Leasing ist nix für privat - oder doch? Leasing für Einsteiger

77
eingestellt am 30. MärBearbeitet von:"jobe"
Liebe Foristi,

ich gestatte mir mal einen Beitrag zum Thema Leasing zu verfassen - ja, das ist sehr riskant. Mir aber egal, weil ich das zeitlich überholte oder auch rechnerisch und inhaltlich falsche Stammtischgeschwurbel in den Leasingthreads einfach nicht mehr ertragen kann.

Die uralten Aussagen „Leasing lohnt sich nur für Firmen“ oder „Danach gehört mir ja nichts“ und derlei Weisheiten aus der Mottenkiste sind mit der Transparenz und Konkurrenz aus dem Internet längst passé (oder waren schon immer Schwachsinn) – und geistern trotzdem noch am Stammtisch in der Dorfkneipe von Adalbert zu Kevin. Und von Kevin zu Schantalle, die dann ihr trendig-lila-pinkfarbenes Haar ins lokale "Autohaus Klauknecht und Scherbel" schwingt und dort dem grinsenden, pommadigen Verkäufer die Geschichte vom Pferd abkauft - samt überteuerter Gebrauchtkarre.
Kevin und Schantalle kann geholfen werden. (Nix gegen Kevin und Schantalle!)

Rechenbeispiele kommen weiter unten.

Vorab aber ein paar wiederkehrende Fragen, die dem einen oder anderen Leasing-Neuling weiterhelfen könnten. Wichtig: wie immer im Leben gibt’s Ausnahmen, darum ist das Untenstehende allgemeiner Natur und kann im Einzelfall (!) auch mal anders sein. Selbst denken ist also nie ein Fehler.

Übrigens, merken:
Brutto = Mehrwertsteuer (MWSt) /Umsatzsteuer (USt) + Netto
Netto = Brutto – MWSt/USt

Privatverbraucher => MWSt
Gewerbe => USt
Brauchen wir weiter unten noch.
Los geht’s.

Was ist Leasing?

Manche vergleichen Leasing mit einer Miete, das kommt im Großen und Ganzen auch hin. Man erkauft sich das Recht, das Fahrzeug zu nutzen, als wäre es das eigene (wichtig!).

Beim Leasing zahlt man manchmal eine Einzel- oder Sonderzahlung und immer einen fest vereinbarten monatlichen Beitrag in festgesetzter Höhe. Nach der vereinbarten Vertragszeit (meist 36 Monate, manchmal weniger, manchmal mehr) gibt man das Fahrzeug zurück. Man muß das Fahrzeug übrigens nicht übernehmen.

Unterschieden wird zwischen Restwert- und Kilometerleasing. Beim Restwertleasing steht ein vereinbarter Restwert im Vertrag, den das Fahrzeug der Bank beim Weiterverkauf bringen muß. Wird der Restwert nicht erzielt, zahlt der Kunde den Differenzbetrag. Die Bank verlagert also das Verkaufsrisiko komplett auf den Käufer. Aus meiner Sicht ist diese Art Vertrag etwas für Leute, die sich gern lächelnd quer über den Tisch ziehen lassen – ich kenne zumindest kein Szenario und auch kein Angebot, bei dem sich das auch nur ansatzweise rechnet. Deshalb gehe ich nicht weiter drauf ein und empfehle dringend: Finger weg.

Entscheidend ist immer, das ganze Paket zu betrachten, denn im Grunde geht es für den Leasingnehmer (dich!) darum, den Wertverlust über die Leasingzeit möglichst nicht vollständig zu übernehmen - die Autobanken haben genug Geld, oder?

Wer ist eigentlich mein Vertragspartner?

Fast immer irgendeine Bank, meist die des Herstellers. Das Autohaus ist in der Regel lediglich mit der Abwicklung betraut.

Kann ich das Auto anschließend kaufen, wenn ich möchte?

Kommt drauf an. Fragen ist immer kostenlos.
Manche Privatverträge haben auch eine sog. Andienungsklausel. Dann darf dir das Autohaus die Kiste zum Kauf anbieten und du mußt es nehmen, wenn der Marktwert hinhaut.
Bei mir selbst haben z.B. weder BMW noch Audi davon Gebrauch gemacht.

Wer einen Gewerbevertrag hat und das Fahrzeug in den Büchern führt, sollte das mit der Übernahme übrigens tunlichst bleiben lassen. Es könnte wegen möglicher Steuervorteile später Probleme mit dem Finanzamt geben – klingt verrückt, ist aber so.
Näheres erklärt dir bei Bedarf der Steuerberater, das würde hier zu weit führen.

Kommen beim Leasing noch weitere Kosten dazu?

Definitiv, ja. NATÜRLICH!
Im Grunde kommen alle Kosten dazu, die du bei einem gekauften Auto auch hättest. Zulassung, Reifen, Service, Benzin, Waschanlage, Versicherung, Verschleißteile, Verschleißreparaturen, Wartung, Wischwasser, TÜV, AU und all das Zeug.
(Ausnahmen sind sog. All-In-Leasings oder zumindest Verträge mit Wartungs-/Verschleißoption. Aber auch das ist nicht die Regel - noch nicht.)

Übrigens ist beim Neuwagenleasing über die Gewährleistung hinaus eine Garantieverlängerung (je nach Risikofreudigkeit) eine ganz passable Sache.

