Krebsversicherung?

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eingestellt am 15. Nov 2019
Hat hier jemand eine Krebsversicherung abgeschlossen? Wenn ja bei welchem Anbieter und zu welchen Konditionen? Vielleicht gibt es sogar jemanden, bei dem der Leistungsfall leider eingetreten ist und der etwas über die Zahlungsmoral der Versicherung sagen kann?

Um ein Gegenargument gleich vorweg zu nehmen: Natürlich wäre eine BU oder eine Dread Disease Versicherung besser, nur leider bekommt die nicht jeder so ohne weiteres.
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inkognito15.11.2019 22:46

Wenn Du zu viel Geld hast schlag zu, ansonsten halte ich es mit den …Wenn Du zu viel Geld hast schlag zu, ansonsten halte ich es mit den Verbraucherzentrale, die diese Art von Versicherung ebenfalls als total unnötig erachten, da wird schön mit der Angst der Leute gespielt.Aber wenn Du schon so krank bist, dass Du nicht mal eine Dread Disease Versicherung bekommst, dann empfehle ich auch gleich den Abschluss einer Sterbegeldversicherung.


Es wird dort hauptsächlich das Marketing der Versicherer kritisiert, das teils suggeriert, man könnte sich mit so einer Versicherung "vor krebs schützen" oder eine bessere Therapie bekommen. Inhaltlich zum Versicherungsschutz und PLV habe ich noch kaum schlagkräftige Gegenargumente gelesen. Mir ist relativ egal, wie die Versicherer das vermarkten. Mir geht es darum, im Falle einer Krebserkrankung mit vorübergehender Berufsunfähigkeit den Verdienstausfall kompensieren zu können.

Den restlichen, unqualifizierten und unfassbar dummen Anteil deines Kommentars kannst du dir gerne sonstwo hinstecken.
Bearbeitet von: "chrhiller187" 15. Nov 2019
Ganz ernst gemeint, du kommst besser weg, wenn du einfach jeden Monat 300€ zur Seite legst (anlegen oder wirklich unters Bett legen, dass es nicht auf die Grundsicherung angerechnet wird) und dir das im Krebsfall selbst monatlich auszahlst.
Man muss nur stark genug sein in der „Ansparphase“ das Geld nicht anzufassen fürs neue Auto etc.
58 Kommentare
Wieso bekommt man nicht so einfach eine der von dir genannten Versicherungen?
Johannness_Johann15.11.2019 22:44

Wieso bekommt man nicht so einfach eine der von dir genannten …Wieso bekommt man nicht so einfach eine der von dir genannten Versicherungen?



weil jede wesentliche vorerkrankung, in meinem fall eine autoimmunerkrankung, den zugang zu einer solchen versicherung faktisch unmöglich macht.
Wenn Du zu viel Geld hast schlag zu, ansonsten halte ich es mit den Verbraucherzentrale, die diese Art von Versicherung ebenfalls als total unnötig erachten, da wird schön mit der Angst der Leute gespielt.
Bearbeitet von einem Moderator "unnötiger Kommentar" 16. Nov 2019
chrhiller18715.11.2019 22:46

weil jede wesentliche vorerkrankung, in meinem fall eine …weil jede wesentliche vorerkrankung, in meinem fall eine autoimmunerkrankung, den zugang zu einer solchen versicherung faktisch unmöglich macht.


Ahh ok, stimmt. Danke für die Antwort.
inkognito15.11.2019 22:46

Wenn Du zu viel Geld hast schlag zu, ansonsten halte ich es mit den …Wenn Du zu viel Geld hast schlag zu, ansonsten halte ich es mit den Verbraucherzentrale, die diese Art von Versicherung ebenfalls als total unnötig erachten, da wird schön mit der Angst der Leute gespielt.Aber wenn Du schon so krank bist, dass Du nicht mal eine Dread Disease Versicherung bekommst, dann empfehle ich auch gleich den Abschluss einer Sterbegeldversicherung.


Es wird dort hauptsächlich das Marketing der Versicherer kritisiert, das teils suggeriert, man könnte sich mit so einer Versicherung "vor krebs schützen" oder eine bessere Therapie bekommen. Inhaltlich zum Versicherungsschutz und PLV habe ich noch kaum schlagkräftige Gegenargumente gelesen. Mir ist relativ egal, wie die Versicherer das vermarkten. Mir geht es darum, im Falle einer Krebserkrankung mit vorübergehender Berufsunfähigkeit den Verdienstausfall kompensieren zu können.

Den restlichen, unqualifizierten und unfassbar dummen Anteil deines Kommentars kannst du dir gerne sonstwo hinstecken.
Bearbeitet von: "chrhiller187" 15. Nov 2019
Bist du selbstständig oder angestellt und hast Entgeltforzahlung / Krankengeld / Arbeitslosengeld in Höhe Krankengeld? Für letzteres dürfte doch eine Krankentagegeldversicherung helfen. Für ersteres auch. Wozu das Risiko nur auf eine mögliche Erkrankungsart beschränken?
Ganz ernst gemeint, du kommst besser weg, wenn du einfach jeden Monat 300€ zur Seite legst (anlegen oder wirklich unters Bett legen, dass es nicht auf die Grundsicherung angerechnet wird) und dir das im Krebsfall selbst monatlich auszahlst.
Man muss nur stark genug sein in der „Ansparphase“ das Geld nicht anzufassen fürs neue Auto etc.
Für eine vorübergehende Berufsunfähigkeit wäre es besser, Erpsarnisse anzuhäufen. Z.B. durch einen 450€ Job, Jobwechsel, Erbe/Familie, usw. Geringe Risiken wie 10.000€ oder 20.000€ sind es kaum wert zu versichern, weil man auch selbst an die Kohle kommen und sich dann die Versicherung sparen kann
StefanHebestreit15.11.2019 23:47

Bist du selbstständig oder angestellt und hast Entgeltforzahlung / …Bist du selbstständig oder angestellt und hast Entgeltforzahlung / Krankengeld / Arbeitslosengeld in Höhe Krankengeld? Für letzteres dürfte doch eine Krankentagegeldversicherung helfen. Für ersteres auch. Wozu das Risiko nur auf eine mögliche Erkrankungsart beschränken?



