Klarmobil akzeptiert keine Kündigung per Mail + "deaktiviert" alte Kündigungen!

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eingestellt am 16. Jul 2013
Ich habe vor rund 3 Wochen meine beiden Klarmobil-SIM-Karten (die von ebay) wie immer per Mail (als PDF-Anhang) gekündigt, da man ja im Kundensupport-Menü den Reiter "Kündigung" nicht anklicken kann. Ich weiß natürlich, dass Kündigungen per Mail EIGENTLICH nicht wirksam sind, außer der Anbieter akzeptiert eben diese. In den Klarmobil-AGB steht unter Punkt 3.2
"Die Kündigung hat schriftlich (auch per Fax und per EMail) zu erfolgen. Entscheidend für die Einhaltung der Kündigungsfrist ist der Zeitpunkt des Zugangs der Kündigungserklärung bei klarmobil"

3 Tage darauf habe ich eine Mail erhalten, wonach sie meine Kündigung so nicht akzeptieren und eine postalische Kündigung mit meiner Unterschrift wollen?! Dies macht mit etwas stutzig, da in deren AGB klar und deutlich auch "Mail" genannt wird und eben nicht "signierte Mail" o.ä.

Die eigentliche Frechheit kommt jetzt aber noch. Ich habe zwei andere SIM-Karten bereits im Dezember vergangenen Jahres auf die selbe Weise (per Mail mit PDF-Anhang) gekündigt. Eine Kündigungsbestätigung per Mail habe ich auch erhalten. Die damaligen SIM-Karten wurden auch ordnungsgemäß gesperrt. Da mir die ganze Story etwas spanisch vorkommt, habe ich mich in den Account mit den bereits im Dezember gekündigten Karten eingeloggt. Und was sehe ich da? Beide SIM-Karten sind plötzlich wieder aktiviert! Eine Nachricht bzgl. der Reaktivierung habe ich natürlich nicht erhalten. Da Klarmobil diese Kontopflegegebühr erhebt ist es natürlich ärgerlich. Zum Glück habe ich das damalige Starguthaben nicht verbraucht.

Hat noch jmd. dieses Problem? Loggt euch in eure alten Klarmobil Accounts ein und prüft, ob die SIM-Karten wirklich gekündigt wurden.

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Beste Kommentare

"ich studiere Jura und weiß daher ganz genau [...]"
Sorry, aber da musste ich unfreiwillig lachen.

36 Kommentare

Moderator

Danke für den Hinweis. Ein Grund mehr das mit dem Steam-Guthaben doch nicht zu machen.

Ich konnte ganz normal unter Nutzung von aboalarm.de/kue…gen kündigen. Kündigung bestätigt.

Also was die Kündigung angeht, kannst du es eigentlich recht locker angehen. Das einzige, was bei einer Kündigung per email problematisch wäre, ist der Zugang der email... Genau den haben sie dir aber bestätigt, einer Zustimmung zur Kündigung bedarf es nicht. Allerdings scheint ja das Unternehmen nach deiner weiteren Beschreibung generell auf Streit aus zu sein, dann wird wsl auch eine zusätzliche Kündigung per Post nicht zum Erfolg führen...

Wuerde mal behaupten, dass sie mit der Ablehnung der Kuendigung eigentlich den Eingang "bewiesen" haben und du aus dem Schneider sein solltest. Weil du sonst die Beweislast haettest.

Die AGB erlauben ja gerade die Methode per Mail zu kuendigen. Wuerde es also einfach drauf ankommen lassen - koennen nicht einfach was in den Vertrag schreiben und dann meinen: Aetsch, doch nich.

Verfasser

ulli1301

Ich konnte ganz normal unter Nutzung von http://www.aboalarm.de/kuendigungsschreiben/klarmobil-kuendigen kündigen. Kündigung bestätigt.