Achtung, fiese Falle: fast alle Angebote beinhalten eine sog. „Bereitstellungsgebühr“ oder die „Überführung“ oder irgendeine anderweitig getarnte Zahlung in unerklärlicher Höhe. An der verdient das Autohaus meist ziemlich gut. Ganz böse Falle vor allem bei Verträgen mit kurzer Laufzeit – guckst du weiter unten, rechnest du selbst.

In dieser Hinsicht ist Leasing also nicht günstiger als ein Auto zu kaufen. Versicherungsmäßig ist es übrigens fast immer so, dass der Vertrag eine Vollkasko fordert.
Das ergibt auch Sinn, denn im Vertrag steht ja, dass du zum Ende ein Auto mit dem Kilometerstand soundso zurückzugeben hast. Blöd halt, wenn du die Bude selbstverschuldet an eine Leitplanke gefaltet hast – da wäre dann nix mehr zurückzugeben. Und (wie gesagt selbstverschuldet) die Kosten dafür müßtest du tragen. Du sicherst dich also lediglich gegen dein eigenes Pech ab.
Ist im Grund also nicht anders als würdest du ein neues Auto kaufen: wenn du nicht die Kohle hast, direkt ein neues zu kaufen, schließt du eine Vollkasko ab.

Was ist der ominöse Leasingfaktor (LF)?

Um irgendeine Vergleichs- und Einschätzungsgrundlage für die Angebote zu haben, muß man vergleichbare Zahlen verwenden.
Da die Preise zeitlich und lokal extrem schwanken und die Ausstattungsvarianten zahllos sind, wird hierfür die Hersteller-UVP genutzt.

Ja, ich weiß, das gilt hier als Tabu, ist aber tatsächlich die einzig bewertbare Grundlage, um das Angebot eines Händlers aus dem südlichen Hintertupfing mit dem eines Händlers aus dem hohen Norden vergleichen zu können.
Nimm es einfach hin – ist halt so.

Die Vergleichbarkeit ist übrigens auch der Grund, weshalb man fast immer Angaben auf der Vergleichsgrundlage von 10.000 km jährlicher (!!!!!!) Laufleistung und 3jähriger Vertragsdauer findet. Man kann fast immer mehr Kilometer vereinbaren, selten weniger. Wer das nächste Mal danach fragt, muß eine Saalrunde in der Dorfkneipe ausgeben! Ich kontrolliere!

Bei der Laufzeit geht manchmal weniger, manchmal mehr, manchmal geht nichts zu ändern. Den Händler fragen macht hier klug. Zumindest tut es nicht weh.

Abkürzungen:
  • LF = Leasingfaktor
  • R = monatliche Rate
  • SZ = Sonder-/Einmal-/Wieauchimmergetarnte Zahlung
  • LZ =Laufzeit
  • LP = Listenpreis

Die Berechnung läuft so:
  • Mit SZ: LF = (R + (SZ/LZ)) / LP * 100
  • Ohne SZ: LF = R/LP*100

Es gelten beim Leasingfaktor folgende Orientierungen:
  • > 1 lohnt nicht
  • 1,0 – 0,8 naja
  • 0,8 – 0,6 gut
  • 0,6 – 0,4 sehr gut
  • < 0,4 extrem gut

Das sind, wie gesagt, Orientierungen und hängt immer u.a. von der Marke und der Klasse ab. Bei Porsche darfst du z.B. unter 1,0 schon mal genauer hinschauen. Bei Volvo oder MB z.B. ist 0,8 schon ziemlich gut (0,7 dementsprechend sehr gut), bei anderen lohnt sich das Warten trotz 0,7er Faktor. Es kommt also immer drauf an.

Sehr schön erklärt hier (danke @sonygucker)

Was ist denn nun bei der Rückgabe?

Kommt auf dich an und darauf, wie du mit der Bude umgegangen bist.

Die Mär, dass die Händler sich jedes noch so kleine Kratzerchen vergolden lassen und die Karre aussehen muß wie neu, ist definitiv aus der Sturm- und Drangzeit von Opa Horst. Also aus den 1960er Jahren. (Oder das Erlebnis eines Typen, der immer noch glaubt, ein Diesel lohne sich erst ab 30000km/Jahr (Party!).)

Inzwischen haben fast alle Marken ihre vorgegebenen Kriterien, die dir ein guter Händler auch mitgeben wird und diese Kriterien sind auch im Netz zu finden.Tante Google hilft dir gern. Die Erlebnisse in Foren sind da übrigens mit Vorsicht zu genießen - wer keinen Streß hatte, schreibt das meist nicht irgendwo rein.

Es wird einfach ein bestimmungsgemäßer Gebrauch und eine vernünftige Behandlung vorausgesetzt.
Wenn du Kinder hast, sollten sie ihre Pommes ohne Mayo oder draußen essen. Sollte deine Frau ihre Wut auf dich und deine Nebenschnalle mit einem Hammer an deinem Auto auslassen – nein, das ist nicht bestimmungsgemäß. Wenn du deinen PKW beim Hausbau als Stein-, Beton- und Kiestransporter benutzt, paßt auch das nicht zusammen.
Wenn du regelmäßig Bretter aus dem Baumarkt spazieren fährst, legst du eben eine Decke drum – fertig. Hast du einen Hund, benutze eine Matte oder besser einen Käfig. Benutze das Auto einfach so pfleglich, als würde es dir gehören und schon hast du keine Probleme.

