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Kochlegastheniker - Vernünftige Studentenkochbücher?

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eingestellt am 1. Dez 2014
Ich bin gerade umgezogen und habe endlich eine vernünftige Küche mit viel Platz. Nur leider kann ich bis heute nicht kochen und die meisten "Studentenkochbücher" sind einfach mal Scheiße. Selbst für das einfachste Gericht wollen die gleich 10 Zutaten haben, aber gerade frische Kräuter sind für mich ein Graus, genauso wie sämtliche Salate. Denn man kriegt diese nur in Portionen welche ich alleine gar nicht aufbrauchen kann und so schmeiße ich nachher den Rest weg. Hat also jemand einen vernünftigen Tipp? Ich bin leider komplett unkreativ.

Ich meine LIDL/ALDI haben sowieso nicht die größte Auswahl, aber ich muss das mal als Beispiel heranziehen. Ich stand da letztens mit Brot, Käse, Butter und Apfelmuss an der Kasse, während das Mädel vor mir Bohnen, Schlagsahne, Schmelzkäse, Haferflocken, Zwiebeln, ... kaufte.

Fühlte mich mal wieder wie der hinterletzte Troll, was ich auch bin und nicht ändern kann, aber vielleicht habt ihr ja einige Hinweise.

Was ich übrigens auch ulkig finde ist das oft vorausgesetzte Kochgeschirr. Schaumlöffel? Schöpfkelle? Fünf verschiedene Schüsseln?

Ich kann Zucker von Salz unterscheiden und sogar Kuchen backen, aber die Leute machen sich ultrakrasse Sandwiches, Eintöpfe und irgendwelche gefüllten Brotlaibe. Da sitze ich dann mit meinem Apfelmuss und freue mich auf den nächsten Dünnschiss ...

  1. Diverses
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  1. Diverses
29 Kommentare

Kochbücher sind Mist. Kauf irgendwas, schmeiß es zusammen und würz es irgendwie. Es schmeckt fast immer

wie wäre es mit chefkoch.de? Kann man sich ja ein Rezept aussuchen ohne 10 Zutaten und Schaumlöffel...

TK-Kräuter kann man auch besser aufheben als frische und sind trotzdem fast wie frische :-)

Youtube-Videos - find ich eigentlich ganz cool

Verfasser

bebikater

Kochbücher sind Mist. Kauf irgendwas, schmeiß es zusammen und würz es irgendwie. Es schmeckt fast immer

Das klappt bei mir nicht und verbrennt mir am Ende noch. Habe schon Schritt für Schritt Rezepte aus der Familie aufgeschrieben und es trotzdem vergeigt.
sukk0r

wie wäre es mit chefkoch.de? Kann man sich ja ein Rezept aussuchen ohne 10 Zutaten und Schaumlöffel... TK-Kräuter kann man auch besser aufheben als frische und sind trotzdem fast wie frische :-)

Leider sind die Beschreibungen der einzelnen Schritte oft unzureichend. Die sind aber gerade bei Fleisch oft extrem wichtig, aus leidlicher Eigenerfahrung.
SnowmansFire

Youtube-Videos - find ich eigentlich ganz cool

Prinzipiell schon, aber dann müsste ich wissen was ich überhaupt suche.

Also ich wette es gibt irgendwo eine Seite oder ein Buch wo Lebensmittel stehen welche sich miteinander kombinieren lassen. So nach dem Motto: Die Sachen kannst du alle in einen Schinkenmantel packen.

Studentenkochkurs buchen und dort das Mädel von der Kasse wiedertreffen.

Verfasser

Arat

Studentenkochkurs buchen und dort das Mädel von der Kasse wiedertreffen.

Bin leider zumindest sozial ein Kellerkind, was sich auch nicht mehr ändern wird. Doch auch wenn ich jung sterben werde, so doch wenigstens mit einem gut gefüllten Magen.

Studentenkochbücher sind kacke. Nimm dir die richtigen Kochbücher vor. Fang hiermit an.

amazon.de/Bla…uch

Da sitze ich dann mit meinem Apfelmuss und freue mich auf den nächsten Dünnschiss ...