Ja meine Kündigung vom Dezember wurde auch bestätigt! Die SIM-Karten waren auch beide bereits deaktiviert. Als ich mich jedoch heute eingeloggt habe, waren beide Karten jedoch wieder aktiviert, d.h. die Kündigung ist, zumindest lt. denen, nicht mehr wirksam. Einen bereits gekündigten Vertrag kann man aber nicht mehr so einfach reaktivieren, vor allem nicht ohne die Erlaubnis des Vertragspartners (mich).

eyjey09

Wuerde mal behaupten, dass sie mit der Ablehnung der Kuendigung eigentlich den Eingang "bewiesen" haben und du aus dem Schneider sein solltest. Weil du sonst die Beweislast haettest. Die AGB erlauben ja gerade die Methode per Mail zu kuendigen. Wuerde es also einfach drauf ankommen lassen - koennen nicht einfach was in den Vertrag schreiben und dann meinen: Aetsch, doch nich.



Ja, wobei das Ablehnen der aktuellen Kündigung nicht so schlimm ist, wie das "deaktivieren" der alten Kündigung vom Dezember 2012 (!). Diesbezüglich habe ich noch nicht einmal eine Nachricht erhalten.

Man kann nicht einfach eine Kuendigung rueckgaengig machen - entweder es wurde damals korrekt gekuendigt - was ja anscheinend der Fall gewesen war - oder die Kuendigung damals war schon unwirksam - dann haette jedoch nicht im System gestanden, dass ordnungsgemaess gekuendigt wurde.

Bitte berichtigt mich jemand, falls das unlogisch und falsch ist.

freu dich doch. dass sie die alten karten, welche nachweißlich gekündigt wurden, reaktiviert haben und dir evt. bald dafür gebühren erheben (die in dieser konstellation doppelt rechtswidrig sind ^^) ist doch super.

zack, RA einschalten und sie ordentlich bluten lassen.

Ich schau auch gleich mal rein

Verfasser

eyjey09

Man kann nicht einfach eine Kuendigung rueckgaengig machen - entweder es wurde damals korrekt gekuendigt - was ja anscheinend der Fall gewesen war - oder die Kuendigung damals war schon unwirksam - dann haette jedoch nicht im System gestanden, dass ordnungsgemaess gekuendigt wurde.Bitte berichtigt mich jemand, falls das unlogisch und falsch ist.



Stimmt genau. Wenn die damalige Kündigung nicht akzeptiert worden wäre, hätten sie mir keine schriftliche Kündigungsbestätigung geschickt.

"Sehr geehrter Herr XXX,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Gerne habe ich Ihr Anliegen geprüft.

Hiermit bestätige ich Ihnen die Kündigung Ihre Rufnummern +4917655XXXXX und +4917655XXXXX zum 8.12.2012. Nach Abschaltung Ihrer klarmobil.de Simkarten brauchen Sie diese nicht an uns zurückzusenden."

Also ich kenne es von verschiedenen Firmen so, dass die Kündigungen per E-Mail zwar akzeptieren, aber nur mit Unterschrift. Begründung: Eine Kündigung bedarf immer einer Unterschrift.

Ich sehe da auch kein Problem und schicke meine Kündigungen daher immer im Anhang als pdf mit eingescannter Unterschrift.

Die rückgängig gemachten Kündigungen sind natürlich ärgerlich, aber ich würde da keinen Aufstand machen, denn grundsätzlich waren diese Kündigungen (zumindest nach deren Rechtsauslegung) unwirksam.

Ich würde denen daher eine Sammelkündigung mit allen Rufnummern und einer Unterschrift schicken und gut ist.

Wenn man natürlich lange Weile hat, kann man sich auch ewig mit denen rumstreiten. Da sitzen meist irgendwelche Hausfrauen, die eh von tuten und blasen fast keine Ahnung haben. Denen ist es egal, die werden dafür (schlecht) bezahlt...

