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    Kleingewerbe - Online Shop

    Hallo Zusammen,

    ein Freund und ich würden gerne einen Onlineshop eröffnen.

    Mir schwebt im Kopf mit einem Kleingewerbe zu starten.
    Ist es möglich eine Homepage zusammen zu Betreiben, also zu erstellen, sodass jeder Kleingewerbe anmelden kann und dann jeder die Steuerfeigrenze von 17.500€ nutzen kann?

    Anschließend

    Wenn es zum Umstieg zur Rechtsform kommt, ist dann noch jede Rechtsform frei wählbar, z.B. GmbH?

    Ist es möglich im Ausland ständig unter 22€ Warenwert zu bestellen, damit keine Zollkosten anfallen?

    Ich Danke euch

    Eingetragen mit der mydealz App für Android.

    25 Kommentare
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    GelöschterUser178172

    Lol, sorry aber wenn ihr sowas machen wollt, dann solltet ihr euch da schon richtig informieren, d.h. Anwalt und Steuerberater und nicht mydealz Forum^^

    Habt ihr denn ein Businessplan? Bezüglich Unternehmensgründung kannste dir auch mal Mini-GmbH anschauen.

    Beste Grüße

    Avatar

    GelöschterUser103875

    Wieso jeder?? Ihr gründet zusammen eine GbR.
    Umfirmierung ist jederzeit möglich.

    Kleingewerbe macht aber beim Import keinen wirklichen Sinn. Einfach auf die Regelung verzichten und die Einfuhrumsatzsteuer ist für euch ein durchlaufender Posten.

    Verfasser

    Heey,
    idee ist es mit dem Kleingewerbe das Modell zu testen und nicht direkt eine GmbH, sprich doppelte Buchhaltung und Jahresabschluss usw. zu machen.

    Ich frag hier und nicht beim Steuerberater, ich will doch nur wissen ob das prinzipiell möglich ist Waren unter 22€ zu kaufen..

    Groschendachs

    Heey,idee ist es mit dem Kleingewerbe das Modell zu testen und nicht direkt eine GmbH, sprich doppelte Buchhaltung und Jahresabschluss usw. zu machen.Ich frag hier und nicht beim Steuerberater, ich will doch nur wissen ob das prinzipiell möglich ist Waren unter 22€ zu kaufen..



    Meines Wissens nach gilt die 22€ Grenze nur für NICHTgewerbliche Bestellungen - wäre ja auch zu schön

    Groschendachs

    Heey, idee ist es mit dem Kleingewerbe das Modell zu testen und nicht direkt eine GmbH, sprich doppelte Buchhaltung und Jahresabschluss usw. zu machen. Ich frag hier und nicht beim Steuerberater, ich will doch nur wissen ob das prinzipiell möglich ist Waren unter 22€ zu kaufen..



    Exakt. Diese "Schweinchen Oberschlau"-Idee hatten vor dem TE wohl schon andere, weswegen es diese Einschränkung gibt. Sehr cool: Stelle mir gerade vor, wie er mit seinem Kumpel vor dem Internet sitzt und denkt "Geil, wir bestellen dann einfach jeden Tag 30mal was für 22 € und verkaufen es hier in DE teuer weiter."
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    GelöschterUser178172

    Spätestens jetzt sollte dir eigentlich klar sein, dass es hier der falsche Weg ist. Ich habe das auch erst vor kurzem gemacht und dir bleibt gar nichts anderes übrig als dich über seriöse Quellen zu informieren. Außerdem musst du einen Businessplan machen, du meinst vll. das klappt alles so wie du es dir gerade denkst, aber sei sicher, da gibt es noch so viele andere Faktoren und und und. Sowas muss echt gut geplant sein und da bringen eben nur seriöse Quellen was.

    Wenn du noch Geldgeber brauchst, dann geht es sowieso nicht anders.

    Verfasser

    Ich besitze sie kaufmännischen Kenntnisse alle,
    schade das das mit der Zoll Idee nicht funktioniert, das mit dem Businessolan weiß ich auch, den brauch ich fürs Kleingewerbe aber nicht.

