[Kaufberatung] NAS im Eigenbau

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eingestellt am 22. Okt 2017Bearbeitet von:"_dabern"
Hallo zusammen,

mein Set-Up mit einer Synology DS415Play ist ausgereizt und verlangt nach einer Variante mit mehr Flexibilität:


Nun habe ich über ein (zusätzliches) 8-Bay-NAS (am liebsten auch von Syno) nachgedacht.
In verschiedenen Threads bin ich auf die Empfehlung zum Eigenbau gestoßen, u.a. mit den Stichworten: G4560 als CPU und mindestens 8-Bay Tower.
Die Anforderungen sind von meiner Seite aus nicht groß, insbesondere soll die Einheit halt eine Möglichkeit für energiesparsamen Datenspeicher (für viele hier Datengrab) darstellen. Wenn die CPU aber ausreichend ist, fände ich zB die gleichzeitige Benutzung von Office-Anwendungen etc. im Sinne eines Büro-PCs auch nicht schlecht.

Am liebsten wäre mir eine Möglichkeit, auch noch in 5-10 Jahren erweitern zu können, dabei möchte ich aber nicht auf teure Expansion-Packs a la 513 von Synology zurückgreifen müssen, zumal da irgendwann auch mal Schluss ist.
Ideal wäre also auch ein Tower (bzw. dann auch Netzteil), das 10, 12 Festplatteneinschübe hat. Macht da dann das Mainboard noch mit? Hab dann auch was über C232 für ECC-kompatible RAMs gelesen, was ja wohl ein Standard hinsichtlich Datenausfallsicherheit zu sein scheint. Ich schmeiße da jetzt einiges durcheinander in den Raum, fände es toll, wenn ihr mir weitere solcher Stichwörter gebt, an denen ich mich langhangeln kann.

Ich muss gestehen, bisher aber auch noch keinen PC zusammengeschraubt zu haben, scheue mich aber weder vor der Hardware noch Software bzw. OS.

Habt ihr weitere Hardwareempfehlungen oder vor allem Blogs, Tutorials etc. für mich?

Danke im Voraus!
Zusätzliche Info
Diverses
25 Kommentare
Hatte im Prinzip exakt die gleichen Probleme/Anforderungen wie du. Seit Juli werkelt hier ein G4560 NAS System mit Openmediavault und Snapraid als "Raidsystem".. Ich könnte glücklicher nicht sein und ärgere mich eher, nicht bereits früher mein ganzes Syno Gelumps verkauft zu haben

Hab nen G4560 + B250 Board + 16GB Ram + M2 128GB SSD + Fractal R4 + 400W Bequiet. Hat insgesamt um die 350€ gekostet

Vorteile
- Schnell, schneller Overkill. Während bei Synology noch gearbeitet wird, liege ich bereits am Strand.
- Hibernate - Geilster Scheiss on Earth, wenn man von Syno kommt. 1W im Standby und System 1Sec nach WOL verfügbar. Platten brauchen 2-4sec länger durch den Spinup
- Genauso wartungsfrei wie DSM - OVM rennt und rennt und rennt
- Snapraid - Zweit geilster Scheiss on Earth, wenn man von Syno kommt.
- Theoretisch beliebig erweiterbar. Ne 30€ PCIe SATA Extension Karte rein - und wieder +4 SATA verfügbar. Limitiert ist man da einzig allein durch die Slots im Gehäuse und der PCIe Slots des Boards.

Nachteile
- Etwas Einarbeit für die initiale Konfiguration
- Durch Standardhardware größer als ne Schuhschachtel Syno

Guck mal bei meinen Comments.. Vor und Nachteile hatte ich in diversen Syno Threads ausgiebig erläutert.