Verfasser

hacky

Also ich kenne es von verschiedenen Firmen so, dass die Kündigungen per E-Mail zwar akzeptieren, aber nur mit Unterschrift. Begründung: Eine Kündigung bedarf immer einer Unterschrift.Ich sehe da auch kein Problem und schicke meine Kündigungen daher immer im Anhang als pdf mit eingescannter Unterschrift.Die rückgängig gemachten Kündigungen sind natürlich ärgerlich, aber ich würde da keinen Aufstand machen, denn grundsätzlich waren diese Kündigungen (zumindest nach deren Rechtsauslegung) unwirksam. Ich würde denen daher eine Sammelkündigung mit allen Rufnummern und einer Unterschrift schicken und gut ist. Wenn man natürlich lange Weile hat, kann man sich auch ewig mit denen rumstreiten. Da sitzen meist irgendwelche Hausfrauen, die eh von tuten und blasen fast keine Ahnung haben. Denen ist es egal, die werden dafür (schlecht) bezahlt...



Ich studiere Jura und weiß daher ganz genau, was wirksam ist und was nicht. Ich habe oben bereits alles Wichtige geschrieben, auch über die THEORETISCHE Unwirksamkeit der E-Mail-Kündigung. In den Klarmobil-AGB steht ausdrücklich drin, dass man auch per E-Mail kündigen kann. Weiteres (elektronische Signatur etc.) wird nicht erwähnt. Es gibt dazu einige Urteile z.B. vom OLG München, wonach man auch wirksam per Mail kündigen kann, wenn dies vereinbart wurde. Dies wurde es ja, siehe AGB Punkt 3.2.
Das Rückgängigmachen der alten Kündigungen ist nicht ärgerlich, sondern rechtswidrig, da sie mir eine schriftliche Kündigungsbestätigung geschickt und somit meine Kündigung (und ihre Form) so akzeptiert haben.

Dann wird Deine Rechtsauffassung (die ich teilweise teile und teilweise nicht) auf deren Rechtsauffassung stossen. Wenn Du Langeweile hast, dann kannst Du das ausfechten und hoffen, dass die Gerichte Deiner Argumentation folgen. Mehr gibt es dazu von meiner Seite nicht zu sagen. Tue was Du nicht lassen kannst...

"ich studiere Jura und weiß daher ganz genau [...]"
Sorry, aber da musste ich unfreiwillig lachen.

hacky

Dann wird Deine Rechtsauffassung (die ich teilweise teile und teilweise nicht) auf deren Rechtsauffassung stossen. Wenn Du Langeweile hast, dann kannst Du das ausfechten und hoffen, dass die Gerichte Deiner Argumentation folgen. Mehr gibt es dazu von meiner Seite nicht zu sagen. Tue was Du nicht lassen kannst...


Hier geht es wohl eher nicht darum, wer in einem Rechtstreit gewinnen würde (das ist ja offensichtlich), sondern ob die ihr rechtswidriges Handeln auch ohne großen Ärger wieder rückgängig machen.

Verfasser

chilln

"ich studiere Jura und weiß daher ganz genau [...]"Sorry, aber da musste ich unfreiwillig lachen.



Dann kannst du mir auch gerne unfreiwillig erklären, was daran lustig sein soll? Wirksamkeiten von Willenserklärungen werden bereits im 1. Semester behandelt und ich bin schon etwas weiter, als im 1. Semester. Zudem geht es hierbei um den einen speziellen Fall (Wirksamkeit von Kündigungen per Mail) und dazu gibt es Urteile, die meine Rechtsauffassung bestätigen.

hacky

Die rückgängig gemachten Kündigungen sind natürlich ärgerlich, aber ich würde da keinen Aufstand machen, denn grundsätzlich waren diese Kündigungen (zumindest nach deren Rechtsauslegung) unwirksam.



Wenn er eine Kündigungsbestätigung erhalten hat, ist sie wirksam!

hacky

Die rückgängig gemachten Kündigungen sind natürlich ärgerlich, aber ich würde da keinen Aufstand machen, denn grundsätzlich waren diese Kündigungen (zumindest nach deren Rechtsauslegung) unwirksam.


Das entscheidet letztlich ein Gericht und niemand sonst. Fehler passieren überall - insbesondere bei schlecht ausgebildetem Personal.