    ..jetzt wäre noch die Frage mit den 2 Kleingewerben offen und wie der Umstieg auf eine Rechtsform funktioniert

    bartmz

    Habt ihr denn ein Businessplan?



    Ist zwar empfehlenswert, aber noch lange kein Muss. Für den TE wäre der Businessplan höchstens eine Machbarkeitsstudie. Denke eher nicht, dass der BP hier externe Faktoren ansprechen möchte. . ..

    Avatar

    GelöschterUser178172

    Groschendachs

    Ich besitze sie kaufmännischen Kenntnisse alle, schade das das mit der Zoll Idee nicht funktioniert, das mit dem Businessolan weiß ich auch, den brauch ich fürs Kleingewerbe aber nicht. ..jetzt wäre noch die Frage mit den 2 Kleingewerben offen und wie der Umstieg auf eine Rechtsform funktioniert


    Nimms mir nicht übel, aber du hast deine Idee doch nicht mal annähernd durchdacht. Und der Businessplan würde alle deine Fragen beantworten bzw. recht schnell aufzeigen, dass etwas funktioniert oder eben nicht.

    Schau dir doch das mal an und schau wie viele der Punkte du überhaupt beantworten kannst.

    Wenn du alle kaufmännischen Kenntnisse besitzen würdest, dann wüsstest du, dass du dir die Rechtsform aussuchen kannst wenn du die Voraussetzungen erfüllst. Aber du fragst ernsthaft ob ihr beide ein Kleingewerbe eröffnen könnt und dann den Shop zusammen betreibt um unter der Steuerfreigrenze zu bleiben.

    Sieh den Tatsachen doch mal ins Auge, nichts von dem was du dir vorstellst ist so in der Praxis umsetzbar.

    Wie viel Startkapital habt ihr denn?

    Die ihk berät auch im Einzelgespräch kostenlos.

    bartmz

    Spätestens jetzt sollte dir eigentlich klar sein, dass es hier der falsche Weg ist. Ich habe das auch erst vor kurzem gemacht und dir bleibt gar nichts anderes übrig als dich über seriöse Quellen zu informieren. Außerdem musst du einen Businessplan machen, du meinst vll. das klappt alles so wie du es dir gerade denkst, aber sei sicher, da gibt es noch so viele andere Faktoren und und und. Sowas muss echt gut geplant sein und da bringen eben nur seriöse Quellen was. Wenn du noch Geldgeber brauchst, dann geht es sowieso nicht anders.



    Ein Businessplan ist kein Muss. Er mag sinnvoll sein, wenn der Kollege nicht einem schnell wachsenden oder drehenden Trend folgen will. Will er dies, dann kann ein Businessplan sogar kontraproduktiv sein, weil Zeit und Energie darauf, statt auf das Produkt (z.B. bei Entwicklung einer App) verschwendet wird. Der Business-Plan ist insbesondere eine Rechtfertigung vor Banken und natürlich auch sich selbst. Ein Proof-of-Concept ist ein Business-Plan jedoch auch nicht, da insbesondere das Zahlenwerk nur auf Annahmen und Visionen basiert.

    Hört sich für mich so an, als wenn der TE einfach nur nebenbei paar China Sachen bei ebay verkaufen will.

    Avatar

    GelöschterUser178172

    Schnapperfuchs

    Ein Businessplan ist kein Muss. Er mag sinnvoll sein, wenn der Kollege nicht einem schnell wachsenden oder drehenden Trend folgen will. Will er dies, dann kann ein Businessplan sogar kontraproduktiv sein, weil Zeit und Energie darauf, statt auf das Produkt (z.B. bei Entwicklung einer App) verschwendet wird. Der Business-Plan ist insbesondere eine Rechtfertigung vor Banken und natürlich auch sich selbst. Ein Proof-of-Concept ist ein Business-Plan jedoch auch nicht, da insbesondere das Zahlenwerk nur auf Annahmen und Visionen basiert.