Auch eine Krankentagegeldversicherung ist mit umfassenden Gesundheitsprüfungen verbunden, ohne Gesundheitsprüfung oder mit Vorerkrankungen bekommt man da ebenfalls keinen sinnvollen Tarif.


Solear15.11.2019 23:48

Ganz ernst gemeint, du kommst besser weg, wenn du einfach jeden Monat 300€ …Ganz ernst gemeint, du kommst besser weg, wenn du einfach jeden Monat 300€ zur Seite legst (anlegen oder wirklich unters Bett legen, dass es nicht auf die Grundsicherung angerechnet wird) und dir das im Krebsfall selbst monatlich auszahlst. Man muss nur stark genug sein in der „Ansparphase“ das Geld nicht anzufassen fürs neue Auto etc.


torrbox15.11.2019 23:50

Für eine vorübergehende Berufsunfähigkeit wäre es besser, Erpsarnisse anz …Für eine vorübergehende Berufsunfähigkeit wäre es besser, Erpsarnisse anzuhäufen. Z.B. durch einen 450€ Job, Jobwechsel, Erbe/Familie, usw. Geringe Risiken wie 10.000€ oder 20.000€ sind es kaum wert zu versichern, weil man auch selbst an die Kohle kommen und sich dann die Versicherung sparen kann



Ich lege im Monat wesentlich mehr als 300 Euro zurück, wobei das hauptsächlich für einen (hoffentlich frühzeitigen) Ruhestand gedacht ist und hauptsächlich in ETFs steckt und somit nicht zu jedem Zeitpunkt zu einem sinnvollen Kurs verfügbar ist. Ob es wirklich sinnvoll ist, sich größere Mengen Bargeld unters Kopfkissen zu legen und der langsamen Entwertung zuzuschauen, bezweifle ich fast.
10.000 oder 20.000 Euro würde ich auch nicht extra versichern, bei 100.000 Euro kann man finde ich schon darüber nachdenken.
chrhiller18716.11.2019 00:11

Auch eine Krankentagegeldversicherung ist mit umfassenden …Auch eine Krankentagegeldversicherung ist mit umfassenden Gesundheitsprüfungen verbunden, ohne Gesundheitsprüfung oder mit Vorerkrankungen bekommt man da ebenfalls keinen sinnvollen Tarif.Ich lege im Monat wesentlich mehr als 300 Euro zurück, wobei das hauptsächlich für einen (hoffentlich frühzeitigen) Ruhestand gedacht ist und hauptsächlich in ETFs steckt und somit nicht zu jedem Zeitpunkt zu einem sinnvollen Kurs verfügbar ist. Ob es wirklich sinnvoll ist, sich größere Mengen Bargeld unters Kopfkissen zu legen und der langsamen Entwertung zuzuschauen, bezweifle ich fast. 10.000 oder 20.000 Euro würde ich auch nicht extra versichern, bei 100.000 Euro kann man finde ich schon darüber nachdenken.


Der einen Person ging es mit dem „Kopfkissen“ Geld eher darum, dass du Geld hast, wovon der Staat nichts weiß, da du im Fall der Fälle, zuerst dein gespartes aufbrauchen musst.
Zwergentyrann16.11.2019 00:17

Der einen Person ging es mit dem „Kopfkissen“ Geld eher darum, dass du Gel …Der einen Person ging es mit dem „Kopfkissen“ Geld eher darum, dass du Geld hast, wovon der Staat nichts weiß, da du im Fall der Fälle, zuerst dein gespartes aufbrauchen musst.


Das ist mir schon klar. Nur gibt es dafür nicht allzu viele Möglichkeiten, die keine Verluste mit sich bringen (die durch entgangene Zinseszinseffekte relativ hoch sein können) und nicht mit Steuerhinterziehung einhergehen. Auch da muss man abwägen.
chrhiller18716.11.2019 00:11

10.000 oder 20.000 Euro würde ich auch nicht extra versichern, bei 100.000 …10.000 oder 20.000 Euro würde ich auch nicht extra versichern, bei 100.000 Euro kann man finde ich schon darüber nachdenken.


Ist halt sinnlos, wenn man 100.000€ hat. Oder wenn man zwar 100.000€ Ausfall hat, aber die gar nicht braucht.
chrhiller18716.11.2019 00:11

Ob es wirklich sinnvoll ist, sich größere Mengen Bargeld unters Kopfkissen …Ob es wirklich sinnvoll ist, sich größere Mengen Bargeld unters Kopfkissen zu legen und der langsamen Entwertung zuzuschauen, bezweifle ich fast.