Bei der Rückgabe ist es übrigens wie beim Verkauf eines PKW: laß es professionell aufbereiten, das ist immer von Vorteil.

Eigene Erfahrungen nach 4 Leasingläufen mit wechselnden Firmen: Keine Probleme, wenn man
  • pfleglich umgeht
  • freundlich, aber korrekt ist
  • weiß, was der Händler darf und was nicht
  • für selbst verursachte Schäden einsteht (ein Marderbiß z.B. oder eine Schlüsselspur an der Tür)

Insgesamt habe ich keine ernstzunehmenden Diskussionen gehabt und mußt nur die genannten beiden Punkte zahlen – das war völlig okay.
Schau dir einfach die folgenden Links an und du wirst feststellen, dass es sogar legitim ist, das Auto zu benutzen. Benutzung hinterläßt nunmal Spuren.

(Noch entspannter ist man natürlich mit einer geeigneten Rechtsschutzversicherung und befreundetem Anwalt in der Hinterhand, aber das ist wieder ein anderes Thema.)

Ich will darauf auch nicht weiter im Detail eingehen, weil es echt müßig ist.
Opa Horst hatte damals vielleicht andere Erfahrungen, aber die sind Geschichte und inzwischen gibt’s tausende Urteile zum Thema. Das wissen auch die Firmen inzwischen und in Zeiten von SocialMedia setzt sich keine ohne Not einer einschlägigen Urteils-Aktennummer aus.

Und sag Opa Horst am Stammtisch bei Gelegenheit mal, dass sich die Zeiten geändert haben und er sich seine hornalten Geschichten klemmen kann.

(Und ja, ich kenne auch einen Nachbarn, der kennt einen, dessen Hund kennt einen Hund, dessen Herrchen eine Tante hat, die mal hörte usw.)

Und sonst so?

Immer aufpassen, dass man Brutto und Netto nicht durcheinanderschmeißt, sowas passiert bevorzugt nachts. (danke @Const )

Ein Unternehmer kann meist die USt absetzen, für private Endverbraucher fällt in jedem Falle die MwSt an. Beide betragen 19% des Nettopreises, kommen also u.U. noch drauf.
Wer also jetzt zum Amt trabt, sich einen Gewerbeschein holt und den Nettopreis kalkuliert, guckt dann doof aus der Wäsche. Wenn du nämlich keine USt-Verrechnung machen kannst, bleiben die 19% bei dir kleben.

_____________________________________

Letzlich ist Leasing immer eine ganz persönliche Entscheidung, die von unheimlich vielen Faktoren abhängt:

  • Hab ich überhaupt regelmäßig die Kohle für die Leasingraten?

  • Wie wichtig ist mir persönlicher Besitz?
  • Wie wichtig ist mir Status? (Es gibt Leute, die als Freelancer nicht mit einem Kleinwagen vorfahren können, obwohl sie nur innerorts unterwegs sind. Echt, das gibts.)
  • Will ich genau dieses Auto in dieser Ausstattung?
  • Wie ist das Angebot am Markt gerade?
  • Muß ich sehr viel fahren?
  • Brauche ich ein absolut zuverlässiges Auto oder ist es kein Ding, wenn ich mal liegenbleibe? (Stichwort Mobilitätsgarantie und Ersatzfahrzeug)
  • Kann ich selbst schrauben oder kenne ich jemanden, der meine 7 Jahre alte Bude für schmales Geld wartet oder gar wieder in Gang bringt?
  • Ist es mir wichtig, neue Technik zu fahren oder paßt mir auch ein älteres Modell mit allen Vor- und Nachteilen?
  • ...

_____________________________________

Wenn jemandem noch was fehlt: ein freundlicher (zumindest aber höflicher) Hinweis und ich ergänze bei Gelegenheit.
Zusätzliche Info
Diverses
Beste Kommentare
Verfasser
Achtung:
Ich habe die Angaben zu Listenpreis, Brutto oder Netto usw nicht geprüft.
Auch Diskussionen über die Maschine, Diesel ja/nein und so weiter bitte mal außen vor lassen.
Es geht hier nur und ausschließlich um das Prinzip dahinter.

___________

Hier ein Beispiel, das man ziemlich genau anschauen muß, um dann festzustellen, dass es relativ gut ist:

Volvo V 90


(403 + (990/24)) / 56000 * 100 => 0,79

Klingt erstmal nicht so übermäßig prall, hat aber drei Haken - zwei miese und einen für Richtig-Leser guten.

Positiv: Zuerst mal hat man hier die Servicekosten dabei. Wer die Preise beim Service solcher Autos kennt, kann hier mal locker gesparte 500 Tacken sehen - eher etwas mehr. Ich lasse die mal aus der Rechnung raus, wollte es aber erwähnt haben.

LF 0,79 ist für Volvo und dazu allgemein in der Fahrzeugklasse relativ gut.

Blöd ist hier leider die "Sonderzahlung" von knapp tausend Glocken, die sich nur auf eine nur relativ kurze Laufzeit verteilt.
Ohne diese Sonderzahlung wäre der LF schonmal bei 0,72 - was für Volvo sehr gut ist, vor allem in der Fahrzeugklasse.

Krasses Kriterium ist aber der nötige Nachweis eines Fremdfabrikats seit mindestens 6 Monaten.