    Ja, da hast du absolut Recht. Allerdings würde dieser die Fragen des Threaderstellers ganz schnell beantworten und ihm aufzeigen, was mit einer Firmengründung bzw. Umsetzung einer Idee noch so alles verbunden ist. Wir können es auch gerne anders nennen, aber er wird noch nie auch nur ein Wort nieder geschrieben haben. Und glaub mir, das ist ein großes Problem. Vor allem sollte dann ja mal jemand über seine Gedanken drüber lesen und seine Meinung dazu geben. Dann lässt sich vieles klären, was für den Threadersteller womöglich ganz easy erscheint, aber in der Realität dann eben doch nicht so funktioniert. Und wenn man mal bedenkt, was er hier für Fragen stellt, dann ist das sicherlich keine schlechte Idee ;-)

    Wenn jetzt die Kernidee war, günstig Chinakram zu kaufen und mit 10% Gewinn hier in DE zu verticken, dann hat sich das leider jetzt schon erledigt.

    Groschendachs

    Ich besitze sie kaufmännischen Kenntnisse alle, schade das das mit der Zoll Idee nicht funktioniert, das mit dem Businessolan weiß ich auch, den brauch ich fürs Kleingewerbe aber nicht. ..jetzt wäre noch die Frage mit den 2 Kleingewerben offen und wie der Umstieg auf eine Rechtsform funktioniert


    Spätestens an diesem Punkt würde ich tatsächlich das Forum meiden und jede weitere Aussage etwas überdenken Wenn du bereits daran scheiterst, dich im Vorfeld selbstständig über solch Banalitäten zu informieren und grundlegende bewährte Konzepte zur Marktüberprüfung überspringen magst, dann lass es lieber sein

    Ist es möglich im Ausland ständig unter 22€ Warenwert zu bestellen, damit keine Zollkosten anfallen?


    Wozu braucht man dann deinen Onlineshop ? Bestellen kann auch jeder selber dort ...

    Ich hätte nie Gedacht das einmal wirklich zu sagen, aber warum machst du dich nicht einfach bei der örtlichen IHK schlau?
    Die bekommen von uns jährlich so viel Geld, da sollten deine Grundfragen kein Problem darstellen.

    Kleinunternehmer ist ein (Umsatz)steuerlicher Begriff. Er hat NICHTS mit der Rechtsform zu tun. Du kannst auch als Einzellunternehmer 1Mio umsetzen, dazu musst Du keine GmbH gründen. Als GmbH kannst Du aber kein Kleinunternehmer sein

    Eine Abmahnung und schon ist der ganze Spaß dahin. Lasst Euch im Vorfeld anwaltlich beraten

    41812

    Kleinunternehmer ist ein (Umsatz)steuerlicher Begriff. Er hat NICHTS mit der Rechtsform zu tun. Du kannst auch als Einzellunternehmer 1Mio umsetzen, dazu musst Du keine GmbH gründen. Als GmbH kannst Du aber kein Kleinunternehmer sein



    Doch auch eine GmbH kann Kleinunternehmer sein. Macht nur faktisch keiner.

    Ich glaube ehrlich gesagt bei dem aktuellen Kenntnisstand, den du bzw. ihr beide habt, werdet ihr schon an der anfangs monatlichen Umsatzsteuererklärung scheitern, sofern ihr auf die Kleinunternehmerreglung verzichtet. Bei Verzicht ist dies übrigens 5 Jahre bindend..

    Zu "ich besitze sie kaufmännischen Kenntnisse alle, ", muss man eigentlich nichts mehr hinzufügen 8), könnte auch ne Zeile von Kollegah, Farid Bang oder Bushido sein...

    Du hast also 3 Möglichkeiten:

    - Du machst das ganze einfach so nebenher, hoffst, dass das FA dir nicht auf die Schliche kommt und verdienst nen paar Euro im Monat
    - Du informierst dich grundlegend über die Abläufe hier in Deutschland, rechnest deine Idee durch, erforschst den Markt (auf einen Onlineshop muss ohne SEO überhaupt mal jemand draufkommen)
    - Du rennst zum Steuerberater, Anwalt oder Händlerbund lässt dir jede Menge Geld abnehmen, die den Breakeven für dein Unternehmen wahrscheinlich weiiiiit in die Zukunft rückt..