Im Zweifel ist es halt noch sinnloser, wenn du nicht erkrankst - was wir hoffen wollen. Denn dann ist die Kohle safe weg
Ich würd den Betrag monatlich anderweitig anlegen und keine Wette darauf eingehen, ob ich erkranke. Die Wette kann ich ja nur verlieren - entweder ich werd krank oder ich bekomme kein Geld. Nenn mich Abergläubisch, aber auf sowas hätt ich keine Lust.
Bearbeitet von: "lakai" 16. Nov 2019
torrbox16.11.2019 01:08

Ist halt sinnlos, wenn man 100.000€ hat. Oder wenn man zwar 100.000€ Aus …Ist halt sinnlos, wenn man 100.000€ hat. Oder wenn man zwar 100.000€ Ausfall hat, aber die gar nicht braucht.



wieso sollte es dann sinnlos sein? Ich denke, wenn ich an Krebs erkranken sollte, wäre ich schon froh, wenn neben den gesundheitlichen Strapazen nicht auch noch meine Ersparnisse wegschmelzen.
Mit einem guten Versicherer besteht die Möglichkeit, sollte der AG mitspielen, eine Berufsunfähigkeitsversicherung im Kollektiv ohne Gesundheitsfragen abzuschließen. Wäre natürlich sinnvoller, da umfassender.
hazzelnut16.11.2019 02:35

Mit einem guten Versicherer besteht die Möglichkeit, sollte der AG …Mit einem guten Versicherer besteht die Möglichkeit, sollte der AG mitspielen, eine Berufsunfähigkeitsversicherung im Kollektiv ohne Gesundheitsfragen abzuschließen. Wäre natürlich sinnvoller, da umfassender.



Stimmt, bietet mein Arbeitgeber aber leider nicht an. Bei Firmentarifen ohne Gesundheitsfragen zahlt die Firma in der Regel einen zusätzlichen Betrag an den Versicherer. Leider ist es als Arzt kaum möglich, einen Arbeitgeber zu finden, der das anbietet. Die Krankenhäuser haben für solche Späße leider kein Geld.
chrhiller18716.11.2019 01:54

wieso sollte es dann sinnlos sein? Ich denke, wenn ich an Krebs erkranken …wieso sollte es dann sinnlos sein? Ich denke, wenn ich an Krebs erkranken sollte, wäre ich schon froh, wenn neben den gesundheitlichen Strapazen nicht auch noch meine Ersparnisse wegschmelzen.



Weil man sich nur gegen absolute Extremfälle versichert, da das Versichern immer Geld kostet. Der Erwartungswert ist negativ.
Solear15.11.2019 23:48

Ganz ernst gemeint, du kommst besser weg, wenn du einfach jeden Monat 300€ …Ganz ernst gemeint, du kommst besser weg, wenn du einfach jeden Monat 300€ zur Seite legst (anlegen oder wirklich unters Bett legen, dass es nicht auf die Grundsicherung angerechnet wird) und dir das im Krebsfall selbst monatlich auszahlst. Man muss nur stark genug sein in der „Ansparphase“ das Geld nicht anzufassen fürs neue Auto etc.


Selten so einen Schwachsinn gelesen

Dann rechne mit das bitte einmal vor und sage mir genau in was du investiert.

Nehme an fondgebunden. Dann bitte mit Rendite und genauen Zeitpunkt, zu dem die"Erkrankung" Eintritt.

Scheint ja alles easy zu sein.

Verstehe echt nicht, wieso da nicht schon jeder selbst drauf gekommen ist
chrhiller18716.11.2019 00:27

Das ist mir schon klar. Nur gibt es dafür nicht allzu viele Möglichkeiten, …Das ist mir schon klar. Nur gibt es dafür nicht allzu viele Möglichkeiten, die keine Verluste mit sich bringen (die durch entgangene Zinseszinseffekte relativ hoch sein können) und nicht mit Steuerhinterziehung einhergehen. Auch da muss man abwägen.


Das wäre Sozialleistungsbetrug, nicht Steuerhinterziehung. Aber wenn es soweit kommt, dass du dann bspw. Alg2 Empfänger wirst, dann muss auch dein Auto mit nem Wert über 7500 Euro dran glauben etc., das kann man schlecht unter dem Kopfkissen verstecken.
Es ist keine Versicherung sondern eine Wette. Finanziell gesehen lohnt es sich wohl hab ich zumindest mal gehört.
Trotzdem ist jeder der sowas abschließt etwas Gaga
inkognito15.11.2019 22:46

Wenn Du zu viel Geld hast schlag zu, ansonsten halte ich es mit den …Wenn Du zu viel Geld hast schlag zu, ansonsten halte ich es mit den Verbraucherzentrale, die diese Art von Versicherung ebenfalls als total unnötig erachten, da wird schön mit der Angst der Leute gespielt.



Bei vielen deiner Kommentare frage ich mich, was Dich dazu bewegt, die Leute so anzufeinden und so „böse“ Dinge zu schreiben
Hinweis an die anderen User: hiermit meine ich nicht das oben aufgeführte Zitat, sondern den vom Moderator entfernten Teil, der in einem Zitat des TE nachgelesen werden kann.
Hallo @chrhiller187 auch ich möchte mich in die Reihe derer einreihen, die dir von dieser Art der Spezialversicherung abrät. Aber von den dummen Sprüchen will ich mich distanzieren.

Verbraucherschutzorganisationen warnen eben nicht nur vor der Werbund, sondern sagen auch klar, dass das Verhältnis zwischen Einsatz und Auszahlungswahrscheinlichkeit nicht gut ist.

Beispiel Finanztip:
"Was taugen Krebsversicherungen?
Seit einiger Zeit werben Versicherer mit Policen, die allein Schutz für den Fall einer Krebserkrankung versprechen. Die Anbieter Münchener Verein und Advigon locken Kunden mit der Erstattung von Kosten für teils umstrittener Vorsorgeuntersuchungen, die Kassenpatienten sonst selbst bezahlen müssten oder erst ab einer bestimmten Altersgrenze erstattet bekämen (sogenannte Individuelle Gesundheitsleistungen, kurz Igel). Dazu gehören beispielsweise Hautkrebs-Screenings oder Darmspiegelungen. Wird beim Versicherten Krebs diagnostiziert, bekommt er zudem eine Einmalzahlung von bis zu 10.000 Euro.