Hahaha xD Ich musste gerade so feiern

Denkst wirklich die anderen interresieren sich dafür was du kaufst? Das geht den meissten am Ar*** vorbei.
Kauf das was dir schmeckt und gut ist.

Admin

SnowmansFire

Youtube-Videos - find ich eigentlich ganz cool


This!

hartz4-kochen.de

Und guck das du Sachen kaufst, die du einfrieren kannst. So musst du nicht alles wegschmeißen, nur weil du mit dem Essen nicht hinterher kommst.

Wenn du zufällig ein wohlhabender Student bist kauf dir einen Thermomix. Das Ding macht fast alles alleine und es gibt Schrit für Schritt Anweisungen für "Dummys". Da kann man nichts falsch machen. An Zutaten kommt man aber einfach nicht vorbei wenn man selbst kochen will. Gewürze, Öl, Zwiebeln, Knoblauch.. etc. sollte man einfach immer da haben wenn man kocht.
Ansonsten bleibt nur Iglo und co. Tiefkühlzeugs

Erfahrungsgemäß kann ich dir sagen, dass du die Kochbücher nicht nutzen wirst. Viele sind einfach Mist, da entweder zu viele (exotische) Zutaten/ Gewürze benötigt werden oder aber so simple Sachen drinnen stehen, die kann man auch ohne Kochbuch (-> Toast Hawaii, belegtes Sandwich u. Ä.).
Chefkoch ist wirklich gut. Suche doch einfach mal nach Kartoffelgerichten, die sind sehr einfach. Außerdem kannst du tatsächlich viel mit Geschnetzeltem + Reis ausprobieren. Und wie man Fleisch richtig anbrät steht auch in nahezu keinem Kochbuch Einfach googlen, Videos auf YT anschauen, ...

Andi804

Wenn du zufällig ein wohlhabender Student bist kauf dir einen Thermomix. Das Ding macht fast alles alleine und es gibt Schrit für Schritt Anweisungen für "Dummys". Da kann man nichts falsch machen. An Zutaten kommt man aber einfach nicht vorbei wenn man selbst kochen will. Gewürze, Öl, Zwiebeln, Knoblauch.. etc. sollte man einfach immer da haben wenn man kocht. Ansonsten bleibt nur Iglo und co. Tiefkühlzeugs


Ein sehr wohlhabender Student muss es dann sein... wenn man mit normalen Kochbüchern oder step-to-step Anleitungen nicht klar kommt hilft wohl nur ein Kochkurs oder learning by doing oder noch mal zuhause einziehen und dann die Nachhilfe der Eltern im Kochen annehmen.
Und wer keine Sandwiches oder gefüllte Brotlaibe hinbekommt war wohl auch noch nicht all zu lange weg von zuhause und darf sich offiziell als "Mutterkind" betiteln lassen.
Ansonsten Nudeln mit Pesto....

Ein vernünftiges Kochbuch mit vielen Grundrezepten ist dieses.
Und falls man mal keine Ahnung hat, was man kochen soll, kann ich die Apps "Koch Droid", "iPasta DE" von Barilla und "Kochmamsell" empfehlen.
Ansonsten vlt einfach freeloads Deals mit Uncle Ben´s, Barilla und Miracoli bevorraten

bebikater

Kochbücher sind Mist. Kauf irgendwas, schmeiß es zusammen und würz es irgendwie. Es schmeckt fast immer



Und IMMER mit Käse überbacken :-)

ninemonkeys

Leider sind die Beschreibungen der einzelnen Schritte oft unzureichend. Die sind aber gerade bei Fleisch oft extrem wichtig, aus leidlicher Eigenerfahrung.


du darfst halt auch nicht erwarten, dass du dir ein steak in die pfanne haust und es beim ersten mal gleich schmeckt wie im sternerestaurant. kochen braucht nicht nur ein gutes rezept sondern auch übung.
ich würd mir an deiner stelle auch kein kochbuch kaufen, sondern chefkoch rezepte nehmen. wenn du rezepte nimmst, die sehr gut und oft bewertet sind, machst du selten was falsch. erstmal mit einfachen sachen anfangen wie nudelauflauf, thai-curry, gemüsepfanne mit kartoffeln, etc. Die spezielleren Ideen kommen dann von selbst. Du redest hier gleich von "mit Schinken ummanteln" etc. Sowas würde ich fürs erste einfach mal noch seinlassen.