Verfasser

hacky

Die rückgängig gemachten Kündigungen sind natürlich ärgerlich, aber ich würde da keinen Aufstand machen, denn grundsätzlich waren diese Kündigungen (zumindest nach deren Rechtsauslegung) unwirksam.



Bitte, hör auf. Wenn du so überall argumentieren würdest, wären letztlich alle Willenserklärungen schwebend unwirksam, bis ein Gericht sie für wirksam erklärt. Es gilt immer noch der Grundsatz der Privatautonomie und da ich kein Grundstück veräußert o.ä. habe, gilt deren Kündigungsbestätigung. Außerdem interessiert es mich nicht, ob bei denen im Kundencenter Professoren oder Hauptschüler sitzen, da Klarmobil für seine Mitarbeiter haftet.
PS: Fehler passieren, aber dann muss ich davon erfahren, vor allem dann, wenn plötzlich ein Vertrag wieder reaktiviert werden soll.

PPS: Deutsche Gerichte sind sehr (!) verbraucherfreundlich...

hacky

Die rückgängig gemachten Kündigungen sind natürlich ärgerlich, aber ich würde da keinen Aufstand machen, denn grundsätzlich waren diese Kündigungen (zumindest nach deren Rechtsauslegung) unwirksam.



Da es eindeutig ist, gibt es nicht viel zu entscheiden.

Ich habe Ende Mai meine Kündigungsbestätigung bekommen mit der Aussage, dass am 13.06.13 Schicht ist. Eben eingeloggt und ich sehe, alles noch aktiv...

Verfasser

paddman2

Ich habe Ende Mai meine Kündigungsbestätigung bekommen mit der Aussage, dass am 13.06.13 Schicht ist. Eben eingeloggt und ich sehe, alles noch aktiv...



Genau das meine ich!

paddman2

Ich habe Ende Mai meine Kündigungsbestätigung bekommen mit der Aussage, dass am 13.06.13 Schicht ist. Eben eingeloggt und ich sehe, alles noch aktiv...



Hast du denn mal bei Klarmobil deswegen nachgefragt?
Ich hab denen jetzt erst mal eine Anfrage über deren Portal geschickt, mal sehen was die zu sagen haben.

Verfasser

paddman2

Ich habe Ende Mai meine Kündigungsbestätigung bekommen mit der Aussage, dass am 13.06.13 Schicht ist. Eben eingeloggt und ich sehe, alles noch aktiv...



Da ich die Kündigungsbestätigung per Mail erhalten habe, habe ich einfach per "Antworten"-Funktion an die eine Mail geschrieben.

wenn du schon alles (besser) weißt was du wissen willst, was willst du dann überhaupt noch hier erfahren? du kommst ziemlich arrogant rüber dafür dass du hier um rat bittest.

ich möchte dich in einem wichtigen belang, über den gemeinhin ein irrglaube (so auch bei hacky z.b.) herrscht, berichtigen. deine formulierung im hinblick auf das OLG urteil lässt darauf schließen, dass du die kündigung unter einhaltung des schriftformerfordernisses als regelfall ansiehst ("man kann auch per email kündigen, wenn vereinbart"). diese annahme geht fehl. denn, wie sich aus den vorschriften des BGB ergibt ist eine kündigung grundsätzlich formlos möglich, also durch einfache erklärung. nur für bestimmte fälle sieht der gesetzgeber ein schriftformerfordernis vor (z.b. bei außerordentlichen kündigungen). etwas anderes kann sich selbstredend aus einer vertraglichen vereinbarung (wie regelmäßig und auch vorliegend der fall) ergeben.
also: grundsätzlich formlose kündigung möglich,
ausgenommen es wurde etwas anderes vereinbart (was praktisch natürlich aus gründen der beweisbarkeit sogut wie immer der fall ist)

dies nur der vollständigkeit halber, aber das wusstest du ja sicherlich schon.