Würzburger und Interrisk ermöglichen eine höhere Versicherungssumme und verzichten dafür auf die Vorsorge-Bestandteile. Unabhängig von der genauen Ausgestaltung: Wir raten von solchen Versicherungen ab. Denn durch ihren Fokus auf eine einzige Krankheit ist die Absicherung zu stark eingeschränkt."

Gerade das von der Münchener ist absurd, da man diese 10.000€ im Falle des Falles lieber haben sollte - und falls nicht, wäre das ein gutes Sparziel bei dem die Versicherungszahlungen nur stören.

Natürlich kann es individuelle Gründe geben, die für Dich eine solche Absicherung notwendig erscheinen lassen. Vorerkrankungen in der Familie zum Beispiel.
Gerade wenn du aber aktull weit mehr als 3600€ pro Jahr zur Seite legst, dann solltest Du Dich auch ohne teure Versicherung absichern können. Mein Vorschlag wäre zum Beispiel, Dein Verlustrisiko beim Schadensfall im Börsencrash durch ein konservatives Verhältnis aus ETF- und Flex/Tagesgeld abzufedern.

Lass uns gerne an Deiner Entscheidung teilhaben!
Da statistisch gesehen jeder 2. im Laufe seines Lebens an Krebs erkrankt, halte ich die Versicherung schon für sinnvoll und überlege seit einiger Zeit, genau wie du, sie abzuschließen. Diese Krankheit ist so allgegenwärtig und macht mir tatsächlich Angst. Ich habe mehrfach im Familien- & Bekanntenkreis erlebt, welches Ausmaß diese Krankheit annimmt -selbst bei „Heilung“- dass ich froh wäre, im Falle des Falles zumindest finanziell abgesichert zu sein.
shany741016.11.2019 09:47

Da statistisch gesehen jeder 2. im Laufe seines Lebens an Krebs erkrankt, …Da statistisch gesehen jeder 2. im Laufe seines Lebens an Krebs erkrankt, halte ich die Versicherung schon für sinnvoll und überlege seit einiger Zeit, genau wie du, sie abzuschließen. Diese Krankheit ist so allgegenwärtig und macht mir tatsächlich Angst. Ich habe mehrfach im Familien- & Bekanntenkreis erlebt, welches Ausmaß diese Krankheit annimmt -selbst bei „Heilung“- dass ich froh wäre, im Falle des Falles zumindest finanziell abgesichert zu sein.


Das ist eine menschlich absolut verständliche, aber nicht wirklich sachdienliche Herangehensweise. Und das wissen die Versicherer auch und machen mit dieser Angst mächtig reibach. Nicht persönlich nehmen, meine Kritik geht gegen diese Versicherungen.

Nehmen wir die statistische Aussage, dass jeder zweite an Krebs erkrankt. Das ist schlimm, davor kann aber die Versicherung nicht schützen. Wichtig wäre die Statistik, wie viel Prozent schwer Erkranken und dadurch in eine finanzielle Notlage geraten die sie ohne Versicherung nicht stemmen könnten.

Und jetzt könnte man natürlich sagen "besser haben und nicht umbedingt brauchen als andersherum". Das Problem ist aber, dass euch das Geld das ihr hier verpulvert bei allen anderen Notlagen fehlt. Zum Beispiel im Alter, bei Multipler Sklerose oder - super häufige nicht versicherte Unfallart - nach einem Unfall im Haushalt.
shany741016.11.2019 09:47

Da statistisch gesehen jeder 2. im Laufe seines Lebens an Krebs erkrankt, …Da statistisch gesehen jeder 2. im Laufe seines Lebens an Krebs erkrankt, halte ich die Versicherung schon für sinnvoll und überlege seit einiger Zeit, genau wie du, sie abzuschließen. Diese Krankheit ist so allgegenwärtig und macht mir tatsächlich Angst. Ich habe mehrfach im Familien- & Bekanntenkreis erlebt, welches Ausmaß diese Krankheit annimmt -selbst bei „Heilung“- dass ich froh wäre, im Falle des Falles zumindest finanziell abgesichert zu sein.


Damit magst Du recht haben, aber in welchem Alter erkrankt man vermutlich an Krebs und was möchtest Du mit der Versicherung bezwecken?

Wenn ich die Versicherung habe um einen Ausfall meiner Arbeitskraft zu versichern, dann bringt die mir nur "bedingt" etwas, wenn ich mit 70 Jahren Krebs bekomme.

Dann kann ich Dir eine Statistik um die Ohren hauen wo gesagt wird... NUR 15% der BU Fälle sind wegen Krebs, ergo wären wenn man die Versicherung als "BU Ersatz" nimmt schon mal 85% der Fälle nicht abgedeckt!

Das Thema Versicherung ist hier meiner Meinung nach eh fehl am Platz, man sollte sich zuerst einen oder auch mehrere darauf spezialisierte Versicherungsleute aufsuchen. Gerade mit Vorerkrankungen ist es schwierig und oftmals unmöglich aber nicht immer unmöglich noch etwas zu machen. Leider ist es nicht so einfach die richtigen Leute für so etwas zu finden, die sich dann auch die Mühe machen anonymisierte Anfragen zu stellen.

Es gibt z.B.

1. immer mal wieder Aktionen von BU Anbietern mit vereinfachten Gesundheitsfragen, gab oder gibt es auch von der Allianz für Berufsgruppen wie Ärzte. Hier mal ein Beispiel für vereinfachte Gesundheitsfragen eines BU Anbieters


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2. Wie schon erwähnt Gruppenversicherungen für EU oder BU Rente sogar ohne Gesundheitsfragen, dafür mit Wartezeiten z.B. Schutz erst nach 5 Jahren Beitragszahlung

3. Dread Disease

4. Grundfähigkeitsvericherungen

etc. etc.