    Tonyday

    Ich glaube ehrlich gesagt bei dem aktuellen Kenntnisstand, den du bzw. ihr beide habt, werdet ihr schon an der anfangs monatlichen Umsatzsteuererklärung scheitern, sofern ihr auf die Kleinunternehmerreglung verzichtet. Bei Verzicht ist dies übrigens 5 Jahre bindend..



    wenn ich mich recht erinnere ist der Verzicht nicht bindend. Man kann jederzeit (zum nächsten Jahr, ansonsten viel Spaß beim Rückarbeiten der fehlenden Umsatzsteuerzahlungen im laufenden Jahr) auf Umsatzsteuer upgraden. Nur das zurückgehen geht glaub ich nicht so einfach. Da muss man dann glaub ich mehrere Jahre (5?)unter der Grenze liegen.

    Hallo,
    Keine Ahnung, wer dir erzählt hat, dass die 22 EUR Grenze nur für Privatleute ist, aber das stimmt nicht!
    22 EUR gilt für jeden.. Entsprechende Zollanträge auch für Gewerbliche findet man auf zoll.de

    Kleingewerbe ist möglich und könnt irh auch zu zweit anmelden (beim Gewerbeamt).Natürlich müsst ihr dem Finanzamt trotzdem eure Einnahmen (&Ausgaben) darstellen und entsprechende Erklärungen abgeben.

    Eine spätere Umfirmierung (z.B. GmbH) ist natürlich jederzeit möglich! Ihr könnt auch klein mit einer UG anfangen, die dann nach einer gewissen Kapitalisierungsphase in eine GmbH umgewandelt wird.

    Zoll: Ich bin mir nicht sicher, ob die Zollfreigrenze auch für Handelswaren gilt. Im Zweifel kann ich mir nicht vorstellen, dass das dauerhaft vom Zoll tolleriert werden wird. Mal davon abesehen, dass ihr bei ständig anfallenden Versandkosten mit euren Waren wahrscheinlich nicht wettbewerbsfähig sein werdet!

    VG

    Die Unternehmensform ist schon eine verdammt wichtige Entscheidung!
    Die (Voll)Haftung bei Einzelunternehmer oder Personengesellschaft bzw. auf das Firmenvermögen beschränkte Haftung bei Kapitalgesellschaften wie z. B. GmbH sollte überdacht werden - sowie die steuerlichen Auswirkungen!

    Eine UG wäre sicherlich eine bevorzugte Wahl evtl. auch eine Ltd.
    Aber dafür solltet ihr dann kein Fremdkapital brauchen, denn das gibts da - von den Bankstern - eher nur mit Bürgschaft, was es letztlich wieder obsolet machen würde...

    Ohne Fachleute (RA, Steuerberater) sowas ggf. mit Onlineshop aufzuziehen ist IMHO grob fahrlässig bzw. wird euch ordentlich Lehrgeld kosten (u. A. Abmahnungen, Widerrufsrecht, etc.)

    Gibt immer ein paar "besonders Schlaue", die es aber auch nicht auf den dauerhaften Unternehmenserfolg absehen, sondern letztlich eher auf das "schnelle Geld" ihrer Kunden aus sind und dann gleich die nächste Bude aufmachen. Das geht auch ne Weile ganz gut, da die Behördenmühlen (oft) langsam mahlen, aber irgendwann kommt dann das Dicke Ende.
    Dein/euer besonderer Freund wird sicherlich das FA werden, alleine schon wegen Umsatzsteuer etc. Auch der Zoll wird irgendwann Wind von euch bekommen und wehe, da ist was nicht ordentlich gelaufen....

    Verfasser

    Ich danke euch für die zahlreichen Ratschläge.
    Einen Businessplan sind wir bereits seit einigen Wochen am aufstellen.
    Diese Fragen haben uns nunmal beschäftigt, sodass ich diese hier ausformuliert habe.
    Das wir uns Rat beim Steuerberater und bei einem Rechtsanwalt holen ist selbstverständlich.
    Die Idee mit dem Kleingewerbe dient nur der Marktforschung bzw. der Marktbeobachtung unseres Vorhabens.
    Es lässt sich dann besser abschätzen, ob ein Umstieg in eine Firmierung aufgrund von Steuern und Zoll noch sinnvoll und rentabel ist.

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