auflösung). Gestern war ich beim Mediamarkt und hab mich etwas bei den Ausstellern umgesehen. Leider gab es unter den 27 Zoll Monitoren nur entweder UHD (also 4k) oder FullHD (1920x1200 o.ä.). Da ist der Unterschied natürlich mega, aber die Zwischenstufe WQHD konnte man sich dort leider gar nicht ansehen. Vor allem hätte ich mir gerne mal ein Bild von WQHD auf 32 Zoll gemacht, wie man es bspw beim HP Omen 32 kriegen kann. Der Pixeldichte nach ist das natürlich deutlich geringer als auf 27 Zoll, aber immernoch mehr als bei FullHD.
Hat einer von euch da eine spontane Empfehlung?
Hab über den HP Omen 32 oder eben einen der 27 Zöller mit WQHD nachgedacht. Wollte rund 250€ dafür veranschlagen.
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