Ich kann da wirklich nur raten alles zu versuchen einen richtigen Schutz zu bekommen, anstatt einen pseudo Schutz, der nur in begrenzten Fällen zahlt.

Und nebenbei diese Ratschläge mit "Geld zurücklegen" ... wenn es dem TE um das Thema Absicherung der Arbeitskraft geht, je nachdem wie alt Du musst Du eine Menge Geld zurücklegen um das Gehalt der nächsten 20-30 Jahre ersetzen zu können, da kann eine stolze Summe zusammen kommen. Ich bezweifel, dass man dies mal eben so zur Seite legen kann.


Dread Disease?
Johannness_Johann16.11.2019 01:33

Das wäre Sozialleistungsbetrug, nicht Steuerhinterziehung. Aber wenn es …Das wäre Sozialleistungsbetrug, nicht Steuerhinterziehung. Aber wenn es soweit kommt, dass du dann bspw. Alg2 Empfänger wirst, dann muss auch dein Auto mit nem Wert über 7500 Euro dran glauben etc., das kann man schlecht unter dem Kopfkissen verstecken.


Es ging mir nicht um den Sozialleistungsbetrug. Wenn mich eine Krankheit so ruinieren würde, dass ich von Sozialleistungen leben müsste und ich eine geheime Geldreserve hätte, mit der ich mir quasi auf meine letzten Tage hin noch etwas schönes gönnen könnte, dann würde ich das ohne jeden Skrupel machen.

Es ging mir darum, dass man Geld nur schwer sinnvoll ohne Kenntnis des Staates anlegen kann, ohne dabei Steuerhinterziehung zu begehen. Denn eine verzinste Geldanlage ist immer abgeltungssteuerpflichtig und sobald du die zahlst, weiß der Staat von deinem Geld. Man müsste also schon beim Ansparen Steuerhinterziehung begehen, um nachher Sozialleistungsbetrug begehen zu können das ist mir dann schon ein bisschen zu asozial.

Alternative wäre dann eben tatsächlich Bargeld mit der entsprechenden Entwertung, wobei ich dann glaube, dass tatsächlich die Krebsversicherung sinnvoller sein könnte. Lieber zahle ich monatlich 40 euro an die versicherung mit dem risiko, am ende nichts davon zu haben als dass ich monatlich 300 euro bargeld unters kopfkissen lege, wovon in 30 jahren mehr als 40 euro wertverlust abgehen und zusätzlich zB ein Diebstahlrisiko besteht.

Alternative wäre vielleicht noch physisches Gold oder Sachwerte wie Sammlerstücke etc, aber auch da besteht ein Risiko, dass es zum Zeitpunkt des Bedarfs nicht sinnvoll zu veräußern wäre.
inkognito16.11.2019 10:15

Damit magst Du recht haben, aber in welchem Alter erkrankt man vermutlich …Damit magst Du recht haben, aber in welchem Alter erkrankt man vermutlich an Krebs und was möchtest Du mit der Versicherung bezwecken?Wenn ich die Versicherung habe um einen Ausfall meiner Arbeitskraft zu versichern, dann bringt die mir nur "bedingt" etwas, wenn ich mit 70 Jahren Krebs bekomme.Dann kann ich Dir eine Statistik um die Ohren hauen wo gesagt wird... NUR 15% der BU Fälle sind wegen Krebs, ergo wären wenn man die Versicherung als "BU Ersatz" nimmt schon mal 85% der Fälle nicht abgedeckt!Das Thema Versicherung ist hier meiner Meinung nach eh fehl am Platz, man sollte sich zuerst einen oder auch mehrere darauf spezialisierte Versicherungsleute aufsuchen. Gerade mit Vorerkrankungen ist es schwierig und oftmals unmöglich aber nicht immer unmöglich noch etwas zu machen. Leider ist es nicht so einfach die richtigen Leute für so etwas zu finden, die sich dann auch die Mühe machen anonymisierte Anfragen zu stellen.Es gibt z.B.1. immer mal wieder Aktionen von BU Anbietern mit vereinfachten Gesundheitsfragen, gab oder gibt es auch von der Allianz für Berufsgruppen wie Ärzte. Hier mal ein Beispiel für vereinfachte Gesundheitsfragen eines BU Anbieters[Bild] 2. Wie schon erwähnt Gruppenversicherungen für EU oder BU Rente sogar ohne Gesundheitsfragen, dafür mit Wartezeiten z.B. Schutz erst nach 5 Jahren Beitragszahlung3. Dread Disease4. Grundfähigkeitsvericherungen etc. etc.Ich kann da wirklich nur raten alles zu versuchen einen richtigen Schutz zu bekommen, anstatt einen pseudo Schutz, der nur in begrenzten Fällen zahlt.Und nebenbei diese Ratschläge mit "Geld zurücklegen" ... wenn es dem TE um das Thema Absicherung der Arbeitskraft geht, je nachdem wie alt Du musst Du eine Menge Geld zurücklegen um das Gehalt der nächsten 20-30 Jahre ersetzen zu können, da kann eine stolze Summe zusammen kommen. Ich bezweifel, dass man dies mal eben so zur Seite legen kann.