Beispiele insbesondere was OMV Systeme & Snapraid angeht, gibts z.b. bei Technikaffe. bzgl. ECC - Solange du kein FreeNAS mit ZFS einsetzt, spar dir die Kohle... ECC gibts bei Synology im Übrigen auch erst in der Enterprise/Rack-Klasse ab 1000€ aufwärts.
Bearbeitet von: "f.geschichte" 22. Okt 2017
Das liest sich ja alles schon sehr gut. Ich danke dir für deinen ausführlichen Kommentar! Lese mir auch gerade fleißig deine anderen Kommentare durch.
Bezüglich Hibernate der Festplatten: Bei Syno laufen ja immer alle Festplatten, auch wenn nur auf eine zugegriffen wird. Ist das Verhalten von OMV da anders? Schön auch zu lesen, dass das System ähnlich stabil wie DSM läuft. Ich habe zwar keine Probleme damit, in meiner Freizeit auf "Fehlersuche" zu gehen, aber wenn ich Abends mit meiner Freundin was über Kodi schauen möchte, muss das Ganze sofort zuverlässig rennen.
Insbesondere der Hinweis auf die Erweiterung über PCI war extrem hilfreich. Das bestärkt mich nur noch mehr. Sehr, sehr geil. Ich glaube, ich habe jetzt schon keine Zweifel mehr. Bezüglich ECC bei Syno wollte ich noch googlen, die Frage kam von meiner Freundin (die den Spaß zum Glück mitmacht) auch direkt. Echt traurig, hatte gedacht, das würde zum Standard bei den fertigen NAS zählen.
Und ich bin vom OMV 3.0.xx gewechselt auf DSM 6.1, aber mit meiner Hardware (Xpenology) und bin voll zufrieden damit.
Bisher kann ich darüber nicht klagen, das System läuft komplett rund. Man kann ja das System auch mit einer PCIe SATA Extension Karte aufrüsten. Aber ich muss auch sagen, das ich kaum Speicher brauche.
Bearbeitet von: "Slowman" 22. Okt 2017
Richtig bei Syno laufen alle Festplatten. Einer der großen Knackpunkte bei Syno. Denn auch DSM liegt auf allen Platten verteilt. Je nach dem ob, was und wie viele Dienste man laufen hat, gehen so die Festplatten selten, bis kaum in den Standby oder wachen sehr schnell wieder auf. Die Erfahrung musste ich jedenfalls machen.

Bei einem Eigenbau, kannst du eine zusätzliche Systemplatte verbauen. Ich hab ne M2 PCIe SSD drin. Die sind etwas teurer, aber ich wollte mir keinen SATA Port verbauen.

Vorteil ist, dass da dann das OS und alle Dienste, Plugins etc. drauf laufen und auf den Festplatten rein die Daten liegen. Dadurch gehen die Platten völlig ohne Probleme in den Standby. Kombiniert mit den Vorteilen die Snapraid bietet, spare ich mehr Strom als ich dachte. Hab da mal mein DECT200 2 Monate mitloggen lassen. Generell zieht das System sogar weniger Saft wie meine alte 5-Bay Diskstation. Mein System ist z.B. so eingestellt, dass das komplette System nach 30min Inaktivität (lässt sich sehr fein Einstellen, was "Inaktivität" für einen bedeutet) in den Hibernate geht. Wie gesagt per WOL ist das System nach 1sec bereits voll da. Datenzugriff auf die Platten, dauert so lange, wie die Platten halt zum Spinup brauchen

OMV ist natürlich auch nur eine "Empfehlung" meinerseits. Xpenology kann man natürlich auch nutzen, oder Nas4Free, oder Freenas, oder oder. Das ist ja auch gerade der Vorteil, man kann das nehmen, was am Besten auf einen zurecht geschnitten ist.

