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    Kaufberatung: Laptop für Informatikstudium (Teil 2)

    Hey liebe Mydealzer,

    Ich habe mich ja vor 2 Wochen schon mal von euch beraten lassen und viele hilfreiche Tipps bekommen: mydealz.de/dis…e=2

    Damals habe ich jedoch wichtige Aspekte außer Acht gelassen: die Robustheit, Wartbarkeit und evtl. den Wiederverkaufswert.

    Eigentlich hatte ich das Lenovo Thinkpad E470 im Auge: campuspoint.de/len…tml

    Das wurde jedoch im Thinkpad Forum zerrissen, da es scheinbar nicht annähernd an die Robustheit, Wartbarkeit und Ersatzteilverfügbarkeit der L- und vor allem der T-Business-Serie rankommt.



    Für mich haben sich nun 3 Möglichkeiten gebildet, zwischen denen ich mich entscheiden will (Budget ~700€):

    1. Lenovo Thinkpad E470 (bit.ly/2pK…aK; 700€ mit KabyLake i5, 250 GB SSD, 8GB Ram und Nvidia 940MX) oder L470 (bit.ly/2pL…IB; 740€, gleiche Specs ohne GraKa, soll dafür robuster sein)

    2. Ein gebrauchtes Thinkpad der T-Serie (robuster, besser verarbeitet, leichter reparierbar und besserer Wiederverkaufswert als E- (und L-) Serie)

    3. Anderer Ansatz: einfach das günstigste Gerät kaufen, was für die nächsten 2-3 Jahre Studium ausreicht, hier wurde mir folgendes Modell empfohlen: Asus P2520LA-XO0986D; bit.ly/2pK…27P ; 389 €




    Hierzu habe ich nun folgende Fragen:

    • Ist das E470 robust genug, um den Studienalltag zu überstehen oder lohnt sich ein Gebraucht-Kauf der T-Serie, auch wenn man keine Erfahrung mit dem Gebraucht-Kauf von guten Notebook-Angeboten hat?

    • Ist die T-Serie (bzw. allgemein Business-Serien) vielleicht sogar günstiger als das e470, wenn man den Wiederverkaufswert mit einberechnet?

    • Lohnt es sich, statt dem E470 das L470 zu kaufen? Ich brauche die Grafikkarte vom E470 nicht unbedingt, will aber auch nicht grundlos mehr Geld für schlechtere Specs ausgeben.....

    • Ist es klüger, einfach einen möglichst günstigen Notebook zu kaufen und das restliche Geld zu sparen und wenn ja, habt ihr eine bessere Alternative als den Asus?

    • Kann ich, da ich so unentschlossen bin, mit einem günstigen Gerät erstmal weniger "falsch" machen?




    Sorry, dass ich euch schon wieder nerven muss, aber mir fallen solche Kaufentscheidungen leider immer extrem schwer
    Ich würde mich sehr über eure Erfahrungen und Antworten freuen!



    Zum Schluss nochmal die Anforderungen an den Laptop, aus dem vorherigen Beitrag zusammengefasst:

    • Nur fürs Studium (Programmieren, Vorlesungen) und wenn ich verreist bin (kommt aber eher selten vor) gedacht, zu Hause habe ich einen eigenen Arbeits-und Gaming-PC
    • Grafikkarte ist definitiv NICHT wichtig, kann aber, wenn der Rest passt, "mitgenommen" werden.
    • Soll 3-5 Jahre bei (fast) täglichem Transport und Gebrauch durchhalten. (Ausnahme: "Billiglösung" (siehe 3.) oder Notebook mit gutem Wiederverkaufswert)




    19 Kommentare

    Verfasser

    Platzhalter

    das günstige Gerät hat - wie beinahe alle günstigen - die übliche Schrott-Auflösung 1366 x 768 Pixel (WXGA)
    das disqualifiziert für jegliches sinnvolle Arbeiten insb. LESEN (Skript) und Programmieren

    da passt nichtmal ein Schaubild im Skript auf die Anzeige

    Du solltest dich entscheiden, welches Vorgehen für dich vorzugswürdig ist.
    Option 3 ist mMn gerade, wenn du viel am Rechner arbeitest, mistig. Die Hardware ist nicht zeitgemäß, das Gerät erscheint auch nicht übermäßig robust. Gewicht und 15" Formfaktor wären für mich ein Killer. Was du nicht in bedenkst: Man gewöhnt sich in 2-3 Jahren täglicher Arbeit ziemlich krass an ein Gerät. Klar, Umgewöhnung dauert nicht so hart lang und es ist auch machbar, aber für mich spielt das bspw. eine entscheidende Rolle. Beim Thinkpad hast du die Möglichkeit, jederzeit auf ein besseres Thinkpad Modell umzusteigen und Tastatur/Bedienung bleibt im wesentlichen gleich.