mein rat in diesem fall wäre, per email nochmal unter verweis auf die AGB klarzustellen dass du mit deiner email vom x.x.2013 wirksam gekündigt hast und es keiner postalischen kündigung bedarf. auch (und erst recht!) dein vertragspartner muss sich an die vereinbarungen, die er durch die AGB einseitig gestellt hat, halten lassen. sollten dann dennoch abbuchungen erfolgen, unter fristsetzung die rückbuchung des zu unrecht erlangten verlangen. wenn sie sich dann noch querstellen, zum anwalt gehen. da sie nunmehr durch deine mahnung in verzug geraten sind, kannst du die anwaltsgebühren als verzugsschaden geltend machen.

aber das wusstest du ja bestimmt schon.

lieben gruß

Verfasser

schnellerer

wenn du schon alles (besser) weißt was du wissen willst, was willst du dann überhaupt noch hier erfahren? du kommst ziemlich arrogant rüber dafür dass du hier um rat bittest.ich möchte dich in einem wichtigen belang, über den gemeinhin ein irrglaube (so auch bei hacky z.b.) herrscht, berichtigen. deine formulierung im hinblick auf das OLG urteil lässt darauf schließen, dass du die kündigung unter einhaltung des schriftformerfordernisses als regelfall ansiehst ("man kann auch per email kündigen, wenn vereinbart"). diese annahme geht fehl. denn, wie sich aus den vorschriften des BGB ergibt ist eine kündigung grundsätzlich formlos möglich, also durch einfache erklärung. nur für bestimmte fälle sieht der gesetzgeber ein schriftformerfordernis vor (z.b. bei außerordentlichen kündigungen). etwas anderes kann sich selbstredend aus einer vertraglichen vereinbarung (wie regelmäßig und auch vorliegend der fall) ergeben.also: grundsätzlich formlose kündigung möglich,ausgenommen es wurde etwas anderes vereinbart (was praktisch natürlich aus gründen der beweisbarkeit sogut wie immer der fall ist)dies nur der vollständigkeit halber, aber das wusstest du ja sicherlich schon.mein rat in diesem fall wäre, per email nochmal unter verweis auf die AGB klarzustellen dass du mit deiner email vom x.x.2013 wirksam gekündigt hast und es keiner postalischen kündigung bedarf. auch (und erst recht!) dein vertragspartner muss sich an die vereinbarungen, die er durch die AGB einseitig gestellt hat, halten lassen. sollten dann dennoch abbuchungen erfolgen, unter fristsetzung die rückbuchung des zu unrecht erlangten verlangen. wenn sie sich dann noch querstellen, zum anwalt gehen. da sie nunmehr durch deine mahnung in verzug geraten sind, kannst du die anwaltsgebühren als verzugsschaden geltend machen.aber das wusstest du ja bestimmt schon.lieben gruß



Wenn du meinen Post aufmerksam gelesen hättest, dann würdest du mir auch nicht unterstellen, dass ich Rat suche, weil ich es nicht tue. Ich habe lediglich gefragt, ob jmd. das selbe Problem hat, gleichzeitig sollte es als Warnung dienen um ggf. später unnötige Kosten zu sparen. Ein User hat berichtet, dass er das gleiche Problem hat ("Deaktivierung" der Kündigung durch Klarmobil).
Zudem habe ich nirgends behauptet, dass Kündigungen stets schriftlich erfolgen müssen. Das habe ich auch in einem Kommentar auf Seite 1 mit "Ich verkaufe schließlich kein Grundstück" gemeint, weil die Veräußerung von Grundstücken eben einen Ausnahmefall darstellt, für den die Schriftformerfordernis gilt, ebenso wie für für Kündigung von Arbeitsverträgen. Dies hättest du aber auch mit aufmerksamen Lesen verstehen können.
Bzgl. der Reaktivierung meiner alten SIM-Karten habe ich Klarmobil bereits eine E-Mail mit der Kündigungsbestätigung als Anhang geschickt. Auf die AGB habe ich sie ebenso verwiesen.
Sollte eine Abbuchung erfolgen werde ich diese bei meiner Bank reklamieren und mir das Geld zurückbuchen lassen. Dazu braucht man keinen Anwalt. Außerdem habe ich mit der Kündigung gleichzeitig die Einzugsermächtigung widerrufen, womit sie sowieso kein Geld abbuchen dürften.
Deswegen braucht man aber keinen Anwalt, denn eine Mahnung kann man natürlich selbst schreiben, das weißt du aber bestimmt schon.