Wenn du primär ein Media NAS hast, würde ich dir aber OMV+Snapraid ans Herz legen.
Bearbeitet von: "f.geschichte" 22. Okt 2017
f.geschichte22. Okt 2017

Richtig bei Syno laufen alle Festplatten. Einer der großen Knackpunkte bei …Richtig bei Syno laufen alle Festplatten. Einer der großen Knackpunkte bei Syno. Denn auch DSM liegt auf allen Platten verteilt. Je nach dem ob, was und wie viele Dienste man laufen hat, gehen so die Festplatten selten, bis kaum in den Standby oder wachen sehr schnell wieder auf. Die Erfahrung musste ich jedenfalls machen.Bei einem Eigenbau, kannst du eine zusätzliche Systemplatte verbauen. Ich hab ne M2 PCIe SSD drin. Die sind etwas teurer, aber ich wollte mir keinen SATA Port verbauen.Vorteil ist, dass da dann das OS und alle Dienste, Plugins etc. drauf laufen und auf den Festplatten rein die Daten liegen. Dadurch gehen die Platten völlig ohne Probleme in den Standby. Kombiniert mit den Vorteilen die Snapraid bietet, spare ich mehr Strom als ich dachte. Hab da mal mein DECT200 2 Monate mitloggen lassen. Generell zieht das System sogar weniger Saft wie meine alte 5-Bay Diskstation. Mein System ist z.B. so eingestellt, dass das komplette System nach 30min Inaktivität (lässt sich sehr fein Einstellen, was "Inaktivität" für einen bedeutet) in den Hibernate geht. Wie gesagt per WOL ist das System nach 1sec bereits voll da. Datenzugriff auf die Platten, dauert so lange, wie die Platten halt zum Spinup brauchen :)OMV ist natürlich auch nur eine "Empfehlung" meinerseits. Xpenology kann man natürlich auch nutzen, oder Nas4Free, oder Freenas, oder oder. Das ist ja auch gerade der Vorteil, man kann das nehmen, was am Besten auf einen zurecht geschnitten ist.Wenn du primär ein Media NAS hast, würde ich dir aber OMV+Snapraid ans Herz legen.


Dachte man lässt Platten durchlaufen wegen Verschleiß?
Antics22. Okt 2017

Dachte man lässt Platten durchlaufen wegen Verschleiß?




Wenn du Geld zuviel hast, kannst Du das gerne machen. Im Privatsektor sollte das keine Rolle spielen.

Ansonsten können moderne NAS Platten 600.000 Load/Unload Cycles ab. Bis die erreicht sind, ist die Platte längst an was anderem verreckt. Wenn ich die Platten 3x am Tag in den Sleep schicke, hab ich im Jahr rund 1000 Loadcycles.

In meinem 5 Bay Synology NAS, was zu letzt fast 24/7 durchlief, hatten die Platten noch viel mehr Loadcycles, da DSM die Platten gefühlt 10x am Tag aufgeweckt hat.

Einer der Gründe warum ich Snapraid eben so liebe. Wenn ich 10 Stunden Serien gucke, dann läuft genau EINE Platte von den 6. Die anderen sind komplett aus. Weniger Strom, weniger Vibrationen und weniger Verschleiss. Triple Win

In nem Raid-5 rödeln alle Platten 10h am Stück
Bearbeitet von: "f.geschichte" 22. Okt 2017
Antics22. Okt 2017

Dachte man lässt Platten durchlaufen wegen Verschleiß?

Würde ich nur bei echten Enterprise HDDs machen, WD Reds oä. sind darauf ausgelegt und getestet worden in kleinen Home-NAS Büchsen zu laufen die meistens in der Parkstellung rennen, da macht das nix aus. Aber auch die Enterprise Platten dürfte das wenig jucken, da die Mechanik/Lagerung und die Sensorik nochmal ein Stück besser ist, aber getestet werden die halt meist nur im Dauerbetrieb unter verschiedenen Lastprofilen.
Sorry, dass ich hier reinfunke, ich bräuchte ein NAS für einen zentralen Datenspeicher im Netzwerk (2 PCs, 2 Laptops, möglicherweise Android Handys und Tablets) und möchte außerdem auch noch eher in Richtung eigene Cloud gehen.
Da sollte doch als Einstieg eine Synology reichen, oder? (Der Zusammenbau wäre nicht das Problem; Eigenbau aber eher Overkill denke ich)
Vlt bekomme ich auch eine gute Antwort
Bearbeitet von: "KaestleMan" 22. Okt 2017
f.geschichte22. Okt 2017