Wenn du ernsthaft "Kochlegastheniker" bist, dann solltest du dir zunächst mal ein paar Grundlagen aneignen. Dafür gibts einige Möglichkeiten. Youtube wurde ja schon genannt. Wenn du ein iOS-Gerät hast kann ich die App "Kitchen Stories" sehr empfehlen.
Und als Buchvorschlag: Workshop Kochen vom GU Verlag
Bekommst du gebraucht für unter 4€ und ist ebenfalls sehr empfehlenswert.
Benutz bei Amazon die Funktion "Blick ins Buch" und schau da mal rein. Du bekommst eigentlich alle Garmethoden (von Kochen, Pochieren, Dünsten, Braten, Schmoren etc. pp.) gründlich erklärt - inkl. der notwendigen "Werkzeuge" und der jeweils geeigneten Lebensmittel. Außerdem gibt es einen großen Rezeptteil.

Natürlich brauchst du erstmal eine gewisse Grundausstattung für deine Küche. Kauf dir ein vernünftiges, großes Schneidebrett, 2 halbwegs anständige Messer (kleines Gemüsemesser und großes Kochmesser), 2 halbwegs anständige Töpfe, eine vernünftige Pfanne und noch ein bischen Kleinkram (Pfannenwender, Schneebesen, Nudelsieb, Sparschäler etc.).
Halbwegs anständig soll heißen: nicht den billigsten Müll aus 1mm starkem Blech. Solltest du problemlos merken wenn du mehr als ein Messer bzw. Topf in die Hand nimmst. Wobei das nicht heißen soll, dass die Dinge unbedingt teuer sein müssen. Die mittelpreisigen Sachen von IKEA reichen für den Anfang völlig aus.
Nur bei der Pfanne würde ich etwas genauer hinsehen was Bodenstärke und Beschichtung angeht, sonst hast du nicht lang Freude damit.

Dann noch ne Grundausstattung an Zutaten (Zwiebeln, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Kartotten, Lauch, sonstiges Gemüse das du magst, Eier, etwas Speck, halbwegs anständiges Öl, eine kleine Auswahl an Gewürzen, Mehl, evtl.Paniermehl, Zucker und dann nach Bedarf Käse und Fleisch) und du kannst so gut wie alles kochen.

Mein Tipp und zugleich ein guter Einstieg um die Kreativität in der Küche zu fordern... CHEFKOCH.DE ...

Kein Plan was man(n) kochen soll, kann, mag... dann einfach ein Blick in Vorratskammer, Kühlschrank, Gefrierfach und co. werfen. Nach dem eine Übersicht über vorhandene Vorräte bzw. Reste gegeben ist online nach Rezeptideen suchen. Dann mit etwas Mut ein Rezept nach belieben auswählen, dieses ggf. mit Mut auf die eigene Vorräte anpassen, und dann nachkochen

CHEFKOCH.DE liefert zudem auch noch Infos wie "Zeit/Aufwand" oder User-Bewertungen

Hier nun ein Beispiel wie ich so bei der Resteverwertung vorgehe: Google "chefkoch, reis, tomaten, schinken"

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Verfasser

Danke erstmal an alle Kommentatoren, ich werde mich mal etwas durchlesen, aber nicht auf jeden Kommentar antworten

Danke, aber Platz für eine Kühltruhe besitze ich leider nicht. Also zumindest der Aspekt fällt weg.

Definiere wohlhabend. Ich weiß was ein Thermomix kostet, aber das investiere ich dann doch lieber anders.

Jonge

www.hartz4-kochen.de Und guck das du Sachen kaufst, die du einfrieren kannst. So musst du nicht alles wegschmeißen, nur weil du mit dem Essen nicht hinterher kommst.