Nicht zu bewertender Aspekt ist die recht kurze Laufzeit.
Manchem paßt das, manchem nicht.

Fazit:
Wer diese Fahrzeugklasse oder genau dieses Auto mit dieser Ausstattung sucht, in zwei Jahren in Timbuktu einen neuen Job antritt (oder eben gern immer mal was anderes fährt), gerade eine Bude anderen Fabrikats fährt (das darf auch ein Leasingauto sein, das demnächst zurückgeht!), macht einen recht guten Griff.

Und, wie immer das wichtigste Fazit: genau lesen.

________________________
Persönliche Anmerkung:

Jahaaaa, Autos sind immer emotionale Objekte.
Wer rechnet, objektiviert sich selbst und nimmt damit dem Verkäufer das wichtigste Beschißmittel: den Haben-Wollen-Effekt.

Wenn mein nächster Vertrag nicht schon eingetütet wäre, würde ich hier wohl echt nachdenken.
Bearbeitet von: "jobe" 31. Mär
Verfasser
Ein weiteres Beispiel (der entsprechende Deal vom Dezember hier)
Und nochmal: es geht hier weder um Status oder irgendwas anderes - es geht allein um den Preis.

Das war zwar ein Angebot für Gewerbetreibende, aber solche Sachen gibt's durchaus ab und zu auch für Privatiers.
Der Vergleichbarkeit halber rechne ich das mal in Bruttozahlen um (Faktor 1,19), der Einfachheit halber runde ich konservativ - also auf.


Citroen C3 Aircross

(95 / 27300) * 100 => 0,35

Das Besondere: hier sind Wartung und Verschleiß bereits enthalten, man kann also jedwede Art von Verschleiß (Reifen, Scheibenwischer, Öl, Service etc.) für die Laufzeit damit abdecken. Über die Laufzeit fallen zwei Services an, allein dafür lohnt sich das Ganze. Dieses sog. "FreeDrive a la Carte Business" kostet etwa 20€/Monat. Damit kommen wir auf folgende Rechnung:

(75 / 27300) * 100 => 0,27

Das ist ein sensationell günstiges Angebot, viel preiswerter kann man eigentlich nur Auto fahren, wenn man es vom Opa Horst oder der Mutti hingestellt bekommt - was ab einem bestimmten Alter kaum noch realistisch ist.
Bearbeitet von: "jobe" 31. Mär
Verfasser
Wann rechnet sich Leasing denn nun?

Wie bereits erwähnt, hängt das von vielen Faktoren ab.
Ich machs mal am eigenen Beispiel fest, laßt also bitte Diskussionen jenseits des Themas weg: ich plane und lease genau so, weil ich es genau so will und brauche.
Bei der Rechnung lasse ich alle steuerliche Aspekte außen vor, weil die eh nicht für Privatleute gelten.

Momentan fahre ich einen A4, monatliche Leasingzahlung 300€, Leasingdauer 4 Jahre. Diesel, Laufstrecke 20000km/Jahr. Kein Service inklusive. (Versicherung, Wartungs- und Betriebskosten können wir bis hierher vernachlässigen, weil ich sie bei einem Kauf auch hätte zahlen müssen.)
Die Kiste kostet neu etwa 45000€. Bezahlt haben werde ich am Ende 14400€ an Raten.

Unterstellen wir mal, ich hätte beim Kauf gut verhandelt (das war 2014), hätte ich den A4 für etwa 37000€ bekommen.
Jetzt soll die Karre weg, weil ich nicht mehr so viel fahren muß. Angesichts Dieselgate und der allgemeinen Lage würde ich für das Auto im privaten Markt etwa 17000€ bekommen, denn ich bin Optimist (Beispiel hier, das kommt alles so ziemlich hin). Die Rechnung wäre folgende: Anschaffung (37000) abzüglich Verkaufspreis (17000) = effektiver Wertverlust (20000).
Die vier Jahre hätten mich also etwa 20000€ gekostet, beim Leasing habe ich 14400€ bezahlt, also schonmal 5600€ weniger.
Lohnt sich also bis hierher.

Würde ich das Auto weiterfahren, relativiert sich das Ganze (ich unterstelle ab jetzt mal Laufleistungen von 10000km/Jahr, mehr wird es hoffentlich nicht mehr).
Nach 8 Jahren würde ich, optimistisch wie ich bin und ohne das Dieselthema, etwa 13000€ bekommen.

Bisher kostet mich die jährliche Wartung im Durchschnitt etwa 500€ und das wird nicht weniger.
Wenn man nun bedenkt, dass z.B. bei 110000km ein ziemlich umfangreicher Service dran ist, kann ich schonmal knapp 1000€ dafür einplanen, dazu kommen dann die üblichen Reparaturen an Fahrwerk, Bremsen usw. Wenn man das in einer freien Werkstatt machen läßt, ist das etwa 20% billiger - eine Haufen Geld zahlt man trotzdem.