Wenn du Geld zuviel hast, kannst Du das gerne machen. Im Privatsektor …Wenn du Geld zuviel hast, kannst Du das gerne machen. Im Privatsektor sollte das keine Rolle spielen.Ansonsten können moderne NAS Platten 600.000 Load/Unload Cycles ab. Bis die erreicht sind, ist die Platte längst an was anderem verreckt. Wenn ich die Platten 3x am Tag in den Sleep schicke, hab ich im Jahr rund 1000 Loadcycles. In meinem 5 Bay Synology NAS, was zu letzt fast 24/7 durchlief, hatten die Platten noch viel mehr Loadcycles, da DSM die Platten gefühlt 10x am Tag aufgeweckt hat.Einer der Gründe warum ich Snapraid eben so liebe. Wenn ich 10 Stunden Serien gucke, dann läuft genau EINE Platte von den 6. Die anderen sind komplett aus. Weniger Strom, weniger Vibrationen und weniger Verschleiss. Triple WinIn nem Raid-5 rödeln alle Platten 10h am Stück


Top. Du sprichst mir aus der Seele. Ich habe mich damals tagelang mit dem LCC-Vodoo beschäftigt. Das lag aber eben auch an einer völlig bescheuerten Einstellung (ich sag nur idle3timer etc.) und der Verwendung der ersten meiner Reds in einer WD My Cloud. Ein Alptraum. Die ganze Zeit eine unnütze Indexierung, Erstellung von Thumbnails usw. Das konnte ich letzten Endes zwar fixen, aber verrückt gemacht habe ich mich wegen der höheren LCC trotzdem. In der Synology und nach Benutung der o.g. Tools hat sich das schon gebessert, trotzdem entspricht dein Szenario einem meiner typischen Szenarios und ich sehe es nicht ein, dass alle Platten (unnütz) rödeln. Allein, dass ich bei dem Selbstbau nun die Möglichkeit einer Auslagerung des OS habe, lässt mich ruhiger schlafen. Habe für Kodi zB auch die Datenbanken aufs NAS ausgelagert - leider eben zusammen mit Daten auf dem ersten Volume. Bezüglich gestörtem Hibernate wegen diverser Synology Apps habe ich übrigens auch schon einige Stunden Recherche aufgebracht... Nichtsdestotrotz war ich mit der Synology sehr zufrieden, nur haben sich unsere Anforderungen erhöht.
Bearbeitet von: "_dabern" 22. Okt 2017
8-bay. Ganz schön viel...
Würde nicht auch 4-bay mit größeren Platten (8tb) reichen? Dann einen hp microserver gen10 und fertig.
Überleg dir, ob ECC nicht sinnvoll wäre (dann wirds gleich mal 100€ teurer, der microserver hat das).

Wenn du wirklich 8-bay willst, wäre das mein Vorschlag:
1 [url=https://geizhals.de/1558362]Intel Pentium Gold G4560, 2x 3.50GHz, boxed (BX80677G4560)[/url]
1 [url=https://geizhals.de/1497753]Transcend DIMM 8GB, DDR4-2133, CL15-15-15, ECC (TS1GLH72V1B)[/url]
1 [url=https://geizhals.de/317498]DeLOCK 70137, PCIe x1[/url]
1 [url=https://geizhals.de/1376651]Gigabyte GA-X150M-PRO ECC[/url]
1 [url=https://geizhals.de/812617]Fractal Design Define R4 Black Pearl, schallgedämmt (FD-CA-DEF-R4-BL)[/url]
1 [url=https://geizhals.de/1165465]be quiet! Straight Power 10 400W ATX 2.4 (E10-400W/BN230)[/url]

Dateisystem würde ich zfs nutzen, vermutlich machen 16GB Sinn, aber das kann man nachrüsten.
OS debian. Platten durchlaufen lassen ist kein Problem. Wenn man sie schlafen legen will, würde ich das Betriebssystem als raid 1 auf 2 Platten installieren und nur die laufen lassen.
KaestleMan22. Okt 2017