    Gebrauchtes Thinkpad würde ich durchaus in Betracht ziehen, aber ich glaube, dass du für's Studium und beim Transport für tägliche Wege zur Uni gar nicht die extremen Anforderungen an die robuste Bauweise hast. Ein grundsolides Notebook wird den Transport, solang du kein absoluter Tollpatsch bist, auf jeden Fall überstehen. Auf Wiederverkaufswerte bei Notebooks zu geiern, halte ich für Schwachsinn. Privat wirst du meiner Erfahrung nach Notebooks mit älterer Hardware nicht mehr wertentsprechend los, Ankäufer zahlen da ebenfalls viel zu wenig.

    Beim E/L Thinkpad würde ich mich danach entscheiden, ob dir Akkulaufzeit oder Portabilität wichtiger sind. Es sind etwas mehr als 300g Unterschied, dafür hat der eine einen 6 Zellen und der andere einen 3 Zellen Akku. Mit Blick auf die Scharniere würde ich allerdings wohl das L-470 vorziehen, das erscheint mir da stabiler. Bedenke, dass eins nur den Mini Display Port hat und das andere einen HDMI-Anschluss.


    Edit:
    Ich würde übrigens nicht soviel darauf geben, was im Thinkpad Forum dazu gesagt wird. Klar wird die L und E Serie dort zerrissen, aber im direkten Vergleich mit Notebooks, die gut und gerne doppelt soviel kosten. Das ist einfach kein Maßstab. Was deine Kaufentscheidung angeht: Man hat immer irgendwie bessere Optionen, du solltest lernen, mit einer von dir getroffenen Entscheidung einfach auch zu leben und glücklich zu sein. Sonst kommst du, gerade in der schnelllebigen PC-Hardware-Welt, nie zu einer Kaufentscheidung, wenn du immer versuchst, die letzten 1,5% Optimierung noch mitzunehmen.
    Bearbeitet von: "tehq" 21. Apr

    Robustheit ist nicht ausschlaggebend, ein E geht in der Uni nicht unbedingt eher kaputt als ein T.
    Ich studiere auch in der Richtung, und meine Erfahrung ist: Je mobiler und portabler, desto besser.
    Habe aktuell ein Lenovo 13" mit i5 6200u und 8GB Ram. Leider mit HDD und gar nicht mal sooo leicht + scheiß Akku. Dadurch nicht so Flexibel wie man das gerne hätte.
    Ich würde mit der Erfahrung lieber was mit i3 und SSD nehmen, das reicht fürs Programmieren locker. Hatte auch überlegt, mein Notebook durch das Xiaomi zu tauschen, aber auf das Wechseln hatte ich dann doch keine Lust.


    2.
    Hier gibts auch grade nen passenden Deal. Wird aber heftig diskutiert von wegen cold und kenne den Händler selbst nicht.
    Vom gesparten Geld kannste dann meinetwegen SSD oder so noch zulegen.
    Mein Thinkpad ist mir auch schon mal von der Armlehne (ja, ich weiß, nicht der beste Platz) aufs Laminat geknallt und läuft normal weiter. Nur das Laminat hat eine dicke Macke bekommen. Dann noch im Rucksack (nicht besonders gepolstert) von ähnlicher Höhe nach unten gefallen - läuft alles ohne zu murren.
    Ich möchte auch den Trackpoint nicht mehr missen. Besser als eine Maus extra mitzuschleppen oder auf dem Touchpad hin- und her zu wischen.

    Einfach das T440s. Was ist das problem? Augenroll...