Da hast du recht, aber mit einer Erkrankung, die eine regelmäßige Medikamenteneinnahme erfordert, hat man tatsächlich keine Chance. Habe mich schon ausführlich informiert, risikovoranfragen stellen lassen, etc. Am Anfang heisst es vom vermittler immer „kein problem, da kriegen sie trotzdem was“, dann kommt ein angebot vom versicherer wie „doppelter beitragssatz, bu-schutz endet mit 48 jahren“ o.ä. Das spare ich mir dann tatsächlich lieber gleich, denn das risiko unter 48 längerfristig berufsunfähig zu werden halte ich für überschaubar.

an einen gruppentarif ganz ohne gesundheitsprüfung zu kommen ist für mich schwierig. Einige große unternehmen bieten das ihren mitarbeitern, aber die kommen für mich nicht als arbeitgeber in frage, bzw. nur dann, wenn ich meine klinische Tätigkeit als Arzt aufgebe, was ich nicht vorhabe.

grundfähigkeitsversicherungen habe ich noch nicht angefragt, bin mir aber ziemlich sicher, dass es dort genau das gleiche spiel sein wird.
Bearbeitet von: "chrhiller187" 16. Nov 2019
shany741016.11.2019 09:47

Da statistisch gesehen jeder 2. im Laufe seines Lebens an Krebs erkrankt, …Da statistisch gesehen jeder 2. im Laufe seines Lebens an Krebs erkrankt, halte ich die Versicherung schon für sinnvoll und überlege seit einiger Zeit, genau wie du, sie abzuschließen. Diese Krankheit ist so allgegenwärtig und macht mir tatsächlich Angst. Ich habe mehrfach im Familien- & Bekanntenkreis erlebt, welches Ausmaß diese Krankheit annimmt -selbst bei „Heilung“- dass ich froh wäre, im Falle des Falles zumindest finanziell abgesichert zu sein.



man muss sich allerdings Im klaren sein, dass der versicherungsschutz in der regel spätestens mit 70 jahren endet und viele krebserkrankungen erst danach auftreten. Selbst wenn du bis 70 versicherst, sind die beiträge schon recht hoch, ich selbst hatte für mich eher 60 oder 65 als endalter angedacht, um beiträge zu sparen.

rein rechnerisch kann es sich im durchschnitt natürlich nicht lohnen, die versicherung muss ja auch ihre ganze verwaltung finanzieren und zusätzlich noch gewinn machen. Aber es wäre eben im falle des falles schon eine sinnvolle finanzielle entlastung.
Happy.Tag16.11.2019 09:42

Hallo @chrhiller187 auch ich möchte mich in die Reihe derer einreihen, die …Hallo @chrhiller187 auch ich möchte mich in die Reihe derer einreihen, die dir von dieser Art der Spezialversicherung abrät. Aber von den dummen Sprüchen will ich mich distanzieren. Verbraucherschutzorganisationen warnen eben nicht nur vor der Werbund, sondern sagen auch klar, dass das Verhältnis zwischen Einsatz und Auszahlungswahrscheinlichkeit nicht gut ist.Beispiel Finanztip:"Was taugen Krebsversicherungen?Seit einiger Zeit werben Versicherer mit Policen, die allein Schutz für den Fall einer Krebserkrankung versprechen. Die Anbieter Münchener Verein und Advigon locken Kunden mit der Erstattung von Kosten für teils umstrittener Vorsorgeuntersuchungen, die Kassenpatienten sonst selbst bezahlen müssten oder erst ab einer bestimmten Altersgrenze erstattet bekämen (sogenannte Individuelle Gesundheitsleistungen, kurz Igel). Dazu gehören beispielsweise Hautkrebs-Screenings oder Darmspiegelungen. Wird beim Versicherten Krebs diagnostiziert, bekommt er zudem eine Einmalzahlung von bis zu 10.000 Euro.Würzburger und Interrisk ermöglichen eine höhere Versicherungssumme und verzichten dafür auf die Vorsorge-Bestandteile. Unabhängig von der genauen Ausgestaltung: Wir raten von solchen Versicherungen ab. Denn durch ihren Fokus auf eine einzige Krankheit ist die Absicherung zu stark eingeschränkt."Gerade das von der Münchener ist absurd, da man diese 10.000€ im Falle des Falles lieber haben sollte - und falls nicht, wäre das ein gutes Sparziel bei dem die Versicherungszahlungen nur stören. Natürlich kann es individuelle Gründe geben, die für Dich eine solche Absicherung notwendig erscheinen lassen. Vorerkrankungen in der Familie zum Beispiel. Gerade wenn du aber aktull weit mehr als 3600€ pro Jahr zur Seite legst, dann solltest Du Dich auch ohne teure Versicherung absichern können. Mein Vorschlag wäre zum Beispiel, Dein Verlustrisiko beim Schadensfall im Börsencrash durch ein konservatives Verhältnis aus ETF- und Flex/Tagesgeld abzufedern.Lass uns gerne an Deiner Entscheidung teilhaben!



Die gegenargumente sind auch hier wieder dieselben: erstattungsbetrag zu niedrig, vorsorgeuntersuchungen nicht sinnvoll oder von gkv (bin eh nicht gesetzlich krankenversichert) eh übernommen, schutz ist zu stark eingeschränkt.

Tatsächlich bieten aber alle versicherer die ich bisher angeschaut habe einen schutz bis 100.000 euro an und tarife, die unabhängig von irgendwelchen vorsorgeuntersuchungen sind. Und einen vollumfassenden schutz wie bei einer bu-versicherung bekomme ich eben nicht. Von daher sind die gegenargumente für mich relativ schwach.

man darf auch nicht vergessen: im falle einer krebserkrankung kann die krebsversicherung auch sinnvoller sein als eine bu-versicherung. Einige krebserkrankungen sind sehr gut therapierbar und ziehen nicht unbedingt eine bu nach sich. in dem fall geht man mit der bu versicherung leer aus, die krebsversicherung zahlt den vollen betrag. Man erspart sich zudem (hoffentlich) die rechtlichen auseinandersetzungen, die mit einer bu oft einhergehen. Ich habe schon des öfteren patienten mit fortgeschrittenem metastasiertem tumorleiden gesehen mit einer statistischen lebenserwartung unter 5 jahren, die vom gutachter noch sehr lange als voll berufsfähig eingestuft wurden.