Und genau jetzt kommt das Individuelle ins Spiel:
Ich muß mich auf mein Auto verlassen können, also lasse ich es warten, denn ich kann das nicht selbst tun.
Erfahrungen aus der Vergangenheit haben mir gezeigt, dass das Ganze im Durchschnitt jährlich mit etwa 1200€ zu Buche schlägt, Reifen und solches Zeug fällt ja auch noch an. In 4 Jahren sagen wir daher mal 5000€.
Also, neue Rechnung über 8 Jahre:
Anschaffung (37000) - Verkaufspreis (13000) = 24000 Wertverlust, dazu 4 Jahre Wartung und Verschleiß (5000) = Gesamtkosten etwa 29000€. Vergleiche ich das mit der Leasingrate der ersten vier Jahre (8*12*300) , kommt das ziemlich genau aufs gleiche raus. Aber, und das ist der entscheidende Punkt, das Risiko für Reparaturen und Ausfälle liegt voll bei mir. Außerdem fahre ich inzwischen ein Auto, das eben 8 Jahre alt ist.

Wenn mir das egal ist, ich selbst schrauben kann (ich meine richtg, nicht bloß Reifen umhängen und solches Zeug), die Zeit und die Ausstattung dafür habe, günstig an die Teile komme, sollte ich das Auto weiterfahren. Aber nur dann!

Ich selbst habe mich entschlossen, das nicht zu tun, sondern oben genannten Citroen zu leasen.
Ist kein Audi, ich weiß. Da ich aber nur ab und zu was zum hin- und herrutschen in der Gegend brauche (im Keller steht für Urlaube und lange Strecken noch der Bolide meiner Holden), repräsentieren muß ich auch nicht mehr, das Ding genügt mir also vollauf.

Für mich rechnet sich das dann so:
Effektiv würde mich der Audi weiter etwa 300€/Monat kosten, siehe oben. Das macht auf die kommenden zwei Jahre ca 7000€. Zahlen werde ich etwa 2500€. 4500€ weniger, die dann im Urlaub extra verbraten kann. Oder in ein neues Motorrad investieren, je nachdem.
Verschleiß und Wartung sind mir dann auch Rille, denn die sind bereits abgedeckt.
Für mich also klar die bessere Wahl.
___________________________

So, ist wieder viel Text, aber vielleicht ist dem einen oder anderen damit geholfen.
Wie gesagt, es spiegelt eine für mich passende Rechnung.

Ich hoffe aber, damit zumindest die pauschale Aussage, Leasing würde sich nur gewerblich lohnen, mal ad absurdum geführt zu haben. Ebenso der Unfug, dass einem ja danach nichts gehört.
Was nützt mir das Eigentum an einer 8 Jahre alten Kiste, wenn mich dann die Reparaturen auffressen?

Es kommt sehr konkret auf die Umstände, Bedürfnisse und vor allem auf das konkrete Angebot an. Und das alles muß sich jeder selbst zusammenrechnen.
Bearbeitet von: "jobe" 31. Mär
Blocker für inhaltlich falsches Stammtischgeschwurbel
77 Kommentare
Verfasser
Achtung:
Ich habe die Angaben zu Listenpreis, Brutto oder Netto usw nicht geprüft.
Auch Diskussionen über die Maschine, Diesel ja/nein und so weiter bitte mal außen vor lassen.
Es geht hier nur und ausschließlich um das Prinzip dahinter.

___________

Hier ein Beispiel, das man ziemlich genau anschauen muß, um dann festzustellen, dass es relativ gut ist:

Volvo V 90


(403 + (990/24)) / 56000 * 100 => 0,79

Klingt erstmal nicht so übermäßig prall, hat aber drei Haken - zwei miese und einen für Richtig-Leser guten.

Positiv: Zuerst mal hat man hier die Servicekosten dabei. Wer die Preise beim Service solcher Autos kennt, kann hier mal locker gesparte 500 Tacken sehen - eher etwas mehr. Ich lasse die mal aus der Rechnung raus, wollte es aber erwähnt haben.

LF 0,79 ist für Volvo und dazu allgemein in der Fahrzeugklasse relativ gut.

Blöd ist hier leider die "Sonderzahlung" von knapp tausend Glocken, die sich nur auf eine nur relativ kurze Laufzeit verteilt.
Ohne diese Sonderzahlung wäre der LF schonmal bei 0,72 - was für Volvo sehr gut ist, vor allem in der Fahrzeugklasse.

Krasses Kriterium ist aber der nötige Nachweis eines Fremdfabrikats seit mindestens 6 Monaten.

Nicht zu bewertender Aspekt ist die recht kurze Laufzeit.
Manchem paßt das, manchem nicht.

Fazit:
Wer diese Fahrzeugklasse oder genau dieses Auto mit dieser Ausstattung sucht, in zwei Jahren in Timbuktu einen neuen Job antritt (oder eben gern immer mal was anderes fährt), gerade eine Bude anderen Fabrikats fährt (das darf auch ein Leasingauto sein, das demnächst zurückgeht!), macht einen recht guten Griff.

Und, wie immer das wichtigste Fazit: genau lesen.

________________________
Persönliche Anmerkung:

Jahaaaa, Autos sind immer emotionale Objekte.
Wer rechnet, objektiviert sich selbst und nimmt damit dem Verkäufer das wichtigste Beschißmittel: den Haben-Wollen-Effekt.

Wenn mein nächster Vertrag nicht schon eingetütet wäre, würde ich hier wohl echt nachdenken.
Bearbeitet von: "jobe" 31. Mär
Verfasser
Ein weiteres Beispiel (der entsprechende Deal vom Dezember hier)
Und nochmal: es geht hier weder um Status oder irgendwas anderes - es geht allein um den Preis.