Andi804

Wenn du zufällig ein wohlhabender Student bist kauf dir einen Thermomix. Das Ding macht fast alles alleine und es gibt Schrit für Schritt Anweisungen für "Dummys". Da kann man nichts falsch machen. An Zutaten kommt man aber einfach nicht vorbei wenn man selbst kochen will. Gewürze, Öl, Zwiebeln, Knoblauch.. etc. sollte man einfach immer da haben wenn man kocht. Ansonsten bleibt nur Iglo und co. Tiefkühlzeugs

Andi804

Wenn du zufällig ein wohlhabender Student bist kauf dir einen Thermomix. Das Ding macht fast alles alleine und es gibt Schrit für Schritt Anweisungen für "Dummys". Da kann man nichts falsch machen. An Zutaten kommt man aber einfach nicht vorbei wenn man selbst kochen will. Gewürze, Öl, Zwiebeln, Knoblauch.. etc. sollte man einfach immer da haben wenn man kocht. Ansonsten bleibt nur Iglo und co. Tiefkühlzeugs

arg_meyer

Wenn du ein iOS-Gerät hast kann ich die App "Kitchen Stories" sehr empfehlen.

Sorry, ich bin vor fast 6 Jahren ausgezogen und wie du siehst habe ich überlebt, aber mehr auch nicht.

Habe ich, aber das was ich im iTunes Store sehe scheint doch eine eher gehobenere Küche zu sein. Aber was die Grundausstattung angeht bin ich wieder beim selben Problem. Für Auflauf brauche ich wieder eine Auflaufform und so geht das mit jeder einzelnen Speise weiter.

Messer, Töpfe, Pfannen, Sparschäler und Co. besitze ich ja, aber bei der Menge an Tools die man angeblich braucht, verarmt man ja komplett X)

Bleib beim Lieferservice!
Küche putzen macht keinen Spaß.

oepfi

Hier nun ein Beispiel wie ich so bei der Resteverwertung vorgehe:


Für die Resteverwertung bietet Chefkoch doch selbst schon eine Funktion an:

chefkoch.de/rez…php

Ich würde mich an deiner Stelle weiter an Chefkochrezepten versuchen. "Fachbegriffe" kann man googeln, den Rest lernt man durch Übung oder ist eh Geschmackssache.

Verfasser

oepfi

Mein Tipp und zugleich ein guter Einstieg um die Kreativität in der Küche zu fordern...

Ja und diese Zeitangabe z.B. ist einfach mal glatt gelogen. Denn alleine schon das Kochen der Nudeln (und ich weiß, dass man parallel arbeiten sollte) und die Vor-/Nachbereitung kosten mind. 20 Minuten Dann fängt wieder dieser Kräuter-/Gewürzparade an. Balsamico, Basilikum, Schnittlauch, Thymian, Knoblauch, Pfeffer, ... Ich weiß, dass ich mir da einen viel zu großen Kopf mache, aber ich sehe leider oft einfach nur den Aufwand und kann eben z.B. leider nichts wirklich einfrieren, weil ich keine Kühltruhe und kein riesiges Kühlfach besitze. Das wäre natürlich einfach, wenn ich für eine Woche kochen könnte und alles einfriere. Dann ist es mir auch gleich, wenn ich mal eine Stunde am Herd stehen würde. Doch seien wir mal realistisch. Ich esse vielleicht 5 Minuten lang und stehe dafür aber teilweise 40 Minuten in der Küche. Vielleicht ist das ein Einstellungsproblem, weil einige Leute das als "Spaß" betrachten, aber für mich ist das Essen innerhalb meiner vier Wände nur reine Triebbefriedigung.

Daher geht es mir mehr oder minder tatsächlich um Grundlagenwissen. Wie bereite ich was genau dazu? Was passt prinzipiell zu welchem Lebensmittel? Was kann ich parallel machen ohne Angst zu haben irgendwas zu versauen.