    Im Studium musst du mit Softwares arbeiten, die viel Power brauchen und da bist du mit einem 300€ Gerät an deine Grenzen. Klein und portabel ist im Studium sehr wichtig. Lenovo WAR gut. Die neuen Modelle sind scheisse, deshalb habe ich auf Lenovo verzichtet. Hinzu kommt, dass man als Informatiker auch gesehen werden will. Mit einem 10cm dicken Schinken wirst du heimlich ausgelacht. Achja, eigene Wartung ist wichtig. U d ganz wichtig: lerne Excel. Die wenigsten ITler können Excel auf hohem Level. Als ITler machst du dir so gute Freunde.
    Bearbeitet von: "beneschuetz" 21. Apr

    So ziemlich jedes Laptop der letzten Jahre sollte in der Lage sein dich durch ein normales Informatik Studium zu begleiten.
    Ich arbeite seit mehreren Jahren beruflich mit einem lenovo x230. Super Gerät und noch relativ klein.
    In der Bucht für nicht mal 300 Euro zu haben: ebay.de/itm…21i


    Für den Rest deines Budgets kannst du dann lieber ein paar ordentlich Studi Feten mitnehmen

    beneschuetzvor 1 h, 44 m

    Im Studium musst du mit Softwares arbeiten, die viel Power brauchen und da …Im Studium musst du mit Softwares arbeiten, die viel Power brauchen und da bist du mit einem 300€ Gerät an deine Grenzen. Klein und portabel ist im Studium sehr wichtig. Lenovo WAR gut. Die neuen Modelle sind scheisse, deshalb habe ich auf Lenovo verzichtet. Hinzu kommt, dass man als Informatiker auch gesehen werden will. Mit einem 10cm dicken Schinken wirst du heimlich ausgelacht. Achja, eigene Wartung ist wichtig. U d ganz wichtig: lerne Excel. Die wenigsten ITler können Excel auf hohem Level. Als ITler machst du dir so gute Freunde.


    Hahaha... da hast du aber noch nie in einen Hörsaal der Informatiker geschaut, mehr als die Hälfter derer die Laptops auspackt, packt was kleines schwarzes, dickeres (ergo ein Thinkpad) aus. Der Rest teilt sich recht gleichmäßig auf zwischen Surface, MacBook und ein paar Subnote- oder Ultrabooks anderer Hersteller.
    Ich kann dir auch nur raten, dass du dich am meisten an der Mobilität orientieren solltest. Ein Rechner zum mitnehmen bringt dir einfach gar nichts wenn du keinen Bock hast ihn mitzuschleifen weil der klobig ist. Daraus folgt Display maximal 14" eher Richtung 13".
    Ich bin allerdings gar kein Fan der E und L Serie. Die Gehäuse knarzen und sind alles andere als Verwindungssteif. Ich mag die einfach nicht. Schau doch eher ob du einen X2*0, alles ab dem x240 sollte eigentlich von der Power her halbwegs passen. Ich hab letztens mein X230 mit 16GB RAM und i7 + Dock + Taschen für 500€ losbekommen insofern sollte ein x240 oder mehr auch noch ins Budget passen.
    Rechne beim Gebrauchtkauf aber immer mit ein, dass du gar nicht so unwahrscheinlich einen neuen Akku (~50€) kaufen musst.
    Bearbeitet von: "ExtraFlauschig" 21. Apr

    Ich habe ein E320 für das Studium gekauft. Das müsste jetzt knapp 5 Jahre alt sein und hat super durchgehalten. Ja, die Verarbeitung könnte besser sein, aber für den Preis meiner Meinung ein super Gerät.
    Insofern würde ich nicht allzu viel auf die Meinungen in den Foren geben. Es ist halt ein "Billig Modell", aber durchaus besser als andere Geräte dieser Preisklasse.

    RobinWoodovor 35 m

    Ich habe ein E320 für das Studium gekauft. Das müsste jetzt knapp 5 Jahre a …Ich habe ein E320 für das Studium gekauft. Das müsste jetzt knapp 5 Jahre alt sein und hat super durchgehalten. Ja, die Verarbeitung könnte besser sein, aber für den Preis meiner Meinung ein super Gerät.Insofern würde ich nicht allzu viel auf die Meinungen in den Foren geben. Es ist halt ein "Billig Modell", aber durchaus besser als andere Geräte dieser Preisklasse.


