Krankenkasse für Selbstständige

Da ich festgestellt habe, dass hier doch der ein oder andere Gewerbetreibende unterwegs ist möchte ich mal eine etwas andere Frage in den Raum werfen:

Ich bin sehr unschlüssig was die Krankenkassenwahl als Selbstständiger angeht. Das fängt schon damit an, ob es besser ist sich für Gesetzlich oder Privat zu entscheiden.

In jungen Jahren fahre ich wohl als Privatversicherter besser, doch was ist dann im Alter? Werden die Beiträge dort exponentiell wachsen und ich wäre lieber gleich bei der Gesetzlichen geblieben?

Mich würde eure Meinung interessieren, denn letzten Endes geht es mir darum die preislich attraktivste Möglichkeit zu wählen. Die Versorgung ist denke ich bei beiden ausreichend gut.

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7 Kommentare

Die Entscheidung für ein System (PKV oder GKV) ist so "teuer", dass du da doch eher mit einem Profi sprechen solltest. Das ist ja eine sehr individuelle Entscheidung und hat je nach Situation Vor- und Nachteile.

Ja im Alter wachsen die Beiträge extrem, besonders wenn es ins Rentenalter geht. Die "böse" Variante wäre aber sich erst Selbstständig zu versichern und sich dann wieder in die Gesetzliche zu schleichen. Geht am besten wenn z.B. deine Frau gesetzlich bleibt,dann können auch die Kinder über die Mutter in die gesetzliche, denn dort sind sie günstig, in der privaten kostet jedes Kind etwas.
Achso der Wechsel zurück muss bis spätestens 55 erfolgen und du musst in einem Jahr davor weniger verdienen, sollte aber mit einem Experten gut machbar sein das zu regeln. Ist aber natürlich gesellschaftlich gesehen nicht die feine Art.
finanztip.de/pkv…kv/

blubdidup

Die Entscheidung für ein System (PKV oder GKV) ist so "teuer", dass du da doch eher mit einem Profi sprechen solltest. Das ist ja eine sehr individuelle Entscheidung und hat je nach Situation Vor- und Nachteile.



Welchen Profi soll man da fragen? Die werden doch die PKV empfehlen wenn sie sie verkaufen können, bei denen gibts gute Provision

also das wurde mir recht einfach vorgerechnet...wenn man über einen bestimmten betrag verdient (waren so 55.000€ oder so), lohnt sich die PKV mehr. von daher habe ich jetzt eine anwartschaft für die PKV bei der barmenia abgeschlossen. die ist zwar etwas teurer, aber die bezahlen alles. und ohne Selbstbeteiligung. und in 1jahr, 3 monaten, habe ich dann auch das jahresgehalt, dass ich wechseln darf. war vor dem studium in der PKV bei der allianz, jetzt GKV und dann wieder zurück...

habe das über einen unabhängigen finanzberater gemacht. Haftpflicht, Krankenversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung.



Man sollte nicht auf Lücken im System kalkulieren, die einen einen 6-stelligen Betrag kosten können, wenn diese geändert werden. So gering ist die Gefahr ja nicht, da grad in der Gesundheitspolitik viele Änderungen erfolgen...

Frau = GKV ist auch nicht ausreichend, damit die Kinder in eine Familienversicherung können... Da müssen schon noch 2-3 weitere Punkte für erfüllt werden.

mila87

Die "böse" Variante wäre aber sich erst Selbstständig zu versichern und sich dann wieder in die Gesetzliche zu schleichen. Geht am besten wenn z.B. deine Frau gesetzlich bleibt,dann können auch die Kinder über die Mutter in die gesetzliche, denn dort sind sie günstig, in der privaten kostet jedes Kind etwas. Achso der Wechsel zurück muss bis spätestens 55 erfolgen und du musst in einem Jahr davor weniger verdienen, sollte aber mit einem Experten gut machbar sein das zu regeln. Ist aber natürlich gesellschaftlich gesehen nicht die feine Art. http://www.finanztip.de/pkv-rueckkehr-gkv/

blubdidup

Die Entscheidung für ein System (PKV oder GKV) ist so "teuer", dass du da doch eher mit einem Profi sprechen solltest. Das ist ja eine sehr individuelle Entscheidung und hat je nach Situation Vor- und Nachteile.



Für mich ist ein Verkäufer kein Experte... Aber gut, mögen andere anders sehen. Wer sich bei einem Versicherungsvertreter beraten lässt, wird sicher nur eine Empfehlung zu hören bekommen.

Aber ein selbstständiger wird in der Lage sein entsprechende Spezialisten aufzuspüren. So selten sind diese nicht, wobei man dort halt ein paar Euro zahlen muss und im Gegenzug dann analysiert welches Vorgehen am sinnvollsten ist.

PKV Ist was für Beamte mit Beihilfeanspruch oder Leute die auf lange Sicht bereit sind für den "Status" auch zu zahlen. Später ist ein Wechsel PKV zu GKV nicht bzw. teilweise nur umständlich möglich. Gewerbeabmeldung, In die Familienversicherung usw.

Ich stand vor kurzem genau vor der gleichen Frage und hatte genau die gleichen Gedankengänge wie Du. Nur zur Info, ich bin weiterhin gesetzlich versichert, obwohl die PKV günstiger wäre. Die Gründe für mich waren vor allem später Kinder aber auch sowas wie unkomplizierte Abwicklung. Ich denke, man sollte nicht unterschätzen dass mit der PKV auch der bürokratische Aufwand, da Du alle Rechnungen bei der PKV einreichen musst und nicht nu einfach deine Karte hinhälst. Das Thema Alter find ich auch nicht ohne und kenne Leute, die auch wieder zurückgewechselt sind. Das geht eigentlich recht gut wenn Du das vor dem 55 Lebensjahr machst Sehr passend trifft dieser Absatz das Problem:

Uneingeschränkt rät die Stiftung Warentest lediglich Beamten zu einem Wechsel in die PKV. Staatsdiener sind in einem festen Arbeitsverhältnis und erhalten genug Beihilfe für sich und Familienangehörige, um auch im Alter gut für die Beiträge gewappnet zu sein. Angestellte und Selbstständige tragen eine höhere Verantwortung, selbst vorzusorgen. Idealtypisch verfügt ein privatversicherter Selbstständiger oder Angestellter über ein regelmäßiges Gehalt und muss keine weiteren Familienmitglieder versorgen. Zum Zeitpunkt des Wechsel ist er nicht älter als 45 Jahre und ist in der Lage, um monatlich selbst einen Betrag über 200 Euro für die höheren Prämien im Alter zur Seite zu legen. Darüber hinaus macht ihm oder ihr der erhöhte Aufwand für das Einschicken der Rechnungen nichts aus.

- letzer Absatz hier Ich würd wirklich nur in die PKV gehen, wenn ich Beamter wäre Und die Berater werden Dir natürlich alles schön reden, die wollen ja auch etwas verdienen!

PS: Da die Preiserhöhungen immer stärker werden seit Jahren, kann man davon ausgehen, dass bei einem Regierungswechsel das System mit der privaten Vollversicherung ggf. auch einfach abgeschafft wird...Das fordern einige Parteien schon seit Jahren!

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