Das war zwar ein Angebot für Gewerbetreibende, aber solche Sachen gibt's durchaus ab und zu auch für Privatiers.
Der Vergleichbarkeit halber rechne ich das mal in Bruttozahlen um (Faktor 1,19), der Einfachheit halber runde ich konservativ - also auf.


Citroen C3 Aircross

(95 / 27300) * 100 => 0,35

Das Besondere: hier sind Wartung und Verschleiß bereits enthalten, man kann also jedwede Art von Verschleiß (Reifen, Scheibenwischer, Öl, Service etc.) für die Laufzeit damit abdecken. Über die Laufzeit fallen zwei Services an, allein dafür lohnt sich das Ganze. Dieses sog. "FreeDrive a la Carte Business" kostet etwa 20€/Monat. Damit kommen wir auf folgende Rechnung:

(75 / 27300) * 100 => 0,27

Das ist ein sensationell günstiges Angebot, viel preiswerter kann man eigentlich nur Auto fahren, wenn man es vom Opa Horst oder der Mutti hingestellt bekommt - was ab einem bestimmten Alter kaum noch realistisch ist.
Bearbeitet von: "jobe" 31. Mär
Verfasser
Wann rechnet sich Leasing denn nun?

Wie bereits erwähnt, hängt das von vielen Faktoren ab.
Ich machs mal am eigenen Beispiel fest, laßt also bitte Diskussionen jenseits des Themas weg: ich plane und lease genau so, weil ich es genau so will und brauche.
Bei der Rechnung lasse ich alle steuerliche Aspekte außen vor, weil die eh nicht für Privatleute gelten.

Momentan fahre ich einen A4, monatliche Leasingzahlung 300€, Leasingdauer 4 Jahre. Diesel, Laufstrecke 20000km/Jahr. Kein Service inklusive. (Versicherung, Wartungs- und Betriebskosten können wir bis hierher vernachlässigen, weil ich sie bei einem Kauf auch hätte zahlen müssen.)
Die Kiste kostet neu etwa 45000€. Bezahlt haben werde ich am Ende 14400€ an Raten.

Unterstellen wir mal, ich hätte beim Kauf gut verhandelt (das war 2014), hätte ich den A4 für etwa 37000€ bekommen.
Jetzt soll die Karre weg, weil ich nicht mehr so viel fahren muß. Angesichts Dieselgate und der allgemeinen Lage würde ich für das Auto im privaten Markt etwa 17000€ bekommen, denn ich bin Optimist (Beispiel hier, das kommt alles so ziemlich hin). Die Rechnung wäre folgende: Anschaffung (37000) abzüglich Verkaufspreis (17000) = effektiver Wertverlust (20000).
Die vier Jahre hätten mich also etwa 20000€ gekostet, beim Leasing habe ich 14400€ bezahlt, also schonmal 5600€ weniger.
Lohnt sich also bis hierher.

Würde ich das Auto weiterfahren, relativiert sich das Ganze (ich unterstelle ab jetzt mal Laufleistungen von 10000km/Jahr, mehr wird es hoffentlich nicht mehr).
Nach 8 Jahren würde ich, optimistisch wie ich bin und ohne das Dieselthema, etwa 13000€ bekommen.

Bisher kostet mich die jährliche Wartung im Durchschnitt etwa 500€ und das wird nicht weniger.
Wenn man nun bedenkt, dass z.B. bei 110000km ein ziemlich umfangreicher Service dran ist, kann ich schonmal knapp 1000€ dafür einplanen, dazu kommen dann die üblichen Reparaturen an Fahrwerk, Bremsen usw. Wenn man das in einer freien Werkstatt machen läßt, ist das etwa 20% billiger - eine Haufen Geld zahlt man trotzdem.

Und genau jetzt kommt das Individuelle ins Spiel:
Ich muß mich auf mein Auto verlassen können, also lasse ich es warten, denn ich kann das nicht selbst tun.
Erfahrungen aus der Vergangenheit haben mir gezeigt, dass das Ganze im Durchschnitt jährlich mit etwa 1200€ zu Buche schlägt, Reifen und solches Zeug fällt ja auch noch an. In 4 Jahren sagen wir daher mal 5000€.
Also, neue Rechnung über 8 Jahre:
Anschaffung (37000) - Verkaufspreis (13000) = 24000 Wertverlust, dazu 4 Jahre Wartung und Verschleiß (5000) = Gesamtkosten etwa 29000€. Vergleiche ich das mit der Leasingrate der ersten vier Jahre (8*12*300) , kommt das ziemlich genau aufs gleiche raus. Aber, und das ist der entscheidende Punkt, das Risiko für Reparaturen und Ausfälle liegt voll bei mir. Außerdem fahre ich inzwischen ein Auto, das eben 8 Jahre alt ist.

Wenn mir das egal ist, ich selbst schrauben kann (ich meine richtg, nicht bloß Reifen umhängen und solches Zeug), die Zeit und die Ausstattung dafür habe, günstig an die Teile komme, sollte ich das Auto weiterfahren. Aber nur dann!

Ich selbst habe mich entschlossen, das nicht zu tun, sondern oben genannten Citroen zu leasen.
Ist kein Audi, ich weiß. Da ich aber nur ab und zu was zum hin- und herrutschen in der Gegend brauche (im Keller steht für Urlaube und lange Strecken noch der Bolide meiner Holden), repräsentieren muß ich auch nicht mehr, das Ding genügt mir also vollauf.