schon in ordnung, ich denke ich habe deine posts gründlich genug gelesen

dein vergleich zur veräußerung von grundstücken hinkt übrigens gewaltig, denn, wie du fälschlicherweise behauptest, ist dort mitnichten das schriftformerfordernis ausreichend. grundstücksverträge bedürfen nämlich der notariellen beurkundung, § 311b.

PS: etwas dürfen und etwas trotzdem machen sind halt leider doch zwei paar schuhe. aber gerne kannst du dich darum selbst kümmern, wieso auch nicht, wenn man es kostenlos durch personen machen lassen könnte, die auch wissen wovon sie reden. ich hoffe dennoch dass alles glatt läuft, ist sicher nur ein kleines missverständnis. ich hoffe auch, dass du durch eine sofortige rückbuchung nicht gegen die stets zu beachtende schadensminderungspflicht verstößt.

aber das wirst du alles noch im dritten, vierten und darauffolgenden semestern lernen

Verfasser

schnellerer

schon in ordnung, ich denke ich habe deine posts gründlich genug gelesen :)dein vergleich zur veräußerung von grundstücken hinkt übrigens gewaltig, denn, wie du fälschlicherweise behauptest, ist dort mitnichten das schriftformerfordernis ausreichend. grundstücksverträge bedürfen nämlich der notariellen beurkundung, § 311b.PS: etwas dürfen und etwas trotzdem machen sind halt leider doch zwei paar schuhe. aber gerne kannst du dich darum selbst kümmern, wieso auch nicht, wenn man es kostenlos durch personen machen lassen könnte, die auch wissen wovon sie reden. ich hoffe dennoch dass alles glatt läuft, ist sicher nur ein kleines missverständnis. ich hoffe auch, dass du durch eine sofortige rückbuchung nicht gegen die stets zu beachtende schadensminderungspflicht verstößt.aber das wirst du alles noch im dritten, vierten und darauffolgenden semestern lernen



Und was lässt du notariell beurkunden? Richtig, einen Kaufvertrag. Oder lässt du die Worte der Parteien notariell beurkunden? Wieso gehst du auch noch nicht auf die Kündigung des Arbeitsvertrages ein? Du kannst einfach nicht lesen bzw. verstehst die Posts nicht. Das ist der Punkt.
Wieso fängst du eigentlich mit dem § 254 II an? Der gilt nur wenn ein unverhältnismäßig hoher Schaden droht?! Da ich aber gekündigt und eine schriftliche Kündigungsbestätigung habe, besteht kein vertragliches Schuldverhältnis mehr. Ein gesetzliches Schuldverhältnis würde wohl wegen der unerlaubten Abbuchung zwar entstehen (wg. Nichtleistungskondiktion), dennoch würde Klarmobil keinen Schaden erleiden, da die Einzugsermächtigung erloschen war.

Oder würdest du einem Dieb auch einen Schadensersatzanspruch zusprechen, wenn ihm eine gestohlene Sache zerstört wird?

Sowas wirst du auch mal lernen, wenn du im 4. Semester gewesen bist.


PS: Du redest vom § 254, welcher im Schuldrecht AT, also im 2. Semester behandelt wird. In Schuldrecht BT 2 bzw. 3 wird das Thema gar nicht mehr behandelt, sondern die GoA, die (Nicht-)Leistungskondiktion, das EBV etc. und ab dem 5. Semester hat man nur noch Gesellschaftsrecht etc., wo diese Basic vorausgesetzt werden.
Sowas wüsstest du, wenn du in einem höheren Semester wärst.