Sorry, dass ich hier reinfunke, ich bräuchte ein NAS für einen zentralen D …Sorry, dass ich hier reinfunke, ich bräuchte ein NAS für einen zentralen Datenspeicher im Netzwerk (2 PCs, 2 Laptops, möglicherweise Android Handys und Tablets) und möchte außerdem auch noch eher in Richtung eigene Cloud gehen. Da sollte doch als Einstieg eine Synology reichen, oder? (Der Zusammenbau wäre nicht das Problem; Eigenbau aber eher Overkill denke ich)Vlt bekomme ich auch eine gute Antwort



auch für dich: hp microserver hat für 200€ viel mehr Leistung als ein fertig NAS. Beim Gen10 ist aber FreeNas noch nicht lauffähig. Ich empfehle Debian, man findet haufenweise infos...
_dabern22. Okt 2017

Nichtsdestotrotz war ich mit der Synology sehr zufrieden, nur haben sich …Nichtsdestotrotz war ich mit der Synology sehr zufrieden, nur haben sich unsere Anforderungen erhöht.



War ich auch... Sind ja auch nach wie vor Empfehlenswert. Unter 4-Bay macht ein Selbstbau imho z.B. keinen Sinn.. Dazu ist Synology halt absolut DAU fähig. Leute die Out of the Box was haben wollen, werden da glücklich mit. Aber es gibt halt Ecken und Kanten.

FreeNAS + ZFS mit ECC find ich Overkill, wenn dein primärer Anwendungszweck ein "Datengrab für Video/Audiodateien zum Abspielen mit Kodi" ist. Zumal es da ja auch die Faustregel gibt 1GB Ram pro 1TB Speicher. Hab da selbst ja auch lange rumüberlegt.
Bearbeitet von: "f.geschichte" 22. Okt 2017
f.geschichte22. Okt 2017

Wenn du Geld zuviel hast, kannst Du das gerne machen. Im Privatsektor …Wenn du Geld zuviel hast, kannst Du das gerne machen. Im Privatsektor sollte das keine Rolle spielen.Ansonsten können moderne NAS Platten 600.000 Load/Unload Cycles ab. Bis die erreicht sind, ist die Platte längst an was anderem verreckt. Wenn ich die Platten 3x am Tag in den Sleep schicke, hab ich im Jahr rund 1000 Loadcycles. In meinem 5 Bay Synology NAS, was zu letzt fast 24/7 durchlief, hatten die Platten noch viel mehr Loadcycles, da DSM die Platten gefühlt 10x am Tag aufgeweckt hat.Einer der Gründe warum ich Snapraid eben so liebe. Wenn ich 10 Stunden Serien gucke, dann läuft genau EINE Platte von den 6. Die anderen sind komplett aus. Weniger Strom, weniger Vibrationen und weniger Verschleiss. Triple WinIn nem Raid-5 rödeln alle Platten 10h am Stück



sch4kal22. Okt 2017

Würde ich nur bei echten Enterprise HDDs machen, WD Reds oä. sind darauf a …Würde ich nur bei echten Enterprise HDDs machen, WD Reds oä. sind darauf ausgelegt und getestet worden in kleinen Home-NAS Büchsen zu laufen die meistens in der Parkstellung rennen, da macht das nix aus. Aber auch die Enterprise Platten dürfte das wenig jucken, da die Mechanik/Lagerung und die Sensorik nochmal ein Stück besser ist, aber getestet werden die halt meist nur im Dauerbetrieb unter verschiedenen Lastprofilen.