Für mich rechnet sich das dann so:
Effektiv würde mich der Audi weiter etwa 300€/Monat kosten, siehe oben. Das macht auf die kommenden zwei Jahre ca 7000€. Zahlen werde ich etwa 2500€. 4500€ weniger, die dann im Urlaub extra verbraten kann. Oder in ein neues Motorrad investieren, je nachdem.
Verschleiß und Wartung sind mir dann auch Rille, denn die sind bereits abgedeckt.
Für mich also klar die bessere Wahl.
___________________________

So, ist wieder viel Text, aber vielleicht ist dem einen oder anderen damit geholfen.
Wie gesagt, es spiegelt eine für mich passende Rechnung.

Ich hoffe aber, damit zumindest die pauschale Aussage, Leasing würde sich nur gewerblich lohnen, mal ad absurdum geführt zu haben. Ebenso der Unfug, dass einem ja danach nichts gehört.
Was nützt mir das Eigentum an einer 8 Jahre alten Kiste, wenn mich dann die Reparaturen auffressen?

Es kommt sehr konkret auf die Umstände, Bedürfnisse und vor allem auf das konkrete Angebot an. Und das alles muß sich jeder selbst zusammenrechnen.
Bearbeitet von: "jobe" 31. Mär
hier prallen sicher wieder Welten aufeinander.
Danke für den Thread
Verfasser
nioxvor 5 m

hier prallen sicher wieder Welten aufeinander.


Ich bitte sogar darum - solange jemand seine Welt mit Fakten untersetzen kann, lerne ich gern dazu und korrigiere mich.
"Ich habe mal gehört" und ähnliches Geblubber allerdings... nun ja.
Bearbeitet von: "jobe" 30. Mär
Danke für den Beitrag. Bin auf die Beispiele gespannt. Stehe bald vor der Entscheidung.
Blocker für inhaltlich falsches Stammtischgeschwurbel
Man kann es nicht verallgemeinern. Ob Leasing oder Kauf ist immer ein persönliches Rechenbeispiel.
Gebannt
Sonst nichts zu tun?
Gut geschrieben! Danke für die Mühe!
Verfasser
altasovor 21 m

Man kann es nicht verallgemeinern. Ob Leasing oder Kauf ist immer ein …Man kann es nicht verallgemeinern. Ob Leasing oder Kauf ist immer ein persönliches Rechenbeispiel.


Stimmt, dazu kommt noch was.
Verfasser
BattleDave90vor 18 m

Sonst nichts zu tun?


Du auch nicht,oder?
Wer hat das alles gelesen?

Und was sind Foristi?
An sich nett, aber wenn man schon eine Art "Guide" schreiben will, sind Verweise auf Google/denk selbst/erkundige dich eher kontraproduktiv. Ich persönlich mache das sowieso, aber wer den Guide hier braucht, hatte offensichtlich wenig Lust sich selbst zu bemühen. Trotzdem natürlich eine schöne Idee.
Verfasser
@CrowleyX1
Sieh mal einen Beitrag über dir nach.
Dem Kollegen war es so schon zuviel Text. Wenn du weiter ins Detail gehst, wird es noch mehr.

Und damit stellen Kevin und Bernare demnächst wieder die Fragen, die bereits beantwortet sind.

Wenn du aber magst, kannst du gern einen ergänzenden Thread aufmachen, ich verlinke dann gern.
Top, danke, sehr informativ! Es fehlt hier noch eine monatliche Übersicht der besten Leasing-Angebote, ähnlich der Handy-Tarife von che che damals. Fände ich cool
Ich sags mal so.
Als Faustregel gilt eigentlich fast immer:

Rein Privat bezahlt = günstiger Gebrauchtwagenkauf

Angestellter, Firmenwagen = Leasen (Firmen knausern gerne bei der Gehaltserhöhung, geben dafür aber gerne einen Firmenwagen raus. Hier sollte man auf jeden Fall zuschlagen).

Gewerbe = Kauf oder Leasing. Falsch ist hier zu glauben, bei Gewerbe ist Leasing immer besser. Kostenmäßig ist es eigtl. fast immer teurer, hat aber andere Vorteile wie Bilanzneutralität zum Beispiel. Ansonsten ist auch im gewerblichen Bereich der Kauf die bessere Option (Karre wird abgeschrieben).


Wie gesagt, Faustregel. Gerechnet werden muss natürlich immer persönlich...
Bearbeitet von: "altaso" 30. Mär
Guter Post.

Wenn schon von Opa Horst die Rede ist, oft ist es recht sinnvoll die Wagen der verstorbenen Verwandtschaft weiter zu fahen. IdR kennt man die verblichenen Fahrer und kann einschätzen wie damit umgegangen wurde. Außerdem sind die Kisten sowieso da und oft schon abbezahlt.
jobevor 1 h, 34 m

Das wirklich Spannende bei dem Angebot ist nämlich die Angabe des …Das wirklich Spannende bei dem Angebot ist nämlich die Angabe des Listenpreises als Bruttopreis.Wenn man Angaben vergleicht und verrechnet, dann entweder alles als Brutto- oder alles als Nettowert (siehe oben). Der Mix aus beiden ist deshalb doof, weil man Äppel mit Birnen vergleicht.Setzt man den Bruttopreis mal als korrekt voraus, ergibt sich folgende Rechnung:Brutto 56000€ ergibt netto (Preis * 1,19) rund 66600€. Klingt schon anders.Und die Rechnung dann auch:(403 + (990/24)) / 66600 *100 = > 0,66LF 0,66 ist für Volvo und dazu allgemein in der Fahrzeugklasse ziemlich gut.