    Also ein L oder E definitiv noch eher als ein Consumer Modell. Im Endeffekt hast du heute nur die Wahl zwischen Dell Latitude (aber auch gar nicht mehr so geil), HP Elitebooks, MacBooks, Surface oder Thinkpads. Den Rest kannst du getrost in die Tonne treten.

    Warum unbedingt ein Laptop? Warum kein Convertible?

    @MasterXisFame Ich glaube du bist am ende ratloser als vorher. Ich finde den Tipp von @ExtraFlauschig sehr gut. Das mit dem MacBooks habe ich auch schon gehört. Wenn du wert auf "Marken" legst solltest du zu Apple greifen. Wenn nicht werfe ich jetzt auch mal Fujitsu Siemens in den Raum, obwohl die letzten U-Modelle nicht so toll waren. Von den Herstellern herr würde ich dir folgende empfehlen. Lenovo>FuSi>Dell
    Speziell abraten würde ich dir von Acer;Asus;HP

    Funny2412vor 8 m

    @MasterXisFame Ich glaube du bist am ende ratloser als vorher. Ich finde …@MasterXisFame Ich glaube du bist am ende ratloser als vorher. Ich finde den Tipp von @ExtraFlauschig sehr gut. Das mit dem MacBooks habe ich auch schon gehört. Wenn du wert auf "Marken" legst solltest du zu Apple greifen. Wenn nicht werfe ich jetzt auch mal Fujitsu Siemens in den Raum, obwohl die letzten U-Modelle nicht so toll waren. Von den Herstellern herr würde ich dir folgende empfehlen. Lenovo>FuSi>DellSpeziell abraten würde ich dir von Acer;Asus;HP


    HP ist allgemein scheiße, aber die Elitebooks von HP sind echt gut und taugen was. Ich hatte davon einige zu betreuen als Admin und die waren echt recht robust. Auf jeden Fall robuster als Dell und die Stickproben waren in dem Fall schon recht groß mit jew. um die 50 Stück. Die Fujitsu Siemens der Bussines Line, die ich bisher hatte, waren alle genauso Kernschrott wie damals auch die Sony. Und wie gesagt von dem Consumerkram Acer, Asus, HP (außer Elitebooks) und auch Lenovo (alle nicht-Thinkpads) muss man gar nicht erst anfangen.

    ExtraFlauschigvor 11 m

    HP ist allgemein scheiße, aber die Elitebooks von HP sind echt gut und …HP ist allgemein scheiße, aber die Elitebooks von HP sind echt gut und taugen was. Ich hatte davon einige zu betreuen als Admin und die waren echt recht robust. Auf jeden Fall robuster als Dell und die Stickproben waren in dem Fall schon recht groß mit jew. um die 50 Stück. Die Fujitsu Siemens der Bussines Line, die ich bisher hatte, waren alle genauso Kernschrott wie damals auch die Sony. Und wie gesagt von dem Consumerkram Acer, Asus, HP (außer Elitebooks) und auch Lenovo (alle nicht-Thinkpads) muss man gar nicht erst anfangen.


    Die Elitebooks hatte ich leider noch nie in der Hand und Sony Notebooks habe ich Gott sei dank noch nie Gehsen. Wir hatten letztens HP NBs bei uns zur Begutachtung und da sind uns die Displays und die Touchpads negativ aufgefallen. Wir fahren eigentlich seit Jahren mit den Business Serien von Fujitsu und Dell und kommen (bis auf dieses Jahr) eigentlich immer ziemlich gut damit weg. Aber vll. haben wir unterschiedliche Anwendungsgebiete für die Notebooks.

    Generell bin ich auch immer für Thinkpads (T- und X-Serie), aber habe neulich für meine Schwester ein Dell XPS 13 (9350) gekauft, weil die unbedingt was mit 1,2kg haben wollte.

    Ist schon ein extrem nices Ding. Geht neu bei über 1.100€ los, gebraucht bekommst du die aber mit ein bisschen Durchhaltevermögen für 700€.

    Evtl. ohne Touch nehmen, spiegelt wohl deutlich weniger.

    Ich würde auf eine lange Akku Laufzeit achten. Nichts ist nerviger als der Kampf um die Steckdose.

    ExtraFlauschigvor 14 h, 11 m

    und auch Lenovo (alle nicht-Thinkpads) muss man gar nicht erst anfangen.


    Ich hab ein 710S-13ISK hier und das Teil ist der Hammer.
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