hast du einen bürojob, dann setzt die BU nach gutachtermeinung überspitzt gesagt eben erst dann ein, wenn du die hände nicht mehr bis zur tastatur heben kannst. Oft ist dann der umweg über die psychische schiene nötig, aber der ist dann oft lang und anstrengend. Und ich kann mir schöneres vorstellen als in meinen vielleicht letzten lebensjahren einen rechtsstreit mit einer versicherung auszutragen.
Bearbeitet von: "chrhiller187" 16. Nov 2019
Ich krieg die die ganze Zeit angeboten, nachdem es bei mir festgestellt wurde... läuft -.-
Deutschland und seine Versicherungen.
Mach dich nicht verrückt. und spare das Geld lieber selber an als irgendeiner dubiosen Versicherung monatlich zu zahlen.
Was bringen dir Vorsorgeuntersuchungen? Im schlimmsten Fall wird eine Anfang des Jahres durchgeführt, ist negativ und in drei Monaten wird doch etwas bösartiges gefunden, weil es schnell gewachsen ist.

Was ich sagen will, du bist doch noch jung, genieß dein Leben und mach dich nicht verrückt.

Wenn ich mir jedoch so deine Diverses Historie angucke, wäre ein anderes Forum doch besser für deine Fragen. Sprich doch mit Ärzten wie hoch die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken ist, etc.
Bearbeitet von: "noname951" 16. Nov 2019
Unsinn
Bearbeitet von: "Zwergentyrann" 16. Nov 2019
noname95116.11.2019 13:11

Deutschland und seine Versicherungen.Mach dich nicht verrückt. und spare …Deutschland und seine Versicherungen.Mach dich nicht verrückt. und spare das Geld lieber selber an als irgendeiner dubiosen Versicherung monatlich zu zahlen.Was bringen dir Vorsorgeuntersuchungen? Im schlimmsten Fall wird eine Anfang des Jahres durchgeführt, ist negativ und in drei Monaten wird doch etwas bösartiges gefunden, weil es schnell gewachsen ist.Was ich sagen will, du bist doch noch jung, genieß dein Leben und mach dich nicht verrückt.Wenn ich mir jedoch so deine Diverses Historie angucke, wäre ein anderes Forum doch besser für deine Fragen. Sprich doch mit Ärzten wie hoch die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken ist, etc.



hm, danke für die antwort aber den thread gelesen hast du nicht wirklich oder?

1. vorsorgeuntersuchungen sind unter bestimmten umständen schon sinnvoll. Bei jüngeren Menschen insbesondere die Hautkrebsvorsorge. Bei älteren Menschen unbedingt auch die Darmkrebsvorsorge. Darmkrebs entwickelt sich in fast allen fällen sehr langsam, vom Polyp bis zur Entartung vergehen in der regel mehrere jahre. Durch vorsorge kann, einen guten Endoskopeur vorausgesetzt, ein sehr hoher Anteil der Darmkrebserkrankungen durch Polypenabtragung vermieden werden, bevor er überhaupt entsteht. Daher sollte man als Laie vorsichtig sein, wenn man von Vorsorgeuntersuchungen generell abrät.
Aber darum geht es hier gar nicht. Es geht um eine Versicherung, die im Falle einer Krebserkrankung eine festen Betrag auszahlt, unabhängig von irgendwelchen Vorsorgeuntersuchungen.

2. ich bin selbst arzt und ich kann mein statistisches risiko an krebs zu erkranken denke ich relativ gut einschätzen. Nur was hilft es dir, wenn du dann tatsächlich erkrankst, zu wissen, dass das risiko dafür vielleicht nur bei einem prozent lag? Rein von der statistik her kann sich keine versicherung für den versicherten lohnen, denn dann würde der versicherer den tarif so logischerweise nicht anbieten.
Zwergentyrann16.11.2019 13:23

[Bild] Falls es jemanden interessiert



Relevanter wäre ein Schaubild, das die Erkrankungswahrscheinlichkeit zeigt, nicht die Sterbewahrscheinlichkeit
chrhiller18716.11.2019 13:26

Relevanter wäre ein Schaubild, das die Erkrankungswahrscheinlichkeit …Relevanter wäre ein Schaubild, das die Erkrankungswahrscheinlichkeit zeigt, nicht die Sterbewahrscheinlichkeit


Ja gut(:I Da hast du wohl recht haha
chrhiller18716.11.2019 13:23

hm, danke für die antwort aber den thread gelesen hast du nicht wirklich …hm, danke für die antwort aber den thread gelesen hast du nicht wirklich oder?1. vorsorgeuntersuchungen sind unter bestimmten umständen schon sinnvoll. Bei jüngeren Menschen insbesondere die Hautkrebsvorsorge. Bei älteren Menschen unbedingt auch die Darmkrebsvorsorge. Darmkrebs entwickelt sich in fast allen fällen sehr langsam, vom Polyp bis zur Entartung vergehen in der regel mehrere jahre. Durch vorsorge kann, einen guten Endoskopeur vorausgesetzt, ein sehr hoher Anteil der Darmkrebserkrankungen durch Polypenabtragung vermieden werden, bevor er überhaupt entsteht. Daher sollte man als Laie vorsichtig sein, wenn man von Vorsorgeuntersuchungen generell abrät. Aber darum geht es hier gar nicht. Es geht um eine Versicherung, die im Falle einer Krebserkrankung eine festen Betrag auszahlt, unabhängig von irgendwelchen Vorsorgeuntersuchungen.2. ich bin selbst arzt und ich kann mein statistisches risiko an krebs zu erkranken denke ich relativ gut einschätzen. Nur was hilft es dir, wenn du dann tatsächlich erkrankst, zu wissen, dass das risiko dafür vielleicht nur bei einem prozent lag? Rein von der statistik her kann sich keine versicherung für den versicherten lohnen, denn dann würde der versicherer den tarif so logischerweise nicht anbieten.


