Konsument gegen Produzent

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eingestellt am 30. Dez 2015
Nur als Lesetipp zu verstehen:

"Einkaufsverhalten und Arbeitsbedingungen hängen zusammen

Bedürftige haben kaum eine andere Chance, als in den Billigladen zu gehen. Aber der gemeine Mittelschichtmensch geht auf Schnäppchenjagd, damit ihm auch noch Geld fürs nächste Schnäppchen bleibt - "etwas egoistische Lebensstile" hat Papst Franziskus derlei neulich genannt, "die durch einen mittlerweile unhaltbaren Überfluss gekennzeichnet sind und oft ihrer Umgebung gegenüber gleichgültig sind". Manchmal auch sich selbst gegenüber: Wer in seiner Rolle als Konsument nur auf den Preis achtet, findet es als Produzent (also als Arbeitnehmer) womöglich unzumutbar, wie sein Arbeitgeber wegen sinkender Einnahmen Personal abbaut oder Vorgaben erhöht.

Einkaufsverhalten und Arbeitsbedingungen lassen sich nicht isoliert voneinander betrachten. Das Letzte, was man vom Mindestlohn erwarten darf, ist, dass er Mentalitäten ändern wird. Aber: "Der Mensch ist in Gefahr, zu einem bloßen Räderwerk herabgewürdigt zu werden", hat Franziskus auch gesagt. Und irgendwo muss man schließlich anfangen, da hineinzugreifen."

sueddeutsche.de/wir…372

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4 Kommentare

Wie so oft fast nichtssagend. Wer sich mit dem Thema beschäftigt hat ist schon längst weiter und dem Rest ist es egal.

Deal-Jäger

Die Lösung des Problems wäre, wenn jedes Land für den Eigenbedarf selbst anbauen und produzieren MUSS. Darüber hinaus sollte Luxusgüterankauf aus dem Ausland und Einfuhr solcher Güter saftig versteuert werden. Alle überschüssig produzierten Güter sollten zentral gesammelt und in Hungerhilfe kurzfristig investiert werden, um langfristig eine Infrastruktur weltweit gewährleisten zu können. Dies kann man auch nutzen um Anbauschwankungen und Ressourcen auf internationaler Ebene ausgleichen zu können. Dazu müssen leider Regierungen gestürzt & Länder stabilisiert werden und eine langfristig nutzbare und stabile Infrastruktur eingeführt werden, anstatt innereuropäisch Geld für Werbung rauszublasen, nur um die Konsumenten wie Insekten zum Licht zu führen und weiter zu verdummen. Wir werden von der Gesellschaft leider auf Egoismus gepolt und unser Hirn wird vollgeblasen mit unnötiger Werbung und Infos, die in uns auslösen, das anerzogene Konsumvakuum füllen zu wollen.

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Dein Kommentar liest sich wie eine Diagnose von Professor Ulrich Beck.

Deal-Jäger

vielpilstrinker

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Ich bin schon 28 Jahre auf dieser Welt...da brauche ich kein Studium um die Probleme zu erkennen. Ich frag mich nur warum die Mächtigen der Welt solche grundlegenden Dinge nicht erkennen...bzw. erkennen wollen. Wahrscheinlich um ein Sklavenvolk zu erschaffen #DeutschlandGmbH
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