Danke euch!
KaestleMan22. Okt 2017

Sorry, dass ich hier reinfunke, ich bräuchte ein NAS für einen zentralen D …Sorry, dass ich hier reinfunke, ich bräuchte ein NAS für einen zentralen Datenspeicher im Netzwerk (2 PCs, 2 Laptops, möglicherweise Android Handys und Tablets) und möchte außerdem auch noch eher in Richtung eigene Cloud gehen. Da sollte doch als Einstieg eine Synology reichen, oder? (Der Zusammenbau wäre nicht das Problem; Eigenbau aber eher Overkill denke ich)Vlt bekomme ich auch eine gute Antwort



Wenn du von Hardware und Software wenig Ahnung hast solltest du dir eine günstige 2 Bay NAS kaufen.

Geld investierst du in Platten. Bis 10TB (2x 10TB im RAID) reicht nen 2 Bay aus.
DS218+ z.b. reicht für kleinere Webdienste ala Nextcloud oder vergleichbares aus. Transcoding erst ab 718 o.Vergleichbares.
f.geschichte22. Okt 2017

War ich auch... Sind ja auch nach wie vor Empfehlenswert. Unter 4-Bay …War ich auch... Sind ja auch nach wie vor Empfehlenswert. Unter 4-Bay macht ein Selbstbau imho z.B. keinen Sinn.. Dazu ist Synology halt absolut DAU fähig. Leute die Out of the Box was haben wollen, werden da glücklich mit. Aber es gibt halt Ecken und Kanten.FreeNAS + ZFS mit ECC find ich Overkill, wenn dein primärer Anwendungszweck ein "Datengrab für Video/Audiodateien zum Abspielen mit Kodi" ist. Zumal es da ja auch die Faustregel gibt 1GB Ram pro 1TB Speicher. Hab da selbst ja auch lange rumüberlegt.

Die 1GB RAM/1 TB Regel ist ein ammenmärchen das auch schon zfs entwickler entkräftet haben. Hatte es selbst im Testsystem mit 4 GB RAM und 12 TB Speicher am Laufen ohne Probleme. Viel RAM braucht ZFS erst bei Deduplication, was im Privatbereich eher selten einen Einsatzzweck findet, generell ist es mittlerweile bei den heutigen Preisen für große HDDs imho obsolet geworden, das Feature überhaupt einzusetzen.

Wie meine Vorredner schon gesagt haben ist eigentlich OMV absolut narrensicher und mit Eigenbau Hardware einfach viel schneller als jede Synology/QNAP in derselben Preisklasse. Wenn man weiß was man tut oder etwas experimentierfreudig ist dann ein Eigenbau-NAS mit ZFS ala FreeNAS, napp-it mit OmniOS, Illumos oder das Original, Solaris Express. Da aber aufpassen mit den unterschiedlichen ZFS Versionen denn Oracle ZFS != OpenZFS. ZFS on Linux wäre mir trotz produktiv Freigabe der Entwickler noch etwas zu heiß für wichtige Daten.

Ich würde nen T30 oder T20 dem Gen8/Gen10 vorziehen, aber das ist nur meine persönliche Meinung. Hab den Gen8 daheim und bereue es, nicht den T20 genommen zu haben.
Die_Quelle22. Okt 2017

Bis 10TB (2x 10TB im RAID) reicht nen 2 Bay aus.DS218+ z.b. reicht für …Bis 10TB (2x 10TB im RAID) reicht nen 2 Bay aus.DS218+ z.b. reicht für kleinere Webdienste ala Nextcloud oder vergleichbares aus. Transcoding erst ab 718 o.Vergleichbares.


Raid macht doch im Privatbereich gar keinen Sinn. Wenn das NAS ausfällt schaust eben die 3 Tage bis die neue Platte geliefert ist und das Backup aufgespielt mit nem USB Stick die Serie.
JohnnyBonjourno22. Okt 2017

Raid macht doch im Privatbereich gar keinen Sinn. Wenn das NAS ausfällt …Raid macht doch im Privatbereich gar keinen Sinn. Wenn das NAS ausfällt schaust eben die 3 Tage bis die neue Platte geliefert ist und das Backup aufgespielt mit nem USB Stick die Serie.