Facepalm, Arzt und dann so Fragen.

Ich Rate von Vorsorgeuntersuchungen gar nicht ab, nur eine Untersuchung ist nur so gut wie der Arzt, der die durchführt. Das sind auch nur Menschen und es kann etwas übersehen werden oder es tritt erst später auf.

Du als Arzt müsstest doch die Syptome aus dem FF kennen, wenn bei dir etwas nicht stimmt.
Wie eine „suspekte Stelle“ auf der Haut aussehen sollte, müsstest du auch im Studium gelernt haben.

in welcher Fachrichtung machst du deinen Facharzt?
Bearbeitet von: "noname951" 16. Nov 2019
noname95116.11.2019 13:37

Facepalm, Arzt und dann so Fragen.Och Rate von Vorsorgeuntersuchungen gar …Facepalm, Arzt und dann so Fragen.Och Rate von Vorsorgeuntersuchungen gar nicht ab, nur eine Untersuchung ist nur so gut wie der Arzt, der die durchführt. Das sind auch nur Menschen und es kann etwas übersehen werden oder es tritt erst später auf.Du als Arzt müsstest doch die Syptome aus dem FF kennen, wenn bei dir etwas nicht stimmt.Wie eine „suspekte Stelle“ auf der Haut aussehen sollte, müsstest du auch im Studium gelernt haben.in welcher Fachrichtung machst du deinen Facharzt?



Den Facepalm kann ich nur zurückgeben. Selbst für einen Laien sind deine Vorstellungen vom Nutzen oder Nichtnutzen von Vorsorgeuntersuchungen, von Symptomen von Krebserkrankungen und von deren Krankheitsdynamik extrem naiv. Aber noch mal: Es geht hier gar nicht um Vorsorgeuntersuchungen, von daher verstehe ich nicht, was die Diskussion darüber überhaupt soll.
chrhiller18716.11.2019 12:14

Da hast du recht, aber mit einer Erkrankung, die eine regelmäßige M …Da hast du recht, aber mit einer Erkrankung, die eine regelmäßige Medikamenteneinnahme erfordert, hat man tatsächlich keine Chance. Habe mich schon ausführlich informiert, risikovoranfragen stellen lassen, etc. Am Anfang heisst es vom vermittler immer „kein problem, da kriegen sie trotzdem was“, dann kommt ein angebot vom versicherer wie „doppelter beitragssatz, bu-schutz endet mit 48 jahren“ o.ä. Das spare ich mir dann tatsächlich lieber gleich, denn das risiko unter 48 längerfristig berufsunfähig zu werden halte ich für überschaubar.an einen gruppentarif ganz ohne gesundheitsprüfung zu kommen ist für mich schwierig. Einige große unternehmen bieten das ihren mitarbeitern, aber die kommen für mich nicht als arbeitgeber in frage, bzw. nur dann, wenn ich meine klinische Tätigkeit als Arzt aufgebe, was ich nicht vorhabe.grundfähigkeitsversicherungen habe ich noch nicht angefragt, bin mir aber ziemlich sicher, dass es dort genau das gleiche spiel sein wird.



Regelmäßige Medikamenteneinnahme ist überall eigentlich wie du schon sagst das KO Kriterium oder halt mit entsprechenden Aufschlägen behaftet.

Schon Mal über den Marburger Bund versucht ob es dort Gruppenverträge gibt, sofern du dort Mitglied bist?

Zumindest beim Krankentagegeld gibt es Anbieter, die auch ohne gesundheitsfragen versichern.

Natürlich immer entsprechend in der Höhe begrenzt.

Ich denke Mal es geht dir ja in erster Linie um die Einmalzahlung um erkrankungsbedingte Ausfälle abfedern zu können.
inkognito16.11.2019 14:08

Regelmäßige Medikamenteneinnahme ist überall eigentlich wie du schon sagst …Regelmäßige Medikamenteneinnahme ist überall eigentlich wie du schon sagst das KO Kriterium oder halt mit entsprechenden Aufschlägen behaftet.Schon Mal über den Marburger Bund versucht ob es dort Gruppenverträge gibt, sofern du dort Mitglied bist?Zumindest beim Krankentagegeld gibt es Anbieter, die auch ohne gesundheitsfragen versichern.Natürlich immer entsprechend in der Höhe begrenzt.Ich denke Mal es geht dir ja in erster Linie um die Einmalzahlung um erkrankungsbedingte Ausfälle abfedern zu können.



Guter Vorschlag mit dem Marburger Bund. Es gibt dort tatsächlich Gruppentarife, auf die ein kleiner Rabatt gewährt wird. Auch die kommen allerdings leider nicht ohne Gesundheitsfragen aus.
Ich bin privat krankenversichert und habe über meine PKV auch eine private Krankentagegeldversicherung in Höhe des gesetzlichen Krankentagegeldes.
Krankentagegeldversicherungen ohne Gesundheitsfragen richten sich soweit ich das bisher gefunden habe ausschließlich an GKV-Mitglieder und sind in ihrer Höhe sehr begrenzt. Ein Krankentagegeld von 600 Euro ist in 20 Jahren inflationsbereinigt ja allenfalls noch ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Über das Versorgungswerk besteht für alle Ärzte eine gewisse Pflichtabsicherung auch bezüglich Berufsunfähigkeit, allerdings ist leider auch hier der Betrag sehr überschaubar und die Voraussetzungen für die Zahlung sehr hoch.
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