Michael777

Und was lässt du notariell beurkunden? Richtig, einen Kaufvertrag. Oder lässt du die Worte der Parteien notariell beurkunden?


korrekt, der notar erstellt die beglaubigte urkunde (den kaufvertrag) in anwesenheit der parteien, welcher auch erst dann zustande kommt. insofern wird der wille der parteien beurkundet, nicht ein vorher eingebrachter kaufvertrag in schriftform. ein solcher dient allenfalls als vorlage, dabei ist es jedoch unerheblich welche form er hat.

Wieso gehst du auch noch nicht auf die Kündigung des Arbeitsvertrages ein?

wieso sollte ich? ich finde es schön dass du im gegensatz zu deinem beitrag auf seite 1 nunmehr (fast) den ausnahmecharakter der schriftlichkeit verstanden hast und das wenigstens auch an einem beispiel richtig erkannt hast

Du kannst einfach nicht lesen bzw. verstehst die Posts nicht. Das ist der Punkt.

soviel zum thema arroganz. du bist ganz schön von dir selbst überzeugt, dafür dass du ganz offensichtlich noch am anfang deines studiums stehst. so eine überheblichkeit steht keinem, weshalb ich mir auch nähere ausführungen spare. nur soviel, es ist ein bisschen komplizierter, da im zahlungsverkehr mit banken immmer vier parteien beteiligt sind. die inkassostelle, die zahlstelle und die zwei jeweiligen kunden. damit scheidet eine einfache eingriffskondiktion zwischen dir und klarmobil auch aus. der schaden liegt selbstverständlich bei klarmobil in höhe der rückbuchungsgebühr.

ich war auch mal im vierten semester und dachte mir, ich hätte den totalen durchblick. aber ich kenne niemanden der so ekelhaft dabei war wie du. dank leuten wie dir wird der typische jura-student auch mit entsprechendem argwohn betrachtet

Hast du denn mal was gehört? Bei mir meinten die, dass die Karten gekündigt seien und wie ich denn darauf kommen könnte, dass die Verträge noch laufen... oO

Ich habe Anfang Mai wegen der beabsichtigten Kündgung - die Kündigung per e-mail ist deaktiviert - die Hotline von Klarmobil angerufen. Man bedeutete mir, ich könne auch per Telefon kündigen, was ich damit auch tat. Die Dame am anderen Ende versicherte mir, dass sie zum Monatsende beide Verträge löschen würde. Denkste. Regelmäßig kommen Lastschriften für beide Verträge. Meine Reaktion: ich lösche die Lastschrift und warte auf die Reaktion von Klarmobil.

hallo
könnte mir jemand helfen wie ich mein Vertrag kündigen kann weil das Problem ist ich hab die sim karte nicht mehr und die ganzen unterlagen weg geschmissen und die verlangen Handynummer aber ich hab sie nicht mehr und ich kenne sie auch Net auswendig kann mir BITTE jemand helfen wie ich das machen kann danke

habe gerade 3alte simcarten von klamobil "in der schublade" gefunden.die dazugehörigen telnr. habe ich nicht mehr,kann man die deaktivieren und kostet das was?

Ich habe den Eindruck,dass klarmobil Kuendigungen erheblich erschwert.
Deshalb gilt fuer
mich :Haende weg!





soeben telefonisch unter 0800 10240005 problemlos meinen klarmobil-Vertrag gekündigt, Bestätigung kam nach 2 Minuten per mail, besser gehts nicht!

Hallo!
Also ich habe zwei veträge per fax gekündigt und prompt kam die bestätigung zur Kündigung!
Darauf sollte ich noch Telefonisch die Kündigung bestätigen, das ganze hat geschlagene 10 min gedauert, also Tip Top!

Marvi30. Okt 2014

soeben telefonisch unter 0800 10240005 problemlos meinen klarmobil-Vertrag …soeben telefonisch unter 0800 10240005 problemlos meinen klarmobil-Vertrag gekündigt, Bestätigung kam nach 2 Minuten per mail, besser gehts nicht!



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