Warte mal, ist es zu spät für mich heute oder hast du da gerade selbst Brutto mit Netto verwechselt? Brutto *1,19 ist nicht Netto sondern durch 1,19, aber dann macht deine ganze anfolgende Ausführung kein Sinn, die 403 sind ja auch Brutto und somit verbessert sich ja der LF nicht?
Verfasser
Constvor 5 m

Warte mal, ist es zu spät für mich heute oder hast du da gerade selbst B …Warte mal, ist es zu spät für mich heute oder hast du da gerade selbst Brutto mit Netto verwechselt? Brutto *1,19 ist nicht Netto sondern durch 1,19, aber dann macht deine ganze anfolgende Ausführung kein Sinn, die 403 sind ja auch Brutto und somit verbessert sich ja der LF nicht?


Mist, du hast natürlich vollkommen Recht. Korrigiere ich sofort.
Ist wohl echt zu spät inzwischen...

Danke für den Hinweis.
jobevor 3 m

Mist, du hast natürlich vollkommen Recht. Korrigiere ich sofort.Ist wohl …Mist, du hast natürlich vollkommen Recht. Korrigiere ich sofort.Ist wohl echt zu spät inzwischen...Danke für den Hinweis.



Kein Ding. Zudem dachte ich (und so auch glaube ich gelernt), dass das Andienungsrecht auf Seiten des Leasingsgeber den Leasingnehmer zum Kauf verpflichten kann, er hat dann keine Wahl (wohl ist das heute vertraglich eh nicht mehr ganz koscher, aber allgemein). Aber da bin ich mir nicht ganz so sicher
Verfasser
Constvor 24 m

Kein Ding. Zudem dachte ich (und so auch glaube ich gelernt), dass das …Kein Ding. Zudem dachte ich (und so auch glaube ich gelernt), dass das Andienungsrecht auf Seiten des Leasingsgeber den Leasingnehmer zum Kauf verpflichten kann, er hat dann keine Wahl (wohl ist das heute vertraglich eh nicht mehr ganz koscher, aber allgemein). Aber da bin ich mir nicht ganz so sicher


Grundsätzlich war und ist das so.
Allerdings darf das eben m.W. nicht zu einem vergleichsweise überhöhten Marktwert passieren. Und ob es zulässig ist, wird heftig diskutiert. Dem Streitrisiko setzt sich heute kaum noch einer aus, bei mir hat bisher zumindest keiner davon Gebrauch gemacht.
Ich präzisiere das oben trotzdem mal, danke für den Tip.
Bearbeitet von: "jobe" 31. Mär
Danke, sehr informativ.
Guter Beitrag. Gerne mehr davon
Spannend wäre meines Erachtens auch ein Vergleich zwischen Leasing und Kauf (Finanzierung) mit anschließendem Verkauf des Autos. Danke für den guten Beitrag!
(Nix gegen Kevin und Schantalle!)

Das hat dir gerade noch so den Arsch gerettet
Sehr informativ! Danke dafür!
Zu deinen ersten beiden zitierten Aussagen steht irgendwie nichts. Dazu müsstest du einen Vergleich Leasing und Kauf machen.
Wenn man früh statt Szenario Szenemario liest
Und warum ist ein Leasingfaktor von 0,79 gut? Nur weil irgend ein Otto (nix gegen Ottos ) sich eine Zahl ausrechnet?
Aber dann gehört mir ja gar nix....gnhihihi
Danke für Deine Mühe jobe 👏🏼
Leasing lohnt nicht. Punkt.
Danke für diesen Beitrag!
das Wort zum Karfreitag - jetzt kann Ostern ja bekanntlich kommen
Anm. an den Verfasser @jobe
Mehrwertsteuer ist ein synonym der Umsatzsteuer, dass allerdings steuerrechtlich nicht vorkommt.
Streng genommen existiert dieser Begriff nicht
Mehrwertsteuer für private und Umsatzsteuer für gewerblich ist definitiv falsch.
Küsschen :-*
Seppelfredvor 1 h, 16 m

Leasing lohnt nicht. Punkt.


Jeder muss selber wissen, was für einen besser ist. Wenn der Wertverlust eines gekauften Auto höher ist (Verkauf nach 3 Jahren), wie ich für ein geleastes Auto zahle, lohnt es sich in meinen Augen. Auch wenn ich für Schäden an den Alus oder Kratzer draufzahlen muss, denn dies bekomme ich beim Verkauf des "privaten" Auto auch gemindert.
Seppelfredvor 1 h, 43 m

Leasing lohnt nicht. Punkt.


wenn ansäßige händler kurz vor der pleite stehen und den aktionsbonus per stückzahl nicht erreichen.. dann prozente raushauen, die markenunüblich sind.. ja dann doch!
da lohnt sich ein kauf eben nur, wenn du die kiste zu schrott fahren willst und bis dahin auch behälst.
Verfasser
Seppelfredvor 2 h, 51 m

Leasing lohnt nicht. Punkt.


Starkes Argument.
Dein Kommentar
Avatar
@
    Text

    Top Diskussionen

    Top Diskussionen

    Top-Händler