Das darf doch noch jeder selbst entscheiden. Zurückspielen kostet viel Zeit und außerdem ist man nicht immer vor Ort und hätte trotzdem gern Zugriff auf die Daten.
Artemiis22. Okt 2017

Das darf doch noch jeder selbst entscheiden. Zurückspielen kostet viel …Das darf doch noch jeder selbst entscheiden. Zurückspielen kostet viel Zeit und außerdem ist man nicht immer vor Ort und hätte trotzdem gern Zugriff auf die Daten.


Sehe ich auch so.
JohnnyBonjourno22. Okt 2017

Raid macht doch im Privatbereich gar keinen Sinn. Wenn das NAS ausfällt …Raid macht doch im Privatbereich gar keinen Sinn. Wenn das NAS ausfällt schaust eben die 3 Tage bis die neue Platte geliefert ist und das Backup aufgespielt mit nem USB Stick die Serie.


Es kommt immer drauf an von was für daten wir reden...
In den meisten Fällen z.b. dokumenten reicht eigentlich auch die snapshot Funktion. Dokumente oderso kann man meistens auch noch lokal irgendwo anders abspeichern.

Bilder und co. Ist ne interessante Sache halte ich aber für schon für ein anderes Einsatzgebiet.(wenn nur jpg und familien gebrauch) reicht m.m. nen raid aus + snapshots.

Wenn einem die Bilder so wichtig sind würde ich mir eh die Mühe machen und diese in Alben ausdrucken. Hat man mehr von als wenn die digital versauern.
Artemiis22. Okt 2017

Das darf doch noch jeder selbst entscheiden. Zurückspielen kostet viel …Das darf doch noch jeder selbst entscheiden. Zurückspielen kostet viel Zeit und außerdem ist man nicht immer vor Ort und hätte trotzdem gern Zugriff auf die Daten.



Natürlich darf das jeder selbst entscheiden. Macht aber dann auch nicht mehr Sinn

Raid ist kein Backup, sondern erhöht nur die Verfügbarkeit. Habe ich Daten bei denen ich eine fast 100%ige Verfügbarkeit benötige, dann ist ein Raid eigentlich auch keine so gute Lösung.

Da kann man sich lieber 2x 1-Bay NAS holen einmal mit 10 TB einmal mit sagen wir 3 TB. Dürfte nicht teurer als 1x 2-Bay mit 2x 10 TB Platten sein.

Der Großteil des Datengrabes sind doch bei eigentlich jedem Filme, Serie, Musik... sonstige Sicherheitskopien.

10 TB mit Familienfotos, Doktorarbeiten und sonstiges sollte mehr als selten der fall sein
Ist trotzdem gut, sich mit RAID ein wenig in Sicherheit wiegen zu können. Die meisten NAS-Boxen und NAS-OS haben doch Plugins für die Datensicherung in S3/Glacier oder andere Cloud Provider. Das ist so einfach einzurichten und man spart sich sämtliche externen Platten oder eigene Off-Site Backups.
Wie ich diesen Spruch Raid ist kein Backup, sondern erhöht nur die Verfügbarkeit nicht mehr lesen kann
Ich hab ein sehr spezielles Raid-System daheim: 2 nahezu baugleiche NAS, die 1x die Woche synchronisiert werden. Im Prinzip ist NAS2 nur das Backup von NAS1.
Ich danke euch für eure Kommentare - das Projekt nimmt Form an!
Nun stellen sich mir aber gleich die nächsten Fragen:

Wie realisiert ihr das clientseitige Streamen von Mediainhalten?

Bisher haben wir das über einen Fire TV mit Kodi realisiert. Da haben sich in der letzten Zeit aber diverse Probleme gezeigt. Seit Kodi v17 muss ich eine "shitty" Version nehmen, da ansonsten kein DTS Passthrough funktioniert. Die modifizierten Versionen basieren aber auf Nightlies und sind spürbar instabiler.
Aktuell neues Problem: Beim Codec x.265/10bit Lags.
Es soll ja bald ein neuer FTV mit Echo integriert (und hoffentlich LAN) kommen, aber im Endeffekt würde ich mich von den verwendeten Android-Forks gerne auch abwenden und auf Stock setzen.