Was ich zum Beispiel liebe ist Plov:
reishunger.de/blo…nne

und dafür braucht man aber Fingerspitzengefühl. Wenn der Reis und die Fleischsorten (bis zu drei verschiedene) nicht genau richtig zubereitet werden, kann man das komplette Gericht gleich entsorgen

Das mit der Restverwertung klingt aber vernünftig. Nur besteht hier halt auch das Problem, dass mir dann die restlichen 93 Zutaten meist fehlen Und wenn man eine Zutat eingibt welche in kein Rezept passt, wird gleich die ganze Suchanfrage storniert. Ich brauche nur "Brot" hinzuzufügen und man findet fast nichts mehr.

ninemonkeys

Habe ich, aber das was ich im iTunes Store sehe scheint doch eine eher gehobenere Küche zu sein. Aber was die Grundausstattung angeht bin ich wieder beim selben Problem. Für Auflauf brauche ich wieder eine Auflaufform und so geht das mit jeder einzelnen Speise weiter. Messer, Töpfe, Pfannen, Sparschäler und Co. besitze ich ja, aber bei der Menge an Tools die man angeblich braucht, verarmt man ja komplett X)


Schau dir in der App eher die Rubrik "Küchentipps" an.

Und eine gewisse Grundausstattung ist halt einfach nötig. Das hat auch nichts mit "verarmen" zu tun. Wenn du nunmal Auflauf machen möchtest, dann brauchst du eben eine Auflaufform (denn ohne wirds schwierig). Eine einfache Auflaufform bekommst du in jedem Supermarkt für ca. 3€.

Ich verstehe ehrlich gesagt deine Einwände hier auch nicht so ganz. Entweder du willst selbst etwas kochen - dann brauchst du eben einige grundlegende Dinge, oder du willst eben nicht kochen und kommst ohne aus. Da wirst du dich schon entscheiden müssen.

ninemonkeys

diese Zeitangabe z.B. ist einfach mal glatt gelogen. Denn alleine schon das Kochen der Nudeln (und ich weiß, dass man parallel arbeiten sollte) und die Vor-/Nachbereitung kosten mind. 20 Minuten Dann fängt wieder dieser Kräuter-/Gewürzparade an. Balsamico, Basilikum, Schnittlauch, Thymian, Knoblauch, Pfeffer, ...


Also mal ernsthaft - ab dieser Stelle kann man deine Frage nach "Kochen lernen" ja wirklich nicht mehr ganz ernst nehmen.

Wie hast du dir das denn vorgestellt? Würd mich ernsthaft interessieren. Am sinnvollsten alles in 2min und ohne Gewürze, Zutaten und geignetes "Werkzeug"?

Und allein Nudeln kochen 20min mit Vor- und Nachbereitung? Ähem - was? oO

MyDeppenZ

...

Hi, diese Funktion kannte ich noch gar nicht... ein Test zeigt aber, dass beide Varianten auf nahezu das selbe Ergebnis hinaus llaufen

Verfasser

arg_meyer

Ich verstehe ehrlich gesagt deine Einwände hier auch nicht so ganz. Entweder du willst selbst etwas kochen - dann brauchst du eben einige grundlegende Dinge, oder du willst eben nicht kochen und kommst ohne aus. Da wirst du dich schon entscheiden müssen.

Du verstehst die Einwände nicht, weil du vielleicht gerne kochst. Genauso verstehe ich Menschen nicht die bei einem Rock-Konzert erstarren und es nicht mal fertigbringen zu klatschen.

Mein Problem sind einerseits die Zutaten, die entweder zu exotisch sind oder einfach schnell eingehen. Dann andererseits noch der Aufwand. Denn wenn irgendwo 20 Minuten steht, kann ich 100% der Zeit garantiert noch mal für die Vorbereitung und das Putzen drauf rechnen. Denn nicht alles kann man nebenbei machen. Dann esse ich 5 Minuten und das wars. Es ist halt bei mir so, dass ich z.B. nichts einfrieren kann. Daher kann ich eben auch (bis auf wenige Ausnahmen) nur kleinere Portionen kochen, was sich aber oft nicht zu lohnen scheint.

Ich meine Pizzateig zubereiten, Tomaten einkochen, etwas würzen und dann ab in den Alfredo Ofen ist ja nun wirklich kein Problem, aber da beschränkt sich die Arbeit auch auf die Teigzubereitung und das Anrühren der Sauce. Woanders muss ich aber noch Fleisch anbraten, Reis aufkochen, Gemüse dünsten, ... Mit eigener Familie würde es sich ja zumindest lohnen, wenn dann alle satt werden, aber ich habe nicht vor mir eine anzulachen

ninemonkeys

Ja und diese Zeitangabe z.B. ist einfach mal glatt gelogen. Denn alleine … Ja und diese Zeitangabe z.B. ist einfach mal glatt gelogen. Denn alleine schon das Kochen der Nudeln ...

Nun, eine schnelle, leckere und vor allem bequeme Alternative sind TK-Fertikbeutel von Frosta ( z. B. Hähnchen Curry, Nasi Goreng, Steakhouse Pfanne, Bratkartoffel Hähnchen Pfanne) in Kombination mit einer Tefal Actifry (z. B. diese hier).

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Tüte öffnen, Inhalt in die Actifry geben, Deckel schließen und Timer stellen (min. 10/ max. 15 Minuten), warten auf den Pip-Ton (ohne weiteres Zutun) und fertig ist ein leckeres Frostagericht. Nach dem "köcheln" die Pfanne, den Deckel sowie den Rührer in Spülmaschine geben oder von Hand spülen. Gefühlt wird so (je nach dem ) unter 1 bis 3 Minuten gekocht und abgespült

BTW:
• In der Actifry gelingen TK-Gerichte mit Reis, Kartoffel oder (geschnetzelem) Fleisch wirklich sehr gut. Nudelgerichte bzw. Gerichte mit Fisch (z. B. Lachs) habe ich jetzt noch nicht probiert, da traue ich dem Rührer bezüglich "Vermatschung" nicht so ganz über den Weg.
• In der Zeit in der man(n) auf den Pip-Ton wartet, kann man viele andere Dinge erledigen... z. B. noch einen Salat zubereiten, die Post durchsehen, sich umziehen, mit dem Haustier spielen, die Mama anrufen... u. v. m. Vorteil: man(n) ist nicht mit einem Pfannenrührer in der Küche an den Herd gebunden und nix kann anbrennen... sofern man den Pip-Ton achtet

Es gibt gerade ein Kochbuch und ein Backblech bei Aldi Süd, kosten beide je 9,95€. Das sind beides Grundlagen, da steht auch drin wie man Kartoffeln kocht...
Viel Erfolg.

War/bin auch Kochlegasteniker und kann nur immer wieder sagen: üben, üben!, ÜBEN!
Meinebessere Hälfte ist auch so eine, die sich ein Gericht ausdruckt und dann mit 20 neuen Gewürzen Ölen ect. an kommt, die man GARANTIERT für kein anderes Gericht mehr brauchen wird.
Ich habe mich da auf die vereinfachung spezialisiert.
Such dir ein leckeres Gericht raus und streiche die Sachen die zu freaki sind weg und ergänze es dann durch alternatives.
Paprikamark=Tomatenmark, Wurzelöl des Harabituskabaumes=Olivenöl, Wein=ein Spritzer essig
Beim abschmecken darf es dann auch durchaus auch mal noch etwas Pfeffer, Salz, Zucker oder von mir aus auch Maggi oder Brühe sein. Das Ergebnis Zählt.
Erstaunlich ist übrigens, dass wenn man irgendwie alles an Gewürzen rein gibt, was der normale Normhaushalt so her gibt, man durchaus brauchbare Ergebnisse erzielt.
Mut zur Würze sage ich da!
Um eine Auflaufform wirst du aber nicht herum kommen, denn das sind einfach gute leichte Gerichte, die man auch am Tag danach noch essen kann und praktischer geht es nun mal nicht und mit Käse über backen schmeckt doch eh alles.

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