Bevorzugte fragliche Alternative 1:
- Installation von Plex oder Kodi auf dem Selbstbau-NAS selbst - inklusive Datenbank
- Einbau einer etwas besseren GraKa mit HDMI und direktem Anschluss des PCs an den AV-Receiver bzw. Fernseher
- Steuerung sollte mit einem Harmony Hub / Companion Fernbedienung erfolgen. Das war dank BT des FTV nie ein Problem
- Autostart von Kodi auf dem Server?

Alternative 2:
- Raspberry Pi als Kodi-Client
- FLIRC Stick und Steuerung über Harmony via IR
Bearbeitet von: "_dabern" 23. Okt 2017
Ich nutze ausschließlich - seit Jahren - Kodi als Player. Erst HTPC - seit 2 Jahren eine Nvidia Shield TV. Fire TV und Kodi war noch nie das gelbe vom Ei. Für x265 ist die Hardware auch nicht ausgelegt. Keine native Hardwarebeschleunigung und der Prozessor ist für Softwaredecoding viel zu lahm.

Als Alternative wäre da in der Tat Plex zu nennen. Dafür gibt es z.B. für OMV auch ein Plugin (afaik). Der G4560 ist performant genug und hat auch ein entsprechendes Featureset um X265 zu decoden.

Kodi auf der Kiste geht natürlich auch. Eine bessere Graka kannst du dir schenken. Wie gesagt, der G4560 bringt alles mit was man braucht. Steuerung per Bluetooth sollte auch kein Problem sein. Dongles gibts ja für die Kosten eines Cheeseburgers aus Fernost.

Ein Raspberry Pi als Kodi Client ginge auch. Allerdings geht der imho auch bei x265 in die Knie, da die CPU/GPU kein passendes Featureset hat. 4K kann man da auch vergessen.
f.geschichte24. Okt 2017

Ich nutze ausschließlich - seit Jahren - Kodi als Player. Erst HTPC - seit …Ich nutze ausschließlich - seit Jahren - Kodi als Player. Erst HTPC - seit 2 Jahren eine Nvidia Shield TV. Fire TV und Kodi war noch nie das gelbe vom Ei. Für x265 ist die Hardware auch nicht ausgelegt. Keine native Hardwarebeschleunigung und der Prozessor ist für Softwaredecoding viel zu lahm.Als Alternative wäre da in der Tat Plex zu nennen. Dafür gibt es z.B. für OMV auch ein Plugin (afaik). Der G4560 ist performant genug und hat auch ein entsprechendes Featureset um X265 zu decoden.Kodi auf der Kiste geht natürlich auch. Eine bessere Graka kannst du dir schenken. Wie gesagt, der G4560 bringt alles mit was man braucht. Steuerung per Bluetooth sollte auch kein Problem sein. Dongles gibts ja für die Kosten eines Cheeseburgers aus Fernost.Ein Raspberry Pi als Kodi Client ginge auch. Allerdings geht der imho auch bei x265 in die Knie, da die CPU/GPU kein passendes Featureset hat. 4K kann man da auch vergessen.

Soweit ich weiß ist die native GPU Unterstützung in ffmpeg eher bescheiden und für h265 noch gar nicht möglich (== Plex Transkoding) und bei Plex nur für Plex Pass Inhaber möglich, aber noch nicht im Free Branch. Daher nutzt einem die iGPU der CPUs noch wenig (bei Plex/ffmpeg). Bei Kodi muss ich passen. Wäre aber auch für Variante 2, billiges Raspi oder Asus Tinkerboard?! Mit Kodi/Plex nativ drauf und dann NFS vom NAS bzw. Plex Media Server auf das NAS. Der G4560 reicht absolut, sofern du nicht mehr als 2-3 parallele 1080p Streams transkodieren musst. Da hoffe ich auch schon länger auf die Unterstützung der iGPU durch Plex.
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